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(11) |
EP 1 951 950 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.06.2010 Patentblatt 2010/23 |
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Anmeldetag: 11.10.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/067267 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/057260 (24.05.2007 Gazette 2007/21) |
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| (54) |
FLUSENFILTEREINRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM REINIGEN EINER FLUSENFILTEREINRICHTUNG
LINT FILTER DEVICE AND METHOD FOR CLEANING A LINT FILTER DEVICE
SYSTEME DE FILTRE A PELUCHES ET PROCEDE DE NETTOYAGE D'UN TEL SYSTEME
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
18.11.2005 DE 102005055179
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.08.2008 Patentblatt 2008/32 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHAUB, Hartmut
12349 Berlin (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 050 619 DE-A1- 4 403 183
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DE-A1- 4 023 129 US-A- 1 554 791
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Flusenfiltereinrichtung für einen Luftstrom in einem
Wäschetrockner mit einem endlosen Umlaufelement, welches um zumindest zwei Umlenkelemente
umlaufend angeordnet ist und derart positioniert ist, dass es von dem Luftstrom gekreuzt
wird, wobei das Umlaufelement einen oberen Rand und einen unteren Rand aufweist. Des
Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zum Reinigen einer derartigen Flusenfiltereinrichtung.
[0002] Wäschetrockner, welche Flusenfiltereinrichtungen aufweisen, sind in vielfältiger
Weise bekannt. Die Reinigung dieser Flusenfiltereinrichtung gestaltet sich jedoch
meist sehr aufwendig und dennoch unzureichend.
[0003] Aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 40 23 129 A1 ist ein elektrischer Wäschetrockner bekannt, welcher im Bereich einer Beschickungsöffnung
einen dort angeordneten Grobsiebkörper und mit einem dem Grobsiebkörper nachgeschalteten,
ortsfest angeordneten Feinsiebkörper aufweist. Der Grobsiebkörper muss zum Entfernen
der an dem Feinsiebkörper haftenden Flusen herausgezogen werden. Bei diesem Herausziehen
überstreift ein Abstreifer, welcher an dem Grobsiebkörper angeordnet ist, den Feinsiebkörper,
wodurch die daran anheftenden Flusen abgenommen werden. Ein Reinigen bzw. ein Abnehmen
von Flusen kann hierbei nur dadurch erreicht werden, dass der Grobsiebkörper entfernt
wird.
[0004] Des Weiteren ist aus der
DE 44 03 183 C2 ein Wäschetrockner mit einem Flusensieb bekannt. Das Flusensieb ist als feststehendes
unbewegliches Element in einem Luftstrom des Wäschetrockners angeordnet. Zur Reinigung
bzw. zum Abnehmen der Flusen auf dem Flusensieb ist ein Abstreifer vorgesehen, welcher
an seiner dem Abluftkanal abgewandten Seite eine gezahnte Antriebsstange aufweist.
Im Eingriff mit der Zahnung der Antriebsstange steht ein Antriebsritzel, das von einem
Zahnradgetriebe in Drehung versetzbar ist, wenn ein fest mit der Beschickungstür verbundenes
Zahnsegment beim Öffnen der Beschickungstür bewegt wird. Dadurch bewegt sich der Abstreifer
über die der Abluft zugewandten Oberfläche des Flusensiebes und streift von ihm Flusen
ab. Die Reinigung erfolgt hierbei durch ein automatisches Betätigen des Abstreifers
beim Öffnen der Beschickungstür des Wäschetrockners. Auch hier kann das Abnehmen der
Flusen vom feststehenden Flusensieb nur sehr unzureichend durchgeführt werden.
[0005] Darüber hinaus ist aus der
EP 1 050 619 B1 eine automatisch zu reinigende Flusenfiltereinrichtung für Haushaltswäschetrockner
bekannt. Die Flusenfiltereinrichtung umfasst ein endlos um zwei Umlenkelemente umlaufendes
Umlaufelement, welches in einem Luftstrom angeordnet ist. Zum Abnehmen der auf dem
Umlaufelement anhaftenden Flusen wird das Umlaufelement in Umlaufrichtung bewegt und
an einem feststehenden Abstreifer vorbeigeführt. Ist der Reinigungsvorgang des dem
Luftstrom zugewandten vorderen Bereichs des Umlaufelements beendet, wird die Drehbewegung
der Umlenkelemente umgekehrt, so dass der vordere Bereich des Umlaufelements (dem
Luftstrom zugewandte Bereich des Umlaufelements) wieder in seine Ausgangsstellung
zurückkehrt. Auch bei dieser Flusenfiltereinrichtung kann der Reinigungsvorgang nur
sehr unzureichend und darüber hinaus auch nur sehr aufwendig durchgeführt werden.
[0006] Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Flusenfiltereinrichtung sowie
ein Verfahren zum Reinigen einer derartigen Flusenfiltereinrichtung zu schaffen, welche
bzw. welches ein verbessertes und aufwandsarmes Abnehmen der Flusen ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Flusenfiltereinrichtung, welche die Merkmale nach Patentanspruch
1, und ein Verfahren, welches die Merkmale nach Patentanspruch 17 aufweist, gelöst.
[0008] Eine erfindungsgemäße Flusenfiltereinrichtung für einen Luftstrom in einem Wäschetrockner
weist zumindest zwei Umlenkelemente auf, um die ein endloses Umlaufelement angeordnet
ist. Das Umlaufelement ist derart positioniert, dass es von dem Luftstrom gekreuzt
wird. Darüber hinaus weist das Umlaufelement einen oberen und einen unteren Rand auf.
Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht darin, dass zumindest an einem der
beiden Ränder erste Eingriffselemente angeordnet sind, welche beim Öffnen einer Beschickungstüre
des Wäschetrockners derart in mechanischer Wirkverbindung mit zumindest einem zweiten
Eingriffselement stehen bzw. mit diesem mechanisch koppelbar sind, das durch den weiteren
Öffnungsvorgang der Beschickungstüre das Umlaufelement automatisch in eine Umlaufrichtung
bewegbar und zumindest an einer Vorrichtung zum Abnehmen von Flusen von dem Umlaufelement
vorbeiführbar ist. Das zweite Eingriffselement ist im Inneren des Wäschetrockners,
insbesondere an der dem Innenraum des Wäschetrockners zugewandten Seite der Beschickungstüre
angeordnet. Die bei einer geschlossenen Beschickungstüre entkoppelten ersten und zweiten
Eingriffselemente werden gemäß der Erfindung somit bei Öffnen dieser Beschickungstüre
mechanisch gekoppelt und durch das weitere Öffnen der Beschickungstüre ein Abnehmen
der Flusen von dem Umlaufelement erreicht, da automatisch mit diesem weiteren Öffnungsvorgang
der Beschickungstüre das Umlaufelement in Bewegung versetzbar ist und somit an der
zumindest einen Vorrichtung zum Abnehmen der Flusen vorbeistreift.
