| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 509 739 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
20.01.2010 Patentblatt 2010/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.05.2003 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2003/004762 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2003/098142 (27.11.2003 Gazette 2003/48) |
|
| (54) |
WAERME-UEBERTRAGER UND VERFAHREN ZU SEINER HERSTELLUNG
HEAT CARRIER AND METHOD FOR THE PRODUCTION THEREOF
ECHANGEUR THERMIQUE ET SON PROCEDE DE PRODUCTION
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
15.05.2002 DE 10221457
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
02.03.2005 Patentblatt 2005/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Behr GmbH & Co. KG |
|
70469 Stuttgart (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- DEMUTH, Walter
70839 Gerlingen (DE)
- KOTSCH, Martin
71634 Ludwigsburg (DE)
- STAFFA, Karl-Heinz
70567 Stuttgart (DE)
- WALTER, Christoph
70469 Stuttgart (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Grauel, Andreas |
|
Behr GmbH & Co. KG
Intellectual Property, G-IP
Mauserstrasse 3 70469 Stuttgart 70469 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 863 376 DE-A- 19 911 334 US-A- 5 214 847
|
EP-A- 0 992 757 FR-A- 2 793 013
|
|
| |
|
|
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 08, 30. Juni 1999 (1999-06-30) & JP 11 083378
A (ZEXEL CORP), 26. März 1999 (1999-03-26)
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmeübertrager mit mindestens einem Sammelrohr zur
Aufnahme von Flachrohrenden nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Darüber hinaus
betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Wärmeübertragers nach dem
Oberbegriff des Patentanspruches 6.
[0002] Der durch die
DE-A 198 46 267 der Anmelderin bekannt gewordene Wärmeübertrager weist ein Sammelrohr mit einem in
Längsrichtung verlaufenden Schlitz auf, welcher Flachrohrenden, die gegenüber den
Flachrohren um 90 Grad verdreht sind, aufnimmt. Dabei sind die Flachrohrenden Stoß
auf Stoß, also lückenlos hintereinander in dem Längsschlitz angeordnet und werden
fluiddicht mit dem Sammelrohr verlötet. Durch diese Anordnung ist die Rohrteilung,
d. h. der Abstand der parallel zueinander angeordneten Flachrohre dieses Wärmeübertragers
beschränkt, und zwar auf die Tiefe der Flachrohre (Erstreckung in Luftströmungsrichtung).
Dadurch ist auch die Höhe der Rippen, die zwischen den Flachrohren angeordnet sind,
festgelegt. Dies bedeutet eine Einschränkung bei der Auslegung derartiger Flachrohrwärmeübertrager,
die insbesondere für C02-Klimaanlagen für Kraftfahrzeuge bestimmt sind. Die Herstellung
des Sammelrohres für den bekannten Wärmeübertrager erfolgt entweder durch spangebende
Bearbeitung, z. B. durch Fräsen des Längsschlitzes in ein dickwandiges Rohr oder durch
Rundbiegen eines ebenen Blechstreifens. Da bei einer spangebenden Bearbeitung immer
die Gefahr besteht, dass Späne am Werkstück verbleiben und somit später als Verunreinigungen
in den Kältemittelkreislauf gelangen, ist einer spanlosen Fertigung der Vorzug zu
geben. Da bei C02-Klimaanlagen die Drücke erheblich höher liegen als bei herkömmlichen
Klimaanlagen mit dem Kältemittel R134a, ist die Wandstärke eines Sammelrohres relativ
dick, was deren Bearbeitung bzw. Umformung nicht erleichtert.
[0003] Die
US 5214847, welche die Merkmale gemäß Oberbegriff von Anspruch 1 zeigt, offenbart ein Sammelrohr
eines Kondensators, bei welchem Öffnungen für Flachrohre im Bereich einer Trennfuge
eingebracht sind.
[0004] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Wärmeübertrager mit einem Sammelrohr
der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, dass das Sammelrohr einfach
herstellbar ist, möglichst keine Verunreinigungen nach dem Herstellprozess hinterlässt
und nicht den erwähnten Einschränkungen hinsichtlich der Rohrteilung unterliegt. Es
ist auch Aufgabe der Erfindung, ein wirtschaftliches Verfahren zu Herstellung des
eingangs genannten Wärmeübertragers, insbesondere seines Sammelrohres zu beschreiben.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen der Patentansprüche 1 und
6. Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen der Erfindung.
