[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Betrieb einer Türanordnung mit mindestens
einem Türelement mit Glaseinsatz oder eine Ganz- oder Teil-Glastür in der Form einer
Schiebetür, Drehtür, Falttür oder Gelenktür, mit Lichteffekt.
[0002] Die
WO 03/019076 A offenbart bereits ein derartiges Verfahren zum Betrieb einer Türanordnung nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1, mit einem von einem Öffnungs- und Schließantrieb
beaufschlagten Türelement, das mindestens teilweise verglast ist und einen sichtbaren
Lichteffekt aufweist, mit einer grünen und roten Beleuchtung.
[0003] Die
GB 282033 A offenbart ein weiteres Verfahren zum Betrieb einer Türanordnung mit einem von einem
Öffnungs- und Schließantrieb beaufschlagten Türelement, das einen sichtbaren Lichteffekt
aufweist. Der Lichteffekt wird in Abhängigkeit vom Öffnungs- und Schließzustand während
der Öffnungs- und Schließphase jeweils andersfarbig erzeugt.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, das Verfahren zum Betrieb einer derartigen
Türanordnung ausgehend von der
WO 03/019076 A weiterzubilden, dass der Betrieb wesentlich sicherer und einfacher für Nutzer ist.
[0005] Zur Lösung der gestellten Aufgabe dienen die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs
1, wobei vorteilhafte Ausgestaltungen Gegenstand der abhängigen Patentansprüche 2-9
sind.
[0006] Wesentliches Merkmal ist, dass während der Öffnungsphase ein Farbwechsel nur dann
erscheint, wenn die Tür um einen für den Durchgang gefahrlosen Spalt geöffnet wurde.
[0007] Insbesondere ist der R-G-B Lichteffekt derart, dass im Ruhezustand ein visuell wahrnehmbarer
blauer Lichteffekt und in der Phase der Öffnung ein grüner Lichteffekt und im Falle
des Schließens ein roter Lichteffekt gegeben ist. Auf diese Weise wird der Zustand
eines üblicherweise mindestens teilweise aus transparentem Glas gebildeten Türelementes
visuell durch R-G-B Farben signalisiert und das Verletzungspotential von Personen
reduziert.
[0008] Wenn in der folgenden Beschreibung das Türelement mit Glaseinsatz allgemein als "Türelement"
bezeichnet wird, so ist dies nicht einschränkend zu verstehen. Es werden auch Teilglas-
oder Ganzglastüren beansprucht. Lediglich der kürzeren Beschreibung wegen wird das
erfindungsgemäße "Glaselement" allgemein als "Türelement" bezeichnet. Auch spielt
die Art der Öffnung des Türelementes und dessen Antrieb keine Rolle.
[0009] Die Erfindung bezieht sich dem gemäß auf ein Türelement mit einem Rahmen mit zumindest
einem Lichtelement auf Basis von Light-Emitting-Diodes (LED's) oder Laserdioden oder
Elektrolumineszenz-Streifen (zinksulfidische Dickfilm-AC-Leuchtstreifen), wobei die
Anordnung und Integration in derartige Türelemente insbesondere nach dem Stand der
Technik gemäß der eigenen
DE10322561 A1 erfolgt.
[0010] Ein typisches Türelement besteht dabei aus einer oder aus zwei ESG (Einscheiben-Sicherheits-Glas)
oder VSG-(Verbundscheiben-Sicherheitsglas)-Scheiben mit einer entsprechenden Berandung
in Form eines Rahmens, der stückweise an einer oder mehreren beziehungsweise allen
4 Kanten angeordnet ist. In diesen Rahmen werden nunmehr die Lichtelemente integriert.
Die elektrische Energieversorgung kann durch Schleifkontakte in den - beziehungsweise
- um die Führungsnuten oder durch mitfahrende Anschlussdrähte oder durch kontaktlose
Energieübertragung (z.B. durch Induktion) erfolgen.
[0011] Beispielhaft wird ein LED-Streifen der Firma Osram Opto Semiconductors mit der Typenbezeichnung
LINEARlight flex OS-LM11A verwendet. Ein derartiger LED-Streifen wird mit 8,4 m Gesamtlänge
und einem Grundmaß von 10 LED's mit 140 mm Länge bei einer Bauhöhe kleiner 3 mm und
eine Streifenbreite von 10 mm geliefert. Die Rückseite dieser LED-Streifen ist selbstklebend
ausgeführt. Die Energieversorgung erfolgt mit 24 Volt Gleichstrom, wobei nominell
die kleinste zu betreibende Einheit von 10 LED's mit 140 mm Länge je nach Emissionsfarbe
zwischen 40 und 50 mA benötigt. Nominell wird eine Lichtstärke von 95 mcd (blau) bis
305 mcd (weiß) und 730 mcd (gelb) bewirkt. Die Leistungsaufnahme der 10 Stück LED's
beträgt dabei 0,96 bis 1,2 Watt beziehungsweise 6,9 bis 8,6 Watt pro Laufmeter. Der
Ausstrahlwinkel dieser LED-Bauelemente beträgt 120°.
[0012] Der Betrieb von beispielsweise 1 bis 10 LED-Laufmetern kann daher sehr gut durch
kostengünstige und einfache Netzgeräte erfolgen und dabei ist auf keine Doppellsolationsvorschrift
zu achten.
[0013] Der Ausstrahlwinkel kann an die jeweilige Anwendung angepasst werden und es können
mit speziellen Linsenanformungen und/oder Vorsätzen auch asymmetrische Abstrahlcharakteristika
erzielt werden. Weiter kann es von Vorteil sein, einen Diffusor einzubauen. Dies kann
im vorliegenden Fall im Innenbereich des Rahmenelementes sehr einfach durch transparente
Elemente mit gut lichtleitender und/oder streuender Oberfläche erreicht werden.
[0014] Nähert sich eine Person einer Türanlage, so soll die den Betrieb der Türanlage überwachende
Sensoreinheit diese Person erkennen und den Antrieb ansteuern. Eine solche Sensoreinheit
kann eine Video-Kamera, ein Ultraschallsensor, eine Wärmebildkamera oder ein IR-Sensor
sein. Ebenso soll die Sensoreinheit erfassen, wenn die Person den Öffnungs- und Schließbereich
der Türanlage verlässt
[0015] Die Antriebssteuerungen solcher Türanlagen sind wohl bekannt und sollen hier nicht
näher erläutert werden. Wichtig ist nun nach der Erfindung, dass die Türsteuerung
nun gleichzeitig ein optisch wahmehmbares Lichtsignal im oder am Türelement erzeugt,
das mit dem Öffnungs- und Schließ- sowie Ruhezustand der Türanlage korreliert und
dem Benutzer signalisiert, wann die Türanlage gefahrlos zu benutzen ist.
[0016] Erfindungsgemäß ist es deshalb vorgesehen, dass der Lichteffekt in Abhängigkeit vom
Öffnungs- und Schließzustand während der Öffnungs- und Schließphase jeweils andersfarbig
erzeugt wird.
[0017] Es wird bevorzugt, wenn der Lichteffekt im Türelement im Ruhezustand der Tür andersfarbig
als während der Öffnungs- oder Schließphase ist.
[0018] In einer Weiterbildung der Erfindung kann es auch vorgesehen werden, dass in Abhängigkeit
vom Öffnungs- und Schließzustand des Türelementes während der Öffnungs- und Schließphase
ein jeweils andersartiges, visuelles graphisches Muster erzeugt wird.
[0019] Statt der beschriebenen Lichteffekte können in Abhängigkeit vom Öffnungs- und Schließzustand
- während der Öffnungs- und Schließphase - ein jeweils andersartiges, visuelles graphisches
Muster erzeugt wird.
[0020] Der Begriff "Lichteffekt" der bevorzugt im Zwischenraum zwischen einem Mehrscheiben-Glas
erzeugt wird, ist deshalb weit gefasst zu verstehen. Es handelt sich dabei um sämtliche
visuelle Informationen, die für eine die Türanlage benutzende Person gut sichtbar
und logisch verständlich auf den Betriebszustand der Türanlage hinweisen.
[0021] Durch die Anordnung der Lichterzeugung im Zwischenraum zwischen ESG- oder VSG-Scheiben
ergibt sich der Vorteil, dass dieser Raum frei von schädlichen Umwelteinflüssen ist
und dass die lichterzeugenden Elemente vor Beschädigungen geschützt sind. Überdies
ergibt sich noch ein Heizeffekt auf die Scheiben, die dadurch bei kalten Außentemperaturen
nicht anlaufen. Mit relativ geringer elektrischer Leistung gelingt es, das Lichte
in flachem Winkel auf die Scheiben zu verteilen, die damit großflächig und gleichmäßig
erleuchtet sind. Es ist auch eine Lichteinleitung im Sinne einer Totalreflexion in
die (eine oder mehrere) Scheibe(n) möglich. In diesem Fall werden die lichterzeugenden
Elemente an den Stirnseiten der Scheiben angeordnet.
[0022] Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung offenbarten Angaben und
Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung, werden
als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber
dem Stand der Technik neu sind.
[0023] Die Erfindung wird nun anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Hierbei
gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere Vorteile und Merkmale hervor.
Dabei zeigt:
[0024]
Figur 1: eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Türanordnung (2) in Form einer
Türanordnung mit zwei Türelementen (1) und einem entsprechenden Rahmen (4) mit integrierten
Lichtelementen (3) im Ruhezustand (8) mit Lichtstrahlen (5) und insbesondere mit der
Wellenlänge blau (B).
Figur 2: eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Türanordnung (2) mit zwei Türelementen
(1) und einem entsprechenden Rahmen (4) mit integrierten Lichtelementen (3) in der
Öffnungsphase (9) und insbesondere mit der Wellenlänge grün (G).
Figur 3: eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Türanordnung (2) mit zwei Türelementen
(1) und einem entsprechenden Rahmen (4) mit integrierten Lichtelementen (3) in der
Schließungsphase (10) und insbesondere mit der Wellenlänge rot (R).
[0025] In dieser Anordnung werden zwei Türelemente (1) dargestellt, die zumindest die Türöffnung
(6) abdecken und üblicherweise seitlich größer ausgeführt sind. Erfindungsgemäß kann
auch nur ein Türelement (1) oder können mehrere Türelemente (1) verwendet werden.
Die Türelemente (1) können dabei in der Größe der Türöffnung (6) ausgebildet werden
oder je nach Konstruktion größer oder kleiner. Oftmals werden die Türelemente (1)
in Führungsschienen vertieft geführt. Anstelle einer Schiebetür mit Türelementen (1)
können auch Falttürsysteme oder Drehtürsysteme oder Gelenktürsysteme verwendet werden.
Der Rahmen (4) eines Türelementes (1) kann an allen 4-Seiten angeordnet sein, kann
jedoch ebenso nur stückweise an einer der vier Seiten angeordnet werden.
[0026] Üblicherweise werden derartige Türelemente (1) aus VSG und/oder ESG Türelementen
gebildet. Es können auch bei Außentüranordnungen Isolierglasanordnungen zwecks Bildung
einer thermischen Barriere verwendet werden.
[0027] Erfindungsgemäß wird zumindest stückweise an zumindest einer der vier Kanten zumindest
ein Lichtelement (3) angeordnet.
[0028] Das Lichtelement (3) kann dabei in der einfachsten Ausführungsform aus einer oder
aus mehreren LED-Bausteinen gebildet werden, es können jedoch ebenso Laser-Dioden
oder EL-Streifen verwendet werden.
[0029] Bei Verwendung von Laserlicht können auch diffraktive Elemente, also Hologramme oder
Kinegramme beziehungsweise Volumenhologramme in das Türelement (1) integriert werden.
Je nach Abstimmung der diffraktiven und üblicherweise grafisch gestalteten Elemente
auf die Beleuchtungswellenlänge können derart diffraktive Effekte visualisiert werden
und können des weiteren dreidimensionale Effekte als auch bewegte Effekte realisiert
werden.
[0030] Für den Benutzer einer Türanlage ist ein solches dreidimensionales oder sogar bewegtes
visuelles Element eine überraschende Erfahrung, die einen besonders hohen Aufmerksamkeitsgrad
hat. Damit wird der Benutzungskomfort einer solchen Türanlage wesentlich gesteigert.
[0031] Selbstverständlich ist es möglich, alle hier beschriebenen Lichteffekte mit zusätzlichen
(hörbaren) akustischen Effekten zu kombinieren.
[0032] In allen Fällen wird eine Niederspannungsversorgung, beispielsweise bei 12 Volt oder
24 Volt, bevorzugt, da in diesen Fällen keine Doppelisolationsvorschriften eingehalten
werden müssen und die Personensicherheit auch bei einem Defekt gewährleistet bleibt.
[0033] Unter einem Rahmen (4) wird jede Art von Berandung eines Türelementes (1) verstanden.
Es werden dabei insbesondere Rahmensysteme auf Basis Edelstahl oder Aluminium beziehungsweise
Aluminium-haltige Legierungen bzw. entsprechend oberflächenbeschichtete oder behandelte
Aluminiumrahmenelemente verwendet als auch thermoplastische und duroplastische bis
elastomere Kunststoff-Rahmenelemente.
[0034] Je nach der Art des Türelementes (1), also ob ESG oder VSG oder Mehrglasverbundsysteme
verwendet werden, muss der Rahmen darauf abgestimmt werden.
[0035] Das Lichtelement (3) wird nach dem Stand der Technik, vergleiche beispielsweise die
Offenlegung
DE10322561A1 (Isolar; Erfinder: Arnold, Cesnik, Krampl; "Türelement mit Lichtrahmen") in den Rahmen
(4) beziehungsweise das Türelement (1) integriert.
[0036] In Figur 2 ist der Wechsel des Lichteffektes vom Ruhezustand (blau nach Figur 1)
in grün während der Öffnungsphase dargestellt. Es ist vorgesehen, dass der Wechsel
von blau auf grün nur dann erscheint, wenn die Tür zumindest um einen für den Durchgang
gefahrlosen Spalt geöffnet wurde.
[0037] Zusätzlich könnte während dieser Öffnungszeit - bevor der für den Türdurchgang notwendige
Spalt gebildet wurde - das graphische Zeichen "Stopp" auf den Türelementen angezeigt
werden.
[0038] In Figur 3 ist die Schließphase gezeigt. Auch dort wird die Farbe "rot" eventuell
zusammen mit einer graphischen Information während des Beginns des Schließvorganges
angezeigt.
[0039] Die Erfindung ist nicht auf Türanlagen in Gebäuden beschränkt; sie kann auch auf
Türanlagen in Wasser-, Land- und Luftfahrzeugen angewendet werden.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Türelement mit Lichteffekt (je nach Ausbildung mit einer grafischen Gestaltung in
Form einer Bedruckung oder einer Ätzung oder einer Laserung oder einer Fräsung oder
der Integration eines diffraktiven Elementes
- 2
- Türanordnung wie Schiebetüranordnung bzw. Falttüranordnung bzw. Drehtüranordnung bzw.
Gelenktüranordnung
- 3
- Lichtelement
- 4
- Rahmen
- 5
- Lichtstrahl
- 6
- Türöffnung
- 7
- Lichteffekt
- 8
- Ruhezustand (= Warteposition = Stand-by)
- 9
- Öffnungsphase
- 10
- Schließphase
1. Verfahren zum Betrieb einer Türanordnung (2) mit mindestens einem von einem Öffnungs-
und Schließantrieb beaufschlagten Türelement (1), das mindestens teilweise verglast
ist und einen sichtbaren Lichteffekt (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichteffekt (7) in Abhängigkeit vom Öffnungs- und Schließzustand (8-10) während
der Öffnungs- und Schließphase jeweils andersfarbig erzeugt wird und dass während
der Öffnungsphase ein Farbwechsel nur dann erscheint, wenn die Tür (1) um einen für
den Durchgang gefahrlosen Spalt geöffnet wurde.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichteffekt (7) im Türelement (1) im Ruhezustand (8) der Tür andersfarbig als
während der Öffnungs- oder Schließphase ist.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit vom Öffnungs- und Schließzustand (8-10) des Türelementes (1) während
der Öffnungs- und Schließphase ein jeweils andersartiges, visuelles graphisches Muster
erzeugt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichteffekt (7) durch Laser-Dioden Bausteine (3) in Verbindung mit einem diffraktiven
Element, also Hologramme oder Kinegramme beziehungsweise Volumenhologramme, das im
Türelement (1) angeordnet ist, erzeugt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichteffekt (7) dreifärbig R-G-B ist und im geschlossenen Zustand im Wellenlängenbereich
blau (B) und in der Öffnungsphase im Wellenlängenbereich grün (G) und in der Schließphase
im Wellenlängenbereich rot (R) wahrgenommen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichteffekt (7) dynamisch pulsierend gesteuert wird und insbesondere die Pulsfrequenz
beim Öffnungsvorgang und beim Schließvorgang geändert wird und/oder die Intensität
beziehungsweise Helligkeit des Lichteffektes (7) geändert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichteffekt (7) akustisch, insbesondere durch Musik, kombiniert wird.
