(19)
(11) EP 1 707 812 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
20.01.2010  Patentblatt  2010/03

(21) Anmeldenummer: 05025616.3

(22) Anmeldetag:  24.11.2005
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F04B 39/00(2006.01)

(54)

Hubkolbenmaschine

Reciprocating piston machine

Machine à piston alternatif


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT

(30) Priorität: 04.03.2005 DE 102005009947

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
04.10.2006  Patentblatt  2006/40

(73) Patentinhaber: WABCO GmbH
30453 Hannover (DE)

(72) Erfinder:
  • Broser, Dietmar
    30455 Hannover (DE)
  • Warnecke, Otto
    38723 Seesen (DE)

(74) Vertreter: Günther, Constantin et al
WABCO GmbH Postfach 91 12 62
30432 Hannover
30432 Hannover (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
US-A- 4 848 213
US-A1- 2005 008 502
US-A1- 2004 042 919
   
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 2002, Nr. 08, 5. August 2002 (2002-08-05) -& JP 2002 098044 A (DENSO CORP), 5. April 2002 (2002-04-05)
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Hubkolbenmaschine, insbesondere Kolbenkompressor, gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 3.

[0002] Bei den in Kraftfahrzeugen eingesetzten Kleinkompressoren treten im Betrieb vor allem im hohen Druckbereich relativ starke Durchbiegungen der Antriebswelle auf, durch die eine Kraft in Wellenlängsrichtung entsteht, die die Kolbendichtung und das Pleuellager stark belastet. Diese Belastung verursacht erhöhten Verschleiß der Kolbendichtung, was sich vor allem bei Verwendung preiswerter Manschettendichtungen bemerkbar macht, und des Pleuellagers, insbesondere bei Verwendung von preiswerten Nadellagern, deren Standzeit sich durch die durch die Durchbiegung der Antriebswelle verursachte Kantenpressung drastisch verringert. Der Verschleiß führt zu einem vorzeitigen Ausfall des Kompressors. Es wurden daher in der Vergangenheit teure, verschleißfestere und stabilere Bauteile, wie Kolbenringe als Kolbendichtung und Kugellager als Pleuellager verwendet.

[0003] Dokument US 2004/0042919 A offenbart eine Hubkolbenmaschine gemäß dem Stand der Technik.

[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Hubkolbenmaschine, insbesondere einen Kolbenkompressor, der eingangs genannten Art so auszubilden, dass auch bei Verwendung preiswerter Manschettendichtungen und preiswerter Nadellager ein vorzeitiger Ausfall durch Antriebswellenbiegungen vermieden ist und eine lange Lebensdauer erreicht wird.

[0005] Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäß den Ansprüchen 1 und 3 gelöst.

[0006] Vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der Aufgabenlösung sind in den Unteransprüchen angegeben.

[0007] Die Erfindung schlägt vor, das Pleuel relativ zur Antriebswelle in einer einer Antriebswellendurchbiegung entgegenwirkenden Schrägstellung anzuordnen oder das Pleuel in einer, einer Antriebswellendurchbiegung entgegenwirkenden, Schrägstellung anzuordnen, wobei die Schrägstellung des Pleuels durch eine Schrägstellung der Antriebswelle realisiert ist. Diese Maßnahmen haben gezeigt, dass der Verschleiß der Manschettendichtung und des Nadellagers erheblich reduziert werden kann. Durch die Schrägstellung entsteht bei jedem Druck ein Kraftvektor, der das Pleuel immer in Richtung Kurbelwelle mit Zapfen drückt. Dies hat den Vorteil, dass das Pleuel frei beweglich gelagert werden kann. Das Pleuel wird im hohen Druckbereich nur noch geringfügig ausgeknickt. Die Radialkräfte auf die Manschette werden verringert, wodurch der Materialabrieb gleichmäßiger wird und der Verschleiß verringert wird, so dass die Manschette länger hält. Außerdem verringern sich die Kantenkräfte auf das Nadellager, so dass dessen Lebensdauer erhöht wird. Im niedrigen Druckbereich ist zwar die volle Schrägstellung wirksam; da aber die von der Antriebswelle ausgehenden Druckkräfte bei null liegen, bewegt sich die Nadellager-Hülse praktisch ohne radiale Krafteinwirkung.

[0008] Die Winkelstellung zwischen Pleuel und Antriebswelle wird durch eine schräge Kurbelwellenbohrung für die Antriebswelle realisiert. Die Antriebswellenbiegung kann auch durch eine Schiefstellung der Kurbelwellenzapfenbohrung in der Kurbelwelle, durch eine Schiefstellung der zylindrischen Gehäuseblock-Bohrung für den Kolben oder durch eine Schiefstellung der Lagerbohrung im Pleuel für den Kurbelwellenzapfen kompensiert werden.

[0009] Die Erfindung soll nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert werden.

Es zeigt:



[0010] 
Fig. 1
eine 2D-Teildarstellung eines erfindungsgemäß ausgebildeten Kompressors mit einem Kolben im oberen Totpunkt,
Fig. 2
eine 2D-Teildarstellung des erfindungsgemäßen Kompressors mit dem Kolben im oberen Totpunkt im unteren Druckbereich,
Fig. 3
eine 2D-Teildarstellung des erfindungsgemäßen Kompressors mit dem Kolben im oberen Totpunkt im oberen Druckbereich,
Fig. 4
eine Ansicht eines beim erfindungsgemäßen Kompressor eingesetzten Pleuels,
Fig. 5
einen Schnitt A-A durch das Pleuel nach Fig. 4,
Fig. 6
eine Seitenansicht einer beim erfindungsgemäßen Kompressor verwendeten Kurbelwelle,
Fig. 7
einen Schnitt A-A durch die Kurbelwelle nach Fig. 6,
Fig. 8
eine Seitenansicht der Kurbelwelle mit eingesetztem Kurbelwellen-Zapfen und
Fig. 9
einen Schnitt A-A durch die Kurbelwelle nach Fig. 8


[0011] Gleiche und einander entsprechende Bauteile in den Figuren der Zeichnung sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

[0012] Die Zeichnung zeigt in den Figuren 1-3 einen Kompressor 2 mit einem Gehäuseblock 4, mit einem Zylinder 6 in Form einer Gehäuseblockbohrung, mit einem im Zylinder 6 mittels einer Manschettendichtung 7 abgedichtet laufenden Kolben 8, mit einem auf eine Kurbelwelle 10 arbeitenden Antriebsmotor (nicht dargestellt), dessen Antriebswelle 12 von einer Bohrung 14 der Kurbelwelle 10 aufgenommen ist, und mit einem Pleuel 16 zur gelenkigen Verbindung eines Kurbelwellenzapfens 18 der Kurbelwelle 10 mit dem Kolben 8 in einem Pleuel-Nadellager 20. Der Kolben 8 ist einstückig mit dem Pleuel 16 ausgebildet.

[0013] Die Fig. 1 zeigt den Kolben 8 im oberen Totpunkt, die Fig. 2 zeigt den Kolben 8 im oberen Totpunkt bei niedrigem Druck und die Fig. 3 zeigt den Kolben 8 im oberen Totpunkt bei hohem Druck.

[0014] Das in den Fig. 4 und 5 näher dargestellte Pleuel 16 weist einen Pleuelschaft 17 auf, an dessen einem Ende der angeformte scheibenförmige Kolben 8 angeordnet ist und an dessen anderem Ende ein Pleuellagerauge 24 mit Lagerbohrung 25 vorgesehen ist, das das Nadellager 20 und darin den Kurbelwellenzapfen 18 aufnimmt.

[0015] Der Kolben 8 weist eine periphere Stufe 26 auf, auf die die Manschettendichtung 7 mittels eines Spannrings 28 aufgepresst ist.

[0016] Die Fig. 6-9 zeigen die Kurbelwelle 10 mit der Bohrung 14 für die Antriebswelle 12 und mit einer Bohrung 30 zur Aufnahme des Kurbelwellenzapfens 18.

[0017] Die Kurbelwelle 10 weist einen durch einen Schlitz 32 in zwei Flanschteile 34', 34' ' geteilten Flansch 34 auf. Die Flanschteile 34' und 34' ' sind mit miteinander fluchtenden Bohrungen 36, 38 für eine Spannschraube (nicht dargestellt) versehen zum Einspannen der Antriebswelle 12.

[0018] Die Bohrung 14 in der Kurbelwelle 10 für die Antriebswelle 12 ist zur Kompensation der im Betrieb auftretenden Antriebswellenbiegung schräg unter einem Winkel α (0,0° < α ≤ 1,5°) gegenüber der Senkrechten ausgebildet, was schematisch in der Fig. 7 eingezeichnet ist, so dass die Antriebswelle 12 gegenüber dem Pleuel 16 eine Winkelstellung α aufweist und das Pleuel eine entsprechende Schrägstellung erfährt, die der Antriebswellenbiegung entgegenwirkt.

[0019] Die Winkelstellung zwischen Pleuel und Antriebswelle wird durch eine schräge Kurbelwellenbohrung für die Antriebswelle realisiert. Die Antriebswellenbiegung kann auch durch eine Schiefstellung der Antriebswelle, durch eine Schiefstellung der Kurbelwellenzapfenbohrung in der Kurbelwelle, durch eine Schiefstellung der zylindrischen Gehäuseblock-Bohrung für den Kolben oder durch eine Schiefstellung der Lagerbohrung im Pleuel für den Kurbelwellenzapfen kompensiert werden.

[0020] Untersuchungen an einem Kraftfahrzeug-Kleinkompressor haben Folgendes ergeben: Wenn bspw. im Betrieb des Kompressors im hohen Druckbereich (bspw. 16 bar) durch die Antriebswellenbiegung ein Kurbelwinkel bzw. Pleuelkippwinkel von ca. 0,55° auftritt, der ein Auswandern des Pleuels um X bewirkt, was in der Fig. 2 schematisch dargestellt ist, verringert sich dieser Kurbelwinkel bzw. Pleuelkippwinkel durch eine Winkelstellung oder Schrägstellung der Bohrung 14 für die Antriebswelle 12 um den Winkel α auf ca. 0,1° und wandert das Pleuels 16 nur noch um Y aus, was in der Fig. 3 schematisch dargestellt ist, wenn α ≥ 0,55° gewählt wird, so dass die Radialkräfte auf die Manschettendichtung 7 und die Kantenkräfte auf das Nadellager 20 vernachlässigbar klein werden.

[0021] Im unteren Druckbereich (gegen null bar) tritt praktisch keine Antriebswellenbiegung auf; es ist aber der Winkel α durch die Winkelstellung vorhanden. Dieser wirkt sich aber nicht negativ aus, da in diesem unteren Druckbereich die Druckkräfte praktisch null sind und somit keine zusätzliche Belastung der Manschettendichtung 7 und des Nadellagers 20 auftritt.

[0022] Der Antrieb des Kompressors kann bspw. statt des vorgenannten Direktantriebs durch den Elektromotor auch durch einen Riementrieb, d.h. indirekt über den Elektromotor, erfolgen. Der Kompressor wird dabei über eine mit einer Riemenscheibe verbundene Antriebswelle angetrieben.


Ansprüche

1. Hubkolbenmaschine, insbesondere Kolbenkompressor, mit einem Zylinder (6), mit einem im Zylinder (6) abgedichtet laufenden Kolben (8), mit einem auf eine Kurbelwelle (10) arbeitenden Antriebsmotor, dessen Antriebswelle (12) von einer Bohrung (14) der Kurbelwelle (10) aufgenommen ist, und mit einem Pleuel (16) zur gelenkigen Verbindung eines Kurbelwellenzapfens (18) der Kurbelwelle (10) mit dem Kolben (8) in einem Pleuellager (20), dadurch gekennzeichnet, dass das Pleuel (16) relativ zur Antriebswelle (12) in einer einer Antriebswellendurchbiegung entgegenwirkenden Schrägstellung (α) angeordnet ist.
 
2. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung der Schrägstellung (α) des Pleuels (16) die Kurbelwellenbohrung (14) für die Antriebswelle (12) schräg ausgebildet ist.
 
3. Hubkolbenmaschine insbesondere Kolbenkompressor, mit einem Zylinder (6), mit einem im Zylinder (6) abgedichtet laufenden Kolben (8), mit einem auf eine Kurbelwelle (10) arbeitenden Antriebsmotor, dessen Antriebswelle (12) von einer Bohrung (14) der Kurbelwelle (10) aufgenommen ist, und mit einem Pleuel (16) zur gelenkigen Verbindung eines Kurbelwellenzapfens (18) der Kurbelwelle (10) mit dem Kolben (8) in einem Pleuellager (20), dadurch gekennzeichnet, dass das Pleuel (16) in einer einer Antriebswellendurchbiegung entgegenwirkenden Schrägstellung (α) angeordnet ist, wobei die Schrägstellung des Pleuels (16) durch eine Schrägstellung der Antriebswelle realisiert ist.
 
4. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägstellung des Pleuels (16) durch eine Schrägstellung der zylindrischen Gehäuseblockbohrung (6) für den Kolben (8) realisiert ist.
 
5. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägstellung des Pleuels (16) durch eine Schrägstellung der Lagerbohrung (25) im Pleuellagerauge (24) für den Kurbelwellenzapfen (18) realisiert ist.
 
6. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägstellung des Pleuels (16) durch eine Schiefstellung der Kurbelwellenzapfenbohrung in der Kurbelwelle realisiert ist.
 
7. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Abdichtung des Kolbens (8) gegenüber der zylindrischen Gehäuseblockbohrung (6) eine Elastomerdichtung, insbesondere eine Manschettendichtung (7) oder eine Kolbenringdichtung vorgesehen ist.
 
8. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Pleuellager (20) im Pleuellagerauge (24) für den Kurbelwellenzapfen (18) ein Nadellager, ein Gleitlager oder ein Kugellager ist.
 
9. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbelwelle (10) einen durch einen Schlitz (32) in zwei Flanschteile (34', 34") geteilten Flansch (34) aufweist, wobei die beiden Flanschteile (34', 34") mit miteinander fluchtenden Bohrungen (36, 38) für eine Spannschraube zum Einspannen der Antriebswelle (10) versehen sind.
 
10. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (α) der Schrägstellung zwischen 0° und 1,5° liegt.
 
11. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschette der Manschettendichtung (7) durch einen Pressring (28) auf einer umlaufenden Stufe (26) des Kolbens (8) fixiert ist.
 
12. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (8) einstückig mit dem Pleuel (16) ausgebildet ist.
 
13. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Pleuellager (20) als Nadellager ausgebildet ist, wobei das Pleuellager (20) auf dem Kurbelwellenzapfen (18) axial beweglich ist.
 


Claims

1. Reciprocating-piston machine, in particular piston compressor, having a cylinder (6), having a piston (8) which runs in a sealed fashion in the cylinder (6), having a drive motor which acts on a crankshaft (10) and whose drive shaft (12) is held by a bore (14) of the crankshaft (10), and having a connecting rod (16) for the articulated connection of a crankshaft journal (18) of the crankshaft (10) to the piston (8) in a connecting-rod bearing (20), characterized in that the connecting rod (16) is arranged, relative to the drive shaft (12), with an inclination (α) which counteracts bending of the drive shaft.
 
2. Reciprocating-piston machine according to Claim 1, characterized in that, to obtain the inclination (α) of the connecting rod (16), the crankshaft bore (14) for the drive shaft (12) is formed obliquely.
 
3. Reciprocating-piston machine, in particular piston compressor, having a cylinder (6), having a piston (8) which runs in a sealed fashion in the cylinder (6), having a drive motor which acts on a crankshaft (10) and whose drive shaft (12) is held by a bore (14) of the crankshaft (10), and having a connecting rod (16) for the articulated connection of a crankshaft journal (18) of the crankshaft (10) to the piston (8) in a connecting-rod bearing (20), characterized in that the connecting rod (16) is arranged with an inclination (α) which counteracts bending of the drive shaft, with the inclination of the connecting rod (16) being realized by means of an inclination of the drive shaft.
 
4. Reciprocating-piston machine according to Claim 1, characterized in that the inclination of the connecting rod (16) is realized by means of an inclination of the cylindrical housing block bore (6) for the piston (8).
 
5. Reciprocating-piston machine according to Claim 1, characterized in that the inclination of the connecting rod (16) is realized by means of an inclination of the bearing bore (25) in the connecting-rod bearing lug (24) for the crankshaft journal (18).
 
6. Reciprocating-piston machine according to Claim 1, characterized in that the inclination of the connecting rod (16) is realized by means of an oblique position of the crankshaft journal bore in the crankshaft.
 
7. Reciprocating-piston machine according to Claim 1 or 3, characterized in that an elastomer seal, in particular a sleeve seal (7) or a piston ring seal, is provided for the sealing of the piston (8) relative to the cylindrical housing block bore (6).
 
8. Reciprocating-piston machine according to Claim 1 or 3, characterized in that the connecting-rod bearing (20) in the connecting-rod bearing lug (24) for the crankshaft journal (18) is a needle bearing, plain bearing or ball bearing.
 
9. Reciprocating-piston machine according to Claim 1 or 3, characterized in that the crankshaft (10) has a flange (34) which is divided by a slot (32) into two flange parts (34', 34"), with the two flange parts (34', 34") being provided with bores (36, 38), which are aligned with one another, for a clamping screw for clamping the drive shaft (12).
 
10. Reciprocating-piston machine according to one of Claims 1-5, characterized in that the angle (α) of the inclination is between 0° and 1.5°.
 
11. Reciprocating-piston machine according to Claim 7, characterized in that the sleeve of the sleeve seal (7) is fixed by means of a pressure ring (28) on an encircling step (26) of the piston (8).
 
12. Reciprocating-piston machine according to Claim 11, characterized in that the piston (8) is formed in one piece with the connecting rod (16).
 
13. Reciprocating-piston machine according to Claim 1 or 3, characterized in that the connecting-rod bearing (20) is designed as a needle bearing, with the connecting-rod bearing (20) being axially movable on the crankshaft journal (18).
 


Revendications

1. Machine à piston alternatif, notamment compresseur à piston, comprenant un cylindre (6), un piston (8) déplaçable de manière étanche dans le cylindre (6), un moteur d'entraînement fonctionnant sur un vilebrequin (10), dont l'arbre d'entraînement (12) est reçu par un alésage (14) du vilebrequin (10), et une bielle (16) pour la connexion articulée d'un tourillon de vilebrequin (18) du vilebrequin (10) au piston (8) dans un palier de bielle (20), caractérisée en ce que la bielle (16) est disposée, par rapport à l'arbre d'entraînement (12), dans une position oblique (α) agissant à l'encontre d'une flexion de l'arbre d'entraînement.
 
2. Machine à piston alternatif selon la revendication 1, caractérisée en ce que pour obtenir la position oblique (α) de la bielle (16), l'alésage du vilebrequin (14) pour l'arbre d'entraînement (12) est réalisé sous forme oblique.
 
3. Machine à piston alternatif, en particulier compresseur à piston, comprenant un cylindre (6), un piston (8) déplaçable de manière étanche dans le cylindre (6), un moteur d'entraînement fonctionnant sur un vilebrequin (10), dont l'arbre d'entraînement (12) est reçu par un alésage (14) du vilebrequin (10), et une bielle (16) pour la connexion articulée d'un tourillon de vilebrequin (18) du vilebrequin (10) au piston (8) dans un palier de bielle (20), caractérisée en ce que la bielle (16) est disposée dans une position oblique (α) agissant à l'encontre d'une flexion de l'arbre d'entraînement, la position oblique de la bielle (16) étant réalisée par un positionnement oblique de l'arbre d'entraînement.
 
4. Machine à piston alternatif selon la revendication 1, caractérisée en ce que la position oblique de la bielle (16) est réalisée par un positionnement oblique de l'alésage du bloc carter cylindrique (6) pour le piston (8).
 
5. Machine à piston alternatif selon la revendication 1, caractérisée en ce que la position oblique de la bielle (16) est réalisée par un positionnement oblique de l'alésage de palier (25) dans le trou de palier de la bielle (24) pour le tourillon du vilebrequin (18).
 
6. Machine à piston alternatif selon la revendication 1, caractérisée en ce que la position oblique de la bielle (16) est réalisée par un positionnement oblique de l'alésage du tourillon de vilebrequin dans le vilebrequin.
 
7. Machine à piston alternatif selon la revendication 1 ou 3, caractérisée en ce que pour l'étanchéité du piston (8) vis-à-vis de l'alésage du bloc carter cylindrique (6), on prévoit un joint élastomère, notamment un manchon d'étanchéité (7) ou un joint d'étanchéité annulaire de piston.
 
8. Machine à piston alternatif selon la revendication 1 ou 3, caractérisée en ce que le palier de bielle (20) dans le trou de palier de bielle (24) pour le tourillon de vilebrequin (18) est un palier à aiguilles, un palier lisse ou un roulement à billes.
 
9. Machine à piston alternatif selon la revendication 1 ou 3, caractérisée en ce que le vilebrequin (10) présente une bride (34) divisée par une fente (32) en deux parties de bride (34', 34"), les deux parties de bride (34', 34") étant pourvues d'alésages alignés l'un avec l'autre (36, 38) pour une vis de serrage destinée à serrer l'arbre d'entraînement (12).
 
10. Machine à piston alternatif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'angle (α) du positionnement oblique est compris entre 0° et 1,5°.
 
11. Machine à piston alternatif selon la revendication 7, caractérisée en ce que le manchon du manchon d'étanchéité (7) est fixé par une bague de pressage (28) sur un étage périphérique (26) du piston (8).
 
12. Machine à piston alternatif selon la revendication 11, caractérisée en ce que le piston (8) est réalisé d'une seule pièce avec la bielle (16).
 
13. Machine à piston alternatif selon la revendication 1 ou 3, caractérisée en ce que le palier de bielle (20) est réalisé sous forme de palier à aiguilles, le palier de bielle (20) étant déplaçable axialement sur le tourillon de vilebrequin (18).
 




Zeichnung




















Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente