[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anschluss mindestens einer
elektrischen Komponente an ein Leitungsnetz, insbesondere eines Kraftfahrzeugs.
[0002] Eine solche Anschlussvorrichtung, ein Steck- bzw. Steckersystem zur Anschluss eines
(Elektro-)Antriebs eines Elektrolüfters, beispielsweise für ein Kühlsystem zur Motorkühlung
eines Kfz oder für ein Klimasystem zur Innenraumklimatisierung eines Kfz, an ein Bordnetz
des Kfz, ist aus dem Stand der Technik bekannt.
[0003] Die
US-A- 2001/0018294 offenbart einen Stecker zum Anschluss einer elektrischen Komponente mit einer Vielzahl
von elektrischen Leitungen.
[0004] Die
US-A-5354204 offenbart ebenso einen ähnlichen Stecker.
[0005] In Fig.7 ist ein derartiges Stecksystem 780 bzw. 781 aus dem Stand der Technik für
ein Doppellüftersystem 700 eines Kfz-Kühlmoduls dargestellt
[0006] Bei diesem Doppellüftersystem 700 sind zwei elektrische Antriebseinheiten bzw. -motoren
710, 711 mit jeweils diesem aus dem Stand der Technik bekannten Stecksystem 780, 781,
einer einseitig kontaktierbaren, vierpoligen Steck- bzw. Steckerverbindung, an ein
Bordnetz 770 eines Kfz angeschlossen.
[0007] Das Stecksystem 780, 781 umfasst zwei jeweils einseitig kontaktierbare bzw. ineinander
steckbare Steckteile, einen drei- oder wie beispielsweise dargestellt vierpoligen,
einseitig kontaktierbaren Bordnetzstecker 730 bzw. 731 und ein zugehöriges, ebenfalls
einseitig kontaktierbares, drei- oder wie beispielsweise dargestellt vierpoliges Gegensteckteil
720 bzw. 721.
[0008] Der Bordnetzstecker 730 bzw. 731 ist über ein Kabel 740 bzw. 741 mit dem Bordnetz
770 verbunden. Das Gegensteckteil 720 bzw. 721 ist in den elektrischen Antriebsmotor
710 bzw. 711 sowie in dessen Gehäuse fest, d.h. nicht auf einfache Art und Weise lösbar,
unter anderem mittels einer Lötverbindung, integriert, wodurch es fester, integraler
Bestandteil des elektrischen Antriebsmotors 710 bzw. 711 ist und dieser entsprechend
dem Kabel 740 bzw. 741 bzw. einer derartigen Verbindung mit dem Gegenstecker 720 bzw.
721 verbunden ist.
[0009] Das Kabel 740 bzw. 741 bündelt im dargestellten Fall vier Leitungen, wobei zwei Leitungen
zur Hauptstromzuführung, in diesem Fall (+/-) - Zuleitungen einer Batterieversorgung,
dienen.
[0010] Die weiteren zwei Leitungen sind Steuer- und Busleistungen, im allgemeineren Signal-
bzw. Kommunikationssignalleitungen, einer Fahrzeugelektronik.
[0011] Entsprechendes der Aussteuerung des jeweiligen Antriebs gilt für die feste, integrierte
Verbindung zwischen dem Gegensteckteil 720 bzw. 721 und dem jeweiligen Antriebsmotor
710 bzw. 711.
[0012] Bei kontaktierten Stecksystem 780 bzw. 781 bzw. ineinander eingesteckten Steckteile
730 bzw. 731 und 720 bzw. 721 wird über vier Polkontakte 750 bis 753 bzw. 760 bis
763 die Verbindung zwischen dem Bordnetz und dem (jeweiligen) Antrieb 710 bzw. 711
hergestellt, wodurch der Antrieb 710 bzw. 711 mit Energie und Steuer- und Kommunikationssignalen
versorgt wird.
[0013] Entsprechend diesen wird die jeweilige Antriebswelle 790 bzw. 791 in Rotation versetzt,
welche auf einen Lüfter oder ein Gebläse übertragen wird.
[0014] Nachteilig bei diesem Doppellüftersystem 700 mit zwei über jeweils einseitig kontaktierbaren
Steckverbindungen 780 bzw. 781 mit dem Bordnetz 700 verbundenen Antriebseinheiten
710 und 711 ist, dass jede Antriebseinheit 710 bzw. 711 separat mit dem Bordnetz 700
kontaktiert und angesteuert wird. Dadurch ist ein erhöhter Verkabelungsaufwänd und/oder
Montageaufwand, meist verbunden mit einem erhöhten Platzbedarf, sowie eine erhöhte
Teilevielfalt wie auch erhöhter Systemaufwand für die Ansteuerung hinsichtlich Soft-
und Hardware mit entsprechend hohen Kosten und bekannten elektrischen und elektronischen
Nachteilen notwendig.
[0015] Dies trifft insbesondere für kompakt zu realisierende Gesamtsysteme zu, wie sie gerade
im Automobilbereich gefordert werden.
[0016] Manche elektrische bzw. elektronische Systeme, wie obige Lüfterantriebe, werden durch
entsprechend aufwendige Schnittstellen gesteuert, so dass hier pro Lüfterantrieb eine
höhere Anzahl von Verbindungsleitungen, insbesondere Steuerleitungen und/oder Bussystemen,
erforderlich sind. Der entsprechende Verkabelungsaufwand für das gesamte Lüftersystem
erhöht sich demzufolge entsprechend.
[0017] Darüber hinaus sind bei solchen aufwendigeren Lüfterantrieben mit zusätzlichen Steuerleitungen
und erhöhtem Verkabelungsaufwand weitergehende Maßnahmen, beispielsweise bezüglich
von Soft- und Hardware, notwendig, um die einzelnen Lüfterantriebe bzw. Lüftersysteme
bezüglich der Kommunikation zu entkoppeln und um diese auch einzeln ansteuern zu können.
Weiter damit verbunden sind Nachteile hinsichtlich einer Diagnosefähigkeit.
[0018] Entsprechend Nachteiliges gilt bei einfachen wie im noch größeren Maße bei aufwendigeren
Vielfachlüftersystemen, bei welchen eine Vielzahl von - kundenspezifischen - Systemkomponenten,
wie Lüftern bzw. Lüfterantrieben, jeweils separat mittels der einseitig kontaktierbaren
Steckverbindung wie aus dem Stand der Technik mit einem Bordnetz zu kontaktieren sind.
[0019] Hierbei kann bei jeder weiteren, neu hinzukommenden Systemkomponente neuer Konstruktionsaufwand,
insbesondere zur Herstellung der festen, integrierten Verbindung des Steckteils in
die neu hinzukommende Systemkomponente, notwendig sein. Dieser und auch ein dadurch
bedingter erhöhter Fertigungsaufwand werden gegebenenfalls, noch weiter erhöht, wenn
Systemkomponenten zusätzlich mit Kabelabgängen konstruiert und realisiert werden müssen.
[0020] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Steckersystem, im allgemeinen
eine Anschlussvorrichtung, zum Anschluss einer elektrischen bzw. elektronischen Komponente,
wie eines elektrischen Antriebs, eines Gebläsereglers, eines elektronischen Steuergeräts
oder auch eines Aktuators, an ein Leitungsnetz, zu schaffen, welche Anschlussvorrichtung
eine einfache, flexible und kostengünstige Verkabelung der elektrischen Komponente
mit geringerem Verkabelungs- und/oder Montageaufwand sowie ermöglicht.
[0021] Des Weiteren soll ein modularer Aufbau, bestehend aus mehreren elektrischen bzw.
elektronischen Komponenten, wie aus mehreren Lüftersystemen und Aktuatoren, ermöglicht
werden, welcher insbesondere kompakt zu realisieren ist.
[0022] Darüber hinaus sollen durch die Erfindung obige weitergehenden Nachteile bei aufwendigeren
Mehrfachsystemen, wie Lüftersystemen, insbesondere bei Vielfachlüftersystemen, vermieden
werden.
[0023] Diese Aufgaben werden durch die Vorrichtung zum Anschluss mindestens einer elektrischen
bzw. elektronischen Komponente an ein Leitungsnetz, insbesondere eines Kraftfahrzeugs
mit den Merkmalen gemäß dem unabhängigen Patentanspruch gelöst.
[0024] Bevorzugte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0025] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Anschluss mindestens einer elektrischen Komponente
an ein Leitungsnetz weist ein Gehäuse auf, bei dem an einer ersten Gehäuseseite eine
erste Kontakteinheit, an welche das Leitungsnetz anschließbar ist, und an einer zweiten
Gehäuseseite eine zweite Kontakteinheit, an welche die elektrische bzw. elektronische
Komponente anschließbar ist, angeordnet ist.
[0026] Dabei wird im Folgenden unter einer Kontakteinheit ein im Allgemeinen funktionelles
Element zur elektrischen Kontaktierung verstanden, beispielweise ein Steckerkontakt
bzw. ein Steckerkontaktelement, insbesondere ein Kontaktstift, eines ein- oder mehrpoligen
Steckers oder auch ein entsprechendes Gegenstück, wie eine Kontaktbuchse zur Aufnahme
eines Kontaktstiftes.
[0027] Mit umfasst werden dabei alle Formen einer räumlichen Ausprägung/- gestaltung eines
solchen funktionellen Elements zur Kontaktierung. Die Kontakt können dabei beispielweise
horizontal und/oder vertikal angeordnet sein.
[0028] Durch eine Kontaktierung mittels einer solchen Kontakteinheit kann insbesondere ein
Hauptstromkontakt, beispielsweise für eine Stromversorgung, oder ein Signalkontakt,
insbesondere für eine Übertragung eines Kommunikationssignals, wie eines Steuersignals,
realisiert werden.
[0029] Weiter wird nachfolgend unter einer Leitung jegliche Art von Signal-, Strom- und/oder
Datenleitung und unter einem Leitungsnetz eine zusammengehörige übergeordnete Einheit
von solchen Leitungen verstanden. Das erfindungsgemäße Leitungsnetz kann dabei beispielsweise
eis Stromversorgungsnetz oder ein Kommunikationsnetz, insbesondere ein Bussystem oder
ein Steuerungsnetz, sein.
[0030] Die erste Kontakteinheit ist unter Verwendung von mindestens einem Kontaktleiter,
beispielsweise eines (metallischen) Flachleiters, derart mit der zweiten Kontakteinheit
verbunden ist, dass eine elektrische Leitungsverbindung zwischen dem Leitungsnetz
und der elektrischen Komponente herstellbar ist.
[0031] Anschaulich gesehen realisiert die erfindungsgemäße Vorrichtung einen flexiblen,
als ein- oder auch mehrseitig kontaktierbaren sowie ein- oder auch mehrpoligen Stecker
bzw. Adapter ausstaltbaren Adapter-Stecker, der ausgehend von verschiedenen elektrischen
bzw. elektronischen (E/E)-Basiskomponenten mit jeweils spezifischen elektrischen Anschlusssystemen
sowie kundenspezifischen Leitungsnetzen mit jeweils kundenspezifischen Kontaktierungen
und Steckerarten deren Anschluss aneinander realisiert.
[0032] Dabei erfolgt die Kontaktierung zwischen einem erfindungsgemäßen Adapter und E/E-Basiskomponente
bevorzugt durch eine Steckverbindung mit gegebenenfalls mehreren Steckkontakten/-stiften,
bei welcher der Adapter bzw. die Steckkontakte von diesem, hier im Allgemeinen bezeichnet
als zweite Kontakteinheit, in einen in die E/E-Basiskomponente integrierten Basis-Gegenkontaktsockel,
im Allgemeinen in eine Steckbuchse, eingesteckt wird bzw. werden.
[0033] Diese Einsteckverbindung bzw. dieser Anschluss kann bevorzugt abgedichtet und fixiert
werden. Dazu können beispielsweise zum Teil an der zweiten Gehäuseseite und/oder zweiten
Kontakteinheit Mittel angeordnet sein, durch die die Steckverbindung bzw. der Anschluss
der elektrischen Komponente an der zweiten Kontakteinheit abgedichtet und/oder fixiert
wird.
[0034] Bevorzugt kann die Abdichtung durch eine Flanschverbindung mit integriertem O-Ring
oder einer Dichtfolie ausgestaltet sein. Die Fixierung kann durch eine Schraubverbindung
oder eine Schweißverbindung realisiert werden.
[0035] In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Abdichtung und die Fixierung durch eine
Flanschverbindung, die mittels einer integrierten Nut und eines in der Nut eingelegten
O-Rings sowie durch eine Befestigung durch eine Schraubverbindung fixiert wird, realisiert.
[0036] Das Leitungsnetz kann mittels einer Steckerverbindung an der ersten Kontakteinheit
angeschlossen werden. Das Leitungsnetz kann dazu einen Kontaktstecker oder ein entsprechendes
Gegenstück, wie eine Kontakt-/Steckerbuchse bzw. "Steckdose", zum Anschluss an die
erste Kontakteinheit aufweisen. Die erste Kontakteinheit ist dann entsprechend der
Ausgestaltung des Anschlusses seitens des Leitungsnetzes gestaltet und angepasst,
beispielsweise als Steckerbuchse eingerichtet zur Aufnahme eines Kontaktsteckers.
[0037] In Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Adapters als mehrseitig kontaktierbaren, mehrpoligen
Steckers ist es möglich, mehrere E/E-Komponenten, wie einen elektrischer Antrieb,
insbesondere einen Elektromotor, oder einen Aktuator, beispielsweise ein Dehnstoffelement,
oder ein elektronisches Steuer- bzw. Regelungsgerät, elektrisch miteinander- und modular
erweiterbar - zu verbinden, wobei sowohl eine Spannungsversorgung, als auch bei Bedarf
ein- oder mehrere Steuerkontakte oder Signal- und Busleitungen über Kabelsätze verbunden
werden.
[0038] Dazu kann das Gehäuse an einer weiteren, in diesem Fall dritten Gehäuseseite eine
dritte Kontakteinheit aufweisen, an welcher dritten Kontakteinheit eine weitere bzw.
zusätzliche elektrische Komponente anschließbar ist.
[0039] Diese dritte Kontakteinheit ist dann zur Herstellung des elektrischen Anschlusses
der weiteren bzw. elektrischen Komponente derart unter Verwendung von mindestens einem
Kontakteiter, beispielsweise einem Flachleiter, mit der ersten und/oder zweiten Kontakteinheit
verbunden, dass eine elektrische Leitungsverbindung zwischen dem Leitungsnetz und
der weiteren elektrischen Komponente und/oder der elektrischen Komponente und der
zusätzlichen elektrischen Komponente besteht.
[0040] Bevorzugt kann dann die weitere elektrische Komponente unter Verwendung einer Steckerverbindung
an der dritten Kontakteinheit angeschlossen werden. In diesem Fall kann die dritte
Kontakteinheit als ein Teil einer Steckerverbindung, insbesondere als eine Steckerbuchse
eingerichtet zur Aufnahme eines Kontaktsteckers, realisiert werden.
[0041] Hier kann weiter vorgesehen werden, dass das Gehäuse zumindest zwei solcher dritten
Gehäuseseiten aufweist, an welchen jeweils eine solche dritte Kontakteinheit angeordnet
sind, zum Anschluss zumindest zweier zusätzlicher elektrischer Komponenten.
[0042] Die Erfindung sowie eine erfindungsgemäße Ausgestaltung als steckbarer Adapter ermöglicht
ferner, eine Kontaktierungsrichtung, d.h. eine Einführungs- bzw. Einsteckrichtung
des erfindungsgemäßen Adapters in die E/E-Basiskomponente, nicht nur analog, sondern
auch senkrecht, entgegen oder rechtwinklig zur Einbaurichtung einer Elektronikeinheit
in ein Gehäuse zu realisieren.
[0043] Weiter ermöglicht der erfindungsgemäße Adapter damit konstruktive Variationen von
Steckern, insbesondere Fahrzeugsteckern für Pkw oder Lkw, bzw. Stecksystemen und E/E-Komponenten.
[0044] Dazu können die Kontakteinheiten bzw. deren Gehäuseseiten entsprechend den Einbau-
oder sonstigen Anforderungen, wie Platzanforderungen, beliebig ausgerichtet und/oder
zueinander angeordnet sein.