Erfindungsgemäß weist das Sammelrohr eine in Längsrichtung verlaufende durchgehende
Längsnaht bzw. einen Längsschlitz auf, in welchen in vorgegebenen Abständen Aufnahmeöffnungen
für die Flachrohrenden eingeformt sind. Das Sammelrohr ist also als ein in Längsrichtung
geschlitztes offenes Hohlprofil ausgebildet, bei welchem die Ränder des Längsschlitzes
teilweise direkt aneinander anliegen und in diesem Bereich verlötet werden und teilweise
entsprechend der Kontur der Flachrohrenden zu Aufnahmeöffnungen verformt sind. Dadurch
wird der Vorteil erreicht, dass die Rohrteilung auch größer als die Tiefe des Flachrohres
gewählt werden kann - dies ist insbesondere bei der Dimensionierung von Gaskühlern
bzw. Kondensatoren für eine C02-Klimaanlage von Vorteil.
[0006] Gemäß der Erfindung werden die Aufnahmeöffnungen für die Rohrenden durch spanlose
Verformung, d. h. plastische Verformung hergestellt, was den Vorteil beinhaltet, dass
keine Späne zurückbleiben, die den Kältemittelkreislauf verunreinigen würden. Außerdem
ist diese spanlose Umformung mit geringeren Kosten verbunden.
[0007] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Ränder des geschlitzten
Hohlprofils zu ausgestellten Randstreifen verlängert - dies verleiht dem Sammelrohr
eine höhere Festigkeit, da die Randstreifen wie eine Versteifungssicke wirken. Bei
einer V-förmigen Ausstellung der Randstreifen ergibt sich eine montagefreundliche
Einführungsschräge für die einzufügenden Flachrohrenden. Die Randstreifen können auch
in der Weise ausgestellt bzw. abgewinkelt werden, dass sie in einer gemeinsamen Ebene
liegen und somit mit dem Querschnitt des Sammelrohres die Form eines Omega bilden.
Dies erhöht die Festigkeit noch mehr als eine V-förmige Ausstellung der Randstreifen.
Zudem bilden die ausgestellten Randstreifen bei einer Verwendung von tordierten Flachrohren
eine Begrenzung der Einstecktiefe der Flachrohre.
[0008] Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, die Aufnahmeöffnung für die
Flachrohrenden durch eine plastische Verformung mit einem einfachen keilförmigen Werkzeug
herzustellen. Zunächst wird ein in Längsrichtung geschlitztes Hohlprofil durch Rundbiegen
hergestellt, so dass sich die Ränder im Bereich des Längsschlitzes längs einer Kontaktlinie
berühren und Randstreifen V-förmig zu einer Einführschräge ausgestellt sind. Durch
diese V-förmige Ausstellung ergibt sich eine vorteilhafte Einführschräge für das keilförmig
ausgebildete Werkzeug, welches die Kontur der Flachrohrenden aufweist. Dieses Werkzeug
wird bei gleichzeitiger Abstützung des Hohlprofils durch eine Werkzeugform in den
Längsschlitz eingetrieben, was zur Folge hat, dass das Material des Hohlprofils im
Bereich des keilförmigen Werkzeuges verdrängt wird, d. h. das Material fließt in die
benachbarten Bereiche. Da die Wandstärke des Sammelrohres relativ dick ist, ist genügend
Fleisch vorhanden, so dass keine Materialschwächung auftritt - vielmehr wird durch
Kaltverfestigung das Gegenteil erreicht. Bei entsprechender Bestückung des Werkzeuges
mit mehreren Stempeln (keilförmigen Werkzeugen) können sämtliche Öffnungen in einem
Arbeitsgang hergestellt werden oder in Stufen, um die Verformungsgrade pro Arbeitsgang
geringer zu halten. Dies ergibt auch eine höhere Oberflächenqualität der Aufnahmeöffnungen
für die Flachrohrenden.
[0009] Nachdem die Aufnahmeöffnungen fertig kalibriert sind, werden die Flachrohrenden eingeführt,
wobei die V-artig ausgestellten Randsteifen als montagefreundliche Einführschräge
wirken. Das Sammelrohr wird anschließend mit den eingesteckten Flachrohrenden verlötet,
wobei der gesamte Längsschlitz des Hohlprofils dicht verlötet - diese Lötung erfolgt
zusammen mit der Lötung des gesamten Wärmeübertragers einschließlich Rippen in einem
Lötofen. Damit bei Erreichen der Löttemperatur genügend Lot in die Lotspalte fließt,
sind das Hohlprofil und/oder die Flachrohrenden mindestens einseitig lotplattiert,
so dass ein hinreichendes Lotangebot für eine dichte Lötung vorhanden ist. Bei der
Verwendung von extrudierten Flachrohren, die in der Regel keine Lotschicht aufweisen,
ist ein hinreichendes Lotangebot für eine dichte Lötung vorhanden, wenn insbesondere
das Hohlprofil auf der Innenseite lotplattiert ist.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- ein Sammelrohr in einer Ansicht von unten,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch das Sammelrohr gemäß Fig. 1 in der Ebene II-II,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch das Sammelrohr gemäß Fig. 1 in der Ebene III-III,
- Fig. 4
- eine Ansicht des Sammelrohres mit Flachrohren,
- Fig. 5
- eine Vorrichtung zur Herstellung des Sammelrohres und
- Fig. 6
- die Vorrichtung gemäß Fig. 5 mit eingefahrenem Stempel.
[0011] Fig. 1 zeigt ein Sammelrohr 1 für einen Wärmeübertrager einer nicht dargestellten C02-Klimaanlage
für Kraftfahrzeuge, und zwar in einer Ansicht von unten. Das nur teilweise dargestellte
Sammelrohr 1 ist ein geschlitztes Hohlprofil, dessen Randstreifen 2, 3 in einer gemeinsamen
Fuge bzw. Trennstelle 4 aufeinander stoßen. Im Bereich dieser in Längsrichtung verlaufenden
Trennfuge 4 sind langlochartig ausgebildete Aufnahmeöffnungen 5 angeordnet, die eine
Längserstreckung von t und einen Abstand von a zueinander aufweisen.
[0012] Fig. 2 zeigt den Querschnitt des Sammelrohres 1, und zwar längs der Schnittebene II-II in
Fig. 1, d. h. im Bereich der Trennfuge 4. Das Sammelrohr 1 ist aus einem Blechstreifen
6 der Wandstärke s zu einem Hohlprofil 7 durch Rundbiegen geformt, deren konvex ausgebildeten
Ränder 8, 9 aneinander liegen und die Trennfuge 4 bilden. Der Blechstreifen 6 bzw.
das Hohlprofil 7 ist über die Ränder 8, 9 hinaus verlängert und bildet die V-förmig
ausgestellten Randstreifen 2, 3. In gestrichelter Darstellung sind die Randstreifen
2', 3' rechtwinklig abgewinkelt und bilden mit dem Hohlprofil ein Ω (Omega).
[0013] Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch das Sammelrohr 1 längs der Ebene III-III in Fig. 1, d.
h. durch eine Aufnahmeöffnung 5. Diese Aufnahmeöffnung 5 dient der Aufnahme von hier
nicht dargestellten Flachrohrenden und weist eine Breite b auf, die der Breite der
Flachrohre entspricht. Die Herstellung dieser Aufnahmeöffnungen 5 wird unten genauer
beschrieben.
