[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorschubraupe zur Führung und/oder zum Transport von
Werkstücken, insbesondere für Holzbearbeitungsmaschinen, wie Hobel- oder Fräsmaschinen.
[0002] An Holzbearbeitungsmaschinen ist es häufig notwendig, daß sehr kurze Werkstücke bearbeitet
werden müssen. In derartigen Fällen ist im automatischen Vorschubbetrieb eine Einschränkung
des bearbeitbaren Maßes dadurch angegeben, daß die Vorschubwalzen, die für den Vorschub
des Werkstückes sorgen, in der Regel beabstandet vom Bearbeitungswerkzeug angeordnet
sind, um mit diesem nicht zu kollidieren. Werden nun sehr kurze Werkstücke bearbeitet,
kommt es vor, daß das Werkstück von keiner der Vorschubrollen der Holzbearbeitungsmaschine
erfaßt werden kann, um es weiter zu transportieren. Dazu wird dann häufig ein weiterer
Werkstück-Rohling angesetzt, um das sehr kurze Werkstück sicher durch die Maschine
zu transportieren. Dies führt zu nicht unerheblichen Aufwendungen bezüglich unnütz
hergestellter Werkstücke beziehungsweise zum Ausschuß.
[0003] Aus der Druckschrift
DE 298 03 939 ist eine Vorschubraupe bekannt, die einen eigenen Antrieb (Getriebemotor) aufweist.
[0004] Aus dem Stand der Technik ist des weiteren die Druckschrift
EP 0 937 554 bekannt, die eine Kreissägenschutzhaube zeigt. Dabei ist in der Schutzhaube beziehungsweise
dem Gehäuse der Schutzhaube eine Vorschubeinrichtung für das zu sägende Werkstück
angebracht. Dieses wird von einem eigenen Antriebsmotor angetrieben.
[0005] Des weiteren ist die Druckschrift DE-GM 77 36 302 bekannt geworden. Dort ist eine
Hilfsvorrichtung für den Einstecktisch an Holzbearbeitungsmaschinen vorgestellt worden.
In dieser Vorrichtung werden keine Einschubwalzen gezeigt, sondern der Einschub wird,
da es sich um einen Einstecktisch handelt, durch einen Schrägförderer mit nebeneinander
liegenden Stäben gefördert. Eine Vorschubwalze, die das Werkstück, insbesondere im
Bereich des Bearbeitungswerkzeuges antreibt, ist dieser Druckschrift nicht zu entnehmen.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine optimale Förderung auch sehr kurzer Werkstücke
an Holzbearbeitungsmaschinen im Bereich des Bearbeitungswerkzeuges zu gewährleisten,
die Anordnung beziehungsweise Nachrüstung einer Vorschubraupe an neuen und älteren
Holzbearbeitungsmaschinen zu ermöglichen und überproduktion beziehungsweise Ausschuß
zu vermeiden.
[0007] Die Erfindung geht von dem zuvor beschriebenen Stand der Technik aus und schlägt
zur Lösung der Aufgabe eine Vorschubraupe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vor. Die
Vorschubraupe ist an die Holzbearbeitungsmaschine ankoppelbar ausgebildet. Das bedeutet,
daß diese Vorschubraupe auch zur Nachrüstung an Holzbearbeitungsmaschinen dient. Damit
können Holzbearbeitungsmaschinen, wie Hobel- oder Fräsmaschinen, welche keine ausreichenden
Transporteinrichtungen für den nicht abgedeckten Bereich der Bearbeitungswerkzeuge
haben, nachgerüstet werden. Die Vorschubraupe steht somit sozusagen als Nachrüstset
zur Verfügung. Sie lässt sich allerdings auch als Zubehörteil für entsprechende Holzbearbeitungsmaschinen
einsetzen.
[0008] Diese Vorschubraupe sorgt erfindungsgemäß jetzt für den Vorschub von Werkstücken,
der durch die Antriebswalzen beziehungsweise Antriebsrollen einer Holzbearbeitungsmaschine
nicht gewährleistet werden kann. Dadurch, daß die Vorschubraupe insbesondere an beziehungsweise
auf dem Bearbeitungstisch einer Holzbearbeitungsmaschine anordenbar ist, gelingt es,
bei Anordnung dieser Vorschubraupe im Bereich des Holzbearbeitungswerkzeuges, auch
äußerst kurze Werkstücke, wie kurze Glasleisten, sicher an beziehungsweise unter dem
Bearbeitungswerkzeug hindurch zu führen und zu bearbeiten. Der nach dem Stand der
Technik entstehende Ausschuß wird dabei komplett vermieden, da der Bereich, der durch
die Vorschubwalzen nicht abgedeckt werden konnte, jetzt durch die erfindungsgemäße
Vorschubraupe abgedeckt wird. Auch werden Unfallgefährdungen, wie sie durch eine teilweise
leichtsinnige Arbeitsweise von Bedienpersonen hervorgerufen wurden, indem bestimmte
Werkstück-Rohlinge oder Reste zur Führung sozusagen als Stock für das zu bearbeitende
Werkstück verwendet wurden, komplett vermieden.
[0009] Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorschubraupe sieht vor, daß sie derart
auf dem Bearbeitungstisch positionierbar ist, daß sie das Werkstück im Bereich des
Bearbeitungswerkzeugs einer Holzbearbeitungsmaschine zu transportieren vermag. Dies
wurde zuvor bereits beschrieben. Die Vorschubraupe wird erfindungsgemäß so auf dem
Bearbeitungstisch beziehungsweise an dem Bearbeitungstisch der Holzbearbeitungsmaschine
angeordnet, daß sie den Bereich am Bearbeitungswerkzeug zum Transport des Werkstückes
sicher abdeckt.
[0010] In einer erfindungsgemäßen Variante ist vorgesehen, daß die Vorschubraupe als Zubehörteil
für entsprechende Holzbearbeitungsmaschinen ausgebildet ist. Die Vorschubraupe wird
dabei zum Beispiel bei Bedarf an der Holzbearbeitungsmaschine montiert und eingesetzt.
[0011] Entsprechend einer Variante der Erfindung ist der Antrieb der Vorschubraupe durch
eine Kupplung angegeben. Diese Kupplung kann beispielsweise mit vorhandenen Antrieben
der Holzbearbeitungsmaschine gekoppelt werden beziehungsweise an vorhandene drehbare
Elemente der Holzbearbeitungsmaschine angeschlossen werden, wenn diese drehbaren Elemente
mit entsprechenden Kupplungsstücken ausgestattet sind. Auch ist eine Nachrüstung mit
Kupplungsstücken meist problemlos möglich. Durch diese mechanische Kopplung wird,
zum Beispiel durch Ankopplung an Vorschubrollen eine Synchronisierung der Vorschubbewegung
erreicht.
[0012] Eine Variante der Erfindung sieht weiterhin vor, daß der Antrieb auf eine Welle der
Vorschubraupe wirkt. Die Welle dient zur Übertragung der Drehbewegung des Antriebs
auf das Förderglied.
[0013] Die Ankoppelung erfolgt entsprechend einer weiteren Variante der Erfindung durch
eine Kupplung, bevorzugt durch eine Schnellkupplung. Hierbei sind verschiedene Kupplungsarten
möglich. Die Erfindung ist auf eine Variante nicht eingeschränkt.
[0014] In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß das Förderglied ein
Raupenband oder mindestens eine, bevorzugt eine Reihe von Antriebswalzen aufweist.
Das Förderglied sorgt für den ordnungsgemäßen Transport des Werstückes gerade im Bereich
des Bearbeitungswerkzeuges, um, wie beschrieben, gerade kurze Werkstücke in diesem
Bereich zu bewegen. Um das zu bewirken, kann das Förderglied in vielfacher Weise ausgebildet
sein. Bei einer ersten Variante ist vorgesehen, daß ein Raupenband in dem Förderglied
vorgesehen ist. Das Raupenband ist ein endlos umlaufendes Trum, dessen dem Werkstück
zugewandte Seite gegebenenfalls entsprechend profiliert und/oder beschichtet ist,
um eine sichere Haftung zu gewährleisten.
[0015] Gleiches wird aber auch durch eine Reihe von Antriebswalzen erreicht, die entsprechend
antreibbar sind. Dabei stehen die Antriebswalzen des Fördergliedes in Kontakt mit
dem Werkstück. Auch ist es möglich, nur eine Antriebswalze vorzusehen, die günstigerweise
zwischen zwei Vorschubwalzen oder gegenüber dem Bearbeitungswerkzeug angeordnet ist,
um eine zuverlässige Führung des Werkstückes zu erreichen.
[0016] Das Förderglied der erfindungsgemäßen Vorschubraupe ist entsprechend einer Ausführungsform
der Erfindung durch ein Gehäuse, einen Anschlag oder dergleichen angegeben. Dabei
umfaßt das Förderglied alle notwendigen Baugruppen, die zur Förderung des Werkstückes
notwendig sind.
[0017] Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist dadurch angegeben, daß das Förderglied mit
einem Getriebe, bevorzugt einem Winkelgetriebe, ausgestattet ist, um die Drehbewegung
der Welle in eine lineare Bewegung für das Werkstück umzuwandeln. Dadurch kann die
von dem Antrieb zur Verfügung gestellte Drehbewegung zum Beispiel in eine lineare
Bewegung in dem Gehäuse der Vorschubraupe umgewandelt werden. Diese lineare Bewegung
wird dann auf das Werkstück, beispielsweise durch ein Raupenband, übertragen.
[0018] Eine weitere Variante der Erfindung sieht vor, daß das Förderglied einen Schlitten
aufweist, der an beziehungsweise auf dem Bearbeitungstisch der Hobelmaschine festlegbar
beziehungsweise einstellbar ist. Dadurch kann gegebenenfalls der Schlitten auch zur
Einstellung der Bearbeitungsbreite beziehungsweise der Werkstückbreite eingesetzt
werden. Der Schlitten ist dabei zum Beispiel zwangsweise auf verschiedene Werkstückbreiten
einstellbar und an das Werkstück anpreßbar. Bevorzugt ist es dabei, wenn eine variable
Anpreßbarkeit gegeben ist. Diese kann beispielsweise durch ein Federpaket erreicht
werden. Weiterhin ist eine Koppelung der Einstellung des Schlittens an diejenige vertikale,
90° zum Bearbeitungswerkzeug versetzte Bearbeitungswelle, die die Fläche am Werkstück
erzeugt, an der eine Seite der Vorschubraupe später angedrückt wird, sinnvoll. Wenn
diese vertikale Bearbeitungswelle verfahren wird, wird automatisch die gesamte Vorschubraupe
ebenfalls so verfahren, daß die relative Lage der "neuen" Werkstückfläche zur Anlagefläche
der Vorschubraupe unverändert bleibt. Diese Koppelung kann auf mechanischem Wege,
zum Beispiel durch einen Bowdenzug oder durch direkte Koppelung oder mit Hilfe einer
entsprechend nachgeführten, gesteuerten Achse verwirklicht werden. Dies erspart die
gesonderte Einstellung der Vorschubraupe.
[0019] Des weiteren ist vorgesehen, daß das Förderglied nicht nur zum Transport des Werkstückes
dient, sondern auch zu dessen Führung. Daher ist das Förderglied entsprechen positionierbar,
um eine angemessene ausreichende Führung zu ergeben.
[0020] Erfindungsgemäß ist es auch vorgesehen, daß der Schlitten ein Raupenband oder die
Antriebswalzen trägt. Dieses Raupenband dient der Förderbewegung für das zu bearbeitende
Werkstück. Die Drehbewegung des Antriebs beziehungsweise der Welle wird durch das
Raupenband oder die Antriebswalzen auf das Werkstück in Form einer linearen Bewegung
übertragen.
[0021] Das Raupenband wird entsprechend einer weiteren Variante der Erfindung über Umlenkrollen
oder dergleichen im Schlitten umlaufen angeordnet. Dabei sind die Umlenkrollen bevorzugt
senkrecht mit Bezug zum Bearbeitungstisch angeordnet. Dadurch läßt sich eine sehr
niedrige Bauart erreichen, die es ermöglicht, die erfindungsgemäße Vorschubraupe direkt
am Bearbeitungswerkzeug, zumindest aber in unmittelbarer Nähe des Bearbeitungswerkzeuges
anzuordnen. Dabei ist zum Beispiel auch vorgesehen, daß eine der Umlenkrollen auch
gleichzeitig als Antriebsrolle für das Raupenband dient. Durch die niedrige Bauart
ist insbesondere eine Anordnung zwischen Bearbeitungswerkzeug und Bearbeitungstisch
möglich.
[0022] Eine weitere Variante der Erfindung sieht vor, daß das Raupenband zumindest an einer
am Werkstück anlegbaren Seite des Schlittens das Werkstück kontaktiert und antreibt.
Bevorzugt ist selbstverständlich diese Antriebsbewegung mit dem Antrieb der Holzbearbeitungsmaschine
synchronisiert.
[0023] Erfindungsgemäß ist es weiterhin vorgesehen, daß der Schlitten schmaler beziehungsweise
niedriger ausgebildet ist als das zu bearbeitende Werkstück. Dadurch ist es insgesamt
ebenfalls erreichbar, daß die Vorschubraupe an beziehungsweise in der Nähe des Bearbeitungswerkzeuges
kontaktlos zu diesem angeordnet werden kann.
[0024] Bevorzugt sind entsprechend einer Weiterbildung der Erfindung das Getriebe und der
Schlitten über ein Gehäuse miteinander verbunden. Das Gehäuse dient dabei beispielsweise
zur Aufnahme des Getriebes beziehungsweise der Umlenkmittel zur Aufnahme des Antriebs
beziehungsweise der Wellen für die Übertragung der Antriebsbewegung und zur Aufnahme
des Schlittens, wobei der Schlitten bevorzugt an dem Gehäuse einstellbar beziehungsweise
feststellbar angeordnet ist.
[0025] Die Erfindung zeichnet sich auch dadurch aus, daß das Getriebe derart ausgebildet
ist, daß die Vorschubgeschwindigkeit für das Werkstück die gleiche Geschwindigkeit
aufweist wie die durch die Vorschubwalzen der Holzbearbeitungsmaschine zur Verfügung
gestellte Geschwindigkeit. Ebenso wie die Synchronisierungsvariante dient diese Variante
dazu, das Werkstück problemlos zu bearbeiten, wobei außerordentliche Oberflächenqualität
und absatzlose Bearbeitung gewährleistet werden.
[0026] Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist dadurch angegeben, daß mehrere Vorschubraupen
beziehungsweise Förderglieder auf einem Schlitten vorgesehen sind. Dadurch läßt es
sich erreichen, daß universell gearbeitet werden kann und bestimmte Bearbeitungsmöglichkeiten
für unterschiedlichste Werkstücke erreichbar sind.
[0027] Die Erfindung zeichnet sich auch dadurch aus, daß der Schlitten der Vorschubraupe
parallelogrammartig ausgebildet ist und eine Seite des Parallelogramms die Kontaktfläche
zum Werkstück hin bildet. Diese Kontaktfläche ist dabei die Fläche, die parallel zum
Werkstück selbst verläuft. Diese Kontaktfläche ist dabei teilweise offen, wodurch
ein Antriebsmittel, wie beispielsweise das Raupenband, an dem Werkstück angreifen
kann.
[0028] Auch das Gehäuse der erfindungsgemäßen Vorschubraupe ist bevorzugt schmaler beziehungsweise
niedriger ausgebildet als das zu bearbeitende Werkstück und weist bevorzugt ebenfalls
eine Kontakfläche zum Werkstück auf. Insbesondere in einer Variante, bei der die Vorschubraupe
ohne Schlitten ausführbar ist, ist an dieser Kontaktfläche die Übertragung der Vorschubbewegung
von der Raupe auf das Werkstück vorgesehen.
[0029] Die Welle der Vorschubraupe ist entsprechend einer bevorzugten Variante der Erfindung
als Kardanwelle angegeben. Dabei ist die Welle entsprechend einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung teleskopierbar ausgebildet. Durch die teleskopartige Ausbildung in Verbindung
mit der Ausbildung als Kardanwelle, läßt sich eine Höhen- und Breitenverstellung der
Vorschubraupe bezüglich des Werkstückes problemlos erreichen.
[0030] Auch mit einer weiteren Ausführungsform einer Welle als biegsame Welle lassen sich
die zuvor beschriebenen, vorteilhaften Wirkungen erreichen. Bevorzugt ist es auch,
wenn die Welle zur Höhenverstellung der Vorschubraupe abwinkelbar ausgebildet ist.
[0031] Eine Variante der Erfindung sieht weiterhin vor, daß der Schlitten als Einstellvorrichtung
ausgebildet ist. Dadurch läßt sich in äußerst einfacher Weise eine Breitenverstellung
bezüglich der Anlagekante oder bezüglich für die Breite des Werkstückes erreichen.
Diese Breiteneinstellung kann aber auch, wie bereits beschrieben, durch eine Koppelung
auf mechanischem Weg erreicht werden.
[0032] Erfindungsgemäß ist es auch vorgesehen, daß eine Einstellvorrichtung vorgesehen ist,
mittels derer die Vorschubraupe auf das Maß des Werkstücks einstellbar ist. Dies kann
mit einer gesonderten Einstellvorrichtung in dazu allgemein bekannter Weise erfolgen.
Dies kann aber ebenso auch mit der bereits beschriebenen Variante einer Einstellvorrichtung
mit Hilfe des Schlitten erfolgen. Die Einstellvorrichtung kann dabei sowohl manuell
ausgebildet sein als auch mittels elektrischer oder pneumatischer Antriebs- beziehungsweise
Stellelemente.
[0033] Erfindungsgemäß ist es auch vorgesehen, das die Einstellung in vorhandenen beziehungsweise
vorgebbaren Rastermaßen erfolgen kann. Dazu sind in beziehungsweise an der Einstellvorrichtung
bereits entsprechende Rastermaße hinterlegt, die entsprechend abgerufen werden können.
Es ist jedoch auch möglich, weitere gewünschte Raster nachträglich anzugeben beziehungsweise
einzulesen.
[0034] Bevorzugt ist es weiterhin, wenn die Einstellvorrichtung mit einer Steuerung, vorteilhafterweise
der Steuerung einer Holzverarbeitungsmaschine verbindbar ist. Durch diese Variante
wird der anlagentechnische Aufwand für die Vorschubraupe selbst etwas minimiert. Moderne
Holverarbeitungsmaschinen besitzen heute in der Regel ausreichend dimensionierte Steuerungen,
die einen Anschluß einer Vorschubraupe, deren steuerungstechnischer Aufwand nicht
sehr hoch ist, durchaus ermöglichen.
[0035] Die Erfindung stellt auch eine Holzverarbeitungsmaschine, insbesondere eine Säge-,
Hobel- oder Fräsmaschine mit wenigstens einem Bearbeitungwerkzeug und mit einem Bearbeitungstisch
zur Verfügung, auf dem das zu bearbeitende Werkstück aufliegt und zur Bearbeitung
zu dem Bearbeitungswerkzeug gefördert wird, die sich dadurch auszeichnet, daß wenigstens
eine Vorschubraupe, wie zuvor beschrieben, zur Führung und/oder zum Transport des
Werkstücks auf- beziehungsweise an dem Bearbeitungstisch vorgesehen ist. Die erfindungsgemäße
Holzbearbeitungsmaschine ist dabei nicht nur auf eine Variante der Erfindung eingeschränkt.
Vielmehr ist es erfindungsgemäß gewünscht und vorgesehen, daß eine oder mehrere der
zuvor beschriebenen Ausführungsformen beziehungsweise Varianten der erfindungsgemäßen
Vorschubraupe mit der Holzbearbeitungsmaschine kombiniert werden.
[0036] Eine Holzbearbeitungsmaschine, wie zuvor beschrieben, zeichnet sich dadurch aus,
daß die Holzbearbeitungsmaschine eine Vierseiten-Hobelmaschine mit Hobelwerkzeugen
ist. Insbesondere bei Hobelmaschinen oder bei Fräsmaschinen kommen die Vorzüge der
Ausbildung mit einer Vorschubraupe am besten zur Geltung. Die Erfindung ist jedoch
auf Hobel- beziehungsweise Fräsmaschinen nicht eingeschränkt. Vielmehr läßt sich die
erfindungsgemäße Vorschubraupe in beziehungsweise an verschiedensten Holzbearbeitungsmaschinen
positionieren beziehungsweise anordnen.
[0037] Erfindungsgemäß ist es auch von Vorteil, wenn vertikal und/oder horizontal orientierte
Vorschubwalzen vorgesehen sind und zumindest an einer der Vorschubwalzen, vorzugsweise
an der dem Bearbeitungswerkzeug am nächsten liegenden Vorschubwalze, eine Vorschubraupe
angeordnet ist beziehungsweise anordenbar ist. Die Verbindung mit den vertikal- und/oder
horizontal orientierten Vorschubwalzen bietet den Vorteil, daß man keinen gesonderten
Antrieb für die Vorschubraupe benötigt. Vielmehr kann man die Drehbewegung der Vorschubwalzen
gleich nutzen, um den Antrieb für die Vorschubraupe, respektive für den Antrieb des
zu bearbeitenden Werkstücks im Bereich des Bearbeitungswerkzeuges zur Verfügung zu
stellen. Die so gewonnene Drehbewegung ist dabei gleich synchronisiert, so daß der
Aufwand für die Übertragung der Drehbewegung der Vorschubwalze auf das Bearbeitungswerkzeug
über die Vorschubraupe relativ gering ist. Auch die Nachrüstung einer Vorschubraupe
an vorhandenen Holzbearbeitungsmaschinen läßt sich so am einfachsten und günstigsten
durchführen, indem beispielsweise die Wellenstümpfe der Vorschubwalzen beziehungsweise
zumindest der Wellenstumpf einer Vorschubwalze mit einem Kupplungselement versehen
werden, um die Verbindung zur Vorschubraupe über eine dort vorhandene Kupplung herzustellen.
[0038] Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist dadurch angegeben, daß die Vorschubraupe auf
beziehungsweise an dem Bearbeitungstisch der Holzbearbeitungsmaschine derart anordenbar
ist, daß sie das Werkstück zumindest im Bereich eines Bearbeitungswerkzeuges zu transportieren
vermag. Gerade diese Anordnung der Vorschubraupe, die gerade im Bereich des Bearbeitungswerkzeuges
vorgesehen ist, ist für den Transport von sehr kurzen Werkstücken vorteilhaft.
[0039] Die Holzbearbeitungsmaschine, wie zuvor beschrieben, zeichnet sich entsprechend einer
Variante der Erfindung dadurch aus, daß die Vorschubraupe im Bereich zwischen zwei
Vorschubwalzen angeordnet ist, wovon sich eine der Vorschubwalzen in Bearbeitungsrichtung
vor und eine nach dem Bearbeitungswerkzeug befindet.
[0040] Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Holzbearbeitungsmaschine zeichnet sich dadurch
aus, daß die Vorschubraupe im Bereich des Bearbeitungswerkzeuges selbst angeordnet
ist. Dies ist eine bevorzugte Variante, da dadurch die Bewegung des zu bearbeitenden
Werkstückes sicher gewährleistet wird und keine Absätze durch eine Unterbrechung des
Transports während der Bearbeitung auf der Oberfläche beispielsweise dann sichtbar
werden.
[0041] Bevorzugt ist es entsprechend einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, wenn
die Vorschubraupe auf der der Vorschubwalze gegenüberliegenden Seite am Werkstück
vorgesehen ist und weiter bevorzugt eine zusätzliche Anlage für das Werkstück bildet.
Dadurch wird das Werkstück sozusagen zweiseitig geführt, nämlich zum einen durch den
Bearbeitungstisch beziehungsweise durch dessen Anlagekante und zum anderen durch die
Vorschubraupe.
[0042] Die Vorschubraupe ist entsprechend einer vorteilhaften Variante der Erfindung derart
ausgebildet, daß sie auch der Spannung des Werkstücks dient. Der Anpreßdruck für die
Spannung ist bevorzugt einstellbar, zum Beispiel durch Federn.
[0043] Erfindungsgemäß wurde gefunden, daß es von Vorteil ist, wenn die Holzbearbeitungsmaschine
derart ausgebildet ist, daß die Vorschubraupe mit mindestens einer der Vorschubwalzen
der Holzbearbeitungsmaschine verbindbar für den Antrieb zum Beispiel über ein Kupplungsstück
ausgebildet ist.
[0044] Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Holzbearbeitungsmaschine zeichnet
sich dadurch aus, daß die Vorschubraupe mit wenigstens einer der horizontal orientierten
Vorschubwalzen verbindbar ist. Die Verbindung mit einer horizontal orientierten Vorschubwalze
ist bevorzugt. Gleichwohl ist erfindungsgemäß nicht ausgeschlossen, die Vorschubraupe
auch mit wenigstens einer der vertikal orientierten Vorschubwalzen zu verbinden. Dies
wird insbesondere an vertikal orientierten Bearbeitungswerkzeugen vorgesehen.
[0045] Eine Holzbearbeitungsmaschine wie zuvor beschrieben zeichnet sich entsprechend einer
Weiterbildung dadurch aus, daß die Vorschubraupe und die Vorschubwalze mittels eines
die Drehbewegung der Vorschubwalzen übertragenen Mittels miteinander verbunden sind.
Dieses Mittel kann beispielsweise durch eine Kupplung oder durch Flansche, die Wellen
miteinander verbinden, angegeben sein.
[0046] Eine Holzbearbeitungsmaschine zeichnet sich entsprechend einer Weiterbildung der
Erfindung dadurch aus, daß zumindest ein Teil, bevorzugt ein Teil des Gehäuses beziehungsweise
ein Teil des Schlittens der Vorschubraupe am Bearbeitungswekzeug positionierbar ist,
ohne mit diesem zu kollidieren und der Werkstücktransport in diesem Bereich gewährleistet
wird. Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß sowohl die erfindungsgemäße Vorschubraupe
als auch die erfindungsgemäße Holzbearbeitungsmaschine mit einer Vorschubraupe insgesamt
ein wesentlich besseres Bearbeitungsergebnis insbesondere für sehr kurze Werkstücke
zur Verfügung stellt. Die Ausschußproduktion beziehungsweise die Produktion von unnützen
Werkstücken wird erheblich minimiert. Die Unfallgefährdungen für die Bedienpersonen
werden weiter minimiert, da diese nicht zu Improvisationen bezüglich der Bearbeitung
gezwungen sind. Der Automatikbetrieb kann in vollstem Umfang gewährleistet werden.
Damit sind alle aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile durch die Erfindung
jetzt beseitigt worden.
[0047] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und Zeichnungen weiter
beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1a
- Draufsicht auf eine Ausführungsform der Vorschubraupe nach der Erfindung;
- Fig. 1b
- Vorderansicht auf die Ausführungsform der Figur 1a.
[0048] Die Figur 1a zeigt eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der Vorschubraupe nach
der Erfindung, wobei mit dem Bezugszeichen 1 die Vorschubraupe insgesamt schematisch
durch den Pfeil angedeutet wird. Die Vorschubraupe 1 ist an der Vorschubwalze 2 beziehungsweise
an einem Wellenstumpf beziehungsweise einem Kupplungsstück dieser Vorschubwalze 2
angeordnet. Dabei ist eine Kupplung 9 vorgesehen, die die Welle der Vorschubwalze
2 mit der Welle 3 der Vorschubraupe 1 verbindet. Die Welle 3 der Vorschubraupe 1 ist
dabei als Kardanwelle ausgebildet. Entsprechend einer weiteren Ausführungsvariante
nach der Erfindung ist diese Kardanwelle teleskopierbar ausgebildet. Das heißt, wenigstens
zwei Teile der Welle sind vorgesehen, die ineinander schiebbar beziehungsweise auseinander
ziehbar ausgebildet sind. Selbstverständlich ist auch eine andere Ausführungsform
möglich.
[0049] Die Welle 3 kann beispielsweise auch als biegsame Welle ausgebildet sein, die ebenfalls
in der Lage ist, die Drehbewegung winklig zu übertragen. Die Welle 3 ist über ein
weiteres Kardangelenk mit einem Getriebe 4 verbunden, über welches die Drehbewegung
der Welle 3, respektive der Vorschubwalze 2, auf die Vorschubraupe 1 übertragen wird.
Dabei wird die Drehbewegung in eine lineare Bewegung umgewandelt, so daß die Vorschubraupe
1 das Werkstück 6 in Bearbeitungsrichtung bewegen kann. Das Werkstück 6 liegt auf
einem Bearbeitungstisch 10 auf, dessen Anlagekante 10/1 in der Figur 1a zu sehen ist.
[0050] In der dargestellten Ausführungsform ist an dem Gehäuse 7 ein Schlitten 5 vorgesehen,
der sehr schmal ausgebildet ist und der den Vorteil bietet, daß er an dem Bearbeitungswerkzeug
8 auch in gespannter Stellung anordenbar ist. Der Schlitten 5 der Vorschubraupe 1
ist parallelogrammartig ausgebildet und besitzt eine Seite 13, die am Werkstück 6
anliegt und eine Kontaktstelle für ein in Fig. 1a nicht dargestelltes Raupenband 14
mit dem Werkstück 6 bildet. Das Raupenband 14 (siehe Fig. 3) dient dabei der Vorschubbewegung
für das Werkstück.
[0051] Auch das Gehäuse 7 befindet sich in Bearbeitungsstellung noch unter dem Höhenniveau
des Bearbeitungswerkzeuges 8 (hier dem Hobelwerkzeug), ist jedoch in der dargestellten
Ausführungsform neben diesem angeordnet. Der Vorteil der Anordnung ist klar ersichtlich,
da normalerweise die für den Vorschub des Werkstücks 6 sorgenden Vorschubwalzen 2
in einem gewissen Abstand vom Bearbeitungswerkzeug 8 angeordnet sein müssen, um durch
dieses nicht in Mitleidenschaft gezogen zu werden, bleibt ein bestimmter Bereich des
Werkstücks im Bearbeitungs- beziehungsweise Transportprozeß ohne Vorschub. Um nun
besonders kurze Werkstücke 6 bearbeiten zu können, wird es häufig so realisiert, daß
man einen Vorschubstock oder einen weiteren Werkstück-Rohling dazu verwendet, um das
eigentliche Werkstück unter dem Bearbeitungswerkzeug 8 hindurch beziehungsweise an
diesen vorbei zu schieben. Dadurch wird eine Reihe von nicht notwendigem Ausschuß
produziert. Zudem ist diese Verfahrensweise im automatischen Betrieb äußerst störend,
da dadurch die Automatik jeweils entweder angehalten werden müßte oder ein enstsprechendes
Rohmaterial noch angelegt werden müßte, um das eigentliche Werkstück komplett zu bearbeiten.
Auch sind gegebenenfalls Unfallgefahren mit einer solchen Arbeitsweise verbunden,
wenn durch die Bedienperson dies zum Beispiel händisch vorgenommen wird.
[0052] Mit der erfindungsgemäßen Vorschubraupe 1 ist es jetzt möglich, auch äußerst kurze
Werkstücke bearbeiten zu können, die ohne den Automatikbetrieb unterbrechen zu müssen,
an dem Bearbeitungswerkzeug 8 vorbeigeführt werden können. Die Vorschubraupe 1 nach
der Erfindung ist dabei universell auf unterschiedliche Werkstückbreiten und auf äußerst
geringe Werkstückhöhen einsetzbar. Auch der Abstand zur Anlagekante für das Werkstück
auf dem Bearbeitungsstück 10 ist beispielsweise durch die längenveränderbare Welle
beziehungsweise durch die als biegsame Welle ausgeführte Welle äußerst flexibel. Eine
genaue Führung läßt sich beispielsweise dadurch erreichen, daß, wie abgebildet, die
gesamte Vorrichtung in gewissem Maße parallelogrammartig ausgebildet ist und dadurch
parallel das zu bearbeitende Werkstück 6 führt. Diese parallelogrammartige Führung
ist zum Beispiel mittels entsprechender Einstellvorrichtungen, die in der Abbildung
nicht gezeigt sind, auf Maß einstellbar und somit äußerst universell einsetzbar. Als
Teil der Einstellvorrichtung kann auch der Schlitten 5 verwendet werden, indem er
an dem Gehäuse 7 einstellbar beziehungsweise festlegbar angeordnet ist. Sehr kurze
Glasleisten lassen sich jetzt erfindungsgemäß in jeder gewünschten Länge anfertigen,
auch wenn sie vorher bereits auf Länge zugeschnitten werden.
[0053] In der Fig. 1a sind auch Details der erfindungsgemäßen Vorschubraupe 1 erkennbar.
Dabei handelt es sich im Wesentlichen um ein Detail für ein Förderglied der Vorschubraupe
1. Diese Details sind dabei in dem Schlitten 5 angeordnet, der wieder parallelogrammartig
ausgebildet ist. Der Schlitten 5 ist bewegbar an dem Gehäuse 7 angeordnet. Das Getriebe
4 treibt das Raupenband 14 an. Das Raupenband 14 wird dabei über die Umlenkrollen
15 und 16 derart umgelenkt, daß es an der Seite 13, welche die Kontaktstelle zum Werkstück
bildet, parallel zum zu transportierenden Werkstück verläuft. Das zu transportierende
Werkstück wird dabei von dem Raupenband 14 angetrieben. Das Raupenband 14 ist dabei
in Fig. 1a ebenso gestrichelt dargestellt, wie die Umlenkrollen 14 und 15.
[0054] Zum Zweck des Vorschubs für das Werkstück kann das Raupenband 14 an der zum Werkstück
zugewandten Seite profiliert ausgebildet sein. Insbesondere eignet sich für das Raupenband
14 ein kettenförmiges Band, welches bereits Profilierungen aufweist. Selbstverständlich
können zur Verbesserung des Kontaktes entsprechende Kontaktflächen auf der zum Werkstück
zugewandten Seite vorgesehen sein. Durch die gliederförmige Ausgestaltung ist ein
leichtes Umlenken des Raupenbandes an der ersten Umlenkrolle 15 und der zweiten Umlenkrolle
16 sowie am Getriebe sehr einfach möglich. Das Raupenband 14 kann, entsprechend einer
weiteren Ausführungsform, selbstverständlich auch als Riementrieb in Form eines auf
der zum Werkstück zuweisenden Seite profilierten Keilriemens beispielsweise ausgebildet
sein. Die Umlenkrollen 15 und 16 sind in einer nicht dargestellten Variante der Erfindung
als Gleitschuhe ausgebildet.
[0055] Die Figur 1b zeigt eine Vorderansicht auf die Ausführungsform der Figur 1a. In dieser
Ausführungsform ist sehr schön zu sehen, daß die Vorschubraupe 1 mittels einer Kupplung
9 an einer der Vorschubwalzen 2 angekoppelt ist. Die Welle 3 zeigt wieder die Kardanwelle,
die mit dem Getriebe 4, in dieser Ausführungsform ein Winkelgetriebe, verbunden ist.
Unterhalb des Getriebes 4 und unterhalb der Welle 3 befindet sich das Gehäuse 7. Unterhalb
des Gehäuses 7 befindet sich der Schlitten 5, der in dieser Ausführungsform die Seite
13 für die Kontaktstelle zwischen Werkstück 6 und Raupenband 14 für die Führung und/oder
den Transport des Werkstückes 6 bildet. Selbstverständlich ist es entsprechend einer
nicht dargestellten Variante der Erfindung auch möglich, einen Teil des Gehäuses 7
so auszubilden, daß er direkt als Schlitten für den Antrieb und die Führung für das
Werkstück dient. Es ist allerdings auch möglich, das Gehäuse, wie dargestellt, so
weit vom Bearbeitungswerkzeug 8 entfernt zu positionieren, daß dieses dann nicht mehr
in Kontakt mit dem Gehäuse 7 kommen kann. Die Führung und Förderung des Werkstücks
6 wird dann durch den noch wesentlich flacheren Schlitten 5 übernommen. Dadurch ist
es beispielsweise möglich, noch flachere beziehungsweise schmalere Werkstücke mittels
der Vorschubraupe 1 zu transportieren. Der Schlitten 5 ist bevorzugt parallelogrammartig
ausgebildet. Aus dieser Abbildung gut ersichtlich ist, daß sowohl der Schlitten 5
als auch das Gehäuse 7 nicht in Kollision mit dem Bearbeitungswerkzeug 8 gelangen
können. Ersichtlich wird auch, daß die durch die Welle 3 übertragene Drehbewegung
auf das Getriebe 4 hier in die Bewegungsrichtung für das Werkstück umgewandelt werden
kann. Der Bearbeitungstisch 10 ist mit seiner Anlagekante 10/1, welche in der Ausführungsform
nach der Figur 1a lediglich sichtbar dargestellt ist, hier sehr gut zu erkennen.
1. Vorschubraupe zur Führung und/oder zum Transport von Werkstücken für Holzbearbeitungsmaschinen
mit wenigstens einer Vorschubwalze (2), wie Hobel- oder Fräsmaschinen, wobei die Vorschubraupe
zumindest aus einem Antrieb und einem Förderglied zum Transport des Werkstücks besteht,
wobei die Vorschubraupe (1) auf bzw. an dem Bearbeitungstisch (10) einer Holzbearbeitungsmaschine
anordenbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubraupe (1) an die Vorschubwalze (2) ankoppelbar ausgebildet und als Antrieb
für die Vorschubraupe (1) der Antrieb der Vorschubwalze (2) der Holzbearbeitungsmaschine
vorgesehen ist.
2. Vorschubraupe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubraupe (1) derart auf dem Bearbeitungstisch positionierbar ist, dass sie
das Werkstück (6) im Bereich des Bearbeitungswerkzeugs (8) einer Holzbearbeitungsmaschine
zu transportieren vermag.
3. Vorschubraupe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb durch eine Kupplung (9), bevorzugt eine Schnellkupplung, angegeben ist
und/oder der Antrieb auf eine Welle (3) wirkt.
4. Vorschubraupe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderglied ein Raupenband (14) oder mindestens eine, insbesondere eine Reihe
von Antriebswalzen aufweist und/oder das Förderglied mit einem Getriebe, bevorzugt
einem Winkelgetriebe (4) ausgestattet ist, um die Drehbewegung der Welle (3) in eine
lineare Bewegung für das Werkstück (6) umzuwandeln.
5. Vorschubraupe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderglied einen Schlitten (5) aufweist, der an bzw. auf dem Bearbeitungstisch
(10) der Hobelmaschine festlegbar beziehungsweise einstellbar ist, vorzugsweise auf
verschiedene Werkstückbreiten einstellbar und/oder an das Werkstück (6) anpressbar
ausgebildet ist und/oder das Förderglied auch zur Führung des Werkstückes (6) dient.
6. Vorschubraupe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Federpaket vorgesehen ist, mittels dessen eine Anpressbarkeit, insbesondere variable
Anpressbarkeit erreicht wird und/oder die Koppelung durch einen Bowdenzug oder direkte
Kopplung an die Bearbeitungswelle erhalten wird.
7. Vorschubraupe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Schlittens durch eine Kopplung an diejenige vertikale, um 90°
zum Bearbeitungswerkzeug (8) versetzte Bearbeitungswelle angegeben ist, die die Anlagefläche
des Werkstückes (6) erzeugt, an die die Vorschubraupe zum Transport angelegt wird
8. Vorschubraupe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (5) das Raupenband (14) oder die Antriebswalze/n trägt oder das Raupenband
(14) über Umlenkrollen (15), Gleitschuhe oder dergleichen umläuft, wobei insbesondere
die Umlenkrollen (15) senkrecht mit Bezug zum Bearbeitungstisch (10) angeordnet sind
und/oder mehrere Vorschubraupen beziehungsweise Förderglieder (1) auf einem Schlitten
(5) vorgesehen sind.
9. Vorschubraupe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (4) und der Schlitten (5), bevorzugt über ein Gehäuse (7) miteinander
verbunden sind, wobei das Getriebe (5) derart ausgebildet ist, daß die Vorschubgeschwindigkeit
für das Werkstück (6) die gleiche Geschwindigkeit aufweist, wie die durch die Vorschubwalze
(2) der Holzbearbeitungsmaschine zur Verfügung gestellte oder der Schlitten (5) der
Vorschubraupe (1) parallelogrammartig ausgebildet ist und eine Seite (13) des Parallelogramms
die Kontaktfläche zum Werkstück (6) bildet.
10. Vorschubraupe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (7) schmaler bzw. niedriger ausgebildet ist als das zu bearbeitende Werkstück
(6) und vorzugsweise eine Kontaktfläche (12) zum Werkstück (6) aufweist und/oder eine
Einstellvorrichtung vorgesehen ist, mittels derer die Vorschubraupe (1) auf das Maß
des Werkstücks (6) einstellbar ist.
11. Vorschubraupe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (5) als Einstellvorrichtung ausgebildet ist, wobei die Einstellvorrichtung
bevorzugt Rastermasse aufweist, innerhalb derer sie auf bestimmte Werkstückbreiten
einstellbar ist und/oder die Einstellvorrichtung mit einer Steuerung, bevorzugt der
Steuerung der Holzbearbeitungsmaschine verbindbar ist.
12. Holzbearbeitungsmaschine, insbesondere Säge-, Hobel- oder Fräsmaschine mit wenigstens
einem Bearbeitungswerkzeug und mit einem Bearbeitungstisch, auf dem das zu bearbeitende
Werkstück aufliegt und zur Bearbeitung durch wenigstens eine Vorschubwalze zu dem
Bearbeitungswerkzeug gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Vorschubraupe (1) nach einem der vorhergehende Ansprüche zur Führung
und/oder zum Transport des Werkstücks (6) auf bzw. an dem Bearbeitungstisch (10) vorgesehen
ist.
13. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass vertikal und/oder horizontal orientierte Vorschubwalzen (2) vorgesehen sind und zumindest
an einer der Vorschubwalzen (2) vorzugsweise an der dem Bearbeitungswerkzeug (8) am
nächsten liegenden Vorschubwalze (2) die Vorschubraupe (1) angeordnet bzw. anordenbar
ist und/oder die Vorschubraupe (1) auf bzw. an dem Bearbeitungstisch (10) derart anordenbar
ist, dass sie das Werkstück (6) zumindest im Bereich eines Bearbeitungswerkzeuges
(8) zu transportieren vermag.
14. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubraupe (1) im Bereich zwischen zwei Vorschubwalzen (2) angeordnet ist,
wovon sich eine in Bearbeitungsrichtung vor und eine nach dem Bearbeitungswerkzeug
(8) befindet und/oder die Vorschubraupe (1) auf der der Vorschubwalze (2) gegenüberliegenden
Seite am Werkstück (6) vorgesehen ist und bevorzugt eine zusätzliche Anlage für das
Werkstück (6) bildet, insbesondere die Vorschubraupe (1) derart ausgebildet ist, dass
sie auch der Spannung des Werkstücks (6) dient.
15. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubraupe (1) mit mindestens einer der horizontal orientierten Vorschubwalzen
(2) der Holzbearbeitungsmaschine verbindbar für den Antrieb zum Beispiel über ein
Kupplungsstück ausgebildet ist und/oder zumindest ein Teil, bevorzugt ein Teil des
Gehäuses (7) bzw. ein Teil des Schlittens (5) der Vorschubraupe (1) am Bearbeitungswerkzeug
(8) positionierbar ist, ohne mit diesem zu kollidieren und der Werkstücktransport
in diesem Bereich gewährleistet wird.
1. Feed crawler for guiding and/or conveying of work pieces for wood machine tools with
at least one feed roll (2), such as planing or milling machines, wherein the feed
crawler comprises at least one drive and one conveying element for conveying the work
piece, wherein the feed crawler (1) can be arranged on or at the machining table (10)
of a wood machine tool, characterized in that the feed crawler (1) is designed in such a way that it can be coupled to the feed
roll (2), and the drive of the feed roll (2) of the wood machine tool is provided
as drive of the feed crawler (1).
2. Feed crawler according to claim 1, characterized in that the feed crawler (1) can be positioned on the machining table in such a way that
it can convey the work piece (6) in the area of the machining tool (8) of a wood machine
tool.
3. Feed crawler according to one of the preceding claims, characterized in that the drive is determined by a clutch (9), preferably a quick clutch, and/or the drive
acts on a shaft (3).
4. Feed crawler according to one of the preceding claims, characterized in that the conveying element has a crawler belt (14) or at least one, in particular a row
of driving roll(s), and/or the conveying element is equipped with a gear, preferably
an angular gear (4) to change the rotational movement of the shaft (3) into a linear
movement for the work piece (6).
5. Feed crawler according to one of the preceding claims, characterized in that the conveying element has a slide (5) which can be fixed or set at or on the machining
table (10) of the planing machine, set preferably to different width of work pieces,
and/or is designed in such a way that it can be pressed to the work piece (6), and/or
the conveying element also serves for guiding the work piece (6).
6. Feed crawler according to one of the preceding claims, characterized in that a spring assembly is provided which reaches the chance of pressing, in particular
of variably pressing, and/or the coupling is reached by a Bowden pull wire or direct
coupling to the machining shaft.
7. Feed crawler according to one of the preceding claims, characterized in that the adjustment of the slide is determined by a coupling to that vertical machining
shaft shifted about 90° to the machining tool (8) which causes the contact surface
of the work piece (6) to which the feed crawler is put in contact for conveying.
8. Feed crawler according to one of the preceding claims, characterized in that the slide (5) carries the crawler belt (14) or the driving roll(s), or the crawler
belt (14) revolves over deflection rollers (15), sliding blocks or the like, wherein
in particular the deflection rollers (15) are arranged vertically with respect to
the machining table (10), and/or several feed crawlers or conveying elements (1) are
provided on a slide (5).
9. Feed crawler according to one of the preceding claims, characterized in that the gear (4) and the slide (5) are connected to each other, preferably over a housing
(7), wherein the gear (5) is designed in such a way that the rate of feed for the
work piece (6) has the same speed as the one provided by the feed roll (2) of the
wood machine tool, or the slide (5) of the feed crawler (1) is designed like a parallelogram
and one side (13) of the parallelogram forms the contact surface to the work piece
(6).
10. Feed crawler according to one of the preceding claims, characterized in that the housing (7) is designed narrower or lower than the work piece (6) to be machined,
and has preferably a contact surface (12) to the work piece (6), and/or an adjustment
device is provided by means of which the feed crawler (1) can be adjusted to the dimension
of the work piece (6).
11. Feed crawler according to one of the preceding claims, characterized in that the slide (5) is designed as adjustment device wherein the adjustment device has
preferably modular dimensions within which it can be set to certain widths of work
pieces, and/or the adjustment device can be connected with a control, preferably with
the control of the wood machine tool.
12. Wood machine tool, in particular sawing, planing or milling machine with at least
one machining tool and one machining table on which the work piece to be machined
is supported and is conveyed for machining by at least one feed roll to the machining
tool, characterized in that at least one feed crawler (1) according to one of the preceding claims is provided
for guiding and/or conveying the work piece (6) on or at the machining table (10).
13. Wood machine tool according to claim 12, characterized in that vertically and/or horizontally orientated feed rolls (2) are provided, and at least
at one of the feed rolls (2), preferably the feed roll (2) closest to machining tool
(8), the feed crawler (1) is or can be arranged, and/or the feed crawler (1) can be
arranged on or at machining table (10) in such a way that it can convey the work piece
(6) at least in the area of a machining tool (8).
14. Wood machine tool according to one of the preceding claims 12 and 13, characterized in that the feed crawler (1) is arranged in the area between two feed rolls (2) one of which
being in the direction of machining before and one after the machining tool (8), and/or
the feed crawler (1) is provided on the side at the work piece (6) opposite the feed
roll (2) and forms preferably an additional contact surface for the work piece (6),
in particular the feed crawler (1) is designed in such a way that it also serves for
clamping the work piece (6).
15. Wood machine tool according to one of the preceding claims 12 to 14,
characterized in that the feed crawler
(1) is designed in such a way that it can be connected with at least one of the horizontally
orientated feed rolls (2) of the wood machine tool for driving via, for example, a
clutch piece, and/or at least one part, preferably a part of the housing (7) or a
part of the slide (5) of the feed crawler (1) can be positioned at the machining tool
(8) without colliding with it, and the conveying of the work piece in this area is
guaranteed.
1. Convoyeur à bande guidant et/ou transportant des pièces à usiner, destiné à des machines
d'usinage de bois comportant au moins un rouleau d'avancement (2) comme des raboteuses
ou fraiseuses, ce convoyeur à bande (1) comporte au moins une commande et un dispositif
d'entraînement permettant de transporter la pièce à usiner et est situé sur ou au
niveau d'une table d'usinage (10) d'une machine d'usinage de bois, caractérisé en ce que le convoyeur à bande (1) peut être couplé au rouleau d'avancement (2) et possède
une commande commune avec le rouleau d'avancement (2) de la machine d'usinage de bois.
2. Convoyeur à bande selon la revendication 1, caractérisé en ce que le convoyeur à bande (1) peut être positionné sur la table d'usinage de façon à permettre
de transporter la pièce à usiner (6) vers la zone d'usinage d'un outil d'usinage (8)
d'une machine d'usinage de bois.
3. Convoyeur à bande selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la commande est réalisée par un raccord (9) et de préférence par un raccord rapide
et/ou en ce que la commande agit sur un arbre d'entraînement (3).
4. Convoyeur à bande selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'entraînement comporte une bande (14) ou au moins un rouleau commandé
et en particulier une série de rouleaux commandés et/ou en ce que le dispositif d'entraînement possède un engrenage et, en particulier, un engrenage
à renvoi d'angle (4) permettant de transformer le mouvement de rotation de l'arbre
(3) en un mouvement linéaire de la pièce à usiner.
5. Convoyeur à bande selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'entraînement possède un coulisseau (5) pouvant être immobilisé ou
sa position ajustée sur ou au niveau de la table d'usinage (10) de la raboteuse et
de préférence pour des largeurs différentes des pièces à usiner et/ou pouvant être
appliqué contre la pièce à usiner (6) et/ou en ce que le dispositif d'entraînement
peut également servir au guidage de la pièce à usiner (6).
6. Convoyeur à bande selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il existe un ensemble de ressorts destiné à appuyer contre la pièce à usiner et en
particulier, à obtenir une force d'appui variable et/ou en ce que la transmission des forces s'effectue par un câble de tension ou par couplage direct
sur l'arbre d'entraînement.
7. Convoyeur à bande selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le déplacement du coulisseau est effectué par couplage à l'arbre de l'outil vertical
et orienté de 90° par rapport à l'outil d'usinage (8) formant la surface d'appui de
la pièce à usiner (6) contre laquelle la bande du convoyeur s'appuie.
8. Convoyeur à bande selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le coulisseau (5) comporte la bande d'entraînement (14) ou le(s) rouleau(x) d'entraînement
ou en ce que la bande d'entraînement (14) est guidée à l'aide de rouleaux (15), de patins ou d'éléments
similaires et ceci, de façon à ce que surtout les rouleaux (15) soient orientés perpendiculairement
par rapport à la table d'usinage (10) et/ou en ce que qu'il existe plusieurs convoyeurs à bande ou dispositifs d'entraînement (1) sur le
coulisseau (5).
9. Convoyeur à bande selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'engrenage (4) et le coulisseau (5) sont liés de préférence à l'aide d'un châssis
(7) avec une configuration particulière de l'engrenage (4) permettant d'obtenir une
vitesse d'avancement de la pièce à usiner (6) identique à celle résultant de la rotation
des rouleaux d'avancement (2) de la machine d'usinage de bois ou en ce que le coulisseau (5) du convoyeur à bande possède une forme de parallélogramme dont
un côté (13) forme la surface de contact avec la pièce à usiner (6).
10. Convoyeur à bande selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le châssis (7) est plus étroit ou plus bas que la pièce à usiner (6) et comporte
de préférence une surface de contact (12) avec la pièce à usiner (6) et/ou en ce qu'il existe un dispositif d'ajustement permettant de positionner le convoyeur en fonction
de la dimension de la pièce à usiner (6).
11. Convoyeur à bande selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le coulisseau (5) est configuré comme un dispositif d'ajustement comportant une grille
de dimensions à l'intérieur de laquelle ce dispositif peut être ajusté pour certaines
largeurs de la pièce à usiner et/ou en ce que le dispositif d'ajustement peut être connecté à un bontier de commande et, en particulier
au bontier de commande de la machine d'usinage de bois.
12. Machine d'usinage de bois et en particulier toute scie, raboteuse ou fraiseuse comportant
au moins un outil d'usinage et une table d'usinage supportant la pièce à usiner qui
est déplacée vers l'outil d'usinage par au moins un rouleau d'avancement, caractérisée en ce qu'au moins un convoyeur à bande (1) selon une des revendications précédentes est utilisé
pour guider et/ou transporter la pièce à usiner (6) sur ou au niveau de la table d'usinage
(10).
13. Machine d'usinage de bois selon la revendication 12, caractérisée en ce que des rouleaux d'avancement (2) verticaux et/ou horizontaux sont prévus et en ce que le convoyeur à bande (1) est ou peut être situé au moins au niveau d'un des rouleaux
d'avancement (2) et de préférence à celui étant le plus près de l'outil d'usinage
(8) et/ou en ce que le convoyeur à bande (1) peut être positionné sur ou au niveau de la table d'usinage
(10) de façon à ce qu'il peut déplacer la pièce à usiner (6) au moins dans la zone
à proximité de l'outil d'usinage (8).
14. Machine d'usinage de bois selon une des revendications précédentes 12 ou 13, caractérisée en ce que le convoyeur à bande (1) est situé dans une zone entre deux rouleaux d'avancement
(2) dont un est situé selon la direction d'avancement avant l'outil d'usinage et l'autre
après et/ou en ce que le convoyeur à bande (1) constitue une surface d'appui supplémentaire pour la pièce
à usiner (6) située sur la face opposée de la pièce à usiner par rapport à celle sur
laquelle appuie le rouleau d'avancement (2) et permet également de serrer la pièce
à usiner (6).
15. Machine d'usinage de bois selon une des revendications précédentes 12 à 14, caractérisée en ce que le convoyeur à bande (1) possède pour son entraînement une configuration lui permettant
d'être lié par exemple via un embrayage à au moins un des rouleaux d'avancement horizontaux
(2) de la machine d'usinage de bois et/ou en ce qu'au moins une partie du convoyeur à bande (1) et de préférence une partie du châssis
(7) ou une partie du coulisseau (5) peut être positionnée à proximité de l'outil d'usinage
(8) sans risque de collision afin de réaliser le transport de la pièce à usiner dans
cette zone.