[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von farbigen
Oberflächenstrukturen unter Verwendung von Interferenzen in bestimmten Wellenlängen
die saubere Farben ergeben, bzw. durch Erzeugung von sogenannten Strukturfarben sowie
die daraus hergestellten Produkte. Die Oberflächen werden mit Prägestempeln und Walzen
im Nanometerbereich hergestellt. Derartige Verfahren bzw. Produkte sind beispielsweise
bekannt durch den one ounce silver dollar aus Australien.
[0002] Das Dokument
DE 197 22 575 A1 wird als nächstliegender stand der Technikangesehen und offenbart eine Vorrichtung
zur Erzeugung von Mikrostrukturen, insbesondere auf metallischen Oberflächenstrukturen,
umfassend wenigstens eine Einrichtung zur Schaffung von Mikrostrukturen, wobei die
Einrichtung einen Prägestempel enthält.
[0003] Der australische Silberdollar ist mit einem farbigen Känguru versehen, siehe Figur
7. Zum Stand der.Technik, farbige Oberflächen wie die des Silberdollars werden durch
das Aufbringen von pigmenthaltigen Farben oder ähnliche Schichten aufgebracht. Daran
ist nachteilig, dass derartige Oberflächen sich zwar hinter Glas sehr lange halten,
nicht jedoch im täglichen Gebrauch wie beispielsweise in einem Portemonnaie. Es ist
somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die oben genannten Nachteile zu vermeiden
und eine Möglichkeit zu schaffen, ein kostengünstiges und zuverlässiges Farbgebungssystem
nebst den es enthaltenden Produkten, das die Fälschungsmöglichkeiten tunlichst unterbindet,
zu erzeugen. Die Erfindung nutzt das physikalische Prinzip der Interferenz. Diese
Strukturfarben gehen auf Interferenzerscheinungen zurück und sind bei besonderen Schmetterlingen
und Pfauenarten zu beobachten. An den Beugungsgitterstrukturen bricht sich das Licht
und bringt eine Gesamtfarbe hervor, die nach Einfall des Lichts verschieden sein kann.
Ziel der Erfindung ist es nun, derartige Oberflächen durch Prägen zu erzeugen. Dieses
Prägeverfahren findet insbesondere bei Münzen und nichtrostenden Blechen, bei Schmuckwaren,
im Automotivebereich Anwendung. Denkbar ist, jedwedes Originalersatzteil, bzw. jede
Münze oder andere Bleche mit einer derartigen Strukturfarbe fälschungssicher zu kennzeichnen.
Vorteile gegenüber herkömmlichen Verfahren: Farben müssen nicht aufgetragen werden.
Farben müssen nicht getrocknet werden. Münzen können schnell mit fälschungssicheren
Oberflächen versehen werden. Architektur mit Einzelstempelsteuerung hergestellten
Mustern in Edelstahlblechen usw. Lösung: Der Stempel wird im Nanobereich durch Drehen,
Matrixerodieren, Laserabtragung hergestellt. Ein alternatives Verfahren ist die Herstellung
von Masterstempeln in Pixelgröße, der dann zum Erodieren des Arbeitsstempels verwendet
wird. Monokristalline Diamanten sind wegen ihres Feingefüges von Vorteil. Die Brillanz
ist besonders vorteilhaft. Physikalische Grundlagen: Sichtbares Licht befindet sich
im nm-Bereich von Violett ca. 400 nm, Blau 486 nrn, Grün 527 nm, Gelb 589nm, Rot 687
nm. Diese Wellenlängen definieren nun die geometrische Struktur der zu schaffenden
Strukturfarbgebungsstruktur, wie dies beispielhaft in Figur 1 dargestellt ist. Im
untersten Bild von Figur 1 wird derjenige Teil des Lichts, der reflektiert wird vom
Auge als jeweilige Farbe registriert, was bedeutet, dass die Abstände der Gitter zueinander
verantwortlich sind für den jeweiligen Farbeffekt. Das Licht, das nicht reflektiert
wird, wird unterhalb der Gitterstruktur verschluckt und tritt für das Auge wahrnehmbar
nicht in Erscheinung. Die in Figur eins dargestellte Stufengitterstruktur ist also
für eine schillernde Farbenpracht verantwortlich, da Licht unterschiedlicher Wellenlänge
aufgrund der unterschiedlichen Gitterabstände reflektiert wird. Bei der Herstellung
der Punzen und Prägestempel wird nun der Beugungseffekt ähnlich der Farben der Schmetterlingsflügel
und der Pfauenfeder in Form einer zu schaffenden Prägestruktur nachgeahmt, die ein
Beugungsgitter erzeugt. Auf dem Prägestempel wird nun z.B. die Negativstruktur von
Figur 1 nachgebildet. Der Abstand der Kreuzgitter bestimmt die Farbe. Der Prägestempel
dringt vorzugsweise ca. ¼ der Breite in die Oberfläche ein. Der Bereich des Innengitters
schluckt den restlichen Farbanteil und wirkt etwas samtig, d. h. die Gittermatrix
ist blank, der Innenteil rau. Hiermit wird die gewünschte Farbe reflektiert, die nicht
bevorzugte Farbe geschluckt, bzw. absorbiert.
[0004] Im Wellenbereich des sichtbaren Lichtes wird nun auf eine metallische Oberfläche
durch Prägen, dh. durch Kalt-, Halbwarm- oder evtl. Warmumformung unter Schutzgas
die Oberfläche so plastisch bleibend verformt, dass durch die Interferenz die entsprechende
Farbe erzeugt wird. Vorzugsweise werden monolithische Werkstoffe zum Prägen verwendet,
da diese keine Kristallstruktur mit Korngrenzen aufweisen, die größer als die Wellenlänge
des Lichtspektrums der jeweiligen zu prägenden Farbe sind. Monolithische Werkstoffe
sind unter anderem Diamanten und monolithisch gezüchtete Quarze. Die Härte des Diamanten
ist jedoch von Vorteil. Blaue Diamanten sind elektrische Halbleiter und lassen sich
durch Senkerodierverfahren mit Masterelektroden clonen. Der Clonstempel wird als Masterstempel
im Negativ hergestellt Hiermit können mehrere Arbeitsstempel hergestellt werden. Monolithische
Halbleiter-Quarze können als Clon-Elektrode verwendet werden. Bevorzugt werden zur
Herstellung der Masterelektroden als Aktuatoren Quarze verwendet. Siehe Katalog von
PI- Physik Instruments. Diese sind im Nanobereich steuerbar. Das Prägeverfahren zur
Erzeugung von farbigen Oberflächen bzw. zur Erzeugung von sogenannten Strukturfarben
erfolgt ohne Einbringung von Farbpigmenten, sondern durch plastisch bleibende Oberflächenverformung,
was beispielhaft in Figur 1 dargestellt wird. In Figur 1 ist in starker Vergrößerung
eine Rippenstruktur dargestellt, die als Stufengitter mit Hilfe von einfallendem Licht,
das durch die Pfeile dargestellt wird, die schillernden Interferenzfarben erzeugt.
Die Punze wird aus monolithischen Kristallen, insbesondere durch Laserbearbeitung
hergestellt. Walzen aus monolithischen Diamanten im "Ei"' durch Methanabscheidung
erzeugt die Diamanthülle und wird als Walze abgeschieden. Die monolithische Diamanthülle
wird durch Laserbearbeitung nanogeriffelt. Die harte Oberfläche des Prägestempels
oder der Walze dringt soweit in den Gegenwerkstoff mit der Struktur in die Oberfläche
ein, dass dieser plastisch bleibend verformt wird. Einzelkristalle werden oberhalb
der Rekristallisationstemperatur unter Schutzgas bleibend verformt. Der Prägestempel
bzw. dessen Bewegung wird über Quarz so geregelt, dass die Eindringtiefe den Prägekristall
nicht zerstört. Durch die Anordnung der unterschiedlichen Prägestempel -für unterschiedliche
Farbeffekte- sind Mehrfarbendrucke erzeugbar. Wie beispielsweise beim Farbnadeldrucker!
