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(11) |
EP 2 088 293 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.12.2010 Patentblatt 2010/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.02.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zur Herstellung einer Anordnung, enthaltend ein Bauteil mit einer Isolation,
sowie eine derartige Anordnung
Method for producing an assembly, containing a component with an isolation and such
an assembly
Procédé de fabrication d'un agencement comprenant un composant doté d'une isolation,
et un tel agencement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
06.02.2008 DE 102008007873 11.11.2008 DE 102008056789
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.08.2009 Patentblatt 2009/33 |
| (73) |
Patentinhaber: BDD Beteiligungs GmbH |
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68169 Mannheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Becker, Michael
67480 Edenkoben (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schmitt, Meinrad |
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Reble & Klose
Rechts- und Patentanwälte
Konrad-Zuse-Ring 32 68163 Mannheim 68163 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 341 868 US-A1- 2005 224 284
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US-A- 4 238 454 US-B1- 6 540 046
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Anordnung, enthaltend
ein Bauteil mit einer Isolation, gemäß den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmalen. Des Weiteren bezieht sich die Erfindung auf eine derartige Anordnung.
[0002] Aus der
EP 1 840 350 A2 ist eine Anordnung der genannten Art bekannt, deren Bauteil insbesondere als Abgasrohr
einer Verbrennungsmaschine bzw. eines Motors ausgebildet ist und von einem heißen
Medium, nämlich dem Abgas, durchströmbar ist. Das Bauteil ist zumindest teilweise
von einer Isolierung bzw. Verkleidungsvorrichtung zwecks thermischer und/oder akustischer
Dämmung umgeben. Zur Festlegung der Isolation bezüglich des Bauteils sowie des Motors
oder sonstigen Aggregats ist eine Befestigungsvorrichtung vorgesehen, welche zweckmäßig
als eine Klemmvorrichtung ausgebildet ist, wobei ferner vorteilhaft ein federelastisches
Element vorgesehen ist. Diese Anordnung hat sich für viele Anwendungsfälle bewährt,
doch der erforderliche Herstellungs- und Fertigungsaufwand ist in weiteren Anwendungsfällen
weniger zweckmäßig.
[0003] In der
US 2005/0224284 A1 ist ein Auspuffdämpfer mit einem von Abgasen durchströmten Schalldämpfungskörper
beschrieben. Er umfasst eine Dämpfungsabdeckung, welche mittels Schrauben an der äußeren
Oberfläche des Schalldämpfungskörpers befestigt ist. Dabei weisen der Schalldämpfungskörper
eingeformte sickenartige Vertiefungen und die Dämpfungsabdeckung ausgeformte Erhöhungen
auf, die jeweils derart zueinander korrespondieren, dass die Erhöhungen der Dämpfungsabdeckung
in die Vertiefungen des Schalldämpfungskörpers eingebracht werden können. Es sind
Schraubverbindungen an diesen Kontaktstellen vorgesehen.
[0004] Die
US 4,238,454 zeigt den Aufbau eines Katalysators, der unter anderem zwei Abdeckschalen aufweist.
Jeweils zwischen einer der Abdeckschalen und einer in deren Inneren liegenden Gehäuseschale
ist eine Wärmeisolationsmatte angeordnet. Die Abdeckschalen weisen eine Reihe von
Vertiefungen auf, welche im zusammengebauten Zustand die Wärmeisolationsmatten gegen
die äußere Oberfläche der jeweiligen Gehäuseschale pressen und in ihrer Lage fixieren.
[0005] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Verfahren und ebenso
die Anordnung mit einem geringen konstruktiven Aufwand dahingehend weiterzubilden,
dass die Fertigung und/oder die Befestigung der Isolation auf dem Bauteil in einfacher
Weise durchführbar ist, wobei gleichwohl eine funktionssichere und/oder die Anforderungen
der Praxis erfüllende Befestigung erreicht werden soll. Vor allem im Hinblick auf
hohe Stückzahlen, wie beispielsweise in der Kraftfahrzeugtechnik oder im Motorenbau,
soll die Herstellung mit gleichbleibender und/oder reproduzierbarer Qualität durchführbar
sein Der Zeit- und/oder Montageaufwand bei der Herstellung der Anordnung und/oder
der Verbindung der Isolation mit dem Bauteil, insbesondere im Hinblick auf die korrekte
Positionierung der Isolation bezüglich des Bauteils, sollen reduziert werden.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt hinsichtlich des Verfahrens gemäß den im Patentanspruch
1 angegebenen Merkmalen. Bezüglich der Anordnung erfolgt die Lösung gemäß dem auf
die Anordnung gerichteten Patentanspruch.
