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EP 1 897 834 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.03.2010 Patentblatt 2010/12 |
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Anmeldetag: 04.09.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Führungseinrichtung für einen Aufzug
Guiding device for an elevator.
Dispositif de guidage pour un ascenseur.
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
06.09.2006 EP 06120226
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.03.2008 Patentblatt 2008/11 |
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Patentinhaber: Inventio AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Lindberg, Bjarne
6043 Adligenswil (CH)
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Vertreter: Gaussmann, Andreas et al |
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Inventio AG
Seestrasse 55
Postfach 6052 Hergiswil 6052 Hergiswil (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A5- 662 106 US-B1- 6 510 925
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US-A1- 2 308 210
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Führungseinrichtung für einen Aufzug mit einer Aufzugskabine,
einem Gegengewicht und einer Antriebseinheit, wobei über eine Treibscheibe der Antriebseinheit
geführte Tragmittel die an Führungsschienen mittels Führungsschuhen geführte Aufzugskabine
und Gegengewicht tragen und bewegen gemäss der Definition des unabhängigen Patentanspruchs.
[0002] Aus der Schrift
EP 1 593 641 A1 ist ein Aufzug mit einer Aufzugskabine und einem Gegengewicht bekannt geworden, die
mittels über eine Treibscheibe geführte Tragmittel auf und ab bewegbar sind. Die in
einem Gehäuse angeordnete Treibscheibe ist mit einem eine Rotationsbewegung ausführenden
Motor verbunden. Aufzugskabine und Gegengewicht sind an Führungsschienen geführt,
wobei die Gegengewichtsführungsschienen und eine Kabinenführungsschiene einen Konsolenträger
tragen, an dem eine Konsole angeordnet ist. Das Treibscheibengehäuse stützt sich an
der Konsole ab. Am Treibscheibengehäuse angeflanscht ist einerseits der Motor und
andererseits eine Bremse. Die Kabinenführungsschiene reicht bis unter die Konsole,
wobei der Kabinenführungsschuh beim Hochfahren der Aufzugskabine höchstens bis unter
die Konsole gelangen kann.
[0003] Aus der Druckschrift
US 2 308 210 ist eine Führungsanordnun bekannt, mit der die Übertragung von Verdrehkräften auf
die Kabine aufgrund von Spurfehlern bei gegenüberlieenden Führungsschienen verhindert
wird. Dazu befindet sich oberhalb der Kabine ein Joch, an dem die Kabine drehbar gelagert
hängt. Zudem weist der Aufzug Führungsschuhe auf, welche die Kabine entlang den Führungsschienen
führen und welche quer zur Fahrtrichtung der Kabine beweglich gelagert sind.
[0004] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in Anspruch 1 gekennzeichnet
ist, löst die Aufgabe, eine Führungseinrichtung schaffen, mittels der der Schachtraum
für die Aufzugskabine bzw. für das Gegengewicht besser nutzbar ist.
[0005] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen
angegeben.
[0006] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen,
dass eine bessere räumliche Ausnützung des Schachtkopfes oder der Schachtgrube machbar
ist, was wiederum eine unabhängigere Platzierung des Aufzuges im Gebäude ermöglicht.
Weiter vorteilhaft ist, dass die Distanz zwischen oberem und unterem Kabinenführungsschuh
vergrössert werden kann, was bei Normalbetrieb wiederum eine bessere Laufruhe zur
Folge hat, weil der verschiebbare Führungsschuh nur in Extremsituationen versetzt
wird. Die erfindungsgemässe Führungseinrichtung mit mindestens einem verschiebbarem
Führungsschuh ermöglicht Aufzugsanlagen zu bauen, die eine minimale Schachtkopfhöhe
bzw. eine minimale Schachtgrubentiefe aufweisen, wobei der Führungsschuh der Aufzugskabine
oder der Führungsschuh des Gegengewichtes relativ zur Aufzugskabine bzw. zum Gegengewicht
verschiebbar ist. Bei Normalbetrieb bzw. Normalfahrt wird der Führungsschuh in der
Regel relativ zur Aufzugskabine bzw. zum Gegengewicht nicht bewegt. In Extremsituationen,
wie beispielsweise bei Überfahrt oder wenn das Gegengewicht auf dem Puffer auftrifft
und dadurch die Aufzugskabine springt, verschiebt sich der Führungsschuh relativ zur
Aufzugskabine und vermeidet eine schadenverursachende Kollision mit in die Projektion
der Aufzugskabine ragender Schachtausrüstung wie beispielsweise die die Treibscheibe
oder den Antrieb tragende Konsole oder die Antriebseinheit.
[0007] Bei der erfindungsgemässen Führungseinrichtung für einen Aufzug mit einer Aufzugskabine,
einem Gegengewicht und einer Antriebseinheit, wobei über eine Treibscheibe der Antriebseinheit
geführte Tragmittel die an Führungsschienen mittels Führungsschuhen geführte Aufzugskabine
und Gegengewicht tragen und bewegen, ist mindestens ein gegenüber der Aufzugskabine
bzw. gegenüber dem Gegengewicht beweglich an der Aufzugskabine bzw. am Gegengewicht
angeordneter Führungsschuh vorgesehen.
[0008] Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfindung näher erläutert.
[0009] Es zeigen:
Fig. 1
eine von Führungsschienen getragene Antriebseinheit,
Fig. 2 und Fig. 4
eine erfindungsgemässe Führungseinrichtung mit einem verschiebbarem Führungsschuh
bei Normalfahrt,
Fig. 3, 3a und 5
die erfindungsgemässe Führungseinrichtung mit dem verschiebbaren Führungsschuh in
einer Extremsituation,
Fig. 6, Fig. 7 und Fig. 8
Ausführungsvarianten der erfindungsgemässen Führungseinrichtung.
[0010] Fig. 1 zeigt eine getriebelose Antriebseinheit 1 bestehend aus einer in einem Gehäuse
2 angeordneten Treibscheibe, an dem einenends ein Motor 3 und anderenends eine Bremse
4 angeordnet sind. Das Gehäuse 2 stützt sich mittels zweier Maschinenfüsse 5 (sichtbar
ist der vordere Maschinenfuss 5) an einer Konsole 6 eines Tragrahmens 7 ab. Am Tragrahmen
7 ist auch eine Stütze 8 angeordnet, die mit ihrem einen Ende 9 den Motor 3 abstützt.
[0011] Der Tragrahmen 7 wird getragen von Führungsschienen 10, 10.1 eines Gegengewichtes
30 und von einer Führungsschiene 11 einer Aufzugskabine 16. Die Führungsschienen 10,
10.1, 11 sind tragend und leiten die vertikalen Kräfte in den Boden 31.1 der Schachtgrube
31 ein. Die horizontalen Schienenkräfte werden mittels Winkeln 12 in eine Schachtwand
13 eingeleitet. Die Führungsschienen 10, 10.1 des Gegengewichtes 30 enden am Tragrahmen
7, die Führungsschiene 11 der Aufzugskabine 16 endet an der Konsole 6. Über die Treibscheibe
geführte Tragmittel 14 tragen und bewegen die Aufzugskabine 16 und das Gegengewicht.
Eine Steuerung 15 steuert den Motor 3 und die Bremse 4 und versorgt Motor 3 und Bremse
4 mit elektrischer Energie.
[0012] Fig. 2 und Fig. 4 zeigen eine erfindungsgemässe Führungseinrichtung 17 mit einem
verschiebbaren Führungsschuh 18 bei Normalbetrieb. Die Aufzugskabine 16 steht auf
dem obersten Stockwerk, wobei der Führungsschuh 18 der Aufzugskabine 16 etwas unterhalb
der Konsole 6 steht und von einer Rückstellfeder 22 in dieser Lage gehalten wird.
Ein zweiter Führungsschuh 18.1 führt die Aufzugskabine 16 unten entlang der Führungsschiene
11. Eine zweite Führungsschiene 11.1 der Aufzugskabine 16 reicht bis in einen Schachtkopfraum
19. Die Aufzugskabine 16 wird entlang der zweiten Führungsschiene 11.1 mittels drittem
Führungsschuh 20 und viertem Führungsschuh 20.1 geführt. Der zweite Führungsschuh
18.1, der dritte Führungsschuh 20 und der vierte Führungsschuh 20.1 sind unbeweglich
an der Aufzugskabine 16 angeordnet. Der Führungsschuh 18 ist mittels einer Linearführung
21 beweglich an der Aufzugskabine 16 angeordnet. Falls der Führungsschuh 18 an der
Konsole 6 ansteht, bleibt er stehen bzw. führt er eine Relativbewegung gegenüber der
Aufzugskabine 16 aus.
[0013] Fig. 3 und Fig. 5 zeigen die erfindungsgemässe Führungseinrichtung 17 mit dem mittels
der an der Aufzugskabine 16 angeordneten Linearführung 21 beweglichen Führungsschuh
18 in einer Extremsituation. Die Aufzugskabine 16 hat das oberste Stockwerk überfahren,
wobei der Führungsschuh 18 von der Konsole 6 angehalten wird und die Aufzugskabine
16 an der Konsole 6 vorbeifährt. Der Führungsschuh 18 führt mittels der Linearführung
21 gegenüber der Aufzugskabine 16 eine Relativbewegung aus, wobei die Rückstellfeder
22 zusammengedrückt wird. Die Aufzugskabine 16 oder Teile davon nutzen den von der
Antriebseinheit 1 oder sonstiger Schachtausrüstung vorgegebenen Schachtkopfraum 19.
[0014] Der zweite Führungsschuh 18.1 und/oder der vierte Führungsschuh 20.1 kann auch an
einer Linearführung angeordnet sein. Damit können Schäden bei Extremsituationen in
der Schachtgrube vermieden werden und/oder Schachtgruben mit geringerer Tiefe realisiert
werden. Je nach Aufzugsdisposition kann auch der dritte Führungsschuh 20 beweglich
ausgeführt sein.
[0015] Fig. 6, Fig. 7 und Fig. 8 zeigen Ausführungsvarianten der Linearführung 21. Fig.
6 zeigt die Führungseinrichtung 17 mit einem als Laufwagen 23 ausgebildeten Gleitführungsschuh
18, der mittels einer Gleitlage 24 entlang der Führungsschiene 11 geführt wird. Der
Laufwagen 23 ist an mit der Aufzugskabine 16 verbundenen Laufschienen 25 verschiebbar
gelagert. Fig. 7 zeigt die Führungseinrichtung 17 mit einer Rollenführung 26, an der
der Gleitführungsschuh 18 verschiebbar gelagert ist, der mittels einer Gleitlage 24
entlang der Führungsschiene 11 geführt wird. Die Rollenführung 26 besteht aus einem
mit der Aufzugskabine 16 verbundenen Rollengehäuse 26.1 und Rollen 26.2, die am Rollengehäuse
26.1 und am Gleitführungsschuh 18 abrollen. Rollengehäuse 26.1, Rollen 26.2 und die
Rollfläche des Gleitführungsschuhs 18 bilden die Linearführung 21. Fig. 8 zeigt die
Führungseinrichtung 17 mit einem an einem Gleitlager 27 verschiebbar gelagerten Gleitführungsschuh
18, der mittels einer Gleitlage 24 entlang der Führungsschiene 11 geführt wird, wobei
der Gleitführungsschuh 18 in einem mit der Aufzugskabine 16 verbundenen Halter 28
gleitet.
[0016] Fig. 3a zeigt das Gegengewicht 30 mit mindestens einem gegenüber dem Gegengewicht
30 beweglichen, bzw. verschiebbaren Führungsschuh 18 und gegenüber dem Gegengewicht
30 festen Führungsschuhen 18.1, 20, 20.1 wie oben erläutert in einer Extremsituation
in der Schachtgrube 31. Das Gegengewicht 30 ist an in die Fahrbahn des Führungsschuhs
18 ragender Schachtausrüstung 32 vorbeigefahren, wobei der verschiebbare Führungsschuh
18 von der Schachtausrüstung 32 angehalten worden ist.
[0017] Anstelle des Gleitführungsschuhs 18 kann auch ein Rollenführungsschuh vorgesehen
sein.
1. Führungseinrichtung (17) für einen Aufzug mit einer Aufzugskabine (16), einem Gegengewicht
(30) und einer Antriebseinheit (1), wobei über eine Treibscheibe der Antriebseinheit
(1) geführte Tragmittel (14) die an Führungsschienen (10,10.1,11) mittels Führungsschuhen
(18,18.1,20,20.1) geführte Aufzugskabine (16) und Gegengewicht tragen und bewegen,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein gegenüber der Aufzugskabine (16) bzw. gegenüber dem Gegengewicht (30)
vertikal beweglich an der Aufzugskabine (16) bzw. am Gegengewicht (30) angeordneter
Führungsschuh (18,18.1,20,20.1) vorgesehen ist, der sich relativ zur Aufzugskabine
(16) verschiebt, wenn die Aufzugskabine (16) an einer in die Projektion der Aufzugskabine
(16) ragenden Schachtausrüstung (6; 32) vorbei fährt, oder der sich relativ zum Gegengewicht
(30) verschiebt, wenn das Gegengewicht (30) an der in die Projektion des Gegengewichts
(30) ragenden Schachtausrüstung (6; 32) vorbei fährt.
2. Führungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Führungsschuh (18,18.1,20,20.1) an einer an der Aufzugskabine (16) bzw. am Gegengewicht
(30) angeordneten Linearführung (21) angeordnet ist, mittels welcher Linearführung
(21) der Führungsschuh (18,18.1,20,20.1) gegenüber der Aufzugskabine (16) bzw. dem
Gegengewicht (30) eine Relativbewegung ausführen kann.
3. Führungseinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Führungsschuh (18,18.1,20,20.1) als Laufwagen (23) ausgebildet ist, der an mit
der Aufzugskabine (16) verbundenen Laufschienen (25) verschiebbar gelagert ist, wobei
Laufwagen (23) und Laufschienen (25) die Linearführung (21) bilden.
4. Führungseinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Führungsschuh (18,18.1,20,20.1) an einer mit der Aufzugskabine (16) bzw. Gegengewicht
(30) verbundenen Rollenführung (26) verschiebbar gelagert ist, wobei ein Rollengehäuse
(26.1), Rollen (26.2) und die Rollfläche des Gleitführungsschuhs (18,18.1,20,20.1)
die Linearführung (21) bilden.
5. Führungseinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Führungsschuh (18,18.1,20,20.1) an einem Gleitlager (27) verschiebbar gelagert
ist, wobei das Gleitlager (27) und ein mit der Aufzugskabine (16) verbundener Halter
(28) die Linearführung (21) bilden.
6. Aufzug mit einer Führungseinrichtung (17) nach einem der Ansprüche 1 bis 5.
7. Verfahren zum Betrieb eines Aufzugs nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass bei Normalbetrieb der Führungsschuh (18,18.1,20,20.1) unbeweglich gegenüber der Aufzugskabine
(16) bzw. dem Gegengewicht (30) gelagert wird, und
dass der Führungsschuh (18,18.1,20,20.1) relativ zur Aufzugskabine (16) verschoben wird,
wenn die Aufzugskabine (16) an einer in die Projektion der Aufzugskabine (16) ragenden
Schachtausrüstung (6; 32) vorbei fährt, oder der Führungsschuh (18,18.1,20,20.1) relativ
zum Gegengewicht (30) verschoben wird, wenn das Gegengewicht (30) an der in die Projektion
des Gegengewichts (30) ragenden Schachtausrüstung (6; 32) vorbei fährt.
1. Guiding device (17) for an elevator with an elevator car (16), a counterweight (30),
and a drive unit (1), wherein suspension means (14) that are slung over a traction
sheave of the drive unit (1) suspend and move the elevator car (16) and counterweight
which, by means of guide shoes (18, 18.1, 20, 20.1), are guided on guiderails (10,
10.1, 11),
characterized in that
at least one guide shoe (18, 18.1, 20, 20.1) is provided which is arranged on the
elevator car (16) or on the counterweight (30) respectively vertically moveable relative
to the elevator car (16), or relative to the counterweight (30) respectively, which
moves relative to the elevator car (16) when the elevator car (16) travels past a
hoistway apparatus (6; 32) that protrudes into the projection of the elevator car
(16), or which moves relative to the counterweight (30) when the counterweight (30)
travels past the hoistway apparatus (6; 32) which protrudes into the projection of
the counterweight (30).
2. Guiding device according to Claim 1,
characterized in that
the guide shoe (18, 18.1, 20, 20.1) is arranged on a linear guide (21) that is arranged
on the elevator car (16) or on the counterweight (30) respectively, by means of which
linear guide (21) the guide shoe (18, 18.1, 20, 20.1) can execute a relative movement
relative to the elevator car (16) or counterweight (30) respectively.
3. Guide rail according to Claim 2,
characterized in that
the guide shoe (18, 18.1, 20, 20.1) is embodied as a carriage (23) that is borne moveably
on carriage rails (25) that are connected with the elevator car (16), the carriage
(23) and carriage rails (25) forming the linear guide (21).
4. Guide rail according to Claim 2,
characterized in that
the guide shoe (18, 18.1, 20, 20.1) is borne moveably on a roller guide (26) that
is connected to the elevator car (16) or counterweight (30), a roller housing (26.1),
rollers (26.2), and the rolling surface of the slipper guide shoe (18, 18.1, 20, 20.1)
forming the linear guide (21) of the slipper guide shoe (18, 18.1, 20, 20.1).
5. Guiding device according to Claim 2,
characterized in that
the guide shoe (18, 18.1, 20, 20.1) is borne displaceably on a sliding lining (27)
that is mounted displaceably, the sliding lining (27) and a retainer (28) that is
connected to the elevator car (16) forming the linear guide (21).
6. Elevator with a guiding device (17) according to one of claims 1 to 5.
7. Method for operating an elevator according to Claim 6,
characterized in that
in normal operation the guide shoe (18, 18.1, 20, 20.1) is supported immovably relative
to the elevator car (16) or counterweight (30) respectively, and that the guide shoe
(18, 18.1, 20, 20.1) is displaced relative to the elevator car (16) when the elevator
car (16) travels past a hoistway apparatus (6; 32) that protrudes into the projection
of the elevator car (16), or the guide shoe (18, 18.1, 20, 20.1) is displaced relative
to the counterweight (30) when the counterweight (30) travels past the hoistway apparatus
(6; 32) which protrudes into the projection of the counterweight (30).
1. Dispositif de guidage (17) pour un ascenseur avec une cabine (16), un contrepoids
(30) et une unité d'entraînement (1), étant précisé que des moyens de suspension (14)
qui passent sur une poulie motrice de l'unité d'entraînement (1) portent et déplacent
la cabine d'ascenseur (16) et le contrepoids qui sont guidés sur des rails de guidage
(10, 10.1, 11) à l'aide de sabots (18, 18.1, 20, 20.1),
caractérisé en ce qu'il est prévu au moins un sabot (18, 18.1, 20, 20.1) qui est disposé sur la cabine
d'ascenseur (16) ou sur le contrepoids (30) de manière à être mobile verticalement
par rapport à ladite cabine (16) ou au contrepoids (30) et qui se déplace par rapport
à la cabine (16) lorsque celle-ci passe devant un équipement de gaine (6 ; 32) qui
dépasse dans la projection de la cabine (16), ou qui se déplace par rapport au contrepoids
(30) lorsque celui-ci passe devant l'équipement de gaine (6 ; 32) qui dépasse dans
la projection du contrepoids (30).
2. Dispositif de guidage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le sabot (18, 18.1, 20, 20.1) est disposé sur un guide linéaire (21) qui est disposé
sur la cabine d'ascenseur (16) ou sur le contrepoids (30) et à l'aide duquel le sabot
(18, 18.1, 20, 20.1) peut décrire un mouvement relatif par rapport à la cabine (16)
ou au contrepoids (30).
3. Dispositif de guidage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le sabot (18, 18.1, 20, 20.1) est conçu comme un chariot (23) qui est monté mobile
sur des rails de roulement (25) reliés à la cabine d'ascenseur (16), le chariot (23)
et les rails de roulement (25) formant le guide linéaire (21).
4. Dispositif de guidage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le sabot (18, 18.1, 20, 20.1) est monté mobile sur un guide à galets (26) qui est
relié à la cabine d'ascenseur (16) ou au contrepoids (30), un carter de galets (26.1),
des galets (26.2) et la surface de roulement du sabot coulissant (18, 18.1, 20, 20.1)
formant le guide linéaire (21).
5. Dispositif de guidage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le sabot (18, 18.1, 20, 20.1) est monté mobile sur un palier lisse (27), le palier
lisse (27) et un support (28) relié à la cabine d'ascenseur (16) formant le guide
linéaire (21).
6. Ascenseur avec un dispositif de guidage (17) selon l'une des revendications 1 à 5.
7. Procédé pour faire fonctionner un ascenseur selon la revendication 6, caractérisé en ce que lors d'un fonctionnement normal, le sabot (18, 18.1, 20, 20.1) est monté fixe par
rapport à la cabine d'ascenseur (16) et au contrepoids (30), et
en ce que le sabot (18, 18.1, 20, 20.1) est déplacé par rapport à la cabine (16) lorsque celle-ci
passe devant un équipement de gaine (6 ; 32) qui dépasse dans la projection de la
cabine (16), ou le sabot (18, 18.1, 20, 20.1) est déplacé par rapport au contrepoids
(30) lorsque celui-ci passe devant l'équipement de gaine (6 ; 32) qui dépasse dans
le projection du contrepoids (30).
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