Ein Prägestempel mit integrierter Heizung und auf dem Mutterstempel aufgelötetem Prägediamant
wird in Figur 2 dargestellt. Zum Makroprägen wird eine Presse verwendet. Der monolithische
Stempel besteht vorzugsweise aus Diamant. Bilder werden dadurch erzeugt, dass die
Diamantstempel in Tiffany-Art angeordnet werden.
[0005] Die Prägestempel werden mit elastischen Zwischenschäften zur Presskraftbegrenzung
verwendet. In Figur 4 wird ein System zur Press- bzw. Prägekraftkonstanthaltung gezeigt,
mit Prägefläche 1, Lotfassung 2, Diamantträger 3, Dichtung 4, Stempelträger 5, Diamant
6, Speicher 7, Rückschlagventil 8, Vorfüllpumpe 9 und Ölpolster 10. Bei der Verformung
von Einzelkristallen im Nanobereich wird bei ca. 800 °C im Halbwarmbereich oberhalb
der Rekristalfisationstemperatur unter Schutzgas geprägt. Hierbei geht bzw. bleibt
das Kristallgitter bleibend in der angestrebten bzw. gewünschten Form.
[0006] Bei bestimmten Metallen z.B. Gold oder Kupfer mit ihrer eigenen Grundfarbe, wird,
im Gegensatz zu Silber oder Edelstählen, die Grundfarbe durch Phasenverschiebung der
Wellenlange und der daraus resultierenden Interferenz kompensiert. Der Prägestempel
wird so vorgeheizt, dass die Oberfläche des zu prägenden Werkstoffes so aufgewärmt
wird, dass der Werkstoff oberhalb der Rekristallisationstemperatur verformt wird.
[0007] Zur Herstellung des Prägestempels wird ein monokristalliner Diamant mit Cobalt lasergelötet.
Die Phasenverschiebung des Interferenzgitters wird dem Grundwerkstoff so angepasst,
dass die gewünschte zu erzeugende Farbe erzeugt wird. Beispielsweise wird bei Euromünzen
der Stern zur Erhöhung der Fälschungssicherheit in die Vertiefung geprägt und damit
verkratzungssicher geschützt. Man nennt dies Protektprägen. Vorzugsweise liegt die
Vertiefung derart angeordnet, dass das kleinste Geldstück einer Währung wie im vorliegenden
Beispiel das 1 Cent Stück nicht in die Vertiefung eindringen kann, da eine Schutzschulter
dies wie in den Figuren 5 und 6 dargestellt, verhindert. Zur Herstellung der Prägestempel
werden beispielsweise Mikrokreuztische z. B der Fa. PI verwendet werden, diese sind
mit Piezoquarz verfahrbar und somit mit Laser im Mikrobereich schnell verschiebbar
ca. 3000 Hz. Dies führt zu kleinen Bearbeitungszeiten.
[0008] Die Prägestempel werden zur Reinigung und zur Schmierung mit nano - Partikeln aus
kolloidalem Teflon elektrostatisch mikrobeschichtet. Die Nachreinigung wird im Ultraschallbad
mit Wasser durchgeführt. Zur Herstellurig der Masterstruktur wird ein, Strukturfarben
aufweisender originaler Schmetterlingsflügel oder eine Pfauenfeder (Vanessa Io) so
abgetastet, dass um die Eindringtiefe der elastischen Verformung vergrößert und dann
mit Laser oder Elektroabtragung abgetragen wird.
[0009] Vorzugsweise sollen die Tiere nur betäubt werden und dadurch nicht getötet werden
müssen. Die Abarbeitung der Oberflächenstruktur wird durch magnetisches Abtragen mit
schmirgelnden Mikropartikel im interferenten Magnetfeld vollzogen. Die Frequenz bestimmt
den Abstand des Interferenzgitters und somit die Farne der erzeugten Wellenlänge.
Die Abtastung des Flügels kann auch mit Aurafotographie im Nanobereich erzeugt werden.
Die Lichtquelle befindet sich im radiologischen Spektrum der Wellenlänge von ca. 2
nm. Röntgenstrahlenfotographie mit 5000er Film. Die Bearbeitung erfolgt in einer Vacuumröhre
durch Elektronenstrahlgitter. Durch Werkstoffverdampfung wird abzutragendes Material
verdampft. Die Prägeplatte wird vorab atomar poliert. Das Reflexionsgitter mit der
Gitterkonstante d=B'B wird zur Prägung vorab ausgemessen. Siehe hierzu auch Figur
3. Bei den Euro-Münzen wird der oder die Sterne zur Fälschungssicherheit und zur Zerkratzungsverminderung
in einer versenkten Kuhle eingeprägt, wie dies in den Figuren 5 und 6 zu sehen ist.
Diese Kuhle wird zusätzlich noch zur Zentrierung des Prägestempels verwendet. Der
Prägestempel wird mit Fälscherwinkel versehen. Der Fälscherwinkel dient zur Betrachtung
der Farbe bei definiertem Betrachtungswinkel z. B. 45. Grad zur Wappensenkrechten
in zwei Ebenen. Dies ist in Figur 3 dargestellt. Die Einprägung mehrfarbig und mit
Fälscherwinkel mittels mehrerer Prägevorgänge zu erzeugen, macht den Prägevorgang
kompliziert und damit äußerst fälschungssicher. Der Fälscherwinkel ist in einer vorteilhaften
Weiterbildung mit Hologrammprägen zu kombinieren und erhöht die Fälschungssicherheit.
Der Fälscherwinkel mit korrespondierender Testeinrichtung 11 hilft z.B. bei der Landeszentralbank
automatisch in Zähleinrichtungen mit, die Münzen auf Echtheit zu kontrollieren, was
mittels einer Spektralkamera und Winkelcodierung kontrolliert wird. Mit der Interferenz,
Bragg Bedingung wird das Treppchen der Echelette Gitter erfüllt. Hierbei entstehen
mit den Randbedingungen des Echelette-Gitters klarere Farbenspiegelungen. Das besagte
Verfahren sorgt für die Fälschungssicherheit von Münzen, wenn es angewendet wird,
bzw. Anwendung findet.
[0010] Durch Durchperforieren von Folien des durchgestanzte Material auf die Münze aufgeprägt
und mit Prägestempel nanooptisch mit Farbe, insbesondere mit Strukturfarbe versehen
wird. Mit Schließprägestempel, Formprägestempel wird die innenliegende Fläche durch
Überhöhung vor Verkratzung geschützt. Der Prägestempel, wird aus elektronenstrahlpoliertem
Monokristall, Diamant, hergestellt. Platten, insbesondere aus austenitischen Blechen
werden feingewalzt und dann farbgeprägt. Der Prägestempel wird mit einem Elektronen-
oder einem Röntgenbohrersystem an der Oberfläche poliert und bearbeitet. Diese sogenannte
Clustersputtering wird in den Figuren 8 und 9 dargestellt. Vorab werden über ein CAD-System
die Parameter im CAD/CAM-Verknüpfung parametrisiert und dargestellt, bzw. bearbeitet.
Auf diese Weise werden beim Euro, insbesondere mit höheren Werten die Fälschung erschwert.
Die Diamanten werden an der Oberfläche geheizt. Hierdurch sind Umformungen in der
Kristallstruktur oberhalb der Rekristallisationstemperatur der Werkstoffe möglich.
Die Netzlinien 90 + -5° werden zueinander elektropoliert, elektronenstrahlbearbeitet,
eingebracht.
[0011] Das Kreuzgitter wird mit Fem in der Einfederung beim Umformen so geformt bzw. bearbeitet,
dass die Farbbrillianz und Reinheit erhalten wird. Das gesamte Farbspektrum kann mit
Mehrfarbendruck erzeugt werden. Der Diamant wird mit bestimmten Farben vorgefertigt
und wird dann geschnitten auf Mutterstempel, insbesondere über Laserlöten im Tiffany-
Verfahren befestigt. Bei ein- oder mehrstufigen Prägepressen wird der Stempel durch
ein optisches Erkennungssystem über rotatorisch angetriebenen Prägestempel dieser
bildsynchron/winkelsynchron ausgerichtet. Der oder die Prägestempel werden im Clustersputtersystem
mit kurzwelligem Röntgenlaser bearbeitet, wie dies in Figur 8 und 9 dargestellt ist.
Der bzw. die Diamanten werden aus SP 6 Gitter gefertigt. Die Diamanten sind wegen
der Schubspannungslinien unter 45 ° und unter 90 ° angeordnet. Die Prägefließlinien
sind dadurch genauer. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Ansprüchen 1 bis 10
enthalten. Die in den Ansprüchen erwähnte Presse ist nicht ausdrücklich dargestellt,
es kann sich hierrbei um bekannte Pressen handeln, wie sie z.B. im Münzprägen bekannt
sind, beispielsweise als sogenannte C-Presse. Der Prägestempel ist mit einer Presskraftkonstanthaltung
ausgerüstet, wie die in Figur 4 dargestellt ist. Die Presskraftkonstanthaltung oder
die Kraftbegrenzung schützt die Stempel vor Überlast und Zerstörung. Die Herstellung
der Prägestempel erfolgt vorzugsweise durch Clustersputter-Laserbrennen, d.h. der
besonders kurzwellige Röntgenlaser wird über optisch oder magnetische Linsen in besonders
viele parallel angeordnete Einzelstrahlen aufgespalten. Hiermit lässt sich die Anzahl
der Verfahrwege kleiner halten. Die Mehrfachzerlegung der Strahlen gibt eine kürzere
Brennzeit und wird damit kostensparend, siehe hierzu Figuren 8 und 9.
1. Vorrichtung zur Erzeugung von Strukturfarben, insbesondere auf metallischen Oberflächenstrukturen,
umfassend wenigstens eine Einrichtung zur Schaffung von Beugungsgitterstrukturen,
wobei die Einrichtung zur Schaffung von Beugungsgitterstrukturen wenigstens einen
Prägestempel enthält, wobei der Prägestempel wenigstens einen wenigstens eine Prägestruktur
aufweisenden monolithischen Werkstoff umfasst, welcher Werkstoff keine Kristallstruktur
mit Korngrenzen aufweist, die grösser als die Wellenlänge des Lichtspektrums der jeweiligen
zu prägenden Farbe sind, und welcher eine Prägestruktur in Form eines Kreuzgitters
aufweist, wobei der Abstand des Kreuzgitters die Farbe bestimmt.
2. Anspruch Verfahren zur Erzeugung von Strukturfarben, insbesondere auf metallischen
Oberflächenstrukturen, wie beispielsweise Blechen, Ersatzteilen oder Münzen, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere eine Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Einsatz kommt.
1. System for production of structural colours, in particular on metallic surface structures,
including at least one device for production of diffraction grating structures, with
said device for production of diffraction gratings providing for at least one die,
with said die consisting of at least one monolithic material with an embossed texture,
said material not having to it any grain boundary larger than the wavelengths of the
light spectrum of the colour to be struck and which exhibits an embossed texture in
the form of a cross grating, with the colour being determined by the spacing of said
cross grating.
2. Process for production of structural colours, in particular on metallic surface structures,
such as sheet metal plates, spare parts or coins, characterised by the use of a system according to Claim 1.
1. Système de production de couleurs de structure, en particulier sur les structures
de surfaces métalliques, comportant au moins un appareil de production de structures
de réseau de diffraction. Le dit appareil de production de structures de réseau de
diffraction comprend au moins une estampe. La dite estampe est constituée d'au moins
un matériau monolithique avec une structure embossée. Le matériau en question n'a
aucune structure cristalline ayant un joint de grain plus large que la longueur d'ondes
du spectre de la lumière de la couleur devant être estampée et qui présente une structure
embossée en forme de réseau en croix, la couleur étant déterminée par l'espace entre
les croix.
2. Processus de production de couleurs de structure, en particulier sur les structures
de surfaces métalliques, comme par exemple tôles, pièces de rechange, pièces de monnaie
caractérisé par l'utilisation d'un système spécifique conformément à la demande 1.