[0001] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Haushaltsgerät, insbesondere Waschmaschine
oder Gescärrspülmaseäne, mit einer elektronischen Programmsteuerung zur Steuerung
von Spülprogrammabläifen mit einem programmierbares Steuerungsmodul, das eine Schnittstelle
zur Programmierung mindestens eines von der Programmsteuerung ausführbaren Spülprogrammablaufs
aufweist.
[0002] Üblicherweise werden in Haushaltsgeräten, insbesondere in einer Geschirrspülmaschine,
im Laufe des Spülbetriebs ein oder mehrere Spülvorgänge mit erwärmter Spülflüssigkeit
durchgeführt, um das in der Geschirrspülmaschine befindliche Spülgut zu reinigen.
Nach dem letzten Spülvorgang erfolgt in der Regel eine Klarspülphase, an die sich
ein Trocknungsvorgang anschließt, um das Spülgut zu trocknen. Diese und viele weitere
Betriebsarten werden in bestimmten auf die Art und Menge des zu reinigenden Spülguts
angepasste Spülprogrammabläufen zusammengestellt. Die Steuerung der Spülprogrammabläufe
erfolgt üblicherweise durch eine elektronische Programmsteuerung, in deren elektronischen
Komponenten in der Regel mehrere Spülprogrammabläufe gespeichert sind.
[0003] Solche Programmsteuerungen werden vom Geschirrspülmasclinenhersteller häufig über
Zulieferer in Form von Programmsteuerungsmodulen bezogen, in denen die gewünschten
Spülprogrammabläufe bereits vorprogrammiert sind. Nach dem Einbau des Programmsteuerungsmoduls
in die Geschirrspülmaschine ist eine nachträgliche Programmierung der Programmsteuerung
bzw. eine Veränderung der in der Programmsteuerung vorprogrammierten Spülprogrammabläufe
nicht mehr oder nur mit erhöhtem Aufwand möglich, beispielsweise ist eine Demontage
von wesentlichen Teilen der Geschirrspülmaschine erforderlich oder die Programmsteuerung
muss, insbesondere unter erheblichen Montageaufwand, ausgebaut werden, weil die Programmsteuerung
im Inneren des Haushaltgerätes angeordnet ist. Dokument
WO-A-02 12 610 offenbart eine waschmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Geschirrspülmaschine zu schaffen,
deren Programmsteuerung auch nach dem Einbau des Programmsteuerungsmoduls in die Geschirrspülmaschine
eine Programmierung der Programmsteuerung sowie eine nachträgliche Veränderung der
in der Programmsteuerung vorprogrammierten Spülprogrammabläufe auf einfache und preiswerte
Art und Weise ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine mit den Merkmalen
gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind
in den Unteransprüchen 2 bis 8 gekennzeichnet.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Haushaltsgerät, insbesondere Waschmaschine oder Geschirrspülmaschine
ist eine elektronische Programmsteuerung zur Steuerung von Spülprogrammabläufen vorgesehen,
die ein programmierbares Steuerungsmodul umfasst, das eine Schnittstelle zur externen
Programmierung mindestens eines von der Programmsteuerung ausführbaren Spülprogrammablaufs
aufweist, wobei eine Programmierung ohne Demontage von Teilen des Haushaltgerätes
ausführbar ist. Unter der Demontage von Teilen des Haushaltgerätes werden im Rahmen
dieser Patentanmeldung wesentliche Teile, z. B. Seiten- oder Rückwandungen, verstanden.
Beispielsweise kann bei einer an den Außenwänden von außerhalb zugänglichen Schnittstelle
eine Demontage einer kleineren Abdeckung der Schnittstelle, z. B. einer Steckerschutzklappe,
erforderlich sein.
[0007] Vorzugsweise ist die Schnittstelle unmittelbar von außerhalb der Geschirrspülmaschine
kontaktierbar, d. h. die Schnittstelle ist von außen ohne Demontage von wesentlichen
Teilen des Haushaltgerätes zugänglich.
