| (19) |
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(11) |
EP 1 480 797 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.11.2010 Patentblatt 2010/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.02.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/002012 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/074243 (12.09.2003 Gazette 2003/37) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUR HERSTELLUNG EINES VLIESES
DEVICE FOR THE PRODUCTION OF A NON-WOVEN
DISPOSITIF POUR PRODUIRE UN NON-TISSE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
02.03.2002 DE 20203427 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.12.2004 Patentblatt 2004/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Binos Technologies GmbH & Co. KG |
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31832 Springe (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHRÖDER, Friedrich
31832 Springe (DE)
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| (74) |
Vertreter: Callies, Rainer Michael et al |
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Sobisch & Callies
Patentanwälte
Odastrasse 4 a 37581 Bad Gandersheim 37581 Bad Gandersheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 846 106 US-A- 5 202 133 US-A- 5 922 254
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US-A- 4 025 254 US-A- 5 386 914
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Vorrichtungen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 12.
[0002] Bei einer bekannten gattungsgemäßen Vorrichtung (
EP 0 800 901 A1) wird das Ausgangsgemisch einer mechanischen Vorauflösung unterzogen und danach durch
einen quer zur Fallrichtung gerichteten Luftstrom pneumatisch separiert. Ein Teil
des pneumatisch separierten Gutstroms fällt auf eine Einheit zur regelbaren mechanischen
Auflösung dieses Teils und zu seinem Abstreuen derart, dass die Materialteilchendicke
kontinuierlich im Vlies zunimmt. Diese Einheit weist einen Rollenstuhl mit mehreren,
um ihre waagerechte Achse drehbaren Rollen auf. Jede zweite Rolle ist heboder senkbar,
um Einfluss auf die letztliche Separierung zu nehmen. Die Einheit kann insgesamt in
waagerechter Richtung durch den pneumatisch separierten Gutstrom bewegt werden. Jede
Rolle kann in ihrer Drehzahl und Drehrichtung geregelt werden. Diese Vorrichtung ist
im Antrieb und in der gegenseitigen Abstimmung aller antreibbaren Elemente aufwändig
und kompliziert.
[0003] Die
DE 198 46 106 A1 beschreibt eine Streustation zum gleichmäßigen Ablegen eines streufähigen Materials
mit einer pneumatischen Fraktioniereinrichtung und einer Walzengruppe. Die Walzengruppe
ist nicht einem bestimmten Abschnitt des fraktionierten Streumaterials zugeordnet,
sondern erstreckt sich über die gesamte Ausdehnung des fraktionierten Streumaterials
in Richtung der Formunterlage. Die Walzengruppe dient auch zur Vermischung des Streumaterials.
Aufgrund der besagten Anordnung der Walzengruppe wird dabei jedoch nicht nach der
unterschiedlichen Größe der Teilchen in verschiedenen Fraktionen des Streumaterials
unterschieden, vielmehr werden alle Teilchen des fraktionierten Streumaterials gleichermaßen
durch die Walzengruppe beeinflusst. Zudem ist eine solchermaßen angeordnete Walzengruppe
in Bezug auf eine Vermischung des Streumaterials nicht sehr effektiv.
[0004] Aus der
DE 28 47 109 A1 ist eine Vorrichtung an sich bekannt, in der zwei Registergruppen Sichterluft in
entgegengesetzten Richtungen durch das fallende Ausgangsgemisch blasen. Die so pneumatisch
fraktionierten Teilchen werden unmittelbar auf den Vliesträger oder das entstehende
Vlies gestreut. Das führt zu unerwünschter Konzentration feiner Teilchen in den beiden
Deckschichten, die später beim Schleifen der aus dem Vlies gefertigten Platten verlorengehen.
[0005] Aus der
WO 01/66324 A1 ist es an sich bekannt, aus dem Ausgangsgemisch aufeinanderfolgende Fraktionsgernische
der Teilchen mit zunehmender mittlerer Größe herzustellen. Jedes Fraktionsgemisch
wird auf eine als Walzengruppe ausgebildete Homogenisierungseinheit aufgegeben und
dort in homogenisierte Teilströme aufgeteilt. Diese Teilströme werden nacheinander
auf die Formunterlage oder auf das entstehende Vlies gestreut. Der bauliche Aufwand
ist hier vergleichsweise hoch.
[0006] Auch in der
DE 40 21 939 A1 ist eine gattungsgemäße Vorrichtung offenbart. Die Vorrichtung weist im Bereich der
Abwurfparabeln der pneumatischen Fraktioniereinrichtung eine Ball-Fangvorrichtung
auf, die sich vom Bereich senkrecht unter dem Abwurf der faserigen Teilchen in Richtung
der Abwurfparabeln erstreckt und vor dem Ende des Bereichs der Abwurfparabeln endet.
Die Ball-Fangvorrichtung dient dazu, Balls, die sich im zu streuenden Rohmaterial
gebildet haben sollten, auch wenn sie den Sichtwindkräften folgen, aufzufangen und
entgegen der Richtung des Sichtwindes auszutragen. Die Ball-Fangvorrichtung lässt
jedoch auftreffende Späne passieren. Die Ball-Fangvorrichtung kann ein Scheibensieb
mit einer Mehrzahl von gleichsinnig rotierend angetriebenen Scheibenwalzen mit kämmenden
Scheiben aufweisen, deren Scheibenabstand auftreffende Späne passieren lässt. Ferner
können bei der Vorrichtung Siebe vorgesehen sein, die innerhalb der Abwurfparabeln
angeordnet sind, um Balls aufzufangen und zu dem Scheibensieb zu leiten. Die Ball-Fangvorrichtung
ist somit so ausgelegt, dass sie lediglich einen Einfluss auf die Balls hat, die unerwünscht
und damit auszusortieren sind, aber keinen Einfluss auf die Späne, welche zur Herstellung
des Vlieses vorgesehen sind.
[0007] Die
DE 20 49 721 A beschreibt eine Vorrichtung zum Aufstreuen von Holzspänen, bei der nachgeschaltet
zu einer pneumatischen Fraktioniereinrichtung senkrecht zu einer Formunterlage ein
vibrierendes Sieb vorgesehen ist. Das Sieb dient dazu, die leichten Teilchen mit besonders
großer Oberfläche, die möglicherweise an die entgegengesetzten äußeren Enden einer
Verteilerkammer getrieben werden, aufzufangen und auf das Vlies an Stellen zu leiten,
die zwischen den Oberflächen des pressfertigen Vlieses liegen, wo sie die Qualität
der Platte nicht nachteilig beeinflussen.
[0008] Auch die
DE 42 12 001 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Aufstreuen von faserigen Teilchen, bei der nachgeschaltet
zu einer pneumatischen Fraktioniereinrichtung ein Sieb angeordnet ist. Dieses Sieb
bildet einen Flugspanfänger und weist insgesamt eine zu einer Formunterlage senkrechte
Ausrichtung auf. Das Sieb ist im Querschnitt wellenförmig, insbesondere zick-zack-förmig
gefaltet. Dadurch wird eine große Siebfläche erzielt und ferner erreicht, dass bezogen
auf die Faltung eine obere Siebfläche für den Luftstrom im Wesentlichen frei und ungehindert
passierbar ist.
