| (19) |
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(11) |
EP 1 960 275 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.09.2010 Patentblatt 2010/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.11.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/010648 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/065514 (14.06.2007 Gazette 2007/24) |
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| (54) |
RAUCHARTIKELPACKUNG MIT AUSSCHIEBEDURCHGANG
SMOKING-ARTICLE PACK WITH PUSH-OUT APERTURE
EMBALLAGE POUR ARTICLES POUR FURMEURS AVEC PASSAGE DE RETRAIT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
08.12.2005 DE 102005058720
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.08.2008 Patentblatt 2008/35 |
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Patentinhaber: British-American Tobacco (Germany) GmbH |
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D-20354 Hamburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- AGIRBAS, Erdinc
95448 Bayreuth (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schwabe - Sandmair - Marx |
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Patentanwälte
Stuntzstraße 16 81677 München 81677 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-2005/090172 WO-A2-2004/063032
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WO-A1-2004/074123 DE-U1- 20 302 162
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Packung für Rauchartikel, insbesondere für Zigaretten.
Genauer betrachtet handelt es sich um eine Packung, die in die bekannte Kategorie
der Shell and Slide Packungen fällt.
[0002] Shell and Slide Packungen, insbesondere für Zigaretten sind aus dem Stand der Technik
schon bekannt. Gemein ist dieser Packungskategorie, dass die Packungen aus in der
Regel zwei Zuschnitten hergestellt werden. Der eine Zuschnitt umhüllt den Zigarettenblock
und stellt den inneren Teil der Packung dar. Der zweite Zuschnitt nimmt den inneren
Packungsteil mit dem Zigarettenblock auf und stellt so den äußeren Packungsteil dar.
Dabei ist der innere Packungsteil im äußeren Packungsteil verschiebbar, wodurch die
Zigaretten für den Konsumenten zugänglich werden.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind dabei Shell and Slide Packungen bekannt, die sich
durch Verschiebung in eine Richtung senkrecht zur Zigarettenachse in der Packung öffnen
lassen (erste Kategorie), oder auch durch Verschiebung entlang der Zigarettenachse
(zweite Kategorie).
[0004] Zu Packungen der ersten Kategorie zählen z.B. die in der
WO 2004/024595A und der
GB 2115386A beschriebenen Ausführungsformen. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um quaderförmige
Packungen deren innerer Packungsteil an einer Schmalseite, der Oberseite offen ist
um den Zugriff zu den Zigaretten zu ermöglichen. Die anderen fünf Seiten des inneren
Packungsteils sind geschlossen. Ein Verschluss oder Deckelelement über der offenen
Seite ist nicht vorgesehen. Der äußere Packungsteil ist ebenfalls an fünf Seiten geschlossen,
jedoch ist die offene Seite eine Schmalseite. Auf der gegenüberliegenden Schmalseite
ist eine Aussparung vorhanden, durch die der innere Packungsteil aus dem äußeren Packungsteil
ausgeschoben werden kann. Ein Öffnen und Schließen der Packung ist auf angenehme,
ergonomische Weise nicht mit einer Hand möglich, sondern benötigt vielmehr eine beidhändige
Handhabung.
[0005] Zur zweiten Kategorie finden sich vielfältigere Ausführungsformen. Auch hier handelt
es sich um im Wesentlichen quaderförmige Packungen. In den inneren Packungsteilen
befinden sich die Zigaretten. Jedoch sind die Packungen auch auf der Oberseite durch
einen Verschluss oder ein Deckelelement verschlossen. Durch das Ausschieben des inneren
Packungsteils aus dem äußeren Packungsteil wird auf unterschiedliche Weise der Verschluss
des inneren Packungsteils geöffnet und beim Einschieben oft auch wieder geschlossen.
[0006] Der äußere Packungsteil kann dabei kleiner als der innere Packungsteil sein. Er stellt
dann eine Art Binde um den inneren Packungsteil dar, die am inneren Packungsteil auf
und abgeschoben werden kann. Beispiele solcher Packungen sind in der
US 3,773,247, der
US 3,977,520, der
GB 979302 und der
US 4,049,117 zu finden. Auch hier ist ein Öffnen und Schließen der Packung mit einer Hand fast
nicht möglich und kann auf keinen Fall als ergonomisch bezeichnet werden.
[0007] Die meisten Packungen der zweiten Kategorie zeichnen sich jedoch dadurch aus, dass
der äußere Packungsteil den inneren Packungsteil über die gesamte Packungshöhe umschließt,
jedoch die untere und obere Fläche frei lässt. Von der unteren Seite wird die Packung
nach oben aus dem äußeren Packungsteil heraus geschoben. Diese Handhabung erfordert
erneut den Einsatz einer zweiten Hand und ist auf ergonomische Weise nicht einhändig
möglich.
[0008] Packungen wie sie oben beschrieben wurden unterscheiden sich im Wesentlichen nur
noch durch den Mechanismus, mit dem der Verschluss oder Deckel des inneren Packungsteils
geöffnet und ggf. auch wieder geschlossen wird. Auf einige Ausführungsformen soll
im Weiteren eingegangen werden.
[0009] In der
DE 28 09 548, der
US 3,311,283 und der
US 4,646,960 sind hakenartige Faltungen an den beiden Packungsteilen beschrieben, die beim Ausschieben
ineinander greifen und den Deckel des inneren Packungsteils öffnen. Die
US 3,933,299 und die
EP 1 105 313 weisen ebenfalls einen vergleichbaren Öffnungsmechanismus auf, unterscheiden sich
jedoch von den anderen Packungen durch eine teilweise verschlossene Unterseite des
äußeren Packungsteils. Nachteilig an solchen Ausführungsformen des Öffnungsmechanismus
ist, dass diese Faltungen aufwändig sind und nicht sichergestellt ist, dass nach mehrmaliger
Nutzung der Mechanismus noch zuverlässig funktioniert.
[0010] In der
US 4,240,548 und der
DE 10 52 308 sind Packungen beschrieben, die durch eine Z-förmige Faltung einen Deckel öffnen
und einen Teil oder die gesamte Oberfläche des inneren Packungsteils frei geben. Nachteilig
ist an solchen Ausführungsformen, dass die Deckel nicht sehr stabil sind und dass
eine Verklebung des inneren Packungsteils mit dem äußeren Packungsteil nötig ist,
um den Schließ-und Öffnungsmechanismus zu realisieren.
[0011] In der
US 3,048,320 und der
US 4,267,926 sind Packungen beschrieben, die durch (ein oder) mehrere flexible Zuschnittelemente
den inneren mit dem äußeren Packungsteil verbinden. Beim Ausschieben des inneren Packungsteils
rollt diese flexible Verbindung erst ab und öffnet dann den Deckel der Packung. Auch
hier sind die zusätzlichen Verklebungen und die problematische Mechanik des Verbindungsteils
nachteilig.
[0012] In der
CH 370699 wird eine Packung beschrieben, deren Öffnungsmechanismus dadurch realisiert ist,
dass sich ein Materialstreifen des inneren Packungsteils beim Ausschieben in einer
Nut bewegt, einen Anschlag erreicht und beim weiteren Ausschieben den Packungsdeckel
aufklappt. Ähnlich der
US 3,933,299 ist auch bei dieser Packung die Unterseite des äußeren Packungsteils teilweise verschlossen
und nur durch eine Ausstanzung zugänglich. Nachteilig ist bei dieser Packung, dass
der Öffnungsmechanismus sehr labil ausgestaltet ist und Teile über die übrigen Packungsdimensionen
hinausragen.
[0013] Ein Dokument mit den Merkmalen des oberbegriffs ist
WO-A-00 45654, dessen öffnungsmechanismus unpraktikabel ist.
[0014] Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass alle Packungen beider Kategorien Nachteile
in der Ergonomie des Öffnens und Schließens der Packung aufweisen und sehr häufig
durch labile mechanische Elemente und aufwändige Faltungen unpraktikabel bei der Herstellung
und unzuverlässig sind.
[0015] Die vorliegende Erfindung verbessert den Stand der Technik in der Hinsicht, dass
die oben genannten Nachteile überwunden werden. Insbesondere ist es eine Aufgabe der
erfindungsgemäßen Packung einen sehr ergonomisch bedienbaren Öffnungsmechanismus anzubieten.
[0016] Die Lösung dieser Aufgaben der Erfindung wird durch den Anspruch 1 und bevorzugte
Ausgestaltungen durch die dazugehörigen Unteransprüche beschrieben.
[0017] Die Erfindung betrifft demnach eine Rauchartikelpackung mit einem inneren Packungsteil
zur Aufnahme der Rauchartikel und mit einem äußeren Packungsteil zur Aufnahme des
inneren Packungsteils, wobei der äußere Packungsteil eine im Wesentlichen offene Fläche
umfasst, durch die der innere Packungsteil aus dem äußeren Packungsteil ausgeschoben
werden kann, und mit einem Ausschiebedurchgang im äußeren Packungsteil. Der Ausschiebedurchgang
liegt im Wesentlichen auf einer Fläche des äußeren Packungsteils, welche der offenen
Fläche nicht gegenüberliegt. Mit anderen Worten liegt der Ausschiebedurchgang an einer
Fläche auf die eine Schubkraft aufgebracht wird, deren wirksamer Anteil im Wesentlichen
entlang der Fläche wirkt, und zwar im Gegensatz zum Stand der Technik, wo regelmäßig
eine Druckkraft aufgebracht wird, deren wirksamer Anteil beim Öffnen im Wesentlichen
senkrecht zur Fläche wirkt. Diese erfindungsgemäß gewählten Flächen mit dem Ausschiebedurchgang
haben den Vorteil, dass sie ergonomisch mit derselben Hand erreichbar sind, die auch
die Packung hält, so dass das Öffnen einhändig bequem erfolgen kann. Des Weiteren
ist die Packung auf einfache Weise herstellbar und insbesondere ohne große Änderungen
der bestehenden Packmaschinentechnologie in den Produktionsprozess integrierbar.
[0018] Bei einer Ausführungsform liegt die Fläche oder ein Abschnitt der Fläche mit dem
Ausschiebedurchgang im Wesentlichen nicht parallel zur offenen Fläche, insbesondere
in einem Winkel von mehr als 30°, speziell in einem Winkel von 90° zur offenen Fläche.
Der Ausschiebedurchgang kann auf einer Fläche liegen, die im Wesentlichen unmittelbar
und insbesondere senkrecht an die offene Fläche angrenzt.
[0019] Es ist erfindungsgemäß möglich, dass der innere Packungsteil senkrecht zur Rauchartikettängsachse
aus dem äußeren Packungsteil ausschiebbar ist. Andererseits ist es auch möglich, dass
der innere Packungsteil parallel zur Rauchartikellängsachse aus dem äußeren Packungsteil
ausschiebbar ist.
[0020] Ein Ausschiebedurchgang kann auf verschiedenen Flächen angeordnet werden, nämlich
auf mindestens einer von zwei einander gegenüberliegenden größeren Hauptflächen der
Packung, oder im wesentlichen auf mindestens einer von zwei einander gegenüberliegenden
kleineren Seitenflächen der Packung. Es können auch mehr als ein Ausschiebedurchgang
auf einer oder mehreren Flächen des äußeren Packungsteils angeordnet sein, die der
offenen Fläche nicht gegenüberliegen.
[0021] Bei verschiedenen Ausführungsvarianten ist die Packung eine sechsflächige, quaderförmige
Packung, wobei
- die offene Fläche eine der kürzeren schmalen Kantenflächen ist und der Ausschiebedurchgang
an mindestens einer der längeren schmalen Kantenflächen und/oder mindestens einer
der Hauptflächen angeordnet ist; oder
- die offene Fläche eine der längeren schmalen Kantenflächen ist und der Ausschiebedurchgang
an mindestens einer der kürzeren schmalen Kantenflächen und/oder mindestens einer
der Hauptflächen angeordnet ist; oder
- die offene Fläche eine der Hauptflächen ist und der Ausschiebedurchgang an mindestens
einer der längeren schmalen Kantenflächen und/oder mindestens einer der kürzeren schmalen
Kantenflächen angeordnet ist.
[0022] Der Ausschiebedurchgang ist insbesondere eine Flächenausstanzung im äußeren Packungsteil,
und noch spezieller hat der Ausschiebedurchgang eine runde, insbesondere kreisförmige
oder ovale Form, und/oder eine langlochartige Form, und/oder eine eckige, insbesondere
rechteckige, quadratische oder drei- bzw. mehreckige Form.
[0023] Der Ausschiebedurchgang kann in Ausschieberichtung eine Länge haben, die mindestens
einem Fünftel der Flächenlänge in dieser Richtung entspricht und bis zu 90% der Flächenlänge
einnehmen kann. Senkrecht zur Ausschieberichtung kann der Ausschiebedurchgang eine
Breite von mindestens 2 mm, insbesondere mindestens 5 mm und speziell mindestens 10
mm haben.
[0024] Bei einer Ausführungsform weist der innere Packungsteil im Bereich des Ausschiebedurchgangs
eine reibungs- bzw. angriffsverstärkende Oberfläche oder eine Ausschiebehilfe auf,
insbesondere umfasst er eine ausklappende Ausschiebehilfe.
[0025] Der innere Packungsteil weist bei einer Ausführungsvariante einen an ihm angeordneten,
insbesondere angelenkten Deckel auf, der bei eingeschobenem inneren Packungsteil an
der offenen Fläche des äußeren Packungsteils liegt. Dabei kann der Deckel an einer
Gelenklinie des inneren Packungsteils scharnierartig wegklappbar angeordnet sein,
wobei insbesondere im Bereich der Gelenklinie eine Deckelöffnungslasche zwischen dem
Deckel und der an die Gelenklinie anschließenden Fläche des inneren Packungsteils
angeordnet ist, die den Deckel beim Ausschieben des inneren Packungsteils aus dem
äußeren Packungsteil öffnet. Speziell weist die Deckelöffnungslasche einen Eingriff
bzw. Angriff, insbesondere eine Ausstanzung auf, in die ein Gegenstück am äußeren
Packungsteil eingreifen kann, um das Öffnen des Deckels beim Ausschieben des inneren
Packungsteils aus dem äußeren Packungsteil zu bewirken.
[0026] Ein erfindungsgemäßer Öffnungsmechanismus ist insgesamt zuverlässig und einfach und
der innere Packungsteil ist ausreichend gegen Herausrutschen aus dem äußeren Packungsteil
gesichert.
[0027] Die Erfindung betrifft einem weiteren Aspekt gemäß eine Rauchartikelpackung, insbesondere
wie oben beschrieben, mit einem inneren Packungsteil zur Aufnahme der Rauchartikel
und mit einem äußeren Packungsteil zur Aufnahme des inneren Packungsteils, wobei der
äußere Packungsteil eine im Wesentlichen offene Fläche umfasst, durch die der innere
Packungsteil aus dem äußeren Packungsteil ausgeschoben werden kann, wobei der innere
Packungsteil einen an ihm angeordneten, insbesondere angelenkten Deckel aufweist,
und wobei im Bereich der Gelenklinie eine Deckelöffnungslasche zwischen dem Deckel
und der an die Gelenklinie anschließenden Fläche des inneren Packungsteils angeordnet
ist. Die Deckelöffnungslasche weist eine Ausstanzung auf, in die ein Gegenstück am
äußeren Packungsteil eingreifen kann, um das Öffnen des Deckels beim Ausschieben des
inneren Packungsteils aus dem äußeren Packungsteil zu bewirken.
[0028] Bei einer Ausführungsform umfasst das Gegenstück am äußeren Packungsteil eine an
dessen Kante angeordnete, insbesondere geprägte Lasche, die um 180° nach innen faltbar
ist und Eingriffsnasen aufweist. Auch denkbar ist eine in mehreren Segmenten angeordnete
Lasche, die durch eine Rillung entlang der Kante um 180° nach innen faltbar ist und
somit die Funktion als "Eingriffsnase(n)" übernimmt Es ist speziell auch möglich,
eine Ausgestaltung zu wählen, bei der die Ausstanzung der Deckelöffnungslasche näher
an der Gelenklinie liegt als mindestens eine weitere Ausstanzung, die der Begrenzung
der Ausschiebebewegung dient. Die Laschen 21, 23, 24 können aber bei einer unterschiedlichen
Gestaltung der Lasche 33 auch auf einer Linie liegen.
[0029] Die Erfindung soll nun anhand von Beispielen und Zeichnungen näher erklärt werden.
Für den Fachmann ist dabei aber selbstverständlich, dass es sich hier um Beispiele
handelt und nahe liegende Packungsvarianten, z.B. mit gerundeten bzw. einfach oder
mehrfach abgeschrägten Packungskanten im Grundgedanken der Erfindung der Packung mit
erfasst sind.
[0030] In den Zeichnungen stellen durchgezogene Linien Kanten des Zuschnitts dar und gestrichelte
Linien repräsentieren Falt- bzw. Biegelinien. Bei den Zeichnungen repräsentieren Teile
mit gleicher Bezugsziffer Teile mit identischen Aufgaben. Es zeigen:
- Figur 1
- den Öffnungsmechanismus einer erfindungsgemäßen Packung in dreidimensionaler Darstellung;
- Figur 2
- den Öffnungsmechanismus einer erfindungsgemäßen Packung in seitlicher Ansicht;
- Figur 3
- einen Zuschnitt für einen inneren Packungsteil in einer ersten Ausführungsform;
- Figur 4
- einen Zuschnitt für einen äußeren Packungsteil in einer ersten Ausführungsform;
- Figur 5
- einen Zuschnitt für einen äußeren Packungsteil in einer zweiten Ausführungsform;
- Figur 6
- einen Zuschnitt für einen inneren Packungsteil in einer dritten Ausführungsform; und
- Figur 7
- einen Zuschnitt für einen äußeren Packungsteil für die dritte Ausführungsform.
[0031] Die erfindungsgemäße geschlossene Packung 1 ist in Figur 1a dargestellt. Zum Ausschieben
des inneren Packungsteils 3 aus dem äußeren Packungsteil 2 ist eine Ausstanzung 5
im äußeren Packungsteil 2 vorgesehen, Figur 1b. Der Konsument kann hierzu die Packung
in einer Hand halten und z.B. mit dem Daumen durch die Ausstanzung 5 auf den inneren
Packungsteil 3 einwirken und die Packung nach oben schieben. Die Packung wird hierzu
in einer Hand gehalten, wie auch ein Mobiltelefon gehalten wird, wenn eine Nummer
mit dem Daumen der gleichen Hand eingetippt wird.
[0032] Durch das Ausschieben des inneren Packungsteils 3 wird der umhüllte Zigarettenblock
4 sichtbar. Wird der innere Packungsteil 3 weiter aus dem äußeren Packungsteil 2 herausgeschoben,
beginnt sich der am inneren Packungsteil 3 angebrachte Deckel 6 der Packung zu öffnen.
Der innere Packungsteil 3 kann bis zu einem Anschlag geschoben werde, der verhindert,
dass der innere Packungsteil 3 aus dem äußeren Packungsteil unbeabsichtigt vollkommen
herausgleitet. Ist der Anschlag dieser Bewegung erreicht, hat sich der Deckel 6 vollkommen
geöffnet, insbesondere um mehr als 90° nach hinten geklappt, und den umhüllten Zigarettenblock
4 freigegeben (Fig. 1 c).
[0033] In der Figur 1 ist die Ausstanzung 5 kreisförmig dargestellt. Sie kann aber z.B.
auch langlochförmig, oval, rechteckig, quadratisch oder dreieckig sein. Sinnvollerweise
sollte die Ausstanzung 5 aber so groß sein, dass die Packung durch eine Bewegung vollständig
geöffnet und geschlossen werden kann, insbesondere ohne nachgreifen zu müssen.
[0034] In der Figur 2 ist der Öffnungsmechanismus noch einmal von der Seite dargestellt,
von der vollkommen geschlossen Packung 1 in Figur 2a über die Zwischenstufen der Figuren
2b und 2c bis zur vollkommen geöffneten Packung 1 in Figur 2d. Dabei wird die Zunge
7 sichtbar, die den Deckel 6 beim Herausschieben des inneren Packungsteils 3 öffnet.
Dieser Mechanismus greift in einer Position des inneren Packungsteils 3, die zwischen
der der Figuren 2b und 2c liegt.
[0035] Betrachtet man nun die Zuschnitte des inneren Packungsteil 3 und des äußeren Packungsteil
2 in den Figuren 3 und 4, werden die Funktionselemente des Öffnungsmechanismus deutlicher
verständlich.
[0036] In Figur 3 ist der innere Packungsteil 3 dargestellt. Im Detail bezeichnen 10 die
Vorderfläche, 11 die Bodenfläche, 12 die Rückfläche, 13 die Rückseite des Deckels,
14 die Oberseite, 15 eine Deckelversteifung, 16a und b Seitenlaschen der Vorderfläche,
17a und b Seitenlaschen der Bodenfläche, 18a und b Seitenlaschen der Rückfläche, 19a
und b und 20a und b Seitenlaschen des Deckels. Der innere Packungsteil 3 wird auf
konventionelle Weise gefaltet und verklebt, um einen im Wesentlichen quaderförmigen
Aufnahmeraum für den umhüllten Zigarettenblock zu schaffen.
[0037] Im Bereich der Rückseite 12 und der Rückseite des Deckels 13 befindet sich die Zunge
7 des Öffnungsmechanismus. Unterhalb der Zunge befindet sich eine Ausstanzung 22,
in der sich die Zunge während der Bewegung beim Öffnen des Deckels 6 bewegen kann.
Innerhalb der Zunge befindet sich ebenfalls eine Ausstanzung 21, in die eine Nase
am äußeren Packungsteil greift, um den Deckel 6 zu öffnen. Die beiden Ausstanzungen
23 und 24 dienen als Anschläge, um zu verhindern, dass der innere Packungsteil 3 unbeabsichtigt
aus dem äußeren Packungsteil ausgeschoben werden kann.
[0038] In Figur 4 ist der äußere Packungsteil dargestellt. Im Detail bezeichnen 30 die Vorderfläche,
31 die Bodenfläche, 32 die Rückfläche, 33 die Lasche, 34 die Öffnungsnase, 35a und
b Anschlagnasen, 36a und b Seitenlaschen der Vorderfläche, 37a und b Seitenlaschen
der Bodenfläche und 38a und b Seitenlaschen der Rückfläche. Die Ausstanzung 5 ist
in diesem Fall als Langloch dargestellt. Der äußere Packungsteil 2 wird auf konventionelle
Weise gefaltet und verklebt, um einen im Wesentlichen quaderförmigen Aufnahmeraum
für den inneren Packungsteil 3 zu schaffen. Die Lasche 33 ist um 180° nach innen gefaltet
und hat durch die im Material vorhandenen Rückstellkräfte das Bestreben in die entsprechenden
Ausstanzungen im inneren Packungsteil zu greifen, wenn dieser aus dem äußeren Packungsteil
geschoben wird. Hierzu dienen die Nase 34, die in die Ausstanzung 21, die Nasen 35a
und b in die Ausstanzungen 23 und 24 greifen können, wenn der innere Packungsteil
3 aus dem äußeren Packungsteil 2 geschoben wird.
[0039] Um das Ineinandergreifen der Nasen und Ausstanzungen zu erleichtern ist es möglich
und vorteilhaft, den entsprechenden Bereichen der Packungszuschnitte beim Stanz- und
Rillvorgang durch ein entsprechendes Prägewerkzeug im Bereich 21, 22 der Lasche eine
entsprechende dreidimensionale Form zu geben.
[0040] In Figur 5 ist eine alternative Version 2' des äußeren Packungsteils aus Figur 4
dargestellt. Er unterscheidet sich nur in der Lage der Ausstanzung 5. Diese befindet
sich nun auf einer Seitenfläche. Da bei der gefalteten Packung zwei Seitenlaschen
überlappen, ist es auch zwingend, die Ausstanzung auf beiden Seitenlaschen vorzunehmen.
Bevorzugt befindet sich im gefalteten Zustand die Ausstanzung auf beidseitig der Vorderseite,
jedoch sind auch Ausstanzungen auf nur einer Seite denkbar. Ausstanzungen auf der
linken Packungsseite und der Rückseite sind ebenfalls mögliche Alternativen.
[0041] Eine weitere alternative Ausführungsform der Erfindung ist in den Figuren 6 und 7
dargestellt. Im Gegensatz zu den Packungen der Figuren 1 bis 5 wird hier der innere
Packungsteil 3" nicht entlang der Zigarettenlängsachse verschoben sondern senkrecht
zu der Zigarettenlängsachse, so dass eine Packungsöffnung über die Längsseite ermöglicht
wird. Hierzu ist es nur nötig, die Dimensionen der Packung zu variieren und den umhüllten
Zigarettenblock parallel zum Deckel einzulegen. Die einzelnen Elemente des inneren
Packungsteils 3" in Figur 6 und des äußeren Packungsteils 2" in Figur 7 sind mit denen
in den Figuren 3 und 4 identisch.
Bezugszeichenliste:
[0042]
- 1
- Packung / Schiebeschachtel
- 2, 2', 2"
- äußerer Packungsteil / Schieber
- 3, 3', 3"
- innerer Packungsteil /Schieber
- 4
- umhüllter Zigarettenblock
- 5
- Ausstanzung/Ausschiebedurchgang
- 6
- Deckel
- 7
- Zunge / Deckellasche
- 10
- Vorderfläche
- 11
- Bodenfläche
- 12
- Rückfläche
- 13
- Rückseite des Deckels
- 14
- Oberseite
- 15
- Deckelversteifung
- 16 a und b
- Seitenlaschen der Vorderfläche
- 17 a und b
- Seitenlaschen der Bodenfläche / Staublaschen
- 18 a und b
- Seitenlaschen der Rückfläche
- 19 a und b
- Seitenlaschen des Deckels
- 20 a und b
- Seitenlaschen des Deckels
- 21
- Ausstanzung
- 22
- Ausstanzung
- 23
- Ausstanzung
- 24
- Ausstanzung
- 30
- Vorderfläche
- 31
- Bodenfläche
- 32
- Rückfläche
- 33
- Lasche
- 34
- Öffnungsnase
- 35 a und b
- Anschlagnasen
- 36 a und b
- Seitenlaschen der Vorderfläche
- 37 a und b
- Seitenlaschen der Bodenfläche / Staubtaschen
- 38 a und b
- Seitenlaschen der Rückfläche
1. Rauchartikelpackung (1) mit
a) einem inneren Packungsteil (3) zur Aufnahme der Rauchartikel und mit einem äußeren
Packungsteil (2) zur Aufnahme des inneren Packungsteils (3), wobei der äußere Packungsteil
(2) eine im Wesentlichen offene Fläche umfasst, durch die der innere Packungsteil
(3) aus dem äusseren Packungsteil (2) ausgeschoben werden kann, und mit
b) mindestens einem Ausschiebedurchgang (5) im äusseren Packungsteil (3), wobei
c) der Ausschiebedurchgang (5) im Wesentlichen auf einer Fläche des äußeren Packungsteils
liegt, welche der offenen Fläche nicht gegenüberliegt, wobei
d) der innere Packungsteil (3) einen an ihm angeordneten, insbesondere angelenkten
Deckel (6) aufweist, der bei eingeschobenem inneren Packungsteil (3) an der offenen
Fläche des äußeren Packungsteils (2) liegt, dadurch gekennzeichnet, dass
e) der Deckel (6) an einer Gelenklinie des inneren Packungsteils (3) scharnierartig
wegklappbar angeordnet ist, wobei insbesondere im Bereich der Gelenklinie eine Deckelöffnungslasche
(7) zwischen dem Deckel (6) und der an die Gelenklinie anschließenden Fläche des inneren
Packungsteils (3) angeordnet ist, die den Deckel (6) beim Ausschieben des inneren
Packungsteils (3) aus dem äußeren Packungsteil (2 ) öffnet.
2. Rauchartikelpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche oder ein Abschnitt der Fläche mit dem Ausschiebedurchgang (5) im Wesentlichen
nicht parallel zur offenen Fläche liegt, insbesondere in einem Winkel von mehr als
30°, speziell in einem Winkel von 90° zur offenen Fläche.
3. Rauchartikelpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschiebedurchgang (5) auf einer Fläche liegt, die im Wesentlichen unmittelbar
und insbesondere senkrecht an die offene Fläche angrenzt.
4. Rauchartikelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Packungsteil (3) senkrecht zur Rauchartikellängsachse aus dem äußeren
Packungsteil (2) ausschiebbar ist.
5. Rauchartikelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Packungsteil (3) parallel zur Rauchartikellängsachse aus dem äußeren Packungsteil
(2) ausschiebbar ist.
6. Rauchartikelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ausschiebedurchgang (5) auf mindestens einer von zwei einander gegenüberliegenden
größeren Hauptflächen der Packung (1) angeordnet ist.
7. Rauchartikelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ausschiebedurchgang (5) im Wesentlichen auf mindestens einer von zwei einander
gegenüberliegenden kleineren Seitenflächen der Packung (1) angeordnet ist.
8. Rauchartikelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als ein Ausschiebedurchgang (5) auf einer oder mehreren Flächen des äußeren
Packungsteils angeordnet sind, die der offenen Fläche nicht gegenüberliegen.
9. Rauchartikelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Packung eines sechsflächige, quaderförmige Packung (1) ist, wobei
- die offene Fläche eine der kürzeren schmalen Kantenflächen ist und der Ausschiebedurchgang
(5) an mindestens einer der längeren schmalen Kantenflächen und/oder zumindest einer
der Hauptflächen angeordnet ist; oder
- die offene Fläche eine der längeren schmalen Kantenflächen ist und der Ausschiebedurchgang
(5) an mindestens einer der kürzeren schmalen Kantenflächen und/oder mindestens einer
der Hauptflächen angeordnet ist; oder
- die offene Fläche eine der Hauptflächen ist und der Ausschiebedurchgang (5) an mindestens
einer der längeren schmalen Kantenflächen und/oder mindestens einer der kürzeren schmalen
Kantenflächen angeordnet ist.
10. Rauchartikelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschiebedurchgang (5) eine Flächenausstanzung im äußeren Packungsteil ist.
11. Rauchartikelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschiebedurchgang (5) eine runde, insbesondere kreisförmige oder ovale Form
hat oder eine langlochartige Form hat oder eine eckige, insbesondere rechteckige,
quadratische oder drei- bzw. mehreckige Form hat.
12. Rauchartikelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschiebedurchgang (5) in Ausschieberichtung eine Länge hat, die mindestens
einem Fünftel der Flächenlänge in dieser Richtung entspricht und bis zu 90% der Flächenlänge
einnehmen kann.
13. Rauchartikelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschiebedurchgang (5) senkrecht zur Ausschieberichtung eine Breite von mindestens
2 mm, insbesondere mindestens 5 mm und speziell mindestens 10 mm hat.
14. Rauchartikelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Packungsteil im Bereich des Ausschiebedurchgangs eine reibungs- bzw. angriffsvertärkende
Oberfläche aufweist oder eine Ausschiebehilfe, insbesondere eine ausklappende Ausschiebehilfe
umfassst.
15. Rauchartikelpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelöffnungslasche (7) einen Eingriff bzw. Angriff, insbesondere eine Ausstanzung
(21) aufweist, in die ein Gegenstück am äußeren Packungsteil (2) eingreifen kann,
um das Öffnen des Deckels (6) beim Ausschieben des inneren Packungsteils (3) aus dem
äußeren Packungsteil (2) zu bewirken.
16. Rauchartikelpackung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenstück am äußeren Packungsteil eine an dessen Kante angeordnete Lasche (33),
insbesondere eine geprägte Lasche, umfasst, die um 180° nach innen faltbar ist und
Eingriffsnasen (34; 35a, b) aufweist.
17. Rauchartikelpackung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstanzung (21) der Deckelöffnungslasche näher an der Gelenklinie liegt als
mindestens eine weitere Ausstanzung (23, 24), die der Begrenzung der Ausschiebebewegung
dient.
1. A smoking article packet (1), comprising:
a) an inner packet part (3) for accommodating the smoking articles and an outer packet
part (2) for accommodating the inner packet part (3), wherein the outer packet part
(2) has one essentially open face through which the inner packet part (3) can be pushed
out of the outer packet part (2); and comprising
b) at least one slide aperture (5) in the outer packet part (3), wherein
c) the slide aperture (5) lies essentially on a face of the outer packet part which
does not lie opposite the open face, wherein
d) the inner packet part (3) has a lid (6) disposed on and in particular articulated
on it, which lies on the open face of the outer packet part (2) when the inner packet
part (3) is pushed in,
characterised in that
e) the lid (6) is disposed on an articulation line of the inner packet part (3) in
a hinge-type arrangement and such that it can be folded out, wherein a lid opening
tab (7) is disposed in particular in the region of the articulation line between the
lid (6) and the face of the inner packet part (3) adjoining the articulation line,
which opens the lid (6) as the inner packet part (3) is being pushed out of the outer
packet part (2).
2. The smoking article packet according to claim 1, characterised in that the face or a portion of the face with the slide aperture (5) lies essentially non-parallel
to the open face and in particular lies at an angle of more than 30°, specifically
at an angle of 90°, to the open face.
3. The smoking article packet according to claim 1 or 2, characterised in that the slide aperture (5) lies on a face which essentially directly adjoins and is in
particular perpendicular to the open face.
4. The smoking article packet according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the inner packet part (3) can be slid out of the outer packet part (2) perpendicular
to the longitudinal axis of the smoking articles.
5. The smoking article packet according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the inner packet part (3) can be slid out of the outer packet part (2) parallel to
the longitudinal axis of the smoking articles.
6. The smoking article packet according to any one of claims 1 to 5, characterised in that a slide aperture (5) is disposed on at least one of two mutually opposing larger
main faces of the packet (1).
7. The smoking article packet according to any one of claims 1 to 5, characterised in that a slide aperture (5) is essentially disposed on at least one of two mutually opposing
smaller side faces of the packet (1).
8. The smoking article packet according to any one of claims 1 to 7, characterised in that more than one slide aperture (5) is disposed on one or more faces of the outer packet
part which do not lie opposite the open face.
9. The smoking article packet according to any one of claims 1 to 8,
characterised in that the packet is a hexahedral cuboid-shaped packet (1), wherein:
- the open face is one of the shorter narrow edge faces, and the slide aperture (5)
is disposed on at least one of the longer narrow edge faces and/or at least one of
the main faces; or
- the open face is one of the longer narrow edge faces, and the slide aperture (5)
is disposed on at least one of the shorter narrow edge faces and/or at least one of
the main faces; or
- the open face is one of the main faces, and the slide aperture (5) is disposed on
at least one of the longer narrow edge faces and/or at least one of the shorter narrow
edge faces.
10. The smoking article packet according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the slide aperture (5) is a cut-out in the face of the outer packet part.
11. The smoking article packet according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the slide aperture (5) has a round, in particular circular or oval shape and/or is
shaped like an elongated slot and/or has a cornered, in particular rectangular, square
or triangular and/or polygonal shape.
12. The smoking article packet according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the slide aperture (5) has a length in the pushing-out direction which corresponds
to at least one fifth of the length of the face in this direction and can occupy up
to 90% of the length of the face.
13. The smoking article packet according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the slide aperture (5) has a width perpendicular to the pushing-out direction of
at least 2 mm, in particular at least 5 mm and specifically at least 10 mm.
14. The smoking article packet according to any one of claims 1 to 13, characterised in that the inner packet part has a friction-enhancing or purchase-enhancing surface in the
region of the slide aperture or has a slide aid, in particular a fold-out slide aid.
15. The smoking article packet according to any one of the preceding claims, characterised in that the lid opening tab (7) has an engagement or contact system, in particular a cut-out
(21), with which a co-operating piece on the outer packet part (2) can engage in order
to cause the lid (6) to open as the inner packet part (3) is being pushed out of the
outer packet part (2).
16. The smoking article packet according to claim 15, characterised in that the co-operating piece on the outer packet part has a tab (33) disposed at its edge,
in particular a punched tab, which can be folded inwards by 180° and has engaging
lugs (34; 35a, 35b).
17. The smoking article packet according to claim 15 or 16, characterised in that the cut-out (21) of the lid opening tab lies closer to the articulation line than
at least one other cut-out (23, 24) which serves to restrict the pushing-out movement.
1. Paquet pour articles de tabac (1) comportant
a) une partie interne (3) servant à loger les articles de tabac et une partie externe
(2) servant à loger la partie interne (3), la partie externe (2) comportant une surface
sensiblement ouverte à travers laquelle la partie interne (3) peut être extraite par
coulissement de la partie externe (2) et comportant
b) au moins une ouverture d'extraction (5) dans la partie externe (3),
c) l'ouverture d'extraction (5) reposant sensiblement sur une surface de la partie
externe, laquelle ne fait pas face à la surface ouverte,
d) la partie interne (3) comportant un couvercle (6) disposé dessus, notamment articulé,
qui repose sur la surface ouverte de la partie externe (2) lorsque la partie interne
est insérée,
caractérisé en ce que
e) le couvercle (6) est disposé sur une ligne d'articulation de la partie interne
(3), à mode de charnière et de façon à pouvoir être rabattu. On a disposé une languette
d'ouverture du couvercle (7), au niveau de la ligne d'articulation en particulier,
entre le couvercle (6) et la surface de la partie interne (3) adjacente à la ligne
d'articulation, languette qui ouvre le couvercle (6) lors de l'extraction de la partie
interne (3) de la partie externe (2).
2. Paquet pour articles de tabac selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface ou une section de la surface comportant l'ouverture d'extraction (5) n'est
pas sensiblement parallèle à la surface ouverte. Elle se trouve notamment à un angle
de plus de 30°, plus spécialement à un angle de 90° par rapport à la surface ouverte.
3. Paquet pour articles de tabac selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'ouverture d'extraction (5) repose sur une surface qui est adjacente à la surface
ouverte, de manière sensiblement directe et notamment perpendiculaire.
4. Paquet pour articles de tabac selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la partie interne (3) peut être extraite de la partie externe (2) de manière perpendiculaire
à l'axe longitudinal des articles de tabac.
5. Paquet pour articles de tabac selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la partie interne (3) peut être extraite de la partie externe (2) de manière parallèle
à l'axe longitudinal des articles de tabac.
6. Paquet pour articles de tabac selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une ouverture d'extraction (5) est agencée sur au moins l'une des deux plus grandes
surfaces principales du paquet (1) qui se font face.
7. Paquet pour articles de tabac selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une ouverture d'extraction (5) est agencée sensiblement sur au moins l'une des deux
plus petites surfaces latérales du paquet (1) qui se font face.
8. Paquet pour articles de tabac selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'on a agencé plusieurs ouvertures d'extraction (5) sur une ou plusieurs surfaces de
la partie externe, lesquelles ne font pas face à la partie ouverte.
9. Paquet pour articles de tabac selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce le paquet est un paquet hexaèdre parallélépipède (1),
- la surface ouverte étant l'une des surfaces de bordure étroites plus courtes et
l'ouverture d'extraction (5) étant disposée sur au moins l'une des surfaces de bordure
étroites plus longues et/ou au moins sur l'une des surfaces principales ou
- la surface ouverte étant l'une des surfaces de bordure étroites plus longues et
l'ouverture d'extraction (5) étant disposée sur au moins l'une des surfaces de bordure
étroites plus courtes et/ou au moins sur l'une des surfaces principales ou
- la surface ouverte étant l'une des surfaces principales et l'ouverture d'extraction
(5) étant disposée sur au moins l'une des surfaces de bordure étroites plus longues
et/ou au moins sur l'une des surfaces de bordure étroites plus courtes.
10. Paquet pour articles de tabac selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'ouverture d'extraction (5) est une découpe superficielle réalisée dans la partie
externe.
11. Paquet pour articles de tabac selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'ouverture d'extraction (5) a une forme ronde, en particulier circulaire ou ovale,
ou une forme oblongue ou une forme angulaire, en particulier rectangulaire, carrée,
triangulaire ou à angles multiples.
12. Paquet pour articles de tabac selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'ouverture d'extraction (5) présente, dans le sens d'extraction, une longueur qui
correspond au moins à un cinquième de la longueur superficielle dans ce sens et peut
s'élever jusqu'à 90 % de la longueur superficielle.
13. Paquet pour articles de tabac selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'ouverture d'extraction (5) présente, perpendiculairement au sens de l'extraction,
une largeur d'au moins 2 mm, en particulier d'au moins 5 mm et plus particulièrement
d'au moins 10 mm.
14. Paquet pour articles de tabac selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la partie interne comporte, au niveau de l'ouverture d'extraction, une superficie
de renforcement de la friction ou de l'attaque ou une aide à l'extraction, en particulier
une aide à l'extraction pouvant être rabattue.
15. Paquet pour articles de tabac selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la languette d'ouverture du couvercle (7) présente une prise ou une attaque, en particulier
une découpe (21) dans laquelle peut s'engrener une contre-pièce située sur la partie
externe (2) pour entraîner l'ouverture du couvercle (6) lors de l'extraction de la
partie interne (3) de la partie externe (2).
16. Paquet pour articles de tabac selon la revendication 15, caractérisé en ce que la contre-pièce située sur la partie externe comporte une languette (33) disposée
sur sa bordure, en particulier une languette gaufrée, qui peut être repliée vers l'intérieur
de 180° ainsi que des ergots d'engrènement (34 ; 35a, 35b).
17. Paquet pour articles de tabac selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce que la découpe (21) de la languette d'ouverture du couvercle est plus proche de la ligne
d'articulation qu'au moins une autre découpe (23, 24) servant à limiter le mouvement
d'extraction.
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des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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