(19)
(11) EP 1 629 173 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.06.2010  Patentblatt  2010/23

(21) Anmeldenummer: 04733775.3

(22) Anmeldetag:  19.05.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 9/15(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2004/005382
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2004/104356 (02.12.2004 Gazette  2004/49)

(54)

PROFILELEMENT ZUM BILDEN EINES ROLLLADENS

PROFILE ELEMENT FOR FORMING A ROLLER BLIND

ELEMENT PROFILE SERVANT A FORMER UN VOLET ROULANT


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL HR LT LV MK

(30) Priorität: 23.05.2003 DE 20308239 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
01.03.2006  Patentblatt  2006/09

(73) Patentinhaber: REHAU AG + Co
95111 Rehau (DE)

(72) Erfinder:
  • VÖLKEL, Christian
    95168 Marktleuthen (DE)
  • BRÄUER, Stefan
    95100 Selb (DE)
  • GRIESSHAMMER, Klaus
    95111 Rehau (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 505 682
US-A- 4 536 929
DE-A- 3 032 946
US-A- 4 628 982
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Profilelement nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

    [0002] Ein derartiges Profilelement ist zum Bilden eines Rollladens mit jeweils benachbarten weiteren Profilelementen gelenkig verbindbar ist und weist eine Vorderseite und eine Rückseite auf, die voneinander beabstandet sind und zwischen denen wenigstens ein Hohlraum angeordnet ist, in den eine in die Vorderwand eingebrachte Öffnung mündet und in der ein schallabsorbierendes Material angeordnet ist.

    [0003] Aus der DE-A-2505682 ist ein Profilelement, das zum Bilden eines Rollladens mit jeweils benachbarten weiteren Profilelementen gelenkig verbindbar ist und eine Vorderwand und eine Rückwand aufweist, die voneinander beabstandet sind und zwischen denen wenigstens ein Hohlraum angeordnet ist, in dem in einer Wand eine Öffnung angebracht ist und in dem ein Wärme dämmendes Material angeordnet ist, bekannt.
    Es wird ein Wärme dämmendes Rollladenprofil beschrieben, insbesondere für Fenster, Türen und dgl. Dieses Rollladenprofil kann an seinen beiden offenen Stirnseiten Abdeckelemente enthalten oder in den Hohlraum wird ein Stab aus Hartschaum eingebracht. Es wird weiterhin beschrieben, dass der Hartschaumstab an seinen schmalen Längsseiten mit einem Profil versehen wird, das den Verbindungsmechanismus aufweist, mit dem die Profile zu einem Rollladen verbindbar sind.
    In einer speziellen Ausführung wird ein Rollladenprofil beschrieben, mit einem oberen und unteren Verbindungsmechanismus, welches einen Hartschaumkem ganz umschließt. Es wird weiterhin beschrieben, dass es ausreichend wäre, wenn dieses Wärme dämmende Rollladenprofil an einer Wand ausgespart wäre, was bedeutet, dass über die gesamte Länge des Rollladenprofils dieser Teil der Wand fehlt und der Hartschaumkern im Inneren des Rollladenprofils sichtbar ist.

    [0004] In der US-A-4536929 wird ein Rollladen beschrieben, der verbesserte Eigenschaften zur Wärmedämmung aufweist und in seinem Hohlraum mit Schaum ausgefüllt ist. Das Rollladenprofil weist an einer Wand Schlitzöffnungen auf, welche die mechanische Festigkeit des Rollladenhohlprofils verbessern sollen. Es wird weiterhin offenbart, dass in den Hohlraum des Rollladens ein geschäumtes polymeres Material, z.B. Polyurethan, eingeführt wird, welches die Wärmedämmeigenschaften des Rollladenprofils entscheidend verbessern soll.

    [0005] Die US-A-46298982 beschreibt ein Profilelement, das zum Bilden eines Rollladens mit jeweils benachbarten weiteren Profilelementen gelenkig verbindbar ist und eine Vorderwand und eine Rückwand aufweist, die voneinander beabstandet sind und zwischen denen wenigstens ein Hohlraum angeordnet ist. In dem Hohlraum ist ein isolierendes Material eingebracht, welches die Wärmedämmeigenschaften des Profilelementes bzw. des daraus gebildeten Rollladens verbessern soll.

    [0006] Ein Profilelement ist z. B. aus der DE 30 32 946 bekannt. Dort sind Jalousielamellen und Profilelemente für Rollladen beschrieben. Bei den Profilelementen handelt es sich um Hohlprofile, die mit einem schallabsorbierenden Material ausgefüllt sind. Die dem Innenraum zugewandte Vorderseite ist perforiert, um ein Eindringen des Schalls zu ermöglichen. Durch die Profilelemente und die darauf hergestellten Rollläden soll ein Schallschutz erzielt werden. Der Schall soll dabei durch die Vielzahl von Perforierungen in das Profilelement eindringen und in das dahinterliegende schallabsorbierende Material eindringen, das den Hohlraum des Profilelements ausfüllt. Die schallisolierenden Eigenschaften derartiger Profilelemente können die an sie gestellten Anforderungen jedoch nicht immer erfüllen.

    [0007] Aufgabe ist es daher, ein Profilelement der eingangs genannten Art, insbesondere hinsichtlich der schallisolierenden Eigenschaften, zu verbessern.

    [0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Profilelement mit den Merkmalen des Anspruches 1.
    Erfindungsgemäß ist das Profilelement derart ausgebildet, dass das schallabsorbierende Material Teil wenigstens eines Schallschutzelements ist, dass die Rückwand wenigstens eine Öffnung aufweist und dass das Schallschutzelement zumindest im Bereich der Öffnung zur Öffnung hin angeordnet ist.
    Diese Lösung ist einfach und hat den Vorteil, dass der Schall durch die Öffnung in das Innere des Profilelements eindringen und sich dort ausbreiten kann. Da das Schallschutzelement aufgrund seiner Gestaltung den Hohlraum nicht vollständig ausfüllt und zumindest im Bereich der Öffnung zur Öffnung hin von ihr weg beweglich ist, kann das schallisolierende Element beim Eindringen des Schalls bereits von der Vorderwand beabstandet sein, oder aber durch den Schalldruck beabstandet werden. Über den Abstand zwischen dem schallisolierenden Element und der Vorderwand verbreitet sich der Schall in einer Weise, dass er zumindest mit einem Großteil der Oberfläche des Schallschutzelements in Berührung kommt und absorbiert wird. Gegenüber herkömmlichen Rollläden, bei denen der Hohlraum durch das schallabsorbierende Material vollständig ausgefüllt ist, lassen sich die Schallschutzeigenschaften des Rollladens erheblich verbessern
    In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann das Schallschutzelement aber auch zumindest im Bereich der Öffnung zur Öffnung hin an der der Vorderwand gegenüberliegenden Rückwand bzw. an der der Rückwand gegenüberliegenden Seite der Vorderwand angeordnet sein.

    [0009] Weil das Schallschutzelement im Wesentlichen mattenförmig ist, lässt sich das erfindungsgemäße Profilelement kostengünstig realisieren.

    [0010] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann das schallabsorbierende Material ein Fasermaterial sein. Mit derartigen Materialien lassen sich auf einfache Weise kostengünstig gute schallabsorbierende Eigenschaften erzielen.

    [0011] Von Vorteil kann es dabei sein, wenn das schallabsorbierende Material ein Vliesmaterial ist. Vliesmaterial zeichnet sich durch sehr gute schallabsorbierende Eigenschaften und gute Verarbeitbarkeit aus.

    [0012] In einer alternativen Ausführungsform kann das Schallschutzelement durch eine Membran, vorzugsweise aus Kunststoff, gebildet werden. Mit einer solchen Membran lassen sich je nach Material gezielt gewünschte Schallfrequenzen absorbieren.

    [0013] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann im Querschnitt gesehen nur eine Öffnung in der Vorderwand vorgesehen sein. Insbesondere durch die erfindungsgemäße Gestaltung des Schallschutzelements mit nur einer Öffnung im Querschnitt lässt sich auch in Längsrichtung des Profilelementes die Anzahl der Öffnungen im Profilelement reduzieren und die Herstellung vereinfachen.

    [0014] Von Vorteil kann es sich dabei erweisen, wenn im Querschnitt gesehen die Breite der Öffnung weniger als ein Drittel und mehr als ein Zehntel der Breite der Vorderwand, vorzugsweise weniger als ein Viertel und mehr als ein Achtel, beträgt. Es hat sich gezeigt, dass sich bei diesen Vorgaben kostengünstig gute Schallisolierwirkungen erzielen lassen.

    [0015] Von Vorteil kann es zudem sein, wenn in Längsrichtung des Profilelements mehrere voneinander beabstandete Öffnungen vorgesehen sind. Auch dadurch lassen sich die Schallschutzwirkungen verbessern.

    [0016] Auch kann es sich dabei als günstig erweisen, wenn die Öffnungen regelmäßig voneinander beabstandet sind. Dadurch lässt sich die Schallschutzwirkung optimieren.

    [0017] Als günstig kann es sich dabei erweisen, wenn der Abstand der Öffnungen kleiner oder gleich der Ausdehnung der Öffnung in Längsrichtung des Profilelements ist.

    [0018] Auch kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Ausdehnung der Öffnung in Längsrichtung des Profilelements kleiner oder gleich der doppelten Ausdehnung der Öffnung im Querschnitt des Profilelements gesehen ist.

    [0019] Erfindungsgemäß ist an der Rückwand eine weitere Öffnung vorgesehen.

    [0020] Mit einer solchen weiteren Öffnung, die in den Hohlraum oder einen weiteren Hohlraum des Profilelements mündet, lassen sich die Schallschutzeigenschaften des Rollladens weiter verbessern.

    [0021] Dabei kann es sich als günstig erweisen, wenn die Gestaltung der Öffnungen in der Vorderwand und Rückwand im Wesentlichen gleich ist.

    [0022] Dabei kann es sich als günstig erweisen, wenn die Gestaltung der Öffnungen in der Vorderwand und Rückwand im Wesentlichen gleich ist.

    [0023] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann zwischen Vorderwand und Rückwand wenigstens eine Zwischenwand vorgesehen sein. Auch dadurch lassen sich die schalltechnischen Eigenschaften weiter verbessern.

    [0024] Dabei kann es sich als günstig erweisen, wenn die Zwischenwand derart angeordnet ist, dass zwischen Vorderwand und Zwischenwand wenigstens ein erster Hohlraum und zwischen Rückwand und Zwischenwand zumindest ein zweiter Hohlraum gebildet ist. Durch dieses Hintereinanderschalten von Hohlräumen lassen sich die Schallschutzeigenschaften weiter verbessern.

    [0025] Wenn die Öffnungen von Vorderwand und Rückwand miteinander fluchten, können die Schallschutzeigenschaften ebenfalls verbessert werden.

    [0026] Auch kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Zwischenwand wenigstens eine Öffnung aufweist, die die beiden Hohlräume miteinander verbindet. Von Vorteil kann es dabei sein, wenn die Öffnung der Zwischenwand mit der Öffnung der Vorderwand oder der Rückwand fluchtet. Auf diese Weise kann der Schall vollständig durch den Rollladen hindurchtreten, wobei er auf seinem Weg durch das Schallschutzelement größtenteils absorbiert wird.

    [0027] Weiterhin kann es sich als günstig erweisen, wenn sich das Schallschutzelement über die gesamte Länge des Profilelements erstreckt. Dadurch lässt sich die Herstellung vereinfachen.

    [0028] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann das Hohlprofil Befestigungseinrichtungen zum Befestigen des Schallschutzelements aufweisen. Dadurch lässt sich ein ungewolltes Verrutschen des Schallschutzelements verhindern.

    [0029] Die Befestigungseinrichtungen können dabei Wulstaufnahmen aufweisen und das Schallschutzelement kann einen Wulstrand aufweisen, mit dem es in den Wulstaufnahmen befestigbar ist. Dadurch kann ein Formschluss zwischen Profilelement und Schallschutzelement gewährleistet werden.

    [0030] Es kann das Profilelement wenigstens zweiteilig in einem ersten Profilabschnitt, der die Vorderwand aufweist und einem zweiten Profilabschnitt, der die Rückwand aufweist, gebildet sein. Dadurch lässt sich die Montage des Schallschutzelements vereinfachen. So kann bei abgenommenem ersten Profilabschnitt das Schallschutzelement in den zweiten Profilabschnitt eingelegt und anschließend der erste Profilabschnitt aufgesetzt werden, um das Schallschutzelement zu umschließen.

    [0031] Auch kann es sich als günstig erweisen, wenn die Zwischenwand am zweiten Profilabschnitt angebracht ist.

    [0032] Ebenso kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Befestigungseinrichtung am zweiten Profilabschnitt angebracht ist. Dadurch kann das Befestigen des Schallschutzelements vereinfacht werden.

    [0033] Um die Montage der ersten und zweiten Profilabschnitte zu erleichtern, kann der erste Profilabschnitt durch eine Rasteinrichtung mit dem zweiten Profilabschnitt verbindbar sein.

    [0034] Dabei kann es sich als günstig erweisen, wenn der erste Profilabschnitt deckelartig auf den zweiten Profilabschnitt aufrastbar ist.

    [0035] Auch kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Zwischenwand durch einen Profileinsatz gebildet wird, der zwischen Vorderwand und Rückwand angeordnet ist.

    [0036] Wenn der Profileinsatz Stützabschnitte aufweist, über die er sich zwischen Vorderwand und Rückwand abstützt, kann ein sicherer Halt des Profileinsatzes gewährleistet sein.

    [0037] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann die Membran mit dem Profileinsatz fest verbunden sein.

    [0038] Nachfolgend wird die Wirkungs- und Funktionsweise der Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert.

    [0039] Es zeigen:
    Fig. 1
    Eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Profilelements in einer Schnittansicht;
    Fig. 2
    eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Profilelements in einer Schnittansicht;
    Fig. 3
    eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Profilelements in einer Schnittansicht;
    Fig. 4
    eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Profilelements in einer Schnittansicht;
    Fig. 5
    eine fünfte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Profilelements in einer Schnittansicht;
    Fig. 6
    eine Ansicht der Vorderwand mehrerer erfindungsgemäßer Profilelemente gemäß Figur 1.


    [0040] Figur 1 zeigt das erfindungsgemäße Profilelement 1 in einer Schnittansicht. Das Profilelement 1 wird gebildet durch einen ersten Profilabschnitt 2, der eine Vorderwand 3 aufweist und einen zweiten Profilabschnitt 4, der eine Rückwand 5 aufweist. Der erste und der zweite Profilabschnitt schließen einen Hohlraum 6 ein.

    [0041] Die ersten und zweiten Profilabschnitte können z. B. aus Kunststoff bestehen und im Extrusionsverfahren in bekannter Weise hergestellt sein. Der erste und zweite Profilabschnitt können aus unterschiedlichen Materialien oder aber den gleichen Materialien bestehen. Denkbar ist es auch, die ersten und zweiten Profilabschnitte z. B. aus Aluminium herzustellen.

    [0042] Die Vorderwand 3 verfügt über eine Öffnung 7, die in den Hohlraum 6 mündet. Im Hohlraum 6 ist ein Schallschutzelement 8 angeordnet, das aus einem Fasermaterial besteht. Im vorliegenden Fall besteht das Schallschutzelement 8 aus einem Vliesmaterial.

    [0043] An der Rückwand 5 ist eine weitere Öffnung 9 vorgesehen, die mit der Öffnung 7 fluchtet. Zusätzlich sind im zweiten Profilabschnitt 4 zwei weitere Hohlräume 10 und 11 ausgebildet. Die Hohlräume 10 und 11 sind im Querschnitt gesehen verschlossen.

    [0044] Weiterhin verfügt der zweite Profilabschnitt in der Darstellung in Figur 1 auf der rechten Seite über ein Verbindungsmittel 12, das einen Befestigungswulst 13 aufweist, der über ein Filmscharnier 14 mit dem zweiten Profilabschnitt gelenkig verbunden ist. Auf der in Figur 1 linken Seite des zweiten Profilabschnitts befindet sich eine Befestigungsaufnahme 15, deren Innenabmessungen im Wesentlichen den Außenabmessungen des Befestigungselements 13 entsprechen. Dadurch kann das Befestigungselement 13 eines benachbarten Profilelements mit der Befestigungsaufnahme 15 in bekannter Weise in Eingriff gebracht werden. Durch Aneinanderreihen mehrerer Profilelemente wird ein Rollladen gebildet.

    [0045] Der erste Profilabschnitt ist in der Darstellung in Figur 1 auf der linken Seite im Wesentlichen hakenförmig gestaltet mit einem hakenförmigen Abschnitt 16, der einen Halteabschnitt 17 des zweiten Profilabschnitts 4 umgreift. Auf der in Figur 1 rechten Seite des ersten Profilabschnitts 2 verfügt der erste Profilabschnitt 2 über eine Rastnase 18, die eine Rastaufnahme 19 des zweiten Profilabschnitts 4 eingreift. Der erste Profilabschnitt 2 ist aus einem elastischen Material gefertigt und kann durch zunächst Einbringen der Rastnase 18 in die Rastaufnahme 19 und anschließendes Aufschnappen auf dem Halteabschnitt 17 auf den zweiten Profilabschnitt 4 montiert werden. Die Dimensionierung ist dabei so gewählt, dass der erste Profilabschnitt 2 unter geringer Vorspannung auf den zweiten Profilabschnitt 4 aufgerastet ist.

    [0046] Die beiden Öffnungen 7 und 9 sind im Wesentlichen kreisförmig und verfügen über die im Wesentlichen gleichen Abmessungen. In der Darstellung beträgt die Breite, bzw. der Durchmesser ca. ein Viertel der Gesamtbreite der Vorderwand.

    [0047] Anstelle von kreisförmigen Öffnungen können auch längliche Öffnungen verwendet werden, wobei die Länge in Längsrichtung des Stabes, also senkrecht zur Darstellung in Figur 1 höchstens der doppelten Breite der Öffnung entspricht. In Längsrichtung sind dann mehrere Öffnungen vorgesehen, die regelmäßig voneinander beabstandet sind, wobei der Abstand benachbarter Öffnungen kleiner oder gleich der Breite einer Öffnung in der Darstellung in Figur 1 ist. Eine solche Anordnung von Öffnungen ist z. B. in Figur 6 dargestellt.

    [0048] Die Abmessungen des Schallschutzelements 8 sind so gewählt, dass seine Höhe H9 in der Darstellung in Figur 1 kleiner ist als die Höhe HH des Hohlraums 6 ist. Die Höhe des Schallschutzelements ist dabei ca. 15 % kleiner als die Höhe des Hohlraums, um dadurch zumindest im Bereich der Öffnung 7 eine Beweglichkeit des Schallschutzelementes 8 in Achsrichtung der Öffnung zu gewährleisten. Da beim Einsatz des Rollladens dieser zumeist auf eine Rolle aufgewickelt wird, oder aber die Vorderwand in einer vertikalen Ebene liegt, kann es vorkommen, dass das Schallschutzelement 8 gegen die Innenseite der Vorderwand 3 anliegt. Durch den Schalldruck kann es jedoch von der Vorderwand wieder wegbewegt werden.

    [0049] In Blickrichtung auf die Vorderwand 3 in die Öffnung 7 hinein deckt das Schallschutzelement die Öffnung 7 vollständig ab.

    [0050] In einer Richtung quer zur Höhe, also in der Darstellung in Figur 1 in horizontaler Richtung kann die Breite des Schallschutzelements so bemessen sein, dass es geringfügig schmäler als die Innenbreite des Hohlraumes 6 ist. In der Darstellung in Figur 1 ist die Breite des Schallschutzelementes 8 zumindest um 10 % schmäler als die Innenbreite der dem Schallschutzelement 8 benachbarten Bereiche des Hohlraumes 6, bzw. des zweiten Profilabschnitts.

    [0051] Nachfolgend wird die Wirkungs- und Funktionsweise der Erfindung näher erläutert.

    [0052] Wie bereits eingangs erwähnt, wird durch Ineinanderschieben von Befestigungselementen 13 in Befestigungsaufnahmen 15 jeweils benachbarter Profilelemente ein Rollladen gebildet. Dieser kann in bekannter Weise in seitlichen Führungsschienen geführt werden und über eine Kurvenschiene oder aber eine Rolle aufgewickelt werden.

    [0053] Dies ist aus dem Stand der Technik bekannt. Im abgewickelten Zustand, also z. B. zum Verschließen der Öffnung eines Möbelstückes in einem Raum ist die Vorderwand 3 dem Innenraum zugewandt. Der Schall aus dem Innenraum gelangt über die Öffnung 7 in den Hohlraum 6 und kann dort von dem schallabsorbierenden Material des Schallschutzelementes 8 absorbiert werden. Aufgrund der Gestaltung des Schallschutzelements 8 entsteht zwischen Vorderwand und Schallschutzelement 8 ein Luftspalt, über den sich der Schall im Hohlraum 6 ausbreiten kann, um dadurch die gesamte Oberfläche des Schallschutzelementes zum Absorbieren des Schalls zu nutzen. Da das Schallschutzelement zumindest in Achsrichtung der Öffnung im Bereich der Öffnung beweglich ist, wird eine gute schalltechnische Entkopplung zwischen dem Schallschutzelement 8 und dem Profilelement erreicht. Sofern das Schallschutzelement 8 aufgrund des Aufrollens und Abrollens des Rollladens in Anlage mit der Vorderwand 3 gelangt, kann der Schalldruck des eindringenden Schalls das Schallschutzelement zurückdrängen, um dadurch die schallabsorbierende Wirkung zu entfalten. Gegenüber herkömmlichen Lösungen, bei denen der Hohlraum vollständig mit einem schallabsorbierenden Material ausgefüllt ist, kann sich der Schall bei der erfindungsgemäßen Lösung besser im Hohlraum ausbreiten, um dadurch die schallabsorbierenden Eigenschaften des Schallschutzelementes 8 besser zu nutzen. Zudem lässt sich dadurch die Anzahl von Öffnungen in der Vorderwand reduzieren. Gleichzeitig wird die Montage des erfindungsgemäßen Profilelements erleichtert. Insbesondere bei Ausführungsformen, die nicht zwei- oder mehrteilig ausgebildet sind, sondern wo das Profilelement einstückig ausgeführt ist, kann das Schallschutzelement 8 z. B. seitlich in das Profilelement eingeführt werden. Da es nur lose im Hohlraum aufgenommen ist, kann es problemlos in das Profilelement eingeführt werden.

    [0054] Durch die zweite Öffnung 9 lassen sich die Schallschutzeigenschaften noch weiter verbessern. Aufgrund der Gestaltung des Schallschutzelementes 8 ist das Schallschutzelement 8 auch gegenüber dieser Öffnung beweglich ausgebildet. Diese Gestaltung ermöglicht weitere Reflektionen des Schalls im Schallschutzelement, wobei der Schall in stark abgemilderter und gedämpfter Form durch die Öffnung 9 aus dem Hohlraum 6 austreten kann.

    [0055] In einer weiteren Ausführungsform, die nicht zur Erfindung gehört und hier nicht dargestellt ist, ist das Schallschutzelement 8 zumindest im Bereich der Öffnung 9 zur Öffnung hin an der dem Hohlraum 6,22 gegenüberliegenden Seite der Rückwand 5 angeordnet. Somit können weitere Verbesserungen der Schallisolierung erreicht werden.

    [0056] Nachfolgend wird eine zweite Ausführungsform der Erfindung näher erläutert. Um Wiederholungen zu vermeiden, werden lediglich die Unterschiede zur ersten Ausführungsform erläutert, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.

    [0057] Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform verfügt die zweite Ausführungsform über eine Zwischenwand 20, die einstückig mit dem zweiten Profilabschnitt ausgebildet ist. Die Zwischenwand 20 verfügt ebenfalls über eine Öffnung 21, die mit den Öffnungen 7 und 9 fluchtet und von gleichen Abmessungen ist. Durch die Zwischenwand 20 entsteht ein weiterer Hohlraum 22 im Profilelement. Es hat sich gezeigt, dass durch die zusätzliche Zwischenwand 20 und die Öffnung 21 zusätzliche Schallreflektionen innerhalb des zusätzlichen Hohlraums 22 ermöglicht werden, die eine weitere Verbesserung der Schallisolierung hervorrufen.

    [0058] Nachfolgend wird eine dritte Ausführungsform der Erfindung näher erläutert, wobei wiederum nur auf die Unterschiede zur ersten Ausführungsform eingegangen wird, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.

    [0059] In der dritten Ausführungsform wird anstelle eines Vliesmaterials eine Membran aus Kunststoff, vorzugsweise Polypropylen als Schallschutzelement 8 verwendet. Das Schallschutzelement 8 der dritten Ausführungsform verfügt seitlich über Wulstränder 23, die in Wulstaufnahmen 24 des zweiten Profilabschnitts 4 aufgenommen sind. Dadurch entsteht ein Formschluss zwischen dem Schallschutzelement 8 und dem zweiten Profilabschnitt 4. Aufgrund der Gestaltung des Schallschutzelementes 8 der dritten Ausführungsform befindet sich das Schallschutzelement 8 unter Vorspannung und bildet eine Membran. Zwischen dem Schallschutzelement 8 und der Zwischenwand 20 befindet sich ein weiterer Hohlraum. Durch die Gestaltung der dritten Ausführungsform lässt sich das Schwingungsverhalten des Schallschutzelementes 8 verbessern. Zudem ist seine Lage innerhalb des Hohlraums 6 genau definiert.

    [0060] Nachfolgend wird eine vierte Ausführungsform der Erfindung beschrieben, wobei wiederum nur auf Unterschiede zu den vorangegangenen Ausführungsformen eingegangen wird. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.

    [0061] Wie auch die dritte Ausführungsform, verfügt die vierte Ausführungsform über ein Schallschutzelement 8, das als Membran gestaltet ist. Bei der vierten Ausführungsform ist das Schallschutzelement 8 ebenfalls aus Kunststoff gefertigt und an einem Profileinsatz 25 angebracht, der einen Membranträger bildet. Der Profileinsatz verfügt über Stützabschnitte 26, mit denen er sich innerhalb des einstückig ausgestalteten Profilelements 1 abstützt. Die Stützabschnitte 26 stehen dabei unter leichter Vorspannung, um dadurch einen sicheren Halt des Profileinsatzes im Profilelement 1 zu gewährleisten. Die Membran kann mit dem Profileinsatz z.B. durch Koextrusion hergestellt sein.

    [0062] In Figur 5 ist eine weitere, fünfte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Um Wiederholungen zu vermeiden, werden auch hier nur die Unterschiede zur ersten Ausführungsform erläutert, wobei gleich Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.

    [0063] Bei der fünften Ausführungsform sind drei Profilelemente 1 über Filmscharniere 14 miteinander verbunden. Die Profilelemente selbst sind einstückig ausgebildet. Die Rückwand ist konkav ausgebildet und bildet einen Auflageabschnitt 27, auf dem das Schallschutzelement 8 aufliegt. Die Öffnung 9 befindet sich im Auflageabschnitt 27. Der Abstand zwischen Auflageabschnitt 27 und der Rückwand 5 und der Vorderwand 3 ist in etwa so bemessen, wie bei der ersten Ausführungsform. Dadurch wird die Beweglichkeit des Schallschutzelementes 8 in Achsrichtung der Öffnungen 7 und 9 gewährleistet.

    [0064] Die drei Profilelemente in der Darstellung in Figur 5 sind im Wesentlichen von gleicher Gestalt, wobei das linke Profilelement mit der Befestigungsaufnahme 15 versehen ist und am rechten Profilelement ein Befestigungselement 13 gelenkig angebracht ist.

    [0065] Durch Verbinden Befestigungsaufnahmen 15 und Befestigungselementen 13 benachbarter Profilelemente kann in bekannter Weise der Rollladen gebildet werden.

    [0066] Gegenüber herkömmlichen Profilelementen und Rollladen lassen sich mit den erfindungsgemäßen Profilelementen und Rollladen die Schallschutzeigenschaften deutlich verbessern. Zudem vereinfacht sich auch die Montage.


    Ansprüche

    1. Ein Profilelement, das zum Bilden eines Rolladens, zum Verschließen eines Möbelstücks, mit jeweils benachbarten weiteren Profilelementen gelenkig verbindbar ist und eine Vorderwand (3) und eine Rückwand (5) aufweist, die voneinander beabstandet sind und zwischen denen wenigstens ein Hohlraum (6) angeordnet ist, in dem ein schallabsorbierendes Material angeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das schallabsorbierende Material Teil wenigstens eines Schallschutzelements (8) ist, das das Schallschutzelement (8) im Wesentlichen mattenförmig ist, dass in den Hohlraum eine in die Vorderwand eingebrachte Öffnung (7) mündet und in der Rückwand (5) eine weitere Öffnung (9) vorgesehen ist und dass das Schallschutzelement (8) zumindest im Bereich der Öffnung (7,9) zur Öffnung hin angeordnet ist.
     
    2. Ein Profilelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Schallschutzelements (8) dabei ca. 15% kleiner als die Höhe des Hohlraums (6) ist.
     
    3. Profilelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schallschutzelement (8) in den Hohlraum (6,22) eingelegt oder in den Hohlraum eingeschoben ist.
     
    4. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schallschutzelement (8) an der der Vorderwand (3) gegenüberliegenden Seite der Rückwand (5) angeordnet ist.
     
    5. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schallschutzelement (8) an der der Rückwand (5) gegenüber liegenden Seite der Vorderwand (3) angeordnet ist.
     
    6. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das schallabsorbierende Material ein Fasermaterial und/oder ein Vliesmaterial und/oder eine Membran ist.
     
    7. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das schallabsorbierende Material eine Membran aus Kunststoff ist.
     
    8. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt gesehen nur eine Öffnung in der Vorderwand vorgesehen ist.
     
    9. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt gesehen die Breite der Öffnung weniger als ein Drittel der Breite der Vorderwand und mehr als ein Zehntel der Breite der Vorderwand, vorzugsweise weniger als ein Viertel und mehr als ein Achtel beträgt.
     
    10. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung des Profilelements (1) mehrere voneinander beabstandete Öffnungen vorgesehen sind.
     
    11. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen regelmässig voneinander beabstandet sind.
     
    12. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Öffnung kleiner oder gleich der Ausdehnung in Längsrichtung der Profilelemente ist.
     
    13. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausdehnung der Öffnung in Längsrichtung des Profilelements kleiner oder gleich der doppelten Ausdehnung der Öffnung im Querschnitt des Profilelements gesehen ist.
     
    14. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gestaltung der Öffnungen in Vorderwand und Rückwand im Wesentlichen gleich ist.
     
    15. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen von Vorderwand und Rückwand miteinander fluchten.
     
    16. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schallschutzelement sich über die gesamte Länge des Profilelements erstreckt.
     
    17. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil Befestigungseinrichtungen zum Befestigen des Schallschutzelementes aufweist.
     
    18. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilelement wenigstens zweiteilig mit einem ersten Profilabschnitt (2), der die Vorderwand (3) aufweist und einem zweiten Profila- schnitt (4), der die Rückwand (5) aufweist.
     
    19. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtungen am zweiten Profilabschnitt angebracht sind.
     
    20. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Profilabschnitt durch eine Rasteinrichtung mit dem zweiten Profilabschnitt verbindbar ist.
     
    21. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Profilabschnitt deckelförmig auf den zweiten Profilabschnitt aufrastbar ist.
     


    Claims

    1. Profile element which, for forming a roller blind, in order to close an item of furniture, is connectable in an articulated manner to respectively adjacent, further profile elements and has a front wall (3) and a rear wall (5) which are spaced apart from each other and between which there is at least one cavity (6) in which a sound-absorbing material is arranged, characterized in that the sound-absorbing material is part of at least one soundproofing element (8), in that the soundproofing element (8) is substantially mat-shaped, in that an opening (7) provided in the front wall opens into the cavity and a further opening (9) is provided in the rear wall (5), and in that the soundproofing element (8) is arranged at least in the region of the opening (7, 9) towards said opening.
     
    2. Profile element according to Claim 1, characterized in that the height of the soundproofing element (8) is approx. 15% smaller than the height of the cavity (6).
     
    3. Profile element according to Claim 1 or 2, characterized in that the soundproofing element (8) is placed into the cavity (6, 22) or is pushed into the cavity.
     
    4. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the soundproofing element (8) is arranged on that side of the rear wall (5) which faces the front wall (3).
     
    5. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the soundproofing element (8) is arranged on that side of the front wall (3) which faces the rear wall (5).
     
    6. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the sound-absorbing material is a fibre material and/or a fleece material and/or a membrane.
     
    7. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the sound-absorbing material is a membrane made from plastic.
     
    8. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that, when seen in cross section, only one opening is provided in the front wall.
     
    9. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that, when seen in cross section, the width of the opening is less than one third of the width of the front wall and more than one tenth of the width of the front wall, and is preferably less than one quarter and more than one eighth.
     
    10. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that a plurality of spaced-apart openings are provided in the longitudinal direction of the profile element (1).
     
    11. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the openings are spaced apart from one another at regular intervals.
     
    12. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the space in the opening is smaller than or equal to the extent in the longitudinal direction of the profile elements.
     
    13. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the extent of the opening in the longitudinal direction of the profile element is smaller than or equal to twice the extent of the opening, seen in the cross section of the profile element.
     
    14. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the design of the openings in the front wall and rear wall is substantially identical.
     
    15. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the openings in the front wall and rear wall are aligned with each other.
     
    16. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the soundproofing element extends over the entire length of the profile element.
     
    17. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the hollow profile has fastening devices for the fastening of the soundproofing element.
     
    18. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the profile element is in at least two parts with a first profile section (2) which has the front wall (3), and a second profile section (4) which has the rear wall (5).
     
    19. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the fastening devices are attached to the second profile section.
     
    20. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the first profile section is connectable to the second profile section by a latching device.
     
    21. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the first profile section is latchable onto the second profile section in the form of a cover.
     


    Revendications

    1. Elément profilé, qui est apte à être relié de manière articulée à d'autres éléments profilés respectivement voisins pour former un volet roulant, pour fermer une pièce de meuble, et qui présente une paroi avant (3) et une paroi arrière (5), qui sont espacées l'une de l'autre et entre lesquelles se trouve au moins une cavité (6), dans laquelle est disposé un matériau insonorisant, caractérisé en ce que le matériau insonorisant fait partie d'au moins un élément d'insonorisation (8), en ce que l'élément d'insonorisation (8) est essentiellement en forme de nappe, en ce qu'une ouverture (7) pratiquée dans la paroi avant débouche dans la cavité et il est prévu une autre ouverture (9) dans la paroi arrière (5), et en ce que l'élément d'insonorisation (8) est disposé en direction de l'ouverture au moins dans la région de l'ouverture (7, 9).
     
    2. Elément profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la hauteur de l'élément d'insonorisation (8) est en l'occurrence inférieure d'environ 15 % à la hauteur de la cavité (6).
     
    3. Elément profilé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément d'insonorisation (8) est posé dans la cavité (6, 22) ou est glissé dans la cavité.
     
    4. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'insonorisation (8) est disposé sur le côté de la paroi arrière (5) opposé à la paroi avant (3).
     
    5. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'insonorisation (8) est disposé sur le côté de la paroi avant (3) opposé à la paroi arrière (5).
     
    6. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau insonorisant est un matériau fibreux et/ou un matériau non tissé et/ou une membrane.
     
    7. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau insonorisant est une membrane en matière plastique.
     
    8. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que, vu en coupe transversale, il n'est prévu qu'une seule ouverture dans la paroi avant.
     
    9. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que, vu en coupe transversale, la largeur de l'ouverture est inférieure à un tiers de la largeur de la paroi avant et supérieure à un dixième de la largeur de la paroi avant, de préférence inférieure à un quart et supérieure à un huitième.
     
    10. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu, dans la direction longitudinale de l'élément (1), plusieurs ouvertures espacées l'une de l'autre.
     
    11. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ouvertures sont espacées régulièrement l'une de l'autre.
     
    12. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la distance de l'ouverture est inférieure ou égale à l'extension dans la direction longitudinale de l'élément profilé.
     
    13. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extension de l'ouverture dans la direction longitudinale de l'élément profilé est inférieure ou égale au double de l'extension de l'ouverture dans la section transversale de l'élément profilé.
     
    14. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la configuration des ouvertures dans la paroi avant et dans la paroi arrière est sensiblement identique.
     
    15. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ouvertures de la paroi avant et de la paroi arrière sont alignées mutuellement.
     
    16. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'insonorisation s'étend sur toute la longueur de l'élément profilé.
     
    17. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profilé creux présente des dispositifs de fixation pour fixer l'élément d'insonorisation.
     
    18. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément profilé est au moins en deux parties, avec une première partie profilée (2) qui présente la paroi avant (3) et une deuxième partie profilée (4) qui présente la paroi arrière (5).
     
    19. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les dispositifs de fixation sont placés sur la deuxième partie profilée.
     
    20. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première partie profilée est apte à être assemblée à la deuxième partie profilée au moyen d'un système d'encliquetage.
     
    21. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première partie profilée est apte à être encliquetée en forme de couvercle sur la deuxième partie profilée.
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente