| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 767 249 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
17.11.2010 Patentblatt 2010/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.09.2006 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Trainingsmaschine
Training machine
Appareil d'entraînement
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
23.09.2005 DE 202005015097 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
28.03.2007 Patentblatt 2007/13 |
| (73) |
Patentinhaber: |
|
- Kieser Training AG
8004 Zürich (CH)
- Universität Duisburg-Essen
45141 Essen (DE)
|
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hagen, Marco
45239 Essen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Gesthuysen, von Rohr & Eggert |
|
Patentanwälte
Huyssenallee 100 45128 Essen 45128 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-82/03179 US-A- 4 650 183
|
WO-A-2005/077470
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Trainingsmaschine, insbesondere zum Krafttraining,
Koordinationstraining und/oder Ausdauertraining, vorzugsweise zum Training bzw. zur
Stärkung der Skelettmuskulatur, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Apparatives Muskeltraining hat sich sowohl in der Bewegungstherapie hinsichtlich
der Prävention und Rehabilitation von Verletzungen, wie auch im Spitzen- und Breitensport
zur Steigerung der Leistung und des Wohlbefindens etabliert. Es ist bekannt, daß mit
gesteigerter Muskelkraft und verbesserter neuromuskulärer Kontrolle die Stabilisation
von vermehrt beanspruchten Gelenken verbessert werden kann. Um ein Muskeltraining
zu optimieren, ist der Einsatz von Trainingsmaschinen, deren Funktion die mechanischen
Eigenschaften des betreffenden Gelenks und der zu trainierenden Muskulatur berücksichtigt,
sinnvoll. Heutige Trainingsmaschinen weisen Bewegungsachsen auf, die den sogenannten
Kardinalachsen der Anatomiebücher entsprechen, also ausgehend vom aufrecht stehenden
Menschen nur in eine der drei folgenden Richtungen verlaufen: vertikal, in die Laufrichtung
(horizontal) oder quer zur Laufrichtung (horizontal)
[0003] Die
US 4,650,183 A beschreibt eine Trainingsmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, die zum
Messen und/oder Trainieren der Pronations- und Supinationsbewegungen des Sprunggelenkes
um eine Bewegungsachse ausgebildet ist, die der anatomisch/funktionellen Gelenkachse
des Sprunggelenks zumindest im wesentlichen entspricht.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Trainingsmaschine zum
Training des Sprunggelenks anzugeben, die ein optimaleres Training ermöglicht.
[0005] Die obige Erfindung wird durch eine Trainingsmaschine gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche. Vorschlagsgemäß ist die Fußaufnahme
höhenverstellbar. Dies ermöglicht ein optimales Training.
[0006] Eine grundlegende Idee der vorliegenden Erfindung liegt darin, mindestens eine Bewegungsachse
der Trainingsmaschine nicht auf eine der Kardinalachsen auszurichten, sondern an mindestens
eine anatomisch-funktionelle Gelenkachse anzupassen.
[0007] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Training des Fußes bzw. eines Fußgelenks,
nämlich des Komplexes des Sprunggelenks, nachfolgend kurz Sprunggelenk genannt. Bei
mechanischen Belastungen wirken das obere und untere Sprunggelenk als gekoppeltes
System, wie ein schräges Scharniergelenk, um den Pronations- und Supinationsbewegungen
des Fußes zu folgen. Bei der vorschlagsgemäßen Trainingsmaschine ist vorzugsweise
mindestens eine Bewegungsachse gemäß Anspruch 4 vorgesehen.
[0008] Ein weiterer Aspekt besteht darin, daß die Trainingsmaschine derart ausgebildet ist,
daß die Bewegungsachse individuell an die Anatomie des Trainierenden anpaßbar ist.
Hierzu ist die Bewegungsachse entsprechend einstellbar.
[0009] Aus sportmedizinischer Perspektive besitzt eine Trainingsmaschine, die auf anatomisch
funktionellen und biomechanischen Kenntnissen beruht, große Vorteile gegenüber herkömmlichen
Trainingsmaschinen. Jeder Muskel, der zwei Knochen miteinander verbindet, kann ein
Gelenk bewegen oder dieses zusammen mit seinem Antagonisten stabilisieren, Dabei kontrolliert
der Muskel die Gelenkbewegung um die anatomisch-funktionelle Gelenkachse. Die Konsequenz
daraus ist, daß ein Training dieses Muskels mit dem Ziel der Leistungssteigerung möglichst
in seiner Funktionsebene, die ihm die Gelenkachse vorgibt, stattfinden sollte. Nur
so können die mechanischen Eigenschaften des Muskels und die Biomechanik des entsprechenden
Gelenks bei dessen Training berücksichtigt werden. Hinsichtlich der Prophylaxe von
Sportverletzungen stellt die vorschlagsgemäße Trainingsmaschine also einen deutlichen
Fortschritt dar.
[0010] Des weiteren wird durch die Erfindung die Effizienz des Trainings wesentlich verbessert.
[0011] Von der vorliegenden Erfindung können nicht nur Patienten zur Rehabilitation von
Verletzungen, sondern generell auch Sportler zum prophylaktischen Training der Muskulatur
und Gelenke, profitieren.
[0012] Die Erfindung ist grundsätzlich für alle Arten von Trainingsmaschinen einsetzbar,
insbesondere für Krafttrainingsmaschinen.
[0013] Der Begriff "Trainingsmaschine" ist in einem weiten Sinn dahingehend zu verstehen,
daß er jede Art von Trainingsgerät umfaßt.
[0014] Weitere Vorteile, Aspekte, Eigenschaften und Merkmale der vorliegen Erfindung ergeben
sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
anhand der Zeichnung. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer vorschlagsgemäßen Trai- ningsmaschine gemäß
einer ersten Ausführungsform;
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht der Trainingsmaschine gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Vorderansicht einer vorschlagsgemäßen Trainingsmaschine gemäß einer zweiten Ausführungsform;
- Fig. 4
- eine Vorderansicht der Trainingsmaschine gemäß Fig. 3 mit einem Unterschenkel und
Fuß eines Benutzers;
- Fig. 5
- eine Rückansicht der Trainingsmaschine gemäß Fig. 4;
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung des Fußes in einer neutralen Stel- lung; und
- Fig. 7
- eine schematische Darstellung des Fußes bei angehobenem Sprung- gelenk.
[0015] Fig. 1 zeigt in einer schematischen Darstellung eine vorschlagsgemäße Trainingsmaschine
1 im Sinne der vorliegenden Erfindung. Die Trainingsmaschine 1 ist zum Training des
Sprunggelenks 2 eines Fußes 3 ausgebildet.
[0016] Die Trainingsmaschine 1 weist vorschlagsgemäß mindestens eine Bewegungsachse 4 auf,
die der anatomischen bzw. funktionellen Gelenkachse eines menschlichen Gelenks - hier
des Sprunggelenks 2 - zumindest im wesentlichen entspricht und/oder von den eingangs
genannten Koordinatenachsen abweicht.
[0017] Die Bewegungsachse 4 ist in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet. Die Draufsicht bzw.
der im wesentlichen horizontale Schnitt gemäß Fig. 2 zeigt die Bewegungsachse 4 ebenfalls.
[0018] Die Bewegungsachse 4 in der Trainingsmaschine 1 verläuft beim Darstellungsbeispiel
vorzugsweise zumindest im wesentlichen um den Winkel α von etwa 42° +/- 9° zur Fußsohle
5 geneigt, besonders bevorzugt in Laufrichtung nach oben, wie in Fig. 1 angedeutet.
[0019] Die Bewegungsachse 4 ist alternativ oder zusätzlich zur Hauptebene H des Fußes 3
in Laufrichtung zumindest im wesentlichen um den Winkel β von etwa 23° +/-10° nach
innen geneigt, wobei die Hauptebene H des Fußes 3 vertikal bzw, senkrecht zur Fußsohle
5 und in Laufrichtung verläuft (Fig. 2).
[0020] Die Trainingsmaschine 1 weist eine Fußaufnahme 6 zur Aufnahme des Fußes 3, insbesondere
der Fußsohle 5, auf. Die Fußaufnahme 6 ist insbesondere plattenartig, starr, sohlenartig
und/oder schuhartig ausgebildet.
[0021] Beim Darstellungsbeispiel weist die Fußaufnahme 6 eine Fersenaufnahme 7 und eine
Halterung 8 für den Vorderfußbereich, insbesondere im Bereich der Zehenknöchel, beispielsweise
ein vorzugsweise verstellbares Band, auf.
[0022] Die Trainingsmaschine 1 weist vorzugsweise ein Gelenk 9 auf, das die Fußaufnahme
6 um die Bewegungsachse 4 drehbar bzw. schwenkbar, insbesondere an einem Gestell G,
lagert. Die Bewegungsachse 4 ist vorzugsweise durch das Gelenk 9 festgelegt.
[0023] Die Bewegungsachse 4 verläuft vorzugsweise durch das Sprunggelenk 2. Um dies anpassen
zu können und/oder die Bewegungsachse 4 in ihrer Neigung zu verändern, weist die Trainingsmaschine
1 vorzugsweise geeignete Einstelleinrichtungen auf. Beispielsweise können die Fersenaufnahme
7 und/oder Halterung 8 derart verstellbar sein, daß der Fuß 3 in Längsrichtung (Laufrichtung)
verschiebbar bzw. justierbar ist. Weiter kann die bereits genannte Neigung der Bewegungsachse
4 beispielsweise durch entsprechende Quergelenke zwischen dem Gelenk 9 und der Fußaufnahme
6 oder auf sonstige geeignete Weise einstellbar sein.
[0024] Die Trainingsmaschine 1 weist vorzugsweise eine Aufnahme bzw. Halterung 10 für den
dem Fuß 3 zugeordneten Unterschenkel 11 auf. Die Aufnahme 10 kann beispielsweise ein
Polster 12 und ein zugeordnetes Band 13, beispielsweise ein Klettband, oder dergleichen
aufweisen, um eine sichere Fixierung des Unterschenkels 11 zu ermöglichen. Besonders
bevorzugt ist die Aufnahme 10 derart ausgebildet, daß der Unterschenkel 11 im Bereich
des Knies 14 oder unmittelbar darunter fixierbar ist. Zur optimalen Anpaßbarkeit ist
die Aufnahme 10 dann insbesondere in der Höhe bzw. relativ zur Fußaufnahme 6 bzw.
am Gestell G verstellbar.
[0025] Vorzugsweise kann die jeweilige Bewegung um die Bewegungsachse 4 gegen eine insbesondere
statische, dynamische und/oder einstellbare Kraft erfolgen. Besonders bevorzugt wirkt
die Kraft in Rückstellrichtung. Jedoch kann grundsätzlich auch eine Kraft nur bei
Bewegung - beispielsweise in der Art einer Reibungskraft - auftreten. Des weiteren
kann die Kraft auch weg- bzw. winkelabhängig variieren und/oder in Abhängigkeit von
der Bewegungsrichtung variieren.
[0026] Beim Darstellungsbeispiel weist die Trainingsmaschine 1 eine Einrichtung 15 zur Erzeugung
einer entsprechenden Kraft, insbesondere einer Rückstellkraft, auf. Insbesondere bewirkt
die Einrichtung 15 eine Rückstellung der Fußaufnahme 6 in eine neutrale, beispielsweise
zumindest im wesentlichen horizontale Stellung.
[0027] Die Einrichtung 15 weist beim Darstellungsbeispiel einen am Gelenk 9 bzw. an der
Fußaufnahme 6 angreifenden Schwenkhebel 16 mit einer zugeordneten Feder 17 auf. Jedoch
sind hier auch andere konstruktive Lösungen möglich.
[0028] Beim Darstellungsbeispiel weist die Trainingsmaschine 1 insbesondere nur eine Bewegungsachse
4 auf, Jedoch ist es auch möglich, mehrere Bewegungsachsen zu überlagern und/oder
komplexere Bewegungen zu ermöglichen.
[0029] Die vorschlagsgemäße Trainingsmaschine 1 gestattet ein besonders effektives und anatomisch
richtiges Trainieren des Sprunggelenks 2.
[0030] Die Figuren 3 bis 5 zeigen eine zweite Ausführungsform der vorschlagsgemäßen Trainingsmaschine
1. Die zweite Ausführungsform entspricht in der Funktionsweise zumindest im wesentlichen
der ersten Ausführungsform. Gleiche oder ähnliche Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen
versehen, wobei die bisherigen Ausführungen und Erläuterungen entsprechend oder ergänzend
gelten.
[0031] Figur 3 zeigt die Trainingsmaschine 1 gemäß der zweiten Ausführungsform ohne Fuß
bzw. Bein. Die Fersenaufnahme bzw. Kappe 7 ist hier vorzugsweise sowohl nach vorne
und hinten als auch rechts und links verstellbar.
[0032] Die Einrichtung 15 ist bei der zweiten Ausführungsform anders ausgebildet. Insbesondere
ist ein elastisches Element 18 vorgesehen, das vorzugsweise im Bereich des vorderen
Fußes an der Fußaufnahme 6 angreift und insbesondere am Gestell G widergelagert ist.
[0033] Figur 4 zeigt die Trainingsmaschine 1 mit aufgenommenen Fuß 3 und fixiertem Unterschenkel
11.
[0034] Bei der zweiten Ausführungsform ist die Unterschenkelaufnahme 10 und/oder die Fußaufnahme
6 höhenverstellbar.
[0035] Figur 5 zeigt die Trainingsmaschine mit aufgenommenen Fuß 3 von hinten.
[0036] Figur 6 zeigt in einer ausschnittsweisen schematischen Darstellung den Fuß 3 in einer
neutralen Stellung des Sprunggelenks 2. Figur 7 zeigt in einer zu Figur 6 korrespondierenden
Darstellung den pronierten, außen angehobenen Fuß 3. Der Fuß 3 ist also um die Bewegungsachse
4 im Sprunggelenk 2 nach oben angehoben.
[0037] Einzelne Merkmale und Aspekte der Ausführungsform können auch beliebig miteinander
kombiniert und/oder bei sonstigen Trainingsmaschinen eingesetzt werden.
1. Trainingsmaschine (1), insbesondere zum Krafttraining, Koordinierungstraining und/oder
Konditionstraining, wobei die Trainingsmaschine (1) mindestens eine Bewegungsachse
(4), die der anatomisch/funktionellen Gelenkachse eines menschlichen Gelenks, nämlich
des Sprunggelenks (2), zumindest im wesentlichen entspricht, und eine Fußaufnahme
(6) für einen Fuß (3), die um die Bewegungsachse (4) schwenkbar ist, aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fußaufnahme (6) höhenverstellbar ist.
2. Trainingsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsachse (4) einstellbar, insbesondere an den jeweiligen Benutzer anpaßbar
ist.
3. Trainingsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trainingsmaschine (1) zum Training der Skelettmuskulatur ausgebildet ist.
4. Trainingsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsachse (4) der Trainingsmaschine (1) um 42° +/- 9° zur Fußsohle (5) und/oder
um 23° +/- 10° zur Hauptebene (H) des Fußes (3) in Laufrichtung nach innen geneigt
ist, wobei die Hauptebene (H) des Fußes (3) vertikal zur Fußsohle (5) und in Laufrichtung
verläuft.
5. Trainingsmaschine einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsachse (4) durch das Sprunggelenk (11) verläuft.
6. Trainingsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtung der Bewegungsachse (4) - insbesondere die Neigung zur Fußsohle (5)
und/oder zur Hauptebene des Fußes (3) - einstellbar ist,
7. Trainingsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußaufnahme (6) eine Fersenhalterung (7) und/oder Halterung (8) des Vorfußes
aufweist.
8. Trainingsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fersenaufnahme bzw. -kappe (7) nach vorne und hinten verstellbar ist.
9. Trainingmaschine einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußaufuahme (6) zumindest im wesentlichen starr und/oder plattenartig und/oder
fußsohlenartig und/oder schuhartig ausgebildet ist.
10. Trainingsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trainingsmaschine (1) eine Halterung bzw. Befestigung (10) für einen Unterschenkel
(11), insbesondere im Bereich des Knies (14) oder benachbart zu dem Knie (14), aufweist.
11. Trainingsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bewegen, insbesondere Schwenken, um die Bewegungsachse (4) gegen eine statische,
dynamische und/oder einstellbare Kraft, insbesondere Federkraft, Gewichtskraft oder
hydraulische Kraft, erfolgt.
1. A training machine (1), in particular for body building, coordination training and/or
fitness training, wherein the training machine (1) has at least one movement axis
(4) corresponding at least substantially to the anatomic/functional joint axis of
a human joint, i.e. the ankle joint (2), and a footrest (6) for a foot (3), pivotable
about the movement axis (4),
characterized in that foot rest (6) is height-adjustable.
2. The training machine according to claim 1, characterized in that the movement axis (4) is adjustable, in particular adaptable to the respective user.
3. The training machine according to claim 1 or 2, characterized in that the training machine (1) is made for training the skeletal muscles.
4. The training machine according to any of the preceding claims, characterized in that the movement axis (4) of the training machine (1) is tilted inwards in the running
direction by 42° +/- 9° with respect to the sole of foot (5) and/or by 23° +/- 10°
with respect to the main plane (H) of the foot (3), with the main plane (H) of the
foot (3) extending vertically to the sole of foot (5) and in the running direction.
5. The training machine according to any of the preceding claims, characterized in that the movement axis (4) extends through the ankle joint (11).
6. The training machine according to any of the preceding claims, characterized in that the alignment of the movement axis (4) - in particular the inclination with respect
to the sole of foot (5) and/or the main plane (H) of the foot (3) - is adjustable.
7. The training machine according to any of the preceding claims, characterized in that the foot rest (6) has a heel attachment (7) and/or a forefoot attachment (8).
8. The training machine according to any of the preceding claims, characterized in that the heel rest or cap (7) is forward and backward adjustable.
9. The training machine according to any of the preceding claims, characterized in that the footrest (6) is made to be at least substantially rigid and/or like a plate and/or
like a sole of foot and/or like a shoe.
10. The training machine according to any of the preceding claims, characterized in that the training machine (1) has an attachment or fixture (10) for a lower leg (11),
in particular in the area of the knee (14) or close to the knee (14).
11. The training machine according to any of the preceding claims, characterized in that moving, in particular pivoting, about the movement axis (4) is done against a static,
dynamic and/or adjustable force, in particular an elastic force, a weight, or a hydraulic
force.
1. Machine d'entraînement (1), en particulier pour la musculation, l'entraînement à la
coordination et/ou la mise en condition, dans laquelle la machine d'entraînement (1)
présente au moins un axe de mouvement (4) qui correspond au moins substantiellement
à l'axe d'articulation anatomique/fonctionnel d'une articulation humaine, notamment
de l'articulation du pied (2), et un support de pied (6) pour un pied (3), pivotant
autour de l'axe de mouvement (4),
caractérisée en ce que le support de pied (6) est réglable en hauteur.
2. Machine d'entraînement selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'axe de mouvement (4) est réglable, en particulier adaptable à l'utilisateur respectif.
3. Machine d'entraînement selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la machine d'entraînement (1) est réalisée pour entraîner les muscles squelettiques.
4. Machine d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'axe de mouvement (4) de la machine d'entraînement (1) est incliné vers l'intérieur
de 42° +/- 9° par rapport à la plante du pied (5) et/ou de 23° +/- 10° par rapport
au plan principal (H) du pied (3) dans la direction de la marche, le plan principal
(H) du pied (3) s'étendant verticalement à la plante du pied (5) et dans la direction
de la marche.
5. Machine d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'axe de mouvement (4) passe par l'articulation du pied (11).
6. Machine d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'alignement de l'axe de mouvement (4) - en particulier l'inclinaison par rapport
à la plante du pied (5) et/ou au plan principal du pied (3) - est réglable.
7. Machine d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le support de pied (6) présente une attache de talon (7) et/ou une attache (8) pour
l'avant-pied.
8. Machine d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'attache ou le dispositif de maintien de talon (7) est réglable vers l'avant et
vers l'arrière.
9. Machine d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le support de pied (6) est réalisé de façon au moins substantiellement rigide et/ou
à la manière d'un plateau et/ou à la manière d'une plante du pied et/ou à la manière
d'une chaussure.
10. Machine d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la machine d'entraînement (1) présente une attache ou fixation (10) pour le bas de
la jambe (11), en particulier au niveau du genou (14) ou à proximité du genou (14).
11. Machine d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le mouvement, en particulier le pivotement, autour de l'axe de mouvement (4) s'effectue
contre une force statique, dynamique et/ou réglable, en particulier une force de ressort,
un poids ou une force hydraulique.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente