(19)
(11) EP 1 724 114 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
01.12.2010  Patentblatt  2010/48

(21) Anmeldenummer: 06010014.6

(22) Anmeldetag:  16.05.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B41F 13/193(2006.01)
B41F 7/02(2006.01)
B41N 10/04(2006.01)

(54)

Rollenrotationsdruckmaschine mit mindestens einem Druckwerk

Rotary printing machine with at least one printing group

Machine d'impression rotative avec au moins un groupe d'impression


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT

(30) Priorität: 19.05.2005 DE 102005022986

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.11.2006  Patentblatt  2006/47

(73) Patentinhaber: manroland AG
63075 Offenbach/Main (DE)

(72) Erfinder:
  • Herold, Roman
    86156 Augsburg (DE)
  • Knauer, Peter
    86692 Münster/Lech (DE)
  • Singler, Josef
    86637 Binswangen (DE)

(74) Vertreter: Ulrich, Thomas 
manroland AG Intellectual Property (IP)
86219 Augsburg
86219 Augsburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 659 585
WO-A-03/016057
DE-A1- 19 911 180
EP-A2- 0 571 909
DE-A1- 19 815 294
GB-A- 2 273 464
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Offset-Rollenrotationsdruckmaschine mit mindestens einem Druckwerk, das zwei Plattenzylinder-/ Gummizylinderpaare aufweist, wobei auf den Gummizylindern hülsenförmige Drucktücher in Form von Sleeves aufschiebbar sind und eine Bedruckstoffbahn zwischen den Gummizylindern bedruckbar ist.

    [0002] Derartige Offset-Rollenrotationsdruckmaschinen sind seit mehreren Jahren im Einsatz. Bei diesen bekannten Maschinen weisen sowohl jeweils die Plattenzylinder - auch Formzylinder genannt - als auch die Gummizylinder - auch Transferzylinder genannt - einen so genannten einfachen Umfang auf. Dies heißt, dass sich jeweils bei einer Umdrehung der Plattenzylinder und Gummizylinder der Plattenzylinder einmal auf dem Gummizylinder abrollt, denn die Umfängen beider Zylinder sind gleich groß. Darüber hinaus gibt es auch insbesondere im Illustrationsdruck derartige Offset-Rollenrotationsdruckmaschinen, die mit herkömmlichen Gummitüchern arbeiten, d.h. die Gummituchzylinder weisen axiale Spannkanäle auf, in denen die Enden der auf die Gummizylinder aufzuspannenden Drucktücher fixierbar sind. Offset-Rollenrotationsdruckmaschinen mit axialen Spannkanälen in den Gummituchzylindern erzeugen aufgrund der relativ großen Breite der Gummizylinder-Gruben Schwingungen, die die Qualität des Druckes ungünstig beeinflussen. Insbesondere mit zunehmender Länge der Zylinder, d.h. mit zunehmender Breite der Druckmaschine, werden diese Schwingungen größer, da sich auch zunehmend die fehlende Steifigkeit eines einfach großen Gummizylinders nachteilig bemerkbar macht. Deshalb wurden bisher Offset-Rollenrotationsdruckmaschinen mit so genannten doppelt großen Gummizylindern ausgestattet, d.h. die Gummizylinder weisen im Vergleich zu den Plattenzylindern einen doppelten Umfang auf, während die Plattenzylinder einen einfachen Umfang aufweisen.

    [0003] Bei dem Einsatz der Sleevetechnologie, d.h. bei der Verwendung von hülsenförmigen Drucktüchern erübrigt sich die Verwendung von Spannschlitzen in den Gummizylindern, so dass bisher diese genannten Sleevemaschinen - also Gummizylinder mit hülsenförmigen Drucktüchern - keinen doppelten Umfang, sondern ausschließlich einen einfachen Umfang aufweisen konnten. Bei den bisher gebauten Sleevemaschinen war dies ausreichend.

    [0004] Die WO 03/016057 A1 offenbart eine Offset-Rollenrotationsdruckmaschine mit mindestens einer Druckeinheit, die aus einem ersten Druckwerk mit einem ersten Plattenzylinder und einem ersten Gummizylinder und aus einem zweiten Druckwerk mit einem zweiten Plattenzylinder und einem zweiten Gummizylinder besteht, wobei zwischen den Gummizylindern eine Bedruckstoffbahn durchführbar ist, so dass diese beidseitig mit einem Druck versehen werden kann, und wobei die Plattenzylinder jeweils mit einer endlichen Platte versehen werden können, deren Enden in Spannschlitzen der Plattenzylinder fixierbar sind, und wobei auf die Gummizylinder ein rohrförmiges Gummituch axial aufschiebbar ist und die Gummizylinder einen doppelten Umfang und die Plattenzylinder einen einfachen Umfang aufweisen, und wobei die Längen der Zylinder mehr als 1400 mm beträgt, wobei die Durchmesser der Zylinder in Achsrichtung gesehen gleichförmig sind.

    [0005] Die EP 0659 585 A1 offenbart rohrförmige Gummitücher bzw. Gummisleeves mit in Axialrichtung variierenden Durchmessern oder Materialeigenschaften.

    [0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Offset-Rollenrotationsdruckmaschinen für den Einsatz der Sleevetechnologie zu schaffen, d.h. den Einsatz von hülsenförmigen Drucktüchern zu ermöglichen, die eine größere Breite als die bisher bekannten Druckmaschinen aufweisen können und in denen somit Bedruckstoffbahnen mit großer Breite bedruckbar sind, wobei für die Plattenzylinder einfache Umfänge eingesetzt werden können, ohne dass es zu unkontrollierbar hohen Biegeschwingungen kommt.

    [0007] Diese Aufgabe wird durch die Anwendung aller Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen.

    [0008] Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Offset-Rollenrotationsdruckmaschine liegt darin, dass bei diesen keine unkontrollierbare hohe Durchbiegung an den Gummizylindern auftritt und somit auch bei breiten, d.h. bei Maschinen für große Bahnbreiten eine hohe Druckqualität möglich ist, ohne dass eine Modifikation an den Gummizylinderdurchmessern in Axialrichtung oder unterschiedliche Kompressibilitäten oder Gummischichtdicken in Axialrichtung der Zylinder erforderlich sind, wobei damit eine stabile Bahnförderung bei den erfindungsgemäß aufgebauten Offset-Rollenrotationsdruckmaschinen gewährleistet ist, und sich ein guter registerhaltiger Druck ergibt.

    [0009] Im Nachfolgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles beschrieben, wobei Bezug auf die beiliegende Figur genommen wird.

    [0010] In dieser ist ein Druckwerk 20 einer Offset-Rollenrotationsdruckmaschine beschrieben, in der vorzugsweise eine Bedruckstoffbahn 1 horizontal zwischen zwei Gummizylindern 2, 3 hindurchführbar ist, so dass die Bedruckstoffbahn 1 beidseitig mit einem Druck versehen werden kann.

    [0011] Auf den Gummizylindern 2, 3 - auch Übertragungszylinder oder Transferzylinder genannt - ist gemäß der Erfindung jeweils eine axial auf die Gummituchzylinder 2, 3 aufschiebbare Gummihülse als ein hülsenförmiges Gummituch 4, 6 aufschiebbar. Während diesem Vorgang können bekanntlich die Zylinder 2, 3 in der Maschine verbleiben, wobei lediglich an einer Seite der Zylinder 2, 3 jeweils zum Wechseln einer Gummihülse bzw. eines hülsenförmigen Gummituches 4, 6 die Lagerung freigelegt wird, so dass die aufzubringenden hülsenförmigen Gummitücher 4, 6 durch die Seitenwand hindurch axial auf die Gummituchzylinder 2, 3 aufschiebbar sind. Vorzugsweise weisen die hülsenförmigen Gummitücher 4, 6 einen metallischen Träger, z.B. aus Nickel oder einen Träger aus CFK auf, der durch Luft expandierbar ist, so dass sich ein leichtes Aufbringen der hülsenförmigen Gummitücher 4, 6 auf die Zylinder 2, 3 durch die Seitenwand der Druckmaschine ergibt.

    [0012] Auf den Trägerhülsen sind vorzugsweise mehrschichtige Gummilagen aufgebracht, von denen eine Gummilage bzw. Gummischicht kompressibel ist, wobei außen das hülsenförmige Gummituch 4, 6 jeweils eine Druckfläche aufweist, wie mit dem Bezugszeichen 5 des hülsenförmigen Gummituches 4 angedeutet. Eine solche Druckfläche 5 kann jeweils durch eine separate Schicht gebildet werden, die die Außenlage bzw. Außenschicht des hülsenförmigen Gummituches 4 bzw. 6 bildet. Üblicherweise werden solche hülsenförmigen Gummitücher 4, 6 auch als Gummisleeves bezeichnet und die Gummischichten können endlos ausgebildet sein oder sie können einen Stoß, d.h. einen Spalt aufweisen, der auch mit einem Material ausgefüllt werden kann. In diesem Fall müssen die hülsenförmigen Gummitücher jeweils registergerecht, d.h. in einer bestimmten Umfangsposition auf die Gummizylinder 2, 3 aufgebracht werden. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der dargestellten Offset-Rollenrotationsdruckmaschine ist es trotz großer Maschinenbreite von über 1400 mm nicht zwingend erforderlich, in Achsrichtung (10) die Durchmesser der Zylinderkörper zu verändern oder die Gummischichten in Achsrichtung mit unterschiedlicher Kompressibilität oder Dicke auszubilden, oder die Gummisleeves mit unterschiedlichen Durchmessern vom Rand zur Mitte auszustatten, um den Durchbiegungen und den daraus resultierenden Bahnförderproblemen der bekannten Gummizylinder mit einfachem Umfang entgegenzuwirken. Die erfindungsgemäßen Gummizylinder 2, 3 erfordern also diese Maßnahmen, wie sie bei bekannten Sleevemaschinen mit größerer Breite eingesetzt werden, nicht mehr.

    [0013] Jedem der einfach großen Plattenzylinder mit Spannschlitzen 12, 13 zum Fixieren der Druckplatten ist ein Farbwerk 14, 16 und ein Feuchtwerk 15, 17 zugeordnet, so dass die auf den Plattenzylindern 10, 11 angeordneten Druckplatten in herkömmlicher Weise fixierbar sind.

    [0014] In der Zeichnung ist gestrichelt dargestellt, dass herkömmliche Maschinen, bei denen keine Sleevetechnik eingesetzt wird, die Gummizylinder 2, 3 mindestens einen axial verlaufenden Spannkanal 18, 19 aufweisen müssen, um das aufzulegende Gummituch jeweils mit seinen Enden auf den Gummizylindern 2, 3 zu fixieren. Wie dargelegt, erübrigen sich diese Spannkanäle 18, 19 bei Druckmaschinen mit Sleevetechnik, jedoch wurden bisher Maschinen mit Sleevetechnik jeweils mit Gummizylindern mit einfachem Umfang eingesetzt, wobei, wie dargelegt, zur Vermeidung von Pressungsunterschiede entweder Modifikationen an den Zylinderdurchmessern in Achsrichtung gesehen vorgenommen oder die Kompressibilität oder Gummischichtdicke wurde in Achsrichtung unterschiedlich ausgebildet, so dass bei derartigen schlanken Gummizylindern den Bahnförderproblemen entgegengewirkt werden konnte.

    [0015] Die erfindungsgemäße Verwendung von Gummituchzylindern mit doppeltem Umfang verbessert auch die Zugänglichkeit zu den einzelnen Komponenten der Druckwerke 20 im Vergleich zu Maschinen mit Gummizylindern, die einen einfachen Umfang aufweisen.


    Ansprüche

    1. Offset-Rollenrotationsdruckmaschine mit mindestens einer Druckeinheit, die aus einem ersten Druckwerk mit einem ersten Plattenzylinder (10) und einem ersten Gummizylinder (2) und aus einem zweiten Druckwerk mit einem zweiten Plattenzylinder (11) und einem zweiten Gummizylinder (13) besteht, zum beidseitigen Bedrucken einer zwischen den Gummizylindern (2, 3) durchführbaren Bedruckstoffbahn (1), und wobei die Plattenzylinder (2, 3) jeweils mit einer endlichen Platte versehen sind, deren Enden in Spannschlitzen (12, 13) der Plattenzylinder (10, 11) fixiert sind, und wobei auf die Gummizylinder (2, 3) ein rohrförmiges Gummituch (4, 6) axial aufgeschoben ist und die Gummizylinder (2, 3) einen doppelten Umfang und die Plattenzylinder (10, 11) einen einfachen Umfang aufweisen, wobei die Längen der Zylinder (2, 3; 10, 11) mehr als 1400 mm betragen, und wobei die Durchmesser der Zylinder (2, 3; 10, 11) in Achsrichtung gesehen gleichförmig sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchmesser der rohrförmigen Gummitücher (4, 6) in Achsrichtung gesehen gleichförmig sind, wobei die rohrförmigen Gummitücher (4, 6) jeweils eine durch Luft expandierbare, metallische Trägerhülse, auf der Trägerhülse aufgebrachte mehrschichtige Gummilagen, von denen eine Gummilage kompressibel ist, und eine als separate Schicht ausgebildete, eine Außenlage des Gummituchs bildende Druckfläche (5) aufweisen, und dass die Dicke und die Steifigkeit der Gummilagen der rohrförmigen Gummitücher (4, 6) in Achsrichtung gesehen gleichförmig sind.
     
    2. Offset-Rollenrotationsdruckmaschine mit mindestens einer Druckeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gummizylinder (3) durch einen Motor (7) antreibbar ist und über eine Stirnverzahnung von diesem Gummizylinder (6) der zugeordnete Plattenzylinder (11) antreibbar ist.
     
    3. Offset-Rollenrotationsdruckmaschine mit mindestens einer Druckeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummizylinder (2, 3) eine Innenkühlung aufweisen.
     
    4. Offset-Rollenrotationsdruckmaschine mit mindestens einer Druckeinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummischicht (5) eines rohrförmigen Gummituches (4) in Achsrichtung einen Spalt aufweist, und dass an dem Gummizylinder (2) eine Umfangsregistermarkierung vorgesehen ist, auf die das rohrförmige Gummituch (4) nach dem Aufschieben auf den Gummizylinder (2) in Umfangsrichtung registergerecht positionierbar ist.
     
    5. Offset-Rollenrotationsdruckmaschine mit mindestens einer Druckeinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Gummizylinder (2, 3) mit einem separaten Antriebsmotor (7) verbunden ist und dass jeweils der zugehörige Plattenzylinder (13, 11) über eine Stirnverzahnung von dem zugeordneten Gummizylinder (2, 3) antreibbar ist und dass jedem Plattenzylinder (10, 11) ein Farbwerk (16, 14) und ein Feuchtwerk (17, 15) zugeordnet ist.
     


    Claims

    1. An offset web-fed rotary printing machine having at least one printing unit which consists of a first printing group with a first plate cylinder (10) and a first blanket cylinder (2) and of a second printing group with a second plate cylinder (11) and a second blanket cylinder (13), for double-side printing on a printing-material web (1) that can be guided through between the blanket cylinders (2, 3), and wherein the plate cylinders (2, 3) are each provided with an end plate whose ends are fixed in clamping slots (12, 13) of the plate cylinders (10, 11), and wherein a tubular rubber blanket (4, 6) is slid axially onto the blanket cylinders (2, 3), and the blanket cylinders (2, 3) have a double circumference and the plate cylinders (10, 11) have a single circumference, wherein the lengths of the cylinders (2, 3; 10, 11) amount to more than 1400 mm, and wherein the diameters of the cylinders (2, 3; 10, 11) are uniform when viewed in the axial direction, characterised in that the diameters of the tubular rubber blankets (4, 6) are uniform when viewed in the axial direction, wherein the tubular rubber blankets (4, 6) each have a metallic carrier sleeve that can be expanded by air, multi-layer rubber layers applied to the carrier sleeve, of which one rubber layer is compressible, and a printing area (5) that is formed as a separate layer and forms an outer layer of the rubber blanket, and in that the thickness and the rigidity of the rubber layers of the tubular rubber blankets (4, 6) are uniform when viewed in the axial direction.
     
    2. An offset web-fed rotary printing machine having at least one printing unit according to claim 1, characterised in that one blanket cylinder (3) can be driven by a motor (7), and the associated plate cylinder (11) can be driven by way of a spur gear construction of this blanket cylinder (6).
     
    3. An offset web-fed rotary printing machine having at least one printing unit according to claim 1 or 2, characterised in that the blanket cylinders (2, 3) have inner cooling.
     
    4. An offset web-fed rotary printing machine having at least one printing unit according to one of the preceding claims, characterised in that the rubber layer (5) of one tubular rubber blanket (4) has a gap in the axial direction, and in that provided on the blanket cylinder (2) there is a circumferential register marking onto which the tubular rubber blanket (4) after being slid onto the blanket cylinder (2) can be positioned in the circumferential direction in a manner true to register.
     
    5. An offset web-fed rotary printing machine having at least one printing unit according to one of the preceding claims, characterised in that each blanket cylinder (2, 3) is connected to a separate drive motor (7), and in that in each case the accompanying plate cylinder (13, 11) can be driven by way of a front tooth construction of the associated blanket cylinder (2, 3), and in that associated with each plate cylinder (10, 11) there is an inking unit (16, 14) and a dampening unit (17, 15).
     


    Revendications

    1. Machine d'impression Offset à bobine comportant au moins une unité d'impression formée d'un premier groupe d'impression composé d'un premier cylindre porte-plaques (10) et d'un premier cylindre de blanchet (2) ainsi qu'un second groupe d'impression comprenant un second cylindre porte-plaques (11) et un second cylindre de blanchet (13) pour imprimer les deux faces d'une bande de matière d'impression (1) passant entre les cylindres de blanchet (2, 3),

    - les cylindres porte-plaques (2, 3) étant munis chacun d'une plaque de longueur finie dont les extrémités sont fixées dans des fentes de serrage (12, 13) du cylindre porte-plaques (10, 11) et

    - un blanchet tubulaire (4, 6) est emmanché axialement sur les cylindres de blanchet (2, 3) et

    - les cylindres de blanchet (2, 3) ont une périphérie double et les cylindre porte-plaques (10, 11) ont une périphérie simple,

    - la longueur des cylindres (2, 3, 10, 11) étant supérieur à 1400 mm et

    - le diamètre des cylindres (2, 3, 10, 11) dans la direction axiale est identique,
    caractérisée en ce que

    - le diamètre des blanchets tubulaires (4, 6) dans la direction axiale est identique

    - les blanchets tubulaires (4, 6) comportent chacun un manchon de support, métallique, expansé par de l'air, plusieurs couches de caoutchouc appliquées sur le manchon de support et parmi celles-ci une couche de caoutchouc est compressible et une surface d'impression (5) réalisée sous la forme d'une couche séparée constituant la surface extérieure du blanchet et

    - l'épaisseur et la rigidité des couches en caoutchouc du blanchet tubulaire (4, 6) sont identiques dans la direction axiale.


     
    2. Machine d'impression rotative Offset à bobine comportant au moins une unité d'impression selon la revendication 1,
    caractérisée en ce que
    un cylindre de blanchet (3) est entraîné par un moteur (7) et par sa denture frontale, il entraîne le cylindre porte-plaque (11) associé.
     
    3. Machine d'impression rotative Offset à bobine comportant au moins une unité d'impression selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisée en ce que
    les cylindres de blanchet (2, 3) ont un refroidissement intérieur.
     
    4. Machine d'impression rotative Offset à bobine comportant au moins une unité d'impression selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    la couche de caoutchouc (5) d'un blanchet tubulaire (4) présente un intervalle dans la direction axiale et
    le cylindre de blanchet (2) comporte un marquage de registre périphérique par rapport auquel se positionne le blanchet tubulaire (4) après avoir été emmanché sur le cylindre de blanchet (2), en étant mis en correspondance de registre dans la direction périphérique.
     
    5. Machine d'impression rotative Offset à bobine comportant au moins une unité d'impression selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    chaque cylindre de blanchet (2, 3) est relié à un moteur distinct (7) et chaque fois le cylindre porte-plaque (13, 11) correspondant est entrainé par le cylindre porte blanchet (2, 3) associé par une denture frontale et un encrier (16, 14) et un dispositif de mouillage (17, 15) sont associes à chaque cylindre porte-plaques (10, 11).
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente