[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Steuern von Maschinen
und Fahrzeugen, insbesondere Baumaschinen, Krane, landwirtschaftlichen Fahrzeugen
und dergleichen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei einer derartigen aus der
DE 103 45 397 A1 bekannten Vorrichtung ist dem Bedienhebel in jeder der beiden Richtungen eine Arretiervorrichtung
zugeordnet, die einen Elektromagneten aufweist, der die positionsabhängige Arretierung
mittels einer externen Ansteuerung bewirkt. Hierzu müssen die Positionsdaten des Bedienhebels
entsprechend ausgewertet werden, damit bei der gewünschten Position der Elektromagnet
aktiviert werden kann. Der Bedienhebel wird derart arretiert, dass eine weitere Bewegung
erst nach einer Deaktivierung bzw. nach einem Ausschalten des Elektromagneten möglich
ist. Dabei sind die Elektromagnete seitlich außerhalb der Bügel angeordnet, was zu
einer erheblichen Grundflächenvergrößerung der ortfesten Konsole führt. Des weiteren
ist nachteilig, dass die Arretierung des Bedienhebels in einer bestimmten Position
nur durch eine zusätzliche Steuerung erfolgen kann.
[0003] Bei derartigen Vorrichtungen wird der Bedienhebel von Federn unterschiedlichster
Ausprägung in eine definierte Nullstellung zurückgestellt. Zur weiteren Unterstützung
des Bedieners werden zusätzlich taktile Rückmeldungen auf dem jeweiligen Bedienweg
implementiert. Diese Positionsrückmeldungen erleichtern dem Benutzer die Bedienung
bei der konstanten Auslenkung bzw. bei der Auslenkung auf eine bestimmte Position.
Dies hat dann ein konstantes Ausgangssignal zur Folge. Bei Kranen wird dies zum Beispiel
dazu verwendet, im Betrieb in einfacher Weise eine konstante Arbeitsgeschwindigkeit
der jeweiligen Funktionen einzuhalten.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Vorrichtung zum Steuern von
Maschinen und Fahrzeugen, insbesondere Baumaschinen, Krane, landwirtschaftlichen Fahrzeuge
und dergleichen, der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der in einfacher Weise
zusätzliche taktile Rückmeldungen für den Bedienenden eingerichtet werden können.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einer Vorrichtung zur Steuerung von Maschinen
und Fahrzeugen der genannten Art die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale vorgesehen.
[0006] Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist eine einfache mechanisch Einrichtung gegeben,
die allein vom Bedienenden in mechanischer Weise in die entsprechenden Positionen
gebracht werden kann. Ohne weitere Maßnahmen kann der Bedienende dabei die jeweilige
Position einrichten bzw. abändern. Die bauliche Anordnung der mechanischen Rasteinrichtung
zwischen den Bügeln und der Konsole machte es möglich, Druckelemente der mechanischen
Einrichtung bei Bedarf auszutauschen, ohne den gesamten Bedienhebel ausbauen zu müssen.
Die Verlagerung der sich schneidenden Achsen nach unterhalb der Einbauebene der Konsole
macht es möglich, den Bauraum oberhalb der Einbauebene der Konsole auf ein Minimum
zu begrenzen, ebenso wie die aufzuwendenden Schwenkkräfte. Durch Verlagerung der Bügel
oberhalb des Drehpunktes wird der Bauraum darunter für die Auswerteelektronik freigehalten.
Dies kann auch dazu genutzt werden, die allgemeine Einbautiefe zu reduzieren.
[0007] Vorteilhafte Anordnungen der mechanischen Einrichtung oberhalb der Einbauebene der
Konsole ergeben sich aus den Merkmalen des Anspruchs 2 und/oder 3.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen der mechanischen Einrichtung ergeben sich aus den Merkmalen
eines oder mehrerer der Ansprüche 4 bis 8.
[0009] Mit den Merkmalen des Anspruchs 9 ist erreicht, dass die Vorrichtung bzw. deren Konsolengehäuse
in einfacher Weise in ein Bauteil versenkt angeordnet werden kann.
[0010] Eine Begrenzung der Auslenkbewegungen des Bedienhebels ist in einfacher Weise durch
die Merkmale gemäß Anspruch 10 gegeben. Um bei einem Überdrücken in eine der Richtungen
eine Beschädigung des oder der Bügel zu verhindern, ohne dass der Bauraum vergrößert
werden muss, sind die Merkmale gemäß Anspruch 11 vorgesehen.
[0011] Mit den Merkmalen gemäß Anspruch 12 ist ein Klappern bei der Bewegung des Bedienhebels
sowie ein Verschluss der Längsschlitze der Bügel, längs denen der Bedienhebel bewegt
wird, verhindert.
[0012] Eine vorteilhafte konstruktive Ausgestaltung ergibt sich durch die Merkmale nach
Anspruch 13. Dabei kann es zweckmäßig sein, die Merkmale gemäß Anspruch 14 vorzusehen.
[0013] In weiterer Ausgestaltung sind die Merkmale nach Anspruch 15 vorgesehen, was zu einer
Anordnung der Sensorik führt, die von dem Zustand bzw. den Auswirkungen der mechanischen
Einrichtung getrennt und damit unabhängig ist.
[0014] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen,
in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher beschrieben und erläutert ist. Es zeigen:
- Figur 1
- in schematischer perspektivischer Darstellung eine Vorrichtung zum Steuern von Maschinen
und Fahrzeugen gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung,
- Figur 2
- in vergrößerter Darstellung einen Schnitt längs der Linie II-II der Figur 1 und
- Figur 3
- eine Unteransicht der Vorrichtung gemäß Pfeil III der Figur 1.
[0015] Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung 10 dient zum Steuern von Maschinen
und Fahrzeugen, insbesondere Baumaschinen, Krane, landwirtschaftlichen Fahrzeugen
und dergleichen und beinhaltet die Implementierung von zusätzlichen taktilen Rückmeldungen
für den Bedienenden auf dem jeweiligen Bedienweg bzw. Verfahrweg der Vorrichtung 10.
Die Vorrichtung 10 ist nach Art eines Joystick ausgebildet, der gemäß dem dargestellten
Ausführungsbeispiel in zwei zueinander senkrechten Richtungen gemäß den Doppelpfeilen
A und B und in entsprechenden kombinierten Richtungen hin- und hergehend bewegbar
ist.
[0016] Die Vorrichtung 10 besitzt einen Bedienhebel 11, der in nicht dargestellter Weise
in einer Konsole 12 kardanisch in einer XY-Ebene schwenkbar gelagert ist. Die Konsole
12 besitzt eine Konsolenplatte 13, die die Einbauebene der Vorrichtung 10 in einem
Bauteil der Maschine bzw. des Fahrzeugs bildet und an deren Unterseite ein Konsolengehäuse
14 zur Aufnahme der erwähnten kardanischen Aufhängung 15 des Bedienhebels 11 und einer
nicht dargestellten Sensorik sowie einer nicht dargestellten Auswerteelektronik für
die Stellung des Bedienhebels 11. Die Konsolenplatte 13 ist mit Ausnehmungen 16 zur
Befestigung an den betreffenden Maschinen- bzw. Fahrzeugbauteilen versehen.
[0017] Der Bedienhebel 11 ist an einem der kardanischen Aufhängung 15 abgewandten Bereich
oberhalb der Konsolenplatte 13 durch zwei senkrecht zueinander schwenkbar gelagerte
Bügel 21 und 22 geführt. Die Bügel 21 und 22 sind um zwei sich senkrecht kreuzende
Achsen 18 und 19, die unterhalb der Einbauebene liegen, jeweils schwenkbar gelagert
angeordnet. Jeder Bügel 21, 22 ist U-förmig, das heißt aus einem auf dem Kopf stehenden
U gebildet, dessen bogenförmiger Bereich 23 bzw. 24 mit jeweils einem Längsschlitz
25, 26 versehen ist, die vom Bedienhebel 11 durchdrungen sind und in denen der Bedienhebel
11 geführt ist. Die beiden bogenförmigen Bereiche 23 und 24 befinden sich in axialer
Richtung des Bedienhebels 11 übereinander bzw. untereinander und sind jeweils von
ebenen Schenkeln 27 und 28 bzw. 29 und 30 begrenzt. Beide Bügel 21 und 22 sind einstückig
geformt. Die Seitenschenkel 27 und 28 sind um die Achse 18 und die Seitenschenkel
29 und 30 um die Achse 19 in Richtung des Doppelpfeils A bzw. B schwenkbar gelagert.
Die beiden Achsen 18 und 19 befinden sich unterhalb der Konsolenplatte 13 bzw. der
Einbauebene und kreuzen sich in derselben Ebene. Hierzu sind die Seitenschenkel 27
bis 30 in Taschen 33 bzw. 34 eingebracht, deren Zugang sich in der Konsolenplatte
13 befindet und die sich längs des Konsolengehäuses 14 unterhalb der Konsolenplatte
13 erstrecken. Auf diese Weise bewegen sich je nach Auslenkung des Bedienhebels 11
die Bügel 21 und/oder 22 um ihre Achse 18 und/oder 19.
[0018] Aus Figur 1 ist ferner ersichtlich, dass jeder Bügel 21 und 22 an einem Übergang
vom bogenförmigen Schenkel 23 bzw. 24 zu einem der Seitenschenkel 27 und 28 bzw. 29
und 30 mit einer mechanischen Einrichtung 36 bzw. 37 mit taktil erfassbaren Kraftveränderungspunkten
oder -bereichen versehen ist, von denen die mechanische Einrichtung 37 am Bügel 22
in vergrößerter Darstellung in Figur 2 in näheren Einzelheiten gezeigt ist.
[0019] Die mechanische Einrichtung 36 besitzt ein bogenförmiges Bahnelement 38 (Figur 1)
und die mechanische Einrichtung 37 besitzt ein bogenförmiges Bahnelement 39 (Figuren
1 und 2). Beide bogenförmigen Bahnelemente 38 und 39 sind am dem Seitenschenkel 27
bzw. dem Seitenschenkel 29 zugewandten Ende des bogenförmigen Schenkels 23 bzw. 24
hängend befestigt und zwar mit beispielsweise Schrauben 41, 42 derart, dass sie bei
Bedarf auswechselbar sind. Hierzu besitzen die bogenförmigen Bahnelemente 38 und 39
Befestigungszapfen 43 (Figur 2), die der Zentrierung der Bahnelemente 38, 39 im Bügel
21 bzw. 22 dienen.
[0020] Aus Figur 2 ist ersichtlich, dass das bogenförmige Bahnelement 39 der mechanischen
Einrichtung 37 an seiner Unterseite mit einer Kreisbahn 45 versehen ist, deren Achse
die Achse 19 ist und deren Kontur 46 über den Kreisbogen hinweg mit mehreren Kraftveränderungspunkten
oder - bereichen 47, wie beispielsweise radial nach innen vorstehenden Ausbuchtungen
(Nasen), Vertiefungen (Rille), keilförmige Bahnabschnitte oder dergleichen versehen
ist, die den Kraftaufwand verändernde Kontur 46 in beiden Bewegungsrichtungen identisch
oder unterschiedlich ausgebildet sein kann, sowohl was die Ausgestaltung als auch
was die Anzahl der Punkte bzw. Bereich 47 anbetrifft.
[0021] Die mechanische Einrichtung 37 (und ebenso die mechanische Einrichtung 36) besitzt
ferner ein Druckelement 50, das ortsfest auf der Konsolenplatte 13 gehalten ist und
das mit einer Aufnahmebohrung 51 für eine Druckfeder 52 und der letzteren abgewandt
mit einem Stößel 53, beispielsweise in Form einer Rolle oder Kugel versehen ist, die
durch die Druckfeder 52 federbelastet an der mit den Kraftveränderungspunkten oder
-bereichen 47 versehenen Kontur 46 der Kreisbahn 45 anliegt. Die Druckfeder 52 für
das Druckelement 50 stützt sich in einer Sacklochbohrung 54 des Druckelements 50 bzw.
der Konsolenplatte 13 ab.
[0022] Bei der Bewegung des Bedienhebels 11 beispielsweise in einer der Richtungen des Doppelpfeils
B gelangt der Stößel 53 längs einer Ruhe- bzw. Ausgangsposition 49 zu einer ersten
Nase 47, die einen taktilen Druckpunkt in dieser Bewegungsrichtung darstellt, der
durch eine erhöhte Bedienkraft überwunden werden muss, da der Stößel 53 entgegen der
Druckfeder 52 radial ausgelenkt werden muss. Hinter dieser ersten Nase 47 gelangt
der Stößel 53 in eine erste Position 47, die dem Bedienenden durch die veränderte
Druckaufwendung am Bedienhebel 11 taktil vermittelt wird. In dieser ersten Position
ist beispielsweise eine bestimmte Antriebsgeschwindigkeit eines Bauteils der Maschine
oder des Fahrzeugs vorgegeben. Der Bedienende kann durch weiteren bewussten Bewegungsdruck
auf den Bedienhebel 11 diese Position in die eine oder andere Richtung verlassen.
[0023] Es versteht sich, dass die Anzahl und Anordnung von taktil erfassbaren Kraftveränderungspunkten
oder -bereichen 47 längs der Kontur 46 der Kreisbahn 45 beim bogenförmigen Bahnelement
39 und beim bogenförmigen Bahnelement 38 der jeweiligen mechanischen Einrichtung 37,
36 gleich oder unterschiedlich sein kann, wobei sich die unterschiedliche Anordnung
insgesamt auf die Kreisbahn oder lediglich richtungsabhängig darstellen kann. Dem
Bedienenden wird aufgrund des Gegendrucks des Stößels 53 ein spürbarer Widerstand
beim Auslenken entgegengesetzt, so dass für den Bedienenden eine taktile Positionsrückmeldung
gewährleistet ist. Die taktilen Druckpunkte bzw. -bereiche ergeben Kraftveränderungen
spezieller Ausprägungen, die bis hin zu einer Rastung gestaltet werden können.
[0024] Gemäß den Figuren 1 und 2 ist der Bedienhebel 11 mit einer mit einem radialen Rand
56 versehenen Hülse 57 aus beispielsweise Kunststoff bestückt, die als Führungshülse
in den Längsschlitzen 25 und 26 der beiden Bügel 21 und 22 geführt ist.
[0025] Des weiteren ist ein hier etwa würfelförmiges Anschlagelement 58 vorgesehen, das
vom Bedienhebel 11 durchdrungen ist und das zwischen dem unteren Bügel 22 und der
Einbauebene 13 der Konsole 12 angeordnet ist. Dem Anschlagelement 58 sind jeweils
(in jede Richtung) Bewegungsbegrenzungselemente 59 zugeordnet, die in Form von Leisten
jeweils nahe den Seitenschenkeln 27 bis 30 der Bügel 21 und 22 ortsfest an der Konsolenplatte
13 angeordnet sind.
[0026] Figur 3 zeigt die kardanische Aufhängung 15 zur Bewegung des Bedienhebels 11 in der
XY-Ebene. Diese kardanische Aufhängung 15 besitzt ein äußeres Element 61, das um eine
Achse 62 schwenkbar ist und ein inneres Element 63, das um eine zur Achse 62 senkrechten
Achse 64 schwenkbar ist. Die beiden sich schneidenden Kardanachsen 62 und 64 liegen
in derselben Ebene wie die beiden sich schneidenden Achsen 18 und 19 der sich kreuzenden
Bügel 21 und 22. Figur 3 zeigt die jeweiligen in einer allen gemeinsamen Ebene liegende
Teile der Achsen 18 und 19 sowie 62 und 64. Mit anderen Worten, die außenliegenden
Teile der Achse 18 befinden sich in Verlängerung der Teile der Achse 62 und die beiden
außenliegenden Teile der Achse 19 liegen in Verlängerung der Teile der Achse 64.
[0027] Des weiteren zeigt Figur 1 eine Materialverstärkung 60 am Bügel 22, die sich an einer
Längsseite des bogenförmigen Schenkels 24 befindet, so dass ein Überdrücken des Bedienhebels
11 in dieser einen Richtung gemäß Doppelpfeil B nicht zu einer Beschädigung des Bügels
22 bzw. dessen Längsschlitzes 26 führen kann.
[0028] In nicht dargestellter Weise sind die Kardanelemente 61 und 63 in beiden Bewegungsrichtungen
mit Federn bestückt, die eine Rückkehr in die Ausgangs- bzw. Nullstellung des Bedienhebels
gegebenenfalls auch unter Überwindung der taktilen Druckpunkte bewirken.
