[0003] Aus der
JP 2000-174515A ist ein koplanarer Wellenleiter bekannt, bei welchem eine Streifenleitung in einer
Ebene mit einer Massefläche verläuft, wobei oberhalb dieser Ebene eine Führungsebene
mit einer Öffnung zur Auskopplung von hochfrequenten Wellen vorgesehen ist.
[0004] ITO M. ET AL: "Low cost multi-layer ceramic package for flip-chip MMIC up to W-band"
MICROWAVE SYMPOSIUM DIGEST. 2000 IEEE MTT-S INTERNATIONAL BOSTON, MA, USA 11-16 JUNI
2000, PISCATAWAY, NJ, USA, IEEE, US, 11. Juni 2000 (2000-06-11), Seiten 57-60, XP010505923
ISBN: 0-7803-5687-X offenbaren ein Substrat aus einem keramischen Material, beispielsweise low-temperature
co-fired ceramic (LTCC) für eine Mikrostreifenleitung.
[0005] U.S. 5,414,394 offenbart eine Vorrichtung mit einer Mikrostreifenleitung und einem am Ende der Mikrostreifenleitung
vorgesehenen integrierten Impedanztransformator.
[0006] Die
GB 2 007 919 A offenbart eine Abflussstruktur für eine Mikrowellen-Übertragungsvorrichtung.
[0007] Vorrichtungen zum Abstrahlen elektromagnetischer Wellen, wie beispielsweise planare
Antennenelemente, die über einen Schlitz zur Schwingung und damit zur Abstrahlung
hochfrequenter Wellen angeregt werden, sind beispielsweise in der Richtfunk-, Satellitenfunk-
oder Radartechnik weit verbreitet. Vorzugsweise finden sie im Mikrowellenbereich Anwendung,
da hier kleine Baugrößen und damit einfache Realisierungen unter Einsatz geringer
Kosten möglich sind.
[0008] Eine übliche planare Antenneneinrichtung ist mit Bezug auf Fig. 6A dargestellt, in
welcher eine Schlitzkopplung über eine Mikrostreifenleitung (MSL) 10 angeregt wird.
Diese Mikrostreifenleitung 10 weist dazu ein abruptes Ende 10' auf und bildet somit
eine leerlaufende Leitung. Im Abstand d von ca. 1/4 der Leitungswellenlänge zu diesem
abrupten Ende 10' der Mikrostreifenleitung 10 ist in einer durch ein Substrat 11 getrennten
Massefläche 12 senkrecht zur Mikrostreifenleitung 10 ein Schlitz 14 angeordnet, über
den ein Durchgriff, d.h. eine Kopplung, des an dieser Stelle maximalen magnetischen
Feldes erfolgt. Dieses ebenfalls mit einer elektrischen Feldkomponente versehene Feld
regt ein planares Strahlerelement 16, welches auch Patch-Element genannt wird, zu
einer Resonanzschwingung und zur nahezu vollständigen Abstrahlung der hochfrequenten
Energie mit zur Massefläche 12 orthogonaler Hauptausbreitungsrichtung an. Fig. 6B
zeigt die Querschnittsansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 6A in Draufsicht.
[0009] Von Nachteil bei dieser Anordnung ist, dass Mikrostreifenleitungssubstrate 11 bei
höheren Frequenzen sehr dünn werden, z.B. 254 µm bei einer short range radar-Anwendung
(SRR) bei 24GHz, und keine ausreichende Strukturfestigkeit für eine Verbauung aufweisen.
Deshalb müssen diese Substrate 11 mit einem starren Trägermaterial 18, wie in Fig.
7A dargestellt, verbunden werden. Dieses Trägermaterial 18 ist aus Kostengründen nicht
hochfrequenztauglich. Das Trägermaterial 18 wird oberhalb der Massefläche 12 mit einer
festen Verbindung zu derselben angebracht, wobei zur Sicherstellung der Funktion der
Antenne im Bereich des Koppelschlitzes 14 bzw. des Strahlerelementes 16 eine kostenaufwendige
Ausnehmung 19 im Trägermaterial 18 erforderlich ist, damit über den Koppelschlitz
14 das Strahlerelement 16 elektromagnetisch angekoppelt werden kann.
[0010] Eine weitere herkömmliche Ausführungsform einer schlitzgekoppelten Antenne verwendet
zur Speisung des Einzelstrahlers 16 eine sogenannte "vergrabene", signalführende Leitung
10 mit abrupten Leitungsende 10', die in Form von einer sogenannten Triplate-Leitung
ausgeführt ist und ihrerseits ebenfalls über einen Schlitz 14 den Einzelstrahler 16
zur Abstrahlung anregt. Die Signalleitung 10 ist im wesentlichen planparallel zwischen
zwei Masseflächen 12, 13 angeordnet, wobei im gemäß Fig. 8A bzw. Fig. 8B vorliegenden
Fall die Mikrostreifenleitung 10 näher an einer der beiden Masseflächen 12, 13 liegt,
welches zu einer Antennenanordnung mit unsymmetrischer Triplate-Speisung führt. Im
Gegensatz dazu gibt es auch Anordnungen mit symmetrischer Speisung, d.h. mit gleichen
Abständen der eingebetteten Signalleitung 10 zu den äußeren Masseflächen 12, 13. Die
symmetrische oder unsymmetrische Triplate-Anordnung weist den Vorteil auf, dass größere
Leitungselemente in einer unteren Schicht (layer) als vergrabene Strukturen verborgen
werden können, so dass dadurch Bauraum eingespart werden kann. Insbesondere wenn größere
Antennen, welche aus einer Vielzahl solcher Einzelstrahler 16 bestehen, zu realisieren
sind, um die Richtwirkung der Antenne zu erhöhen, kann diese Verlagerung hochfrequenter
Leitungsanordnungen in weiter unten liegende Schichten kompakte Aufbauten ermöglichen,
da das Speisenetzwerk eines Antennen-Arrays einen nicht zu vernachlässigenden Anteil
am erforderlichen Bauraum einnimmt.
[0011] Darüber hinaus beeinflusst ein vergrabenes Speisenetzwerk die Abstrahlcharakteristik
einer solchen Anordnung nicht negativ, im Gegensatz zu, insbesondere bei höheren Frequenzen,
"offenen" Verteiler- bzw. Speisenetzwerken, welche erheblich zu parasitärer Abstrahlung
beitragen. Von Vorteil ist außerdem die Möglichkeit einfach herzustellenden Multischicht-
bzw. Multilayer-Anordnungen vorzusehen, da deren Einzelschichten bzw. Einzellayer
gute Hochfrequenzeigenschaften aufweisen und die jeweiligen zu vergrabenden Leitungsstrukturen
tragen. Bei Verwendung geeigneter Layer- bzw. Substratmaterialien, wie beispielsweise
Keramiken, kann auf die Verbindung mit einem zusätzlichen mechanischen Träger verzichtet
werden, da die Multilayer-Anordnung über eine ausreichende Strukturstabilität verfügt.
Insbesondere low temperature cofired ceramic (LTCC)-Substrate sind auf diesem Gebiet
geeignet.
[0012] Die eben mit Bezug auf Fig. 8A und Fig. 8B beschriebene Antennenanordnung weist jedoch
den Nachteil auf, dass an einem abrupten Ende 10' der signalführenden, mittleren Leitung
10 der Triplate-Struktur die Ablösung von Wellen stark begünstigt wird. Ein nicht
unerheblicher Leistungsanteil des Signals kann sich dann in dem Substratmaterial 11
beispielsweise in Form von Parallelplattenmoden oder Hohlleitermoden unerwünscht ausbreiten.
Wird die Multilayer-Anordnung seitlich in einem metallischen Träger bzw. Gehäuse eingefasst,
so wird die Anregung von Hohlleitermoden zusätzlich begünstigt. Die Ausbreitung von
Hohlleitermoden wird durch ihre Grenzfrequenz fg bestimmt, deren Wert direkt von den
Abständen der begrenzenden metallischen Wände abhängt.
[0013] Generell gilt der Zusammenhang, dass die Grenzfrequenz f
g eines Hohlleitermodes zu niedrigeren Frequenzen verschoben wird, wenn der Abstand
der elektrisch leitenden, beispielsweise metallischen Wände vergrößert wird. Dabei
erhöht sich zugleich die Anzahl der in einem bestimmten Frequenzband ausbreitungsfähigen
Moden stetig. Werden nun im Substrat 11 solche Moden durch leerlaufende Leitungsenden
angeregt, so wird einerseits die über das Strahlerelement 16 abgestrahlte Leistung
reduziert und andererseits Verkopplungen mit anderen Schaltungsteilen innerhalb des
Substrats 11, z.B. weiteren Antennenelementen, begünstigt, welche sich nachteilig
auf die Antennencharakteristik und das gesamte Systemverhalten auswirken.
VORTEILE DER ERFINDUNG
[0014] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Übertragen bzw. Abstrahlen hochfrequenter Wellen
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 weist gegenüber dem bekannten Lösungsansatz den
Vorteil auf, dass die Anregung von Substrat oder Hohlleitermoden in einer schlitzgekoppelten
Antennenanordnung mit symmetrischer oder unsymmetrischer Triplate-Leitung verhindert
bzw. auf ein für das Verhalten der Antenne bzw. des Systems nicht mehr relevantes
Maß reduziert wird, ohne die grundsätzliche Wirkungsweise einer schlitzgekoppelten
Abstrahlvorrichtung negativ zu beeinflussen.
[0015] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht, eine kostengünstige Verbesserung der
Funktion der Antenne bereitzustellen, da die Unterdrückung der beschriebenen Anregung
von Substrat- oder Hohlleitermoden zur Verbesserung der Effizienz der Antenne und
damit zur Verbesserung des Systemverhaltens beiträgt.
[0016] Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Idee besteht im wesentlichen darin,
eine Abschirmungsmaßnahme sowohl im Bereich der Signalleitung als auch im Bereich
des Koppelschlitzes vorzusehen und in ihrer Dimensionierung an beide Anforderungen
anzupassen.
[0017] Mit anderen Worten wird eine Vorrichtung zum Übertragen bzw. Abstrahlen hochfrequenter
Wellen vorgesehen, welche eine mit einem Ende versehene Mikrostreifenleitung in einem
Substrat zum Übertragen hochfrequenter Nutzsignale aufweist, eine erste Massefläche
und eine zweite Massefläche, welche auf entgegenliegenden Seiten der Mikrostreifenleitung
vorgesehen sind, zum Abschirmen der Mikrostreifenleitung bereitstellt, eine Öffnung
in der ersten Massefläche in einem vorbestimmten Abstand zum Ende der Streifenleitung
zum Auskoppeln eines hochfrequenten Signals vorsieht, eine Durchkontaktierungseinrichtung
zum leitfähigen Verbinden der ersten Massefläche mit der zweiten Massefläche in der
Peripherie der Mikrostreifenleitung zum Abschirmen derselben aufweist (z.B. durch
sogenannte Vias) und eine planare Kopplungseinrichtung zum Aufnehmen und Übertragen
des hochfrequenten Nutzsignals bereitstellt, wobei die Durchkontaktierungseinrichtung
derart strukturiert und/oder dimensioniert ist, dass bei gegebener Frequenz des Nutzsignals
im wesentlichen keine ausbreitungsfähigen bzw. resonanzfähigen Hohlleitermoden im
Substrat auftreten.
[0018] In den Unteransprüchen finden sich vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen
der in Anspruch 1 angegebenen Vorrichtung.
[0019] Erfindungsgemäß weitet sich die Struktur der Durchkontaktierungseinrichtung im Bereich
der Kopplungsöffnung auf. Dies erbringt den Vorteil, dass die Ankopplung an ein Abstrahlelement
(Patch) durch die abschirmende Durchkontaktierungseinrichtung im Bereich der Kopplungsöffnung
nicht behindert wird.
[0020] Erfindungsgemäß ist ein Abstand a zwischen gegenüberliegenden Durchkontaktierungseinrichtungen
im Bereich der Mikrostreifenleitung kleiner als der Quotient aus

wobei C
0 für die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum, ε
r für die dielektrische Permittivität des Substrats und f für die Frequenz eines Nutzsignals
steht. Dadurch wird auf vorteilhafte Weise verhindert, dass ein erster ausbreitungsfähiger
Hohlleitermode eines Rechteckhohlleiters, der hier näherungsweise vorliegt (TE
10-Mode), ein Mode mit transversal elektrischem (TE) Feld im Querschnitt gebildet wird.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung besteht zwischen der Breite B zwischen
gegenüberliegenden Durchkontaktierungseinrichtungen im Bereich der Kopplungsöffnung
und der Länge L der Durchkontaktierungseinrichtung im Bereich der Kopplungsöffnung
folgender Zusammenhang

wobei C
0 für die Lichtgeschwindigekeit im Vakuum, ε
r für die dielektrische Permittivität des Substrats und f
res für eine Resonanzfrequenz eines anregbaren Hohlleitermodes steht, welche oberhalb
eines Nutzsignalfrequenzbandes vorzusehen ist. Dies ist ein Vorteil für die Dimensionierung
der Durchkontaktierungs- bzw. Via-Wände im Bereich des Koppelschlitzes, da auf diese
Weise vermieden wird, dass unerwünschte Resonanzfrequenzen Hohlraumresonanzen innerhalb
der Schirmwände im Bereich des Koppelschlitzes bilden.
[0022] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung weist die Resonanzfrequenz einen größeren
Abstand als etwa einige Prozent oberhalb vom Nutzsignalfrequenzband auf. Auf diese
Weise wird eine sichere Vermeidung von Resonanzerscheinungen gewährleistet.
[0023] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Vorrichtung für Nutzsignale
in einem Frequenzband zwischen 20 GHz und 30 GHz dimensioniert. So ist die Vorrichtung
beispielsweise für den Einsatz in einem SRR(short range radar)-Anwendungsfall geeignet.
[0024] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung besteht die Durchkontaktierungseinrichtung
aus diskreten Durchkontaktierungselementen, welche lateral benachbart zueinander,
vorzugsweise eine elektromagnetisch abschirmende Wand bildend, angeordnet sind. Dies
birgt den Vorteil einer guten Abschirmung bei kostengünstig herzustellenden Durchkontaktierungselementen,
wobei sich die Wahl des Abstandes nach der Frequenz richtet.
[0025] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung sind die diskreten Durchkontaktierungselemente
rund und/oder zylinderförmig gebildet. Eine einfache Herstellung kann dadurch gewährleistet
werden.
[0026] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung bildet die Durchkontaktierungseinrichtung
eine durchgängige Wand. Dies bietet den Vorteil einer geschlossenen Abschirmeinrichtung,
beispielsweise in Form einer metallischen Schicht, welche nahezu keinerlei elektromagnetische
Ein- bzw. Auskopplungen zulässt.
[0027] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist im Bereich longitudinal benachbart
des Endes der Streifenleitung die Durchkontaktierungseinrichtung durchgängig vorgesehen.
[0028] Von Vorteil ist dabei eine vollständige Abschirmung der Streifenleitung.
[0029] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist im Bereich longitudinal benachbart
des Endes der Streifenleitung die Durchkontaktierungseinrichtung mit einer Lücke versehen.
Dadurch wird bei leicht vermindertem Herstellungsaufwand kaum elektromagnetische Abstrahlung
abgegeben bzw. aufgenommen.
[0030] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Mikrostreifenleitung näher
an der mit der Kopplungsöffnung versehenen Massefläche als an der anderen Massefläche
im Substrat angeordnet oder umgekehrt. Dies birgt den Vorteil einer unsymmetrischen
Struktur, welche z.B. bei Ankopplung einer weiteren Mikrostreifenleitung über die
Kopplungsöffnung vonnöten ist.
[0031] Erfindungsgemäß ist die Mikrostreifenleitung in etwa äquidistant zwischen der mit
der Kopplungsöffnung versehenen Massefläche und der anderen Massefläche im Substrat
angeordnet. Dies stellt den Vorteil einer einfachen Anordnung bereit.
[0032] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung bildet die planare Kopplungseinrichtung
eine zweite Mikrostreifenleitung in einer anderen Ebene, welche unter galvanischer
Trennung zur elektromagnetischen Ankopplung dieser weiteren Mikrostreifenleitung vorgesehen
ist. Auf diese Weise wird eine Signalübertragungseinrichtung unter galvanischer Trennung
vorteilhaft bereitgestellt.
[0033] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung sind beide Mikrostreifenleitungen
im wesentlichen gleichartig ausgebildet und überlappen sich in longitudinaler Richtung
um einen zweifachen vorbestimmten Abstand, welcher vorzugsweise in etwa der halben
Wellenlänge des koppelnden Nutzsignals entspricht. Somit wird eine maximale elektromagnetische
Kopplung zwischen den zwei Mikrostreifenleitungen sichergestellt.
[0034] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Kopplungsöffnung parallel
der Masseflächen schlitzförmig und/oder rechteckförmig vorgesehen. Dies ermöglicht
ein einfaches kostengünstig herzustellendes Kopplungsöffnungs-Layout in der Massefläche
und bietet eine gute Aus- bzw. Einkopplung durch den Schlitz.
ZEICHNUNGEN
[0035] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen:
[0036]
- Fig. 1
- eine Schrägansicht eines Ausschnitts zur Erläuterung einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2
- eine Schrägansicht zur Erläuterung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 3
- eine Draufsicht einer schematischen Abstrahlvorrichtung zur Erläuterung einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 4
- ein Simulationsschaubild zur Erläuterung der Funktionsweise der mit Bezug auf Fig.
3 erläuterten Abstrahlvorrichtung;
- Fig. 5A,B
- eine schematische Darstellung einer galvanisch getrennten Kopplungseinrichtung zur
Erläuterung einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei Fig. 5A
einen Längsschnitt und Fig. 5B einen Querschnitt entlang der Schnittebene A verdeutlicht;
- Fig. 6A,B
- eine schematische Darstellung eines üblichen schlitzgekoppelten Planarstrahlers, wobei
Fig. 6A einen Längsschnitt und Fig. 6B eine Draufsicht verdeutlicht;
- Fig. 7A,B
- eine schematische Darstellung der mit Bezug auf Fig. 6A, B dargestellten Anordnung
mit einer zusätzlichen mechanischen Verstärkung, wobei Fig. 7A einen Längsschnitt
und Fig. 7B eine Draufsicht verdeutlicht; und
- Fig. 8A,B
- eine schematische Darstellung eines üblichen schlitzgekoppelten Planarstrahlers mit
einer unsymmetrischen Triplate-Leitungsspeisung, wobei Fig. 8A einen Längsschnitt
und Fig. 8B einen Querschnitt entlang der Schnittebene A verdeutlicht.
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
[0037] In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder funktionsgleiche Bestandteile.
[0038] Fig. 1 zeigt eine schematische Schrägansicht einer schlitzgekoppelten Abstrahlvorrichtung
zur Erläuterung einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
[0039] In Fig. 1 ist eine Mikrostreifenleitung 10 in ein Substrat 11 eingebettet. Dieses
Substrat ist vorzugsweise hochfrequenztauglich und weist z.B. eine low temperature
cofired ceramic (LTCC) auf, welche gute dielektrische Eigenschaften bei einer niedrigen
Dämpfung aufweist. Oberhalb der Mikrostreifenleitung 10, vorzugsweise parallel dazu,
ist durch das Substrat 11 getrennt eine erste Massefläche 12 vorgesehen.