8. Verfahren nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Laser-Licht bewegt wird und in Rahmenelementen (4) und/oder im Türelement (1)
reflektiert oder gestreut beziehungsweise gebrochen wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass während dieser Öffnungszeit - bevor der für den Türdurchgang notwendige Spalt gebildet
wurde - das graphische Zeichen "Stopp" auf den Türelementen angezeigt wird.
1. Method for operating a door arrangement (2) with at least one door element (1), which
is acted upon by an opening and closing drive, is at least partially glazed and has
a visible light effect (7), characterised in that the light effect (7) is produced, depending on the opening and closing state (8 to
10) during the opening phase and closing phase, in a different colour in each case,
and in that during the opening phase a colour change only appears when the door (1) is opened
by a gap which is without risk for passing through.
2. Method according to claim 1, characterised in that the light effect (7) in the door element (1) is a different colour in the rest state
(8) of the door than during the opening or closing phase.
3. Method according to either of claims 1 or 2, characterised in that a respective different type of visual graphic pattern is produced depending on the
opening and closing state (8 to 10) of the door element (1) during the opening and
closing phase.
4. Method according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the light effect (7) is produced by laser diode modules (3) in conjunction with a
diffractive element, in other words holograms or kinegrams or volume holograms, which
is arranged in the door element (1).
5. Method according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the light effect (7) has three colours R-G-B and, in the closed state, is perceived
in the wavelength range blue (B) and, in the opening phase, is perceived in the wavelength
range green (G) and, in the closing phase is perceived in the wavelength range red
(R).
6. Method according to claim 1 to 5, characterised in that the light effect (7) is controlled in a dynamically pulsating manner and, in particular,
the pulse frequency is changed during the opening process and during the closing process
and/or the intensity or the brightness of the light effect (7) is changed.
7. Method according to claim 1 to 6, characterised in that the light effect (7) is combined acoustically, in particular by music.
8. Method according to claim 4 to 7, characterised in that the laser light is moved and is reflected or scattered or refracted in the frame
element (4) and/or in the door element (1).
9. Method according to claim 1 to 8, characterised in that during this opening time - before the necessary gap for passing through the door
has been formed - the graphic sign "stop" is indicated on the door element.
1. Procédé pour faire fonctionner un dispositif de porte (2) comportant au moins un élément
de porte (1) qui est contraint par un entraînement d'ouverture et de fermeture, qui
est au moins en partie vitré et qui présente un effet lumineux visible (7), caractérisé en ce que l'effet lumineux (7) est produit dans une couleur différente pendant les phases d'ouverture
et de fermeture, en fonction de l'état d'ouverture et de fermeture (8-10), et en ce que pendant la phase d'ouverture, un changement de couleur n'apparaît que si la porte
(1) s'est ouverte jusqu'à former un espace sans danger pour son franchissement.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans la position de repos (8) de la porte, l'effet lumineux (7) dans l'élément de
porte (1) est d'une couleur différente par rapport à la phase d'ouverture ou de fermeture.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un motif graphique visuel différent est produit pendant les phases d'ouverture et
de fermeture en fonction de l'état d'ouverture et de fermeture (8-10) de l'élément
de porte (1).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'effet lumineux (7) est produit par des modules à diode laser (3) associés à un
élément de diffraction, et donc à des hologrammes ou à des kinégrammes ou hologrammes
en trois dimensions, qui est disposé dans l'élément de porte (1).
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'effet lumineux (7) est en trois couleurs R-V-B et est perçu en position fermée
dans la plage de longueurs d'ondes bleue (B), lors de la phase d'ouverture dans la
plage de longueurs d'ondes verte (V), et lors de la phase de fermeture dans la plage
de longueurs d'ondes rouge (R).
6. Procédé selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'effet lumineux (7) est commandé de manière pulsatoire et dynamique, et en particulier
la fréquence des impulsions est modifiée lors de l'ouverture et lors de la fermeture
et/ou la luminosité ou intensité de l'effet lumineux (7) est modifiée.
7. Procédé selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'effet lumineux (7) est combiné acoustiquement, en particulier avec de la musique.
8. Procédé selon les revendications 4 à 7, caractérisé en ce que la lumière laser est déplacée et est réfléchie ou dispersée ou réfractée dans des
éléments de châssis (4) et/ou dans l'élément de porte (1).
9. Procédé selon les revendications 1 à 8, caractérisé en ce que pendant ce temps d'ouverture - avant la formation de l'espace nécessaire pour franchir
la porte - le signe graphique "stop" s'affiche sur les éléments de porte.