[0009] Die
DE 44 39 653 A1 offenbart eine Streuvorrichtung für beleimte Teilchen, bei der an einem Transportende
einer Walzengruppe eine Auffangvorrichtung für Grobgut vorgesehen ist.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Formung des Vlieses zu verbessern.
[0011] Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Als Bindemittel für
die Teilchen, insbesondere Späne, findet in an sich bekannter Weise vorzugsweise Leim
Verwendung. Das Vlies wird nachfolgend einer Presse zugeführt und zu einem plattenförmigen
Werkstück verpresst. An diesem Werkstück weisen die Deckschichten wegen der darin
angeordneten verhältnismäßig kleinen Teilchen eine vergleichsweise große Dichte auf.
Üblicherweise werden diese Deckschichten nachträglich glatt geschliffen. Bei diesem
Schleifvorgang werden erfindungsgemäß nur vergleichsweise geringe Anteile der feinsten
Teilchen entfernt. Dies wird dadurch erreicht, dass der auch die kleinsten Teilchen
enthaltende erste Endabschnitt des fraktionierten Teilchenstroms durch das Transportband
aufgefangen und auf der ersten Walzengruppe durchmischt und homogenisiert wird. Dadurch
entsteht ein Fraktionsgemisch aus den kleinsten, aber auch größeren Teilchen. Das
homogenisierte Fraktionsgemisch wird in mehreren Teilströmen auf die Formunterlage
oder das entstehende Vlies aufgestreut. Von besonderem Vorteil ist, dass die Nachteile
sogenannter Staubflecken oder Leimflecken auf dem Vlies vermieden werden. Solche Flecken
entstehen bisher dadurch, dass Staub- oder Leimklumpen, die sich irgendwo in der Vorrichtung
im Lauf der Zeit bilden, plötzlich und unkontrolliert herabfallen und auf das Vlies
gelangen. Solche Flecken führen am fertigen Produkt nicht nur zu optisch störenden
Bereichen, sondern auch zu Festigkeitsminderungen bis zum Ausschuss. Erfindungsgemäß
können solche Staub-oder Leimklumpen die Oberfläche des Vlieses nicht erreichen. Wenn
solche Klumpen bis auf die erste Walzengruppe der Homogenisierungsvorrichtung gelangen
sollten, werden sie dort zusammen mit dem Fraktionsgemisch aufgemischt und so homogenisiert,
dass von ihnen keine Beeinträchtigung mehr ausgehen kann. Das homogenisierte Fraktionsgemisch
bildet also erfindungsgemäß die Deckschichten des Vlieses. Bei dem erwähnten Schleifvorgang
an der fertig gepressten Platte wird nur der äußerste Teil der Deckschichten abgetragen.
Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Vorgehens ist dabei, dass in der geschliffenen
Oberfläche der Platte deutlich mehr Feinstanteile enthalten sind als beim Stand der
Technik. Dies führt an der geschliffenen Oberfläche zu wünschenswert höherer Dichte
und zu geringerer Rauhigkeit an der durch das Schleifen erzeugten äußeren Oberfläche
der Platte.
[0012] Gemäß Anspruch 2 lassen sich auf einfache und wirksame Weise durch die Sichtluft
mitgerissene große Teilchen und insbesondere sogenannte Flugspäne abfangen. Als Flugspäne
bezeichnet man solche Späne, die eine verhältnismäßig große Oberfläche besitzen und
dennoch recht leicht sind, also von der Sichtluft entsprechend leicht mitgerissen
werden.
[0013] Durch die Merkmale des Anspruchs 3 werden auch die verhältnismäßig großen Teilchen
homogenisiert und in mehreren homogenisierten Teilströmen auf das Vlies gestreut.
So erhält man auch im mittleren Bereich des Vlieses eine günstige, kontrollierte Teilchenverteilung.
Gemäß Anspruch 4 kann aber auch vorgesehen sein, unterschiedlich große Spalte zwischen
den Walzen der zweiten Walzengruppe vorzusehen.
[0014] Gemäß Anspruch 5 kann auf einfache Weise vermieden werden, dass Grobgut in das Vlies
gelangt.
[0015] Die Merkmale des Anspruchs 6 sind antriebstechnisch besonders günstig. In diesem
Fall kann das Fraktionsgemisch auf einen Endbereich der ersten Walzengruppe aufgegeben
werden. Die Homogenisierung erfolgt dann über die gesamte Länge der ersten Walzengruppe
in Richtung der Relativbewegung. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass alle Walzen
der zweiten Walzengruppe in solcher Drehrichtung umlaufen, dass die auftreffenden
Teilchen in Richtung der Siebvorrichtung transportiert werden. Dadurch kann eine besonders
effektive Durchmischung erreicht werden.
[0016] Gemäß Anspruch 7 kann die Homogenisierung günstig beeinflusst werden.
[0017] Gemäß Anspruch 8 werden sämtliche Teilchen, die das Sieb passiert haben, durch das
Transportband aufgesammelt und später durch die erste Walzengruppe homogenisiert.
[0018] Durch die Merkmale des Anspruchs 9 wird dagegen ein waagerechter Abstand zwischen
dem Transport und einer Rückseite des Siebes geschaffen. Durch diesen Abstand hindurch
fällt ein durch das Sieb hindurchgedrungener mittlerer Bereich des fraktionierten
Teilchenstroms. Dieser mittlere Bereich weist in der Richtung der Relativbewegung
eine sich kontinuierlich ändernde Teilchengröße auf. Dadurch entsteht eine Übergangsschicht
zwischen der homogenisierten Deckschicht und der ggf. auch homogenisierten Mittelschicht
des Vlieses. Diese Übergangsschicht mit ihrer sich kontinuierlich ändernden Teilchengröße
kann einen technologisch besonders günstigen Übergang von der Deckschicht zur Mittelschicht
schaffen.
[0019] Gemäß Anspruch 10 lässt sich über den waagerechten Abstand die Dicke der vorerwähnten
Übergangsschicht einstellen.
[0020] Durch die Merkmale des Anspruchs 11 lässt sich der waagerechte Abstand konstruktiv
besonders einfach einstellen.
[0021] Die Aufgabe wird ferner durch die Merkmale des Anspruchs 12 gelöst. Als Bindemittel
findet vorzugsweise Leim Verwendung. Nachdem das Vlies geformt ist, wird es einer
Presse zugeführt und zu einem plattenförmigen Werkstück verpresst. Die Teilchen gelangen
unter Einwirkung einer pneumatischen Fraktioniereinrichtung auf eine Formunterlage.
Zwischen der Fraktioniereinrichtung und der Formunterlage besteht eine Relativbewegung.