[0040] Der untere Abschluss der dargestellten Anordnung wird von einer zweiten Massefläche
13 gebildet, welche wie die erste Massefläche aus einem elektrisch leitfähigen Material,
vorzugsweise ein Metall aufweisend, besteht. Die erste Massefläche 12 verfügt über
eine Kopplungsöffnung 14, welche vorzugsweise rechteckig und/oder schlitzförmig vorgesehen
ist, und welche mit Bezug auf ein abruptes Ende 10' der Mikrostreifenleitung 10 einen
vorbestimmten Abstand d (nicht dargestellt) aufweist. Diese Kopplungsöffnung 14 ist
in Y-Richtung mittig zu der Streifenleitung 10 bzw. dem Ende der Streifenleitung 10'
und im rechten Winkel dazu verlaufend, ähnlich einem Kreuz, ausgerichtet. Der vorbestimmte
Abstand in X-Richtung zwischen Schlitzöffnung 14 und dem Ende 10' der Streifenleitung
10 entspricht in etwa einem Viertel der Leitungswellenlänge, d.h. λ/4, des auf der
Streifenleitung 10 übertragenen Nutzsignals f, welches bei diesem Beispiel eine Bandbreite
des Frequenzbandes F im Bereich zwischen 20 GHz und 30 GHz aufweist.
[0041] Zwischen der oberen Massefläche 12, in welcher der Koppelschlitz 14 vorgesehen ist,
und der unteren Massefläche 13 ist eine Durchkontaktierungseinrichtung 15 vorgesehen,
welche gemäß der vorliegenden Ausführungsform aus einzelnen Durchkontaktierungselementen
15' besteht. Die einzelnen Durchkontaktierungselemente 15' sind vorzugsweise in etwa
rund und/oder zylinderförmig ausgebildet und sehen eine palisadenwandähnliche Abschirmeinrichtung
vor.
[0042] Eine planare Kopplungseinrichtung 16 dient im vorliegenden Fall als Planarstrahler,
welcher durch das durch die Kopplungsöffnung 14 ausgekoppelte elektromagnetische Feld
zu einer Resonanz angeregt wird. Die planare Kopplungseinrichtung 16 ist vorzugsweise
parallel zur Kopplungsöffnung 14 ausgerichtet. Auch die Seitenkanten des hier rechteckförmig
vorgesehenen Planarstrahlers 16 sind vorzugsweise parallel den Kanten der Kopplungsöffnung
14, d.h. in X- und Y-Richtung, ausgerichtet. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform
weist die Mikrostreifenleitung 10 im Bereich des Koppelschlitzes 14 und vor dem abrupten
Ende 10' der Streifenleitung einen Impedanztransformator 17 auf, welcher bei Bedarf
zur Impedanzanpassung eingesetzt wird. Im Bereich des Koppelschlitzes 14 weitet sich
die Durchkontaktierungseinrichtung 15 auf, um longitudinal benachbart des Endabschnitts
10' der Streifenleitung 10 wieder zusammen zu gehen und somit eine geschlossene Abschirmeinrichtung
darstellt.
[0043] Zur Schirmung von solchen Triplate-Leitungen und folglich zur Vermeidung von ausbreitungsfähigen
bzw. resonanzfähigen Hohlleitermoden im Substrat 11 ist eine Durchkontaktierungseinrichtung
15 oder auch durchgängig geschlossene Abschirmwände um die Streifenleitung 10 geeignet.
Anstatt massive Wände vorzusehen, ist es in der Praxis von Vorteil, die Durchkontaktierungseinrichtung
15 in Form von einzelnen Durchkontaktierungen 15' (Vias) vorzusehen, die hochfrequenzseitig
durch einen ausreichend geringen lateralen Abstand der Vias zueinander nahezu eine
durchgängige elektrisch leitfähige Wand darstellen. Die maximale Schirmwirkung wird
durch die richtige Dimensionierung von Abstand und Durchmesser der einzelnen Durchkontaktierungselemente
15' bestimmt. Um nun ausbreitungsfähige bzw. resonanzfähige Hohlleitermoden zu verhindern,
darf der Abstand der Wände zueinander, d.h. beispielsweise der Abstand zwischen der
auf der einen Seite der Streifenleitung 10 liegenden Durchkontaktierungseinrichtung
zum Abstand der in Y-Richtung auf der anderen Seite der Streifenleitung liegenden
Durchkontaktierungseinrichtung 15, einen bestimmten Wert nicht überschreiten.
[0044] Der erste ausbreitungsfähige Hohlleitermode eines Rechteckhohlleiters, der hier näherungsweise
vorliegt, ist der TE
10-Mode, ein Mode mit transversal elektrischem (TE) Feld im Querschnitt betrachtet.
Die Grenzfrequenz dieses Modes ist

wobei C
0 der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum (C
0 = 3 · 10
8 m/s), a dem Abstand der Durchkontaktierungseinrichtungen 15 bzw. Via-Wände und ε
r der dielektrischen Permittivität des Substratmaterials entspricht. Folglich muss
die Ungleichung

erfüllt sein, damit bis zur Frequenz fg kein Hohlleitermode angeregt wird. Der Abstand
a ist je nach elektrischer Auswirkung der Formgebung der Vias bzw. deren Abständen
sowie des zusätzlichen (vergleichsweise geringen) Einflusses der Signalleitung 10
zu reduzieren.
[0045] Führte man nun diese Via-Wand 15 mit entsprechendem Abstand a parallel zur Signalleitung
10, so würde sich diese Wand 15 im Bereich der Kopplungsöffnung 14 mit dieser orthogonal
ausgerichteten Koppelöffnung 14 schneiden, wodurch die Funktionsweise des Koppelschlitzes
14 und damit der Antenne bzw. Übertragungseinrichtung nicht mehr sichergestellt wäre.
Daher ist es erforderlich, in der Umgebung des Koppelschlitzes 14 den Abstand der
Via-Wände deutlich zu vergrößern, um ihn erst hinter dem Schlitz 14 im Bereich der
leerlaufenden Signalleitung 10' wieder auf den ursprünglichen Wert herabsetzen zu
können. Hinter dem leerlaufenden Ende 10' der Mikrostreifenleitung 10 wäre dann auch
ein Zusammenführen der Via-Wände 15 möglich, jedoch nicht zwangsläufig erforderlich,
da aufgrund des dort vorhandenen geringen Abstandes der Via-Wände keine Anregung von
Substrat bzw. Hohlleitermoden möglich wäre. Um andererseits eine maximale Schirmwirkung
zu erzielen und auch elektromagnetische Einkopplungen von außen in die Anordnung zu
verhindern, führt man die Durchkontaktierungseinrichtung 15, d.h. die Wände, longitudinal
benachbart der leerlaufenden Signalleitung 10' vorzugsweise zusammen.
[0046] Mit Bezug auf die Dimensionierung bzw. Strukturierung der Durchkontaktierungseinrichtung
15 bzw. der Via-Wände im Bereich der Kopplungsöffnung 14 muß berücksichtigt werden,
dass bei Vergrößerung des Abstandes a dieser Wände die Grenzfrequenz fg des Hohlleitermodes
sinkt, und zwar im allgemeinen unter die Nutzfrequenz f der Antenne selbst, damit
die Beeinträchtigung der Funktion der Kopplungsöffnung 14 durch die Via-Wände 15 minimal
bzw. in einem Entwurf der Anordnung berücksichtigbar ist. Andererseits birgt dies
die Gefahr in sich, dass sich innerhalb dieser Schirmwände 15 mit dem stark vergrößerten
Abstand B im Bereich der Kopplungsöffnung 14 Hohlraumresonanzen bilden können, welche
die Funktion der Antenne stark beeinträchtigen, wenn diese eventuell auftretenden
unerwünschten Resonanzfrequenzen im Nutzfrequenzbereich liegen. Um dieses nun gezielt
zu verhindern, ist die Länge L der Via-Wände 15 in X-Richtung im Bereich der Kopplungsöffnung
bei dem vergrößerten Abstand B der Schirmwände 15 in Y-Richtung entsprechend zu wählen.
[0047] In einem vollständig geschlossenen, dielektrisch gefüllten, rechteckigen Hohlleiterresonator
der Breite B, der Höhe H sowie der Länge L mit ideal leitenden elektrischen Wänden
ergeben sich mögliche diskrete Resonanzfrequenzen gemäß folgendem Zusammenhang:

, wobei p, m und n ganzzahlige Indizes sind, C
0 die Vakuumlichtgeschwindigkeit und ε
r die dielektrische Permittivität des nichtleitenden Füllmaterials darstellt. Für den
hier relevanten TE
10-Mode gilt m = 1 sowie n = 0, so dass die möglichen Resonanzfrequenzen zwar von der
Breite B, aber nicht von der Höhe H abhängen. Der ganzzahlige Index p muss bei TE-Moden
größer als Null sein. Daraus ergibt sich die erste anregbare Hohlraumresonanz des
TE
10-Modes gemäß

[0048] Im Entwurf der Antenne mit Schlitzkopplung und Via-Abschirmung 15 der Signalleitung
10 ist nun darauf zu achten, dass die Grenzfrequenz der hohlleiterähnlichen Resonanz
gemäß Gleichung (1), wobei dann a = B zu setzen ist, zwar unterhalb des Nutzsignalfrequenzbandes
F liegen darf, dass aber die erste Resonanzfrequenz gemäß Gleichung (4) oberhalb des
Nutzsignalfrequenzbandes F liegen muss, um eine Beeinträchtigung der Funktionsweise
der Übertragungseinrichtung 16 und/oder Antenne zu verhindern.
[0049] Darüber hinaus ist bei vorliegender Ausführungsform gemäß Figur 1 bei der Dimensionierung
der Abschirmeinrichtung bzw. der Durchkontaktierungseinrichtung 15 zu beachten, dass
die Verwendung von diskreten Durchkontaktierungselementen 15' mit einem gewissen lateralen
Abstand zueinander anstelle geschlossener metallischer Wände die Grenzfrequenz der
Hohlleitermoden beeinflusst. Außerdem muss in Betracht gezogen werden, dass der Resonator
im Bereich des Koppelschlitzes keine rundum geschlossenen Wände, wie im theoretischen
Modell, besitzt, sondern großflächige Ein- und Auskopplungen beispielsweise im Bereich
des Aufweitens der Via-Wände 15, welche die Resonanzfrequenz entsprechend beeinflussen.
Auch der Koppelschlitz 14 selbst nimmt Einfluss auf die Resonanzfrequenz, ebenso wie
die unterhalb der Kopplungsöffnung 14 leerlaufende Signalleitung 10, 10' selbst die
Resonanzfrequenz abändern kann.
[0050] Fig. 2 zeigt eine schematische Schrägansicht zur Erläuterung der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
[0051] In Fig. 2 ist ein Ausschnitt der Anordnung gemäß Fig. 1 dargestellt. Die Mikrostreifenleitung
10 liegt eingebettet in einem dielektrischen Substrat zwischen einer ersten Massefläche
12 und einer zweiten Massefläche 13. Die beiden Masseflächen 12, 13 sind über elektrisch
leitfähige Durchkontaktierungselemente 15', welche eine Durchkontaktierungseinrichtung
15 bzw. eine Abschirmeinrichtung bilden, miteinander verbunden. Gemäß der dargestellten
Ausführungsform ist die Streifenleitung 10 planparallel und symmetrisch zwischen beiden
parallelen Masseflächen 12 und 13, also in symmetrischer Triplate-Anordnung, vorgesehen.
Vorzugsweise weist die Streifenleitung 10 einen in etwa rechteckförmigen Querschnitt
auf, wohingegen die einzelnen jeweils lateral benachbarten Durchkontaktierungselemente
15' insbesondere zylinderförmig ausgebildet sind.
[0052] Fig. 3 zeigt eine schematische Draufsicht einer Abstrahlvorrichtung zur Erläuterung
einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
[0053] In Fig. 3 ist eine erfindungsgemäße Abstrahlvorrichtung dargestellt, wobei sich diese
im wesentlichen darin von der mit Bezug auf Fig. 1 dargestellten Ausführungsform unterscheidet,
dass die Durchkontaktierungseinrichtung 15 im vorliegenden Fall nicht aus einzelnen
Durchkontaktierungselementen 15', sondern aus durchgängigen elektrisch leitfähigen
Wänden besteht, welche zwischen der ersten und der zweiten Massefläche diese elektrisch
kontaktierend angeordnet sind. Dabei liegt das Nutzfrequenzband F vorzugsweise im
Bereich von 22 GHz bis 26 GHz.
[0054] Die gemäß Fig. 3 dargestellte Triplate-Struktur ist unsymmetrisch, d.h. die Höhe
des Substrats 11 über der Signalleitung 10 bis zur ersten Massefläche 12 beträgt 150
µm, und die Höhe des Substrats 11 unterhalb der Signalleitung 10 bis zur zweiten Massefläche
13 beträgt z.B. 450 µm (beide Masseflächen in der Draufsicht gemäß Fig. 3 nicht dargestellt).
Die Länge des Koppelschlitzes, d.h. seine Erstrekkung in Y-Richtung, beträgt z.B.
2,6 mm, und die Dielektrizitätskonstante ε
r des keramischen Substratmaterials beträgt ε
r = 7,7. Damit nun die Grenzfrequenz des Hohlleitermodes TE
10 im Bereich der Signalleitung 10 mit kleinem Abstand a der Durchkontaktierungseinrichtung
15 bzw. der Via-Wände oberhalb des Nutzfrequenzbandes F liegt, muß der Abstand a gemäß
Gleichung (2) kleiner als 2,46 mm betragen und wird beispielsweise zu a = 1,9 mm gewählt.
[0055] Damit die elektromagnetische Kopplung durch die Kopplungsöffnung 14 von der Abschirmeinrichtung
15 nicht beeinträchtigt wird, ist im Bereich des Koppelschlitzes 14 der Abstand der
Via-Wände B auf beispielsweise 3,6 mm erhöht. Die Grenzfrequenz fg des TE
10-Modes sinkt dadurch gemäß Gleichung (1) auf etwa 15 GHz. Damit nun die erste Resonanzfrequenz
f
res dieses Modes oberhalb von beispielsweise 27 GHz liegt, um einen 1 GHz-Frequenzabstand
zum Nutzfrequenzband F sicherzustellen, muss gemäß Gleichung (4) die Länge L kleiner
als 2,4 mm gewählt werden. Um zusätzlich die oben genannten Beeinflussungen der Resonanzfrequenz
f
res zu kompensieren, wird L im vorliegenden Ausführungsbeispiel vorzugsweise zu 1,2 mm
gewählt.
[0056] In Fig. 4 ist der Amplitudenverlauf des Reflexionsfaktors als Simulationsergebnis
einer Vollwellenanalyse der gesamten Antennenanordnung gemäß Fig. 3 dargestellt. Bei
etwa 27,7 GHz zeigt sich deutlich eine Resonanz, da hier der Reflexionsfaktor eine
hohe Amplitude aufweist, welche exakt der beschriebenen Hohlleiterresonanz des TE
10-Modes entspricht, welches durch eine Analyse zugehöriger Feldverteilungsbilder (nicht
dargestellt) folgert. Zugleich zeigt sich im Nutzfrequenzband F zwischen 22 GHz und
26 GHz eine gute Reflexionsdämpfung, welche größer als 12 dB ist, und überdies ein
sehr glatter Verlauf der Anpassung, woraus sich die Beeinträchtigung durch andere
resonanzähnliche Effekte in diesem Frequenzbereich ausschließen lässt. Der Verlauf
des Reflexionsfaktors lässt sich je nach Wunsch in großen Bereichen durch entsprechende
Dimensionierungen bzw. Strukturierungen von planarer Kopplungseinrichtung 16 bzw.
[0057] Planarstrahler, Kopplungsöffnung 14 bzw. Koppelschlitz, Signalleitung 10 und Impedanztransformator
17 einstellen.
[0058] In Fig. 5A ist eine Kopplungseinrichtung eines elektromagnetischen Signals unter
galvanischer Trennung dargestellt. Gemäß dieser dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung sind zwei Mikrostreifenleitungen 10 in einem dielektrischen Substrat 11
durch eine mit einer Kopplungsöffnung 14 versehenen Massefläche 12 getrennt. Die untere
Streifenleitung 10 erstreckt sich in der Darstellung nach links und weist im Bereich
benachbart der Kopplungsöffnung 14 ihr leerlaufendes Ende 10' auf, wohingegen die
obere Streifenleitung 10 sich in der Zeichnung nach rechts erstreckt und ihr freilaufendes
linkes Ende 10' im Bereich benachbart des Koppelschlitzes 14 aufweist. Die Anordnung
ist punktsymmetrisch zum Zentrum des Koppelschlitzes 14 aufgebaut.
[0059] Im wesentlichen entspricht die Anordnung im unteren Bereich einer unsymmetrischen
Triplate-Speisung, welche jedoch ihr ausgekoppeltes Feld nicht auf einen Planarstrahler
(16, hier jedoch nicht dargestellt), sondern in eine weiterführende Streifenleitung
10 überträgt. Auf diese Weise wird folglich kein Antennenelement, sondern eine Kopplungseinrichtung
bereitgestellt, welche über eine elektromagnetische Ankopplung eines Signals einer
Streifenleitung in einer Ebene das Signal galvanisch getrennt an eine zweite Streifenleitung
10 in einer anderen Ebene überträgt. Die in Fig. 5A nicht dargestellte Durchkontaktierungseinrichtung
bzw. Schirmwände sind im Bereich der Streifenleitung und insbesondere im Bereich der
Kopplungsöffnung 14, wie oben beschrieben, strukturiert bzw. dimensioniert.
[0060] In Fig. 5B ist die Kopplungseinrichtung gemäß Fig. 5A im Querschnitt dargestellt,
wobei auch hier die Durchkontaktierungseinrichtung zur Erhöhung der Übersichtlichkeit
nicht illustriert ist, aber dennoch wie oben angeordnet ist.
[0061] Obwohl die-vorliegende Erfindung vorstehend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern, im Rahmen der Ansprüche,
auf vielfältige Weise modifizierbar.
[0062] Insbesondere sind die genannten Materialien für das dielektrische Substrat, die Masseflächen
und die Streifenleitung beispielhaft zu sehen. Darüber hinaus ist die Gestaltung der
Koppelschlitze, der planaren Kopplungseinrichtung und der Streifenleitung nicht zwangsläufig
rechteckig, sondern können auch runde, ovale oder polygonförmige Querschnitte bzw.
Draufsichten aufweisen. Insbesondere die Durchkontaktierungseinrichtung bzw. Abschirmwände
müssen nicht rechtwinklig zueinander verlaufen, sondern können abgerundete Übergänge
aufweisen.
1. Vorrichtung zum Übertragen bzw. Abstrahlen hochfrequenter Wellen mit:
einer mit einem Ende (10') versehene Mikrostreifenleitung (10) in einem Substrat (11)
zum Übertragen eines hochfrequenten Nutzsignals;
einer ersten Massefläche (12) und einer zweiten Massefläche (13), welche auf entgegenliegenden
Seiten des Substrats (11) vorgesehen sind, zum Bilden einer TEM-Wellenleiteranordnung;
einer Kopplungsöffnung (14) in der ersten Massefläche (12) in einem vorbestimmten
Abstand (d) zum Ende (10') der Streifenleitung (10) zum Auskoppeln des hochfrequenten
Nutzsignals;
einer Durchkontaktierungseinrichtung (15) zum leitfähigen Verbinden der ersten Massefläche
(12) mit der zweiten Massefläche (13) in der seitlichen Peripherie der Kopplungsöffnung
(14) ;
wobei die Durchkontaktierungseinrichtung (15) derart gestaltet ist, dass sie bei gegebener
Frequenz (f) des Nutzsignals die Ausbreitung von Hohlleitermoden sowie die Anregung
von Hohlleitermoderesonanzen in einem Nutzfrequenzband (F) des Nutzsignals verhindert;
und
einer planaren Kopplungseinrichtung (16) zum Aufnehmen und Übertragen bzw. Abstrahlen
des ausgekoppelten hochfrequenten Nutzsignals;
dadurch gekennzeichnet, dass
die Durchkontaktierungseinrichtung (15),geformt als zwei Wände, von beiden Seiten
und parallel zur Mikrostreifenleitung (10), sich über eine bestimmte Länge erstreckt
in jeden der Bereiche vor, im Bereich von, und, beim Ende (10'), nach der Kopplungsöffnung
(14), wobei die Wände vor und nach der Kopplungsöffnung (14) einen gegenseitigen Abstand
(a) zeigen, mit

wobei c0 die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ist und εr die elektrische Permittivität des Substrats (11), und die Wände sich im Bereich der
Kopplungsöffnung (14) verbreiten bis zu einen gegenseitigen Abstand (B).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem größeren Abstand (B) der Wände der Durchkontaktierungseinrichtung (15)
im Bereich der Kopplungsöffnung (14) und der Länge (L) der Durchkontaktierungseinrichtung
im Bereich der Kopplungsöffnung (14) folgender Zusammenhang besteht:

wobei f
res für eine Resonanzfrequenz eines anregbaren Hohlleitermodes steht, welche oberhalb
des Nutzsignalfrequenzbandes (F) vorzusehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Resonanzfrequenz (fres) einen größeren Abstand als etwa einige Prozent oberhalb vom Nutzsignalfrequenzband
(F) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung für Nutzsignale in einem Nutzsignal-Frequenzband (F) zwischen 20
GHz und 30 GHz dimensioniert ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Durchkontaktierungseinrichtung (15) aus diskreten Durchkontaktierungselementen
(15') besteht, welche lateral benachbart zueinander eine Wand bildend angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die diskreten Durchkontaktierungselemente (15') rund und/oder zylinderförmig gebildet
sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Durchkontaktierungseinrichtung (15) eine durchgängige Wand bildet.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Durchkontaktierungseinrichtung (15) im Bereich longitudinal benachbart des Endes
(10') der Streifenleitung (10) durchgängig vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Durchkontaktierungseinrichtung (15) im Bereich longitudinal benachbart des Endes
(10') der Streifenleitung (10) mit einer Lücke vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mikrostreifenleitung (10) näher an der mit der Kopplungsöffnung (14) versehenen
Massefläche (12) als an der anderen Massefläche (13) im Substrat (11) angeordnet ist
oder umgekehrt.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 1-9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mikrostreifenleitung (10) in etwa äquidistant zwischen der mit der Kopplungsöffnung
(14) versehenen Massefläche (12) und der anderen Massefläche (13) im Substrat (11)
angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mikrostreifenleitung (10) im Bereich der Kopplungsöffnung (14) einen integrierten
Impedanztransformator (17) aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die planare Kopplungseinrichtung (16) eine zweite Mikrostreifenleitung (10) in einer
anderen Ebene bildet, welche unter galvanischer Trennung zur elektromagnetischen Ankopplung
dieser weiteren Mikrostreifenleitung (10) vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die planare Kopplungseinrichtung (16) durch die Kopplungsöffnung (14) in Resonanz
bringbar und damit zur Abstrahlung anregbar ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kopplungsöffnung (14) selbst in Resonanz bringbar und damit zur Abstrahlung anregbar
ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass beide Mikrostreifenleitungen (10) im wesentlichen gleichartig ausgebildet sind und
sich in longitudinaler Richtung, um einen zweifachen vorbestimmten Abstand (d) überlappen,
welcher vorzugsweise in etwa der halben Wellenlänge des koppelnden Nutzsignals entspricht.
17. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kopplungsöffnung (14) parallel der Masseflächen (12, 13) schlitzförmig und/oder
rechteckförmig vorgesehen ist.
18. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat (11) ein keramisches Material, vorzugsweise low temperature cofired
ceramic (LTCC), aufweist.
1. Apparatus for transmission or emission of radio-frequency waves, having:
a micro stripline (10), which is provided with an end (10'), in a substrate (11) for
transmission of a radio-frequency useful signal;
a first ground plane (12) and a second ground plane (13), which are provided on opposite
sides of the substrate (11), in order to form a TEM waveguide arrangement;
a coupling opening (14) in the first ground plane (12) at a predetermined distance
(d) from the end (10') of the stripline (10) for outputting the radio-frequency useful
signal;
a through-contacting device (15) for conductive connection of the first ground plane
(12) to the second ground plane (13) in the side periphery of the coupling opening
(14);
wherein the through-contacting device (15) is designed such that, at a given frequency
(f) of the useful signal, it prevents the propagation of waveguide modes and the excitation
of waveguide mode resonances in a useful frequency band (f) of the useful signal;
and
a planar coupling device (16) for reception and transmission or emission of the output
radio-frequency useful signal;
characterized in that
the through-contacting device (15), formed as two walls, extends from both sides and
parallel to the micro stripline (10) over a specific length in each of the areas before,
in the area of and at the end (10'), after the coupling opening (14), with the walls
before and after the coupling opening (14) being at a distance (a) apart, where

where co is the speed of light in a vacuum, and εr is the electrical permittivity of the substrate (11), and the walls broaden in the
area of the coupling opening (14) up to a mutual separation (B).
2. Apparatus according to Claim 1,
characterized in that
the following relationship exists between the greater distance (B) between the walls
of the through-contacting device (15) in the area of the coupling opening (14) and
the length (L) of the through-contacting device in the area of the coupling opening
(14):

where f
res is a resonant frequency of a waveguide mode which can be excited and can be provided
above the useful signal frequency band (F).
3. Apparatus according to Claim 2,
characterized in that
the resonant frequency fres is more than a few per cent above the useful signal frequency band (F).
4. Apparatus according to one of the preceding claims,
characterized in that
the apparatus is designed for useful signals in a useful signal frequency band (F)
between 20 GHz and 30 GHz.
5. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
the through-contacting device (15) is composed of discrete through-contacting elements
(15') which are arranged laterally adjacent to one another, forming a wall.
6. Apparatus according to Claim 5,
characterized in that
the discrete through-contacting elements (15') are round and/or cylindrical.
7. Apparatus according to one of the preceding Claims 1-4,
characterized in that
the through-contacting device (15) forms a continuous wall.
8. Apparatus according to one of the preceding claims,
characterized in that
the through-contacting device (15) is provided in a continuous form in the area longitudinally
adjacent to the end (10') of the stripline (10).
9. Apparatus according to one of the preceding claims,
characterized in that
the through-contacting device (15) is provided with a gap in the area longitudinally
adjacent to the end (10') of the stripline (10).
10. Apparatus according to one of the preceding claims,
characterized in that
the micro stripline (10) is arranged closer to that ground plane (12) which is provided
with the coupling opening (14) than to the other ground plane (13) in the substrate
(11), or vice versa.
11. Apparatus according to one of the preceding Claims 1-9,
characterized in that
the micro stripline (10) is arranged approximately equidistant between that ground
plane (12) which is provided with the coupling opening (14) and the other ground plane
(13) in the substrate (11).
12. Apparatus according to one of the preceding claims,
characterized in that
the micro stripline (10) has an integrated impedance transformer (17) in the area
of the coupling opening (14).
13. Apparatus according to one of the preceding claims,
characterized in that
the planar coupling device (16) forms a second micro stripline (10) on another plane,
which is provided in a galvanically isolated form, for electromagnetic coupling of
this further micro stripline (10).
14. Apparatus according to Claim 13,
characterized in that
the planar coupling device (16) can be caused to resonate by means of the coupling
opening (14), and can therefore be excited for emission.
15. Apparatus according to Claim 14,
characterized in that
the coupling opening (14) can itself be made to resonate and can thus be excited for
emission.
16. Apparatus according to Claim 15,
characterized in that
the two micro striplines (10) are designed to be essentially identical and overlap
by twice a predetermined distance (d) in the longitudinal direction, which distance
(d) preferably corresponds to approximately half the wavelength of the coupled useful
signal.
17. Apparatus according to one of the preceding claims,
characterized in that
the coupling opening (14) is provided in the form of a slot and/or in the form of
a rectangle parallel to the ground planes (12, 13).
18. Apparatus according to one of the preceding claims,
characterized in that
the substrate (11) has a ceramic material, preferably low temperature cofired ceramic
(LTCC).
1. Dispositif de transmission ou d'émission d'ondes à haute fréquence, qui présente :
un conducteur (10) en microruban doté d'une extrémité (10') et prévu dans un substrat
(11) pour transmettre un signal utile à haute fréquence,
une première surface de masse (12) et une deuxième surface de masse (13) prévues sur
des côtés opposés du substrat (11) de manière à former un système de guide d'onde
TEM,
une ouverture de couplage (14) ménagée dans la première surface de masse (12) à une
distance prédéterminée (d) de l'extrémité (10') du conducteur (10) en ruban pour émettre
le signal utile. à haute fréquence,
un dispositif (15) de mise en contact qui relie de manière conductrice la première
surface de masse (12) à la deuxième surface de masse (13) dans la périphérie latérale
de l'ouverture de couplage (14),
le dispositif (15) de mise en contact étant configuré de telle sorte qu'à une fréquence
(f) donnée du signal utile, il empêche dans une bande (F) de fréquence utile du signal
utile la propagation de modes en conducteur creux ainsi que l'excitation de résonances
des modes en conducteur creux et
un dispositif plan de couplage (16) qui reçoit et transmet ou émet le signal utile
à haute fréquence émis,
caractérisé en ce que
dans la partie occupée par cette ouverture de couplage et à l'extrémité (10'), le
dispositif (15) de mise en contact, configuré sous la forme de deux parois, s'étend
des deux côtés et parallèlement au conducteur (10) en microruban sur une longueur
définie dans chacune des parties situées en avant de l'ouverture de couplage (14),
en ce que les parois situées en amont et en aval de l'ouverture de couplage (14) présentent
un écart mutuel (a), a < c
0 / (2f√ε
r), c
0 étant la vitesse de la lumière dans le vide et ε
r la permittivité électrique du substrat (11) et
en ce que dans la zone occupée par l'ouverture de couplage (14), les parois s'évasent jusqu'à
une distance mutuelle (B).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'entre la plus grande distance (B) entre les parois du dispositif (15) de mise en contact
dans la zone de l'ouverture de couplage (14) et la longueur (L) du dispositif de mise
en contact dans la zone occupée par l'ouverture de couplage (14), la relation suivante
:

dans laquelle f
res représente la fréquence de résonance d'un mode en conducteur creux qui peut être
excité et qui doit être prévue au-dessus de la bande (F) de fréquence du signal utile
est satisfaite.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la fréquence de résonance (fres) présente une distance plus grande de quelques pourcent au-dessus de la bande (F)
de fréquence du signal utile.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif est dimensionné pour des signaux utiles dans une bande (F) de fréquence
du signal utile comprise entre 20 GHz et 30 GHz.
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif (15) de mise en contact est constitué d'éléments distincts (15') de
mise en contact qui sont disposés les uns à côté des autres en formant une paroi.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les différents éléments (15') de mise en contact ont une forme circulaire et/ou cylindrique.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4 qui précèdent, caractérisé en ce que le dispositif (15) de mise en contact forme une paroi qui peut être traversée.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif (15) de mise en contact peut être traversé dans sa partie voisine dans
le sens de la longueur de l'extrémité (10') du conducteur en ruban (10).
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif (15) de mise en contact est doté d'un trou dans la zone voisine longitudinalement
de l'extrémité (10') du conducteur en ruban (10).
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le conducteur (10) en microruban est disposé plus près de la surface de masse (12)
dotée de l'ouverture de couplage (14) que de l'autre surface de masse (13) dans le
substrat (11) ou inversement.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9 qui précèdent, caractérisé en ce que le conducteur (10) en microruban est disposé dans le substrat (11) en position sensiblement
équidistante entre la surface de masse (12) dotée de l'ouverture de couplage (14)
et l'autre surface de masse (13).
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans la zone occupée par l'ouverture de couplage (14), le conducteur (10) en microruban
présente un transformateur d'impédance (17) intégré.
13. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif plan de couplage (16) forme un deuxième conducteur (10) en microruban
dans un autre plan doté d'une séparation galvanique et prévu pour coupler électromagnétiquement
cet autre conducteur (10) en microruban.
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que le dispositif plan de couplage (16) peut être mis en résonance par l'ouverture de
couplage (14) et peut donc être excité à émettre.
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'ouverture de couplage (14) peut elle-même être mise en résonance et peut être excitée
à émettre.
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que les deux conducteurs (10) en microruban ont des configurations essentiellement identiques
et se superposent dans le sens de la longueur sur une double distance (d) prédéterminée
qui correspond de préférence sensiblement à la moitié de la longueur d'onde du signal
utile à coupler.
17. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture de couplage (14) est prévue en forme de fente et/ou de rectangle parallèles
aux surfaces de masse (12, 13).
18. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le substrat (11) présente un matériau céramique, de préférence une céramique cuite
conjointement à basse température (LTCC - "low temperature cofired ceramic").