| (19) |
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(11) |
EP 1 690 001 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.08.2010 Patentblatt 2010/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.11.2004 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/052768 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/052359 (09.06.2005 Gazette 2005/23) |
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| (54) |
BRENNSTOFFEINSPRITZSYSTEM
FUEL INJECTION SYSTEM
SYSTEME D'INJECTION DE CARBURANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
28.11.2003 DE 10355645
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.08.2006 Patentblatt 2006/33 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WOLFF, Günter
71701 Schwieberdingen (DE)
- STRAUSS, Bernd
96149 Breitengüssbach (DE)
- STIER, Hubert
71665 Vaihingen / Enz (DE)
- GOLLER, Helga
96191 Trunstadt (DE)
- NÜSSLEIN, Stefan
96110 Schesslitz (DE)
- BRENDEL, Reinhard
96135 Stegaurach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Körfer, Thomas et al |
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Mitscherlich & Partner
Patent- und Rechtsanwälte
Postfach 33 06 09 80066 München 80066 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-98/16730 DE-A- 10 260 837 DE-C- 826 216
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AT-B- 382 429 DE-A1- 19 750 298 US-A- 3 125 078
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Brennstoffeinspritzventil nach der Gattung des Anspruchs
1.
[0002] Aus dem Stand der Technik, z. B. der
DE 197 12 921 A1, ist ein Brennstoffeinspritzsystem mit einem Zylinderkopf und zumindest einem Brennstoffeinspritzventil
mit einer piezoelektrischen Betätigung bekannt. Für jedes Brennstoffeinspritzventil
ist im Zylinderkopf eine Brennstoff-Zuleitung eingebracht, durch die in das jeweilige
Brennstoffeinspritzventil seitlich, unterhalb des Aktors, mit relativ niederem Druck
(3 bis 4 bar) Brennstoff strömt. Durch die Aktorhübe und die Wirkung einer im Brennstoffeinspritzventil
im abspritzseitigen Bereich integrierten Kolbenpumpe, wird der Brennstoff mit weit
höherem Druck in den Brennraum abgespritzt.
[0003] Nachteilig an diesem bekannten Stand der Technik ist, daß insbesondere bei Verwendung
dieses Systems in Brennkraftmaschinen mit einfacher aufgebauten Brennstoffeinspritzventilen
und Hochdruckeinspritzung ohne integrierter Pumpe, die außerhalb des Zylinderkopfs
angeordneten Brennstoffzuleitungen sehr aufwendig hergestellt und aufgrund ihrer unvermeidbaren
Flexibilität sehr aufwendig berechnet werden müssen. Der Platzbedarf, der Montageaufwand
und die Fehleranfälligkeit, insbesondere gegenüber äußeren mechanischen Einflüssen,
ist erheblich gesteigert.
[0004] In der
US-A-3 125 078 wird ein Brennstoffzufuhrsystem für einen Dieselmotor beschrieben. Ein Zylinderkopf
für eine Verbrennungskraftmaschine, welche mehrere Zylinder aufweist, die in dem Zylinderkopf
montiert sind, weist ein Brennstoffzuführsystem zum Zuführen von Brennstoff zu den
jeweiligen Zylindern auf, wobei der Zylinderkopf mit einer Brennstoffzufuhrleitung
zu einem Zuführabschnitt von jedem Einspritzventil und einer Brennstoffrückführleitung
zum Rückführen von überschüssigem Brennstoff von einem Rückführabschnitt der Brennstoffeinspritzventile
versehen ist. Die Zuführ- und Rückführdurchgänge umfassen jeweils ein Paar von Längsbohrungen,
welche sich zwischen einem vorderen Ende und einem hinteren Ende des Zylinderkopfes
erstrecken. Die Bohrungen sind derartig angeordnet, dass sich die Ventilaufnahmeöffnungen
durchkreuzen. Um einen Brennstofffluss zwischen den nebeneinander angeordneten Einspritzventilen
vorzusehen, ist jeder Einspritzventilkörper mit einem Paar von umfänglichen Nuten
versehen, wovon jeweils eine mit dem Einlass und die andere mit dem Auslass ausgerichtet
ist.
Vorteile der Erfindung
[0005] Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzsystem mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruch 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß der Platzbedarf, der Montageaufwand
und die Fehleranfälligkeit erheblich vermindert ist. Das Brennstoffeinspritzsystem
ist außerdem gegenüber mechanischen äußeren Einflüssen sehr widerstandsfähig. Darüber
hinaus wird die Anzahl der lösbaren und anfälligen Hochdruckverbindungen stark reduziert.
[0006] Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Brennstoffeinspritzsystems möglich.
[0007] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzsystems
ist der Brennstoffanschluß des Brennstoffeinspritzventils auf Höhe der Ventilnadel
angeordnet. Das Brennstoffeinspritzventil kann dadurch sehr einfach aufgebaut werden.
Insbesondere kann auf eine umfangreiche Abdichtung des Aktorraums bzw. des Aktors
verzichtet werden und das Brennstoffeinspritzventil kleiner gebaut werden. Der Platzbedarf
des Brennstoffeinspritzventils im Zylinderkopf ist dadurch stark vermindert und die
Stabilität des Zylinderkopfs verbessert.
[0008] Vorteilhafterweise sind die Brennstoffleitungen über zumindest die Ventilaufnahmeöffnungen
und/oder die Brennstoffanschlüsse verbunden. Dadurch können die Brennstoffleitungen
besonders einfach miteinander verbunden werden.
[0009] In der Erfindung weist der Brennstoffanschluß einen äußeren ersten Abschnitt und
einen inneren zweiten Abschnitt auf, der aus zumindest einer seitlich im Brennstoffeinspritzventil
eingebrachten Öffnung besteht. Dadurch kann der Brennstoffanschluß an die Stabilitätsanforderungen
im Bereich des Brennstoffanschlusses und die erforderlichen Strömungseigenschaften,
die sich beispielsweise aus der Lage im Brennstoffstrang ergeben, besonders leicht
angepaßt werden.
[0010] Erfindungsgemäß stehen die Brennstoffleitungen über zumindest zwei Öffnungen des
zweiten Abschnitts in Verbindung. In einen Ausführungsbeispiel verläuft der erste
Abschnitt des Brennstoffanschlusses ringnutförmig. Zwei Brennstoffleitungen können
so miteinander zuverlässig und einfach verbunden werden.
[0011] Weiterhin ist es von Vorteil, das ein aus zumindest zwei hintereinander angeordneten
Brennstoffleitungen gebildeter Brennstoffleitungsstrang zumindest zwei Brennstoffeinspritzventile
mit Brennstoff versorgt. Die Brennstoffleitungen lassen sich dadurch im Zylinderkopf
sehr einfach und strömungstechnisch günstig anordnen.
[0012] In einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzsystems
sind die Brennstoffleitungen eines Brennstoffleitungsstrangs koaxial zueinander angeordnet
und/oder durch eine gemeinsame Bohrung gebildet. Die Brennstoffleitungen lassen sich
dadurch besonders einfach und strömungstechnisch günstig im Zylinderkopf anordnen.
[0013] Durch die vorteilhafte strömungstechnisch parallele Anordnung von zumindest zwei
Brennstoffleitungssträngen lassen sich auch bei einer größeren Anzahl von Brennstoffleitungssträngen
im Zylinderkopf die Brennstoffleitungen einfach und strömungstechnisch günstig anordnen.
Zeichnung
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische, geschnittene Darstellung eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels
eines Brennstoffeinspritzsystems und
- Fig. 2
- eine Ausführungsform eines Zylinderkopfs eines erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzsystems.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0015] Das in Fig. 1 gezeigte erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzsystem 1 besteht im wesentlichen
aus einem Brennstoffeinspritzventil 5, welches als Brennstoffeinspritzventil 5 für
Brennstoffeinspritzanlagen für gemischverdichtende, fremdgezündete Brennkraftmaschinen
zum direkten Einspritzen von Brennstoff in den Brennraum der Brennkraftmaschine geeignet
ist, und einem nur teilweise dargestellten Zylinderkopf 10, der in ihm verlaufende
Brennstoffleitungen 11 aufweist, die im Zylinderkopf 10 miteinander in Verbindung
stehen.