[0045] So ist bei einer Weiterbildung das erfindungsgemäße Gehäuse derart ausgestaltet,
dass die erste Kontakteinheit und die zweite Kontakteinheit und/oder die erste und
die dritte Kontakteinheit normal zueinander oder einander gegenüberliegend ausgerichtet
sind.
[0046] Das erfindungsgemäße Gehäuse ermöglicht darüber hinaus eine elektrische Isolierung
der mindestens einen Leitungsverbindung bzw. von mehreren Leitungsverbindungen gegeneinander
und schützt diese wie auch Kontakte an den Kontakteinheiten vor Umwelteinflüssen,
wie Feuchtigkeit, oder Beschädigungen.
[0047] Bei einer weiteren bevorzugten Weiterbildung werden erfindungsgemäße Vorrichtungen
eingesetzt zu einer Kühlung und/oder einer Klimatisierung, insbesondere eines Kfz-Innenraums
oder eines Kfz-Motors, wobei die elektrische bzw. elektronische Komponente ein elektrischer
Antrieb, insbesondere ein Elektromotor eines Elektrolüfters oder Klimagebläses, ist.
[0048] In einer weiteren bevorzugten Fortbildung ist die Vorrichtung ein mehrpoliger, insbesondere
ein zwei-, drei- oder vierpoliger, Adapter-Stecker, wobei entsprechend der Anzahl
der Pole eine entsprechende Anzahl von Kontakten an den jeweiligen Kontakteinheiten
und/oder Leitungsverbindungen zwischen den Kontakten vorgesehen sind.
[0049] Auch ist hier bei der Erfindung eine besondere Flexibilität hinsichtlich der Formgebung,
der Materialauswahl, der Anordnung und des Querschnitts der Kontakte gegeben. Auch
die Ausbildung, Form , Lage und Richtung eines erfindungsgemäß ausgestalteten Adapter-Steckers
ist durch die Erfindung gegeben.
[0050] So ermöglicht beispielweise die Erfindung - in Ausgestaltung als Adapter zum Anschluss
eines Rohrlüftungssystems an ein Bordnetz - den Einschub des ausführungsgemäßen Adapters
durch eine Luftleitschaufel des Rohrlüftersystems hindurch, was aufgrund des geringen
Platzbedarfs bzw. Querschnittes der Durchführung sonst schwerlich möglich ist. Da
auch die Einsteckrichtung erfindungsgemäß variabel gestaltbar ist, können hier die
Nachteile eines hoch integrierten Systems wie gemäß dem Stand der Technik beseitigt
werden.
[0051] Bei de Herstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Anschluss einer elektrischen
bzw. elektronischen Komponente an ein Leitungsnetz, insbesondere eines Kraftfahrzeugs,
werden die Kontakteinheiten und die Leitungsverbindungen zumindest teilweise oder
auch im Gesamten umspritzt, im allgemeinen ummantelt bzw. umhüllt, insbesondere mit
einem Kunststoff. Dadurch wird auf einfache Weise ein (Kunststoff-)Gehäuse realisiert.
[0052] Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung sowie Weiterbildungen dieser, insbesondere
als mehrpoliger Mehrfach-Adapter-Stecker, lassen sich unter anderem folgende, zum
Teil schon genannte Aufgaben und Vorteile - je nach Ausgestaltung auch nebeneinander
- realisieren bzw. erfüllen:
Es ist nur eine Basis-E/E-Komponente (z.B.: E-Lüfter, Antrieb, Steuergerät, Regler
etc.) mit integrierten Standard-Gegenkontaktsockel erforderlich, um diese E/E-Komponente
an einen jeweiligen kundenspezifischen Stecker anzupassen. D. h. die Basiskomponente
ist prinzipiell für verschiedene Kunden bzw. deren Stecksystemen verwendbar.
[0053] Hierdurch reduziert sich der Entwicklungsaufwand bei Anpassung der Komponente an
andere Kunden bzw. deren spezifische Stecksysteme. Es muss nur noch der erfindungsgemäße
Adapter angepasst werden. Andere Parameter lassen sich gewöhnlich durch Softwareanpassungen
realisieren.
[0054] Für diverse Basis-E/E-Komponenten ist pro Kunde/spezifisches Stecksystem nur ein
Adapter und in der Komponente eine entsprechende Gehäusedurchführung mit entsprechendem
Standard-Gegenstecker erforderlich.
[0055] Prinzipiell ist ein erfindungsgemäßes Stecksystem für eine Standardisierung geeignet.
[0056] Verschiedene E/E-Komponenten können hintereinander geschaltet werden, wobei die Spannungsversorgung
und Ansteuerung durch nur einen kundenseitigen Stecker ausreicht.
[0057] Es lassen sich Einfach-, Doppel- und Mehrfachstecker bzw. -adapter mit verschieden
angeordneter Steckergeometrie und Lage realisieren.
[0058] Die Anzahl der verwendeten Kontakte kann mit geringem Aufwand an die Applikation
angepasst werden.
[0059] Die Kontakte der Spannungsversorgung haben beispielsweise bei Doppel- und Mehrfachsteckern
aufgrund der kurzen und direkten Verbindungen im Stecksystem einen geringeren Übergangswiderstand.
Dadurch reduzieren sich die Verluste.
[0060] Hierbei ist auch die Forderung zur Realisierung einer Funktionseinheit gegeben.
[0061] Die Einsteckrichtung der Adaptereinheit ist in weiten Bereichen variabel.
[0062] Die Fertigung der Kontaktierung im Gesamtsystem ist mit relativ geringen Kosten zu
bewerten.
[0063] So kann ein erster solcher Adapter-Stecker als Hauptverbindungsstecker zu einem Bordnetz
eines Fahrzeuges mit entsprechenden Hauptstromzuführungen und Steuer- bzw. Busleitungen
realisiert werden, welcher eine erste, elektrische Einheit, die Basiskomponente, an
das Bordnetz anschließt.
[0064] Als nachfolgende Verbindung- bzw. Weiterverbindungsstecker können durch solche Adapter-Stecker
weitere Antriebseinheiten oder Subsysteme, wie Aktuatoren, mit entsprechenden Hauptstrom-,
Steuer- und Busleitungen an das Bordnetz angeschlossen werden.
[0065] Die Kontakte zur Kontaktierung von Steuer- und Busleitungen können als bidirektionale
Ein- bzw. Ausgänge ausgelegt werden. Diese können dann als Sensoreingänge, Bus- oder
Steuerleitungen für externe Komponenten, wie zum Beispiel eine Jalousie oder ein Dehnstoffelement,
genutzt werden.
[0066] Die Steuer- bzw. Busleitungen können zur Codierung für den jeweiligen Antrieb (Beispiel:
rechter / linker Antrieb) genutzt werden. Eine intelligente Integration in ein Fail-Save-Konzept
für das Lüftersystem (Jalousie) kann realisiert werden.
[0067] Eine Verbindung von weiteren Antrieben mit einer mehradrigen Zusatzleitung kann realisiert
werden.
[0068] Neben den bisher beschriebenen Vorteilen weist die erfindungsgemäße Vorrichtung sowie
deren Weiterbildungen auch folgende weitere Vorteile auf:
Alle gängige Bussysteme von verschiedensten Hersteitem bzw. Kunden können durch ein
Adapter-Steckersystem gemäß der erfinderischen Vorrichtung realisiert werden, beispielweise
eine PWM - Schnittstelle sowohl mit Klemme 15/87 - als auch ohne Klemme 15 /87 - Ansteuerung,
ein CAN-Bus oder ein LIN - Bussystem.
[0069] Mit nur einem mindestens vierpoligen Adapter-Stecker gemäß der erfindenschen Vorrichtung
können mit zwei PWM - Eingangssignalen zwei Antriebe, beispieiweise für zwei Lüfter,
separat angesteuert werden.
[0070] Bei entsprechender Auslegung und Softwaremodifikation ermöglicht die Erfindung eine
Kommunkation von Antriebssystemen direkt miteinander oder mit dem Bordsystem (Fahrzeugelektrönik).
[0071] Ein zweiter erfindungsgemäßer Adapter-Stecker, beispielweise an einer zweiten Antriebseinheit,
kann bei Bedarf auch nur einseitig (zur Verbindung zum ersten, doppelseitig benutzten
erfindungsgemäßen Adapter-Stecker an der ersten Antriebseinheit) genutzt werden. Hierbei
kann die zweite Adaptersteckerseite mit Kunststoff verschlossen oder mit einem Blindstecker
belegt werden.