[0009] Durch die erfindungsgemäße Flusenfiltereinrichtung kann in aufwandsarmer und auch
in zuverlässiger Weise ein stets optimaler Reinigungsvorgang der Flusenfiltereinrichtung
erreicht werden. Durch das Koppeln des Öffnungsvorgangs mit einem dann automatischen
Bewegen des Umlaufelements erfolgt stets ein effizientes Abnehmen der Flusen. Insbesondere
kann dadurch auch erreicht werden, dass durch das Weiterbewegen des Umlaufelements
nicht nur eine Reinigung der dem Luftstrom zugewandten Seite des Umlaufelements erreicht
werden kann, sondern dass auch für einen nächsten Trocknungsvorgang ein anderer Bereich
des Umlaufelements dem Luftstrom zugewandt ist. Diesbezüglich kann somit auch ein
stetiger Wechsel der Teilbereiche des Umlaufelements durchgeführt werden, welche in
nachfolgenden Trocknungsvorgängen dem Luftstrom zugewandt sind. Dadurch kann ein übermäßiges
Verschleißen des Umlaufelements verhindert werden.
[0010] In bevorzugter Weise sind die ersten Eingriffselemente als Rastnasen ausgebildet.
Das zweite Eingriffselement kann vorteilhafterweise stabförmig ausgebildet sein und
an seiner dem ersten Eingriffselement zugewandten Ende hakenförmig ausgebildet sein.
Dadurch können zwei sehr einfach herstellbare und zuverlässig koppelbare Eingriffselemente
geschaffen werden, welche das Koppeln und Entkoppeln bzw. das Erzeugen der mechanischen
Wirkverbindung beim Öffnen der Beschickungstüre aufwandsarm und sicher gewährleisten
können. Der Eingriff des hakenförmigen Endes in eine Rastnase stellt einen unkomplizierten
Kopplungsmechanismus dar.
[0011] In vorteilhafter Weise sind sowohl am oberen Rand als auch am unteren Rand des Umlaufelements
erste Eingriffselemente ausgebildet und zwei zweite Eingriffselemente im Inneren des
Wäschetrockners bevorzugt derart positioniert, dass eines der zweiten Eingriffselemente
zum Eingriff mit den ersten Eingriffselementen am oberen Rand und eines der zweiten
Eingriffselemente zum Eingriff mit dem ersten Eingriffselement am unteren Rand des
Umlaufelements ausgebildet sind. Dadurch kann erreicht werden, dass stets ein über
die gesamte Höhe des Umlaufelements gleichmäßiges Bewegen des Umlaufelements erfolgt
und somit ein Verklemmen des Umlaufelements verhindert werden kann. Darüber hinaus
kann auch ein Verschleiß reduziert werden, welcher bei einem Eingriff lediglich am
oberen Rand oder lediglich am unteren Rand auftreten kann.
[0012] Darüber hinaus kann durch diese doppelte Ausbildung auch ein redundantes System geschaffen
werden, welches auch dann sicher und zuverlässig ein Weiterbewegen des Umlaufelements
beim Öffnen der Beschickungstüre gewährleistet, wenn unerwarteter Weise an dem oberen
Rand oder an dem unteren Rand eine mechanische Kopplung zwischen dem dortigen ersten
Eingriffselement und dem zugeordneten zweiten Eingriffselement nicht erfolgreich ist.
[0013] In vorteilhafter Weise ist die mechanische Wirkverbindung zwischen den ersten und
zweiten Eingriffselementen derart ausgebildet, dass beim Öffnungsvorgang der Beschickungstüre
des Wäschetrockners das Umlaufelement im Wesentlichen um die Hälfte der Gesamtlänge
des Umlaufelements weiter bewegbar ist. Damit kann erreicht werden, dass nach jedem
zweiten Öffnen der Beschickungstüre wieder der gleiche Teilbereich des Umlaufelements
dem Luftstrom zugewandt angeordnet ist.
[0014] In vorteilhafter Weise ist die Vorrichtung zum Abnehmen von Flusen als Abstreifer
oder als Bürste ausgebildet. Es kann auch vorgesehen sein, dass zumindest zwei Abstreifer
und/oder Bürsten oder zumindest ein Abstreifer und zumindest eine Bürste angeordnet
sind. In bevorzugter Weise ist die Vorrichtung zum Abnehmen von Flusen im Wesentlichen
parallel zu den Umlenkelementen angeordnet und relativ bewegbar zum Umlaufelement
ausgebildet. Die Vorrichtung zum Abnehmen von Flusen ist dabei bevorzugt so groß ausgebildet,
dass ihre Länge der Höhe des Umlaufelements entspricht. Dadurch kann gewährleistet
werden, dass beim Bewegen des Umlaufelements die gesamte Höhe zwischen dem oberen
und dem unteren Rand des Umlaufelements von der Vorrichtung zum Abnehmen von Flusen
erfasst wird und die Flusen im gesamten Bereich zuverlässig entfernt werden können.
Durch die relative Bewegbarkeit der Vorrichtung zum Abnehmen von Flusen gegenüber
dem Umlaufelement kann eine weitere Verbesserung des Reinigungsvorgangs erzielt werden.
[0015] Durch ein gezieltes Bewegen der Vorrichtung zum Abnehmen von Flusen gegenüber dem
Umlaufelement kann an besonders kritischen Stellen somit ein individuelles Reinigen
der Teilbereich des Umlaufelements zielsicher und zuverlässig durchgeführt werden.
[0016] In bevorzugter Weise ist die Vorrichtung zum Abnehmen von Flusen entgegen der beim
Öffnungsvorgang der Beschickungstüre bewirkbaren Umlaufrichtung des Umlaufelements
bewegbar. Durch diese gegenläufige Bewegung des Umlaufelements und der Vorrichtung
zum Abnehmen von Flusen kann eine besonders effektive und effiziente Durchführung
des Reinigungsvorgangs des Umlaufelements erreicht werden.
[0017] Die Vorrichtung zum Abnehmen von Flusen ist beim Öffnungsvorgang der Beschickungstüre
mit dem zweiten Eingriffselement bevorzugterweise derart koppelbar, dass die Bewegung
der Vorrichtung zum Abnehmen der Flusen durch den Öffnungsvorgang der Beschickungstüre
automatisch bewirkbar ist. Dadurch kann durch den ohnehin durchzuführenden Öffnungsvorgang
sowohl die Betätigung des Umlaufelements als auch die Betätigung der Vorrichtung zum
Abnehmen, insbesondere in entgegengesetzten Bewegungsrichtungen, automatisch erreicht
werden.
[0018] In vorteilhafter Weise kann vorgesehen sein, dass die Vorrichtung zum Abnehmen von
Flusen nach einem Reinigungsvorgang des Umlaufelements über eine Reinigungsvorrichtung
zum Säubern der Vorrichtung zum Abnehmen von Flusen bewegbar ist. Dadurch kann auch
die Entfernung der Flusen von der Vorrichtung zum Abnehmen der Flusen stets sicher
erreicht werden. Die Vorrichtung zum Abnehmen von Flusen kann somit bei jedem nachfolgenden
Reinigungsvorgang des Umlaufelements sauber bereit gestellt werden, wodurch auch der
Reinigungsvorgang des Umlaufelements positiv beeinflussbar ist.
[0019] Die Reinigungsvorrichtung ist in vorteilhafter Weise als kammähnliches Element ausgebildet.
An der Innenseite der Beschickungstüre ist in vorteilhafter Weise ein Flusenauffangbereich
ausgebildet, in welchen die durch die Reinigungsvorrichtung von der Vorrichtung zum
Abnehmen von Flusen entfernten Flusen sammelbar sind. Dieser Flusenauffangbereich
kann bevorzugt eine Öffnungsklappe zum Entfernen der Flusen aus dem Flusenauffangbereich
aufweisen. Es kann auch vorgesehen sein, dass der Flusenauffangbereich von der Flusenfiltereinrichtung
gelöst werden kann und aus dem Wäschetrockner entfernt werden kann.
[0020] Die Öffnungsklappe kann über ein Betätigungselement vorteilhafterweise betätigbar
sein, wobei das Betätigungselement im oberen Bereich der Verkleidung der Beschickungstüre
angeordnet sein kann. In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Flusenfiltereinrichtung
eine Einheit zum Erkennen des Befüllungsgrades des Flusenauffangbereichs auf, welche
zum automatischen Anzeigen, insbesondere durch ein optisches und/oder akustisches
Signal, eines erforderlichen Leerens des Flusenauffangbereichs ausgebildet ist. Dadurch
kann sicher erkannt werden, wann das Leeren des Flusenauffangbereichs erfolgen soll.
Ein Überfüllen und somit Verstopfen des Flusenauffangbereichs kann dadurch verhindert
werden.
[0021] Zwischen einem vorderen Umlaufbereich und einem hinteren Umlaufbereich des Umlaufelements
kann ein Kunststoffelement angeordnet sein. Das Umlaufelement kann als Siebgewebe
ausgebildet sein. Das Siebgewebe und das Kunststoffelement können dabei unterschiedliche
Körnungen im Hinblick auf den Durchlass von Flusen aufweisen.
[0022] Vorteilhafterweise sind die Umlenkelemente in einer Innenverkleidung der Beschickungstüre
angeordnet.
[0023] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Reinigen einer Flusenfiltereinrichtung für
einen Luftstrom in einem Wäschetrockner, welcher eine Beschickungstüre aufweist; wobei
die Flusenfiltereinrichtung zumindest zwei Umlenkelemente umfasst, um welche ein endloses
Umlaufelement umlaufend angeordnet ist, wird beim Öffnen der Beschickungstüre eine
mechanische Wirkverbindung zwischen ersten Eingriffselementen, welche zumindest an
einem oberen oder an einem unteren Rand des Umlaufelements angeordnet sind, und einem
zweiten, im Inneren des Wäschetrockners angeordneten Eingriffselement, erzeugt. Durch
den weiteren Öffnungsvorgang der Beschickungstüre wird das Umlaufelement in einer
Umlaufrichtung aufgrund der bestehenden Wirkverbindung zwischen zumindest einem ersten
und dem zweiten Eingriffselement automatisch weiterbewegt und an einer Vorrichtung
zum Abnehmen von Flusen derart vorbeigeführt, dass die Flusen von dem Umlaufelement
entfernt werden. Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird durch die Kopplung der
Bewegung des Umlaufelements abhängig von dem Öffnungsvorgang der Beschickungstüre
ein aufwandsarmes und zuverlässiges Entfernen der Flusen von dem Umlaufelement erreicht.
[0024] Die Vorrichtung zum Abnehmen von Flusen wird während des Öffnungsvorgangs der Beschickungstüre
in entgegengesetzter Richtung zur Umlaufrichtung des Umlaufelements automatisch bewegt.
Indem sowohl das Umlaufelement als auch die Vorrichtung zum Abnehmen von Flusen bewegt
werden, kann das Reinigen des Umlaufelements nochmals verbessert werden.
[0025] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Flusenfiltereinrichtung können auch als vorteilhafte
Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens angesehen werden.
[0026] Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsichtdarstellung auf eine erfindungsgemäße Flusenfiltereinrichtung; und
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Flusenfiltereinrichtung.
[0027] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0028] Die schematische Draufsichtdarstellung in Fig. 1 zeigt eine Flusenfiltereinrichtung
1, welche in einem nicht dargestellten Wäschetrockner angeordnet ist. Die Flusenfiltereinrichtung
1 ist in einem Luftstrom S angeordnet, derart, dass der Luftstrom S die Flusenfiltereinrichtung
1 kreuzt. Im Ausführungsbeispiel ist die Flusenfiltereinrichtung 1 im Wesentlichen
senkrecht zum Luftstrom S orientiert.
[0029] Der Luftstrom S des Wäschetrockners wird üblicherweise über das zu trocknende und
in dem Wäschetrockner befindliche Wäschegut geführt, wobei dabei der Luftstrom S dem
Wäschegut Feuchtigkeit entzieht und Flusen F mitreißen kann, die sich an anderer Stelle
des Wäschetrockners absetzen können und daher entfernt werden müssen. Der die Flusen
5 mitführende Luftstrom S tritt im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 von rechts in
die Flusenfiltereinrichtung 1 ein und wird in einem Luftkanal K waagrecht und gerade
geführt. Die Flusenfiltereinrichtung 1 weist ein endloses Umlaufelement 2 auf, welches
im Ausführungsbeispiel als Endlosband ausgebildet ist. Dieses Umlaufelement 2 wird
im Ausführungsbeispiel von zwei Umlenkelementen 3 und 4 gehalten und gespannt, wobei
das Umlaufelement 2 derart kreuzend zum Luftstrom S angeordnet ist, dass die gerade
gespannten Bereiche (in Fig. 1 vertikal orientierten Bereiche des Umlaufelements 2)
im Wesentlichen senkrecht zum Luftstrom S gehalten werden.
[0030] Die Umlenkelemente 3 und 4 sind drehbeweglich gelagert, wobei wenigstens eines dieser
beiden Umlenkelemente 3 und 4 im oder gegen den Uhrzeigersinn angetrieben werden kann.
[0031] Das Umlaufelement 2 weist einen unteren Rand (nicht dargestellt) und einen oberen
Rand 21 auf. Sowohl an dem unteren Rand als auch an dem oberen Rand 21 sind im Ausführungsbeispiel
erste Eingriffselemente 211 angebracht. Wie dabei zu erkennen ist, sind im Ausführungsbeispiel
in Fig. 1 eine Mehrzahl dieser ersten Eingriffselemente 211 beabstandet zueinander
um den gesamten oberen Rand 21 angeordnet. Die als schwarze Rechtecke schematisch
gekennzeichneten ersten Eingriffselemente 211 sind im Ausführungsbeispiel als Rastnasen
ausgebildet. In entsprechender Weise sind derartige Rastnasen auch am unteren Rand
des Umlaufelements 2 ausgebildet.
[0032] Des Weiteren ist in schematischer Weise eine Vorrichtung 5 zum Abnehmen von Flusen
F von der Oberseite des Umlaufelements 2 angeordnet. Diese Vorrichtung 5 zum Abnehmen
von Flusen F ist im Ausführungsbeispiel bewegbar angeordnet und insbesondere relativ
bewegbar zum Umlaufelement 2 ausgebildet.
[0033] In Fig. 1 ist zu erkennen, dass ein Flusenauffangbereich 6 ausgebildet ist. Nach
einem Reinigungsvorgang des Umlaufelements 2 kann die Vorrichtung 5 zum Abnehmen von
Flusen F über eine nicht dargestellte Reinigungsvorrichtung zum Säubern der Vorrichtung
5 bewegbar angeordnet sein und über diese Reinigungsvorrichtung bewegt werden, derart,
dass die in der Vorrichtung 5 angesammelten Flusen F entfernt werden und durch die
Reinigungsvorrichtung, welche als kammähnliches Element ausgebildet sein kann, in
den Flusenauffangbereich 6 sammelbar sind.
[0034] Sowohl die Flusenfiltereinrichtung 1, als auch die Vorrichtung 5, als auch der Flusenauffangbereich
6 sind im Ausführungsbeispiel an einer Innenseite einer Beschickungstüre (nicht dargestellt)
des Wäschetrockners angeordnet.
[0035] Die Umlenkelemente 3 und 4 sind im Ausführungsbeispiel im Wesentlichen parallel zueinander
angeordnet und zylinderförmig ausgebildet. Die Längsachsen der Umlenkelemente 3 und
4 sind senkrecht zur Figurenebene angeordnet.
[0036] Das Umlaufelement 2 ist zumindest teilweise aus einem Filtergewebe bzw. einem Siebgewebe
ausgebildet, welches ein weitmaschiges Netz aus dünnen, glatten Fäden sein kann.
[0037] Die ersten Eingriffselemente 211 sind in der gezeigten Darstellung gemäß Fig. 1 mechanisch
entkoppelt bzw. ohne mechanische Wirkverbindung zu zweiten Eingriffselementen (nicht
dargestellt), welche im Ausführungsbeispiel im Inneren des Wäschetrockners angeordnet
sind.
[0038] Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Filtervorrichtung 1 wird nachfolgend mit
der perspektivischen Darstellung in Fig. 2 erläutert. Dort ist zu erkennen, dass das
Umlaufelement 2 auch an seinem unteren Rand 22 erste Eingriffselemente 221 aufweist.
Darüber hinaus sind in Fig. 2 auch die im Ausführungsbeispiel zwei zweiten Eingriffselemente
7 und 8 in schematischer Weise gezeigt. Wie dabei zu erkennen ist, sind diese zweiten
Eingriffselemente 7 und 8 stabförmig ausgebildet und weisen an ihren, den ersten Eingriffselementen
211 bzw. 221 zugewandten Endbereichen hakenförmige Enden 71 bzw. 81 auf. Über diese
hakenförmigen Enden 71 und 81 kann eine mechanische Kopplung zwischen den zweiten
Eingriffselementen 7 und 8 und den ersten Eingriffselementen 211 und 221 erzeugt werden.
[0039] Befindet sich der Wäschetrockner im geschlossenen Zustand, ist auch die Beschickungstüre
des Wäschetrockners geschlossen. In diesem geschlossenen Zustand sind die ersten Eingriffselemente
211 und 221 ohne Wirkverbindung und somit ohne mechanische Kopplung zu den zweiten
Eingriffselementen 7 und 8. Wird nun nachfolgend die Beschickungstüre geöffnet, so
wird automatisch ein Eingriff und somit eine mechanische Wirkverbindung zwischen dem
hakenförmigen Ende 71 und einem der ersten Eingriffselemente 211 am oberen Rand 21
des Umlaufelements 2 erzeugt. In analoger Weise wird eine mechanische Kopplung zwischen
dem hakenförmigen Ende 81 des zweiten Eingriffselements 8 mit einem ersten Eingriffselement
221 am unteren Rand 22 des Umlaufelements 2 erzeugt. Dieser Eingriff bzw. diese mechanische
Wirkverbindung wird unmittelbar beim Öffnen der Beschickungstüre hergestellt. Wir
nun nachfolgend die Beschickungstüre in einem weiteren Öffnungsvorgang weiter geöffnet,
so ist die Flusenfiltereinrichtung 1 derart ausgebildet, dass das Umlaufelement 2
im Ausführungsbeispiel in Richtung des Pfeils PF1 bewegt wird. Dies erfolgt dadurch,
dass die zweiten Eingriffselemente 7 und 8 und insbesondere die hakenförmigen Enden
71 und 81 durch den Öffnungsvorgang der Beschickungstüre in diese Richtung bewegt
werden. Aufgrund der mechanischen Kopplung zwischen den zweiten Eingriffselementen
7 und 8 mit den ersten Eingriffselementen 211 und 221 wird folglich auch das Umlaufelement
2 durch den Öffnungsvorgang der Beschickungstüre automatisch in Richtung des Pfeils
PF1 bewegt.
[0040] Im Ausführungsbeispiel wird bei einem Öffnungsvorgang der Beschickungstüre, welcher
von einer minimalen Öffnung bis zu einer maximal möglichen Öffnung der Beschickungstüre
reicht, das Umlaufelement 2 im Wesentlichen um die Hälfte seiner Gesamtlänge weiterbewegt.
Dies bedeutet, dass während eines derartigen Öffnungsvorgangs der ursprünglich dem
Luftstrom S zugewandte Teilbereich des Umlaufelements 2 praktisch vollständig nach
hinten bewegt wird und somit auf der dem Luftstrom S abgewandten Seite positioniert
ist, wenn die Beschickungstüre vollständig geöffnet ist.
[0041] In Fig. 2 ist die Vorrichtung 5 zum Abnehmen der Flusen F benachbart zum Umlenkelement
3 angeordnet. Wie aus der Darstellung in Fig. 2 zu erkennen ist, erstreckt sich die
Vorrichtung 5 zumindest über die gesamte Höhe des Umlaufelements 2. Die Höhe des Umlaufelements
2 wird dabei durch die Ausmaße des Umlaufelements 2 zwischen dem oberen Rand 21 und
dem unteren Rand 22 definiert. Im Ausführungsbeispiel ist diese Vorrichtung 5 relativ
bewegbar zum Umlaufelement 2 ausgebildet. Die Vorrichtung 5 ist ebenfalls mit dem
Öffnungsvorgang der Beschickungstüre derart in Wirkverbindung, dass während dem Öffnen
der Beschickungstüre von einer minimalen Öffnungsstellung in eine maximale Öffnungsstellung
eine Bewegung in Richtung des Pfeils PF2 erfolgt. Im Ausführungsbeispiel ist diese
mechanische Kopplung derart, dass während dieses Öffnungsvorgangs der Beschickungstüre
die Vorrichtung 5 vollständig vom in Fig. 2 gezeigten Zustand bis in eine entsprechende
Position benachbart zum Umlenkelement 4 bewegt wird. Die Vorrichtung 5 wird somit
über den gesamten Weg zwischen dem Umlenkelement 3 und dem Umlenkelement 4 in Richtung
des Pfeils PF2 bewegt. Im Ausführungsbeispiel wird somit bei dem Öffnungsvorgang der
Beschickungstüre eine entgegengesetzte Bewegung zwischen dem Umlaufelement 2 und der
Vorrichtung 5 automatisch bewirkt. Indem die Vorrichtung 5 zumindest während der Bewegung
des Umlaufelements 2 dieses Umlaufelement 2 berührt, werden die an der Oberseite des
Umlaufelements 2 angesammelten Flusen F entfernt.
[0042] Im Ausführungsbeispiel ist die Bewegungsmöglichkeit der Vorrichtung 5 in Pfeilrichtung
PF2 und auch in entgegengesetzter Richtung gemäß des Pfeils PF1 derart, dass sie über
die Anordnung der Umlenkelemente 3 bzw. 4 hinausbewegt werden kann. An der dem Umlenkelement
3 abgewandten Seite des Umlenkelements 4 ist eine nicht dargestellte Reinigungsvorrichtung
angeordnet, welche im Ausführungsbeispiel ein kammähnliches Element ist. In analoger
Weise ist auch an der dem Umlenkelement 4 abgewandten Seite des Umlenkelements 3 ein
weiteres derartiges kammähnliches Element positioniert. Durch Bewegen der Vorrichtung
5 über diese kammähnlichen Elemente können die in der Vorrichtung 5 aufgesammelten
Flusen abgestreift werden. Diese von diesem kammähnlichen Element abfallenden Flusen
gelangen dann in den Flusenauffangbereich 6 (Fig. 1) und werden dort gesammelt.
[0043] Dieser Flusenauffangbereich 6 weist eine Öffnung auf, welche im Ausführungsbeispiel
an der Unterseite bzw. der Bodenseite 61 (Fig. 1) des Flusenauffangbereichs 6 ausgebildet
ist. Diese Öffnung, welche als Klappe ausgebildet sein kann, kann im Ausführungsbeispiel
durch ein nicht dargestelltes Betätigungselements, welches im oberen Bereich der Verkleidung
der Beschickungstüre angeordnet sein kann, betätigt. Das Betätigungselement kann beispielsweise
eine Drucktaste sein. Die in dem Flusenauffangbereich 6 angesammelten Flusen F fallen
dann heraus und in einen bereitgestellten Behälter hinein, beispielsweise einen Abfalleimer.
[0044] Im Ausführungsbeispiel weist der Wäschetrockner eine Einheit, beispielsweise einen
Sensor auf, mit der der Befüllungsgrad des Flusenauffangbereichs 6 überwacht wird
und ein möglicher Überfüllungszustand frühzeitig optisch und/oder akustisch angezeigt
werden kann. Dabei wird signalisiert, dass der Flusenauffangbereich 6 demnächst zu
leeren ist. Es kann dabei vorgesehen sein, dass dies etwa bei zehn Trocknungsvorgängen
gegeben ist und eine derartige Warnung nach etwa zehn Trocknungsvorgängen erzeugt
wird. Selbstverständlich ist diese Zahl lediglich beispielhaft und kann bspw. abhängig
von der Größe des Flusenauffangbereichs 6 deutlich davon abweichen.
[0045] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass zwischen der Vorderseite (Seite, welche dem
Luftstrom S zugewandt ist) und der Rückseite (Seite, welche dem Luftstrom S abgewandt
ist) des Umlaufelements 2 eine Kunststoffwand angebracht ist. Dadurch kann die von
Flusen befreite Luft zurück in das Innere des Wäschetrockners geleitet werden.
[0046] Sowohl die Anzahl, die Ausgestaltung als auch die Formgebung der ersten Eingriffselemente
211 bzw. 221 als auch der zweiten Eingriffselemente 7 und 8 ist in den Fig. 1 und
2 lediglich beispielhaft zum Verständnis der Erfindung gezeigt und kann in vielfältiger
Weise realisiert werden. All diese Ausgestaltungen sind ebenfalls durch die Erfindung
umfasst. Wesentlich ist, dass durch den Öffnungsvorgang einer Beschickungstüre ein
automatisches Bewegen des Umlaufelements 2 und in vorteilhafter Weise auch der Vorrichtung
5 zum Abnehmen der Flusen F generierbar ist.
1. Flusenfiltereinrichtung für einen Luftstrom (S) in einem Wäschetrockner, mit einem
endlosen Umlaufelement (2), welches um zumindest zwei Umlenkelemente (3, 4) angeordnet
ist und derart positioniert ist, dass es von dem Luftstrom (S) gekreuzt wird, wobei
das Umlaufelement (2) einen oberen Rand (21) und einen unteren Rand (22) aufweist,
wobei zumindest an einem der beiden Ränder (21, 22) erste Eingriffselemente (211,
221) angeordnet sind, welche beim Öffnen einer Beschickungstüre des Wäschetrockners
derart in Wirkverbindung mit zumindest einem zweiten Eingriffselement (7, 8), welches
im Inneren des Wäschetrockners angeordnet ist, bringbar sind, dass durch den Öffnungsvorgang
der Beschickungstüre das Umlaufelement (2) automatisch in eine Umlaufrichtung bewegbar
und zumindest an einer Vorrichtung (5) zum Abnehmen von Flusen (F) von dem Umlaufelement
(2) vorbeiführbar ist, wobei die Vorrichtung (5) zum Abnehmen von Flusen (F), insbesondere
eine Bürste, im Wesentlichen parallel zu den Umlenkelementen (3, 4) angeordnet ist
und dadurch gekennzeichnet ist, dass die Vorrichtung (5) zum Abnehmen von Flusen (F) relativ bewegbar zum Umlaufelement
(2) ausgebildet, und entgegen der beim Öffnungsvorgang der Beschickungstüre bewirkbaren
Umlaufrichtung des Umlaufelements (2) bewegbar ist.
2. Flusenfiltereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Eingriffselemente (211, 221) als Rastnasen ausgebildet sind.
3. Flusenfiltereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Eingriffselement (7, 8) stabförmig ausgebildet ist und an seiner einem
ersten Eingriffselement (211, 221) zugewandten Ende (71, 81) hakenförmig ausgebildet
ist.
4. Flusenfiltereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Rand (21) und am unteren Rand (22) erste Eingriffselement (211, 221) ausgebildet
sind und zwei zweite Eingriffselemente (7, 8) im Inneren des Wäschetrockners angeordnet
sind, wobei eines der zweiten Eingriffselement (7) zum Eingriff mit den ersten Eingriffselementen
(211) am oberen Rand (21) und eines der zweiten Eingriffselement (8) zum Eingriff
mit den ersten Eingriffselementen (221) am unteren Rand (22) des Umlaufelements (2)
ausgebildet ist.
5. Flusenfiltereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkverbindung zwischen den ersten (211, 221) und zweiten Eingriffselemente
(7, 8) derart ausgebildet ist, dass beim Öffnungsvorgang der Beschickungstüre des
Wäschetrockners das Umlaufelement (2) im Wesentlichen um die Hälfte der Gesamtlänge
des Umlaufelements (2) weiterbewegbar ist.
6. Flusenfiltereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (5) zum Abnehmen von Flusen (F) eine Bürste ist.
7. Flusenfiltereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (5) zum Abnehmen von Flusen (F) beim Öffnungsvorgang der Beschickungstüre
mit dem zweiten Eingriffselement (7, 8) derart koppelbar ist, dass die Bewegung der
Vorrichtung (5) durch den Öffnungsvorgang automatisch bewirkbar ist.
8. Flusenfiltereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (5) zum Abnehmen von Flusen (F) nach einem Reinigungsvorgang des
Umlaufelements (2) über eine Reinigungsvorrichtung zum Säubern der Vorrichtung (5)
zum Abnehmen von Flusen (F) bewegbar ist.
9. Flusenfiltereinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung als kammähnliches Element ausgebildet ist.
10. Flusenfiltereinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite der Beschickungstüre ein Flusenauffangbereich (6) ausgebildet ist,
in welchen die durch die Reinigungsvorrichtung von der Vorrichtung (5) zum Abnehmen
von Flusen (F) entfernten Flusen (F) sammelbar sind.
11. Flusenfiltereinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Flusenauffangbereich (6) eine Klappe zum Entfernen der Flusen (F) aufweist.
12. Flusenfiltereinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe über ein Betätigungselement, welches insbesondere im oberen Bereich der
Verkleidung der Beschickungstüre angeordnet ist, betätigbar ist.
13. Flusenfiltereinrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einheit zum Erkennen des Befüllungsgrades des Flusenauffangbereichs (6) ausgebildet
ist, welche zum automatischen Anzeigen, insbesondere durch ein optischen und/oder
akustisches Signal, eines kritischen Befüllungsgrades des Flusenauffangbereichs (6)
ausgebildet ist.
14. Flusenfiltereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem vorderen Bereich und einem hinteren Bereich des Umlaufelements (2)
ein Kunststoffelement angeordnet ist.
15. Fluseneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlaufelement (2) zumindest teilweise als Siebgewebe ausgebildet ist.
16. Flusenfiltereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkelemente (3, 4) in einer Innenverkleidung der Beschickungstüre angeordnet
sind.
17. Verfahren zum Reinigen einer Flusenfiltereinrichtung für einen Luftstrom (S) in einem
Wäschetrockner, welcher eine Beschickungstüre aufweist, wobei die Flusenfiltereinrichtung
(1) zumindest zwei Umlenkelemente (3, 4) umfasst, um welche ein endloses Umlaufelement
(2) angeordnet ist, wobei beim Öffnen der Beschicküngstüre eine Wirkverbindung zwischen
ersten Eingriffselementen (211, 221), welche zumindest an einem oberen (21) oder an
einem unteren Rand (22) des Umlaufelements (2) angeordnet sind, und einem zweiten,
im Inneren des Wäschetrockners angeordneten Eingriffselement (7, 8), erzeugt wird
und durch den weiteren Öffnungsvorgang der Beschickungstüre das Umlaufelement (2)
in einer Umlaufrichtung aufgrund der bestehenden Wirkverbindung zwischen zumindest
einem ersten (211, 221) und dem zweiten Eingriffselement (7, 8) automatisch weiterbewegt
wird und an einer Vorrichtung (5) zum Abnehmen von Flusen (F) vorbeigeführt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (5) zum Abnehmen von Flusen (F) während des Öffnungsvorgangs der
Beschickungstüre in entgegengesetzter Richtung zur Umlaufrichtung des Umlaufelements
(2) automatisch bewegt wird.
1. Lint filter device for an air flow (S) in a laundry dryer, with an endless circulating
element (2) which is arranged around at least two deflecting elements (3, 4) and which
is so positioned that it is traversed by the air flow (S), wherein the circulating
element (2) has an upper edge (21) and a lower edge (22), wherein arranged at at least
one of the two edges (21, 22) are first engaging elements (211, 221) which on opening
of a loading door of the laundry dryer can be brought into operative connection in
such a manner with at least one second engaging element (7, 8) arranged in the interior
of the laundry dryer that through the opening process of the loading door the circulating
element (2) is automatically movable in a direction of circulation and can travel
past at least one device (5) for removal of lint (F) from the circulating element
(2), wherein the device (5) for removal of lint (F), particularly a brush, is arranged
substantially parallel to the deflecting elements (3, 4), characterised in that the device (5) for removal of lint (F) is constructed to be movable relative to the
circulating element (2) and is movable opposite to the direction of circulation, which
can be produced during the opening process of the loading door, of the circulating
element (2).
2. Lint filter device according to claim 1, characterised in that the first engaging elements (211, 221) are constructed as detent noses.
3. Lint filter device according to claim 1 or 2, characterised in that the second engaging element (7, 8) is of rod-shaped construction and is formed to
be hook-shaped at its end (71, 81) facing a first engaging element (211, 221).
4. Lint filter device according to any one of the preceding claims, characterised in that first engaging elements (211, 221) are formed at the upper edge (21) and lower edge
(22) and two second engaging elements (7, 8) are arranged in the interior of the laundry
dryer, wherein one (7) of the second engaging elements is, for engagement with the
first engaging elements (211), formed at the upper edge (21) of the circulating element
(2) and one (8) of the second engaging elements is, for engagement with the first
engaging elements (221), formed at the lower edge (22) of the circulating element
(2).
5. Lint filter device according to any one of the preceding claims, characterised in that the operative connection between the first engaging elements (211, 221) and second
engaging elements (7, 8) is formed in such a manner that during the opening process
of the loading door of the laundry dryer the circulating element (2) is movable on
over substantially half the total length of the circulating element (2).
6. Lint filter device according to any one of the preceding claims, characterised in that the device (5) for removal of lint (F) is a brush.
7. Lint filter device according to any one of the preceding claims, characterised in that the device (5) for removal of lint (F) during the opening process of the loading
door is so couplable with the second engaging element (7, 8) that the movement of
the device (5) can be produced automatically by the opening process.
8. Lint filter device according to any one of the preceding claims, characterised in that the device (5) for removal of lint (F) after a cleaning process of the circulating
element (2) is movable over a cleaning device for purging the device (5) for removal
of lint (F).
9. Lint filter device according to claim 8, characterised in that the cleaning device is constructed as a comb-like element.
10. Lint filter device according to claim 8 or 9, characterised in that arranged at the inner side of the loading door is a lint collecting region (6) in
which the lint (F) removed by the cleaning device from the device (5) for removing
lint (F) can be collected.
11. Lint filter device according to claim 10, characterised in that the lint collecting region (6) has a flap for removal of the lint (F).
12. Lint filter device according to claim 11, characterised in that the flap is actuable by way of an actuating element which is arranged particularly
in the upper region of the facing of the loading door.
13. Lint filter device according to any one of claims 10 to 12, characterised in that a unit for recognition of the degree of filling of the lint collecting region (6)
is formed and which is constructed for automatic indication, particularly by an optical
and/or acoustic signal, of a critical degree of filling of the lint collecting region
(6).
14. Lint filter device according to any one of the preceding claims, characterised in that a plastics material element is arranged between a front region and a rear region
of the circulating element (2).
15. Lint filter device according to any one of the preceding claims, characterised in that the circulating element (2) is constructed at least partly as a screen fabric.
16. Lint filter device according to any one of the preceding claims, characterised in that the deflecting elements (3, 4) are arranged in an inner facing of the loading door.
17. Method of cleaning a lint filter device for an air flow (S) in a laundry dryer having
a loading door, wherein the lint filter device (1) comprises at least two deflecting
elements (3, 4), around which an endless circulating element (2) is arranged, wherein
on opening of the loading door an operative connection between first engaging elements
(211, 221), which are arranged at least at an upper edge (21) or a lower edge (22)
of the circulating element (2), and a second engaging element (7, 8), which is arranged
in the interior of the laundry dryer, is produced, and through the continuing opening
process of the loading door the circulating element (2) is automatically moved onward,
by virtue of the operative connection existing between at least one first engaging
element (211, 221) and the second engaging element (7, 8), in a direction of circulation
and travels past a device (5) for removal of lint (F), characterised in that the device (5) for removal of lint (F) is automatically moved during the opening
process of the loading door in a direction opposite to the direction of circulation
of the circulating element (2).
1. Dispositif de filtre à peluches pour un courant d'air (S) dans un sèche-linge, comprenant
un élément à rotation continue (2) lequel est disposé autour d'au moins deux éléments
de renvoi (3, 4) et est positionné de manière à ce qu'il soit croisé par le courant
d'air (S), l'élément de rotation (2) présentant un bord supérieur (21) et un bord
inférieur (22), des premiers éléments de prise (211, 221) étant disposés au moins
sur l'un des deux bords (21, 22), lesquels éléments de prise, lors de l'ouverture
d'une porte de chargement du sèche-linge, peuvent être mis en liaison active avec
au moins un deuxième élément de prise (7, 8), lequel est disposé à l'intérieur du
sèche-linge, de manière à ce qu'en raison de l'opération d'ouverture de la porte de
chargement, l'élément de rotation (2) soit automatiquement déplaçable dans un sens
de rotation et puisse être guidé devant un dispositif (5) destiné à enlever des peluches
(F) de l'élément de rotation (2), le dispositif (5) destiné à enlever des peluches
(F), notamment une brosse, étant disposé essentiellement parallèlement aux éléments
de renvoi (3, 4) et caractérisé en ce que le dispositif (5) destiné à enlever des peluches (F) est réalisé de manière relativement
déplaçable par rapport à l'élément de rotation (2), et en ce qu'il est déplaçable en sens contraire du sens de rotation de l'élément de rotation (2),
pouvant agir lors de l'opération d'ouverture de la porte de chargement.
2. Dispositif de filtre à peluches selon la revendication 1, caractérisé en ce que les premiers éléments de prise (211, 221) sont réalisés en tant que crans d'arrêt.
3. Dispositif de filtre à peluches selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le deuxième élément de prise (7, 8) est réalisé en forme de tige et en ce qu'il est réalisé en forme de crochet sur son extrémité (71, 81) tournée vers un premier
élément de prise (211, 221).
4. Dispositif de filtre à peluches selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que des premiers éléments de prise (211, 221) sont réalisés sur le bord supérieur (21)
et sur le bord inférieur (22) et en ce que deux deuxièmes éléments de prise (7, 8) sont disposés à l'intérieur du sèche-linge,
l'un des deuxièmes éléments de prise (7) étant réalisé pour la prise avec les premiers
éléments de prise (211) sur le bord supérieur (21) et l'un des deuxièmes éléments
de prise (8) étant réalisé pour la prise avec les premiers éléments de prise (221)
sur le bord inférieur (22) de l'élément de rotation (2).
5. Dispositif de filtre à peluches selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la liaison active entre les premiers éléments de prise (211, 221) et les deuxièmes
éléments de prise (7, 8) est réalisée de manière à ce que, lors de l'opération d'ouverture
de la porte de chargement du sèche-linge, l'élément de rotation (2) puisse continuer
d'être déplacé essentiellement de moitié de la longueur totale de l'élément de rotation
(2).
6. Dispositif de filtre à peluches selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif (5) destiné à enlever des peluches (F) est une brosse.
7. Dispositif de filtre à peluches selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif (5) destiné à enlever des peluches (F), lors de l'opération d'ouverture
de la porte de chargement, peut être couplé au deuxième élément de prise (7, 8) de
manière à ce que le mouvement du dispositif (5) puisse agir automatiquement en raison
de l'opération d'ouverture.
8. Dispositif de filtre à peluches selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif (5) destiné à enlever des peluches (F), après une opération de nettoyage
de l'élément de rotation (2) par l'intermédiaire d'un dispositif de nettoyage destiné
à nettoyer le dispositif (5), est déplaçable pour enlever des peluches (F).
9. Dispositif de filtre à peluches selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif de nettoyage est réalisé en tant qu'élément semblable à un peigne.
10. Dispositif de filtre à peluches selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce qu'une zone d'accumulation de peluches (6) est réalisée sur le côté intérieur de la porte
de chargement, dans laquelle zone les peluches (F) retirées par le dispositif (5)
destiné à enlever des peluches (F) au moyen du dispositif de nettoyage peuvent être
collectées.
11. Dispositif de filtre à peluches selon la revendication 10, caractérisé en ce que la zone d'accumulation de peluches (6) présente un volet pour retirer les peluches
(F).
12. Dispositif de filtre à peluches selon la revendication 11, caractérisé en ce que le volet est commandable par l'intermédiaire d'un élément de commande, lequel est
disposé notamment dans la partie supérieure du revêtement de la porte de chargement.
13. Dispositif de filtre à peluches selon l'une quelconque des revendications 10 à 12,
caractérisé en ce qu'une unité de reconnaissance du degré de remplissage de la zone d'accumulation de peluches
(6) est réalisée, laquelle est réalisée pour l'indication automatique, notamment au
moyen d'un signal optique et/ou sonore, d'un degré de remplissage critique de la zone
d'accumulation de peluches (6).
14. Dispositif de filtre à peluches selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un élément en plastique est disposé entre une partie avant et une partie arrière de
l'élément de rotation (2).
15. Dispositif de filtre à peluches selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de rotation (2) est réalisé au moins en partie comme toile à tamis.
16. Dispositif de filtre à peluches selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les éléments de renvoi (3, 4) sont disposés dans un revêtement intérieur de la porte
de chargement.
17. Procédé de nettoyage d'un dispositif de filtre à peluches pour un courant d'air (S)
dans un sèche-linge lequel présente une porte de chargement, le dispositif de filtre
à peluches (1) comprenant au moins deux éléments de renvoi (3, 4) autour desquels
est disposé un élément à rotation continue (2), une liaison active entre des premiers
éléments de prise (211, 221), lesquels sont disposés au moins sur un bord supérieur
(21) ou sur un bord inférieur (22) de l'élément de rotation (2), et un deuxième élément
de prise (7, 8) disposé à l'intérieur du sèche-linge, étant générée lors de l'ouverture
de la porte de chargement, et l'élément de rotation (2), en raison de la poursuite
de l'opération d'ouverture de la porte de chargement, continuant automatiquement d'être
déplacé dans un sens de rotation dû à la liaison active existant entre au moins un
premier élément de prise (211, 221) et le deuxième élément de prise (7, 8) et étant
guidé devant un dispositif (5) destiné à enlever des peluches (F), caractérisé en ce que le dispositif (5) destiné à enlever des peluches (F), pendant l'opération d'ouverture
de la porte de chargement, est automatiquement déplacé en sens contraire du sens de
rotation de l'élément de rotation (2).


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