[0014] Fig. 4 zeigt das Sammelrohr 1 gemäß Fig. 1 bis 3 in einer Ansicht, wobei hier Flachrohre
10 mit zwischen ihnen angeordneten Wellrippen 11 dargestellt sind. Die Flachrohre
10 weisen Flachrohrenden 10a (gestrichelt dargestellt) auf, die - wie an sich bekannt
- um 90 Grad gegenüber den Flachrohren 10 tordiert sind. Diese Flachrohrenden 10a
sind in die in Fig. 1 und 3 dargestellten Aufnahmeöffnungen 5 eingefügt und werden
anschließend mit dem Sammelrohr 1 verlötet. Das Sammelrohr 1 weist auf seiner Innenseite
6a (vgl. Fig. 2) eine Lotplattierung (nicht dargestellt) auf, die eine Verlötung der
Flachrohrenden 10a mit dem Sammelrohr 1 und der Ränder 8, 9 im Bereich der Trennfuge
4 gewährleistet. Die Wellrippen 11 werden wie bekannt mit den Flachrohren 10 verlötet.
Der gesamte Wärmeübertrager, bestehend aus mindestens einem Sammelrohr 1, den Flachrohre
10 und den Wellrippen 11 wird in einem Arbeitsgang in einem Lötofen gelötet. Der Abstand
der Flachrohre 10 (von Mittellinie zu Mittellinie), d. h. die Rohrteilung ist mit
p bezeichnet. Sie ist hier deutlich größer als die Tiefe t der Flachrohre 10 bzw.
der Flachrohrenden 10a.
[0015] Fig. 5 zeigt ein Werkzeug 20, bestehend aus zwei Werkzeughälften 21, 22, zur Herstellung
der Aufnahmeöffnungen 5, d. h. eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens. In das zusammengefahrene Werkzeug 20 ist das Hohlprofil 7 eingelegt, wobei
der Blechstreifen 6 sich mit seiner Außenkontur an die Werkzeugform anschmiegt, d.
h. er ist allseitig nach außen abgestützt. Wie in Fig. 2 dargestellt, berühren sich
die Ränder 8, 9 im Bereich der Trennfuge 4. Oberhalb des eingelegten Hohlprofils 7
weist das Werkzeug 20 einen durchgehenden Schlitz 23 auf, in welchem ein Stempel 24
mit einem keilförmig zulaufenden Werkzeug 25 in Position gebracht ist.
[0016] Fig. 6 zeigt den Stempel in eingefahrener Position 24', wobei das keilförmige Werkzeug 25'
in die Trennfuge 4 eingedrungen ist und dabei das Material des Blechstreifens 6 aus
dem Bereich der Trennfuge 4 in die angrenzenden Bereiche verdrängt hat. Dabei entsteht
gleichzeitig eine Kaltverfestigung des Materials. Durch die fest gegeneinander verspannten
Werkzeughälften 21, 22 bleibt die Außenkontur des Blechstreifens 6 erhalten, er kann
dem eindringenden Werkzeug 25' nicht ausweichen. Dadurch wird ein Fließen des Materials
auf der Innenseite des Blechstreifens bewirkt. Nach dem - hier nicht dargestellten
- Herausziehen des Stempels 24, 25 ergibt sich die in Fig. 3 dargestellte Form, d.
h. mit Aufnahmeöffnung 5. Zusätzlich kann eine Stempelrückhalteplatte bzw. eine Stempelführungsplatte
(nicht dargestellt), die auf den Werkzeughälften 21, 22 aufliegt vorgesehen sein,
wobei die Stempelrückhalteplatte bzw. die Stempelführungsplatte die Tiefe der Aufnahmeöffnung
5 und deren Formhaltigkeit garantiert.
[0017] Möglich wäre auch - was hier nicht dargestellt ist - ein zweistufiges oder mehrstufiges
Verfahren zum Ausformen der Aufnahmeöffnungen 5, d. h. mittels eines zwei- oder mehrstufigen
Werkzeuges.
1. Wärmeübertrager mit mindestens einem Sammelrohr (1) zur Aufnahme von Flachrohrenden
(10a), insbesondere für eine C02-Klimaanlage für Kraftfahrzeuge, wobei das Sammelrohr
(1) aus einem offenen Hohlprofil (7) mit in Längsrichtung verlaufenden, einen durchgehenden
Längsschlitz bildenden Rändern (8, 9) geformt ist und die Flachrohrenden (10a) im
Längsschlitz fluiddicht aufgenommen sind, wobei die Ränder (8, 9) bereichsweise zur
Bildung einer Trennfuge (4) aneinander stoßen und bereichsweise zur Bildung von Aufnahmeöffnungen
(5) für die Flachrohrenden (10a) zurückgesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnungen (5) durch spanlose Verformung der Ränder (8, 9) hergestellt
sind und die Verformung durch Materialverdrängung erfolgt.
2. Wärmeübertragers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder (8, 9) über die Trennfuge (4) hinaus nach außen verlängert sind und ausgestellte
Randstreifen (2, 3) bilden.
3. Wärmeübertragers nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Randstreifen (2, 3) V-artig ausgestellt sind.
4. Wärmeübertrager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Sammelrohres (1) mit Rändern (8, 9) und Randstreifen (2', 3')
der Form eines Omega entspricht (Randstreifen 2', 3' in einer gemeinsamen Ebene).
5. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Randstreifen (2, 3) als Begrenzung einer Einstecktiefe von tordierten Flachrohrenden
ausgeführt sind.
6. Verfahren zur Herstellung eines Wärmeübertragers
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- als Ausgangsmaterial wird ein ebener Blechstreifen (6) mit relativ großer Dicke
s .und geradlinigen Rändern (8, 9) verwendet,
- der Blechstreifen (6) wird zu einem offenen Hohlprofil (7) mit Längsschlitz (4)
verformt, wobei sich die Ränder (8, 9) des Hohlprofils (7) im Bereich des Längsschlitzes
berühren und die Randstreifen (2, 3) als Einführschräge ausgestellt sind,
- das Hohlprofil (7) wird in einem Werkzeug (20) aufgenommen und nach außen abgestützt,
- im Bereich des Längsschlitzes (4) werden durch Einführen eines keilförmigen Werkzeuges (25) die Aufnahmeöffnungen (5) durch Materialverdrängung, d.h. plastische Verformung hergestellt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachrohrenden (10a) in die Aufnahmeöffnungen (5) eingeführt werden, wobei das
Hohlprofil (7) elastisch auffedern kann, und dass das Sammelrohr (1) im Bereich des
Längsschlitzes (4) zwischen den Flachrohrenden (10a) und um die Flachrohrenden (10a)
herum dicht verlötet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechstreifen (6) und/oder das Flachrohrende (10a) mindestens einseitig lotplatiert
sind.
9. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechstreifen (6) und/oder das Flachrohrende (10a) beidseitig lotplatiert sind.
1. A heat exchanger with at least one header tube (1) for the reception of flat tube
ends (10a), in particular for a CO2 air-conditioning unit for motor vehicles, wherein
the header tube (1) is formed from an open hollow profile (7) with edges (8, 9) running
in the longitudinal direction, forming a continuous longitudinal slot, and the flat
tube ends (10a) are received in a fluid-tight manner in the longitudinal slot, wherein
the edges (8, 9) butt against one another in regions so as to form a parting joint
(4) and are set back in regions so as to form reception orifices (5) for the flat
tube ends (10a), characterised in that the reception orifices (5) are produced by the noncutting deformation of the edges
(8, 9) and that the deformation takes place by means of material displacement.
2. The heat exchanger as claimed in claim 1, characterised in that the edges (8, 9) are prolonged outward beyond the parting joint (4) and form set-out
edge strips (2, 3).
3. The heat exchanger as claimed in claim 2, characterised in that the edge strips (2, 3) are set out in a V-like manner.
4. The heat exchanger as claimed in claim 2, characterised in that the cross section of the header tube (1) with edges (8, 9) and with edge strips (2',
3') corresponds to the shape of an omega (edge strips 2', 3' in a common plane).
5. The heat exchanger as claimed in one of claims 2 to 4, characterised in that the edge strips (2, 3) are designed as the limitation of a depth of insertion of
twisted flat tube ends.
6. A method for the production of a heat exchanger,
characterised by the following method steps:
- the initial material used is a plane sheet metal strip (6) with a relatively large
thickness s and with rectilinear edges (8, 9),
- the sheet metal strip (6) is deformed into an open hollow profile (7) with a longitudinal
slot (4), wherein the edges (8, 9) of the hollow profile (7) touching one another
in the region of the longitudinal slot, and the edge strips (2, 3) are set out as
an introduction slope,
- the hollow profile (7) is received in a tool (20) and supported outwardly,
- the reception orifices (5) are produced in the region of the longitudinal slot (4)
by material displacement, that is, plastic deformation by means of the introduction
of a wedge-shaped tool (25).
7. The method as claimed in claim 6, characterised in that the flat tube ends (10a) are introduced into the reception orifices (5), wherein
the hollow profile (7) is capable of springing open elastically, and that the header
tube (1) is soldered in a leak-tight manner in the region of the longitudinal slot
(4) between the flat tube ends (10a) and around the flat tube ends (10a).
8. The method as claimed in claim 6 or 7, characterised in that the sheet metal strip (6) and/or the flat tube end (10a) are solder-plated at least
on one side.
9. The method as claimed in claim 6 or 7, characterised in that the sheet metal strip (6) and/or the flat tube end (10a) are solder-plated on both
sides.
1. Echangeur de chaleur comprenant au moins un tube collecteur (1) servant au logement
d'extrémités (10a) de tubes plats, en particulier pour un système de climatisation
au CO2 pour des véhicules automobiles, où le tube collecteur (1) est formé par un profilé
creux ouvert (7) comprenant des bords (8, 9) s'étendant dans le sens longitudinal
et formant une fente longitudinale continue, et les extrémités (10a) des tubes plats
sont logées dans la fente longitudinale en étant étanches au fluide, où les bords
(8, 9) sont contigus l'un à l'autre, par zone, pour la formation d'un joint de séparation
(4) et sont placés en retrait, par zone, pour la formation d'ouvertures de logement
(5) pour les extrémités (10a) des tubes plats,
caractérisé en ce que les ouvertures de logement (5) sont réalisées par déformation des bords (8, 9), sans
enlèvement de matière, et la déformation se produit par refoulement de matière.
2. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les bords (8, 9) sont prolongés vers l'extérieur, au-delà du joint de séparation
(4), et forment des bandes de bordure (2, 3) exposées.
3. Echangeur de chaleur selon la revendication 2, caractérisé en ce que les bandes de bordure (2, 3) sont exposées en forme de V.
4. Echangeur de chaleur selon la revendication 2, caractérisé en ce que la section du tube collecteur (1), avec des bords (8, 9) et des bandes de bordure
(2', 3'), correspond à la forme d'un oméga (bandes de bordure 2', 3' dans un plan
commun).
5. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que les bandes de bordure (2, 3) sont réalisées comme une limitation d'une profondeur
d'introduction d'extrémités tordues de tubes plats.
6. Procédé de fabrication d'un échangeur de chaleur
caractérisé par les étapes de procédé qui suivent :
- comme matériau initial, on utilise une bande de tôle plane (6) ayant une épaisseur
s relativement importante et des bords rectilignes (8, 9),
- la bande de tôle (6) est déformée pour fournir un profilé creux ouvert (7) comportant
une fente longitudinale (4), où les bords (8, 9) du profilé creux (7) se touchent
dans la zone de la fente longitudinale, et les bandes de bordure (2, 3) sont exposées
comme un chanfrein d'insertion,
- le profilé creux (7) est logé dans un outil (20) et supporté vers l'extérieur,
- dans la zone de la fente longitudinale (4), les ouvertures de logement (5), sous
l'effet de l'introduction d'un outil (25) en forme de coin, sont réalisées par refoulement
de matière, c'est-à-dire par déformation plastique.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que les extrémités (10a) des tubes plats sont introduites dans les ouvertures de logement
(5), où le profilé creux (7) peut se détendre de façon élastique, et en ce que le tube collecteur (1), dans la zone de la fente longitudinale (4), est brasé de
façon étanche entre les extrémités (10a) des tubes plats et tout autour des extrémités
(10a) des tubes plats.
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que la bande de tôle (6) et / ou l'extrémité (10a) du tube plat sont plaquées par brasage,
au moins sur un côté.
9. Procédé selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que la bande de tôle (6) et / ou l'extrémité (10a) du tube plat sont plaquées par brasage,
sur les deux côtés.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente