[0001] Die Erfindung betrifft ein Holz sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zu dessen
Herstellung. Ferner betrifft die Erfindung eine Verwendung des Holzes.
[0002] Eine Vielzahl der Holzarten tropischer Regionen weisen gegenüber den heimischen Hölzern
Vorteile auf, so besitzen sie in der Regel eine größere Härte, Rohdichte, Dauerhaftigkeit,
Abriebfestigkeit, Pilz- und Insektenresistenz. Der Abbau der Tropenwälder und der
damit verbundene Rückgang dieser Ressource zwingen zur Findung von Alternativen.
[0003] Thermisch behandeltes (modifiziertes) Holz ist Holz, das bei Temperaturen von über
160 °C und teilweise hohen Drücken behandelt wurde, was zu einer dauerhaften Änderung
der Eigenschaften des Holzes über den gesamten Holzquerschnitt führt. Die Hitzebehandlung
zu einer Änderung der chemischen Zusammensetzung des Holzes und zu einem Abbau von
Hemicellulose und α-Cellulose, einer Austreibung von Harzen, einer Reduzierung der
Anzahl der Hydroxylgruppen und einer Erhöhung des relativen Ligninanteils.
[0004] Der pH-Wert des thermisch behandelten Holzes ist aufgrund der entstehenden organischen
Säuren geringer als der von unbehandeltem Holz.
[0005] Bekannt sind Verfahren, bei denen die Dauerhaftigkeit eines Holzes durch Holzschutzmittel
erhöht wird. Die Holzschutzmittel werden dabei durch Streichen, Sprühen oder Einpressen
mittels Druck auf oder in das Holz eingebracht. Ein Nachteil dieser Verfahren ist
der Kosten- und Zeitaufwand für die in Intervallen nötige Auffrischung der Schutzmaßnahme.
Hinzu kommt, dass die Holzschutzmittel während der Verwendung durch Auswaschen unkontrolliert
in den Boden gelangen können. Die nach der Verwendung erforderliche Entsorgung ist
ebenso kritisch zu bewerten.
[0006] Es existieren bereits verschiedene Verfahren zur thermischen Modifikation von Holz
(
DE 695 01 588 T2,
DE 698 00 790 T2). Nachteil der bisher bekannten Verfahren sind die in Abhängigkeit von der Holzart
und je nach Art des Verfahrens erzielten unterschiedlichen Produktqualitäten.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein thermisch behandeltes Holz (Thermoholz)
bereitzustellen, das unabhängig von der Holzart in einer reproduzierbaren Produktqualität
herstellbar ist.
[0008] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch ein Holz gelöst, welches durch
Behandeln von Holz in zwei oder mehr Schritten bei einem Druck im Bereich von 860
bis 1090 hPa in einer Inertgasatmosphäre bei Temperaturen im ersten Schritt im Bereich
von 20 bis 150 °C und im zweiten Schritt im Bereich von mehr als 150 °C erhältlich
ist. Ein Druckanstieg durch die Ausdehnung des Gases bei erhöhter Temperatur während
der Wärmebehandlung des Holzes wird dabei durch einen Druckausgleich vermieden.
[0009] Bevorzugt ist das Inertgas ausgewählt aus Stickstoff, Argon, Neon, Helium, Kohlendioxid
(CO
2), Lachgas (N
2O) oder aus deren Mischungen. Durch die Wärmebehandlung unter Inertgas, erhält man
Holz in einer gleich bleibenden Qualität. Das Inertgas wird verwendet, um die Anwesenheit
von Sauerstoff als Reaktionspartner bei chemischen Zersetzungsprozessen (Hitzebehandlung)
zu reduzieren. Zudem kann auf den Einsatz von Holzschutzmitteln verzichtet werden,
wodurch die Umweltfreundlichkeit des Holzes erhalten bleibt.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung behandelt man das Holz, indem
man im ersten Schritt die Temperatur auf eine Temperatur im Bereich von 80 bis 120
°C erhöht, diese Temperatur für 5 bis 40 Stunden, insbesondere für 5 bis 15 Stunden,
hält und anschließend die Temperatur weiter erhöht. Während der Haltezeit wird das
Holz durchwärmt und die restliche Holzfeuchte entweicht.
[0011] Anschließend wird die Temperatur erhöht, so dass die Hitzebehandlung des Holzes beginnen
kann. Dies geschieht in einem zweiten Schritt.
[0012] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung behandelt man das Holz
im zweiten Schritt mit Temperaturen im Bereich von 160 bis 200 °C. In diesem Temperaturbereich
findet die Hitzebehandlung des Holzes statt.
[0013] Des Weiteren wird die Aufgabe der vorliegenden Erfindung durch ein Verfahren zur
Herstellung des erfindungsgemäßen Holzes gelöst, bei dem man Holz in zwei oder mehr
Schritten bei einem Druck im Bereich von 860 bis 1090 hPa in einer Inertgas-Atmosphäre
mit Temperaturen im ersten Schritt im Bereich von 20 bis 150 °C und im zweiten Schritt
im Bereich von mehr als 150 °C behandelt.
[0014] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung findet die Inertisierung erst ab
einer Temperatur von über 105 °C statt.
[0015] Mit thermischen Modifikationsverfahren können bei diversen Nadel- und Laubhölzern
positive Änderungen der Eigenschaften im Vergleich zu deren naturbelassenen Zuständen
erzeugt werden. Das erfindungsgemäße Verfahren weist zudem den Vorteil auf, dass man
thermisch modifizierte Hölzer in reproduzierbarer Produktqualität durch Anpassung
der Prozessparameter (Temperatur/Zeit) an die Holzart und das gewünschte Endprodukt
erzielt.
[0016] Das Inertgas wählt man vorzugsweise aus Stickstoff, Argon, Neon, Helium, Kohlendioxid,
Lachgas oder deren Mischung aus. Die Inertisierung der Atmosphäre, beispielsweise
durch Stickstoff oder Edelgase, ermöglicht es, dass das der Wärmebehandlung ausgesetzte
Holz eine homogene Qualität mit gleichmäßigen Eigenschaften über den gesamten Querschnitt
aufweist.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erhöht man die Temperatur im ersten
Schritt auf eine Temperatur im Bereich von 80 bis 120 °C, diese Temperatur hält man
für 5 bis 40 Stunden, insbesondere für 5 bis 15 Stunden, anschließend erhöht man die
Temperatur weiter. Die Temperatur wird dabei soweit erhöht, dass die Hitzebehandlung
des zu behandelnden Holzes gestartet wird.
[0018] Die Wärmebehandlung des Holzes führt man bei Temperaturen im Bereich von 140 bis
260 °C durch, vorzugsweise behandelt man das Holz im zweiten Schritt mit Temperaturen
im Bereich von 160 bis 200 °C.
[0019] Die Dauer der Wärmebehandlung ist abhängig von der Holzart und der Stärke des Holzes
und kann dementsprechend variabel gestaltet werden.
[0020] Vorzugsweise führt man die Wärmebehandlung des Holzes für 55 bis 75 Stunden durch
(erster und zweiter Schritt). Die Behandlung des Holzes bei Temperaturen über 150
°C (Hitzebehandlung im zweiten Schritt) erfolgt jedoch nur für einen Zeitraum von
ungefähr 5 bis 30 Stunden, insbesondere für einen Zeitraum von 15 bis 25 Stunden.
[0021] Vorzugsweise regelt man den Druck in dem Behandlungsraum mittels eines Überdruckventils.
Der Druck im Behandlungsraum sollte im Bereich von 860 bis 1090 hPa liegen, dies entspricht
im Wesentlichen dem Normaldruck (1013,25 hPa = 1,01325 bar).
[0022] In dem Behandlungsraum erzeugt man vorzugsweise vor der Behandlung des Holzes einen
Unterdruck und befüllt anschließend den Behandlungsraum mit dem Inertgas. Dabei wird
zunächst die sich in dem Behandlungsraum befindliche Luft herausgezogen. In das auf
diese Weise entstandene Vakuum wird dann das Inertgas eingeleitet.
[0023] Das erfindungsgemäße Verfahren führt man unter Normaldruck durch. Dies ermöglicht,
im Gegensatz zu bekannten Verfahren, einen kontrollierten, konstanten Prozessablauf
der keine Druckerhöhung erfordert.
[0024] Während der Abkühlungsphase tritt Luft aus der Atmosphäre durch das Überdruckventil
in den Behandlungsraum ein, so dass kein erneuter Unterdruck im Behandlungsraum entsteht.
[0025] Damit das zu behandelnde Holz einer gleichmäßigen Wärmebehandlung ausgesetzt wird,
erzeugt man vorzugsweise während der Behandlung eine Gasströmung um das zu behandelnde
Holz. Hierzu weist der Behandlungsraum ein Gebläse auf.
[0026] Des Weiteren wird die Aufgabe der vorliegenden Erfindung durch eine Vorrichtung bestehend
aus einem gasdichten Behandlungsraum gelöst, der mindestens eine Öffnung zum Einbringen
des Holzes in den Behandlungsraum, mindestens eine verschließbare Öffnung zur Zu-
oder Ableitung von Gasen, mindestens eine Wärmequelle mit Temperaturregler und ein
Überdruckventil aufweist. Die Öffnung zur Ableitung von Gasen ist mit einer Vakuumpumpe
verbunden, mit der man die sich im Behandlungsraum befindliche Luft vor der Behandlung
des Holzes abpumpt. Durch das Abpumpen der Luft aus dem Behandlungsraum wird der Druck
in dem Behandlungsraum vermindert. Den auf diese Weise erzeugten Unterdruck nutzt
man, um das Inertgas durch die Zuleitung in den Behandlungsraum zu leiten.
[0027] Wie oben bereits erwähnt, dient das Überdruckventil dazu, den in dem Behandlungsraum
herrschenden (Normal-)Druck trotz Temperaturveränderungen konstant zu halten.
[0028] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Vorrichtung ein Gebläse
zur Erzeugung einer Gasströmung um das zu behandelnde Holz auf. Dies dient dazu, die
Homogenität des Wärmebehandlungsprozesses zu bewahren.
[0029] Weiterhin wird die Aufgabe der vorliegenden Erfindung durch eine Verwendung des erfindungsgemäßen
Holzes zur Herstellung von Möbeln, Holzvertäfelungen, Fußböden, Türen oder Fenstern
gelöst.
[0030] Das erfindungsgemäße Holz, beziehungsweise dass durch das erfindungsgemäße Verfahren
hergestellte thermisch modifizierte Holz, eignet sich zum Einsatz im Außenbereich,
da die Dauerhaftigkeit durch das Verfahren, ohne Einsatz von Zusatzmitteln, erhöht
wird und somit die positiven Eigenschaften der aus dem Holz hergestellten Produkte
verbessert werden.
[0031] Neben verminderten Schwind- und Quellungseigenschaften, besitzt das erfindungsgemäße
Holz eine erhöhte Resistenz gegenüber Schädlingsbefall. Daher eignet sich das erfindungsgemäße
Holz insbesondere als Substitut von Tropenhölzern im Außenbereich, wie zum Beispiel
im Fensterbau oder bei Terrassendecks und Gartenmöbeln sowie bei Lärmschutzwänden.
[0032] Zudem ermöglicht die angestrebte homogene dunklere Färbung des gesamten behandelten
Holzquerschnitts eine große Bandbreite von Verarbeitungs- und Anwendungsmöglichkeiten
im Möbel- und Innenausbau.
[0033] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren und Beispielen näher beschrieben.
Im Einzelnen zeigt
- Figur 1
- eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens und
- Figur 2
- den Temperaturverlauf im Behandlungsraum während des Wärmebehandlungsprozesses.
[0034] Die Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung des Verfahrens zur Herstellung des
erfindungsgemäßen Holzes.
[0035] Das zu behandelnde Holz 1 befindet sich in einem Behandlungsraum 2 und wird von erwärmtem,
zirkulierendem Inertgas umströmt (dargestellt durch den Pfeil). Vor der Wärmebehandlung
des Holzes 1 wird in dem Behandlungsraum 2 ein Vakuum V erzeugt. Anschließend wird
der Behandlungsraum 2 mit einem Inertgas (Schutzgas) S befüllt.
Beispiel:
[0036] Die Wärmebehandlung findet in einem gasdichten Behandlungsraum 2 statt. Als Behandlungsraum
2 kann jeder denkbare Behälter verwendet werden, der geeignet ist das zu behandelnde
Holz 1 aufzunehmen und der eine genügende Stabilität aufweist, um die durch das Anlegen
eines Vakuums entstehenden Druckveränderungen auszuhalten.
[0037] Der zur Wärmebehandlung verwendete Behälter wird vor Prozessbeginn mittels einer
Vakuumpumpe evakuiert. Ein geringer Unterdruck von ungefähr 100 hPa (0,1 bar) ist
dabei ausreichend, um das Volumen des Behälters bis ungefähr auf Normaldruck (1013,25
hPa) mit Stickstoff (N
2) zu befüllen. Die bei laufendem Prozess fortschreitende Erhöhung der Temperatur und
damit verbundene Ausdehnung des Gases in der Atmosphäre des Behälters wird mittels
eines Überdruckventils dem Normaldruck stetig angepasst.
[0038] Die Figur 2 zeigt den Temperaturverlauf (Temperatur [°C] in Abhängigkeit von der
Zeit) im Reaktor (Prozessbeispiel 190 °C). Die drei eingezeichneten Kurven stehen
dabei für den mittleren Bereich (A), die Oberfläche (B) und den Kern (C) des Holzes.
Wärmebehandlungsprozess
[0039] Vor Prozessbeginn wird das Holz mittels technischer Trocknung auf eine durchschnittliche
Holzausgleichfeuchte von ca. 10 % getrocknet.
Erster Schritt:
[0040] Die Wärmebehandlung des Holzes beginnt bei Raumtemperatur. Der Temperaturwert wird
mit einer von der Materialart und Materialstärke abhängigen Aufheizrate kontinuierlich
erhöht (T1-T2). In einer sich anschließenden Haltezeit (T2-T3) wird das Holz durchwärmt
und die restliche Holzfeuchte entweicht.
Zweiter Schritt:
[0041] Entsprechend der gewünschten Änderungen im Holz wird die Temperatur erhöht (T3-T4)
und in einer Hochtemperaturphase gehalten (T4-T5).
[0042] Anschließend wird die Temperatur abgesenkt (T5-T6) und der Prozess ist nach der Abkühlungsphase
beendet.
[0043] Die Differenz der Temperaturwerte an der Oberfläche und im Kern des Holzes wird in
den Aufheizphasen im Wesentlichen konstant gehalten. Bei annähernd linearem Verlauf
der beiden Temperaturkurven und einem Maximalwert für die Temperaturdifferenz zwischen
Oberfläche und Kern kann die Qualität des Endproduktes gewährt werden.
Vergleich der Produktqualität
[0044] Das erfindungsgemäße Verfahren führt zu gleich bleibenden, d.h. reproduzierbaren
Ergebnisse bei der Behandlung des inhomogenen Werkstoffs Holz. Verglichen mit bekannten
Verfahren, ist es mit dem erfindungsgemäßen Verfahren möglich, thermisch behandeltes
Holz herzustellen, das über den gesamten Querschnitt nahezu identische Eigenschaften
aufweist. Ungewünschte negative Ergebnisse, wie der Verlust an Festigkeit treten aufgrund
der Herstellungsweise nur in begrenztem Umfang auf.
1. Holz, erhältlich durch Behandeln von Holz in zwei oder mehr Schritten bei einem Druck
im Bereich von 860 bis 1090 hPa in einer Inertgasatmosphäre bei Temperaturen
im ersten Schritt im Bereich von 20 bis 150 °C und
im zweiten Schritt im Bereich von mehr als 150 °C.
2. Holz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Inertgas ausgewählt ist aus Stickstoff, Argon, Neon, Helium, Kohlendioxid, Lachgas
oder aus deren Mischungen.
3. Holz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man das Holz behandelt, indem man im ersten Schritt die Temperatur
auf eine Temperatur im Bereich von 80 bis 120 °C erhöht,
diese Temperatur für 5 bis 40 Stunden hält und
anschließend die Temperatur weiter erhöht.
4. Holz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man das Holz im zweiten Schritt mit Temperaturen im Bereich von 160 bis 200 °C behandelt.
5. Verfahren zur Herstellung von Holz gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei man Holz
in zwei oder mehr Schritten bei einem Druck im Bereich von 860 bis 1090 hPa in einer
Inertgasatmosphäre mit Temperaturen
im ersten Schritt im Bereich von 20 bis 150 °C und
im zweiten Schritt im Bereich von mehr als 150 °C behandelt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man das Inertgas auswählt aus Stickstoff, Argon, Neon, Helium, Kohlendioxid, Lachgas
oder deren Mischung.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Temperatur im ersten Schritt auf eine Temperatur im Bereich von 80 bis 120
°C erhöht, diese Temperatur für 5 bis 40 Stunden hält und anschließend die Temperatur
weiter erhöht.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man das Holz im zweiten Schritt mit Temperaturen im Bereich von 160 bis 200 °C behandelt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass man die Behandlung des Holzes für 55 bis 75 Stunden durchführt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man den Druck in dem Behandlungsraum mittels eines Überdruckventils regelt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass man in dem Behandlungsraum, vor der Behandlung des Holzes, einen Unterdruck erzeugt
und anschließend den Behandlungsraum mit dem Inertgas befüllt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass man während der Behandlung eine Gasströmung um das zu behandelnde Holz erzeugt.
13. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus einem gasdichten Behandlungsraum besteht, der
mindestens eine Öffnung zum Einbringen des Holzes in den Behandlungsraum,
mindestens eine verschließbare Öffnung zur Zu- oder Ableitung von Gasen,
eine Wärmequelle mit Temperaturregler und
ein Überdruckventil aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Gebläse zur Erzeugung einer Gasströmung um das zu behandelnde
Holz aufweist.
15. Verwendung des Holzes nach einem der Ansprüche 1 bis 4 zur Herstellung von Möbeln,
Holzvertäfelungen, Fußböden, Türen, Fenstern und Lärmschutzwänden.