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(11) |
EP 1 682 405 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.09.2010 Patentblatt 2010/38 |
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Anmeldetag: 22.10.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/011985 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/039967 (06.05.2005 Gazette 2005/18) |
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| (54) |
BOOTSPERSENNING MIT HANDLAUF
BOAT AWNING WITH HANDRAIL
TAUD POUR BATEAU AVEC MAIN COURANTE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
25.10.2003 DE 10349999 15.07.2004 DE 102004034412
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.07.2006 Patentblatt 2006/30 |
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Patentinhaber: Zochert, Ralph |
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23948 Wohlenhagen (DE) |
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Erfinder: |
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- Zochert, Ralph
23948 Wohlenhagen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Binder, Armin |
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Neue Bahnhofstrasse 16 89335 Ichenhausen 89335 Ichenhausen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-80/01786 US-A- 5 660 137 US-B1- 6 257 261
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US-A- 3 510 998 US-A- 6 000 107
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Boots-Persenning mit Handlauf.
[0002] Eine Boots-Persenning ist ein Verdeck, das als Sonnen-, Regen- oder Spritzschutz
an Oberdeck eines Bootes angebracht wird. Diesbezüglich gibt es im Stand der Technik
Voll-Persenning, die das komplette Oberdeck des Bootes abdecken; ferner sind Persenninge
bekannt, die mithilfe eines Rahmengestells über einen Teil des Oberdecks des Bootes
aufgespannt sind, so dass sich eine Person darunter aushalten kann und einen ausreichenden
Spritzschutz bzw. einen Schutz vor Sonneneinstrahlung während der Fahrt hat. In derartigen
Persenningen sind meist auch flexible Scheiben eingearbeitet, so dass sich der Fahrer
des Bootes unterhalb der Persenning aufhalten kann und trotzdem seine Sicht nach außen
nicht beeinträchtigt ist.
[0003] Als Material für eine Persenning wird meist Segeltuch verwendet. Bekannt sind jedoch
auch nylonstoffarmierte PVC-Tücher oder aus anderem Kunststoff hergestellte Planen.
Das Dokument
US 6257261, das als nächstliegender Stand der Technik angesehen wird, beschreibt eine Bootspersenning
die auf der Oberseite eine klappbare Wasserskihalterung trägt. Auf die Druckschrift
US 6,415,732 B1 wird verwiesen. In dieser Schrift wird ein beleuchteter Handlauf gezeigt, der allerdings
am festen Bootskörper befestigt ist.
[0004] Nachteilig im Stand der Technik ist, dass eine Handhabung solcher Persenninge schwierig
ist, da diese meist mit gewisser Spannung Ober das Boot gespannt werden müssen und
deshalb mit der Hand schwierig zu ergreifen sind. Ferner gibt es keine Möglichkeit
für eine Person, sich insbesondere beim Ein- und Aussteigen im Bereich der Persenning
festzuhalten.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, obige Nachteile im Stand der Technik zu eliminieren
und eine Persenning vorzusehen, die eine einfache Handhabung und ein leichtes Ergreifen
derselben zulässt.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe durch eine Bootspersenning gemäß Anspruch 1. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstände der jeweiligen Unteransprüche.
[0007] Erfindungsgemäß ist ein Handlauf vorgesehen, der einen Griffbügel umfaast, der an
seinen Enden jeweils an einer Buchse festgelegt ist, welche Buchsen an der Persenning
zu befestigen sind, indem ein Element der Buchse durch des Persenningtuch geführt
ist und am Gestänge der Persenning festgelegbar ist. Aufgrund dieser Modulbauweise
kann ein Handlauf auf einfache Weise an der Persenning befestigt werden. Ferner ist
es durch die Modulbauweise möglich, unterschiedliche Handläufe mit beispielsweise
unterschiedlicher Länge des Griffbügels an einer Persenning zu befestigen. In Anpassung
der jeweiligen Länge des Griffbügels sind lediglich die Buchsen in geeignetem Abstand
zueinander an der Persenning zu befestigen, wonach der Handlauf an den Buchsen festgelegt
wird. Mit diesem Handlauf ist die Sicherheit an Bord um einen wichtigen Bereich erhöht.
Zusätzlich zum Vorteil einer leichten Montage wird ferner der Vorteil erzielt, dass
das Gestänge der Persenning durch die Anbringung des Handlaufes verstärkt wird.
[0008] Zum Befestigen einer Buchse an dem Persenning-Tuch weist die Buchse ein Schraubgewinde
an einer an der Buchse vorgesehenen Gewindestange auf. An der Perserming wird ein
Loch ausgeformt und ein Beschlag in Form von beispielsweise einer Niet vorgesehen.
So kann das Schraubgewinde durch das Nietloch gesteckt und von der anderen Seite mittels
einer Schraubenmutter verschraubt werden. Für einen besseren Halt ist zumindest auf
der Seite der Schraubenmutter eine Beilagscheibe vorgesehen. Als Schraubenmutter eignet
sich insbesondere eine Flügelmutter.
[0009] Einer vorteilhaften Ausführungsform nach weist die Buchse einen Befestigungsarm auf,
an dem das Schraubgewinde an der Gewindestange angeordnet ist.
[0010] In dem Fall, bei dem ein Befestigungsarm an der Buchse vorgesehen ist, ist es auch
möglich, an dem Befestigungsarm eine Bohrung vorzusehen, in der ein Innengewinde eingeschnitten
ist. Die Befestigung der Buchse an beispielsweise einer Boots-Persenning erfolgt dann
dadurch, dass eine Schraube von außen durch die Persenning mit dem Innengewinde des
Befestigungsarmes verschraubt wird.
[0011] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Griffbügel ein im Querschnitt rundes
Rohr. Diesbezüglich ist die Buchse so ausgebildet, dass sie an ihrem einen Ende ein
Rundrohr mit entsprechendem Durchmesser zum Einstecken des Griffbügel-Rohres in die
Buchse hat. Natürlich kann das Rundrohr der Buchse auch einen gegenüber dem Griffbügel
geringeren Durchmesser haben, sodass der Griffbügel auf das Rundrohr der Buchse aufschiebbar
ist. Obwohl die Ausführung des Handlaufs in der Form eines Rundrohres als vorteilhaft
angesehen wird, ist es auch möglich den Handlauf mit Buchse als Rechteckrohr oder
dergl. vorzusehen.
[0012] Ferner wird es als vorteilhaft erachtet, dass die Buchse am Außenumfang des Bohrungsmantels,
in die der Griffbügel einsteckbar ist, eine dazu senkrechte Bohrung mit einem Innengewinde
aufweist, in welches Innengewinde eine Konterschraube einschraubbar ist. So kann der
Griffbügel nach einem Einstecken in die Buchse durch Eindrehen der Konterschraube
festgelegt werden. Die Konterschraube weist hierzu vorteilhafterweise an ihrem Innenende
einen Spitz auf, der durch Eindrehen der Konterschraube in das Ende des Griffbügels
eingedrückt wird.
[0013] Genauso vorteilhaft ist diesbezüglich eine Ausführungsform, bei der der Griffbügel
mit der Buchse über sog. Arretier- oder Stativ-Federn arretiert ist. Als besonders
vorteilhaft erweist sich hierzu eine Ausführungsform mit zwei Stativ-Federn pro Buchsenbefestigung,
sodass pro Buchse immer beide Feder-Kuppen niedergedrückt werden müssen, um die Arretierung
des Griffbügels an einer Buchse lösen zu können.
[0014] Schließlich kann die Festlegung des Griffbügels an der jeweiligen Buchse auch über
ein Schraubgewinde realisiert sein, d.h. dass an dem einen Ende des Griffbügels selbst
ein Schraubgewinde in das Griffbügel-Rohr geschnitten ist, das mit einem korrespondierenden
Gewinde am Rundrohr der Buchse zusammenwirkt. Hier kann am Griffbügel sowohl ein Außengewinde
mit einem an der Buchse zusammenwirkenden Innengewinde und vice versa vorgesehen sein.
Zur Festlegung des Griffbügels wird dieser dann wie nach Art einer Wasserrohr-Schraubverbindung
in die Buchse eingedreht.
[0015] Als Materialien für den Handlauf eignen sich insbesondere rostfreie Metalle.
[0016] Erfindungsgegenstand ist überdies eine Persenning für ein Boot, die ein Persenning-Tuch
mit einem oben beschriebenen Handlauf aufweist.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform hat die Persenning einen Persenning-Gestängerahmen,
über den das Persenning-Tuch gespannt ist. So ist bei dieser Ausführungsform der Handlauf
an dem Persenning-Gestänge verschraubt. Als "Persenning-Rahmen" liegt gewöhnlich ein
Rundrohr-Rahmengestell vor, sodass der Handlauf mittels Festlegen zweier Buchsen durch
zwei Bohrungen in dem Rundrohr-Rahmengestell verschraubbar ist. Das Schraubgewinde
einer Buchse greift somit durch das Persenning-Tuch und den Persenning-Rahmen.
[0018] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass vor dem Überziehen
des Persenningtuches über das Persenning-Gestänge pro Handlauf-Buchse ein Stellring
auf das Gestänge-Rohr aufgeschoben wird. Der Stellring wird mit einer Schraube am
Gestänge festgelegt, indem die Schraube durch den Mantel des Stellrings geschraubt
wird. An dieser nach Überziehen des Persenningtuches durch das Tuch hindurchtretenden
Schraube kann dann die Buchse festgelegt werden.
[0019] Die Erfindung wird nun anhand einer in den beigefügten Figuren dargestellten vorteilhaften
Ausführungsform näher beschrieben. Diesbezüglich zeigt
- Fig. 1
- die perspektivische Draufsicht auf ein Boots-Oberdeck mit einer erfindungsgemäßen
Persenning und daran angeordnetem Handlauf;
- Fig. 2
- eine schematische Explosionsansicht eines Details des Handlaufs;
- Fig. 3
- eine vorteilhafte Ausfiihrungsform der Buchse;
- Fig. 4
- eine weitere vorteilhafte Ausfiihrungsfonn der Buchse, und
- Fig. 5
- das Detail einer Arretier- oder Stativfeder zum Arretieren des Handlaufs an der Buchse,
- Fig. 6
- die Festlegung der Buchse am Persenning-Gestänge mit Hilfe eines Stellringes.
[0020] Fig. 1 zeigt die perspektivische Draufsicht auf ein Boot 10, bei dem das Cockpit
mit einer Persenning 12 überdeckt ist. Zur Vorderseite des Bootes sind flexible Scheiben
14 in die Persenning eingearbeitet. Die Persenning 12 ist über einen Persenning-Rahmen
gespannt, der als ein Persenning-Rahmrohr 16 ausgebildet ist. Das Persenning-Rahmenrohr
16 befindet sich unterhalb des Persenning-Tuches, womit es in der Ansicht gemäß Fig.
1 durch das Persenning-Tuch abgedeckt und somit nicht sichtbar ist. Wie in der Fig.
1 ferner gezeigt ist, bildet die Persenning 12 ein Verdeckdach, das zwischen zwei
Rahmenrohren des Persenning-Rahmens 16 aufgespannt ist. An diesen Rohren ist ein Handlauf
18 festgelegt, womit die Persenning 12 bei Bedarf leicht aufgespannt oder im Allgemeinen
bei der Montage und Demontage leichter gehandhabt werden kann. Ferner bildet der Handlauf
18 für eine in das Boot ein- oder aussteigende Person einen Sicherheitsgriff zum Festhalten.
In der Darstellung ist nur ein einzelner, zur Boots-Längsachse parallel angeordneter
Handlauf 18 gezeigt, wobei natürlich mehrere Handläufe vorgesehen sein können. Auch
ist es möglich, einen Handlauf 18 quer zur Boots-Längsachse anzuordnen.
[0021] Hierzu müssen lediglich zwei Bohrungen an geeigneter Stelle in dem Persenning-Tuch
und in dem Persenning-Rahmenrohr 16 vorgesehen sein.
[0022] Gemäß Fig. 2 ist ein Detail des erfmdungsgemäßen Handlaufs in perspektivischer Ansicht
gezeigt. Die Buchse 20 weist an einem Ende eine Öffnung auf, in die der Griffbügel
22 eingesteckt ist. In eine mit Innengewinde versehene Bohrung am Außenumfang der
Buchse ist eine Konterschraube 30 eingeschraubt, mit der der Griffbügel 22 in der
Buchse festgelegt ist. Die Konterschraube 30 weist einen Imbus-Schraubkopf auf.
[0023] Die Buchse 20 weist an ihrem gegenüberliegenden Ende einen Befestigungsarm 24 auf,
der in Form einer Platte ausgebildet ist. An dem plattenförmigen Befestigungsarm 24
ist ein Schraubgewinde 26 angeordnet, das zum Festlegen des Handlaufs in das Loch
des Persenning-Tuches und des Persenning-Rahmenrohrs 16 gesteckt und von der Unterseite
mittels einer Schraubenmutter 28 verschraubt ist.
[0024] Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der Montage-Buchse 20 mit einer an dem Außenende
des Befestigungsarmes 24 vorgesehenen Bohrung mit Innengewinde 32, in das eine Schraube
(nicht gezeigt) einschraubbar ist. Durch diesen Schraubmechanismus ist die Buchse
an beispielsweise einer Boots-Persennning festlegbar, sodass ein Handlauf nachfolgend
zur Befestigung der Buchs an der Bootspersenning über die Festlegung an der jeweiligen
Buchse mit der Persenning verbunden werden kann.
[0025] In der Fig. 3 sind zwei mögliche Varianten dieser Ausführungsform dargestellt, die
sich hinsichtlich des Winkels der Bohrung in dem Befestigungsarm unterscheiden. Während
in einer Darstellung die Bohrung parallel zur Mittelachse des Befestigungsarmes vorgesehen
ist, ist die Bohrung in der dazu alternativen Ausführung winklig zur Achse des Befestigungsarmes
eingebracht.
[0026] Der Befestigungsarm kann, wie in den Darstellungen gezeigt, ein planes Winkelstück
sein, das an der Buchse zum Einschieben des Handlauf-Rohres angeformt ist. An der
Stelle, wo die Bohrung mit Innengewinde am Befestigungsarm vorzusehen ist, ist der
Befestigungsarm integral erweitert und bildet eine zylindrische Auswölbung, in der
die Bohrung mit Innengewinde eingeschnitten ist.
[0027] In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform der Buchse aufgezeigt, bei der zum Festlegen
des Handlaufes an der Buchse das Ende des Handlauf-Rohres auf einen Zylinder der Buchse
aufgeschoben wird. Hier ist es ebenso möglich, dass der Zylinder ein Außengewinde
aufweist, das in ein auf der Innenseite des Handlaufrohres eingeschnittenes Innengewinde
greift.
[0028] In Fig. 5 ist ein Arretiermechanismus zum Festlegen des Handlaufes an der Buchse
mittels einer Arretier- oder Stativfeder 34 dargestellt.
[0029] Fig. 6 veranschaulicht eine vorteilhafte Ausführungsform, bei der die jeweilige Buchse
des Handlaufs mit Hilfe eines Stellringes 36 am Persenning-Gestänge 16 festgelegbar
ist. Hierzu wird vor dem Überziehen des Persenningtuches (nicht gezeigt) über das
Persenning-Gestänge 16 pro Handlauf-Buchse ein Stellring 36 auf das Gestänge-Rohr
aufgeschoben. Der Stellring wird mit einer Schraube am Gestänge festgelegt, indem
die Schraube durch den Mantel des Stellrings geschraubt wird. Das Festziehen der Schraube
erfolgt über einen Imbus-Ansatz 38. Die Schraube ist mit ihrem Außengewinde so lang,
dass an dem Außengewinde auch noch nach Festlegen des Stellrings am Gestänge die Buchse
mit einem Innengewinde an der überstehenden Schraube anschraubbar ist. In Verbindung
mit der Ausführungsform des gezeigten Stellrings eignet sich insbesondere eine Verschraubung
mit der in Fig. 4 gezeigten Buchse. Für einen geeigneten Sitz der Buchse auf dem Stellring
ist es von Vorteil, einen Gummiring als Beilagscheibe zwischen Stellring und Buchse
vorzusehen.
[0030] Die einzelnen Merkmale der aufgezeigten Ausführungsformen können untereinander kombiniert
sein.
Bezugszeichenliste:
[0031]
- 10
- Boot
- 12
- Persenning
- 14
- Scheibe
- 16
- Persenning-Rahmenrohr
- 18
- Handlauf bzw. Griff
- 20
- Buchse
- 22
- Griffbügel
- 24
- Befestigungsarm
- 26
- Schraubgewinde
- 28
- Schraubenmutter
- 30
- Konterschraube
- 32
- Bohrung mit Innengewinde
- 34
- Stativfeder
- 36
- Stellring
- 38
- Imbusansatz
1. Bootspersenning (12) mit einem Handlauf (18) mit einem zwischen zwei Buchsen (20)
aufnehmbaren Griffbügel (22), wobei die Buchsen zur Festlegung an der Bootspersenning
(12) jeweils ein durch ein Persenningtuch zu führendes Schraubgewinde (26) aufweisen,
mit dem die Buchse (20) am Persenning-Gestänge (16) befestigt ist.
2. Bootspersenning (12) mit einem Handlauf (18) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (20) einen Befestigungsarm (24) aufweist, an dem das Schraubgewinde (26)
angeordnet ist.
3. Bootspersenning (12) mit einem Handlauf (18) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass pro Buchse ein Stellring (36) zum Überschieben auf ein Persenning-Gestängerchr (16)
vorgesehen ist, welcher Stellring mittels einer Schraube mit Außengewinde an dem Gestängerohr
festlegbar ist, wobei die Schraube eine ausreichende Länge hat, dass nach Festlegen
des Stellrings am Gestängerohr die Buchse auf der noch überstehenden Schraube aufschraubbar
ist.
4. Bootspersenning (12) mit einem Handlauf (18) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffbügel (22) ein im Querschnitt rundes Rohr ist.
5. Bootspersenning (12) mit einem Handlauf (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffbügel (22) in die Buchse (20) einsteckbar und mit einer Konterschraube (30)
festlegbar ist.
6. Bootspersenning (12) mit einem Handlauf (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffbügel (22) in die Buchse (20) einsteckbar und mit einer Stativfeder (34)
festlegbar ist.
7. Persenning (12) für ein Boot (10), mit einem Persenning-Tuch und einem Handlauf gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 4.
8. Persenning (12) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Persenning (12) einen Persenning-Rahmen (16) aufweist, über den das Persenning-Tuch
gespannt ist und an dem der Handlauf (18) festgelegt ist.
9. Buchse (20), die eine Befestigungsvorrichtung zur Montage der Buchse an einer Boots-Persenning
(12) aufweist, an welcher Buchse (20) ein nach einem der Ansprüche 1 bis 6 gekennzeichneter Handlauf festlegbar ist.
10. Buchse (20) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (20) eine an der Buchse integral aufgenommene Gewindestange (26) und eine
dazu komplementäre Schraubenmutter aufweist, mit denen die Buchse festlegbar ist.
11. Buchse (20) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse einen Befestigungsarm (24) aufweist, in dem eine Bohrung mit Innengewinde
(32) vorgesehen ist, und die Buchse (20) ferner eine dazu komplementäre Schraube umfasst,
die zur Festlegung der Buchse in das Innengewinde schraubbar ist.
1. Boat awning (12) with a handrail (18) having a handlebar (22) which can be accommodated
between two bushings (20), wherein each of the bushings for fixing to the boat awning
(12) has a screw thread (26) which is to be guided through an awning cloth and with
which the bushing (20) is fastened to the awning rod assembly (16).
2. Boat awning (12) with a handrail (18) according to Claim 1, characterized in that the bushing (20) has a fastening arm (24) on which the screw thread (26) is arranged.
3. Boat awning (12) with a handrail (18) according to Claim 1 or 2, characterized in that one adjusting ring (36) for sliding onto an awning rod-assembly tube (16) is provided
per bushing, which adjusting ring is fixable to the rod-assembly tube by means of
a screw with an external thread, the screw being of a length sufficient such that,
after the adjusting ring has been fixed to the rod-assembly tube, the bushing can
be screwed onto the still protruding screw.
4. Boat awning (12) with a handrail (18) according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the handlebar (22) is a tube which is round in cross section.
5. Boat awning (12) with a handrail (18) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the handlebar (22) is insertable into the bushing (20) and is fixable by means of
a locking screw (30).
6. Boat awning (12) with a handrail (18) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the handlebar (22) is insertable into the bushing (20) and is fixable by means of
a support spring (34).
9. Bushing (20) which has a fastening device for fitting the bushing on a boat awning
(12), on which bushing (20) a handrail characterized according to one of Claims 1 to 6 is fixable.
10. Bushing (20) according to Claim 9, characterized in that the bushing (20) has a threaded rod (26) integrally accommodated on the bushing and
a screw nut which is complementary to said threaded rod, which can be used to fix
the bushing.
11. Bushing (20) according to Claim 9, characterized in that the bushing has a fastening arm (24) in which a bore having an internal thread (32)
is provided, and the bushing (20) furthermore comprises a screw which is complementary
to said internal thread and is screwable into said internal thread in order to fix
the bushing.
1. Taud pour bateau (12) avec une main courante (18) avec une poignée (22) pouvant être
reçue entre deux douilles (20), les douilles présentant à chaque fois pour la fixation
au taud pour bateau (12) un filetage (26) à faire passer à travers une toile du taud,
avec lequel la douille (20) est fixée à la tringlerie (16) du taud.
2. Taud pour bateau (12) avec une main courante (18) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la douille (20) présente un bras de fixation (24), sur lequel est disposé le filetage
(26).
3. Taud pour bateau (12) avec une main courante (18) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que l'on prévoit pour chaque douille une bague de réglage (36) à glisser par-dessus un
tube de la tringlerie (16) du taud, laquelle bague de réglage peut être fixée au moyen
d'une vis avec un filetage externe au tube de la tringlerie, la vis ayant une longueur
suffisante pour que la douille puisse encore être vissée sur la vis qui dépasse après
la fixation de la bague de réglage au tube de la tringlerie.
4. Taud pour bateau (12) avec une main courante (18) selon la revendication 1, 2 ou
3, caractérisé en ce que la poignée (22) est un tube de section transversale ronde.
5. Taud pour bateau (12) avec une main courante (18) selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisé en ce que la poignée (22) peut être enfoncée dans la douille (20) et peut être fixée avec une
contre-vis (30).
6. Taud pour bateau (12) avec une main courante (18) selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisé en ce que la poignée (22) peut être enfoncée dans la douille (20) et peut être fixée avec un
ressort de support (34).
9. Douille (20), qui présente un dispositif de fixation pour le montage de la douille
sur un taud pour bateau (12), sur laquelle douille (20) peut être fixée une main courante
selon l'une quelconque des revendications 1 à 6.
10. Douille (20) selon la revendication 9,
caractérisée en ce que la douille (20) présente une tige filetée (26) reçue intégralement sur la douille
et un écrou fileté complémentaire, avec lesquels la douille peut être fixée.
11. Douille (20) selon la revendication 9,
caractérisée en ce que la douille présente un bras de fixation (24), dans lequel est prévu un alésage avec
un filetage interne (32), et la douille (20) comprend en outre une vis complémentaire
à celui-ci, qui peut être vissée dans le filetage interne afin de fixer la douille.
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