[0008] Nach der vorliegenden Erfindung ist es aufgrund der Integration einer unmittelbar
von außerhalb der Geschirrspülmaschine kontaktierbaren Schnittstelle zur externen
Programmierung von Spülprogrammabläufen auf dem Steuerungsmodul der Programmsteuerung
möglich, die Programmsteuerung ohne Vorprogrammierung in das Haushaltsgerät einzubauen
und erst in einem der letzten Schritte oder nach Abschluss der Herstellung des Haushaltsgeräts
zu programmieren. Die unmittelbare Kontaktierbarkeit der Schnittstelle des programmierbaren
Steuerungsmoduls bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Schnittstelle auch im eingebauten
Zustand von außerhalb des Haushaltsgerätes kontaktiert werden kann, ohne dass bauliche
Veränderungen oder ein wesentlicher Montageaufwand an dem Haushaltsgerät dazu erforderlich
sind. Dadurch kann das Programmsteuerungsmodul vom Zulieferer zunächst als unprogrammierte
Steuerung geliefert werden und das komplette Einspielen der Spülprogrammabläufe bei
oder nach dem Zusammenbau des Haushaltsgeräts erfolgen, ohne dass dazu bauliche Veränderungen
an dem Haushaltsgerät vorgenommen werden müssen. Durch die unmittelbare Kontaktierbarkeit
der Schnittstelle des programmierbaren Steuerungsmoduls ist es nach der vorliegenden
Erfindung auch möglich, dass das Programmsteuerungsmodul vom Lieferanten den Kundenwünschen
entsprechend vorprogrammiert wird. Damit reduziert sich bei der Herstellung die Anzahl
der Varianten von Haushaltsgeräten, insbesondere Geschirrspülmaschinen, da auf dem
programmierbaren Steuerungsmodul nachträglich unterschiedliche Spülprogrammabläufe
programmiert werden können und für die Endmontage der Geschirrspülmaschine nur noch
sogenannte Hardwarevarianten eingeplant werden müssen.
[0009] Das erfindungsgemäße Haushaltsgerät hat damit den Vorteil, dass die Programmierung
der Programmsteuerung auch nach abgeschlossenem Herstellungsprozess noch vorgenommen
werden kann bzw. in der Programmsteuerung vorprogrammierte Spülprogrammabläufe auch
nach dem Herstellungsprozess noch verändert, ausgetauscht oder ergänzt werden können.
Dadurch wird die Fertigungstiefe in der Endmontage und der Montageaufwand insgesamt
reduziert und die Produktflexibilität erhöht. Das programmierbare Steuerungsmodul
mit der unmittelbar von außerhalb des Haushaltsgeräts kontaktierbaren Schnittstelle
erlaubt ferner eine schnelle und flexible Programmierung oder Aktualisierung von insbesondere
Spülprogrammen.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die Schnittstelle
des programmierbaren Steuerungsmoduls eine Anzahl von elektrischen Kontakten zur externen
Programmierung des Steuerungsmoduls, die vorzugsweise als Steckverbindungen ausgebildet
sind. Es ist jedoch auch möglich, die Schnittstelle des programmierbaren Steuerungsmoduls
als Infrarotschnittstelle oder als drahtlose Funkverbindung auszubilden. Jede dieser
Arten von Schnittstellen ermöglichen eine einfache Programmierung des Steuerungsmoduls
vor, während oder nach Herstellung des Haushaltsgeräts; aber auch eine Umprogramimerung
bzw. Ergänzung der bereits im Steuerungsmodul vorhandenen Programmäbläufen, insbesondere
Spülprogrammabläufe, nach Inbetriebnahme des Haushaltsgeräts ist über die Schnittstelle
der Programmsteuerung möglich.
[0011] Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn das programmierbare Steuerungsmodul die
für die Programmsteuerung erforderlichen elektronischen Komponenten und vorzugsweise
mindestens einen Mikroprozessor und/oder Speichermittel umfasst. In den Speichermitteln
können beispielsweise von der Programmsteuerung ausführbare Spülprogrammabläufe gespeichert
werden, die zuvor über die Schnittstelle zur Programmierung der Programmsteuerung
übermittelt wurden. Der Mikroprozessor ist beispielsweise in der Lage, die im programmierbaren
Steuerungsmodul gespeicherten Spülprogrammabläufe auszuführen und den am Spülvorgang
beteiligten Komponenten des Haushaltsgeräts entsprechende Steuerungssignale zu geben.
Zusätzlich oder alternativ kann der Mikroprozessor ein Betriebssystem für die Programmierung
des Steuerungsmoduls enthalten.
[0012] Vorteilhafterweise umfasst das programmierbare Steuerungsmodul auch einen Netzeingangsfilter
zur Filterung hoher Frequenzen. Der Netzeingangsfilter dient der Entstörung und der
elektromagnetischen Verträglichkeit des Haushaltsgeräts. Eine besonders effiziente
Wirkung lässt sich erzielen, wenn der Netzeingangsfilters die Frequenzen in dem Bereich
von 150kHz bis 30 MHz bzw. von 30MHz bis 300 MHz ausfiltert. Dadurch können nahezu
sämtliche elektronischen Komponenten, die für den elektrischen Anschluss der Programmsteuerung
erforderlich sind, in dem programmierbaren Steuerungsmodul untergebracht werden, was
auch die Überprüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV-Abstimmung) der
Geschirrspülmaschine erleichtert.
[0013] Üblicherweise ist die elektrische Energieversorgung bei Haushaltsgeräten durch ein
Netzanschlusskabel über einen für höhere Stromstärken ausgelegten elektrischen Anschluss
vorgesehen. Dazu werden die Haushaltsgeräte in der Regel vom Hersteller mit einem
geräteseitig fest montierten Netzanschlusskabel ausgerüstet. Um das Gerät mit dem
elektrischen Netz zu verbinden, muss dann lediglich der Stecker des Netzanschlusskabels
in die Steckdose gesteckt werden. Die feste geräteseitige Verbindung des Netzanschlusskabels
hat jedoch den Nachteil, dass für unterschiedliche Netzstecker beispielsweise in verschiedenen
Ländern bereits ab Werk ein entsprechendes Netzanschlusskabel montiert werden muss.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst
das programmierbare Steuerungsmodubdeshalb einen Kaltgerätestecker zur Stromversorgung
des programmierbaren Steuerungsmoduls und des Haushaltsgeräts. Solche Kaltgerätestecker
ermöglichen den Anschluss eines Netzanschlusskabels, das geräteseitig einen zum Kaltgerätestecker
komplementär ausgebildeten Stecker und netzseitig einen zum Stromnetzanschluss passenden
Stecker aufweist. Dadurch kann der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine das passende
Netzanschlusskabel nach der Produktion beigelegt werden oder ohne festes Netzanschlusskabel
ausgeliefert werden und das passende Netzanschlusskabel beispielsweise erst vom betreffenden
Landesvertrieb ergänzt werden.
[0014] Die Programmierung des Steuerungsmoduls oder eine Funktionsüberprüfung nach dem Einbau
des Steuerungsmoduls in die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine wird besonders erleichtert,
wenn der Kaltgerätestecker und die Schnittstelle zur externen Programmierung des programmierbaren
Steuerungsmoduls über einen Kombinationsstecker kontaktierbar sind. Der Kombinationsstecker
umfasst dabei sowohl das komplementär ausgebildete Gegenstück zum Kaltgerätestecker
als auch das komplementär ausgebildete Gegenstück zur Schnittstelle des programmierbaren
Steuerungsmoduls. Indem sowohl das komplementär ausgebildete Gegenstück zum Kaltgerätestecker
als auch das komplementär ausgebildet Gegenstück zur Schnittstelle im Kombinationsstecker
zu einer Einheit zusammengefasst sind, kann die Kontaktierung des programmierbaren
Steuerungsmoduls besonders leicht und praktisch in einer Handbewegung erfolgen.
[0015] Zweckmäßigerweise ist ein elektrischer Anschluss für die elektrische Verbindung des
programmierbaren Steuerungsmoduls mit der Geschirrspülmaschine vorgesehen, der vorzugsweise
als Gruppenstecker mit einer Anzahl von elektrischen Kontakten ausgebildet ist. Auf
diese Weise kann die elektrische Verbindung zwischen dem programmierbaren Steuerungsmodul
und der Geschirrspülmaschine mit nur einem Stecker bewerkstelligt werden, was die
Montage oder den Austausch des Steuerungsmoduls erleichtert.
[0016] Das erfindungsgemäße Steuerungsmodul umfasst mindestens eine Platine, auf der die
für die Programmsteuerung erforderlichen elektronischen Komponenten angeordnet sind.
Die Platine hat einen elektrischen Anschluss, um die Verbindung zwischen der Programmsteuerung
und der Geschirrspülmaschine herzustellen. Dazu ist vorzugsweise ein Abschnitt am
Rand der Platine als elektrischer Anschluss mit einer Anzahl von elektrischen Kontakten
ausgebildet. Mit diesem Abschnitt am Rand der Platine kann das programmierbare Steuerungsmodul
bei der Montage in einen dafür vorgesehenen komplementär ausgebildeten Steckplatz
in dem Haushaltsgerät auf schnelle und einfache Weise eingesetzt werden.
[0017] Die Integration der Schnittstelle zur Programmierung der Programmsteuerung und des
Kaltgerätesteckers auf dem programmierbaren Steuerungsmodul wird auf vorteilhafte
Weise so realisiert, dass deren Platzierung eine Kontaktierung von außerhalb des Haushaltsgeräts
erlaubt. Dazu wird das programmierbare Steuerungsmodul vorzugsweise in der Bodenwanne
der Geschirrspülmaschine eingebaut und dabei so angeordnet, dass die Schnittstelle
zur Programmierung des Steuerungsmoduls durch die Rückwand der Bodenwanne kontaktierbar
ist. Dadurch kann das Haushaltsgerät beispielsweise bei der abschließenden Funktionsüberprüfung
nach dem Herstellungsprozess, über den Kaltgrätestecker im programmierbaren Steuerungsmodul
mit elektrischem Strom versorgt und über die Kontaktierung der Schnittstelle programmiert
werden.
[0018] Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
[0019] Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines programmierbaren Steuerungsmoduls
für die Programmsteuerung einer Geschirrspülmaschine gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
[0020] Figur 2 eine perspektivische Detailansicht des in Figur 1 dargestellten programmierbaren
Steuerungsmoduls im eingebauten Zustand.
[0021] Das in Figur 1 dargestellte programmierbare Steuerungsmodul dient der Programmierung
und der Steuerung von Spülprogrammabläufen einer erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine
(nicht gezeigt). Bei der in Figur 1 dargestellten bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist das programmierbare Steuerungsmodul 1 in einem Gehäuse untergebracht,
das aus zwei aufklappbaren Hälften 2 und 3 besteht. Figur 1 zeigt die Gehäusehälften
2, 3 in aufgeklappter Position, so dass die Bestandteile des programmierbaren Steuerungsmoduls
sichtbar sind. Zum Schließen des Gehäuses werden die beiden Gehäusehälften 2, 3 mit
einer Schwenkbewegung in Richtung des Pfeils A zugeklappt.
[0022] Das programmierbare Steuerungsmodul 1 umfasst eine Platine 13, auf der die für die
Programmsteuerung erforderlichen elektronischen Komponenten 4 angeordnet sind. Die
Platine 13 hat einen elektrischen Anschluss 6, um die Verbindung zwischen dem programmierbaren
Steuerungsmodul 1 und der Geschirrspülmaschine herzustellen. Dazu ist ein Abschnitt
am Rand der Platine 13 als elektrischer Anschluss 6 mit einer Anzahl von elektrischen
Kontakten 7 ausgebildet. Mit diesem Abschnitt am Rand der Platine 13 kann das programmierbare
Steuerungsmodul in einen dafür vorgesehenen komplementär ausgebildeten Steckplatz
in der Geschirrspülinaschine eingesetzt werden.
[0023] Das programmierbare Steuerungsmodul 1 hat eine Schnittstelle 8 mit einer Anzahl von
elektrischen Kontakten, die zur externen Programmierung des Steuerungsmoduls dienen.
Die elektrischen Kontakte der Schnittstelle 8 sind bei der in den Figuren dargestellten
Ausführungsform als Steckverbindungen ausgebildet, die unmittelbar von außerhalb der
Geschirrspülmaschine über entsprechende Steckverbinder zur externen Programmierung
des Steuerungsmoduls 1 kontaktiert werden können. Indem die Schnittstelle 8 unmittelbar
von außerhalb der Geschirrspülmaschine kontaktiert wird, kann eine externe Programmierung
des Steuerungsmoduls 1 vor, während oder nach Herstellung der GeschirrspülmascIine
auf einfache Weise vorgenommen werden. Die Schnittstelle 8 des programmierbaren Steuerungsmoduls
1 kann auch im eingebauten Zustand unmittelbar von außerhalb der Geschirrspülmaschine
kontaktiert werden, ohne dass dazu bauliche Veränderungen wesentlicher Art an der
Geschirrspülmaschine vorgenommen werden müssen.
[0024] Die für die Programmsteuerung erforderlichen elektronischen Komponenten 4 des programmierbaren
Steuerungsmodul umfassen auch einen Mikroprozessor 5 und elektronische Speichermittel
14, in denen von der Programmsteuerung ausführbare Spülprogrammabläufe gespeichert
werden können, die zuvor über die Schnittstelle 8 zur Programmierung der Programmsteuerung
übermittelt wurden. Der Mikroprozessor 5 ist in der Lage, die in den elektronischen
Speichermitteln 14 abgelegten Spülprogrammabläufe auszuführen und an die am Spülvorgang
beteiligten Komponenten der Geschirrspülmaschine entsprechende Steuersignale abzugeben.
Zusätzlich enthält der Mikroprozessor ein Betriebssystem, das die Programmierung des
Steuerungsmoduls ermöglicht. Auf der Platine 13 des programmierbaren Steuerungsmoduls
1 ist auch ein Netzeingangsfilter für hohe Frequenzen zur Entstörung der Geschirrspülmaschine
angeordnet.
[0025] Die in den Figuren dargestellte Ausführungsform des programmierbaren Steuerungsmoduls
1 ist zur Stromversorgung des programmierbaren Steuerungsmoduls und der Geschirrspülmaschine
mit einem Kaltgerätestecker 10 ausgestattet. Da für den Betrieb von Geschirrspülmaschinen
nur bestimmte Stromversorgungsleitungen für höhere Stromstärken zulässig sind, ist
der Kaltgerätestecker 10 mit hervorstehenden Stiften 11 versehen, die den Anschluss
nur eines bestimmten, den Anforderungen entsprechenden Netzanschlusskabels ermöglichen,
das geräteseitig einen zum Kaltgerätestecker 10 und den hervorstehenden Stiften 11
komplementär ausgebildeten Stecker und netzseitig einen zum Stromnetzanschluss passenden
Stecker aufweist.
[0026] Die Integration der Schnittstelle zur Programmierung der Programmsteuerung und des
Kaltgerätesteckers 10 auf dem programmierbaren Steuerungsmodul 1 wird in einer bevorzugten
Ausführungsform so realisiert, dass eine Kontaktierung von außerhalb der Geschirrspülmaschine
möglich ist. Dazu wird das programmierbare Steuerungsmodul 1 in der Bodenwanne der
Geschirrspülmaschine eingebaut und dabei so angeordnet, dass die Schnittstelle zur
Programmierung des Steuerungsmoduls durch die Rückwand 12 der Bodenwanne kontaktierbar
ist.
[0027] Figur 2 zeigt eine perspektivische Detailansicht des in Figur 1 dargestellten programmierbaren
Steuerungsmoduls 1, das in einer Geschirrspülmaschine eingebaut ist. Im eingebauten
Zustand sind die Gehäusehälften 2 und 3 geschlossen und der Kaltgerätestecker 10 ragt
durch eine Öffnung in einer Gehäusewand 12 der Geschirrspülmaschine, so dass er von
außerhalb der Gehäusewand 12 kontaktiert werden kann. Bei der Gehäusewand 12 handelt
es sich um die Rückwand der Bodenwanne der Geschirrspülmaschine. In der Gehäusewand
12 sind neben der Öffnung für den Kaltgerätestecker 10 auch Öffnungen 9 vorhanden,
durch die eine Kontaktierung der dahinter liegenden Schnittstelle 8 von der Außenseite
der Gehäusewand 12 über entsprechende Steckverbinder zur externen Programmierung des
Steuerungsmoduls 1 möglich ist. Auf diese Weise kann über die Schnittstelle 8 eine
externe Programmierung des Steuerungsmoduls 1 auch nach vollendeter Herstellung der
Geschirrspülmaschine vorgenommen werden, aber auch eine Umprogrammierung bzw. Ergänzung
bereits im Steuerungsmodul 1 vorhandener Spülprogrammabläufe nach Inbetriebnahme der
Geschirrspülmaschine ist über die Schnittstelle 8 der Programmsteuerung möglich.
[0028] Aufgrund der externen Kontaktierbarkeit des programmierbaren Steuerungsmoduls 1 kann
die Geschirrspülmaschine bei der abschließenden Funktionsüberprüfung nach dem Herstellungsprozess,
über den Kaltgrätestecker mit Stromspannung versorgt und über die Kontaktierung der
Schnittstelle 8 das programmierbare Steuerungsmodul 1 überprüft bzw. programmiert
werden.
[0029] Liste der Bezugszeichen
[0030] 1 programmierbares Steuerungsmodul
[0031] 2 erste Gehäusehälfte des programmierbaren Steuerungsmoduls 1
[0032] 3 zweite Gehäusehälfte des programmierbaren Steuerungsmoduls 1
[0033] 4 elektronische Komponenten des programmierbaren Steuerungsmoduls 1
[0035] 6 Gruppenstecker des programmierbaren Steuerungsmoduls 1
[0036] 7 elektrische Kontakte des Gruppensteckers 6
[0037] 8 Schnittstelle des programmierbaren Steuerungsmoduls
[0038] 9 Öffnungen im Gehäuse des programmierbaren Steuerungsmoduls 1
[0039] 10 Kaltgerätestecker
[0040] 11 Stege im Kaltgerätestecker
[0041] 12 Rückwand der Geschirrspülmaschine
[0042] 13 Platine des programmierbaren Steuerungsmoduls
1. elektronische Speichermittel
[0043] A Richtung der Schwenkbewegung zum Schließen der Gehäusehälften 2 und 3
1. Haushaltsgerät, insbesondere Waschmaschine oder Geschirrspülmaschine, mit einer elektronischen
Programmsteuerung zur Steuerung von Spülprogrammabläufen, die ein programmierbares
Steuerungsmodul (1) umfasst, das eine Schnittstelle (8) zur Programmierung mindestens
eines von der Programmsteuerung ausführbaren Spülprogrammablaufs aufweist, wobei eine
Programmierung ohne Demontage von Teilen des Haushaltsgerätes ausführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das programmierbare Steuerungsmodul (1) einen Kaltgerätestecker (10) zur Stromversorgung
des programmierbaren Steuerungsmoduls (1) und des Haushaltsgeräts umfasst, wobei mindestens
ein elektrischer Anschluss (6) für die elektrische Verbindung des programmierbaren
Steuerungsmoduls (1) mit dem Haushaltsgerät vorgesehen ist, der vorzugsweise als Gruppenstecker
(6) mit einer Anzahl von elektrischen Kontakten (7) ausgebildet ist.
2. Haushaltsgerät gemäß Anspruch 1, wobei die Schnittstelle (8) des programmierbaren
Steuerungsmoduls (1) eine Anzahl von Kontakten zur externen Programmierung des Steuerungsmoduls
aufweist, die vorzugsweise als Steckverbindungen ausgebildet sind.
3. Haushaltsgerät gemäß Anspruch 1, wobei die Schnittstelle (8) des programmierbaren
Steuerungsmoduls (1) als Infrarotschnittstelle oder als drahtlose Funkverbindung ausgebildet
ist.
4. Haushaltsgerät gemäß einer der vorangehenden Ansprüche, wobei das programmierbare
Steuerungsmodul (1) für die Programmsteuerung erforderliche elektronische Komponenten
(4) und vorzugsweise mindestens einen Mikroprozessor (5) und/oder Speichermittel umfasst.
5. Haushaltsgerät gemäß einer der vorangehenden Ansprüche, wobei das programmierbare
Steuerungsmodul (1) ein Betriebssystem für die Programmierung des Steuerungsmoduls
(1) enthält.
6. Haushaltsgerät gemäß einer der vorangehenden Ansprüche, wobei das programmierbare
Steuerungsmodul (1) einen Netzeingangsfilter zur Filterung hoher Frequenzen umfasst.
7. Haushaltsgerät gemäß einer der vorangehenden Ansprüche, wobei das programmierbare
Steuerungsmodul mindestens eine Platine (13) aufweist, auf der für die Programmsteuerung
erforderliche elektronische Komponenten (4) angeordnet sind und die mit einem elektrischen
Anschluss (6) in einen dafür vorgesehenen komplementär ausgebildeten Steckplatz in
dem Haushaltsgerät eingesteckt werden kann, wobei vorzugsweise ein Abschnitt am Rand
der Platine (13) als elektrischer Anschluss (6) mit einer Anzahl von elektrischen
Kontakten (7) ausgebildet ist.
8. Haushaltsgerät gemäß einer der vorangehenden Ansprüche, wobei das programmierbare
Steuerungsmodul (1) in der Bodenwanne des Haushaltsgeräts angeordnet ist und die Schnittstelle
(8) zur Programmierung des Steuerungsmoduls von außerhalb des Haushaltsgeräts kontaktierbar
ist.
1. Domestic appliance, particularly a washing machine or dishwashing machine, with an
electronic program control for control of rinsing program sequences, which comprises
a programmable control module (1) having an interface (8) for programming at least
one rinsing program sequence performable by the program control, wherein a programming
can be performed without demounting parts of the domestic appliance, characterised in that the programmable control module (1) comprises a cold appliance plug (10) for power
supply of the programmable control module (1) and of the domestic appliance, wherein
at least one electrical connection (6) for electrical connecting of the programmable
control module (1) with the domestic appliance is provided, which is preferably formed
as a gang plug (6) with a number of electrical contacts (7).
2. Domestic appliance according to claim 1, wherein the interface (8) of the programmable
control module (1) comprises a number of contacts for external programming of the
control module, which contacts are preferably constructed as plug connections.
3. Domestic appliance according to claim 1, wherein the interface (8) of the programmable
control module (1) is constructed as an infrared interface or as a wire-free radio
connection.
4. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, wherein the programmable
control module (1) comprises electronic components (4) required for the program control
and preferably at least one microprocessor (5) and/or memory means.
5. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, wherein the programmable
control module (1) contains an operating system for the programming of the control
module (1).
6. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, wherein the programmable
control module (1) comprises a mains input filter for filtering higher frequencies.
7. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, wherein the programmable
control module comprises at least one circuitboard (13), on which electronic components
(4) required for the program control are arranged and which can be plugged by an electrical
connection (6) into a plug location, which is provided for that purpose and of complementary
construction, in the domestic appliance, wherein preferably a section at the edge
of the circuitboard (13) is constructed as an electrical connection (6) with a number
of electrical contacts (7).
8. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, wherein the programmable
control module (1) is arranged in the base sump of the domestic appliance and the
interface (8) for programming of the control module is contactable from outside the
domestic appliance.
1. Appareil ménager, en particulier lave-linge ou lave-vaisselle, avec une commande électronique
par programme pour la commande de déroulements de programmes de lavage, laquelle commande
comprend un module de commande programmable (1) qui comporte une interface (8) pour
la programmation d'au moins un déroulement de programme de lavage exécutable par la
commande par programme, une programmation étant réalisable sans démontage de parties
de l'appareil ménager, caractérisé en ce que le module de commande programmable (1) comprend une fiche pour appareil froid (10)
pour l'alimentation en courant du module de commande programmable (1) et de l'appareil
ménager, au moins un raccordement électrique (6) étant prévu pour la liaison électrique
entre le module de commande programmable (1) et l'appareil ménager, lequel raccordement
se présente préférentiellement sous la forme d'un connecteur de groupe (6) avec un
nombre de contacts électriques (7).
2. Appareil ménager selon la revendication 1, l'interface (8) du module de commande programmable
(1) comportant un nombre de contacts pour la programmation externe du module de commande,
lesquels se présentent préférentiellement sous la forme de connecteurs à fiches.
3. Appareil ménager selon la revendication 1, l'interface (8) du module de commande programmable
(1) se présentant sous la forme d'une interface infrarouge ou d'une liaison radio
sans fil.
4. Appareil ménager selon l'une des revendications précédentes, le module de commande
programmable (1) comportant des composants électroniques (4) requis pour la commande
par programme et, de préférence, au moins un microprocesseur (5) et/ou des moyens
de mémoire.
5. Appareil ménager selon l'une des revendications précédentes, le module de commande
programmable (1) contenant un système d'exploitation pour la programmation du module
de commande (1).
6. Appareil ménager selon l'une des revendications précédentes, le module de commande
programmable (1) comprenant un filtre d'entrée réseau pour filtrer les hautes fréquences.
7. Appareil ménager selon l'une des revendications précédentes, le module de commande
programmable comportant au moins une carte (13) sur laquelle sont disposés des composants
électroniques (4) requis pour la commande par programme et qui peut être enfichée
au moyen d'un raccordement électrique (6) dans un emplacement de l'appareil ménager
réalisé de manière complémentaire à cet effet, une partie sur le bord de la carte
(13) se présentant de préférence sous la forme d'un raccordement électrique (6) avec
un nombre de contacts électriques (7).
8. Appareil ménager selon l'une des revendications précédentes, le module de commande
programmable (1) étant situé dans le bac de fond de l'appareil ménager et le contact
avec l'interface (8) pour la programmation du module de commande pouvant être établi
depuis l'extérieur de l'appareil ménager.