[0001] Die Erfindung betrifft eine Operationsleuchte mit mehreren Einzelscheinwerfern oder
Lichtmodulen.
[0002] Diese Operationsleuchten mit sog. aufgelöstem Lichtsystem weisen meist mehrere Einzelscheinwerfer
auf. In Abhängigkeit vom Abstand der bekannten Operationsleuchte von der Operationsstelle
müssen die Leuchtfelder der Einzelscheinwerfer zur Deckung gebracht werden. Dies erfolgt
üblicherweise durch das Verkippen der in einem Leuchtengehäuse eingebauten optischen
Systeme (Reflektoren) zueinander. Eine Bewegung des Leuchtengehäuses wird nicht durchgeführt.
[0003] DE 94 18 339 offenbart eine Operationsleuchte, bei der separate Elektromotoren zum Verschwenken
einzelner Reflektoren vorgesehen sind.
[0004] In der
DE 84 71 31 ist eine Operationsleuchte gezeigt, bei der ein manuell betätigbarer, mechanischer
Verstellmechanismus für Reflektoren vorgesehen ist.
[0005] DE 37 23 009 betrifft einen mithilfe eines Elektromotors betätigbaren Verstellmechanismus für
Reflektoren.
[0006] Die Einzelscheinwerfer bestehen üblicherweise aus einem Leuchtmittel mit einem Reflektor.
Die Zusammenfassung mehrerer Leuchtmittel zu einem Modul hat den Vorteil, dass einzelne
Leuchtmittel Licht mit verschiedenen Farbtemperaturen aussenden können und/oder verschieden
einschaltbar und dimmbar sind. Werden nun in der Funktion eines Einzelscheinwerfers
aber mehrere Leuchtmittel zu einem Modul zusammengefasst, erhalten die Module eine
vergleichsweise hohe Masse. Diese soll prozesssicher, spielarm, winkelgenau und mit
einer geringen Betätigungskraft bewegt werden.
[0007] Der Anmelder hat sich die Aufgabe gestellt, eine Operationsleuchte zu schaffen, bei
der die Leuchtfelder der Einzelscheinwerfer oder Lichtmodule auf einfache Weise zusammengeführt
werden können.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Operationsleuchte mit mehreren Einzelscheinwerfern
oder Lichtmodulen dadurch gelöst, dass die kompletten Einzelscheinwerfer oder Lichtmodule
einschließlich ihrer Leuchtengehäuse zueinander verkippbar sind. Dabei ändert sich
die geometrische Form der Operationsleuchte entsprechend dem Abstand zur Operationsstelle.
[0009] Die Veränderung der geometrischen Form der Operationsleuchte kann dadurch erzielt
werden, dass äußere im Randbereich der Operationsleuchte angeordnete Einzelscheinwerfer
oder Lichtmodule bezüglich eines zentralen Einzelscheinwerfers oder Lichtmoduls verkippbar
sind.
[0010] Ein kompakter technischer Aufbau der Operationsleuchte wird dadurch erreicht, dass
die äußeren im Randbereich der Operationsleuchte angeordneten Einzelscheinwerfer oder
Lichtmodule an dem zentralen Einzelscheinwerfer oder Lichtmodul gelenkig gelagert
sind.
[0011] Wenn die äußeren im Randbereich der Operationsleuchte angeordneten Einzelscheinwerfer
oder Lichtmodule jeweils mindestens an einem, an dem zentralen Einzelscheinwerfer
oder Lichtmodul gelenkig gelagerten Hebel befestigt sind, ist ein einfach aufgebauter,
robuster und dennoch prozesssicherer Verstellmechanismus für komplette Einzelscheinwerfer
oder Lichtmodule vorgesehen.
[0012] Für eine einfache Handhabung können Abschnitte des Hebels durch ein zentrales Stellglied
ausgelenkt werden.
[0013] Das Stellglied kann auf technisch einfache Weise durch einen Gewindespindel-Gewindemutter-Antrieb
ausgebildet sein.
[0014] Die Ausrichtung der Einzelscheinwerfer oder Lichtmodule wird dadurch ermöglicht,
dass die Abschnitte des Hebels oder die Verbindung zum Stellglied mit einer Längenausgleichsvorrichtung
ausgestattet sind.
[0015] Die Ausrichtung der Einzelscheinwerfer oder Lichtmodule wird dadurch optimiert, dass
Hebel aus jeweils zwei Abschnitten bestehen, die über eine Befestigungsvorrichtung
miteinander verbunden sind, die einen Winkelversatz der Abschnitte zueinander zulässt.
Zur Durchführung ist ein Abschnitt mit mindestens einer Einstellschraube zum Einstellen
des Winkelversatzes ausgestattet.
[0016] Als Antrieb für das zentrale Stellglied kommen ein Elektromotor oder ein manuell
betätigbarer Handgriff in Betracht. Die Ansteuerung des Elektromotors kann benutzerfreundlich
in den Handgriff integriert sein. Hierzu kann der Handgriff drehbar gelagert sein
und durch eine Bewegung aus der Ruhelage den Schalter des Elektromotors betätigen.
[0017] Benutzerfreundlich ist es auch, wenn Mittel zum Rückstellen des Handgriffs in die
Ruhelage vorhanden sind.
[0018] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch
dargestellt und wird nachfolgend mit Bezug zu den Figuren der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt:
- Figur 1
- eine Gesamtansicht einer Operationsleuchte;
- Figur 2
- mögliche Abstände des Schnittspunkts der optischen Achsen einzelner Lichtmodule der
Operationsleuchte;
- Figur 3
- eine Draufsicht der Operationsleuchte;
- Figur 4
- einen Mechanismus zur Bewegung der Lichtmodule mithilfe von Hebeln;
- Figur 5a
- die Operationsleuchte mit elektromotorischem Antrieb zur Bewegung der Lichtmodule;
- Figur 5b
- die Operationsleuchte mit manuellem Antrieb zur Bewegung der Lichtmodule;
- Figur 6
- mögliche Endstellungen einer Gewindemutter des Antriebs;
- Figur 7
- einen Mechanismus zur Rückstellung des Handgriffs in der Funktion des Steuerelements
in die Ruhelage.
[0019] Figur 1 zeigt, dass als Lichtquelle einer Operationsleuchte 1 einzelne Lichtmodule
2a bis 2e nahezu randlos aneinander gefügt sind. Randlos bedeutet im Sinne der Erfindung,
dass die Übergänge zwischen den einzelnen Lichtmodulen 2a bis 2e keinen wesentlichen
Einfluss auf die optischen Eigenschaften, insbesondere auf den Lichtaustritt in Richtung
der Operationsstelle, besitzen. Das erzeugte Licht wird trotz der aus mehreren Lichtmodulen
2a bis 2e zusammengesetzten Lichtquelle als einheitlich wahrgenommen. Jedes Lichtmodul
2a bis 2e umfasst wiederum eine Vielzahl einzelner LEDs, beispielsweise 30 bis 50.
Hieraus ergeben sich lichttechnische Vorteile analog zu Großspiegelleuchten, wie eine
theoretisch optimale Schattenfreiheit durch großflächigen Lichtaustritt. Jedes Lichtmodul
2a bis 2e kann selbst eine komplette Operationsstelle ausleuchten.
[0020] Durch den Aufbau eines Systems aus in sich abgeschlossenen Lichtmodulen 2a bis 2e
ist es möglich, die konzentrisch um das zentral angeordnete Lichtmodul 2a angebrachten,
im Randbereich vorgesehenen Lichtmodule 2b bis 2e zu verkippen. Es ist ein für alle
Lichtmodule 2b bis 2e gemeinsamer Verstellmechanismus im Handgriff 3 vorgesehen, welcher
wahlweise mithilfe eines Elektromotors oder manuell betätigbar ist. Die geometrische
Form des Leuchtenkörpers der Operationsleuchte 1 verändert sich entsprechend deren
Einstellung in Abhängigkeit vom Abstand zur Operationsstelle.
[0021] Der Arbeitsabstand einer Operationsleuchte zur Operationsstelle beträgt ca. 70 bis
140 cm. Jedes der Lichtmodule 2a bis 2e der Operationsleuchte 1 mit aufgelöstem Lichtsystem
beleuchtet eine Fläche mit identischem Durchmesser. Die Aufgabe der Leuchtfeldzusammenführung
besteht nun darin, diese Einzelleuchtfelder abhängig vom Abstand zwischen der Operationsleuchte
1 und der Operationsstelle zur Deckung zu bringen. Dazu müssen sich die optischen
Achsen 4 der Lichtmodule 2a bis 2e in einem Punkt 5 bzw. 5' auf der Operationsstelle
treffen, wie dies in Figur 2 gezeigt ist.
[0022] Die Lichtmodule 2a bis 2e umfassen jeweils ein komplettes optisches System, ein Gehäuse
und eine transparente Abschlussscheibe zur Operationsstelle hin.
[0023] Gemäß Figur 3 sind mehrere Randmodule 2b bis 2e rund um das zentrale Lichtmodul 2a
angeordnet. Diese sind jeweils mit dem zentralen Lichtmodul 2a in der Weise gelenkig
verbunden, dass ihre Schwenkbewegung um eine Achse 6a bis 6d erfolgt, die tangential
zu einem konzentrischen Kreis um die optische Achse des Lichtmoduls 2a verläuft.
[0024] Der Aufbau der Verbindung zwischen einem Randmodul 2b und dem zentralen Lichtmodul
2a ist der Figur 4 beispielhaft für die weiteren Randmodule 2c bis 2e zu entnehmen.
Das Randmodul 2b ist mittels eines Hebels, bestehend aus zwei Abschnitten 7 und 8,
am Lichtmodul 2a gelagert. Der Hebel, bestehend aus den Abschnitten 7 und 8, ist mit
einem zentral angeordneten Stellglied 9 (Gewindetrieb 10 mit Spindelmutter 11) verbunden.
In dieser Verbindung erfolgt ein Längenausgleich (lineare Bewegung der Spindelmutter
11 in Pfeilrichtung 12 bei gleichzeitiger Schwenkbewegung des Hebels aus den Abschnitten
7 und 8 auf einer Kreisbahn). Es bietet sich an, die Hebelanordnung zweiteilig auszuführen,
d.h. ein weiteres Gelenk einzuführen, um die Möglichkeit zur Feineinstellung des Anstellwinkels
der einzelnen Randmodule zu schaffen. Die Abschnitte 7 und 8 sind über eine Befestigungsvorrichtung
miteinander verbunden, die einen Winkelversatz der Abschnitte 7 und 8 zueinander zulässt.
Mindestens einer der Abschnitte 7 oder 8 ist mit einer Einstellschraube zum Einstellen
des Winkelversatzes ausgestattet. Der Antrieb des Stellgliedes 10 kann wahlweise durch
Handkraft oder durch einen Elektromotor erfolgen. Justierbare Endschalter 15 und 16
begrenzen den Verfahrweg der Spindelmutter, weil die Endschalter 15 und 16 15 durch
die Abschnitte 7 oder 8 betätigt werden können.
[0025] Im Falle der elektromotorischen Verstellung mithilfe eines Elektromotors 13 gemäß
Figur 5a erfolgt der Schaltimpuls durch Drehen am sterilen Handgriff 3 der Operationsleuchte
1. Über eine Wellenkupplung 14 wird der Gewindetrieb 10 gedreht und die Spindelmutter
11 linear verschoben. Die Umschaltung der Bewegungsrichtung erfolgt durch wechselweises
Drehen des Handgriffes 3 nach rechts oder links. Über ein Wandbedienpaneel oder eine
Infrarotschnittstelle kann der Elektromotor zusätzlich fernbedient werden.
[0026] Im Falle der manuellen Verstellung gemäß Figur 5b wird der Gewindetrieb 10 über den
Handgriff 3 manuell gedreht und die Spindelmutter 11 linear verschoben. Die Umkehrung
der Bewegungsrichtung erfolgt durch wechselweises Drehen des Handgriffes 3 nach rechts
oder links.
[0027] Figur 6 zeigt die möglichen Endstellungen der Gewindemutter 11 am Gewindetrieb 10.
Daraus ergeben sich die links dargestellte Ruhelage mit minimaler Verkippung eines
Randmoduls und die rechts dargestellte maximale Verkippung eines Randmoduls.
[0028] Bei der elektromotorischen Verstellung dreht ein Federmechanismus den Handgriff 3
jeweils in die Mittelsteilung oder Ausgangslage zurück. Nach dem Einschalten der Leuchte
kann optional automatisch eine Voreinstellung auf den Arbeitsabstand von 100 cm erfolgen.
[0029] Figur 7a zeigt die Ausgangsstellung. Die Federn 17 und 18 drücken den Handgriff in
die Ruhelage. Gemäß Figur 7b wurde der Handgriff nach links gedreht und die Feder
18 gestaucht. Gemäß Figur 7c wurde der Handgriff nach rechts gedreht und die Feder
17 gestaucht.
[0030] Operationsleuchte 1 gemäß einem ersten Aspekt mit mehreren Einzelscheinwerfern oder
Lichtmodulen 2a bis 2e zur Erzeugung von Leuchtfeldern, wobei die Einzelscheinwerfer
oder Lichtmodule 2a bis 2e zueinander verkippbar sind.
[0031] Operationsleuchte gemäß einem zweiten Aspekt entsprechend der Operationsleuchte gemäß
dem ersten Aspekt, wobei äußere, im Randbereich der Operationsleuchte 1 angeordnete
Einzelscheinwerfer oder Lichtmodule 2b bis 2e bezüglich eines zentralen Einzelscheinwerfers
oder Lichtmoduls 2a verkippbar sind.
[0032] Operationsleuchte gemäß einem dritten Aspekt entsprechend der Operationsleuchte gemäß
dem zweiten Aspekt, wobei die äußeren im Randbereich der Operationsleuchte angeordneten
Einzelscheinwerfer oder Lichtmodule 2b bis 2e an dem zentralen Einzelscheinwerfer
oder Lichtmodul 2a gelenkig gelagert sind.
[0033] Operationsleuchte gemäß einem vierten Aspekt entsprechend der Operationsleuchte gemäß
dem zweiten Aspekt, wobei die äußeren im Randbereich der Operationsleuchte 1 angeordneten
Einzelscheinwerfer oder Lichtmodule 2b bis 2e jeweils mindestens an einem, an dem
zentralen Einzelscheinwerfer oder Lichtmodul 2a gelenkig gelagerten, Abschnitte 7,
8 umfassenden Hebel befestigt sind.
[0034] Operationsleuchte gemäß einem fünften Aspekt entsprechend der Operationsleuchte gemäß
dem vierten Aspekt, wobei die Abschnitte 7, 8 durch ein zentrales Stellglied 9 ausgelenkt
werden.
[0035] Operationsleuchte gemäß einem sechsten Aspekt entsprechend der Operationsleuchte
gemäß dem fünften Aspekt, wobei das zentrale Stellglied 9 ein Gewindespindel-Gewindemutter-Antrieb
1a, 11 ist.
[0036] Operationsleuchte gemäß einem siebten Aspekt entsprechend der Operationsleuchte gemäß
dem fünften Aspekt, wobei die Abschnitte 7, 8 oder die Verbindung zum Stellglied 9
mit einer Längenausgleichsvorrichtung ausgestattet sind.
[0037] Operationsleuchte gemäß einem achten Aspekt entsprechend der Operationsleuchte gemäß
dem fünften Aspekt, wobei die jeweils zwei Abschnitte 7, 8 über eine Befestigungsvorrichtung
miteinander verbunden sind, die einen Winkelversatz der Abschnitte 7, 8 zueinander
zulässt.
[0038] Operationsleuchte gemäß einem neunten Aspekt entsprechend der Operationsleuchte gemäß
dem achten Aspekt, wobei mindestens ein Abschnitt 7, 8 mit einer Einstellschraube
zum Einstellen des Winkelversatzes ausgestattet ist.
[0039] Operationsleuchte gemäß einem zehnten Aspekt entsprechend der Operationsleuchte gemäß
dem fünften Aspekt, wobei der Antrieb für das zentrale Stellglied 9 ein Elektromotor
ist.
[0040] Operationsleuchte gemäß einem elften Aspekt entsprechend der Operationsleuchte gemäß
dem fünften Aspekt, wobei der Antrieb für das zentrale Stellglied 9 ein Handgriff
3 ist.
[0041] Operationsleuchte gemäß einem zwölften Aspekt entsprechend der Operationsleuchte
gemäß dem zehnten Aspekt, wobei der Handgriff 3 mit mindestens einem Schalter zum
Ansteuern des Motors ausgestattet ist.
[0042] Operationsleuchte gemäß einem dreizehnten Aspekt entsprechend der Operationsleuchte
gemäß dem zwölften Aspekt, wobei der Handgriff (3) drehbar gelagert ist und durch
eine Bewegung aus der Ruhelage den Schalter betätigt.
[0043] Operationsleuchte gemäß einem vierzehnten Aspekt entsprechend der Operationsleuchte
gemäß dem dreizehnten Aspekt, wobei Mittel zum Rückstellen des Handgriffs 3 in die
Ruhelage vorhanden sind.
[0044] Operationsleuchte gemäß einem fünfzehnten Aspekt entsprechend der Operationsleuchte
gemäß dem zehnten Aspekt, wobei mindestens ein Schalter zum Ausschalten des Motors
vorhanden ist.
[0045] Operationsleuchte gemäß einem sechzehnten Aspekt entsprechend der Operationsleuchte
gemäß dem fünfzehnten Aspekt, wobei mindestens ein Hebel Mittel zum Betätigen des
Schalters besitzt.
1. Operationsleuchte (1) mit mehreren Einzelscheinwerfern oder Lichtmodulen (2a bis 2e)
zur Erzeugung von Leuchtfeldern, wobei die Einzelscheinwerfer oder Lichtmodule (2a
bis 2e) zueinander verkippbar sind, wobei
die äußeren, im Randbereich der Operationsleuchte (1) angeordneten Einzelscheinwerfer
oder Lichtmodule (2b bis 2e) bezüglich eines zentralen Einzelscheinwerfers oder Lichtmoduls
(2a) verkippbar sind,
die äußeren im Randbereich der Operationsleuchte (1) angeordneten Einzelscheinwerfer
oder Lichtmodule (2b bis 2e) jeweils mindestens an einem, an dem zentralen Einzelscheinwerfer
oder Lichtmodul (2a) gelenkig gelagerten, Abschnitte (7, 8) umfassenden Hebel befestigt
sind, und
die Abschnitte (7, 8) durch ein zentrales Stellglied (9) ausgelenkt werden;
gekennzeichnet dadurch, dass die jeweils zwei Abschnitte (7, 8) über eine Befestigungsvorrichtung miteinander
verbunden sind,
die einen Winkelversatz der Abschnitte (7, 8) zueinander zulässt.
2. Operationsleuchte nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass mindestens ein Abschnitt (7, 8) mit einer Einstellschraube zum Einstellen des Winkelversatzes
ausgestattet ist.
3. Operationsleuchte nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, dass das zentrale Stellglied (9) ein Gewindespindel-Gewindemutter-Antrieb (1a, 11) ist.
4. Operationsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, dass die Abschnitte (7, 8) oder die Verbindung zum Stellglied (9) mit einer Längenausgleichsvorrichtung
ausgestattet sind.
5. Operationsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, dass der Antrieb für das zentrale Stellglied (9) ein Elektromotor ist.
6. Operationsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, dass der Antrieb für das zentrale Stellglied (9) ein Handgriff (3) ist.
7. Operationsleuchte nach Anspruch 5, gekennzeichnet dadurch, dass der Handgriff (3) mit mindestens einem Schalter zum Ansteuern des Motors ausgestattet
ist.
8. Operationsleuchte nach Anspruch 7, gekennzeichnet dadurch, dass der Handgriff (3) drehbar gelagert ist und durch eine Bewegung aus der Ruhelage den
Schalter betätigt.
9. Operationsleuchte nach Anspruch 8, gekennzeichnet dadurch, dass Mittel zum Rückstellen des Handgriffs (3) in die Ruhelage vorhanden sind.
10. Operationsleuchte nach Anspruch 5, gekennzeichnet dadurch, dass mindestens ein Schalter zum Ausschalten des Motors vorhanden ist.
11. Operationsleuchte nach Anspruch 10, gekennzeichnet dadurch, dass mindestens ein Hebel Mittel zum Betätigen des Schalters besitzt.