Das heißt, entweder bewegt sich die Formunterlage relativ zu der Fraktioniereinrichtung
oder umgekehrt. In einer unteren Deckschicht und einer oberen Deckschicht des herzustellenden
Vlieses werden dabei verhältnismäßig kleine Teilchen angeordnet. Eine gegenüber der
Waagerechten geneigte Siebvorrichtung mit wenigstens einem Sieb ist so innerhalb der
Teilchenflugbahnen der Fraktioniereinrichtung nachgeschaltet angeordnet, dass verhältnismäßig
große Teilchen aus dem fraktionierten Teilchenstrom abgefangen werden können. Diese
abgefangenen Teilchen werden zur Herstellung des Vlieses verwendet. Während die feinsten
und kleineren Teilchen durch die Siebvorrichtung hindurchtreten und in die untere
Deckschicht gelangen, werden die abgefangenen Teilchen durch die Neigung der Siebvorrichtung
auf eine Walzengruppe gegeben. Diese Walzengruppe ist so angeordnet, dass auch Teilchen
aus einem die größten Teilchen enthaltenden Endabschnitt des fraktionierten Teilchenstroms
auf die Walzengruppe treffen. Bei den größten Teilchen handelt es sich um die durch
die Fraktioniereinrichtung am wenigsten weit geblasenen Teilchen. Die Walzengruppe
dient als Homogenisierungseinheit. Die Walzen der Walzengruppe sind parallel zueinander
und quer zu einer Relativbewegung höhenmäßig zwischen der Formunterlage und der pneumatischen
Fraktioniereinrichtung angeordnet. Zwischen den einzelnen benachbarten Walzen der
Walzengruppe besteht ein Spalt, der in Längsrichtung der Walzen gleichmäßig ist und
jeweils einen Teilstrom der homogenisierten Teilchen bildet. Die Walzen der Walzengruppe
laufen in der gleichen Drehrichtung um und streuen jeweils einen Teilchenstrom der
homogenisierten Teilchen auf die Formunterlage.
[0022] Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird auf die untere Deckschicht, welche aus
den durch die Siebvorrichtung hindurchgetretenen feinen Teilchen besteht, eine homogene
Mittelschicht gestreut. Die Mittelschicht besteht aus den durch die Siebvorrichtung
abgefangenen Teilchen, welche größer sind als die die untere Deckschicht bildenden
Teilchen, und den noch größeren Teilchen, die durch die Fraktioniereinrichtung nicht
bis zu der Siebeinrichtung gelangt sind.
[0023] Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird erreicht, dass die Mittelschicht wie
oben beschrieben aus untereinander durchmischten und somit homogenisierten Teilchen
unterschiedlicher Größe besteht. Dies ist aus den folgenden Gründen sehr vorteilhaft:
Zum einen werden bestehende Lufträume zwischen größeren Teilchen mit kleineren Teilchen
ausgefüllt. Da bekanntermaßen größere Teilchen bei der gemeinsamen Beleimung mit kleineren
Teilchen erheblich weniger Leimauftrag erhalten als die feineren Teilchen, bilden
die feineren Teilchen mit ihrem höheren Leimanteil Leimbrücken zu den größeren, geringer
beleimten Teilchen. Das führt zu einer geschlosseneren Mittelschicht, die insbesondere
höhere Querzugfestigkeiten aufweist, und zu einer Verbesserung der Platteneigenschaften.
Denn wenn die Walzengruppe nicht vorhanden wäre, würden die Teilchen in dem aufgestreuten
Vlies von der unteren Deckschicht bis zur Mitte der Mittelschicht in ihrer Größe zunehmen,
d.h. die größten Teilchen würden mittig in der Mittelschicht abgelegt. Ohne die Siebvorrichtung
wäre die Zunahme der Teilchen von der unteren Deckschicht bis zur Mitte der Mittelschicht
übergangslos. Aufgrund des besagten unterschiedlichen Leimauftrags würde die schwächste
Zone der hergestellten Platte in der Mitte der Mittelschicht liegen, da sie die geringsten
Leimanteile enthalten würde und Lufträume zwischen den größeren Teilchen nicht mit
feineren Teilchen ausgefüllt wären. Aufgrund der Lufträume würde die Mittelschicht
einen "offenen" optischen Eindruck machen. Eine solche Platte würde insbesondere geringe
Querzugfestigkeiten aufweisen, sie hätte aber auch ein schlechtes Nagel- und Schraubenhaltevermögen
sowie schlechtere Eigenschaften in Bezug auf Fräsbarkeit, Nuten und Federn etc. Diese
negativen Eigenschaften könnten nur durch einen höheren Leimeinsatz und/oder ein höheres
spezifisches Gewicht der Gesamtplatte verbessert werden.
[0024] Erfindungsgemäß können hingegen aufgrund der Durchmischung unterschiedlich großer
Teilchen in der Mittelschicht das spezifische Gewicht von Platten sowie die Leimmenge
reduziert werden, wobei die Festigkeitseigenschaften, insbesondere die Querzugfestigkeit,
erhalten bleiben. Auf diese Weise können erhebliche Einsparungen bei den Produktionskosten
erreicht werden.
[0025] Die Walzen haben vorzugsweise eine solche Drehrichtung, dass die Teilchen in Richtung
der Siebvorrichtung transportiert werden, also die gröberen Teilchen zu den von der
Siebvorrichtung auf die Walzengruppe gelangenden Teilchen transportiert werden. Dadurch
kann eine besonders effektive Durchmischung erreicht werden. Die Drehrichtung der
Walzen kann aber auch so sein, dass die kleineren Teilchen zu den größeren Teilchen
hin transportiert werden.
[0026] Die Spalte zwischen den einzelnen benachbarten Walzen der Walzengruppe können gleich
sein. Die Spalte zwischen den einzelnen Walzen können aber auch unterschiedlich groß
sein, insbesondere können innerhalb von Gruppen von Walzen der Walzengruppe die Spalte
gleich sein, aber die Gruppen untereinander verschieden große Spalte aufweisen. Die
Spalte können auch in Transportrichtung zunehmen oder abnehmen. Dabei kann auch eine
gruppenweise Zunahme oder Abnahme der Spaltgröße vorgesehen sein.
[0027] An dem Ende der Walzengruppe, zu dem die Teilchen transportiert werden, kann eine
Auffangvorrichtung für Grobgut vorgesehen, das durch die Spalte der Walzengruppe nicht
hindurchgefallen ist.
[0028] Diese und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der
in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 2 eine andere Ausführungsform eines Details aus Fig. 1,
Fig. 3 einen schematischen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4 einen schematischen Längsschnitt durch eine wiederum andere Ausführungsform
der Erfindung und
Fig. 5 einen schematischen Längsschnitt durch noch eine weitere Ausführungsform der
Erfindung.
[0029] Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zur kontinuierlichen Herstellung eines Vlieses 2
aus mit einem Bindemittel versehenen, faserigen Teilchen, insbesondere Spänen, unterschiedlicher
Größe. Ein Ausgangsgemisch 3 der Teilchen gelangt in an sich bekannter Weise auf einem
Förderband 4 aus einem nicht gezeichneten Dosierbunker an eine Abwurfstelle 5. Das
dort abgeworfene Ausgangsgemisch 3 fällt zunächst senkrecht nach unten und wird dann
durch Sichtluft 6 beaufschlagt, die in waagerechter Richtung aus einem Register 7
einer pneumatischen Fraktioniereinrichtung 8 austritt.
[0030] Die Sichtluft 6 hat zur Folge, dass das Ausgangsgemisch in einen fraktionierten Teilchenstrom
9 fraktioniert wird. Dabei sind die feinsten Teilchen des Teilchenstroms 9 in einem
ersten Endabschnitt 10 und die gröbsten Teilchen in einem zweiten Endabschnitt 11
des fraktionierten Teilchenstroms anzutreffen.
[0031] Diese Fraktionierung des Ausgangsgemisches 3 findet in einer Sichtkammer 12 statt,
deren Gehäuse 13 nur teilweise angedeutet ist. Eine von dem Register 7 abgewandte
Wand 14 des Gehäuses 13 ist mit feinen Durchbrechungen 15 versehen, durch die hindurch
Sichtabluft 16 die Sichtkammer 12 verlassen kann. Die Sichtabluft 16 wird in an sich
bekannter Weise von Reststäuben gereinigt und vorzugsweise zum Register 7 rezirkuliert.
[0032] Der erste Endabschnitt 10 des fraktionierten Teilchenstroms 9 wird von einem in Richtung
eines Pfeils 17 umlaufenden Obertrum eines Transportbands 18 aufgefangen. Der so aufgefangene
erste Endabschnitt 10 wird gemäß einem Pfeil 19 am in Fig. 1 rechten Ende des Transportbands
18 auf eine erste Walzengruppe 20 abgeworfen. Walzen 21 der ersten Walzengruppe 20
sind gleich und mit zueinander parallelen und quer zu einer Relativbewegung 22 orientierten
Längsachsen angeordnet und in diesem Fall im Sinne der Pfeile 23 gleichsinnig drehend
antreibbar. Die Relativbewegung 22 findet statt zwischen einer Formunterlage 24 und
der Vorrichtung 1. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Formunterlage
24 bandförmig ausgebildet und zur Erzeugung der Relativbewegung 22 antreibbar. Die
Vorrichtung 1 selbst ist in diesem Fall also stationär angeordnet. Alternativ kann
die Vorrichtung 1 bewegbar und die Formunterlage 24 während des Streuvorgangs stationär
angeordnet sein.
[0033] Der erste Endabschnitt 10 bildet ein Fraktionsgemisch, das in Richtung des Pfeils
19 auf die erste Walzengruppe 20 aufgegeben wird. Die erste Walzengruppe 20 sorgt
für eine intensive Durchmischung und Homogenisierung des Fraktionsgemisches. Zwischen
benachbarten Walzen 21 der ersten Walzengruppe 20 besteht ein gleich großer, jeweils
einen Teilstrom 25 bis 27 des homogenisierten Fraktionsgemisches bildender Spalt 28.
[0034] Die Teilströme 25 bis 27 werden nacheinander in der in Fig. 1 schematisch angedeuteten
Weise gestreut und bilden auf der Formunterlage 24 eine untere
[0035] Deckschicht 29 von einer Dicke 30. Die untere Deckschicht 29 wird also durch drei
untereinander im Wesentlichen gleiche, homogenisierte Schichten aus den Teilströmen
25 bis 27 gebildet.
[0036] Auf diese untere Deckschicht 29 wird nachfolgend eine untere Hälfte 31 einer Mittelschicht
gestreut. Dies geschieht mit dem zweiten Endabschnitt 11 des fraktionierten Teilchenstroms
9. Der zweite Endabschnitt 11 reicht in Fig. 1 nach rechts bis an das Transportband
18 heran und weist von links nach rechts abnehmende Teilchengröße auf. Entsprechend
weist die untere Hälfte 31 der Mittelschicht in Fig. 1 von unten nach oben zunehmende
Teilchengröße und eine Dicke 32 auf.
[0037] In an sich bekannter Weise wird nachfolgend durch eine nicht dargestellte, zu Fig.
1 spiegelbildlich angeordnete weitere Vorrichtung entsprechend der Vorrichtung 1 die
obere Hälfte des Vlieses 2 in umgekehrter Reihenfolge gestreut. So wird also auf die
untere Hälfte 31 der Mittelschicht zunächst deren obere Hälfte und nachfolgend auf
diese eine obere Deckschicht entsprechend der unteren Deckschicht 29 aufgetragen.
Das so vollendete Vlies 2 wird dann in ebenfalls an sich bekannter Weise einer vorzugsweise
kontinuierlichen Presse zur Herstellung von Platten zugeführt.
[0038] Fig. 2 zeigt eine Möglichkeit, die wirksame Länge des Transportbandes 18 zu verändern.
Dazu ist eine rechte Umlenkwalze 33 stationär angeordnet. Eine linke Umlenkwalze 34
ist dagegen in den Richtungen eines Doppelpfeils 35 waagerecht einstellbar. In Fig.
2 ist die linke Umlenkwalze 34 in derjenigen Endstellung gezeichnet, in der sich die
minimale wirksame Länge des Transportbandes 18 ergibt. Zur Vergrößerung der wirksamen
Länge des Transportbandes 18 wird in Fig. 2 eine Einstellwalze 36 nach links bewegt,
während das Transportband 18 weiterhin über eine stationäre Umlenkwalze 39 läuft.
Die wirksame Länge des Transportbandes 18 lässt sich stufenlos einstellen. Entsprechend
wird der durch das Transportband 18 aufgefangene erste Endabschnitt 10 des fraktionierten
Teilchenstroms 9 größer oder kleiner und wird die Dicke 30 der unteren Deckschicht
29 größer oder kleiner.
[0039] In allen Zeichnungsfiguren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszahlen versehen.
[0040] In Fig. 3 ist dem Transportband 18 eine gegenüber der Waagerechten geneigte Siebvorrichtung
40 vorgeschaltet. Die Siebvorrichtung 40 kann, wie dargestellt, nur ein Sieb, alternativ
aber auch mehrere Siebe aufweisen. Das Transportband 18 ist in diesem Fall bis an
eine Rückseite 41 der Siebvorrichtung 40 herangeführt. So werden also alle durch die
Siebvorrichtung 40 hindurchgelangenden Teilchen des fraktionierten Teilchenstroms
9 durch das Transportband 18 aufgefangen und in der schon beschriebenen Weise zum
Streuen der unteren Deckschicht 29 verwendet. Andererseits werden durch die in Fig.
3 linke Seite der Siebvorrichtung 40 verhältnismäßig große Teilchen 42 aus dem fraktionierten
Teilchenstrom 9 abgefangen und zusammen mit dem zweiten Endabschnitt 11 des fraktionierten
Teilchenstroms 9 auf eine zweite Walzengruppe 43 aufgegeben. Auch diese zweite Walzengruppe
43 ist als Homogenisierungseinheit ausgebildet, durch welche die aufgegebenen Teilchen
hinsichtlich der Teilchengröße homogenisiert werden. Zwischen benachbarten Walzen
44 der zweiten Walzengruppe 43 besteht ein gleich großer, jeweils einen Teilstrom
45 bis 47 bildender Spalt 48. Die Teilströme 45 bis 47 sind untereinander im Wesentlichen
gleich und homogenisiert und werden nacheinander zur Bildung der unteren Hälfte 31
der Mittelschicht abgestreut. So hat man schließlich in dem Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 3 auch in der Mittelschicht eine homogenisierte Größenverteilung der Teilchen.
[0041] An einem Transportende der zweiten Walzengruppe 43 ist eine Auffangvorrichtung 49
für Grobgut 50 vorgesehen, das die Spalte 48 der zweiten Walzengruppe 43 nicht passieren
konnte. Den Abtransport des Grobgutes 50 aus der Auffangvorrichtung 49 übernimmt in
diesem Fall eine Transportschnecke 51.
[0042] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 stellt eine Abwandlung der Vorrichtung 1 gemäß
Fig. 3 dar. Der Unterschied liegt darin, dass in Fig. 4 das Transportband 18 in einem
waagerechten Abstand 52 von der Rückseite 41 der Siebvorrichtung 40 angeordnet ist.
Die Größe des waagerechten Abstands 52 kann, z.B. durch die Merkmale gemäß Fig. 2,
einstellbar sein.
[0043] Aufgrund des waagerechten Abstands 52 fallen nicht alle durch die Siebvorrichtung
40 hindurchgetretenen Teilchen auf das Transportband 18. Vielmehr wird der in Fig.
4 linke Bereich dieser Teilchen zwischen dem Transportband 18 und der Rückseite 41
des Siebes 40 hindurch unmittelbar auf die untere Deckschicht 29 gestreut. Dadurch
entsteht auf der unteren Deckschicht 29 eine Übergangsschicht 53 von einer Dicke 54
und einer Streulänge 55. In der Übergangsschicht 53 nimmt die Größe der Teilchen von
unten nach oben hin kontinuierlich zu. Auf diese Weise wird ein technologisch günstiger
Übergang von der homogenisierten, verhältnismäßig geringen Teilchengröße in der unteren
Deckschicht 29 und der homogenisierten, verhältnismäßig großen Teilchengröße in der
unteren Hälfte 31 der Mittelschicht geschaffen.
[0044] Fig. 5 zeigt eine weitere Vorrichtung 1 zur kontinuierlichen Herstellung eines Vlieses
2 aus mit einem Bindemittel versehenen, faserigen Teilchen, insbesondere Spänen, unterschiedlicher
Größe. Ein Ausgangsgemisch 3 der Teilchen gelangt in an sich bekannter Weise auf einem
nicht gezeichneten Förderband aus einem nicht gezeichneten Dosierbunker an eine Abwurfstelle
5. Das dort abgeworfene Ausgangsgemisch 3 fällt zunächst senkrecht nach unten und
wird dann durch Sichtluft 6 beaufschlagt, die in waagerechter Richtung aus einem Register
7 einer pneumatischen Fraktioniereinrichtung 8 austritt.
[0045] Die Sichtluft 6 hat zur Folge, dass das Ausgangsgemisch in einen fraktionierten Teilchenstrom
9 fraktioniert wird. Dabei sind die feinsten Teilchen des Teilchenstroms 9 in einem
ersten Endabschnitt 10 und die gröbsten Teilchen in einem zweiten Endabschnitt 11
des fraktionierten Teilchenstroms anzutreffen.
[0046] Diese Fraktionierung des Ausgangsgemisches 3 findet in einer Sichtkammer 12 statt,
deren Gehäuse 13 nur teilweise angedeutet ist. Eine von dem Register 7 abgewandte
Wand 14 des Gehäuses 13 ist mit feinen Durchbrechungen 15 versehen, durch die hindurch
Sichtabluft 16 die Sichtkammer 12 verlassen kann. Die Sichtabluft 16 wird in an sich
bekannter Weise von Reststäuben gereinigt und vorzugsweise zum Register 7 rezirkuliert.
[0047] Der pneumatischen Fraktioniereinrichtung 8 ist eine gegenüber der Waagerechten geneigte
Siebvorrichtung 40 nachgeschaltet. Die Siebvorrichtung 40 kann, wie dargestellt, nur
ein Sieb, alternativ aber auch mehrere Siebe aufweisen. Alle durch die Siebvorrichtung
40 hindurchgelangenden Teilchen des fraktionierten Teilchenstroms 9 werden durch Schwerkraft
auf eine Formunterlage 24, welche sich relativ zu der pneumatischen Fraktioniereinrichtung
8 bewegt, abgelegt und bilden eine untere Deckschicht 29 von-einer Dicke 30. In dem
dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Formunterlage 24 bandförmig ausgebildet
und zur Erzeugung der Relativbewegung 22 antreibbar. Alternativ kann auch die Formunterlage
24 während des Streuvorgangs stationär angeordnet sein, während sich die weiteren
Teile der Vorrichtung 1 relativ zu der Formunterlage 24 bewegen.
[0048] Die Größe der Teilchen in der unteren Deckschicht 29 nimmt mit zunehmendem Abstand
von der Formunterlage 24 zu.
[0049] Auf die untere Deckschicht 29 wird nachfolgend einer untere Hälfte 31 einer homogenen
Mittelschicht gestreut. Dies geschieht wie unten erläutert mit dem zweiten Endabschnitt
11 des fraktionierten Teilchenstroms 9 und den durch die Siebvorrichtung 40 aufgefangenen
Teilchen 42. Diese Teilchen 42 sind relativ zu den Teilchen des zweiten Endabschnitts
11 feiner, aber relativ zu den Teilchen des ersten Endabschnitts 10 gröber. Der zweite
Endabschnitt 11 reicht in Fig. 5 nach rechts bis an die Siebvorrichtung 40 heran und
weist von links nach rechts abnehmende Teilchengröße auf.
[0050] Durch die Siebvorrichtung 40 werden die verhältnismäßig großen Teilchen 42 aus dem
fraktionierten Teilchenstrom 9 abgefangen und zusammen mit dem zweiten Endabschnitt
11 des fraktionierten Teilchenstroms auf eine Walzengruppe 43 aufgegeben. Die Walzengruppe
43 ist als Homogenisierungseinheit ausgebildet, durch welche die aufgegebenen Teilchen
hinsichtlich der Teilchengröße intensiv durchmischt und homogenisiert werden. Die
Spalte 48 zwischen benachbarten Walzen 44 der Walzengruppe 43 sind gleich groß und
bilden jeweils einen Teilstrom 45 bis 47. Die Walzen 44 können sich so drehen, dass
die auftreffenden Teilchen in Richtung der Siebvorrichtung 40 transportiert werden,
also die größeren Teilchen zu den kleineren Teilchen transportiert werden. Die Drehrichtung
kann aber auch umgekehrt sein. Aufgrund der homogenisierenden Wirkung der Walzen 44
sind die Teilchenströme 45 bis 47 im Wesentlichen gleich und homogenisiert. Die Teilchenströme
45 bis 47 werden nacheinander zur Bildung der unteren Hälfte 31 der Mittelschicht
abgestreut. Die untere Hälfte 31 weist eine Dicke 32 auf.
[0051] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Spalte einzeln oder gruppenweise unterschiedliche
Größen aufweisen.
[0052] In an sich bekannter Weise wird nachfolgend durch eine nicht dargestellte, zu Fig.
5 spiegelbildlich angeordnete weitere Vorrichtung entsprechend der Vorrichtung 1 die
obere Hälfte des Vlieses 2 in umgekehrter Reihenfolge gestreut. So wird also auf die
untere Hälfte 31 der Mittelschicht zunächst deren obere Hälfte und nachfolgend auf
diese eine obere Deckschicht entsprechend der unteren Deckschicht 29 aufgetragen.
Das so vollendete Vlies 2 wird dann in ebenfalls an sich bekannter Weise einer vorzugsweise
kontinuierlichen Presse zur Herstellung von Platten zugeführt.
1. Vorrichtung (1) zur kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Herstellung eines Vlieses
(2) aus mit einem Bindemittel versehenen, faserigen Teilchen, insbesondere Spänen,
unterschiedlicher Größe,
mit wenigstens einer pneumatischen Fraktioniereinrichtung (8) zur Fraktionierung eines
Ausgangsgemisches (3) der Teilchen in einen fraktionierten Teilchenstrom (9),
mit einer Formunterlage (24), auf die der fraktionierte Teilchenstrom (9) mittels
einer Relativbewegung (22) zwischen der Formunterlage (24) und der Vorrichtung (1)
so aufbringbar ist, dass im fertigen Vlies (2) in einer unteren Deckschicht (29) und
in einer oberen Deckschicht verhältnismäßig kleine Teilchen und in einer Mittelschicht
(31) verhältnismäßig große Teilchen angeordnet sind,
und mit wenigstens einer jeweils einem Abschnitt (10;11) des fraktionierten Teilchenstroms
(9) zugeordneten Walzengruppe (20;43),
wobei die Walzen (21 ;44) jeder Walzengruppe (20;43) mit zueinander parallelen und
quer zu der Relativbewegung (22) orientierten Längsachsen angeordnet und drehend antreibbar
sind,
dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Walzengruppe (20) an einem auch die kleinsten Teilchen enthaltenden ersten
Endabschnitt (10) des fraktonierten Teilchenstroms (9) angeordnet ist,
dass, höher als die erste Walzengruppe (20), ein den ersten Endabschnitt (10) des
fraktionierten Teilchenstroms (9) als Fraktionsgemisch auffangendes, umlaufendes Transportband
(18) angeordnet ist,
dass das Fraktionsgemisch durch das Transportband (18) auf die erste Walzengruppe
(20) aufgebbar ist,
dass die erste Walzengruppe (20) als Homogenisierungseinheit ausgebildet ist, durch
die das Fraktionsgemisch hinsichtlich der Teilchengröße homogenisierbar ist,
dass zwischen benachbarten Walzen (21) der ersten Walzengruppe (20) ein gleich großer,
jeweils einen Teilstrom (25,26,27) des homogenisierten Fraktionsgemisches bildender
Spalt (28) besteht,
und dass die Teilströme (25,26,27) nacheinander auf die Formunterlage (24) oder auf
das entstehende Vlies (2) streubar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass dem Transportband (18) eine gegenüber der Waagerechten geneigte, wenigstens ein Sieb
aufweisende Siebvorrichtung (40) vorgeschaltet ist,
und dass durch die Siebvorrichtung (40) verhältnismäßig große Teilchen (42) aus dem
fraktionierten Teilchenstrom (9) abfangbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die abgefangenen verhältnismäßig großen Teilchen (42) zusammen mit einem auch die
größten Teilchen enthaltenden zweiten Endabschnitt (11) des fraktionierten Teilchenstroms
(9) auf eine zweite Walzengruppe (43) aufgebbar sind,
dass die zweite Walzengruppe (43) als Homogenisierungseinheit ausgebildet ist, durch
welche die aufgegebenen Teilchen hinsichtlich der Teilchengröße homogenisierbar sind,
dass zwischen benachbarten Walzen (44) der zweiten Walzengruppe (43) ein gleich großer,
jeweils einen Teilstrom (45,46,47) der homogenisierten Teilchen bildender Spalt (48)
besteht,
und dass die Teilströme (45,46,47) nacheinander auf das entstehende Vlies (2) streubar
sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die abgefangenen verhältnismäßig großen Teilchen (42) zusammen mit einem auch die
größten Teilchen enthaltenden zweiten Endabschnitt (11) des fraktionierten Teilchenstroms
(9) auf eine zweite Walzengruppe (43) aufgebbar sind,
dass die zweite Walzengruppe (43) als Homogenisierungseinheit ausgebildet ist, durch
welche die aufgegebenen Teilchen hinsichtlich der Teilchengröße homogenisierbar sind,
dass zwischen benachbarten Walzen (44) der zweiten Walzengruppe (43) unterschiedlich
große, jeweils einen Teilstrom (45,46,47) der homogenisierten Teilchen bildende Spalte
(48) bestehen,
und dass die Teilströme (45,46,47) nacheinander auf das entstehende Vlies (2) streubar
sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass an einem Transportende der zweiten Walzengruppe (43) eine Auffangvorrichtung (49)
für ein Grobgut (50) vorgesehen ist, das die Spalte (48) der zweiten Walzengruppe
(43) nicht passiert hat.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass alle Walzen (21;44) jeder Walzengruppe (20;43) in der gleichen Drehrichtung umlaufen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Walzen jeder Walzengruppe (20;43) in unterschiedlichen Drehrichtungen umlaufen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das Transportband (18) bis an eine Rückseite (41) der Siebvorrichtung (40) herangeführt
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das Transportband (18) in einem waagerechten Abstand (52) von einer Rückseite (41)
der Siebvorrichtung (40) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Größe des waagerechten Abstands (52) einstellbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass eine wirksame Länge des Transportbandes (18) veränderbar ist.
12. Vorrichtung (1) zur kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Herstellung eines Vlieses
(2) aus mit einem Bindemittel versehenen, faserigen Teilchen, insbesondere Spänen,
unterschiedlicher Größe,
mit wenigstens einer pneumatischen Fraktioniereinrichtung (8) zur Fraktionierung eines
Ausgangsgemisches (3) der Teilchen in einen fraktionierten Teilchenstrom (9),
mit einer Formunterlage (24), auf die der fraktionierte Teilchenstrom (9) mittels
einer Relativbewegung (22) zwischen der Formunterlage (24) und der pneumatischen Fraktioniereinrichtung
(8) so aufbringbar ist, dass im fertigen Vlies (2) in einer unteren Deckschicht (29)
und in einer oberen Deckschicht verhältnismäßig kleine Teilchen und in einer Mittelschicht
(31) verhältnismäßig große Teilchen angeordnet sind,
und mit wenigstens einer jeweils einem Abschnitt (10;11) des fraktionierten Teilchenstroms
(9) zugeordneten Walzengruppe (43),
wobei die Walzen (44) jeder Walzengruppe (43) mit zueinander parallelen und quer zu
der Relativbewegung (22) orientierten Längsachsen angeordnet und drehend antreibbar
sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung eine gegenüber der Waagerechten geneigte Siebvorrichtung (40) aufweist,
die wenigstens ein Sieb aufweist, der pneumatischen Fraktioniereinrichtung (8) nachgeschaltet
ist und zum Abfangen verhältnismäßig großer, zur Herstellung des Vlieses (2) vorgesehener
Teilchen (42) aus dem fraktionierten Teilchenstrom (9) ausgelegt ist,
dass die abgefangenen verhältnismäßig großen, zur Herstellung des Vlieses (2) vorgesehenen
Teilchen (42) zusammen mit einem auch die größten Teilchen enthaltenden Endabschnitt
(11) des fraktionierten Teilchenstroms (9) auf eine Walzengruppe (43) aufgebbar sind,
dass die Walzengruppe (43) als Homogenisierungseinheit ausgebildet ist, durch welche
die aufgegebenen Teilchen hinsichtlich der Teilchengröße homogenisierbar sind,
dass zwischen benachbarten Walzen (44) der Walzengruppe (43) ein Spalt (48) besteht,
der in Längsrichtung der Walzen (44) gleichmäßig ist und jeweils einen Teilstrom (45,46,47)
der homogenisierten Teilchen bildet,
dass die Walzen (44) der Walzengruppe (43) in der gleichen Drehrichtung umlaufen
und dass die Teilströme (45,46,47) nacheinander auf das entstehende Vlies (2) streubar
sind.
13. Vorrichtung nach Anspruche 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spalte (48) zwischen benachbarten Walzen (44) unterschiedlich groß sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spalte (48) zwischen benachbarten Walzen (44) einzeln oder gruppenweise unterschiedlich
groß sind.
1. Device (1) for continuous or discontinuous production of a non-woven fabric (2) from
fibrous particles, in particular chips, of different sizes, provided with a binder,
having at least one pneumatic fractionating device (8) for fractionating a starting
mixture (3) of the particles into a fractionated particle stream (9),
having a mould support (24), onto which the fractionated particle stream (9) can be
applied by means of a relative movement (22) between the mould support (24) and the
device (1) in such a way that in the finished non-woven fabric (2) relatively small
particles are disposed in a lower covering layer (29) and in an upper covering layer,
and relatively large particles are disposed in a middle layer (31),
and having at least one roller group (20; 43) allocated respectively to a portion
(10; 11) of the fractionated particle stream (9),
wherein the rollers (21; 44) of each roller group (20; 43) are disposed with longitudinal
axes in parallel with one another and oriented transverse to the relative movement
(22), and can be driven in a rotating manner,
characterised in that a first roller group (20) is disposed at a first end portion (10) of the fractionated
particle stream (9) also containing the smallest particles,
that a circulating conveyor belt (18), which catches the first end portion (10) of
the fractionated particle stream (9) as a fraction mixture, is disposed higher than
the first roller group (20),
that the fraction mixture can be discharged by the conveyor belt (18) onto the first
roller group (20),
that the first roller group (20) is formed as a homogenising unit, by means of which
the fraction mixture can be homogenised with respect to particle size,
that between adjacent rollers (21) of the first roller group (20) there is a gap (28)
which is of uniform size and forms a respective partial stream (25, 26, 27) of the
homogenised fraction mixture,
and that the partial streams (25, 26, 27) can be scattered one after another onto
the mould support (24) or onto the non-woven fabric (2) being produced.
2. Device as claimed in claim 1,
characterised in that a screening device (40), which comprises at least one screen and is inclined with
respect to the horizontal, is located upstream of the conveyor belt (18),
and that by means of the screening device (40) relatively large particles (42) from
the fractionated particle stream (9) can be trapped.
3. Device as claimed in claim 2,
characterised in that the trapped relatively large particles (42) together with a second end portion (11),
also containing the largest particles, of the fractionated particle stream (9) can
be discharged onto a second roller group (43),
that the second roller group (43) is formed as a homogenising unit, by means of which
the discharged particles can be homogenised with respect to particle size,
that between adjacent rollers (44) of the second roller group (43) there is a gap
(48) which is of uniform size and forms a respective partial stream (45, 46, 47) of
the homogenised particles,
and that the partial streams (45, 46, 47) can be scattered one after another onto
the non-woven fabric (2) being produced.
4. Device as claimed in claim 2,
characterised in that the trapped relatively large particles (42) together with a second end portion (11),
also containing the largest particles, of the fractionated particle stream (9) can
be discharged onto a second roller group (43),
that the second roller group (43) is formed as a homogenising unit, by means of which
the discharged particles can be homogenised with respect to particle size,
that between adjacent rollers (44) of the second roller group (43) there are gaps
(48) which are of different sizes and form a respective partial stream (45, 46, 47)
of the homogenised particles,
and that the partial streams (45, 46, 47) can be scattered one after another onto
the non-woven fabric (2) being produced.
5. Device as claimed in claim 3 or 4,
characterised in that at one conveying end of the second roller group (43) a catching arrangement (49)
is provided for coarse material (50) which has not passed through the gaps (48) in
the second roller group (43).
6. Device as claimed in any one of claims 1 to 5,
characterised in that all rollers (21; 44) of each roller group (20; 43) rotate in the same direction of
rotation.
7. Device as claimed in any one of claims 1 to 5,
characterised in that the rollers of each roller group (20; 43) rotate in different directions of rotation.
8. Device as claimed in any one of claims 2 to 7,
characterised in that the conveyor belt (18) is brought up to a rear side (41) of the screening device
(40).
9. Device as claimed in any one of claims 2 to 7,
characterised in that the conveyor belt (18) is disposed at a distance (52) in the horizontal direction
from a rear side (41) of the screening device (40).
10. Device as claimed in claim 9,
characterised in that the extent of the horizontal distance (52) can be adjusted.
11. Device as claimed in any one of claims 1 to 10,
characterised in that an effective length of the conveyor belt (18) can be changed.
12. Device (1) for continuous or discontinuous production of a non-woven fabric (2) from
fibrous particles, in particular chips, of different sizes, provided with a binder,
having at least one pneumatic fractionating device (8) for fractionating a starting
mixture (3) of the particles into a fractionated particle stream (9),
having a mould support (24), onto which the fractionated particle stream (9) can be
applied by means of a relative movement (22) between the mould support (24) and the
pneumatic fractionating device (8) in such a way that in the finished non-woven fabric
(2) relatively small particles are disposed in a lower covering layer (29) and in
an upper covering layer, and relatively large particles are disposed in a middle layer
(31),
and having at least one roller group (43) allocated respectively to a portion (10;
11) of the fractionated particle stream (9),
wherein the rollers (44) of each roller group (43) are disposed with longitudinal
axes in parallel with one another and oriented transverse to the relative movement
(22), and can be driven in a rotating manner,
characterised in that
the device has a screening device (40) which is inclined with respect to the horizontal,
which has at least one screen, is located downstream of the pneumatic fractionating
device (8) and is arranged to trap relatively large particles (42), which are provided
for production of the non-woven fabric (2), from the fractionated particle stream
(9),
that the trapped relatively large particles (42), provided for production of the non-woven
fabric (2), together with an end portion (11), also containing the largest particles,
of the fractionated particle stream (9) can be discharged onto a roller group (43),
that the roller group (43) is formed as a homogenising unit, by means of which the
discharged particles can be homogenised with respect to particle size,
that between adjacent rollers (44) of the roller group (43) there is a gap (48) which
is uniform in the longitudinal direction of the rollers (44) and forms a respective
partial stream (45, 46, 47) of the homogenised particles,
that the rollers (44) of the roller group (43) rotate in the same direction of rotation,
and that the partial streams (45, 46, 47) can be scattered one after another onto
the non-woven fabric (2) being produced.
13. Device as claimed in claim 12,
characterised in that the gaps (48) between adjacent rollers (44) are of different sizes.
14. Device as claimed in claim 13,
characterised in that the gaps (48) between adjacent rollers (44) differ in size individually or in groups.
1. Dispositif (1) pour produire de façon continue ou discontinue un non-tissé (2) à base
de particules fibreuses dotées d'un liant, en particulier de copeaux, de taille différente,
comprenant au moins un dispositif de fractionnement (8) pneumatique pour le fractionnement
d'un mélange de départ (3) des particules en un flux particulaire (9) fractionné,
un tapis de formation (24), sur lequel peut être déposé le flux particulaire (9) fractionné
au moyen d'un déplacement relatif (22) entre le tapis de formation (24) et le dispositif
(1) de manière à ce qu'il y ait, dans le non-tissé (2) achevé, des particules relativement
petites dans une couche de recouvrement (29) inférieure et dans une couche de recouvrement
supérieure et des particules relativement grandes dans une couche médiane (31),
et au moins un groupe de rouleaux (20 ; 43) associé à respectivement une portion (10
; 11) du flux particulaire (9) fractionné,
les rouleaux (21 ; 44) de chaque groupe de rouleaux (20 ; 43) étant disposés avec
des axes longitudinaux parallèles entre eux et orientés transversalement au déplacement
relatif (22) et pouvant être entraînés par rotation,
caractérisé en ce qu'un premier groupe de rouleaux (20) est disposé sur une première section terminale
(10), contenant également les plus petites particules du flux particulaire (9) fractionné,
en ce qu'une bande transporteuse (18) rotative recevant la première section terminale (10)
du flux particulaire (9) fractionné sous forme de mélange de fraction est disposée
plus haut que le premier groupe de rouleaux (20),
en ce que le mélange de fraction peut être chargé par la bande transporteuse (18) sur le premier
groupe de rouleaux (20),
en ce que le premier groupe de rouleaux (20) est conçu comme une unité d'homogénéisation par
laquelle le mélange de fraction peut être homogénéisé en fonction de la taille de
particule,
en ce que des entrefers(28) de même taille, formant chacun un flux partiel (25, 26, 27) du
mélange de fraction homogénéisé existent entre des rouleaux (21) voisins appartenant
au premier groupe de rouleaux (20),
et en ce que les flux partiels (25, 26, 27) peuvent être dispersés successivement sur le tapis
de formation (24) ou sur le non-tissé (2) en formation.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'un dispositif de criblage (40) incliné par rapport à l'horizontale et présentant au
moins un crible est monté en amont de la bande transporteuse (18),
et en ce que des particules (42) relativement grandes provenant du flux particulaire (9) fractionné
peuvent être retenues par le dispositif de criblage (40).
3. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé en ce que les particules (42) retenues et relativement grandes peuvent être déposées, conjointement
avec une seconde section terminale (11), contenant également les plus grandes particules
du flux particulaire (9) fractionné, sur un second groupe de rouleaux (43).
en ce que le second groupe de rouleaux (43) est conçu comme unité d'homogénéisation par laquelle
les particules chargées peuvent être homogénéisées en fonction de la taille de particule,
en ce que des entrefers (48) de même taille, formant chacun un flux partiel (45, 46, 47) des
particules homogénéisées existent entrent des rouleaux (44) voisins appartenant au
second groupe de rouleaux (43),
et en ce que les flux partiels (45, 46, 47) peuvent être dispersés successivement sur le non-tissé
(2) en formation.
4. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé en ce que les particules (42) retenues et relativement grandes peuvent être déposées, conjointement
avec une seconde section terminale (11), contenant également les plus grandes particules
du flux particulaire (9) fractionné, sur un second groupe de rouleaux (43),
en ce que le second groupe de rouleaux (43) est conçu comme unité d'homogénéisation par laquelle
les particules déposées peuvent être homogénéisées en fonction de la taille de la
particule,
en ce que des entrefers (48) de taille différente, formant respectivement un flux partiel (45,
46, 47) des particules homogénéisées existent entre des rouleaux (44) voisins appartenant
au second groupe de rouleaux (43),
et en ce que les flux partiels (45, 46, 47) peuvent être dispersés successivement sur le non-tissé
(2) en formation.
5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4,
caractérisé en ce qu'un dispositif de réception (49) est prévu à une extrémité de transport du second groupe
de rouleaux (43) pour les matières grossières (50) qui ne sont pas passées dans les
entrefers (48) du second groupe de rouleaux (43).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que tous les rouleaux (21 ; 44) de chaque groupe de rouleaux (20 ; 43) tournent dans
le même sens de rotation.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que les rouleaux de chaque groupe de rouleaux (20 ; 43) tournent dans différents sens
de rotation.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 7,
caractérisé en ce que la bande transporteuse (18) est amenée jusqu'à un coté arrière (41) du dispositif
de criblage (40).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 7,
caractérisé en ce que la bande transporteuse (18) est disposée à une distance (52) horizontale d'un côté
arrière (41) du dispositif de criblage (40).
10. Dispositif selon la revendication 9,
caractérisé en ce que la distance (52) horizontale est réglable.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce qu'une longueur effective de la bande transporteuse (18) est variable.
12. Dispositif (1) pour produire de façon continue ou discontinue un non-tissé (2) à base
de particules fibreuses dotées d'un liant, en particulier de copeaux, de grandeur
différente,
comprenant au moins un dispositif de fractionnement (8) pneumatique pour le fractionnement
d'un mélange de départ (3) des particules en un flux particulaire (9) fractionné,
un tapis de formation (24), sur lequel peut être déposé le flux particulaire (9) fractionné
au moyen d'un déplacement relatif (22) entre le tapis de formation (24) et le dispositif
de fractionnement (8) pneumatique de manière à ce qu'il y ait, dans le non-tissé (2)
achevé, des particules relativement petites dans une couche de recouvrement (29) inférieure
et dans une couche de recouvrement supérieure et des particules relativement grandes
dans une couche médiane (31),
et au moins un groupe de rouleaux (43) associé à respectivement une portion (10 ;
11) du flux particulaire (9) fractionné,
les rouleaux (44) de chaque groupe de rouleaux (43) étant disposés avec des axes longitudinaux
parallèles entre eux et orientés transversalement au déplacement relatif (22) et pouvant
être entraînés par rotation,
caractérisé en ce que
le dispositif présente un dispositif de criblage (40) incliné par rapport à l'horizontale
qui présente au moins un crible, est monté en aval du dispositif de fractionnement
(8) pneumatique et est conçu pour la rétention de particules (42) relativement grandes
et prévues pour la fabrication du non-tissé (2) à partir du flux particulaire (9)
fractionné,
en ce que les particules (42) retenues, relativement grandes, prévues pour la fabrication du
non-tissé (2) peuvent être déposées, conjointement avec une section terminale (11),
contenant également les plus grandes particules du flux particulaire (9) fractionné,
sur un second groupe de rouleaux (43).
en ce que le groupe de rouleaux (43) est conçu comme une unité d'homogénéisation par laquelle
les particules chargées peuvent être homogénéisées en fonction de la taille de particule,
en ce qu'entre des rouleaux voisins (44) du groupe de rouleaux (43) existe un entrefer (48)
qui est uniforme dans le sens longitudinal des rouleaux (44) et forme respectivement
un flux partiel (45, 46, 47) des particules homogénéisées,
en ce que les rouleaux (44) du groupe de rouleaux (43) tournent dans le même sens de rotation
et en ce que les flux partiels (45, 46, 47) peuvent être dispersés successivement sur le non-tissé
(2) en formation.
13. Dispositif selon la revendication 12,
caractérisé en ce que les entrefers (48) entre des rouleaux (44) voisins sont de taille différente.
14. Dispositif selon la revendication 13,
caractérisé en ce que les entrefers (48) entre des rouleaux (44) voisins sont de taille différente individuellement
ou par groupes.
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