[0072] Weiter kann mittels der Erfindung durch Integration einer Software in den Antrieben
ein Thermomanagement eines Moduls und eines Lüftersystems übernommen werden.
[0073] Kontakte des Eingangs- bzw. Hauptadapter-Steckers im Vergleich zu Kontakten des Ausgangs-
bzw. Wekerverbindungsadapter-Steckers können auf verschiedene Antriebsein- bzw. Antriebsausgänge
gelegt werden, so dass diese unabhängig voneinander ansteuerbar oder einlesbar sind.
[0074] Weiter lassen sich durch die Erfindung Schutzsysteme, wie ein Blockier schutz, ein
Fail-Save-Modus und/oder eine Diagnose - hier als DiagnoseStecker oder als Diagnosekontakt
-, in den Antrieb integrieren.
[0075] Weitere Vorteile, Merkmale-und Anwendungsmögiichkeiten der vorliegenden - Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispieten im Zusammenhang
mit den Figuren.
[0076] Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung ein
Gehäuse aufweist mit an einer ersten Gehäuseseite angeordneten ersten Kontakteinheit,
an einer zweiten Gehäuseseite angeordneten zweiten Kontakteinheit und einer dritten
Gehäuseseite angeordneten dritten Kontakteinheit. Vorrichtungen mit nur zwei Kontakteinheiten
an zwei Gehäuseseiten sei ausdrücklich nicht zum Gegenstand der Ereindung zugehörig.
[0077] Darin zeigen:
Figuren 1a bis f Skizzen mit verschiedenen Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen
Anschlussadapters;
Figur 2 Skizze eines 4-poligen Anschlussadapters mit vertikal angeordneten Kontakten
zum Anschluss einer Basis-E/E-Komponente sowie einer weiteren E/E-Komponente an ein
Fahrzeugbordnetz gemäß einem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
Figuren 3a und b Skizzen eines 4-poligen Anschlussadapters mit vertikal angeordneten
Kontakten zum Anschluss einer Basis-E/E-Komponente sowie einer weiteren E/E-Komponente
an ein Fahrzeugbordnetz gemäß einem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
Figuren 4a und b Skizzen eines 4-poligen Anschlussadapters mit horizontal angeordneten
Kontakten zum Anschluss einer Basis-E/E-Komponente sowie einer weiteren E/E-Komponente
an ein Fahrzeugbordnetz gemäß einem zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
Figuren 5a und b Skizzen eines 4-poligen Anschlussadapters zum Anschluss einer Basis-E/E-Komponente
an ein Fahrzeugbordnetz gemäß einem dritten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
Figuren 6a bis c Skizzen, die eine Montage eines erfindungsgemäßen Adapters in eine
Basis-Komponente zeigen;
Fig. 7 eine Skizze eines Doppellüftersystems mit einseitig kontaktierbaren Steckverbindungen
gemäß dem Stand der Technik;
Figuren 8a und b Skizzen, die eine Montage eines erfindungsgemäßen Adapter unter einer
winkligen Einbaurichtung in eine Basis-Komponente, in einen Antrieb, zeigen;
Figuren 9a und b Skizzen, die eine Montage eines erfindungsgemäßen Adapters unter
einer entgegengesetzten Einbaurichtung in eine Basis-Komponente, in einen Antrieb,
zeigen;
Figuren 10a und b Skizzen, die eine Montage eines erfindungsgemäßen Adapters unter
einer winkligen Einbaurichtung in eine Basis-Komponente, in ein Steuergerät, zeigen;
Figuren 11a und b Skizzen, die eine Montage eines erfindungsgemäßen Adapters unter
einer entgegengesetzten Einbaurichtung in eine Basis-Komponente, in ein Steuergerät,
zeigen;
Figuren 12a bis c Skizzen mit an Steuergeräten und an einem Antrieb montierten erfindungsgemäßen
Adaptern.
[0078] In Figuren 1a bis f sind verschiedene Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Anschlussadapters,
im folgenden kurz als Adapter bezeichnet, zum Anschluss mindestens einer Basis-E/E-Komponente,
im folgenden kurz als Basis-Komponente bezeichnet, an ein (Fahrzeug-)Bordnetz oder
an ein Ansteuergerät dargestellt.
[0079] Die dargestellten Ausführungsformen gemäß Figuren 1a bis f unterscheiden sich dabei
in der Anzahl der zusätzlich zu der Basis-Komponente anschließbaren E/E-Komponenten,
in der Ausrichtung der (Anschluss-)Kontakte der Steckverbindungen sowie in der Ausrichtung
der Steckverbindungen bzw. der Anschlussseiten.
[0080] Die Figuren 1a und b zeigen eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Anschlussadapters
100 zur Kontaktierung bzw. zum Anschluss von nur einer Basis-Komponente an ein (Fahrzeug-)Bordnetz
oder ein Ansteuergerät.
[0081] Bei diesem - vierpoligen, einseitig kontaktierbaren - Anschlussadapter 100 erfolgt
der Anschluss an das Bordnetz oder Ansteuergerät über einen vierpoligen Bordnetzstecker
(nicht dargestellt), welcher in den dafür vorgesehenen Steckplatz 105 auf der durch
den Pfeil 106 gekennzeichneten Anschlussseite des Adapters 100 bzw. des Adaptergehäuses
111 einsteckbar ist.
[0082] Die Anschlusskontakte 101 bis 104 zur Kontaktierung des Bordnetzsteckers, sogenannte
Hauptstromkontakte 101 und 102 zum Anschluss einer Stromversorgung und sogenannte
Signalleitungskontakte 103 und 104 zum Anschluss von Signalleitungen zur Ansteuerung,
sind bei dem Adapter 100 horizontal angeordnet.
[0083] Der Anschluss der Basis-Komponente erfolgt durch die - wie dargestellt auf der durch
den Pfeil 112 gekennzeichneten Anschlussseite nach unten das Adaptergehäuse 111 verlassenden
- Steckkontakte 107 bis 110, welche eine Weiterführung der Anschlusskontakte 101 bis
104 bilden und damit ebenfalls Hauptstromkontakte 107 und 108 sowie Signalkontakte
109 und 110 aufweisen.
[0084] Da beide Anschlussseiten 106 und 112 normal zueinander angeordnet sind, liegt mit
dem Adapter 100 eine sogenannte "abgewinkelte" Ausführung vor.
[0085] Das Adaptergehäuse 111 weist wie weiter die Figuren 1a und b zeigen einen Flansch
113 zur Fixierung des Adapters 100 bzw. des Adaptergehäuses 111 an der Basis-Komponente
bzw. an einer Oberfläche bzw. am Gehäuses der Basis-Komponente auf.
[0086] Weiter weist das Adaptergehäuse 111 eine schlauchförmige Umspritzung 114 der Steckkontakte
107 bis 110 auf, welche die Steckverbindungen 107 bis 110 nach außen sowie gegeneinander
isoliert und schützt.
[0087] Figur 1c zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Anschlussadapters
100a zur Kontaktierung bzw. zum Anschluss von nur einer Basis-Komponente an ein (Fahrzeug-)Bordnetz
oder ein Ansteuergerät.
[0088] Bei diesem - ebenfalls vierpoligen, einseitig kontaktierbaren - Anschlussadapter
100a erfolgt der Anschluss an das Bordnetz oder Ansteuergerät ebenfalls über einen
vierpoligen Bordnetzstecker (nicht dargestellt), welcher in den dafür vorgesehenen
Steckplatz 105a auf der durch den Pfeil 106a gekennzeichneten Anschlussseite des Adapters
100a bzw. des Adaptergehäuses 111a einsteckbar ist.
[0089] Der Anschluss der Basis-Komponente erfolgt auch durch die - wie dargestellt auf der
durch den Pfeil 112a gekennzeichneten Anschlussseite nach unten das Adaptergehäuse
111a verlassenden - Steckkontakte 107a bis 110a, welche eine Weiterführung der Anschlusskontakte
101a bis 104a (nicht sichtbar) bilden und damit ebenfalls Hauptstromkontakte 107a
und 108a sowie Signalkontakte 109a und 110a aufweisen.
[0090] Da beide Anschlussseiten 106a und 112a (in Veriängerung) gegenüberliegend angeordnet
sind, liegt mit dem Adapter 100a eine sogenannte gerade" Ausführung vor.
[0091] Das Adaptergehäuse weist wie weiter die Figur 1c zeigt ebenfalls einen Flansch 113a
zur Fixierung des Adapters 100a bzw. des Adaptergehäuses 111a an der Basis-Komponente
bzw. an einer Oberfläche bzw. am Gehäuses der Basis-Komponente auf. Weiter weist das
Adaptergehäuse 111a auch eine schlauchförmige Umspritzung 114a der Steckkontakte 107a
bis 110a auf, welche die Steckverbindungen 107a bis 110a nach außen sowie gegeneinander
isoliert und schützt.
[0092] Die Figuren 1d und e zeigen zwei Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Anschlussadapters
100b zur Kontaktierung bzw. zum Anschluss von einer Basis-Komponente sowie einer zusätzlichen
E/E-Komponente an ein (Fahrzeug-)Bordnetz oder ein Ansteuergerät.
[0093] Bei diesen - vierpoligen, zweiseitig kontaktierbaren - Anschlussadaptern 100b erfolgt
der Anschluss an das Bordnetz oder Ansteuergerät über einen vierpoligen Bordnetzstecker
(nicht dargestellt), welcher in den jeweiligen dafür vorgesehenen Steckplatz 105b
auf der durch den Pfeil 106b gekennzeichneten Anschlussseite des jeweiligen Adapters
100b bzw. des jeweiligen Adaptergehäuses 111b einsteckbar ist.
[0094] Die Anschlusskontakte 101b bis 104b zur Kontaktierung des Bordnetzstekkers, sogenannte
Hauptstromkontakte 101b und 102b zum Anschluss einer Stromversorgung und sogenannte
Signalleitungskontakte 103b und 104b zum Anschluss von Signalleitungen zur Ansteuerung,
sind bei dem ersten Adapter 100b gemäß Figur 1d vertikal sowie bei dem zweiten Adapter
100b gemäß Figur 1e horizontal angeordnet.
[0095] Der Anschluss der Basis-Komponente erfolgt jeweils durch die - wie dargestellt auf
der durch den Pfeil 112b gekennzeichneten Anschlussseite nach unten das Adaptergehäuse
111b verlassenden - Steckkontakte 107b bis 110b, welche eine Weiterführung der Anschlusskontakte
101b bis 104b bilden und damit ebenfalls Hauptstromkontakte 107b und 108b sowie Signalkontakte
109b und 110b aufweisen.
[0096] Gegenüberliegend der Anschlussseite 106b ist bei den Adaptern 100b eine durch den
Pfeil 116b gekennzeichnete Anschlussseite angeordnet.
[0097] Über diese Anschlussseite 116b bzw. über einen dafür vorgesehenen Steckplatz 117b
(nicht sichtbar) an dieser Anschlussseite 116b erfolgt der Anschluss der zusätzlichen
E/E-Komponente (nicht dargestellt) an den Adaptern 100b und damit an das Bordnetz
oder Ansteuergerät. Der Anschluss der zusätzlichen E/E-Komponente erfolgt über einen
ebenfalls vierpoligen Anschlussstecker (nicht dargestellt), welcher in den dafür vorgesehenen
Steckplatz 117b einsteckbar ist.
[0098] Das Adaptergehäuse weist weiter, wie die Figuren 1d und e zeigen, auch einen Flansch
113b zur Fixierung des Adapters 100b bzw. des Adaptergehäuses 111b an der Basis-Komponente
bzw. an einer Oberfläche bzw. am Gehäuses der Basis-Komponente auf. Weiter weist das
Adaptergehäuse 111b ebenso eine schlauchförmige Umspritzung 114b der Steckkontakte
107b bis 110b auf, welche die Steckverbindungen 107b bis 110b nach außen sowie gegeneinander
isoliert und schützt.
[0099] Figur 1f zeigt eine nächste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Anschlussadapters
100c zur Kontaktierung bzw. zum Anschluss von einer Basis-Komponente sowie zweier
zusätzlichen E/E-Komponenten an ein (Fahrzeug-)Bordnetz oder ein Ansteuergerät.
[0100] Bei diesem - ebenfalls vierpoligen, einseitig kontaktierbaren - Anschlussadapter
100c, welcher im wesentlichen mit dem Adapter 100b gemäß Figur 1e übereinstimmt, erfolgt
der Anschluss der zweiten zusätzlichen E/E-Komponente über einen ebenfalls vierpoligen
Anschlussstecker (nicht dargestellt), welcher in einen dafür vorgesehenen Steckplatz
118c auf der durch den Pfeil 119c gekennzeichneten Anschlussseite des Adapters 100c
bzw. des Adaptergehäuses 111 c einsteckbar ist.
[0101] Figur 2 zeigt den Adapter 200 bzw. 100b in Ausgestaltung gemäß Figur 1d in vergrößerten
Darstellung.
[0102] So zeigt Figur 2 einen erfindungsgemäßen Anschlussadapter 200 bzw. 100b zur Kontaktierung
bzw. zum Anschluss von einer Basis-Komponente sowie einer zusätzlichen E/E-Komponente
an ein (Fahrzeug-)Bordnetz oder ein Ansteuergerät, bei dem die Hauptstrom- und Signalkontakte
an den Anschlussseiten zum Bordnetz und zur zusätzlichen E/E-Komponente vertikal angeordnet
sind.
[0103] Neben den bereits im Zusammenhang mit Figur 1e beschriebenen Komponenten des Adapters
100b ist in Figur 2 zusätzlich mit einem Pfeil 201 ein Befestigungsflansch 202 mit
Bohrungen und einer Nut für einen O-Ring, welche mit einem Pfeil 203 gekennzeichnet
ist, gekennzeichnet.
[0104] Der Befestigungsflansch 202 mit den Bohrungen, der Nut für den O-Ring sowie der O-Ring
dienen zu einer Abdichtung und Fixierung der Verbindung des Adapters 200 mit der Basis-Komponente.
[0105] Des Weiteren sind mit einem Pfeil 210 die Anschlussseite zum Bordnetz bzw. zum Ansteuergerät,
mit einem Pfeil 211 die Anschlussseite zur zusätzlichen E/E-Komponente, mit Pfeilen
212 die Hauptstromkontakte, mit Pfeilen 213 die Signalkontakte, mit einem Pfeil 214
die Umspritzung der Steckkontakte sowie mit einem Pfeil 215 die Steckkontakte zur
Kontaktierung der Basis-Komponente gekennzeichnet.
[0106] Die Figuren 3a und 3b zeigen weitere Darstellungen bzw. Ansichten des Adapters 300,
200 bzw. 100b in Ausgestaltung gemäß Figur 1d sowie gemäß Figur 2.
[0107] So zeigen auch die Figuren 3a und 3b einen erfindungsgemäßen Anschlussadapter 300
bzw. 200 bzw. 100b zur Kontaktierung bzw. zum Anschluss von einer Basis-Komponente
sowie einer zusätzlichen E/E-Komponente an ein (Fahrzeug-)Bordnetz oder ein Ansteuergerät,
bei dem die Hauptstrom- und Signalkontakte an den Anschlussseiten zum Bordnetz und
zur zusätzlichen E/E-Komponente vertikal angeordnet sind.
[0108] Neben den bereits im Zusammenhang mit Figur 1d und Figur 2 beschriebenen Komponenten
des Adapters 100b bzw. 200 ist in den Figuren 3a und 3b mit einem Pfeil 301 der Steckeranschluss
des Bordnetzes bzw. des Bordnetzsteckers bzw. des Ansteuergerätes, mit einem Pfeil
302 die Steckerverbindung zur zusätzlichen E/E-Komponente sowie mit einem Pfeil 303
die Kontaktierung bzw. der Steckkontakt mit der Basis-Komponente gekennzeichnet.
[0109] Insbesondere zeigen die Figuren 3a und 3b den Befestigungsflansch 310 bzw. 202 mit
den Bohrungen 311 und der Nut 312 für den O-Ring 313, welche zu einer Abdichtung und
Fixierung der Verbindung des Adapters 300 mit der Basis-Komponente dienen.
[0110] Die Figuren 4a und 4b zeigen weitere Darstellungen bzw. Ansichten des Adapters 400
bzw. 100b in Ausgestaltung gemäß Figur 1e.
[0111] So zeigen auch die Figuren 4a und 4b einen erfindungsgemäßen Anschlussadapter 400
bzw. 100b zur Kontaktierung bzw. zum Anschluss von einer Basis-Komponente sowie einer
zusätzlichen E/E-Komponente an ein (Fahrzeug-)Bordnetz oder ein Ansteuergerät, bei
dem die Hauptstrom- und Signalkontakte an den Anschlussseiten zum Bordnetz und zur
zusätzlichen E/E-Komponente horizontal angeordnet sind.
[0112] Neben den bereits im Zusammenhang mit Figur 1e beschriebenen Komponenten des Adapters
100b ist in den Figur 4a und 4b mit einem Pfeil 401 der Steckeranschluss des Bordnetzes
bzw. des Bordnetzsteckers bzw. des Ansteuergerätes, mit einem Pfeil 402 die Steckerverbindung
zur zusätzlichen E/E-Komponente sowie mit einem Pfeil 403 die Kontaktierung bzw. der
Steckkontakt mit der Basis-Kofnponente gekennzeichnet.
[0113] Insbesondere zeigen die Figuren 4a und 4b den Befestigungsflansch 410 mit den Bohrungen
411 und der Nut 412 für den O-Ring 413, welche zu einer Abdichtung und Fixierung der
Verbindung des Adapters 400 mit der Basis-Komponente dienen.
[0114] Die Figuren 5a und 5b zeigen weitere Darstellungen bzw. Ansichten des Adapters 500
bzw. 100 in Ausgestaltung gemäß den Figuren 1a und 1b.
[0115] So zeigen die Figuren 5a und 5b einen erfindungsgemäßen Anschlussadapter 500 bzw.
100 zur Kontaktierung bzw. zum Anschluss von nur einer Basis-Komponente an ein (Fahrzeug-)Bordnetz
oder ein Ansteuergerät, bei dem die Hauptstrom- und Signalkontakte an der Anschlussseite
zum Bordnetz horizontal angeordnet sind.
[0116] Neben den bereits im Zusammenhang mit den Figuren 1a und 1b beschriebenen Komponenten
des Adapters 100 ist in den Figuren 5a und 5b mit einem Pfeil 501 der Steckeranschluss
des Bordnetzes bzw. des Bordnetzstekkers bzw. des Ansteuergerätes sowie mit einem
Pfeil 502 die Kontaktierung bzw. der Steckkontakt mit der Basis-Komponente gekennzeichnet.
[0117] Insbesondere zeigen auch hier die Figuren 5a und 5b den Befestigungsflansch 510 mit
den Bohrungen 511 und der Nut 512 für den O-Ring 513, welche zu einer Abdichtung und
Fixierung der Verbindung des Adapters 500 mit der Basis-Komponente dienen.
[0118] Figuren 6a bis 6c zeigen eine Montage eines erfindungsgemäßen Adapters 600, beispielweise
nach einer der mit 100, 100a bis 100c oder 200, 300, 400 oder 500 bezeichneten Ausgestaltungen,
in eine Basis-Komponente 610, hier in einen Antrieb 610.
[0119] Figur 6a zeigt dabei den Einbaubereich 601 an der Basis-Komponente, in welche der
Adapter 600 eingebaut wird.
[0120] Der Einbaubereich umfasst wie Figur 6a zeigt einen Teil des Antriebsgehäuses 611,
an welchem ein Anschlussflansch 612 mit einem Durchbruch 613, eine Nut 614 für eine
O-Ring-Dichtung 617 für einen O-Ring 615 sowie Befestigungslöcher 616 angeordnet sind.
[0121] Figur 6b zeigt den Montagevorgang 602, bei dem der Adapter 600 gemäß der dargestellten
Ausrichtung in Pfeilrichtung 603 in den Durchbruch 613 der Basis-Komponente 610 eingeführt
wird.
[0122] Dabei werden die Steckkontakte 630 des Adapters 600 durch den Durchbruch 613 geschoben.
[0123] Figur 6c zeigt den in die Basis-Komponente 610 montierten Adapter 600.
[0124] Im fertig montierten Zustand weist die Anschlussverbindung zwischen dem Adapter 600
und der Basis-Komponente 610 eine Abdichtung und eine Fixierung durch eine Flanschverbindung
622 aus den beiden (Anschluss-) Flanschen, d.h. dem Anschlussflansch des Adapters
612 und dem Anschlussflansch der Basis-Komponente 620, auf.
[0125] Die Flanschverbindung wird dabei mittels der integrierten Nut 614 und des in der
Nut 614 eingelegten O-Rings 615 sowie durch eine Befestigung durch eine Schraubverbindung
fixiert und abgedichtet.
[0126] Im fertig montierten Zustand sind dann die Steckkontakte 630 des Adapters 600 innerhalb
des Antriebsgehäuses 610 angeordnet.
[0127] Figuren 8a und 8b zeigen eine weitere Montage eines erfindungsgemäßen Adapters 800,
beispielweise nach einer der mit 100, 100a bis 100c oder 200, 300, 400 oder 500 bezeichneten
Ausgestaltungen, in eine Basis-Komponente 810, hier ebenfalls in einen Antrieb 810.
[0128] Die Montage des Adapters 800 erfolgt gemäß den Figuren 8a und 8b unter einer winkligen
Einbaurichtung (812, 816).
[0129] Figur 8a zeigt dabei die geöffnete Antriebseinheit 810 mit einer innenliegenden (Antriebs-)Elektronik
813. Zum Anschluss des Antriebs 810 an das Bordnetz ist an der Antriebseinheit 810
wie Figur 8a zeigt bezüglich der Antriebsachse 815 radial nach außen versetzt, in
axialer Ausrichtung ein Basis-Gegenkontaktsockel 820 angeordnet, welcher mit der Antriebselektronik
813 verbunden ist.
[0130] Mit Pfeil 812 ist die Einschubrichtung der geöffneten Antriebseinheit 810 in das
Antriebsgehäuse 811 gekennzeichnet, entlang welcher die Antriebseinheit 810 bei der
Montage in das Gehäuse 811 geschoben wird.
[0131] Das Gehäuse 811 weist einen Einbaubereich 801 auf (nicht sichtbar), welcher entsprechend
dem Einbaubereich 601 aus den Figuren 6a bis c ausgestaltet ist und in welchen der
Adapter 800 eingebaut wird.
[0132] Bei der Montage wird, wie in Figur 8a durch Pfeil 816 gekennzeichnet ist, der Adapter
800 vertikal von oben mit den Steckkontakten 821 durch das Gehäuse 811 geschoben und
geht mit dem Basis-Gegenkontaktsockel 820 der entlang des Pfeils 812 in das Gehäuse
eingeschobenen Antriebseinheit 810 eine Steckverbindung ein.
[0133] Da die Einschubrichtung 816 des Adapters 800 ins Gehäuse 811 gemäß Figur 8a normal
zur Einschubrichtung 812 der Antriebseinheit 810 ins Gehäuse 811 angeordnet ist erfolgt
die Montage hier unter einer "winkligen" Einbaurichtung.
[0134] Figur 8b zeigt den Antrieb 810 mit dem am Gehäuse 811 montiertem Adapter 800.
[0135] Figuren 9a und 9b zeigen eine nächste Montage eines erfindungsgemäßen Adapters 900,
beispielweise nach einer der mit 100, 100a bis 100c oder 200, 300, 400 oder 500 bezeichneten
Ausgestaltungen, in eine Basis-Komponente 910, hier auch in einen Antrieb 910.
[0136] Die Montage des Adapters 900 erfolgt gemäß den Figuren 9a und 9b diesmal unter einer
entgegengesetzten Einbaurichtung (912, 916).
[0137] Figur 9a zeigt auch hier die geöffnete Antriebseinheit 910 mit einer innenliegenden
(Antriebs-)Elektronik 913. Zum Anschluss des Antriebs 910 an das Bordnetz ist an der
Antriebseinheit 910, wie Figur 9a zeigt, bezüglich der Antriebsachse 915 axial ausgerichtet
ein Basis-Gegenkontaktsockel 920 angeordnet, welcher mit der Antriebselektronik 913
verbunden ist.
[0138] Mit Pfeil 912 ist auch hier die Einschubrichtung der geöffneten Antriebseinheit 910
in das Antriebsgehäuse 911 gekennzeichnet, entlang welcher die Antriebseinheit 910
bei der Montage in das Gehäuse 911 geschoben wird.
[0139] Das Gehäuse 911 weist einen Einbaubereich 901 auf (nicht sichtbar), welcher ebenfalls
entsprechend dem Einbaubereich 601 aus den Figuren 6a bis c ausgestaltet ist und in
welchen der Adapter 900 eingebaut wird.
[0140] Bei der Montage wird, wie in Figur 9a durch Pfeil 916 gekennzeichnet ist, der Adapter
900 entgegengesetzt der Einschubrichtung 912 längs der Antriebsachse mit den Steckkontakten
921 durch das Gehäuse 911 geschoben und geht mit dem Basis-Gegenkontaktsockel 920
der entlang des Pfeils 912 in das Gehäuse eingeschobenen Antriebseinheit 910 eine
Steckverbindung ein.
[0141] Da in diesem Fall die Einschubrichtung 916 des Adapters 900 ins Gehäuse 911 gemäß
Figur 9a entgegengesetzt zur Einschubrichtung 912 der Antriebseinheit 910 ins Gehäuse
911 angeordnet ist erfolgt die Montage hier unter einer "entgegengesetzten" Einbaurichtung.
[0142] Figur 9b zeigt den Antrieb 910 mit dem am Gehäuse 911 montiertem Adapter 900.
[0143] In den Figuren 10a und b sowie den Figuren 11a und b sind die entsprechenden Montagen
eines erfindungsgemäßen Adapters 1000 bzw. 1100 in ein Steuergerät 1040 bzw. 1140
unter der winkligen (Figuren 10a und b) und entgegengesetzten (Figuren 11a und b)
Einbaurichtung entsprechend den Montagen des erfindungsgemäßen Adapters in den Antrieb
gemäß den Figuren 9a und b (winklige Einbaurichtung) sowie den Figuren 10a und b (entgegengesetzte
Einbaurichtung) dargestellt.
[0144] Figur 10a zeigt eine Elektronikeinheit 1010 mit dem Basis-Gegenkontaktsockel 1020,
welche entlang des Pfeils 1011 in das Gehäuse 1030 des Steuergeräts 1040 eingeschoben
wird. Der Adapter 1000 wird gemäß Figur 10a entlang des Pfeils 1012 ins Gehäuse 1030
eingeschoben.
[0145] Figur 10b zeigt das Steuergerät mit dem am Gehäuse 1030 montierten Adapter 1000.
[0146] Figur 11a zeigt eine Elektronikeinheit 1110 mit dem Basis-Gegenkontaktsockel 1120,
welche entlang des Pfeils 1111 in das Gehäuse 1130 des Steuergeräts 1140 eingeschoben
wird. Der Adapter 1100 wird gemäß Figur 11a entlang des Pfeils 1112 ins Gehäuse 1130
eingeschoben.
[0147] Figur 11b zeigt das Steuergerät mit dem am Gehäuse 1130 montierten Adapter 1000.
[0148] In den Figuren 12a bis c sind Skizzen mit an Steuergeräten und an einem Antrieb montierten
erfindungsgemäßen Adaptern dargestellt.
[0149] Figur 12a zeigt ein Steuergerät 1200 mit einem montierten, einseitig kontaktierbaren
Adapter 1210 in gerader Ausführung (Einfachstecker in gerader Ausführung). Figur 12b
zeigt ein Steuergerät 1220 mit einem montierten, zweiseitig kontaktierbaren Adapter
1230 (Doppelstecker). Figur 12c zeigt einen Antrieb 1240 mit einem montierten, zweiseitig
kontaktierbaren Adapter 1250 (Doppelstecker).
1. Vorrichtung zum Anschluss mindestens einer-elektrischen Komponente an ein Leitungsnetz
eines Kraftfahrzeugs, wobei,
- die Vorrichtung ein Gehäuse (111) aufweist, bei dem an einer ersten Gehäuseseite
eine erste Kontakteinheit (101,..,104) und an einer zweiten Gehäuseseite eine zweite
Kontakteinheit (107,...,110) angeordnet ist,
- wobei an der ersten Kontakteinheit (101,..,104) das Leitungsnetz anschließbar ist,
- wobei an der zweiten Kontakteinheit (107,..,110) die mindestens eine elektrische
Komponente anschließbar ist,
- wobei die erste Kontakteinheit (101,..,104) unter Verwendung von mindestens einem
Kontaktleiter derart mit der zweiten Kontakteinheit (107,..,110) verbunden ist, dass
eine elektrische Leitungsverbindung zwischen dem Leitungsnetz und der mindestens einen
elektrischen Komponente herstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die elektrische Komponente eine Steckbuchse, einen in die elektrische Komponente integrierten
GegenKontaktsockel, eingerichtet zur Aufnahitie von steckkontakten zum Anschluss an
die zweite Kontakteinheit (107,..,110), aufweist, wobei das Gehäuse mindestens eine
weitere, dritte Gehäuseseite aufweist, an welcher eine dritte Kontakteinheit (302)
angeordnet ist, an welcher dritten Kontakteinheit eine zusätzliche elektrische Komponente
anschließbar ist und die dritte Kontakteinheit unter Verwendung von mindestens einem
Kontaktleiter derart mit der ersten und/oder zweiten Kontakteinheit verbunden ist,
dass eine elektrische Leitungsverbindung zwischen dem Leitungsnetz und der zusätzlichen
elektrischen Komponente und/oder der elektrisehnen Komponente und der zusätzlichen
elektrischen Komponente herstellbar ist, wobei weiterhin die dritte Kontakteinheit
der ersten Kontakteinheit gegenüber liegt und die zweite Kontakteinheit gegenüber
der ersten und der dritten Kontakteinheit rechtwinklig angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Leitungsnetz durch eine Steckerverbindung an der ersten Kontakteinheit, (101,..,104)
anschließbar ist
3. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Leitungsnetz einen Kontaktstecker zum Anschluss an die erste Kontakteinheit (101,..,104)
aufweist.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Kontakteinheit (101,..,104) ein Teil einer Steckerverbindurig, insbesondere
eine Steckerbuchse, eingerichtet zur Aufnahme eines Kontaktsteckers, ist.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die elektrische Komponente unter Verwendung einer Steckverbindung an der zweiten Kontakteinheit
(107,..,110)anschließbar ist.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite Kontakteinheit (107,..,110) ein Teil einer Steckverbindung, insbesondere
eine Anordnung von mehreren Steckkontakten, eingerichtet zum Herstellen einer Steckverbindung
mit einem Gegen-Kontaktsockel, ist.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest zum Teil an der zweiten Gehäuseseite und/oder zweiten Kontakteinheit Mittel
angeordnet sind, durch die der Anschluss der elektrischen Komponente an der zweiten
Kontakteinheit (107,..,110) abdichtbar undloder fixierbar ist.
8. Vorrichtung nach dem voranstehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichtung durch eine Flanschverbindung mit integriertem O-Ring oder einer Dichtfolie
ausgestaltet ist.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der zwei voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fixierung durch eine Schraubverbindung oder eine Schweißverbindung ausgestaltet
ist.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Abdichtung und eine Fixierung durch eine Flanschverbindung, die mittels einer
integrierten Nut und eines in der Nut eingelegten O-ringes sowie durch Befestigung
durch eine Schrauberbindung fixiert wird, realisiert ist.
11. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zusätzliche elektrische Komponente unter Verwendung einer Steckerverbindung an
der dritten Kontakteinheit anschließbar ist.
12. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, das
die dritte Kontakteinheit ein Teil einer Steckerverbindung, insbesondere eine Steckerbuchse,
eingerichtet zur. Aufnahme eines Kontaktsteckers, ist.
13. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse zumindest zwei solcher dritten Gehäuseseiten aufweist, an welchen jeweils
eine solche dritte Kontakteinheit angeordnet ist, zum Anschluss zumindest zweier zusätzlicher
elektrischer-Komponenten.
14. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die elektrische Komponente ein Elektromotor, ein Gebläseregler oder ein elektronisches
Steuergerät ist.
15. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse durch Umspritzen des bzw. der Kontaktleiter hergestellt ist.
16. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kontaktleiter bzw. die Kontaktleiter Flachleiter ist bzw. sind.
17. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kontakteinheiten jeweils mehrere horizontal und/oder vertikal angeordnete Kontakte,
insbesondere Hauptstrom- und/oder Signalkontakte, aufweisen.
18. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kraftfahrzeug ein PKW oder ein LKW ist.
1. A device for connecting at least one electrical component to a line network of a motor
vehicle, wherein
- the device has a housing (111) in which a first contact unit (101,...,104) is arranged
on a first side of the housing and a second contact unit (107,...,110) is arranged
on a second side of the housing,
- wherein the line network can be connected to the first contact unit (101,...,104),
- wherein the at least one electrical component can be connected to the second contact
unit (107,..,110),
- wherein the first contact unit (101,..,104) is connected to the second contact unit
(107,...110), using at least one contact conductor, in such a way that an electrical
line connection can be produced between the line network and the at least one electrical
component,
characterized in that
the electrical component has a plug-in socket, a mating contact base which is integrated
into the electrical component, designed to receive plug-in contacts for connecting
to the second contact unit (107,...,110),
wherein the housing has at least a further, third housing side on which a third contact
unit (302) is arranged, to which third contact unit an additional electrical component
can be connected, and the third contact unit is connected to the first and/or second
contact unit, using at least one contact conductor, in such a way that an electrical
line connection can be produced between the line network and the additional electrical
component and/or the electrical component and the additional electrical component,
wherein furthermore the third contact unit is oriented opposite to the first contact
unit, and the second contact unit is oriented at a right angle with respect to the
first and third contact units.
2. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
the line network can be connected to the first contact unit (101,...,104) by means
of a plug connection.
3. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
the line network has a contact plug for connecting to the first contact unit (101,...,104).
4. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
the first contact unit (101,..,104) is part of a plug connection, in particular a
plug-in socket, designed to receive a contact plug.
5. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
the electrical component can be connected to the second contact unit (107,...,110)
using a plug connection.
6. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
the second contact unit (107,..., 110) is part of a plug connection, in particular
an arrangement of a plurality of plug-in contacts,
designed to produce a plug-in connection to a mating contact base.
7. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
means are arranged at least partially on the second side of the housing and/or second
contact unit and can be used to seal and/or secure the connection of the electrical
component to the second contact unit (107,...,110).
8. The device as claimed in the preceding claim,
characterized in that
the seal is embodied by means of a flange connection with an integrated O ring or
a sealing film.
9. The device as claimed in at least one of the two preceding claims,
characterized in that
the securing connection is configured by means of a screwed connection or a welded
connection.
10. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
a seal and a securing connection are implemented by means of a flange connection which
is secured by means of an integrated groove and an O ring inserted in the groove and
by attachment by means of a screwed connection.
11. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
the additional electrical component can be connected to the third contact unit using
a plug connection.
12. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
the third contact unit is part of a plug connection, in particular a plug socket,
designed to receive a contact plug.
13. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
the housing has at least two such third housing sides, on each of which such a third
contact unit is arranged, for connecting at least two additional electrical components.
14. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
the electrical component is an electric drive, a blower regulator or an electric control
unit.
15. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
the housing is manufactured by encapsulation by injection molding of the contact conductor
or conductors.
16. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
the contact conductor or conductors are flat conductors.
17. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
the contact units each have a plurality of contacts which are arranged horizontally
and/or vertically, in particular main current contacts and/or signal contacts.
18. The device as claimed in at least one of the preceding claims,
characterized in that
the motor vehicle is a passenger car or a truck.
1. Dispositif de raccordement d'au moins un composant électrique, à un réseau de distribution
d'un véhicule automobile, où
- le dispositif présente un boîtier (111) dans lequel une première unité de contact
(101, ..., 104) est disposée sur un premier côté du boîtier, une deuxième unité de
contact (107, ..., 110) étant disposée sur un deuxième côté du boîtier,
- où le réseau de distribution peut être raccordé à la première unité de contact (101,
..., 104),
- où le composant électrique au moins au nombre de un peut être raccordé à la deuxième
unité de contact (107, ..., 110),
- où la première unité de contact (101, ..., 10A) est raccordée à la deuxième unité
de contact (107, ..., 110) en utilisant au moins un conducteur de contact, de manière
telle qu'une connexion des câbles d'alimentation électrique puisse être établie entre
le réseau de distribution et le composant électrique au moins au nombre de un,
caractérisé en ce que le composant électrique présente une fiche femelle, un socle de contacts homologues
intégré au composant électrique et installé pour le logement de contacts à fiches
servant au raccordement à la deuxième unité de contact (107, ..., 110),
où le boîtier présente encore au moins un troisième côté de boîtier sur lequel est
disposée une troisième unité de contact (302), troisième unité de contact sur laquelle
peut être raccordé un composant électrique supplémentaire, et la troisième unité de
contact est raccordée à la première et / ou à la deuxième unité de contact, en utilisant
au moins un conducteur de contact, de manière telle qu'une connexion des câbles d'alimentation
électrique puisse être établie entre le réseau de distribution et le composant électrique
supplémentaire, et / ou entre le composant électrique et le composant électrique supplémentaire
où, en outre, la troisième unité de contact est placée en faisant face à la première
unité de contact, et la deuxième unité de contact est disposée à angle droit en faisant
face à la première et à la troisième unité de contact.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le réseau de distribution peut être raccordé à la première unité de contact (101,
..., 104) par une connexion par connecteurs.
3. Dispositif selon l'une ou l'autre des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réseau de distribution présente un connecteur de contact servant au raccordement
à la première unité de contact (101, ..., 104).
4. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première unité de contact (101, ..., 104) constitue une partie d'une connexion
par connecteurs, en particulier une douille de connecteur servant au logement d'un
connecteur de contact.
5. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le composant électrique peut être raccordé à la deuxième unité de contact (107, ...,
110), en utilisant une connexion enfichable.
6. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la deuxième unité de contact (107, ..., 110) constitue une partie d'une connexion
enfichable, en particulier un agencement de plusieurs contacts à fiches servant à
établir une connexion enfichable avec un socle de contacts homologues.
7. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des moyens sont disposés au moins en partie sur le deuxième côté du boîtier et /
ou sur la deuxième unité de contact, grâce auxquels le raccordement des composants
électriques peut être rendu étanche et / ou fixé au niveau de la deuxième unité de
contact (107, ..., 110).
8. Dispositif selon la revendication précédente, caractérisé en ce que l'étanchéité est réalisée par un assemblage à brides comportant un joint torique
intégré ou une feuille d'étanchéité.
9. Dispositif selon au moins l'une des deux revendications précédentes, caractérisé en ce que la fixation est réalisée par un assemblage vissé ou par un assemblage soudé.
10. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une étanchéité et une fixation sont réalisées par un assemblage à brides qui est fixé
au moyen d'une rainure intégrée et d'un joint torique inséré dans la rainure, ainsi
que par fixation obtenue par un assemblage vissé.
11. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le composant électrique supplémentaire peut être raccordé à la troisième unité de
contact, en utilisant une connexion par connecteurs.
12. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la troisième unité de contact constitue une partie d'une connexion par connecteurs,
en particulier une douille de connecteur servant au logement d'un connecteur de contact.
13. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier présente au moins deux de ces troisièmes côtés de boîtier sur lesquels
est disposée à chaque fois une telle troisième unité de contact servant au raccordement
d'au moins deux composants électriques supplémentaires.
14. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le composant électrique est un moteur électrique, un régulateur de soufflante ou
un calculateur électronique.
15. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier est fabriqué par surmoulage du ou des conducteur(s) de contact.
16. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le conducteur de contact ou les conducteurs de contact est ou sont des conducteurs
plats.
17. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les unités de contact présentent à chaque fois plusieurs contacts disposés horizontalement
et / verticalement, en particulier des contacts de courant principal et / ou de signal.
18. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le véhicule automobile est une voiture particulière ou un camion.