1. Vorrichtung (10) zum Steuern von Maschinen und Fahrzeugen, insbesondere Baumaschinen,
Krane, landwirtschaftlichen Fahrzeugen und dergleichen, mit einem Bedienhebel (11)
und mit einer ortsfesten Konsole (12), gegenüber der der Bedienhebel (11) um mindestens
zwei sich schneidende Achsen (18, 19) schwenkbar ist, an denen sich kreuzende Bügel
(21, 22) gehalten sind, deren Längsschlitze (25, 26) der Bedienhebel (11) umschließen
und die dadurch mit ausgelenkt werden, dadurch gekennzeichnet, dass dem Bedienhebel (11) für vorzugsweise jede hin- und hergehende Bewegungsrichtung
eine mechanische Einrichtung (36, 37) mit taktil erfassbaren Kraftveränderungspunkten
oder -bereichen zugeordnet ist, die zwischen der Konsole (12) und den sich kreuzenden
Bügeln (21, 22) oberhalb der Einbauebene (13) der Konsole (12) angeordnet ist, und
dass die sich schneidenden Achsen (18, 19) für die sich kreuzenden Bügel (21, 22)
unterhalb der Einbauebene (13) der Konsole (12) verlaufen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Einrichtung (36, 37) jeweils an einem Seitenbereich des betreffenden
Bügels (21, 22) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (21, 22) U-förmig ist und die mechanische Einrichtung (36, 37) am Übergang
zwischen dem mit dem Schlitz (25, 26) versehenen gebogenen und den mit der Achse (18,
19) endseitig verbundenen ebenen Schenkeln (23, 24; 27 bis 30) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasteinrichtung (36, 37) ein am Bügel (21, 22) befestigtes Bahnelement (38, 39)
und ein an der ortsfesten Konsole (12) befestigtes Druckelement (50) aufweist, das
gegen das Bahnelement (38, 39) drückt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bahnelement (38, 39) an seiner dem Druckelement (50) zugewandten Unterseite mit
einer um die betreffende Schwenkachse (18, 19) kreisbogenabschnittförmig verlaufende
und mit den Kraftaufwand verändernde Kontur (46) versehene Bahn (45) ausgestattet
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bahnelement (38, 39) am Bügel (21, 22) lösbar bzw. austauschbar gehalten ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kraftaufwand verändernde Kontur (46) in beiden relativen Bewegungsrichtungen
zwischen Bahn (45) und Druckelement (50) gleich oder unterschiedlich ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckelement (50) mit einem federbelastet gegen die Bahn (45) vorgespannten Stößel
(53), beispielsweise in Form einer Kugel oder rolle versehen ist.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (21, 22) beidseitig in eine sich nach unterhalb der Einbauebene (13) erstreckende
Tasche (33, 34) der Konsole (12) eintaucht.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienhebel (11) in einem Bereich zwischen Konsole (12) und den sich kreuzenden
Bügeln (21, 22) ein Anschlagelement (58) durchdringt, dem in allen vier Bewegungsrichtungen
ein ortsfestes Bewegungsbegrenzungselement (59) an der Oberseite der Konsole (12)
zugeordnet ist.
11. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder beide Bügel (21, 22) an einer oder beiden Längsseiten mit einer Verstärkung
versehen ist/sind.
12. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Bedienhebel (11) eine Gleitbuchse (57) sitzt, die in den Längsschlitzen (25,
26) der Bügel (21, 22) gleitet, und dadurch die Reibung und das Geräusch zwischen dem Bedienhebel (11) und den beiden Bügeln
(21, 22) verringert.
13. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienhebel (11) in einem Bereich unterhalb der Einbauebene (13) der Konsole
(12) kardanisch aufgehängt ist, wobei die in einer gemeinsamen Ebene sich kreuzenden
Achsen (18, 19) der kardanischen Aufhängung (15) in derselben Ebene wie die sich schneidenden
Achsen (18, 19) der sich kreuzenden Bügeln (21, 22) befinden.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrecht zueinander schwenkbaren Elemente (61, 63) der kardanischen Aufhängung
(15) in ihren Bewegungen federbelastet rückführbar sind.
15. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sensorik für eine Auswerteeinheit am unteren inneren Ende des Bedienhebels (11)
im Konsolengehäuse (14) angeordnet ist.