[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Profilelement nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Ein derartiges Profilelement ist zum Bilden eines Rollladens mit jeweils benachbarten
weiteren Profilelementen gelenkig verbindbar ist und weist eine Vorderseite und eine
Rückseite auf, die voneinander beabstandet sind und zwischen denen wenigstens ein
Hohlraum angeordnet ist, in den eine in die Vorderwand eingebrachte Öffnung mündet
und in der ein schallabsorbierendes Material angeordnet ist.
[0003] Aus der
DE-A-2505682 ist ein Profilelement, das zum Bilden eines Rollladens mit jeweils benachbarten weiteren
Profilelementen gelenkig verbindbar ist und eine Vorderwand und eine Rückwand aufweist,
die voneinander beabstandet sind und zwischen denen wenigstens ein Hohlraum angeordnet
ist, in dem in einer Wand eine Öffnung angebracht ist und in dem ein Wärme dämmendes
Material angeordnet ist, bekannt.
Es wird ein Wärme dämmendes Rollladenprofil beschrieben, insbesondere für Fenster,
Türen und dgl. Dieses Rollladenprofil kann an seinen beiden offenen Stirnseiten Abdeckelemente
enthalten oder in den Hohlraum wird ein Stab aus Hartschaum eingebracht. Es wird weiterhin
beschrieben, dass der Hartschaumstab an seinen schmalen Längsseiten mit einem Profil
versehen wird, das den Verbindungsmechanismus aufweist, mit dem die Profile zu einem
Rollladen verbindbar sind.
In einer speziellen Ausführung wird ein Rollladenprofil beschrieben, mit einem oberen
und unteren Verbindungsmechanismus, welches einen Hartschaumkem ganz umschließt. Es
wird weiterhin beschrieben, dass es ausreichend wäre, wenn dieses Wärme dämmende Rollladenprofil
an einer Wand ausgespart wäre, was bedeutet, dass über die gesamte Länge des Rollladenprofils
dieser Teil der Wand fehlt und der Hartschaumkern im Inneren des Rollladenprofils
sichtbar ist.
[0004] In der
US-A-4536929 wird ein Rollladen beschrieben, der verbesserte Eigenschaften zur Wärmedämmung aufweist
und in seinem Hohlraum mit Schaum ausgefüllt ist. Das Rollladenprofil weist an einer
Wand Schlitzöffnungen auf, welche die mechanische Festigkeit des Rollladenhohlprofils
verbessern sollen. Es wird weiterhin offenbart, dass in den Hohlraum des Rollladens
ein geschäumtes polymeres Material, z.B. Polyurethan, eingeführt wird, welches die
Wärmedämmeigenschaften des Rollladenprofils entscheidend verbessern soll.
[0005] Die
US-A-46298982 beschreibt ein Profilelement, das zum Bilden eines Rollladens mit jeweils benachbarten
weiteren Profilelementen gelenkig verbindbar ist und eine Vorderwand und eine Rückwand
aufweist, die voneinander beabstandet sind und zwischen denen wenigstens ein Hohlraum
angeordnet ist. In dem Hohlraum ist ein isolierendes Material eingebracht, welches
die Wärmedämmeigenschaften des Profilelementes bzw. des daraus gebildeten Rollladens
verbessern soll.
[0006] Ein Profilelement ist z. B. aus der
DE 30 32 946 bekannt. Dort sind Jalousielamellen und Profilelemente für Rollladen beschrieben.
Bei den Profilelementen handelt es sich um Hohlprofile, die mit einem schallabsorbierenden
Material ausgefüllt sind. Die dem Innenraum zugewandte Vorderseite ist perforiert,
um ein Eindringen des Schalls zu ermöglichen. Durch die Profilelemente und die darauf
hergestellten Rollläden soll ein Schallschutz erzielt werden. Der Schall soll dabei
durch die Vielzahl von Perforierungen in das Profilelement eindringen und in das dahinterliegende
schallabsorbierende Material eindringen, das den Hohlraum des Profilelements ausfüllt.
Die schallisolierenden Eigenschaften derartiger Profilelemente können die an sie gestellten
Anforderungen jedoch nicht immer erfüllen.
[0007] Aufgabe ist es daher, ein Profilelement der eingangs genannten Art, insbesondere
hinsichtlich der schallisolierenden Eigenschaften, zu verbessern.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Profilelement mit den Merkmalen
des Anspruches 1.
Erfindungsgemäß ist das Profilelement derart ausgebildet, dass das schallabsorbierende
Material Teil wenigstens eines Schallschutzelements ist, dass die Rückwand wenigstens
eine Öffnung aufweist und dass das Schallschutzelement zumindest im Bereich der Öffnung
zur Öffnung hin angeordnet ist.
Diese Lösung ist einfach und hat den Vorteil, dass der Schall durch die Öffnung in
das Innere des Profilelements eindringen und sich dort ausbreiten kann. Da das Schallschutzelement
aufgrund seiner Gestaltung den Hohlraum nicht vollständig ausfüllt und zumindest im
Bereich der Öffnung zur Öffnung hin von ihr weg beweglich ist, kann das schallisolierende
Element beim Eindringen des Schalls bereits von der Vorderwand beabstandet sein, oder
aber durch den Schalldruck beabstandet werden. Über den Abstand zwischen dem schallisolierenden
Element und der Vorderwand verbreitet sich der Schall in einer Weise, dass er zumindest
mit einem Großteil der Oberfläche des Schallschutzelements in Berührung kommt und
absorbiert wird. Gegenüber herkömmlichen Rollläden, bei denen der Hohlraum durch das
schallabsorbierende Material vollständig ausgefüllt ist, lassen sich die Schallschutzeigenschaften
des Rollladens erheblich verbessern
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann das Schallschutzelement aber
auch zumindest im Bereich der Öffnung zur Öffnung hin an der der Vorderwand gegenüberliegenden
Rückwand bzw. an der der Rückwand gegenüberliegenden Seite der Vorderwand angeordnet
sein.
[0009] Weil das Schallschutzelement im Wesentlichen mattenförmig ist, lässt sich das erfindungsgemäße
Profilelement kostengünstig realisieren.
[0010] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann das schallabsorbierende Material
ein Fasermaterial sein. Mit derartigen Materialien lassen sich auf einfache Weise
kostengünstig gute schallabsorbierende Eigenschaften erzielen.
[0011] Von Vorteil kann es dabei sein, wenn das schallabsorbierende Material ein Vliesmaterial
ist. Vliesmaterial zeichnet sich durch sehr gute schallabsorbierende Eigenschaften
und gute Verarbeitbarkeit aus.
[0012] In einer alternativen Ausführungsform kann das Schallschutzelement durch eine Membran,
vorzugsweise aus Kunststoff, gebildet werden. Mit einer solchen Membran lassen sich
je nach Material gezielt gewünschte Schallfrequenzen absorbieren.
[0013] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann im Querschnitt gesehen nur
eine Öffnung in der Vorderwand vorgesehen sein. Insbesondere durch die erfindungsgemäße
Gestaltung des Schallschutzelements mit nur einer Öffnung im Querschnitt lässt sich
auch in Längsrichtung des Profilelementes die Anzahl der Öffnungen im Profilelement
reduzieren und die Herstellung vereinfachen.
[0014] Von Vorteil kann es sich dabei erweisen, wenn im Querschnitt gesehen die Breite der
Öffnung weniger als ein Drittel und mehr als ein Zehntel der Breite der Vorderwand,
vorzugsweise weniger als ein Viertel und mehr als ein Achtel, beträgt. Es hat sich
gezeigt, dass sich bei diesen Vorgaben kostengünstig gute Schallisolierwirkungen erzielen
lassen.
[0015] Von Vorteil kann es zudem sein, wenn in Längsrichtung des Profilelements mehrere
voneinander beabstandete Öffnungen vorgesehen sind. Auch dadurch lassen sich die Schallschutzwirkungen
verbessern.
[0016] Auch kann es sich dabei als günstig erweisen, wenn die Öffnungen regelmäßig voneinander
beabstandet sind. Dadurch lässt sich die Schallschutzwirkung optimieren.
[0017] Als günstig kann es sich dabei erweisen, wenn der Abstand der Öffnungen kleiner oder
gleich der Ausdehnung der Öffnung in Längsrichtung des Profilelements ist.
[0018] Auch kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Ausdehnung der Öffnung in Längsrichtung
des Profilelements kleiner oder gleich der doppelten Ausdehnung der Öffnung im Querschnitt
des Profilelements gesehen ist.
[0019] Erfindungsgemäß ist an der Rückwand eine weitere Öffnung vorgesehen.
[0020] Mit einer solchen weiteren Öffnung, die in den Hohlraum oder einen weiteren Hohlraum
des Profilelements mündet, lassen sich die Schallschutzeigenschaften des Rollladens
weiter verbessern.
[0021] Dabei kann es sich als günstig erweisen, wenn die Gestaltung der Öffnungen in der
Vorderwand und Rückwand im Wesentlichen gleich ist.
[0022] Dabei kann es sich als günstig erweisen, wenn die Gestaltung der Öffnungen in der
Vorderwand und Rückwand im Wesentlichen gleich ist.
[0023] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann zwischen Vorderwand und Rückwand
wenigstens eine Zwischenwand vorgesehen sein. Auch dadurch lassen sich die schalltechnischen
Eigenschaften weiter verbessern.
[0024] Dabei kann es sich als günstig erweisen, wenn die Zwischenwand derart angeordnet
ist, dass zwischen Vorderwand und Zwischenwand wenigstens ein erster Hohlraum und
zwischen Rückwand und Zwischenwand zumindest ein zweiter Hohlraum gebildet ist. Durch
dieses Hintereinanderschalten von Hohlräumen lassen sich die Schallschutzeigenschaften
weiter verbessern.
[0025] Wenn die Öffnungen von Vorderwand und Rückwand miteinander fluchten, können die Schallschutzeigenschaften
ebenfalls verbessert werden.
[0026] Auch kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Zwischenwand wenigstens eine
Öffnung aufweist, die die beiden Hohlräume miteinander verbindet. Von Vorteil kann
es dabei sein, wenn die Öffnung der Zwischenwand mit der Öffnung der Vorderwand oder
der Rückwand fluchtet. Auf diese Weise kann der Schall vollständig durch den Rollladen
hindurchtreten, wobei er auf seinem Weg durch das Schallschutzelement größtenteils
absorbiert wird.
[0027] Weiterhin kann es sich als günstig erweisen, wenn sich das Schallschutzelement über
die gesamte Länge des Profilelements erstreckt. Dadurch lässt sich die Herstellung
vereinfachen.
[0028] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann das Hohlprofil Befestigungseinrichtungen
zum Befestigen des Schallschutzelements aufweisen. Dadurch lässt sich ein ungewolltes
Verrutschen des Schallschutzelements verhindern.
[0029] Die Befestigungseinrichtungen können dabei Wulstaufnahmen aufweisen und das Schallschutzelement
kann einen Wulstrand aufweisen, mit dem es in den Wulstaufnahmen befestigbar ist.
Dadurch kann ein Formschluss zwischen Profilelement und Schallschutzelement gewährleistet
werden.
[0030] Es kann das Profilelement wenigstens zweiteilig in einem ersten Profilabschnitt,
der die Vorderwand aufweist und einem zweiten Profilabschnitt, der die Rückwand aufweist,
gebildet sein. Dadurch lässt sich die Montage des Schallschutzelements vereinfachen.
So kann bei abgenommenem ersten Profilabschnitt das Schallschutzelement in den zweiten
Profilabschnitt eingelegt und anschließend der erste Profilabschnitt aufgesetzt werden,
um das Schallschutzelement zu umschließen.
[0031] Auch kann es sich als günstig erweisen, wenn die Zwischenwand am zweiten Profilabschnitt
angebracht ist.
[0032] Ebenso kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Befestigungseinrichtung am
zweiten Profilabschnitt angebracht ist. Dadurch kann das Befestigen des Schallschutzelements
vereinfacht werden.
[0033] Um die Montage der ersten und zweiten Profilabschnitte zu erleichtern, kann der erste
Profilabschnitt durch eine Rasteinrichtung mit dem zweiten Profilabschnitt verbindbar
sein.
[0034] Dabei kann es sich als günstig erweisen, wenn der erste Profilabschnitt deckelartig
auf den zweiten Profilabschnitt aufrastbar ist.
[0035] Auch kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Zwischenwand durch einen Profileinsatz
gebildet wird, der zwischen Vorderwand und Rückwand angeordnet ist.
[0036] Wenn der Profileinsatz Stützabschnitte aufweist, über die er sich zwischen Vorderwand
und Rückwand abstützt, kann ein sicherer Halt des Profileinsatzes gewährleistet sein.
[0037] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann die Membran mit dem Profileinsatz
fest verbunden sein.
[0038] Nachfolgend wird die Wirkungs- und Funktionsweise der Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
[0039] Es zeigen:
- Fig. 1
- Eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Profilelements in einer Schnittansicht;
- Fig. 2
- eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Profilelements in einer Schnittansicht;
- Fig. 3
- eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Profilelements in einer Schnittansicht;
- Fig. 4
- eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Profilelements in einer Schnittansicht;
- Fig. 5
- eine fünfte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Profilelements in einer Schnittansicht;
- Fig. 6
- eine Ansicht der Vorderwand mehrerer erfindungsgemäßer Profilelemente gemäß Figur
1.
[0040] Figur 1 zeigt das erfindungsgemäße Profilelement 1 in einer Schnittansicht. Das Profilelement
1 wird gebildet durch einen ersten Profilabschnitt 2, der eine Vorderwand 3 aufweist
und einen zweiten Profilabschnitt 4, der eine Rückwand 5 aufweist. Der erste und der
zweite Profilabschnitt schließen einen Hohlraum 6 ein.
[0041] Die ersten und zweiten Profilabschnitte können z. B. aus Kunststoff bestehen und
im Extrusionsverfahren in bekannter Weise hergestellt sein. Der erste und zweite Profilabschnitt
können aus unterschiedlichen Materialien oder aber den gleichen Materialien bestehen.
Denkbar ist es auch, die ersten und zweiten Profilabschnitte z. B. aus Aluminium herzustellen.
[0042] Die Vorderwand 3 verfügt über eine Öffnung 7, die in den Hohlraum 6 mündet. Im Hohlraum
6 ist ein Schallschutzelement 8 angeordnet, das aus einem Fasermaterial besteht. Im
vorliegenden Fall besteht das Schallschutzelement 8 aus einem Vliesmaterial.
[0043] An der Rückwand 5 ist eine weitere Öffnung 9 vorgesehen, die mit der Öffnung 7 fluchtet.
Zusätzlich sind im zweiten Profilabschnitt 4 zwei weitere Hohlräume 10 und 11 ausgebildet.
Die Hohlräume 10 und 11 sind im Querschnitt gesehen verschlossen.
[0044] Weiterhin verfügt der zweite Profilabschnitt in der Darstellung in Figur 1 auf der
rechten Seite über ein Verbindungsmittel 12, das einen Befestigungswulst 13 aufweist,
der über ein Filmscharnier 14 mit dem zweiten Profilabschnitt gelenkig verbunden ist.
Auf der in Figur 1 linken Seite des zweiten Profilabschnitts befindet sich eine Befestigungsaufnahme
15, deren Innenabmessungen im Wesentlichen den Außenabmessungen des Befestigungselements
13 entsprechen. Dadurch kann das Befestigungselement 13 eines benachbarten Profilelements
mit der Befestigungsaufnahme 15 in bekannter Weise in Eingriff gebracht werden. Durch
Aneinanderreihen mehrerer Profilelemente wird ein Rollladen gebildet.
[0045] Der erste Profilabschnitt ist in der Darstellung in Figur 1 auf der linken Seite
im Wesentlichen hakenförmig gestaltet mit einem hakenförmigen Abschnitt 16, der einen
Halteabschnitt 17 des zweiten Profilabschnitts 4 umgreift. Auf der in Figur 1 rechten
Seite des ersten Profilabschnitts 2 verfügt der erste Profilabschnitt 2 über eine
Rastnase 18, die eine Rastaufnahme 19 des zweiten Profilabschnitts 4 eingreift. Der
erste Profilabschnitt 2 ist aus einem elastischen Material gefertigt und kann durch
zunächst Einbringen der Rastnase 18 in die Rastaufnahme 19 und anschließendes Aufschnappen
auf dem Halteabschnitt 17 auf den zweiten Profilabschnitt 4 montiert werden. Die Dimensionierung
ist dabei so gewählt, dass der erste Profilabschnitt 2 unter geringer Vorspannung
auf den zweiten Profilabschnitt 4 aufgerastet ist.
[0046] Die beiden Öffnungen 7 und 9 sind im Wesentlichen kreisförmig und verfügen über die
im Wesentlichen gleichen Abmessungen. In der Darstellung beträgt die Breite, bzw.
der Durchmesser ca. ein Viertel der Gesamtbreite der Vorderwand.
[0047] Anstelle von kreisförmigen Öffnungen können auch längliche Öffnungen verwendet werden,
wobei die Länge in Längsrichtung des Stabes, also senkrecht zur Darstellung in Figur
1 höchstens der doppelten Breite der Öffnung entspricht. In Längsrichtung sind dann
mehrere Öffnungen vorgesehen, die regelmäßig voneinander beabstandet sind, wobei der
Abstand benachbarter Öffnungen kleiner oder gleich der Breite einer Öffnung in der
Darstellung in Figur 1 ist. Eine solche Anordnung von Öffnungen ist z. B. in Figur
6 dargestellt.
[0048] Die Abmessungen des Schallschutzelements 8 sind so gewählt, dass seine Höhe H
9 in der Darstellung in Figur 1 kleiner ist als die Höhe H
H des Hohlraums 6 ist. Die Höhe des Schallschutzelements ist dabei ca. 15 % kleiner
als die Höhe des Hohlraums, um dadurch zumindest im Bereich der Öffnung 7 eine Beweglichkeit
des Schallschutzelementes 8 in Achsrichtung der Öffnung zu gewährleisten. Da beim
Einsatz des Rollladens dieser zumeist auf eine Rolle aufgewickelt wird, oder aber
die Vorderwand in einer vertikalen Ebene liegt, kann es vorkommen, dass das Schallschutzelement
8 gegen die Innenseite der Vorderwand 3 anliegt. Durch den Schalldruck kann es jedoch
von der Vorderwand wieder wegbewegt werden.
[0049] In Blickrichtung auf die Vorderwand 3 in die Öffnung 7 hinein deckt das Schallschutzelement
die Öffnung 7 vollständig ab.
[0050] In einer Richtung quer zur Höhe, also in der Darstellung in Figur 1 in horizontaler
Richtung kann die Breite des Schallschutzelements so bemessen sein, dass es geringfügig
schmäler als die Innenbreite des Hohlraumes 6 ist. In der Darstellung in Figur 1 ist
die Breite des Schallschutzelementes 8 zumindest um 10 % schmäler als die Innenbreite
der dem Schallschutzelement 8 benachbarten Bereiche des Hohlraumes 6, bzw. des zweiten
Profilabschnitts.
[0051] Nachfolgend wird die Wirkungs- und Funktionsweise der Erfindung näher erläutert.
[0052] Wie bereits eingangs erwähnt, wird durch Ineinanderschieben von Befestigungselementen
13 in Befestigungsaufnahmen 15 jeweils benachbarter Profilelemente ein Rollladen gebildet.
Dieser kann in bekannter Weise in seitlichen Führungsschienen geführt werden und über
eine Kurvenschiene oder aber eine Rolle aufgewickelt werden.
[0053] Dies ist aus dem Stand der Technik bekannt. Im abgewickelten Zustand, also z. B.
zum Verschließen der Öffnung eines Möbelstückes in einem Raum ist die Vorderwand 3
dem Innenraum zugewandt. Der Schall aus dem Innenraum gelangt über die Öffnung 7 in
den Hohlraum 6 und kann dort von dem schallabsorbierenden Material des Schallschutzelementes
8 absorbiert werden. Aufgrund der Gestaltung des Schallschutzelements 8 entsteht zwischen
Vorderwand und Schallschutzelement 8 ein Luftspalt, über den sich der Schall im Hohlraum
6 ausbreiten kann, um dadurch die gesamte Oberfläche des Schallschutzelementes zum
Absorbieren des Schalls zu nutzen. Da das Schallschutzelement zumindest in Achsrichtung
der Öffnung im Bereich der Öffnung beweglich ist, wird eine gute schalltechnische
Entkopplung zwischen dem Schallschutzelement 8 und dem Profilelement erreicht. Sofern
das Schallschutzelement 8 aufgrund des Aufrollens und Abrollens des Rollladens in
Anlage mit der Vorderwand 3 gelangt, kann der Schalldruck des eindringenden Schalls
das Schallschutzelement zurückdrängen, um dadurch die schallabsorbierende Wirkung
zu entfalten. Gegenüber herkömmlichen Lösungen, bei denen der Hohlraum vollständig
mit einem schallabsorbierenden Material ausgefüllt ist, kann sich der Schall bei der
erfindungsgemäßen Lösung besser im Hohlraum ausbreiten, um dadurch die schallabsorbierenden
Eigenschaften des Schallschutzelementes 8 besser zu nutzen. Zudem lässt sich dadurch
die Anzahl von Öffnungen in der Vorderwand reduzieren. Gleichzeitig wird die Montage
des erfindungsgemäßen Profilelements erleichtert. Insbesondere bei Ausführungsformen,
die nicht zwei- oder mehrteilig ausgebildet sind, sondern wo das Profilelement einstückig
ausgeführt ist, kann das Schallschutzelement 8 z. B. seitlich in das Profilelement
eingeführt werden. Da es nur lose im Hohlraum aufgenommen ist, kann es problemlos
in das Profilelement eingeführt werden.
[0054] Durch die zweite Öffnung 9 lassen sich die Schallschutzeigenschaften noch weiter
verbessern. Aufgrund der Gestaltung des Schallschutzelementes 8 ist das Schallschutzelement
8 auch gegenüber dieser Öffnung beweglich ausgebildet. Diese Gestaltung ermöglicht
weitere Reflektionen des Schalls im Schallschutzelement, wobei der Schall in stark
abgemilderter und gedämpfter Form durch die Öffnung 9 aus dem Hohlraum 6 austreten
kann.
[0055] In einer weiteren Ausführungsform, die nicht zur Erfindung gehört und hier nicht
dargestellt ist, ist das Schallschutzelement 8 zumindest im Bereich der Öffnung 9
zur Öffnung hin an der dem Hohlraum 6,22 gegenüberliegenden Seite der Rückwand 5 angeordnet.
Somit können weitere Verbesserungen der Schallisolierung erreicht werden.
[0056] Nachfolgend wird eine zweite Ausführungsform der Erfindung näher erläutert. Um Wiederholungen
zu vermeiden, werden lediglich die Unterschiede zur ersten Ausführungsform erläutert,
wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
[0057] Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform verfügt die zweite Ausführungsform über eine
Zwischenwand 20, die einstückig mit dem zweiten Profilabschnitt ausgebildet ist. Die
Zwischenwand 20 verfügt ebenfalls über eine Öffnung 21, die mit den Öffnungen 7 und
9 fluchtet und von gleichen Abmessungen ist. Durch die Zwischenwand 20 entsteht ein
weiterer Hohlraum 22 im Profilelement. Es hat sich gezeigt, dass durch die zusätzliche
Zwischenwand 20 und die Öffnung 21 zusätzliche Schallreflektionen innerhalb des zusätzlichen
Hohlraums 22 ermöglicht werden, die eine weitere Verbesserung der Schallisolierung
hervorrufen.
[0058] Nachfolgend wird eine dritte Ausführungsform der Erfindung näher erläutert, wobei
wiederum nur auf die Unterschiede zur ersten Ausführungsform eingegangen wird, um
unnötige Wiederholungen zu vermeiden. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0059] In der dritten Ausführungsform wird anstelle eines Vliesmaterials eine Membran aus
Kunststoff, vorzugsweise Polypropylen als Schallschutzelement 8 verwendet. Das Schallschutzelement
8 der dritten Ausführungsform verfügt seitlich über Wulstränder 23, die in Wulstaufnahmen
24 des zweiten Profilabschnitts 4 aufgenommen sind. Dadurch entsteht ein Formschluss
zwischen dem Schallschutzelement 8 und dem zweiten Profilabschnitt 4. Aufgrund der
Gestaltung des Schallschutzelementes 8 der dritten Ausführungsform befindet sich das
Schallschutzelement 8 unter Vorspannung und bildet eine Membran. Zwischen dem Schallschutzelement
8 und der Zwischenwand 20 befindet sich ein weiterer Hohlraum. Durch die Gestaltung
der dritten Ausführungsform lässt sich das Schwingungsverhalten des Schallschutzelementes
8 verbessern. Zudem ist seine Lage innerhalb des Hohlraums 6 genau definiert.
[0060] Nachfolgend wird eine vierte Ausführungsform der Erfindung beschrieben, wobei wiederum
nur auf Unterschiede zu den vorangegangenen Ausführungsformen eingegangen wird. Gleiche
Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0061] Wie auch die dritte Ausführungsform, verfügt die vierte Ausführungsform über ein
Schallschutzelement 8, das als Membran gestaltet ist. Bei der vierten Ausführungsform
ist das Schallschutzelement 8 ebenfalls aus Kunststoff gefertigt und an einem Profileinsatz
25 angebracht, der einen Membranträger bildet. Der Profileinsatz verfügt über Stützabschnitte
26, mit denen er sich innerhalb des einstückig ausgestalteten Profilelements 1 abstützt.
Die Stützabschnitte 26 stehen dabei unter leichter Vorspannung, um dadurch einen sicheren
Halt des Profileinsatzes im Profilelement 1 zu gewährleisten. Die Membran kann mit
dem Profileinsatz z.B. durch Koextrusion hergestellt sein.
[0062] In Figur 5 ist eine weitere, fünfte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Um
Wiederholungen zu vermeiden, werden auch hier nur die Unterschiede zur ersten Ausführungsform
erläutert, wobei gleich Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
[0063] Bei der fünften Ausführungsform sind drei Profilelemente 1 über Filmscharniere 14
miteinander verbunden. Die Profilelemente selbst sind einstückig ausgebildet. Die
Rückwand ist konkav ausgebildet und bildet einen Auflageabschnitt 27, auf dem das
Schallschutzelement 8 aufliegt. Die Öffnung 9 befindet sich im Auflageabschnitt 27.
Der Abstand zwischen Auflageabschnitt 27 und der Rückwand 5 und der Vorderwand 3 ist
in etwa so bemessen, wie bei der ersten Ausführungsform. Dadurch wird die Beweglichkeit
des Schallschutzelementes 8 in Achsrichtung der Öffnungen 7 und 9 gewährleistet.
[0064] Die drei Profilelemente in der Darstellung in Figur 5 sind im Wesentlichen von gleicher
Gestalt, wobei das linke Profilelement mit der Befestigungsaufnahme 15 versehen ist
und am rechten Profilelement ein Befestigungselement 13 gelenkig angebracht ist.
[0065] Durch Verbinden Befestigungsaufnahmen 15 und Befestigungselementen 13 benachbarter
Profilelemente kann in bekannter Weise der Rollladen gebildet werden.
[0066] Gegenüber herkömmlichen Profilelementen und Rollladen lassen sich mit den erfindungsgemäßen
Profilelementen und Rollladen die Schallschutzeigenschaften deutlich verbessern. Zudem
vereinfacht sich auch die Montage.
1. Ein Profilelement, das zum Bilden eines Rolladens, zum Verschließen eines Möbelstücks,
mit jeweils benachbarten weiteren Profilelementen gelenkig verbindbar ist und eine
Vorderwand (3) und eine Rückwand (5) aufweist, die voneinander beabstandet sind und
zwischen denen wenigstens ein Hohlraum (6) angeordnet ist, in dem ein schallabsorbierendes
Material angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das schallabsorbierende Material Teil wenigstens eines Schallschutzelements (8) ist,
das das Schallschutzelement (8) im Wesentlichen mattenförmig ist, dass in den Hohlraum
eine in die Vorderwand eingebrachte Öffnung (7) mündet und in der Rückwand (5) eine
weitere Öffnung (9) vorgesehen ist und dass das Schallschutzelement (8) zumindest
im Bereich der Öffnung (7,9) zur Öffnung hin angeordnet ist.
2. Ein Profilelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Schallschutzelements (8) dabei ca. 15% kleiner als die Höhe des Hohlraums
(6) ist.
3. Profilelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schallschutzelement (8) in den Hohlraum (6,22) eingelegt oder in den Hohlraum
eingeschoben ist.
4. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schallschutzelement (8) an der der Vorderwand (3) gegenüberliegenden Seite der
Rückwand (5) angeordnet ist.
5. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schallschutzelement (8) an der der Rückwand (5) gegenüber liegenden Seite der
Vorderwand (3) angeordnet ist.
6. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das schallabsorbierende Material ein Fasermaterial und/oder ein Vliesmaterial und/oder
eine Membran ist.
7. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das schallabsorbierende Material eine Membran aus Kunststoff ist.
8. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt gesehen nur eine Öffnung in der Vorderwand vorgesehen ist.
9. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt gesehen die Breite der Öffnung weniger als ein Drittel der Breite
der Vorderwand und mehr als ein Zehntel der Breite der Vorderwand, vorzugsweise weniger
als ein Viertel und mehr als ein Achtel beträgt.
10. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung des Profilelements (1) mehrere voneinander beabstandete Öffnungen
vorgesehen sind.
11. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen regelmässig voneinander beabstandet sind.
12. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Öffnung kleiner oder gleich der Ausdehnung in Längsrichtung der Profilelemente
ist.
13. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausdehnung der Öffnung in Längsrichtung des Profilelements kleiner oder gleich
der doppelten Ausdehnung der Öffnung im Querschnitt des Profilelements gesehen ist.
14. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gestaltung der Öffnungen in Vorderwand und Rückwand im Wesentlichen gleich ist.
15. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen von Vorderwand und Rückwand miteinander fluchten.
16. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schallschutzelement sich über die gesamte Länge des Profilelements erstreckt.
17. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil Befestigungseinrichtungen zum Befestigen des Schallschutzelementes
aufweist.
18. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilelement wenigstens zweiteilig mit einem ersten Profilabschnitt (2), der
die Vorderwand (3) aufweist und einem zweiten Profila- schnitt (4), der die Rückwand
(5) aufweist.
19. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtungen am zweiten Profilabschnitt angebracht sind.
20. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Profilabschnitt durch eine Rasteinrichtung mit dem zweiten Profilabschnitt
verbindbar ist.
21. Profilelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Profilabschnitt deckelförmig auf den zweiten Profilabschnitt aufrastbar
ist.
1. Profile element which, for forming a roller blind, in order to close an item of furniture,
is connectable in an articulated manner to respectively adjacent, further profile
elements and has a front wall (3) and a rear wall (5) which are spaced apart from
each other and between which there is at least one cavity (6) in which a sound-absorbing
material is arranged, characterized in that the sound-absorbing material is part of at least one soundproofing element (8), in that the soundproofing element (8) is substantially mat-shaped, in that an opening (7) provided in the front wall opens into the cavity and a further opening
(9) is provided in the rear wall (5), and in that the soundproofing element (8) is arranged at least in the region of the opening (7,
9) towards said opening.
2. Profile element according to Claim 1, characterized in that the height of the soundproofing element (8) is approx. 15% smaller than the height
of the cavity (6).
3. Profile element according to Claim 1 or 2, characterized in that the soundproofing element (8) is placed into the cavity (6, 22) or is pushed into
the cavity.
4. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the soundproofing element (8) is arranged on that side of the rear wall (5) which
faces the front wall (3).
5. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the soundproofing element (8) is arranged on that side of the front wall (3) which
faces the rear wall (5).
6. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the sound-absorbing material is a fibre material and/or a fleece material and/or
a membrane.
7. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the sound-absorbing material is a membrane made from plastic.
8. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that, when seen in cross section, only one opening is provided in the front wall.
9. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that, when seen in cross section, the width of the opening is less than one third of the
width of the front wall and more than one tenth of the width of the front wall, and
is preferably less than one quarter and more than one eighth.
10. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that a plurality of spaced-apart openings are provided in the longitudinal direction of
the profile element (1).
11. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the openings are spaced apart from one another at regular intervals.
12. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the space in the opening is smaller than or equal to the extent in the longitudinal
direction of the profile elements.
13. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the extent of the opening in the longitudinal direction of the profile element is
smaller than or equal to twice the extent of the opening, seen in the cross section
of the profile element.
14. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the design of the openings in the front wall and rear wall is substantially identical.
15. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the openings in the front wall and rear wall are aligned with each other.
16. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the soundproofing element extends over the entire length of the profile element.
17. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the hollow profile has fastening devices for the fastening of the soundproofing element.
18. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the profile element is in at least two parts with a first profile section (2) which
has the front wall (3), and a second profile section (4) which has the rear wall (5).
19. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the fastening devices are attached to the second profile section.
20. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the first profile section is connectable to the second profile section by a latching
device.
21. Profile element according to one of the preceding claims, characterized in that the first profile section is latchable onto the second profile section in the form
of a cover.
1. Elément profilé, qui est apte à être relié de manière articulée à d'autres éléments
profilés respectivement voisins pour former un volet roulant, pour fermer une pièce
de meuble, et qui présente une paroi avant (3) et une paroi arrière (5), qui sont
espacées l'une de l'autre et entre lesquelles se trouve au moins une cavité (6), dans
laquelle est disposé un matériau insonorisant, caractérisé en ce que le matériau insonorisant fait partie d'au moins un élément d'insonorisation (8),
en ce que l'élément d'insonorisation (8) est essentiellement en forme de nappe, en ce qu'une ouverture (7) pratiquée dans la paroi avant débouche dans la cavité et il est
prévu une autre ouverture (9) dans la paroi arrière (5), et en ce que l'élément d'insonorisation (8) est disposé en direction de l'ouverture au moins dans
la région de l'ouverture (7, 9).
2. Elément profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la hauteur de l'élément d'insonorisation (8) est en l'occurrence inférieure d'environ
15 % à la hauteur de la cavité (6).
3. Elément profilé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément d'insonorisation (8) est posé dans la cavité (6, 22) ou est glissé dans
la cavité.
4. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'insonorisation (8) est disposé sur le côté de la paroi arrière (5) opposé
à la paroi avant (3).
5. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'insonorisation (8) est disposé sur le côté de la paroi avant (3) opposé
à la paroi arrière (5).
6. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau insonorisant est un matériau fibreux et/ou un matériau non tissé et/ou
une membrane.
7. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau insonorisant est une membrane en matière plastique.
8. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que, vu en coupe transversale, il n'est prévu qu'une seule ouverture dans la paroi avant.
9. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que, vu en coupe transversale, la largeur de l'ouverture est inférieure à un tiers de
la largeur de la paroi avant et supérieure à un dixième de la largeur de la paroi
avant, de préférence inférieure à un quart et supérieure à un huitième.
10. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu, dans la direction longitudinale de l'élément (1), plusieurs ouvertures
espacées l'une de l'autre.
11. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ouvertures sont espacées régulièrement l'une de l'autre.
12. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la distance de l'ouverture est inférieure ou égale à l'extension dans la direction
longitudinale de l'élément profilé.
13. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extension de l'ouverture dans la direction longitudinale de l'élément profilé est
inférieure ou égale au double de l'extension de l'ouverture dans la section transversale
de l'élément profilé.
14. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la configuration des ouvertures dans la paroi avant et dans la paroi arrière est
sensiblement identique.
15. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ouvertures de la paroi avant et de la paroi arrière sont alignées mutuellement.
16. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'insonorisation s'étend sur toute la longueur de l'élément profilé.
17. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profilé creux présente des dispositifs de fixation pour fixer l'élément d'insonorisation.
18. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément profilé est au moins en deux parties, avec une première partie profilée
(2) qui présente la paroi avant (3) et une deuxième partie profilée (4) qui présente
la paroi arrière (5).
19. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les dispositifs de fixation sont placés sur la deuxième partie profilée.
20. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première partie profilée est apte à être assemblée à la deuxième partie profilée
au moyen d'un système d'encliquetage.
21. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première partie profilée est apte à être encliquetée en forme de couvercle sur
la deuxième partie profilée.