[0007] Das erfindungsgemäße Herstellverfahren ermöglicht mit geringem Aufwand die Festlegung
und Verbindung der Isolation auf dem Bauteil, welches insbesondere von einem heißen
Medium, wie Abgas, durchströmbar ist. Das Bauteil enthält insbesondere als Ausfräsungen
ausgebildete Ausnehmungen, welchen korrespondierende Ausprägungen der Isolation zugeordnet
sind. Die Ausprägungen der Isolation greifen in die Ausnehmungen des Bauteils ein,
wodurch eine exakte Positionierung und Ausrichtung der Isolation bezüglich des Bauteils
bei der Montage sicher gestellt wird. Zuvor werden die Ausnehmungen in vorteilhafter
Weise in die äußere Oberfläche des Bauteils eingebracht, und zwar insbesondere durch
Fräsen vorgegebener Bereiche der Außenfläche des Bauteils. Die Ausnehmungen, welche
auch als Zentrierfräsungen bezeichnet werden können, werden vorteilhaft mit der gleichen
Anlage oder Bearbeitungsmaschine durchgeführt, mit welcher vorgegebene Teile oder
Bereiche des Bauteils bearbeitet werden. Das durch ein Gießverfahren gefertigte bevorzugt
aus Metall, bestehende Bauteil wird in bekannter Weise bearbeitet, insbesondere durch
Schleifen und/oder Fräsen an vorgegebenen Bereichen. Genannt seien hier beispielsweise
zur Verbindung mit einem Aggregat bzw. einer Brennkraftmaschine vorgesehene Bereiche
oder Teile, welche bevorzugt durch Schleifen und/oder Fräsen bearbeitet werden, um
insbesondere die Gussoberfläche zu egalisieren und/oder Zunderhaut zu entfernen, wobei
erfindungsgemäß ferner die genannten Ausnehmungen in die Oberfläche und/oder Außenfläche
des Bauteils eingebracht werden. Die Ausnehmungen, welche nachfolgend auch als Einfräsungen
oder Zentrierfräsungen bezeichnet werden, werden bevorzugt mittels einer Sonderfräsanlage,
beispielsweise einer Fünf-Achs-Fräse hergestellt, und zwar in vorteilhafter Weise
bei der Bearbeitung und/oder dem Bearbeitungsvorgang, mit welchem insbesondere Flansche
und/oder Bohrungen bearbeitet werden, welche zur Befestigung und/oder Verbindung des
Bauteils mit dem Aggregat vorgesehen sind. Es sei ausdrücklich festgehalten, dass
die Ausnehmungen nicht nur im Zusammenhang und/oder im Bereich der vorgenannten Flansche
oder Bohrungen oder dergleichen in das Bauteil eingebracht werden, sondern zusätzlich
oder alternativ an bzw. in solchen Bereichen der Außenfläche und/oder Oberfläche des
Bauteils, welche eine vorgegebene Positionierung der Isolation in Kombination mit
deren Ausprägungen ermöglichen.
[0008] In den erfindungsgemäß vorgegebenen Verbindungsbereichen der Isolation mit dem Bauteil
sind die genannten Ausnehmungen angeordnet, und durch das Abtragen und/oder Abschleifen
und/oder Fräsen der Oberfläche und/oder Außenfläche des Bauteils wird dieses für die
Herstellung einer Schweißverbindung mit der Isolation vorbereitet. Die als Formteil
ausgebildete Isolation, welche bevorzugt aus wenigstens zwei Teilschalen oder Halbschalen
aufgebaut ist und/oder als Integraldämmung ausgebildet ist und bevorzugt Folienhalbschalen,
insbesondere Edelstahlfolien-Halbschalen aufweist, enthält die genannten mit den Ausnehmungen
des Bauteils korrespondierenden und in diese eingreifenden Ausprägungen. Nach der
Positionierung der Isolation wird insbesondere durch Punktschweißen die feste Verbindung
zwischen der Isolation und dem Bauteil hergestellt, und zwar mit gleichbleibender
und/oder reproduzierbarer Qualität aufgrund der zuvor erfolgten Vorbereitung der Oberfläche
und/oder Außenfläche des Bauteils im Verbindungsbereich bzw. das Abfräsen oder Schleifen
der Gussoberfläche und/oder der Zunderhaut. Bevorzugt werden die Schweißverbindung
bzw. Schweißverbindungen insbesondere durch Punktschweißen, in den Ausnehmungen des
Bauteils und den in letztere eingreifenden Ausprägungen der Isolation vorgenommen.
Die Herstellung der Schweißverbindungen, bevorzugt durch Punktschweißen, ist in einfacher
Weise und mit hoher Präzision durchführbar, und zwar bevorzugt mittels Schweißautomaten,
wobei eine funktionssichere und dauerhafte Festlegung der Isolation auf dem Bauteil
sicher gestellt wird.
[0009] Die erfindungsgemäß hergestellte Anordnung zeichnet sich durch einen robusten und/oder
hochdauerbeständigen Aufbau aus. Aufgrund der in den Verbindungsbereichen mit den
Ausprägungen und den korrespondierenden Ausnehmungen vorhandenen unmittelbaren und/oder
dichten Anlage der Isolation am Bauteil wird nicht nur eine zuverlässige Abdichtung
erreicht, sondern auch ein Austreten der zumeist üblichen faserförmigen Dämmstoffe
verhindert, welche im Inneren der Isolation und/oder Integraldämmung vorhanden sind.
Es sei festgehalten, dass die Isolation , zumindest deren Außenmantel und/oder Innenmantel
aus Metall bzw. Metallfolien bevorzugt unter Bildung eines Innenraumes aufgebaut sind,
in welchem das Isolationsmaterial bzw. der Dämmstoff angeordnet ist.
[0010] In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung sind die in die Ausnehmungen des
Bauteils eingreifenden Ausprägungen der Isolation jeweils von einem Prägebereich umgeben,
welcher auf der dem Bauteil abgewandten Seite über die Oberfläche der Isolation in
einem vorgegebenen Abstand vorsteht. Der jeweilige Prägebereich wird ebenso wie die
in die entgegengesetzte Richtung, nämlich zum Bauteil hin, weisenden Ausprägungen,
bevorzugt im gleichen Verfahrensschritt hergestellt und/oder bevorzugt beim Formen
der Isolation und/oder deren Teilschalen, und zwar angepasst an die zu isolierende
Außenfläche des Bauteils. Mittels des Prägebereichs wird weiterhin eine optimierte
Anpassung und/oder ein sicheres Eingreifen und/oder eine funktionssichere Verschweißung
mit dem Bauteil ermöglicht. Insoweit wird vor allem der Tatsache Rechnung getragen,
dass das durch ein Gießverfahren gefertigte Bauteil eine Gusstoleranz mit Untergrenze
und Obergrenze aufweist. Die Isolation ist als Formteil ausgebildet und/oder an die
Außenkontur des Bauteils angepasst, und zwar insbesondere unter Berücksichtigung der
Obergrenze der Gusstoleranz. Ist das Bauteil im Bereich der Obergrenze der Gusstoleranz
gefertigt, so liegt die Isolation zumindest im Verbindungsbereich und/oder dem die
Ausnehmung umgebenden Bereich auf der Außenfläche und/oder der Zunderhaut des Bauteils
auf, so dass eine dichte Anlage der Isolation auf dem Bauteil erreicht ist. Ist hingegen
das Werkstück mit der Untergrenze der Gusstoleranz gefertigt, so ist nach Herstellung
der Schweißverbindung zunächst eine dichte Anlage der Isolation am Bauteil nicht vorhanden.
In einem weiteren erfindungswesentlichen Schritt erfolgt daher anschließend ein Nachprägen
der Isolation derart, dass diese an der Außenfläche des Bauteils anliegt, wobei ein
zunächst vorhandener Spalt zwischen der Isolation und der Oberfläche des Bauteils
geschlossen wird. Dies erfolgt gleichermaßen auch bei solchen Bauteilen, deren Oberflächen
im Toleranzbereich der Gusstoleranz liegen. Aufgrund des in bevorzugter Weise über
die Oberfläche der Isolation vorstehenden Prägebereichs wird beim Nachprägen ein Auffedern
und/oder Rückspringen der Isolation unterbunden.
[0011] Weiterbildungen und besondere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
und der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen angegeben.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten besonderen
Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne dass insoweit eine Beschränkung erfolgt.
Es zeigen:
- Fig. 1
- In perspektivischer und explosionsartiger Darstellung das als Abgaskrüm- mer ausgebildete
Bauteil und die aus zwei Halbschalen aufgebaute Isolati- on vor der Herstellung der
Anordnung,
- Fig. 2
- vergrößert das Detail A,
- Fig. 3, 4
- seitliche Ansichten der Anordnung bzw. des Krümmers mit der Isolation,
- Fig. 5
- eine Aufsicht auf die Anordnung bzw. den Krümmer mit der Isolation,
- Fig. 6
- schematisch eine Ansicht eines Fräsers und teilweise geschnitten das Bauteil bzw.
den Krümmer,
- Fig. 7, 8
- seitliche Ansichten eines weiteren Ausführungsbeispiels der Anordnung,
- Fig. 9, 10
- schematisch vergrößerte Detaildarstellungen des Bauteils unter Berück- sichtigung
der Gusstoleranz zusammen mit einem Teil der Isolation.
[0013] Fig. 1 zeigt das als Abgaskrümmer eines Motors ausgebildete Bauteil 2 sowie zwei
Teil- bzw. Halbschalen 4, 6 der Isolation, welche bevorzugt als Folienhalbschalen,
insbesondere Edeistahlfolienhalbschalen, einer Integraldämmung ausgebildet sind. Die
Isolation bzw. deren Halbschalen enthalten in bekannter Weise als Metallfolien ausgebildete
Innenwände und Außenwände, zwischen welchen ein mit Isoliermaterial gefüllter Innenraum
vorhanden ist. Das Bauteil 2 enthält eine vorgegebene Anzahl von Ausnehmungen 8, welche
insbesondere durch Fräsen in das Bauteil eingebracht und/oder als Zentrierfräsungen
ausgebildet sind. Korrespondierend und/oder analog zu den Ausnehmungen 8 enthält die
Isolation, hier deren Halbschalen 4, 6, Ausprägungen 10. Die Isolation und/oder deren
Teil- oder Halbschalen 4, 6 sind als Formteile ausgebildet und zumindest näherungsweise
an die Außenkontur des Bauteils 2 angepasst. Bei der Herstellung und/oder beim Zusammenbau
der Anordnung greifen die Ausprägungen 10 in die Ausnehmungen 8 des Bauteils 2 ein.
Hierdurch wird in bevorzugter Weise bei der Herstellung und/oder Montage eine exakte
Positionierung der Isolation bzw. deren Halbschalen 4, 6 bezüglich des Bauteils 2
hergestellt. Nachfolgend wird die dauerhafte Verbindung der Isolation mit dem Bauteil
2, insbesondere durch Verschweißen, bevorzugt Punktschweißen, hergestellt, und zwar
insbesondere im Bereich der jeweils einander zugeordneten und/oder ineinander greifenden
Ausprägungen 10 und Ausnehmungen 8. Es sei festgehalten, dass durch Einbringen der
Ausnehmungen 8 eine an der Außenfläche des als Gussstück ausgebildeten Bauteils 2
zunächst vorhandene Zunderhaut entfernt ist und somit im Bereich der jeweiligen Ausnehmung
8 und in diese eingreifende Ausprägung 10 problemlos und mit reproduzierbarer Qualität
die Verbindung durch Schweißen, insbesondere Punktschweißen, der Isolation mit dem
Bauteil 2 hergestellt wird. Das als Abgaskrümmer ausgebildete Bauteil 2 enthält in
bekannter Weise Flansche 14 zur Verbindung mit dem hier nicht weiter dargestellten
Motor. Beim Positionieren der beiden Teil- oder Halbschalen 4, 6 werden deren einander
zugewandten und/oder zugeordneten Ränder 17, 18 in Überlappung gebracht und nachfolgend
verschweißt.
[0014] In der Prinzipdarstellung gemäß Fig. 2 ist das Ineinandergreifen der Ausnehmung 8
des Bauteils 2 und der korrespondierend ausgebildeten und/oder angeordneten Ausprägung
10 der Isolation bzw. deren Halbschale 6 schematisch dargestellt. In der Praxis sind
die Ecken und Kanten zweckmäßig abgerundet oder angefast, um Spitzenbelastungen und
daraus resultierende Schäden zu vermeiden. Nach der Positionierung der Isolation und/oder
deren Halbschale 6 wird insbesondere durch Punktschweißen die feste Verbindung zwischen
der Isolation und dem Bauteil 2 hergestellt, wie mittels der strichpunktierten Linien
16 angedeutet.
[0015] Fig. 3,4 zeigen in seitlichen Ansichten ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäß
hergestellten Anordnung, enthaltend das Bauteil 2 und die Isolation bzw. deren Halbschalen
4, 6. Die in den Verbindungsbereichen und/oder Randbereichen jeweils in die zugeordneten
Ausnehmungen des Bauteils 2 eingreifenden Ausprägungen 10 sind, wie vorstehend erläutert,
durch Schweißen mit dem Bauteil 2 fest und dauerhaft verbunden.
[0016] Gemäß Fig. 5 enthalten die Halbschalen 4, 6 einander zugeordnete und zumindest teilweise
überlappend angeordnete Ränder 17, 18, welche mittels einer Schweißverbindung 19 miteinander
verbunden sind. Die Schweißverbindung 19 wird bevorzugt als Rollnahtschweißung ausgeführt.
Ferner wird die Schweißverbindung 19 bevorzugt nach dem Auflegen und/oder Positionieren
der Halbschalen 4, 6 auf dem Bauteil 2 hergestellt. Weiterhin wird diese Schweißverbindung
19 insbesondere nach dem Verschweißen der Halbschalen 4, 6 im Bereich der jeweiligen
Ausnehmung und der zugeordneten Ausprägung mit dem Bauteil 2 hergestellt. Somit werden
in vorteilhafter Weise Maßabweichungen ausgeglichen, zumal die Überlappung der Ränder
17,18 entsprechend variabel ausgebildet ist. Die Isolation 4, 6 ist als Formteil ausgebildet
und besitzt eine an die Außenkontur des Bauteils 2 angepasste Innenkontur, wobei eine
feste und/oder im Wesentlichen dichte Anlage, zumindest in den Randbereichen und/oder
durch das Verschweißen hergestellten Verbindungsbereichen, eine im Wesentlichen dichte
Anlage der Isolation 4, 6 an das Bauteil 2 besteht.
[0017] Fig. 6 zeigt schematisch einen Fräser 20, mit welchem in die Oberfläche 21 des hier
teilweise dargestellten Bauteils 2 die Ausnehmung 8 mit vorgegebener Tiefe 20 eingebracht
ist.
[0018] Fig. 7 und 8 zeigen seitliche Ansichten eines weiteren Ausführungsbeispiels, welches
im Wesentlichen dem der Figuren 3 bis 5 entspricht.
[0019] Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird die Isolation 4, 6 mittels der Ausprägungen,
welche bevorzugt zumindest näherungsweise in deren Randbereichen angeordnet sind,
durch Eingreifen in die zugeordneten und korrespondierend ausgebildeten Ausnehmungen
8 des Bauteils 2 auf diesem exakt positioniert. Nachfolgend wird eine gleichbleibende
und/oder prozesssichere Schweißung, insbesondere im Bereich und/oder in den Ausprägungen
sowie Ausnehmungen 8 durchgeführt. Die Ausnehmungen 8 und/oder Zentrierfräsungen an
dem oder in das Bauteil 2 wurden zuvor bevorzugt mittels einer Sonderfräsanlage durchgeführt,
beispielsweise einer Fünf-Achs-Fräse, und zwar in vorteilhafter Weise bei der Bearbeitung
und/oder dem Bearbeitungsvorgang, insbesondere von Flanschen und/oder Bohrungen, welche
zur Befestigung und/oder Verbindung des Bauteils 2 samt Isolation 4, 6 auf einem Aggregat,
insbesondere auf einem Motor, vorgesehen sind. Nach Durchführung der vorgenannten
Schweißung, insbesondere im Bereich und/oder in den Ausprägungen wird die Schweißverbindung
19 der einander überlappenden Ränder 17, 18 der Halbschalen 4, 6, in bevorzugter Weise
durch Rollnahtschweißen, durchgeführt. Ferner sei ausdrücklich festgehalten, dass
die genannten Ausnehmungen 8 und/oder Einfräsungen und/oder Zentrierfräsungen nicht
nur im Zusammenhang mit den vorgenannten Verbindungsflanschen, sondern im Zusammenhang
und/oder bei der Bearbeitung sämtlicher Flansche, Bohrungen oder dergleichen des Bauteils
2 in dieses eingebracht werden.
[0020] Fig. 9 und 10 zeigen Detaildarstellungen jeweils im Bereich der Ausnehmung 8 des
Bauteils 2, wobei in Fig. 9 mittels strichpunktierter Linie 24 die Untergrenze einer
Gusstoleranz und in Fig. 10 mit strichpunktierter Linie 26 die Obergrenze der Gusstoleranz
des Bauteils 2 eingetragen sind. Das Bauteil 2 weist an seiner Oberfläche 21 eine
Zunderhaut 28 auf, welche durch das Einbringen und/oder Ausfräsen der Ausnehmung 8
entfernt ist. Somit kann die Schweißverbindung 16 ohne eine nachteilige Beeinträchtigung
durch die Zunderhaut 28 unmittelbar mit dem Werkstoff des Bauteils 2 vorgenommen werden.
Wie ersichtlich, sind die Seitenflächen 29 der Ausnehmung 8 in vorteilhafter Weise
konisch in Richtung zum Boden 30 der Ausnehmung 8 angeordnet, wodurch das Eingreifen
der Ausprägung 10 zwecks Positionierung der Halbschale 6 erleichtert wird. Es ist
von besonderer Bedeutung, dass bei der Herstellung der Ausprägung 10, welche in Richtung
auf das Bauteil 2 und/oder in dessen Ausnehmung 8 gerichtet ist, ein die Ausprägung
10 umgebender und/oder bevorzugt abgerundeter Prägebereich 31 erzeugt wird. Dieser
Prägebereich 31 ragt auf der dem Bauteil 2 abgewandten Seite über die äußere Oberfläche
32 der Isolation 6 in einem Abstand 34 hinaus. Somit kann funktionssicher die Schweißverbindung
16 hergestellt werden, wobei eine Beschädigung der Halbschale bzw. Isolation 6, insbesondere
aufgrund eines engen Anliegens an der Kante 38 der Ausnehmung 8, vermieden wird.
[0021] Wie ferner in Fig. 10 dargestellt, wird in besonders vorteilhafter Weise erreicht,
dass auch bei einem Bauteil 2, welches als Gussteil an der Toleranzuntergrenze gefertigt
ist, ein dichtes Anliegen der Isolation 6 hergestellt wird. Hierzu wird nach Herstellen
der Schweißverbindung 16 gemäß dem Pfeil 36 auf die Isolation bzw. Halbschale 6 eine
Prägekraft in Richtung auf die äußere Oberfläche 21 des Bauteils 2 ausgeübt derart,
dass außerhalb des Prägebereichs 31 die Halbschale 6 auf der Oberfläche bzw. der Zunderhaut
28 im Wesentlichen dicht aufliegt. Es erfolgt somit erfindungsgemäß eine Nachprägung
der Halbschalen- und/oder der Folienkontur korrespondierend zur auf der Gusstoleranzuntergrenze
24 gefertigten und/oder liegenden Oberfläche 21' gemäß den gestrichelten Linien 40.
Aufgrund der erfindungsgemäß vorgesehenen Nachprägung wird neben der allgemeinen Abdichtung
der Isolation 6 bezüglich des Bauteils 2 ferner ein Austreten der zumeist faserförmigen
Dämmstoffe der Isolation und/oder deren Halbschale 6 weitestgehend verhindert. Es
sei ausdrücklich festgehalten, dass für den gesamten Bereich der Gusstoleranz zwischen
der Obergrenze und der Untergrenze in bevorzugter Weise das Nachprägen der Halbschale
6 und/oder der Isolation, und zwar insbesondere in deren Randbereichen mit den Ausprägungen
10, welche von den nach außen vorstehenden Prägebereichen 31 umgeben sind, an das
Bauteil 2 vorgenommen wird. Das erfindungsgemäße Nachprägen ist in Kombination mit
der Schweißverbindung 16 in der aufgezeigten Art besonders sinnvoll, zumal ohne die
Schweißverbindung 16 ein Auffedern und/oder Rückspringen der Halbschale 6 bzw. Isolation
nicht zu verhindern wäre.
Bezugszeichen
[0022]
- 2
- Bauteil / Krümmer
- 4, 6
- Isolation / Teilschale / Halbschale
- 8
- Ausnehmung in 2
- 10
- Ausprägung von 4, 6
- 12
- Randbereich von 4, 6
- 14
- Flansch
- 16
- gestrichelte Linie / Schweißverbindung
- 17, 18
- Rand von 4, 6
- 19
- Schweißverbindung
- 20
- Fräser
- 21
- Oberfläche von 2
- 22
- Tiefe von 8
- 24
- Untergrenze einer Gusstoleranz
- 26
- Obergrenze einer Gusstoleranz
- 28
- Zunderhaut
- 29
- Seitenfläche von 8
- 30
- Boden von 8
- 31
- Prägebereich
- 32
- äußere Oberfläche von 6
- 34
- Abstand von 31 zu 32
- 36
- Pfeil / Prägekraft
- 38
- Kante von 8
- 40
- gestrichelte Linie / Außenkontur von 6 nach einem Nachprägen
1. Verfahren zur Herstellung einer Anordnung, welche ein durch ein Gießverfahren gefertigtes
Bauteil (2) mit einer Isolation (4, 6) enthält, wobei das durch ein Gießverfahren
gefertigte Bauteil (2) eine Zunderhaut (28) aufweist und von einem heißen Medium durchströmbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass in das durch ein Gießverfahren gefertigte Bauteil (2) Ausnehmungen (8) unter Entfernung
der Zunderhaut (28) eingebracht werden und die Isolation (4, 6) mit Ausprägungen (10)
versehen wird, welche korrespondierend zu den Ausnehmungen (8) vorgesehen werden,
dass die Isolation (4, 6) derart auf dem durch ein Gießverfahren gefertigten Bauteil
(2) angeordnet wird, dass die Ausprägungen (10) in die Ausnehmungen (8) eingreifen
und somit die Isolation (4, 6) bezüglich des durch ein Gießverfahren gefertigten Bauteils
(2) positioniert wird,
und dass nachfolgend im Bereich der Ausnehmung (8) und der jeweils zugeordneten Ausprägung
(10) eine feste Verbindung (16) der Isolation (4, 6) auf dem durch ein Gießverfahren
gefertigten Bauteil (2) durch Schweißen hergestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (8) bei der Bearbeitung des Bauteils (2) in das Bauteil (2) eingebracht
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (8) durch Fräsen in das Bauteil (2) eingebracht werden.
4. Verfahren nach Anspruch Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausprägungen (10) zumindest teilweise und/oder im Wesentlichen näherungsweise
an Randbereichen (12) der Isolation (4, 6) angeordnet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung (16) durch Punktschweißen hergestellt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolation (4, 6) als Formteil ausgebildet wird, deren Innenkontur zumindest näherungsweise
an die Außenkontur des Bauteils (2) angepasst wird und/oder dass die Isolation (4,6)
im Wesentlichen und/oder zumindest näherungsweise an der äußeren Oberfläche (32) des
Bauteils (2) dicht anliegt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolation (4, 6) aus wenigstens zwei Teilschalen (4, 6) aufgebaut wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilschalen (4, 6) mit ihren einander zugeordneten Rändern (17, 18) überlappend
angeordnet werden und/oder dass eine Schweißverbindung (19) an zumindest teilweise
überlappend zugeordneten Rändern (17, 18) der Teilschalen (4, 6) hergestellt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Ausprägungen (10) von einem Prägebereich (31) umgeben wird,
welcher über die dem Bauteil (2) abgewandte äußere Oberfläche (32) mit einem vorgegebenen
Abstand (34) vorsteht.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass nach Herstellung der Schweißverbindung (16) die Isolation (4, 6) einer Nachprägung
derart unterzogen wird, dass die Isolation (4, 6) im Übrigen im Wesentlichen dicht
an der Oberfläche (21) des Bauteils (2) anliegt, und zwar auch in den Fällen, in welchen
die Oberfläche (21) des Bauteils (2) im Toleranzbereich einer Gusstoleranz liegt.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche (21) des Bauteils (2) an der Untergrenze (24) der Gusstoleranz liegt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (2) als Abgasrohr ausgebildet ist.
13. Anordnung, enthaltend ein durch ein Gießverfahren gefertigtes Bauteil (2), welches
mit einer Isolation (4, 6) zumindest teilweise umgeben ist, wobei das durch ein Gießverfahren
gefertigtes Bauteil (2) eine Zunderhaut (28) aufweist und von einem heißen Medium
durchströmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das durch ein Gießverfahren gefertigte Bauteil (2) Ausnehmungen (8) unter Entfernung
der Zunderhaut (28) und die Isolation (4, 6) Ausprägungen (10) aufweisen, welche korrespondieren,
dass die Isolation (4, 6) derart auf dem durch ein Gießverfahren gefertigten Bauteil
(2) angeordnet ist, dass die Ausprägungen (10) in die Ausnehmungen (8) eingreifen
und somit die Isolation (4, 6) bezüglich des durch ein Gießverfahren gefertigten Bauteils
(2) positioniert ist, und dass im Bereich der Ausnehmung (8) und der jeweils zugeordneten
Ausprägung (10) eine feste Schweißverbindung (19) der Isolation (4, 6) auf dem durch
ein Gießverfahren gefertigten Bauteil (2) vorgesehen ist.
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass diese nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 hergestellt ist.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil als Abgasrohr ausgebildet ist.
1. A method for manufacturing an arrangement containing a component (2) that is manufactured
in a casting process and features an insulation (4, 6), wherein the component (2)
manufactured in a casting process features a skin of scale (28) and a hot medium can
flow through said component,
characterized in that recesses (8) are produced in the component (2) manufactured in a casting process
by removing the skin of scale (28) and embossings (10) are provided on the insulation
(4, 6) such that they correspond to the recesses (8), in that the insulation (4, 6) is arranged on the component (2) manufactured in a casting
process in such a way that the embossings (10) engage into the recesses (8) and the
insulation (4, 6) therefore is positioned relative to the component (2) manufactured
in a casting process,
and in that the insulation (4, 6) subsequently is rigidly joined (16) to the component (2) manufactured
in a casting process by means of welding in the region of the recesses (8) and the
respectively assigned embossing (10).
2. The method according to Claim 1, characterized in that the recesses (8) are produced in the component (2) during the processing of the component
(2).
3. The method according to Claim 2, characterized in that the recesses (8) are produced in the component (2) by means of milling.
4. The method according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the embossings (10) are at least partially and/or in essence approximately arranged
on the edge regions (12) of the insulation (4, 6).
5. The method according to Claim 4, characterized in that the joint (16) is produced by means of spot welding.
6. The method according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the insulation (4, 6) is realized in the form of a molded part, the inner contour
of which is at least approximately adapted to the outer contour of the component (2),
and/or in that the insulation (4, 6) at least approximately and/or in essence tightly adjoins the
outer surface (32) of the component (2).
7. The method according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the insulation (4, 6) is composed of at least two partial shells (4, 6).
8. The method according to Claim 7, characterized in that the partial shells (4, 6) are arranged in an overlapping fashion with their edges
(17, 18) that are assigned to one another and/or in that a welding joint (19) is produced on edges (17, 18) of the partial shells (4, 6) that
are at least partially assigned to one another in an overlapping fashion.
9. The method according to one of Claims 1 to 8, characterized in that at least some of the embossings (10) are surrounded by an embossing region (31) that
protrudes over the outer surface (32) facing away from the component (2) by a predetermined
distance (34).
10. The method according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the insulation (4, 6) is subjected to a re-embossing process after the welding joint
(16) has been produced such that the insulation (4, 6) otherwise in essence tightly
adjoins the surface (21) of the component (2), namely also in instances, in which
the surface (21) of the component (2) lies in the tolerance range of a casting tolerance.
11. The method according to Claim 10, characterized in that the surface (21) of the component (2) lies at the bottom limit (24) of the casting
tolerance.
12. The method according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the component (2) is realized in the form of an exhaust pipe.
13. An arrangement containing a component (2) that is manufactured in a casting process
and at least partially surrounded by an insulation (4, 6), wherein the component (2)
manufactured in a casting process features a skin of scale (28) and a hot medium can
flow through said component, characterized in that recesses (8) are produced in the component (2) manufactured in a casting process
by removing the skin of scale (28) and the insulation (4, 6) features corresponding
embossings (10), in that the insulation (4, 6) is arranged on the component (2) manufactured in a casting
process in such a way that the embossings (10) engage into the recesses (8) and the
insulation (4, 6) therefore is positioned relative to the component (2) manufactured
in a casting process, and in that a rigid welding joint (19) is produced between the insulation (4, 6) and the component
(2) manufactured in a casting process in the region of the recesses (8) and the respectively
assigned embossing (10).
14. The arrangement according to Claim 13, characterized in that it is manufactured in accordance with a method according to Claims 1 to 11.
15. The arrangement according to one of Claims 12 to 14, characterized in that the component is realized in the form of an exhaust pipe.
1. Procédé de fabrication d'un agencement, lequel comprend un élément constitutif (2)
produit par méthode de coulée avec une isolation (4, 6), l'élément constitutif (2)
produit par méthode de coulée comportant une pellicule de calamine (28) et étant susceptible
d'être irrigué par un fluide chaud,
caractérisé en ce que on ménage dans l'élément constitutif (2) produit par méthode de coulée des évidements
(8) en retirant la pellicule de calamine (28) et en ce qu'on munit l'isolation (4, 6) d'empreintes (10) qui sont prévues en correspondance avec
les évidements (8), en ce qu'on dispose l'isolation (4, 6) sur l'élément constitutif (2) produit par méthode de
coulée, de sorte que les empreintes (10) s'engagent dans les évidements (8) et que
de cette façon l'isolation (4, 6) se positionne par rapport à l'élément constitutif
(2) produit par méthode de coulée,
et en ce qu'on établit par la suite dans la zone de l'évidement (8) et de l'empreinte (10) respectivement
associées une liaison fixe (16) par soudage de l'isolation (4, 6) sur l'élément constitutif
(2) produit par méthode de coulée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que lors de l'usinage de l'élément constitutif (2) produit par méthode de coulée, on
ménage les évidements (8) dans l'élément constitutif (2) produit par méthode de coulée.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'on ménage les évidements(8) par fraisage dans l'élément constitutif (2) produit par
méthode de coulée.
4. Procédé selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce qu'on dispose les empreintes (10) au moins en partie et/ou sensiblement à peu près sur
des zones marginales (12) de l'isolation (4, 6).
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'on fabrique la liaison (16) par soudage par points.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'isolation (4, 6) est conçue sous forme de pièce moulée, dont on adapte au moins
à peu près le contour intérieur au contour extérieur de l'élément constitutif (2)
et/ou en ce que l'isolation (4,6) est sensiblement et/ou au moins a peu près intimement adjacente
à la surface extérieure (32) de l'élément constitutif (2).
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'on confectionne l'isolation (4, 6) à partir d'au moins deux coques partielles (4,
6).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que les coques partielles (4, 6) sont disposées en se chevauchant avec leurs bords (17,
18) réciproquement associés et/ou en ce qu'on établit une liaison par soudage (19) sur des bords (17, 18) disposés pour se chevaucher
au moins en partie des coques partielles (4, 6).
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'on entoure au moins une partie des empreintes (10) d'une zone d'empreintes (31) qui
déborde par-dessus la surface extérieure (32) opposée à l'élément constitutif (2)
avec une distance (34) prédéfinie.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'après l'établissement de la liaison par soudage (16), on soumet l'isolation (4, 6)
à un post-estampage de sorte que l'isolation (4, 6) soit par ailleurs sensiblement
intimement adjacente à la surface (21) de l'élément constitutif (2), ceci même dans
les cas dans lesquels la surface (21) de l'élément constitutif (2) se situe dans une
zone de tolérance du processus de coulée.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la surface (21) de l'élément constitutif (2) se situe dans la limite inférieure (24)
de tolérance du processus de coulée.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'élément constitutif (2) est conçu sous forme de tuyau d'échappement.
13. Agencement, comportant un élément constitutif (2) produit par méthode de coulée, lequel
est entouré au moins en partie par une isolation (4, 6), l'élément constitutif (2)
produit par méthode de coulée comportant une pellicule de calamine (28) et étant susceptible
d'être irrigué par un fluide chaud, caractérisé en ce que l'élément constitutif (2) comporte des évidements (8) obtenus par retrait de la pellicule
de calamine (28) et en ce que l'isolation (4, 6) comporte des empreintes (10) lesquelles se correspondent et en ce que l'isolation (4, 6) est disposée sur l'élément constitutif (2) produit par méthode
de coulée, de sorte que les empreintes (10) s'engagent dans les évidements (8) et
que de ce fait, l'isolation (4, 6) soit positionnée par rapport à l'élément constitutif
(2) produit par méthode de coulée et en ce que dans la zone de l'évidement (8) et de l'empreinte (10) chaque fois associées, il
est prévu une liaison fixe par soudage (19) de l'isolation (4, 6) sur l'élément constitutif
(2) produit par méthode de coulée.
14. Agencement selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'il est fabriqué d'après un procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 11.
15. Agencement selon l'une quelconque des revendications 12 à 14, caractérisé en ce que l'élément constitutif est conçu sous la forme d'un tuyau d'échappement.
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