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EP 1 790 603 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.01.2010 Patentblatt 2010/03 |
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Anmeldetag: 23.11.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Einrichtung zum Zwischenlagern von Stapeln
Method and device for intermediate storage of stacks
Procédé et dispositif pour le stockage intermédiaire de piles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.05.2007 Patentblatt 2007/22 |
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Patentinhaber: Müller Martini Holding AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Rüegsegger, Manfred
6214 Schenkon LU (CH)
- Keller, Christof
4800 Zofingen (CH)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 623 542 US-A- 3 570 209
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EP-A- 1 378 472 US-A- 5 769 600
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zwischenlagern von Stapeln, die aus stangenförmig
aneinander gereihten Druckprodukten bestehen, mit einem Stangenausleger, auf dem die
Stapel durch Aneinanderreihen von Druckprodukten gebildet werden, mit einer Zwischenablage
zum Zwischenlagern der gebildeten Stapel und mit Transportmitteln zum Überführen der
gebildeten Stapel in die Zwischenablage. Die Erfindung betrifft zudem eine Einrichtung
zum Zwischenlagern von Stapeln.
[0002] Durch die
EP 0 623 542 A ist eine Einrichtung bekannt geworden, mit der die oben genannten Stapel gebildet
und einer Zwischenablage überführt werden können. Die Stapel werden aus Druckbogen
gebildet, die in einem Schuppenstrom der Einrichtung zugeführt werden. Mittels einer
Presse werden die Druckbogen stehend zu einem kompakten Stapel gepresst. Gleichzeitig
werden die Stapel mit einem Band umreift. Die fertigen Stapel werden palettiert zwischengelagert.
[0003] Durch die
EP 1 378 472 A ist ebenfalls eine Einrichtung bekannt geworden, mit welcher ebenfalls solche Stapel
gebildet und zwischengelagert werden können. Oberhalb einer Stapelauflage ist eine
senkrecht und horizontal verfahrbare Zange angeordnet, mit der die Stapel an den Enden
zusammengepresst werden. Die Zange dient zudem dazu, die umreiften Stapel von der
Stapelauflage in eine benachbarte Zwischenablage überzuführen. Die so gebildeten Stapel
besitzen eine Länge von beispielsweise 1'000 oder 1'2000 mm. Solche Stapel (auch Stangen
genannt) sind sehr schwer und können bei der Weiterverarbeitung nicht von Hand angelegt
werden. Es werden deshalb auch kurze Stapel von beispielsweise 500 oder 600 mm hergestellt,
die bei der Weiterverarbeitung von Hand beispielsweise bei einem Sammelhefter angelegt
werden können. Zum Zwischenlagern werden diese auf halben Paletten gestapelt und diese
dann wie übliche Euro-Paletten behandelt. Dies hat den Nachteil, dass für die Zwischenlagerung
mehr Paletten als bisher benötigt werden. Grundsätzlich könnten die kurzen Stapel
auf üblichen Euro-Paletten zwischengelagert werden. Diese Paletten können mit kurzen
Stapeln jedoch nicht optimal ausgenutzt werden.
[0004] Weiterhin sind aus der
US-A-5769600 ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zwischenlagern von aus liegend aufeinandergestapelten
Druckprodukten bestehenden Stapeln bekannt. Die Stapel werden in eine Sammelstation
gefördert, wo unter Einwirkung von parallelen Pressplatten jeweils drei Stapel zu
einer Stange verfestigt werden. Die Stange wird mit Hilfe von zwei Transportmitteln
in eine Sammelkammer und schliesslich gemeinsam mit weiteren eine Lage bildenden Stangen
und mit Hilfe eines weiteren Transportmittels in eine Zwischenablage abgesenkt. Durch
Zufuhr weiterer Lagen wird die Zwischenablage gefüllt.
[0005] Schliesslich sind aus der
US-A-3570209 ein Verpackungsverfahren und eine entsprechende Vorrichtung zum Stapeln mehrerer
ähnlich geformter, liegender Gegenstände, wie beilspielsweise Kartons, und zum Verpacken
der Stapel in Behälter bekannt. Dazu werden ebenfalls mehrere Transportmittel eingesetzt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der
genannten Art zu schaffen, die eine einfachere und kostengünstigere Zwischenlagerung
ermöglichen.
[0007] Die Aufgabe ist bei einem gattungsgemässen Verfahren dadurch gelöst, dass jeweils
mindestens zwei vergleichsweise kurze, umreifte Stapel zu einem Mehrfachstapel zusammengeführt
und der Mehrfachstapel mit einem einzigen Transportmitteln gegriffen und in die Zwischenablage
überführt wird. Die Mehrfachstapel können wie die bisherigen langen Stapel auf einer
Euro-Palette gestapelt werden. Diese Paletten können damit optimal ausgenutzt werden.
Diese Zwischenlagerung ist sehr platzsparend, da auf der Palette keine Zwischenräume
entstehen. Zudem sind die beladenen Paletten für den Transport sehr stabil. Auf einer
Palette können gleichzeitig übliche lange Stapel und Mehrfachstapel optimal gestapelt
werden. Der Transport für die Weiterverarbeitung der Stapel kann von Hand erfolgen,
da die kurzen Stapel wesentlich leichter sind als die bisherigen üblichen langen Stapel.
Da mehrere kurze Stapel zusammen wesentlich schneller palettiert werden können als
einzelne lange Stapel, sind kürzere Zykluszeiten/Stapel möglich. Die vergleichsweise
kurzen Stapel sind vorzugsweise wesentlich kürzer als 1'000 mm. Die Mehrfachstapel
können parallel oder kreuzweise gestapelt werden.
[0008] Nach einer Weiterbildung werden wenigstens zwei umreifte Stapel auf einen Tisch,
insbesondere auf einen Rollentisch bewegt und auf diesem zum Mehrfachstapel zusammengeführt.
Vorzugsweise erfolgt das Zusammenführen an einem Anschlag des Tisches.
[0009] Vorzugsweise werden die Stapel stirnseitig aneinander gelegt. Besteht der Mehrfachstapel
aus zwei Stapeln, so beträgt seine Länge somit die Summe der Längen der beiden Stapel.
Grundsätzlich können auch mehr als zwei Stapel auf diese Weise zusammengeführt werden.
Nach einer alternativen Ausführung werden die Stapel übereinander oder seitlich nebeneinander
zu einem Mehrfachstapel zusammengefasst.
[0010] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung, den Vorrichtungsansprüchen sowie der Zeichnung.
[0011] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Einrichtung,
- Fig. 2
- schematisch eine Seitenansicht eines Teils der erfindungsgemässen Einrichtung,
- Fig. 3
- schematisch eine räumliche Ansicht eines Tisches, auf dem zwei Stapel zu einem Mehrfachstapel
zusammengeführt werden,
- Fig. 4
- schematisch eine räumliche Ansicht eines Zweifachstapels und
- Fig. 5
- schematisch eine Ansicht eines Zweifachstapels nach einer Variante.
[0012] Die in Figur 1 und 2 gezeigte Einrichtung 1 weist einen an sich bekannten Ausleger
3 auf, der beispielsweise gemäss der
EP 1 378 472 A ausgebildet sein kann. Zur Offenbarung wird hier auf diese Schrift verwiesen. Weiter
besitzt die Einrichtung 1 einen Tisch 4, der beispielsweise als Rollentisch ausgebildet
ist und der wenigstens zwei Stapel A1 und A 2 aufnehmen kann. Zur Positionierung besitzt
der Tisch 4 einen Anschlag 8. Neben dem Tisch 4 befindet sich eine Palette 2, die
eine übliche Euro-Palette sein kann. Vor dem Tisch 4 befindet sich eine Stapelauflage
6, welcher die zu stapelnden Druckprodukte 12 im Schuppenstrom zugeführt werden.
[0013] Die Figur 3 zeigt schematisch den Tisch 4, der eine Mehrzahl von Rollen 7 aufweist,
die so angeordnet sind, dass die Stapel A1 und A2 quer zu ihrer Längsrichtung ohne
wesentlichen Kraftaufwand verschiebbar sind. Zudem ist gemäss Figur 3 ein Schieber
17 vorgesehen, der mit einem hydraulischen oder pneumatischen Zylinder 9 in Längsrichtung
der Rollen 7 verschiebbar ist. Es sind hier aber auch andere Mittel zum Verschieben
denkbar.
[0014] Die Stapel A1 und A2 sind vergleichsweise kurze Stapel von beispielsweise 500 mm
oder 600 mm. Die Stapel A1 und A2 sind entsprechend leicht und besitzen ein Gewicht,
das es erlaubt, diese von Hand zu transportieren. Es sind hier aber auch andere Längen
denkbar. Die Länge der Stapel A1 und A2 ist aber so, dass diese von Hand angehoben
werden können. Die Stapel A1 und A2 sind gemäss Figur 4 jeweils mit einem Band 18
umreift und besitzen an den Stirnseiten jeweils in bekannter Weise eine Endplatte
11. Diese Endplatten 1 sind beispielsweise Holzplatten. Zwischen diesen Endplatten
11 sind jeweils stehend die Druckprodukte 12 angeordnet. Diese Druckprodukte 12 sind
stehend und jeweils parallel zu den Endplatten 11 angeordnet.
[0015] Auf dem Tisch 4 sind wie in Figur 1 ersichtlich die beiden Stapel A1 und A2 im Abstand
zueinander angeordnet, so dass Stirnseiten 13 und 14 einen Abstand zueinander aufweisen.
Diese beiden Stapel A1 und A2 werden nun in Richtung des Pfeiles 16 zusammengefügt,
so dass die Stirnseiten 13 und 14 aneinander anliegen. Beim Zusammenschieben dient
der Anschlag 8 zur Positionierung des gebildeten Zweifachstapels. Dieser wird nun
mit der in Figur 2 gezeigten Zange 5 gefasst, wobei Backen 5a stirnseitig an dem so
gebildeten Mehrfachstapel A anliegen und diese Stapel A1 und A2 aneinander anpressen,
so dass sie gemeinsam transportiert werden können. Die Zange 5 ist so ausgebildet,
dass sie einer hier nicht gezeigten Vorrichtung den Mehrfachstapel A anheben und auf
die Palette 2 für die Zwischenlagerung überführen kann.
[0016] Ist der Mehrfachstapel A auf der Palette abgelegt, so wird die Zange 5 geöffnet und
diese ist nun für den Transport eines zweiten Mehrfachstapels B bzw. C bereit. Beim
Zusammenführen der Stapel A1 und A2 kann im Ausleger 3 bereits ein weiterer Stapel
B1 gebildet werden. Sobald der Tisch 4 frei ist, kann der Stapel B1 auf den Tisch
4 transportiert werden. Befindet sich aber auf dem Tisch 4 neben dem Stapel B1 bereits
ein zweiter Stapel B2, so können diese wie oben erläutert zum Mehrfachstapel B zusammengeführt
und auf die Palette 2 überführt werden. In gleicher Weise wird der Mehrfachstapel
C gebildet und auf der Palette 2 abgelegt. Auf der Palette 2 können die Mehrfachstapel
A, B und C parallel, wie in Figur 1 gezeigt, oder auch kreuzweise angeordnet werden.
Zum kreuzweisen Stapeln kann die Palette 2 auf einem hier nicht gezeigten Drehtisch
angeordnet werden. Dies gilt auch für die weiteren Mehrfachstapel, die als zweite
oder dritte Lage auf der Palette 2 abgelegt werden. Wie ersichtlich, sind die Mehrfachstapel
A, B und C auf der Palette 2 so abgelegt, dass diese ohne Zwischenraum und damit sehr
kompakt auf der Palette 2 abgelegt sind. Da nun die Stapel A1 bis C2 kleine bzw. vergleichsweise
leichte Stapel sind und diese nicht miteinander verbunden sind, können diese bei der
Weiterverarbeitung von Hand der Palette 2 entnommen und beispielsweise einem Anleger
eines Sammelhefters zugeführt werden. Selbstverständlich ist auch eine maschinelle
Entnahme möglich.
[0017] Die Figur 5 zeigt einen Mehrfachstapel A', bei dem die Stapel A1 und A2 nicht stirnseitig,
sondern seitlich zusammengeführt sind. Die beiden Stapel A1 und A2 können in einer
horizontalen Ebene nebeneinander als auch übereinander angeordnet sein. Für den Transport
vom Tisch 4 zur Palette 2 wird dieser Mehrfachstapel A' ebenfalls von einer Zange
10 gefasst, die entsprechend breitere Backen aufweist als die in Figur 2 gezeigte
Zange 5. Auch bei dieser Ausführung können mehr als zwei Stapel, beispielsweise drei
oder vier Stapel zusammengeführt und entsprechend ein dreifacher bzw. vierfacher Stapel
gebildet werden.
[0018] Die zur Ausführung des Verfahrens vorgesehene Einrichtung 1 besitzt somit Mittel
8, 9, 17 zum Zusammenführen der Stapel A1 und A2 bzw. B1 und B2 bzw. C1 und C2 zu
einem Mehrfachstapel A, B bzw. C und Mittel 5 bzw. 10 für den Transport dieser Mehrfachstapel
zur Palette 2 oder einer anderen geeigneten Zwischenablage. Die Zwischenablage ist
somit nicht zwingend eine Palette 2.
1. Verfahren zum Zwischenlagern von Stapeln (A1, A2; B1, B2; C1, C2), die aus stangenförmigen,
stehend aneinander gereihten Druckprodukten (12) bestehen, bei dem die Stapel (A1,
A2; B1, B2; C1, C2) durch Aneinanderreihen von Druckprodukten (12) auf einem Stangenausleger
(3) gebildet, mit einem Band (18) umreift, mit Transportmitteln (5, 10) in eine Zwischenablage
(2) überführt und dort zwischengelagert werden, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils mindestens zwei umreifte Stapel (A1, A2; B1, B2; C1, C2) zu einem Mehrfachstapel
(A, A', B, C) zusammengeführt werden und der Mehrfachstapel (A, A', B, C) mit einem
einzigen Transportmittel (5, 10) gegriffen und in die Zwischenablage (2) überführt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Stapel (A1, A2; B1, B2; C1, C2) jeweils einzeln auf einen Tisch (4)
bewegt und auf diesem zum Mehrfachstapel (A, A', B, C) zusammengeführt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapel (A1, A2; B1, B2; C1, C2) in eine Entnahmeposition (19) versetzt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapel (A1, A2; B1, B2; C1, C2) jeweils an Stirnseiten (13, 14) aneinander gelegt
werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapel (A1, A2; B1, B2; C1, C2) jeweils nebeneinander oder übereinander gelegt
werden.
6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Anspruch 1, mit einem Stangenausleger
(3), mit dem Stapel (A1, A2; B1, B2; C1, C2) von stehend aneinander gereihten Druckprodukten
(12) gebildet werden, mit Mitteln zum Umreifen der Stapel (A1, A2; B1, B2; C1, C2)
und mit einer Zwischenablage (2) zur Zwischenlagerung der Stapel (A1, A2; B1, B2;
C1, C2),
dadurch gekennzeichnet, dass
• der Stangenausleger (3) eine Stapelauflage (6) aufweist, auf welcher die Stapel
(A1, A2; B1, B2; C1, C2) gebildet werden,
• nach dem Stangenausleger (3) ein Tisch (4) zum Zusammenführen von zumindest zwei
umreiften Stapeln (A1, A2; B1, B2; C1, C2) zu einem Mehrfachstapel (A, A', B, C) angeordnet
ist,
• der Tisch eine Entnahmeposition (19) für den Mehrfachstapel (A, A', B, C) aufweist
und
• ein einziges Transportmittel (5, 10) zum Ergreifen jeweils eines Mehrfachstapels
(A, A', B, C) in der Entnahmeposition (19) und zum Versetzen des Mehrfachstapels (A,
A', B, C) in die Zwischenablage (2) ausgebildet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportmittel (5, 10) eine Zange mit Backen (5a) ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch (4) einen Anschlag (8) zur Positionierung des Mehrfachstapels (A, A', B,
C) aufweist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch (4) ein Rollentisch ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenablage (2) eine Palette ist.
1. Method for intermediate storage of stacks (A1, A2; B1, B2; C1, C2) consisting of "logs"
of printed products (12) piled upright, wherein the stacks (A1, A2; B1, B2; C1, C2)
are built by bundling printed products (12) on a log stacker (3), strapping each log
with a strap (18), and transferring them by transporting means (5, 10) to an intermediate
delivery deck (2) for intermediate storage thereon, characterized in that every two or more such strapped stacks (A1, A2; B1, B2; C1, C2) are combined to form
a composite stack (A, A', B, C) and the composite stack (A, A', B, C) is seized and
transferred to the intermediate delivery deck (2) by a single transporting means (5,
10).
2. Method according to Claim 1, characterized in that every two or more stacks (A1, A2; B1, B2; C1, C2) are moved singly to a table (4)
and combined thereon to form the composite stack (A, A', B, C).
3. Method according to Claim 2, characterized in that the stacks (A1, A2; B1, B2; C1, C2) are shifted into a removal position (19).
4. Method according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that the stacks (A1, A2; B1, B2; C1, C2) are butted together by their ends (13, 14).
5. Method according to any one of Claims 1 to 4, characterized in that the stacks (A1, A2; B1, B2; C1, C2) are placed side by side or one on top of the
other.
6. Apparatus for carrying out the method according to Claim 1, with a log stacker (3)
with which stacks (A1, A2; B1, B2; C1, C2) of printed products (12) piled upright
are built, with means for strapping the stacks (A1, A2; B1, B2; C1, C2), and with
an intermediate delivery deck (2) for intermediate storage of stacks (A1, A2; B1,
B2; C1, C2), characterized in that
the log stacker (3) has a delivery table (6) on which the stacks (A1, A2; B1, B2;
C1, C2) are built,
a table (4) for combining two or more strapped stacks (A1, A2; B1, B2; C1, C2) to
form a composite stack (A, A', B, C) is arranged downstream of the log stacker (3),
the table has a removal position (19) for the composite stack (A, A', B, C), and
a single transporting means (5, 10) is configured to seize each composite stack (A,
A', B, C) in the removal position (19) and to shift the composite stack (A, A', B,
C) to the intermediate delivery deck (2).
7. Apparatus according to Claim 6, characterized in that the transporting means (5, 10) is a gripper with jaws (5a).
8. Apparatus according to Claim 6 or Claim 7, characterized in that the table (4) has a stop (8) for positioning the composite stack (A, A', B, C).
9. Apparatus according to any one of Claims 6 to 8, characterized in that the table (4) is a roller table.
10. Apparatus according to any one of Claims 6-9, characterized in that the intermediate storage deck (2) is a pallet.
1. Procédé de stockage intermédiaire de piles (A1, A2; B1, B2; C1, C2) constituées par
des produits d'impression (12) en forme de lingots alignés en juxtaposition verticale,
dans lequel lesdites piles (A1, A2 ; B1, B2 ; C1, C2) sont formées par alignement
mutuel de produits d'impression (12) sur une console (3) porte-lingots, sont cerclées
à l'aide d'un ruban (18), sont transférées par des moyens de transport (5, 10) à un
réceptacle provisoire (2), et sont stockées provisoirement sur ce dernier, caractérisé par le fait qu'au moins deux piles cerclées (A1, A2 ; B1, B2 ; C1, C2) sont respectivement rassemblées
en une pile multiple (A, A', B, C), et ladite pile multiple (A, A', B, C) est saisie
par un unique moyen de transport (5, 10), puis transférée au réceptacle provisoire
(2).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'au moins deux piles (A1, A2 ; B1, B2 ; C1, C2) sont respectivement animées de mouvements
individuels vers un plateau (4), et sont rassemblées sur ce dernier pour former la
pile multiple (A, A', B, C).
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé par le fait que les piles (A1, A2 ; B1, B2 ; C1, C2) sont déplacées vers un poste de prélèvement
(19).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que les piles (A1, A2 ; B1, B2 ; C1, C2) sont respectivement mises en applique par des
faces frontales (13, 14).
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que les piles (A1, A2 ; B1, B2 ; C1, C2) sont respectivement agencées en juxtaposition
ou en superposition.
6. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, comprenant
une console (3) porte-lingots par laquelle sont formées des piles (A1, A2 ; B1, B2
; C1, C2) constituées par des produits d'impression (12) alignés en juxtaposition
verticale ; des moyens de cerclage desdites piles (A1, A2 ; B1, B2 ; C1, C2) ; et
un réceptacle provisoire (2) affecté au stockage intermédiaire desdites piles (A1,
A2 ; B1, B2 ; C1, C2),
caractérisé par le fait
• que la console (3) porte-lingots présente un reposoir (6) sur lequel les piles (A1, A2
; B1, B2 ; C1, C2) sont formées,
• qu'un plateau (4), destiné au regroupement d'au moins deux piles cerclées (A1, A2 ; B1,
B2 ; C1, C2) en une pile multiple (A, A', B, C), est implanté après la console (3)
porte-lingots,
• que ledit plateau comporte un poste (19) de prélèvement de la pile multiple (A, A', B,
C), et
• qu'un unique moyen de transport (5, 10) est conçu pour saisir respectivement une pile
multiple (A, A', B, C) au poste de prélèvement (19), et pour déplacer ladite pile
multiple (A, A', B, C) vers le réceptacle provisoire (2).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé par le fait que le moyen de transport (5, 10) est une pince pourvue de mâchoires (5a).
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé par le fait que le plateau (4) comporte une butée (8) destinée au positionnement de la pile multiple
(A, A', B, C).
9. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé par le fait que le plateau (4) est une table à rouleaux.
10. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé par le fait que le réceptacle provisoire (2) est une palette.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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