(19)
(11) EP 1 925 345 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.06.2010  Patentblatt  2010/23

(21) Anmeldenummer: 07121106.4

(22) Anmeldetag:  20.11.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A63C 7/02(2006.01)
A63C 7/04(2006.01)

(54)

Steigfell für Skier

Climbing skin for skis

Peau de phoque pour les skis


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 21.11.2006 CH 18732006

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.05.2008  Patentblatt  2008/22

(73) Patentinhaber: Nova Sport AG
8753 Mollis (CH)

(72) Erfinder:
  • Rüeger, Stephan
    8305, Dietlikon (CH)

(74) Vertreter: Schneider Feldmann AG Patent- und Markenanwälte 
Beethovenstrasse 49 Postfach 2792
8022 Zürich
8022 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-B- 1 187 163
US-A- 3 178 194
DE-U1- 9 304 437
US-A1- 2002 101 059
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Technisches Gebiet



    [0001] Die vorliegende Erfindung beschreibt ein Steigfell mit einer Fellseite und einer Kleberseite zur lösbaren, haftenden Befestigung unter einer Lauffläche eines Skis mit Kanten, von einer Skispitze in Richtung Skiende, umfassend zwei Fellstreifen.

    Stand der Technik



    [0002] Das Steigfell für Skier ist eine Art der Steighilfe und schon seit längerer Zeit bekannt. Es wird eingesetzt um Berge abseits von Pisten und Skiliften zu besteigen und dabei dem Anwender Abfahrten zu ermöglichen, die nur durch die eigenständige Fortbewegung erreicht werden können. Der Trend weist heutzutage zu immer schwierigeren Anstiegen und extremen Abfahrten, wobei der Skifahrer ständig auf der Suche nach neuen individuellen Abfahrten ist.

    [0003] Vor dem Aufstieg werden die Steigfelle an den Laufflächen der Skier mit einem haftenden Kleber befestigt, wobei die Fellseite des Steigfelles Kontakt mit Untergrund hat. Der Fell-Strich ist so ausgerichtet, dass das Steigfell das Gleiten in Vorwärtsrichtung und das Haften in Rückwärtsrichtung unterstützt. Nachdem in früheren Zeiten echte Tierfelle, beispielsweise von Seehunden benutzt wurden, wurde das Material und die Verarbeitung von Steigfellen immer weiter optimiert, weshalb heutzutage Steigfelle aus mehreren Kunststoffschichten eingesetzt, welche zum Teil bessere Steigeigenschaften und Hafteigenschaften aufweisen. Es werden aber weiterhin Steigfelle mit Mohair (Fell der Angoraziege) hergestellt, womit beste Gleiteigenschaften und Steigeigenschaften erzielt werden.

    [0004] Damit Steigfelle auf die Lauffläche jedes kommerziell erhältlichen Skis montiert werden können, sind verschieden breite, lange und der Taillierung der unterschiedlichen Skier angepasste Steigfelle auf dem Markt erhältlich.

    [0005] Mit der Entwicklung immer breiterer freeride-Skis, die speziell für den Tiefschnee vorteilhaft sind, mussten neuartige Steigfelle entwickelt werden. Wie in der DE 9304437 U1 beschrieben ist es problematisch, Steigfelle, welche auf Tourenski angepasste Steigfellbreiten aufweisen, mit breiteren, oder überbreiten Skiern zu benutzen. Die auf Tourenski optimierten, schmalen Steigfelle können breite Skier nicht gegen das Zurückrutschen am Berg sichern. Eine blosse Verbreiterung der Steigfellbreite führt zu keinem akzeptablen Ergebnis, da dadurch die Gleiteigenschaften der breiten Tiefschnee-Ski so stark verringert werden, dass ein Gleiten kaum noch möglich ist und die Skier während des Aufstiegs angehoben werden müssten.

    [0006] Zur Erreichung ausreichender Gleiteigenschaften und guter Stigeigenschaften beschreibt die DE 9304437 U1 ein Steigfell, welches ein Ankleben von zwei einzelnen unabhängigen Fellstreifen entlang der Kanten eines Skis auf der Lauffläche eines Skis, wobei die Breite der einzelnen Fellstreifen so bemessen ist, dass zwischen den Fellstreifen die Lauffläche des Skis sichtbar ist und somit in direkten Kontakt mit dem Untergrund treten kann. Eine weitere Ausführungsform beschreibt einen Beschlag, mit dem die beiden unabhängigen Fellstreifen miteinander verbunden werden können, wodurch die Montage der Fellstreifen auf der Lauffläche vereinfacht wird.

    [0007] Wie in der DE 9304437 U1 erwähnt ist das korrekte Ausrichten und Ankleben der unabhängigen Fellstreifen mit einem grösseren Zeitaufwand verbunden und nicht besonders anwenderfreundlich. Die Verwendung mehrerer Teile erschwert die Befestigung der Fellstreifen an der Lauffläche der Skier erheblich. Die Ausrichtung der einzelnen Fellstreifen im Bereich der Skispitze ist sicherlich problematisch, da jeder einzelne Fellstreifen einen variable Anfangspunkt hat und der Fellstreifen nach Fixierung an einem Anfangspunkt nicht mehr ausgerichtet werden kann. Eine exakte Ausrichtung der Fellstreifen, die Kanten überdeckend, entlang der Taillierung längs des gesamten Skis ist nicht möglich.

    [0008] Auch die Benutzung eines Beschlages, mit welchen die einzelnen Fellstreifen verbunden werden, verbessert die Situation nicht wesentlich. Der Beschlag fixiert die Fellstreifen im Bereich der Spitze der Art, dass keine Ausrichtung der Fellstreifen entlang der Kanten in Richtung Skiende mehr möglich ist. Ausserdem stellt eine Klemmung eine unsichere Verbindung der Fellstreifen untereinander und mit dem Ski und miteinander dar, welche zu Problemen führen wird. Durch die beiden unabhängigen Fellstreifen ist es möglich, dass sich ein einzelner Fellstreifen aus dem Beschlag löst, wodurch die Funktion des Skifelles stark beeinträchtigt wird.

    Darstellung der Erfindung



    [0009] Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt ein Steigfell zu schaffen, welches auf der Lauffläche von Skiern unterschiedlicher Breite und verschiedener Taillierung, insbesondere von freeride-Skiern, einfach, schnell und anwenderfreundlich entlang der Kanten von der Skispitze ausgehend bis zum Skiende ausrichtbar und befestigbar ist.

    [0010] Die Aufgabe, ein besonders anwenderfreundliches Steigfell zu schaffen, welches auf unterschiedlich geformten Skispitzen und Laufflächen unterschiedlicher Skier befestigbar ist, erfüllt ein Steigfell mit den Merkmalen des Patentanspruches 1.
    Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsformen werden in den abhängigen Patentansprüchen offenbart und beansprucht.

    Kurze Beschreibung der Zeichnungen



    [0011] Die Erfindung wird nachstehend im Zusammenhang mit den Zeichnungen beschrieben.

    Figur 1 zeigt die Form eines handelsüblichen freeride-Skis in der Draufsicht.

    Figur 2 zeigt eine Schnittdarstellung durch einen Ski mit aufgeklebtem, erfindungsgemässem Steigfell.

    Figur 3 zeigt den Teil eines erfindungsgemässen Steigfells, welcher im Bereich der Skispitze befestigt wird.

    Figur 4 zeigt einen angedeuteten Ski mit aufgeklebtem Steigfell gemäss der vorliegenden Erfindung.

    Figur 5a zeigt eine perspektivische Darstellung einer Einhängevorrichtung mit eingeklemmten Skifell

    Figur 5b zeigt eine Ansicht von unten auf eine Skispitze mit eingehängter Einhängevorrichtung und befestigtem Steigfell.

    Figur 5c zeigt eine Seitenansicht einer Skispitze mit Einhängevorrichtung und teilweise angeklebtem Steigfell gemäss Figur 5b.


    Beschreibung



    [0012] Im Handel erhältliche Ski 2, welche in Verbindung mit einem Steigfell 1 zum Aufsteigen von Berghängen benutzt werden, weisen neben einer Skispitze 24 und einem Skiende 25 eine Lauffläche 20 auf, welche direkt mit dem schneebedeckten Untergrund in Kontakt kommt. Um Bremsen und Steuern zu können sind die Skier 2 mit Kanten 22 versehen, welche vorzugsweise metallische Beschläge sind, die in die Laufflächen 20 eingelassen sind und von der Skispitze 23 in Richtung Skiende 24 längs entlang der Längsseiten der Laufflächen 20 verlaufen. Durch das Verkanten der Skier 2, wobei der Winkel zwischen den Kanten 22 und dem Untergrund variiert wird, ist der Skifahrer in der Lage zu Steuern und zu Bremsen.

    [0013] In der Figur 1 ist die Form eines typischen freeride-Skis 2, welcher durch die spezielle Taillierung Vorteile beim Fahren im Tiefschnee bietet, als Beispiel dargestellt. Es ist auffällig, dass die Ski 2 in den letzten Jahren zunehmend stärker tailliert ausgeführt werden, wobei starke Änderungen der Laufflächenbreite im Verlauf des Weges von Skispitze 23 bis zum Skiende 24 resultieren. Es gibt damit nicht mehr nur wenige standardisierte Laufflächenformen, was das hier vorgestellte erfindungsgemässe Steigfell 1 berücksichtigt.

    [0014] Das Steigfell 1 weist eine Fellseite 16 und eine Kleberseite 17 auf und wird mit der Kleberseite 17 auf die Lauffläche 20 aufgeklebt, so dass die Fellseite 16 mit dem schneebedeckten Untergrund in Kontakt tritt und eine Rückwärtsrutschen des Skis 2 unterdrücken kann. Das Steigfell 1 besteht aus zwei Fellstreifen 11, welche in einen gemeinsamen Kopfteil 10 münden, so, dass das Steigfell 1 eine zusammenhängende, einstückige, gegabelte Form aufweist. Am Übergang zwischen dem Kopfteil 10 und den beiden Fellstreifen 11 befindet sich jeweils eine verjüngte Gelenkstelle 12, welche in eine Anpassstrecke 13 übergeht. Die verjüngte Gelenkstelle 12 erlaubt die Ausrichtung der Anpassstrecke 13 relativ zur Längsachse des Kopfteils 10, wobei die Anpassstrecke 13 einen variierbaren Anpasswinkel 130 mit der Längsachse des Kopfteils 10 einschliesst.

    [0015] Die Gelenkstelle 12 erlaubt die Ausrichtung der Anpassstrecke 13 in Richtung der Kanten 22 für verschieden geformte Skier 2. Sobald der geeignete Anpasswinkel 130 erreicht ist, kann die Anpassstrecke 13 in dieser Ausrichtung durch das Ankleben der Anpassstrecke 13 auf der Lauffläche 20 im Bereich der Skispitze 23 fixiert werden. An die Anpassstrecke 13 schliesst sich jeweils ein richtungsflexibler, gerader Fellstreifenbereich 14 an, welcher entlang der Kanten 22, nahe der Ränder der Lauffläche 20 bis hin zum Skiende 24 angeklebt wird. Die Breite des geraden Fellstreifenbereichs ist in etwa so breit ausgeführt, wie die Breite der Kanten 22, damit das Steigfell 1 die gewünschten Steigeigenschaften besitzt, indem kurze abschüssige Passagen vorwärts geglitten werden kann und das rückwärtige Rutschen vermieden wird. Natürlich darf die Breite des geraden Fellstreifenbereichs 14 nicht so gross sein, dass sich die beiden Fellstreifen 11 im taillierten Bereich der Skier überlappen.

    [0016] Die Form der Anpassstrecke 13 kann bogenförmig gestaltet sein und sich sukzessive bis zum Übergang in den geraden Fellstreifenbereich 14 verbreitern. Es sind aber auch s-förmige Anpassstrecken 13, sowie die Einfügung von einer oder mehreren Verjüngungsstellen 15, welche analog zu den Gelenkstellen 12 weitere Ausrichtungsmöglichkeiten der Anpassstrecke 13 und Teilen der Anpassstrecke 13 relativ zum Kopfteil 10 schaffen, herstellbar.

    [0017] Um auch den geraden Fellstreifenbereich 14 entlang des Skis 2 der Taillierung der Lauffläche 20 verbessert anpassbar zu gestalten, können auch hier eine oder mehrere Verjüngungsstellen 15 vorgesehen sein, welche vereinzelt oder in periodischen Abständen in den geraden Fellstreifenbereich 14 eingearbeitet sind. Diese Verjüngungsstellen 15 erlauben die Ausrichtung des geraden Fellstreifenbereichs 14 entlang der Taillierung des Skis 2 bis hin zum Skiende 24.

    [0018] Zur Befestigung des Steigfelles 1 wird zuerst der Kopfteil 10 an der Skispitze 23 klebend befestigt. Anschliessend wird die Gelenkstelle 12 eines Fellstreifens 11 festgehalten und die Anpassstrecke 13 und der zugehörige Anpasswinkel 130 so ausgerichtet, dass die Anpassstrecke 13 an die jeweilige Geometrie der Skispitze 23 angepasst, nach aussen in Richtung der Kanten 22 ausgerichtet wird und das der anschliessende gerade Fellstreifenbereich 14 parallel zu den Rändern der Lauffläche 20 ausrichtbar ist.

    [0019] Entlang der Lauffläche 20 bis hin zum Skiende 24 kann, je nach Taillierung des benutzten Skis 2, der gerade Fellstreifenbereich 14 an der einen Verjüngungsstelle 15, bzw. mehreren Verjüngungsstellen 15, welche periodisch angeordnet sein können, ausgerichtet werden.

    [0020] Optional kann der Kopfteil 10 ganz oder teilweise in eine Einhängevorrichtung 3 geklemmt werden, so dass beide Fellstreifen 11 von der Einhängevorrichtung 3, welche über die Skispitze 23 einfädelnd gehängt wird, ausgehend an der Lauffläche 20 befestigt werden können. Wie in den Figuren angedeutet, kann die Einhängevorrichtung 3 aus einem Bügel bestehen. Der Bügel ist kippbar beweglich und hindurch wird ein Stück oder der gesamte Kopfteil 10 gefädelt, umgeschlagen und mittels der Kleberseite 17 angeklebt. Eine etwas aufwändigere Klemmkonstruktion ist mit dem Bügel bewegbar befestigt und klemmt ein Stück oder den gesamten Kopfteil 10 ein.

    [0021] In einer besonderen Ausführungsform ist die Einhängevorrichtung 3 mit mindestens einer Zunge 30 versehen, welche durch einen geschnittenen Schlitz im Steigfell 1 von der Kleberseite 17 das Steigfell 1 querend und aus der Fellseite 16 austretend, geführt ist. Wenn, in einer weiteren besonderen Ausführungsform, zwei unabhängige Fellstreifen 11 verwendet werden, welche innerhalb der Einhängevorrichtung 3 einen gemeinsamen Kopfteil 10 bilden, ist die Einhängevorrichtung 3 mit mehr als einer Zunge 30 zu versehen, damit jeder einzelne unabhängige Fellstreifen 11 mittels einer Zunge 30 gehalten wird.
    Bezugszeichenliste
    1 Steigfell
      10 Kopfteil
      11 Fellstreifen
      12 Gelenkstelle
      13 Anpassstrecke
        130 Anpasswinkel
      14 gerader Fellstreifenbereich
      15 Verjüngungsstelle
      16 Fellseite
      17 Kleberseite
     
    2 Ski
      20 Lauffläche
      21 Oberseite
      22 Kante
      23 Skispitze
      24 Skiende
     
    3 Einhängevorrichtung
      30 Zunge



    Ansprüche

    1. Steigfell (1) mit einer Fellseite (16) und einer Kleberseite (17) zur lösbaren, haftenden Befestigung unter einer Lauffläche (20) eines Skis (2) mit Kanten (22), von einer Skispitze (23) in Richtung Skiende (24), umfassend zwei Fellstreifen (11),
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Steigfell (1) eine zusammenhängende, einstückige, gegabelte Form aufweist, bestehend aus einem Kopfteil (10) und den daran anschliessenden zwei Fellstreifen (11), wobei beide Fellstreifen (11) vom Kopfteil (10) über jeweils eine verjüngte Gelenkstelle (12) und eine darauf folgende Anpassstrecke (13) in einen richtungsflexiblen, geraden Fellstreifenbereich (14) übergehen, wobei beide gerade Fellstreifenbereiche (14) mindestens annähernd der Breite der Kanten (22) entsprechen und somit das Steigfell (1) der Laufflächenbreite und -form anpassbar am Ski (2) befestigbar ist.
     
    2. Steigfell (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpassstrecke (13) einen variierbaren Anpasswinkel (130) mit einer Längsachse des Kopfteils (10) einschliesst.
     
    3. Steigfell (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpassstrecke (13) s-förmig gestaltet ist.
     
    4. Steigfell (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpassstrecke (13) eine oder mehrere Verjüngungsstellen (15) aufweist.
     
    5. Steigfell (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpassstrecke (13) von der Gelenkstelle (12) bis zum geraden Fellstreifenbereich (14) sukzessive verbreitert ist.
     
    6. Steigfell (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gerade Fellstreifenbereich (14) eine oder mehrere Verjüngungsstellen (15) aufweist.
     
    7. Steigfell (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfteil (10) in einer Einhängevorrichtung (3) befestigbar ist.
     
    8. Steigfell (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhängevorrichtung (3) mindestens eine Zunge (30) aufweist, welche durch mindestens einen geschnittenen Schlitz im Steigfell (1) von der Kleberseite (17) das Steigfell (1) querend und aus der Fellseite (16) austretend geführt ist.
     
    9. Steigfell (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhängevorrichtung (3) über die Skispitze (23) einfädelbar und somit lösbar an der Skispitze (23) befestigbar ist.
     
    10. Steigfell (1) nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Fellstreifen (11) voneinander unabhängig sind und einen Kopfteil (10) innerhalb der Einhängevorrichtung (3) durch eine Verbindung beider Fellstreifen (11) bilden.
     


    Claims

    1. Climbing skin (1) having a skin side (16) and an adhesive side (17) for the detachable adhesive fastening under a running surface (20) of a ski (2) having edges (22), from a ski tip (23) in the direction of a ski end (24), comprising two skin strips (11),
    characterised in that
    the climbing skin (1) has a cohesive, one-piece bifurcate form, consisting of a head portion (10) and the adjoining two skin strips (11), wherein both skin strips (11) go over from the head portion (10) via respectively one tapered articulation point (12) and a following adaptation section (13) into a flexible-direction straight skin strip region (14), wherein both straight skin strip regions (14) correspond at least approximately to the width of the edges (22) and consequently the climbing skin (1) can be fastened on the ski (2) in a manner adaptable to the running surface width and shape.
     
    2. The climbing skin (1) according to claim 1, characterised in that the adaptation section (13) encloses a variable angle of adaptation (130) with a longitudinal axis of the head portion (10).
     
    3. The climbing skin (1) according to claim 1, characterised in that the adaptation section (13) is configured to be s-shaped.
     
    4. The climbing skin (1) according to claim 1, characterised in that the adaptation section (13) has one or a plurality of tapering points (15).
     
    5. The climbing skin (1) according to claim 1, characterised in that the adaptation section (13) is successively broadened from the articulation point (12) as far as the straight skin strip region (14).
     
    6. The climbing skin (1) according to claim 1, characterised in that the straight skin region (14) has one or a plurality of tapering points (15).
     
    7. The climbing skin (1) according to claim 1, characterised in that the head portion (10) can be fastened in a suspension device (3).
     
    8. The climbing skin (1) according to claim 7,
    characterised in that the suspension device (3) has at least one tongue (30) which is guided through at least one cut slot in the climbing skin (1) from the adhesive side (17) crossing the climbing skin (1) and emerging from the skin side (16).
     
    9. The climbing skin (1) according to claim 7, characterised in that the suspension device (3) can be threaded via the ski tip (23) and can thus be fastened detachably to the ski tip (23).
     
    10. The climbing skin (1) according to any one of claims 1 and 7, characterised in that the two skin strips (11) are independent of one another and form a head portion (10) inside the suspension device (3) by a connection of two skin strips (11).
     


    Revendications

    1. Peau (1) avec une face revêtue de peau (16) et une face revêtue d'adhésif (17) pour la fixation amovible par adhérence sous une surface praticable (20) d'un ski (2) avec des arêtes (22), d'une pointe de ski (23) en direction de l'extrémité du ski (24), comprenant deux bandes de peau (11),
    caractérisée en ce que
    la peau (1) présente une forme ramifiée, d'un tenant, en continu, consistant dans une partie de tête (10) et dans les deux bandes de peau (11) qui s'y raccordent, les deux bandes de peau (11) passant chacune, à partir de la partie de tête (10) par-dessus une zone articulée rétrécie (12) et un tronçon d'adaptation (13) qui y fait suite, dans une zone de bande de peau (14) rectiligne, à flexible dans les directions, les deux zones de bandes de peau (14) rectilignes correspondant au moins approximativement à la largeur des arêtes (22), de sorte que la peau (1) soit susceptible de se fixer sur le ski (2), en étant adaptable à la largeur et à la forme de la surface praticable.
     
    2. Peau (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le tronçon d'adaptation (13) forme avec un axe longitudinal de la partie de tête (10) un angle d'adaptation (130) variable.
     
    3. Peau (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le tronçon d'adaptation (13) est conçu en forme de S.
     
    4. Peau (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le tronçon d'adaptation (13) comporte une
    ou plusieurs zone(s) de rétrécissement (15).
     
    5. Peau (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tronçon d'adaptation (13) s'élargit successivement de la zone articulée (12) jusqu'à la zone de bande de peau (14) rectiligne.
     
    6. Peau (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la zone de bande de peau (14) rectiligne présente une ou plusieurs zones de rétrécissement (15).
     
    7. Peau (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la partie de tête (10) est susceptible de se fixer dans un dispositif d'accrochage (3).
     
    8. Peau (1) selon la revendication 7, caractérisée en ce que le dispositif d'accrochage (3) présente au moins une languette (30) laquelle est guidée à travers au moins une encoche coupée dans la peau (1) à partir de la face revêtue d'adhésif (17) de sorte à croiser la peau (1) et à sortir sur la face revêtue de peau (16).
     
    9. Peau (1) selon la revendication 7, caractérisée en ce que le dispositif d'accrochage (3) est susceptible de s'enfiler par-dessus la pointe du ski (23) et donc de se fixer de façon amovible sur la pointe du ski (23).
     
    10. Peau (1) selon les revendications 1 et 7, caractérisée en ce que les deux bandes de peau (11) sont indépendantes l'une de l'autre et forment une partie de tête (10) à l'intérieur du dispositif d'accrochage (3) par un assemblage des deux bandes de peau (11).
     




    Zeichnung


























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente