Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine
mit wenigstens zwei Steuereinheiten.
[0002] Ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung eine r Brennkraftmaschine mit wenigstens
zwei Steuereinheiten ist aus der
DE 198 54 304 bekannt. Bei dem dort dargestellten System handelt es sich um eine Brennkraftmaschine
mit acht Zylindern, wobei jeweils vier Zylinder einer Bank zugeordnet werden und von
einem Steuergerät mit Ansteuersignalen, insbesondere zur Steuerung der Kraftstoffzumessung,
beaufschlagt werden.
[0003] Bei einer solchen Anordnung erfolgt nach einer Drehung der Kurbelwellen um 90° eine
Kraftstoffeinspritzung und damit eine Zündung. Üblicherweise lassen sich die Einspritzungen
bzw. Zündungen nicht immer gleichmäßig auf die beiden Steuergeräte aufteilen. So kann
beispielsweise vorgesehen sein, dass die Einspritzung in den ersten, vierten, sechsten
und siebten Zylinder von einem ersten Steuergerät und die Einspritzung in den zweiten,
dritten, fünften und achten Zylinder von einem zweiten Steuergerät gesteuert wird.
[0004] Um kostengünstige Steuergeräte bereitzustellen, sollte es möglich sein, die Steuergeräte
sowohl für Brennkraftmaschinen mit vier Zylindern, als auch für Brennkraftmaschinen
mit acht Zylindern zu verwenden. D. h. bei einer Achtzylinder-Brennkraftmaschine sollen
zwei Steuergeräte, die üblicherweise für Vierzylinder-Brennkraftmaschinen verwendet
werden, eingesetzt werden. Dabei sollen sich die Steuergeräte möglichst wenig voneinander
unterscheiden, d. h. es sollte sowohl beim Einsatz bei vier, als auch bei acht Zylindern
die gleiche Hardware des Steuergeräts als auch die gleiche Software des Steuergeräts
verwendbar sein.
[0005] Lediglich im Bereich der Ansteuerdaten sollten geringfügige Unterschiede bei den
beiden Steuergeräten erforderlich sein. Die üblichen Applikationsdaten sollten allenfalls
nur in geringem Umfang verändert werden.
Vorteile der Erfindung
[0006] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass bei einem Verfahren und einer Vorrichtung zur
Steuerung eines Fahrzeugs mit wenigstens zwei Steuereinheiten, eine Motorumdrehung
in eine vorgegebene Anzahl von Subsegmenten mit gleicher Länge aufgeteilt ist. Jeweils
ein oder mehrere Subsegmente sind zu einem Segment zusammenfassbar. Ansteuerdaten
werden in allen Subsegmenten einmal oder ruchtmals berechnet. Die Steuereinheit gibt
die Ansteuerdaten einmal pro Segment aus. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass eine
Motorumdrehung in zwei Arten von Segmenten aufgeteilt werden, die als Segmente bzw.
als Subsegmente bezeichnet werden. Dabei werden die Aktionen, die die bei herkömmlichen
Steuereinheiten jeweils in einem Segment durchgeführt werden zum einen jeweils in
einem Subsegment und zum anderen in einem Segment durchgeführt werden. Vorzugsweise
werden wenigstens bei einem Segment zwei Subsegmente zu einem Segment zusammengefaßt.
[0007] Eine besonders einfache Realisierung ergibt sich, wenn bei einer ersten Steuereinheit
die Ausgabe der Ansteuerdaten in jedem Segment jeweils in dem ersten Subsegment erfolgt
und/oder wenn bei einer zweiten Steuereinheit die Ausgabe der Ansteuerdaten in einem
ersten Segment jeweils in einem vorgebbaren Subsegment und/oder in den übrigen Segmenten
jeweils in dem ersten Subsegment erfolgt. Dies bedeutet, die Ausgabe der Steuerdaten
erfolgt in der Regel im ersten Subsegment eines jeden Segments. Lediglich das erste
Segment einer Steuereinheit bildet eine Ausnahme. Hier kann die Ausgabe der Ansteuerdaten
in einem beliebigen Subsegment erfolgen.
[0008] Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Zeichnung
[0009] Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform
erläutert. Es zeigen Figur 1 ein Blockdiagramm zweier Steuergeräte und Figur 2 verschiedene
Signale über der Zeit aufgetragen.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0010] In Figur 1 ist eine Vorrichtung zur Steuerung eines Fahrzeugs mit zwei Steuereinheiten
dargestellt. Eine erste Steuereinheit ist mit 100 bezeichnet. Diese beinhaltet im
Wesentlichen einen Rechner 110, der mit einem Datenspeicher 124 und einem Programmspeicher
126 in Verbindung steht. Desweiteren wird die Steuereinheit 100 von Sensoren 120 mit
Signalen beaufschlagt. Der Rechner 110 beaufschlagt Endstufen 130, 131, 132 und 133
mit Ansteuersignalen. Die Endstufen wiederum beaufschlagen Stellelemente 140, 141,
142 und 143 mit Ansteuersignalen. Bei den Stellelementen handelt es sich vorzugsweise
um Magnetventile und/oder Piezoaktoren, mit denen die Kraftstoffzumessung in eine
Brennkraftmaschine steuerbar ist.
[0011] Desweiteren ist eine zweite Steuereinheit 200 vorgesehen, die im Wesentlichen dieselben
Bauelemente aufweist Die zweite Steuereinheit beinhaltet im Wesentlichen einen Rechner
210, der mit einem Datenspeicher 224 und einem Programmspeicher 226 in Verbindung
steht. Desweiteren wird die Steuereinheit 200 von Sensoren 220 mit Signalen beaufschlagt.
Der Rechner 210 beaufschlagt Endstufen 230, 231, 232 und 233 mit Ansteuersignalen.
Die Endstufen wiederum beaufschlagen Stellelemente 240, 241, 242 und 243 mit Ansteuersignalen.
[0012] Die erste und zweite Steuereinheit tauschen über eine Leitung 150 Daten aus. Hierbei
handelt es sich vorzugsweise um ein Bussystem, insbesondere um einen sogenannten CAN-Bus.
Über dieses Bussystem können auch mit anderen nicht dargestellten Systemen Daten ausgetauscht
werden.
[0013] Bei der dargestellten Ausführungsform handelt es sich um eine Brennkraftmaschine
mit acht Zylindern. Die erfindungsgemäße Vorgehensweise ist nicht auf die Zahl der
Stellelemente beschränkt. Diese Vorgehensweise kann auch bei Brennkraftmaschinen mit
anderer Anzahlen von Sellelementen eingesetzt werden. So kann beispielsweise bei einer
Zwölfzylinder-Brennkraftmaschine, entsprechend vorgegangen werden. In diesem Fall
sind dann drei Steuereinheiten mit vier anzusteuernden Stellelementen bzw. zwei Steuereinheiten
mit je sechs anzusteuernden Stellelementen vorzusehen. Alternativ kann auch vorgesehen
sein, dass pro Steuereinheit lediglich zwei oder drei Stellelemente angesteuert werden.
[0014] In dem Programmspeicher 126 ist das Programm abgelegt, mit dem der Rechner 110 die
Signale zur Ansteuerung der Endstufen 130 bis 133 berechnet. Hierzu verwendet der
Rechner in dem Datenspeicher 124 abgelegte Daten sowie die von den Sensoren 120 erfassten
Signale.
[0015] Ausgehend von Signalen, die den Betriebszustand der Brennkraftmaschine, des Fahrzeugs
oder Umweltbedingungen charakterisieren und denn im Datenspeicher 124 abgelegten Daten
berechnet die Rechnereinheit 110 unter Verwendung des im Programmspeicher 126 abgelegten
Programms Ansteuerdaten zur Ansteuerung verschiedener Steller. In dem dargestellten
Ausführungsbeispiel werden Ansteuersignale für Einspritzventile 140 bis 143 berechnet.
[0016] Bei diesen Ansteuersignalen handelt es sich vorzugsweise um Winkelpositionen, bei
denen der Stromfluss durch das Magnetventil beginnen bzw. enden soll. Diese Winkelgrößen
sind vorzugsweise für jedes Magnetventil in einem Speicherelement abgelegt.
[0017] D. h. für alle Einspritzventile sind mehrere Speicherelemente vorgesehen, in denen
die Ansteuerdaten abgelegt sind. Vorzugsweise ist für den Einspritzbeginn und für
das Einspritzende jeweils ein Speicherelement vorgesehen. Sind mehrere Teileinspritzungen
vorgesehen, sind für jede Teileinspritzung jeweils wenigstens zwei Speicherelemente
vorgesehen.
[0018] Üblicherweise ist vorgesehen, dass eine Motorumdrehung in eine Vielzahl von Subsegmenten
aufgeteilt ist. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass jeder Einspritzung wenigstens ein
Subsegment zugeordnet ist. Das heißt die Anzahl der Subsegmente entspricht einem ganzzahligen
Vielfachen der Zylinderzahl. Ist jedem Zylinder genau ein Subsegment zugeordnet, so
erfolgt die Berechnung der Ansteuerdaten, deren Ausgabe und die Ansteuerung des Stellelements
genau einmal pro Subsegment. Bei einer Brennkraftmaschine mit vier Zylindern entspricht
ein Segment 180°.
[0019] Mit der ersten Steuereinheit 100 oder mit der zweiten Steuereinheit 200 läßt sich
jeweils eine Vierzylinderbrennkraftmaschine steuern. Soll eine Achtzylinder-Brennkraftmaschine
angesteuert werden, so werden vorzugsweise zwei identische Steuergeräte verwendet.
Diese tauschen dann über die Leitung 150 entsprechende Signale aus.
[0020] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die beiden Steuergeräte ohne wesentliche Abwandlungen
sowohl für Vierzylinder-Brennkraftmaschinen, als auch bei Verwendung zweier Steuergeräte
für Achtzylinder-Brennkraftmaschinen geeignet sind. Insbesondere sollen bei der Verwendung
bei einer Achtzylinder-Brennkraftmaschine gegenüber einer Vierzylinder-Brennkraftmaschine
die Daten in dem Programmspeicher 126 nicht geändert werden. Es ist lediglich vorgesehen
sein, dass sehr wenige Daten des Datenspeichers 124 geändert werden. Dadurch ist eine
Abwärtskompatibilität zum normalen üblichen Vierzylinder-Steuergerät möglich.
[0021] Werden die Einspritzungen immer abwechselnd von dem ersten oder dem zweiten Steuergerät
berechnet, so kann ohne weiteres die bisherige Software verwendet werden. Problematisch
ist es, wenn eine beliebige Zündreihenfolge der Zylinder gewünscht wird. Dies kann
bisher nur durch ein kompliziertes Interruptschema und gewisse Kunstgriffe im Bereich
der Steuerung realisiert werden.
[0022] Mit der erfindungsgemäßen Vorgehensweise ist dies ohne größeren Aufwand möglich.
So müssen lediglich sehr wenige Applikationsdaten geändert werden. Erfindungsgemäß
ist vorgesehen, dass die Segmente jeweils in verschiedene Subsegmente aufgeteilt bzw.
verschiedene Subsegmente zu Segmenten zusammengefaßt werden.
[0023] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Berechnung der Ansteuerdaten in jedem Subsegment
durchgeführt werden. Dadurch ist gewährleistet, dass die Berechnungen immer in festen
Abständen durchgeführt werden. Ferner ist vorgesehen, dass in jedem Segment jeweils
eine Einspritzung erfolgt. D. h. es werden in jedem Segment die Ansteuerdaten ein
oder mehrmals berechnet. Die Ausgabe der Ansteuerdaten bzw. die Ansteuerung der Stellelemente
erfolgt nur einmal pro Segment. Dadurch ist gewährleisten, dass die Datenausgaben
und Überwachungensroutinen, die einmal pro Segment durchgeführt werden, weiterhin
einmal pro Segment durchgeführt werden.
[0024] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass alle Subsegmente gleich lang sind und dass die
Anzahl der Subsegmente der Anzahl der Zylinder, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
der Zahl Acht, entspricht. Die Länge eines Segments entspricht dabei der Anzahl der
Subsegmente multipliziert mit der Länge des Subsegments. Die Anzahl der Subsegmente
pro Segment ist dabei beliebig. Durch geeignete Aufteilung der Segmente in Subsegmente
bzw. durch geeignete Zusammenfassung der Subsegmente zu Segmenten ist nahezu jede
beliebige Zündreihenfolge möglich.
[0025] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass alle Subsegmente die gleiche Länge aufweisen. Da
ferner in jedem Subsegment die Berechnung der Ansteuerdaten erfolgt, ist gewährleistet,
dass alle Berechnungen regelmäßig in festen Winkelabständen durchgeführt werden. Die
Berechnungen werden einmal pro Subsegment durchgeführt.
[0026] Wird das Steuergerät für eine Vierzylinder-Brennkraftmaschine verwendet, so wird
die Zahl der Subsegmengte gleich der Zahl der Segmente gewählt, d. h. ein Subsegment
entspricht einem Segment.
[0027] Prinzipiell ist die Vorgehensweise auch bei anderen Zylinderzahlen möglich. So kann
beispielsweise bei Zwölfzylinder-Brennkraftmaschinen vorgesehen sein, dass zwölf Subsegmente
vorgesehen sind und drei Steuergeräte die Ansteuerung übernehmen. Bei Dreizylinder-Brennkraftmschinen
wird ein Steuergerät mit drei Endstufen verwendet, bei sechs Zylindern können dann
entsprechend zwei Steuergeräte eingesetzt werden, bei denen drei Segmente und sechs
Subsegmente vorgesehen sind.
[0028] In Figur 2 ist beispielhaft die Aufteilung der Subsegmente für das erste Steuergerät
S1 und das zweite Steuergerät S2 dargestellt. Mit langen senkrechten Strichen sind
die Segmente gekennzeichnet, die beim ersten Zylinder als S11, S12, S13 und S14 und
beim die beim zweiten Zylinder als S21, S22, S23 und S24 bezeichnet sind. Das erste
Segment S11 des ersten Zylinders ist in drei Subsegmente, die mit kleinen senkrechten
Linien markiert sind, aufgeteilt. Das zweite Segment S12 ist in zwei, das dritte Segment
S13 in ein Subsegment und das vierte Segment S14 in zwei Subsegmente aufgeteilt. Das
erste Segment S21 des zweiten Zylinders ist in zwei Subsegmente aufgeteilt. Das zweite
Segment S22 ist in zwei, das dritte Segment S23 in drei Subsegmente und das vierte
Segment S24 in ein Subsegment aufgeteilt.
[0029] Bei der ersten Steuereinheit erfolgt die Berechnung und Einspritzung jeweils in dem
ersten Subsegment eines jeden Segmentes. Bei der zweiten Steuereinheit S2 erfolgt
die Berechnung und die Ausgabe in dem ersten Segment in vorgebbaren Subsegment, in
dem dargestellten Beispiel ist es das zweite Subsegment, und bei den übrigen Segmenten
jeweils in dem ersten Subsegment.
[0030] Im Rahmen der Applikation ist bei den Steuereinheiten die Gesamtzahl und Anzahl der
Subsegmente pro Segment sowie das Subsegment festzulegen, bei dem die Ausgabe der
Ansteuerdaten im ersten Segment durch die zweite Steuereinheit erfolgt. Beim Einsatz
als übliche Steuereinheit für eine Brennkraftmaschine mit vier Zylindern wird die
Gesamtzahl der Subsegmente auf vier und die Anzahl der Subsegmente pro Segment auf
eins gesetzt.
1. Verfahren zur Steuerung einer Brennkraftmaschine mit wenigstens zwei Steuereinheiten,
wobei eine Motorumdrehung in eine vorgegebene Anzahl von Subsegmenten mit gleicher
Länge aufgeteilt ist, wobei mehrere Subsegmente jeweils zu einem Segment zusammengefasst
sind, wobei Ansteuerdaten in allen Subsegmenten ein oder mehrmals berechnet werden
und wobei jede Steuereinheit die Ansteuerdaten einmal pro Segment ausgibt, wobei bei
einer ersten Steuereinheit die Ausgabe der Ansteuerdaten in jedem Segment jeweils
in dem ersten Subsegment erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer zweiten Steuereinheit die Ausgabe der Ansteuerdaten in einem ersten Segment
jeweils in einem vorgebbaren Subsegment erfolgt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabe der Ansteuerdaten in den übrigen Segmenten jeweils in dem ersten Subsegment
erfolgt.
4. Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine mit wenigstens zwei Steuereinheiten,
wobei eine Motorumdrehung in eine vorgegebene Anzahl von Subsegmenten mit gleicher
Länge aufgeteilt ist, wobei mehrere Subsegmente jeweils zu einem Segment zusammenfassbar
sind, wobei die Steuereinheiten die Ansteuerdaten in allen Subsegmenten berechnen
und wobei jede Steuereinheit die Ansteuerdaten einmal pro Segment ausgibt, wobei eine
erste Steuereinheit die Ansteuerdaten in jedem Segment jeweils in dem ersten Subsegment
ausgibt.
1. Method for controlling an internal combustion engine with at least two control units,
wherein one rotation of the engine is divided into a predefined number of subsegments
of the same length, wherein a plurality of subsegments are each combined to form one
segment, wherein actuation data in all the subsegments are calculated once or repeatedly,
and wherein each control unit outputs the actuation data once per segment, wherein
at a first control unit the outputting of the actuation data in each segment is respectively
carried out in the first subsegment.
2. Method according to Claim 1, characterized in that at a second control unit the outputting of the actuation data in a first segment
is respectively carried out in a predefinable subsegment.
3. Method according to one of Claims 1 or 2, characterized in that the outputting of the actuation data in the other segments is respectively carried
out in the first subsegment.
4. Device for controlling an internal combustion engine having at least two control units,
wherein one rotation of the engine is divided into a predefined number of subsegments
of the same length, wherein a plurality of subsegments can be respectively combined
to form one segment, wherein the control units calculate the actuation data in all
the subsegments, and wherein each control unit outputs the actuation data once per
segment, wherein a first control unit respectively outputs the actuation data in the
first subsegment in each segment.
1. Procédé de commande d'un moteur à combustion interne qui présente au moins deux unités
de commande, dans lequel
un tour du moteur est divisé en un nombre prédéterminé de sous-segments de même longueur,
plusieurs sous-segments sont rassemblés en un segment,
des données de commande sont calculées une ou plusieurs fois dans chacun des sous-segments
et chaque unité de commande délivre les données de commande une fois par segment,
la première unité de commande délivre les données de commande dans le premier sous-segment
de chaque segment.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une deuxième unité de commande délivre les données de commande dans un sous-segment
prédéterminé de chaque premier segment.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les données de commande sont délivrées dans le premier sous-segment de chacun des
autres segments.
4. Dispositif de commande d'un moteur à combustion interne qui présente au moins deux
unités de commande, dans lequel :
un tour du moteur est divisé en un nombre prédéterminé de sous-segments de même longueur,
plusieurs sous-segments peuvent être rassemblés en un segment,
les unités de commande calculent les données de commande dans tous les sous-segments
et chaque unité de commande délivre les données de commande une fois par segment,
une première unité de commande délivre les données de commande dans le premier sous-segment
de chaque segment.