[0016] In eine im Zylinderkopf 10 angeordnete, zum nicht dargestellten Brennraum hin verlaufende
und sich verjüngende zylinderförmige Ventilaufnahmeöffnung 16 greift das Brennstoffeinspritzventil
5 ein, wobei das Brennstoffeinspritzventil 5 in diesem Ausführungsbeispiel mit seinem
abspritzseitigen Ende durch die Ventilaufnahmeöffnung 16 in den Brennraum ragt.
[0017] Das Brennstoffeinspritzventil 5 besteht dabei im wesentlichen aus einem rundzylindrischen
Gehäuse 3, welches abspritzfern durch einen Deckel 20 verschlossen ist, einem Düsenkörper
14, einem beispielsweise piezoelektrischen Aktor 2 und einer Ventilnadel 12, an der
abspritzseitig ein Ventilschließkörper 13 ausgebildet ist.
[0018] In das abspritzseitige Ende des Gehäuses 3 greift der zylinderförmige Düsenkörper
14 teilweise ein. Im Verlauf außerhalb des Gehäuses 3 verjüngt sich in Richtung des
nicht dargestellten Brennraums der Düsenkörper 14 im Ausführungsbeispiel mit einer
Stufe 23. Die Ventilnadel 12 ist axial beweglich im Düsenkörper 14 koaxial angeordnet
und über ein ringförmiges Führungselement 32, welches die Ventilnadel 12 abspritzseitig
eines Flansches 21 eng umgibt und welches an der Innenwandung des Düsenkörpers 14
bewegungsfest angeordnet ist, geführt.
[0019] Am abspritzseitigen Ende des Düsenkörpers 14 ist ein einstückig mit dem Düsenkörper
14 ausgebildeter Ventilsitzkörper 15 angeordnet, der abspritzseitig eine koaxial angeordnete
Abspritzöffnung 26 aufweist. Der Ventilschließkörper 13 wirkt mit einer am Ventilsitzkörper
15 ausgebildeten Ventilsitzfläche 24 zu einem Dichtsitz zusammen. Der Ventilschließkörper
13 des nach außen öffnenden Brennstoffeinspritzventils 5 wird durch eine Rückstellfeder
17, welche sich am Düsenkörper 14 abstützt und über ein lochscheibenförmiges Tellerelement
18 an der Ventilnadel 12 angreift, im Ruhezustand in den Dichtsitz gezogen. Durch
die Federkraft der Rückstellfeder 17 wird gleichzeitig das abspritzferne Ende der
Ventilnadel 12 in ständiger Anlage zu einem Koppler 4 gehalten. Der Aktor 2 ist dadurch
zwischen dem Koppler 4 und dem Deckel 20 ständig eingespannt.
[0020] Zwischen der Stufe 23 und dem abspritzseitigen Ende des Düsenkörpers 14 ist der Düsenkörper
14 gegen den Zylinderkopf 10 durch eine ringförmige Dichtung 22 abgedichtet. Der Düsenkörper
14 liegt mit der Stufe 23 auf einer entsprechend ausgeformten Schulter 34 der Ventilaufnahmeöffnung
16, beispielsweise unter Zwischenlage einer nicht dargestellten Dichtung, hermetisch
dicht auf.
[0021] Der abspritzseitige, in den nicht dargestellten Brennraum ragende Teil des Düsenkörpers
15 verjüngt sich konisch in den Brennraum hinein bis zu der koaxial im Düsenkörper
14 angeordneten Abspritzöffnung 26, durch die die Ventilnadel 12 mit dem Ventilschließkörper
15 hindurchgreift.
[0022] Das Brennstoffeinspritzventil 5 weist eine Mittelachse 19 auf, zu welcher in diesem
Ausführungsbeispiel insbesondere der Aktor 2, die Rückstellfeder 17, der hydraulische
Koppler 4 und die Ventilnadel 12 koaxial angeordnet sind.
[0023] Ein im Gehäuse 3 angeordneter, den Aktor 2 umgebenden Aktorraum 31, ist durch einen
die Ventilnadel 12 radial umgebenden Wellbalg 30 gegen einen Eintrag von Brennstoff
abgedichtet. Der Wellbalg 30 ist mit seinem abspritznahen Ende über den Flansch 21
an der Ventilnadel 12 und mit seinem abspritzfernen Ende im Bereich des abspritzfernen
Endes des Düsenkörpers 14 beispielsweise stoffschlüssig befestigt.
[0024] Zwischen dem abspritzseitigen Ende des Gehäuses 3 und der Stufe 23 ist im gezeigten
Ausführungsbeispiel der Brennstoffanschluß 8 radial im Düsenkörper 14 eingebracht.
Der Brennstoffanschluß 8 liegt auf der gleichen Höhe wie die Brennstoffleitungen 11,
wobei die beiden Brennstoffleitungen 11 in den Brennstoffanschluß 8 münden. In der
Erfindung besteht der Brennstoffanschluß 8 aus jeweils einem ersten Abschnitt 28 und
einem zweiten Abschnitt 29. Der erste radial außen liegende Abschnitt 28 weist in
der Erfindung zwei einander gegenüberliegende, mit den beiden Brennstoffleitungen
11 auf einer Achse liegende zylinderförmige Bohrungen auf. In einem Ausführungsbeispiel,
der erste Abschnitt 28 kann aber auch als eine den Düsenkörper 14 radial umlaufende
Nut ausgebildet sein.
[0025] Erfindungsgemäß, der zweite Abschnitt 29, welcher sich nach innen an den ersten Abschnitt
28 anschließt, weist einen geringeren Strömungsquerschnitt und zwei einander gegenüberliegende,
mit den Brennstoffleitungen 11 auf einer Achse liegende zylinderförmige Öffnungen
auf.
[0026] Vor dem Brennstoffanschluß 8 ist ein Filter 9 angeordnet, welcher beispielsweise
aus einem engen Maschengewebe oder einem siebähnlichen lasergebohrten Material besteht.
Der Filter 9 besteht beispielsweise aus Metall und ist, insbesondere bei einem als
Ringnut ausgebildeten ersten Abschnitt 28, als umlaufender Ring ausgebildet. Der Filter
9 hält im Brennstoff enthaltene schädliche Partikel vom Brennstoffeinspritzventil
5 fern, wobei die Partikel beispielsweise über eine mit den Brennstoffleitungen 11
verbundene, nicht dargestellte Rücklaufleitung aus dem Zylinderkopf 10 gespült werden
können.
[0027] Oberhalb und unterhalb des Brennstoffanschlusses 8 sind umlaufende ringförmige Dichtelemente
27 zwischen der Stufe 23 und dem Gehäuse 3 in den Düsenkörper 14 eingelassen. Die
Dichtelemente 27 liegen hermetisch dicht am Innenumfang der Ventilaufnahmeöffnung
16 auf und verhindern eine Leckage des über die Brennstoffleitung 11 zugeführten Brennstoffs.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel liegt der oberhalb der Stufe 23 verlaufende Teil
des Düsenkörpers 14 nicht auf dem Innenumfang der Ventilaufnahmeöffnung an. Vielmehr
weist der Düsenkörper 14 zwischen den beiden Dichtelementen 27 einen geringeren Durchmesser
auf als der Innendurchmesser der Ventilaufnahmeöffnung 16 zwischen den beiden Dichtelementen
27. Dadurch können die beiden dargestellten Brennstoffleitungen 11 auch ohne eine
ringnutartige Ausbildung des ersten Abschnitts 28 und/oder nur einer Öffnung im zweiten
Abschnitt 29 des Brennstoffanschlusses 8 Brennstoff austauschen.
[0028] Wird der Aktor 2 angeregt, so dehnt sich der Aktor 2 aus und drückt über den hydraulischen
Koppler 4 die Ventilnadel 12 in Abspritzrichtung, entgegen der Federkraft der Rückstellfeder
17. Der Ventilschließkörper 13 hebt von der Ventilsitzfläche 24 ab und der über die
Brennstoffanschlüsse 8 und entlang der Ventilnadel 12 zugeführte Brennstoff wird über
die Abspritzöffnung 26 in den nicht dargestellten Brennraum abgespritzt.
[0029] Fig. 2 zeigt schematisch eine Ausführungsform eines Zylinderkopfs 10 eines erfindungsgemäßen
Brennstoffeinspritzsystems 1. Der dargestellte Zylinderkopf 10 ist beispielsweise
Bestandteil eines Hubkolbenverbrennungsmotors mit drei in Reihe angeordneten Zylindern
oder einem V6-Zylindermotor mit zwei Zylinderköpfen 10. Der Zylinderkopf 10 weist
drei nebeneinander in gleichen Abständen angeordnete Ventilaufnahmeöffnungen 16 auf,
die den in Fig. 1 angegebenen Ventilaufnahmeöffnungen 16 entsprechen. Der Zylinderkopf
10 weist seitlich einen als Hochdruckanschluß ausgeführten Anschluß 7 auf, der beispielsweise
über eine nicht dargestellte Filtereinrichtung mit einer nicht dargestellten Hochdruckpumpe
verbunden ist.
[0030] In die im Ausführungsbeispiel jeweils hintereinander und koaxial zueinander angeordneten
drei Brennstoffleitungen 11 wird in dieser Weise, bei laufendem Motor des Kraftfahrzeugs,
Brennstoff mit beispielsweise 40 bis 2000 bar gedrückt. Die drei hintereinander geschalteten
Brennstoffleitungen 11 bilden einen Brennstoffleitungsstrang 33. Mehrere Brennstoffleitungsstränge
33 können in anderen Ausführungsbeispielen strömungstechnisch parallel zueinander
angeordnet sein, beispielsweise durch eine nicht dargestellte Verbindungsleitung,
welche ebenso im Zylinderkopf 10 verläuft. Auch sind Kombinationen von Reihen- und
Parallelanordungen möglich.
[0031] Die Merkmale des Ausführungsbeispiels des Brennstoffeinspritzsystems und der Ausführungsform
des Zylinderkopfs 10 können beliebig miteinander kombiniert werden.
1. Brennstoffeinspritzsystem (1) zum direkten Einspritzen von Brennstoff in einen Brennraum
einer Brennkraftmaschine mit einem Zylinderkopf (10), in dem Brennstoffleitungen (11)
angeordnet sind, und zumindest zwei Brennstoffeinspritzventilen (5),
wobei die zumindest zwei Brennstoffeinspritzventile (5) in Ventilaufnahmeöffnungen
(16) angeordnet sind und die Brennstoffleitungen (11) in die Ventilaufnahmeöffnungen
(16) und weiter in jeweils einen seitlich im jeweiligen Brennstoffeinspritzventil
(5) angeordneten Brennstoffanschluss (8) münden, und
wobei die Brennstoffleitungen (11) miteinander im Zylinderkopf(10) in Verbindung stehen,
wobei
jeder Brennstoffanschluss (8) einen ersten radial außen liegenden Abschnitt (28) und
einen zweiten inneren Abschnitt (29) aufweist, der aus zumindest einer seitlich im
Brennstoffeinspritzventil (5) eingebrachten Öffnung besteht, wobei der zweite Abschnitt
(29) einen geringeren Strömungsquerschnitt aufweist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Brennstoffleitungen (11) über zumindest zwei Öffnungen des zweiten Abschnitts
(29) in Verbindung stehen, welche aus zwei einander gegenüberliegenden, mit den Brennstoffleitungen
(11) auf einer Achse liegenden zylinderförmigen Bohrungen gebildet werden, und
dass der zweite Abschnitt (29) zwei einander gegenüberliegende, mit den Brennstoffleitungen
(11) auf einer Achse liegende zylinderförmige Öffnungen aufweist.
2. Brennstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Brennstoffanschluss (8) auf Höhe jeweils einer Ventilnadel (12) jedes Brennstoffeinspritzventils
(5) angeordnet ist.
3. Brennstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Brennstoffleitungen (11) über zumindest die Ventilaufnahmeöffnungen (16) und
die Brennstoffanschlüsse (8) in Verbindung stehen.
4. Brennstoffeinspritzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Abschnitt (28) des Brennstoffanschlusses (8) ringnutförmig ausgebildet
ist.
5. Brennstoffeinspritzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4
dadurch gekennzeichnet,
dass die Brennstoffleitungen (11) über zumindest den ersten Abschnitt (28) eines Brennstoffeinspritzventils
(5) in Verbindung stehen.
6. Brennstoffeinspritzsystem nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Brennstoffleitungen (11) zumindest einen Brennstoffleitungsstrang (33) aus zumindest
zwei strömungstechnisch hintereinander geschalteten Brennstoffleitungen bilden, wobei
der Brennstoffleitungsstrang (33) zumindest zwei Brennstoffeinspritzventile (5) mit
Brennstoff versorgt.
7. Brennstoffeinspritzsystem nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Brennstoffleitungen (11) eines Brennstoffleitungsstrangs (33) koaxial zueinander
angeordnet und/oder durch eine gemeinsame Bohrung ausgeführt sind.
8. Brennstoffeinspritzsystem nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest zwei Brennstoffstränge (33) strömungstechnisch parallel angeordnet sind.
9. Brennstoffeinspritzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Brennstoffanschluss (8) einen Filter (9) aufweist.
10. Brennstoffeinspritzsystem nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Filter (9) ringförmig um den ersten Abschnitt (28) angeordnet ist.
11. Brennstoffeinspritzsystem nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
dass der Filter (9) aus einem Maschennetz oder einem ringförmigen mit lasergebohrten Löchern
durchsetzten Metall besteht.
1. Fuel injection system (1) for directly injecting fuel into a combustion chamber of
an internal combustion engine having a cylinder head (10) in which fuel lines (11)
are arranged and having at least two fuel injection valves (5),
with the at least two fuel injection valves (5) being arranged in valve holding openings
(16) and with the fuel lines (11) opening out into the valve holding openings (16)
and also into in each case one fuel port (8) arranged laterally in the respective
fuel injection valve (5), and
with the fuel lines (11) being connected to one another in the cylinder head (10),
with each fuel port (8) having a first, radially outer section (28) and a second,
inner section (29) which is composed of at least one opening formed laterally in the
fuel injection valve (5), with the second section (29) having a smaller flow cross
section, characterized in that the fuel lines (11) are connected by means of at least two openings of the second
section (29), which openings are formed from two cylindrical bores which are situated
opposite one another and which lie on an axis with the fuel lines (11), and
in that the second section (29) has two cylindrical openings which are situated opposite
one another and which lie on an axis with the fuel lines (11).
2. Fuel injection system according to Claim 1, characterized
in that the fuel port (8) is arranged at the level of in each case one valve needle (12)
of each fuel injection valve (5).
3. Fuel injection valve according to Claim 1 or 2, characterized
in that the fuel lines (11) are connected by means of at least the valve holding openings
(16) and the fuel ports (8).
4. Fuel injection system according to one of Claims 1 to 3,
characterized
in that the first section (28) of the fuel port (8) is formed in the shape of an annular
groove.
5. Fuel injection system according to one of Claims 1 to 4,
characterized
in that the fuel lines (11) are connected by means of at least the first section (28) of
a fuel injection valve (5).
6. Fuel injection system according to one of the preceding claims,
characterized
in that the fuel lines (11) form at least one fuel line strand (33) which is composed of
at least two fuel lines connected in series in terms of flow, with the fuel line strand
(33) supplying fuel to at least two fuel injection valves (5).
7. Fuel injection system according to Claim 6, characterized
in that the fuel lines (11) of a fuel line strand (33) are arranged coaxially with respect
to one another and/or are formed by a common bore.
8. Fuel injection system according to Claim 6 or 7, characterized in that at least two fuel systems (33) are arranged in parallel in terms of flow.
9. Fuel injection system according to one of Claims 1 to 5,
characterized
in that the fuel port (8) has a filter (9).
10. Fuel injection system according to Claim 9, characterized
in that the filter (9) is arranged annularly around the first section (28).
11. Fuel injection system according to Claim 9 or 10, characterized
in that the filter (9) is composed of a mesh network or of an annular piece of metal penetrated
by laser-bored holes.
1. Système d'injection de carburant (1) pour l'injection directe de carburant dans une
chambre de combustion d'un moteur à combustion interne comprenant une culasse (10),
dans laquelle sont disposées des conduites de carburant (11), et au moins deux soupape
d'injection de carburant (5),
les au moins deux soupapes d'injection de carburant (5) étant disposées dans des ouvertures
de réception de soupape (16) et les conduites de carburant (11) débouchant dans les
ouvertures de réception de soupape (16) et ensuite dans un raccord de carburant respectif
(8) disposé latéralement dans chaque soupape d'injection de carburant (5), et
les conduites de carburant (11) étant en liaison les unes avec les autres dans la
culasse (10),
chaque raccord de carburant (8) présentant une première portion radialement extérieure
(28) et une deuxième portion intérieure (29) qui se compose d'au moins une ouverture
pratiquée latéralement dans la soupape d'injection de carburant (5), la deuxième portion
(29) présentant une plus faible section transversale d'écoulement, caractérisé en ce que
les conduites de carburant (11) sont en liaison par le biais d'au moins deux ouvertures
de la deuxième portion (29), lesquelles sont formées par deux alésages cylindriques
opposés, situés avec les conduites de carburant (11) sur un axe, et
en ce que la deuxième portion (29) présente deux ouvertures opposées cylindriques, situées
avec les conduites de carburant (11) sur un axe.
2. Système d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le raccord de carburant (8) est disposé à la hauteur d'une aiguille de soupape respective
(12) de chaque soupape d'injection de carburant (5).
3. v selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les conduites de carburant (11) sont en liaison par le biais d'au moins les ouvertures
de réception de soupape (16) et les raccords de carburant (8).
4. Système d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
la première portion (28) du raccord de carburant (8) est réalisée en forme de rainure
annulaire.
5. Système d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les conduites de carburant (11) sont en liaison par le biais d'au moins la première
portion (28) d'une soupape d'injection de carburant (5).
6. Système d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les conduites de carburant (11) forment au moins un tronçon de conduites de carburant
(33) constitué d'au moins deux conduites de carburant montées l'une derrière l'autre
dans une technique fluidique, le tronçon de conduites de carburant (33) alimentant
au moins deux soupapes d'injection de carburant (5) en carburant.
7. Système d'injection de carburant selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
les conduites de carburant (11) d'un tronçon de conduites de carburant (33) sont disposées
coaxialement les unes aux autres et/ou sont réalisées par rapport un alésage commun.
8. Système d'injection de carburant selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé en ce
qu'au moins deux tronçons de conduites de carburant (33) sont disposés en parallèle dans
une technique fluidique.
9. Système d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
le raccord de carburant (8) présente un filtre (9) .
10. Système d'injection de carburant selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le filtre (9) est disposé sous forme annulaire autour de la première portion (28).
11. Système d'injection de carburant selon la revendication 9 ou 10,
caractérisé en ce que
le filtre (9) se compose d'un treillis à mailles ou d'un métal de forme annulaire
muni de trous percés au laser.


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