(19)
(11) EP 1 355 387 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.12.2010  Patentblatt  2010/50

(21) Anmeldenummer: 03007442.1

(22) Anmeldetag:  03.04.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01R 13/74(2006.01)

(54)

Elektrischer Steckverbinderanordnung an einem ortsfesten Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs und Verfahren zur Bildung einer solchen elektrischen Steckverbindung

Electrical connector assembly on a fixed vehicle body part and method for building such an electrical connector assembly

Assemblage de connecteur électrique sur une pièce fixe de carrosserie de véhicule et procédé pour la formation d'un tel assemblage de connecteur électrique


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT

(30) Priorität: 17.04.2002 EP 02008646

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.10.2003  Patentblatt  2003/43

(73) Patentinhaber: Tyco Electronics AMP GmbH
64625 Bensheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Schulte, Marcus
    64646 Heppenheim (DE)
  • Seipel, Volker
    64404 Bickenbach (DE)
  • Koperly, Ayad
    64625 Bensheim (DE)
  • Demuth, Ulrich
    64711 Erbach (DE)
  • Spielvogel, Michael
    67098 Bad Dürkheim (DE)
  • Schmidt, Heinrich
    63225 Langen (DE)

(74) Vertreter: Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser Anwaltssozietät 
Leopoldstrasse 4
80802 München
80802 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 192 254
EP-A- 0 896 397
DE-A- 4 040 748
EP-A- 0 801 442
WO-A-89/11171
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Steckverbinderanordnung zum Verbinden eines an einer Baugruppe angeordneten Steckverbinders mit einem Gegensteckverbinder. Dabei ist die Baugruppe von dem Gegensteckverbinder durch ein ortsfestes Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs, in dem eine entsprechende Aussparung für die Steckverbinderanordnung vorgesehen ist, getrennt. Der Steckverbinder und der Gegensteckverbinder sind zusammensteckbar, um eine elektrische Verbindung herzustellen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich außerdem auf ein zugehöriges Verfahren zur Bildung einer elektrischen Steckverbindung.

    [0002] In modernen Kraftfahrzeugen, in denen eine ständig wachsende Anzahl an Funktionen auf elektrischem und elektronischem Wege gesteuert und betrieben wird, stellt das Schließen der benötigten elektrischen Verbindungen bereits einen signifikanten Anteil am Gesamtmontageaufwand dar. Beispielsweise bei Kraftfahrzeugtüren müssen bei der Montage eine Vielzahl von Komponenten, wie elektrische Fensterheber, Lautsprecher und dergleichen elektrisch leitend unter anderem mit einer Stromversorgung verbunden werden. Um Teile dieser elektrischen Montageschritte an kleineren Einheiten des Kraftfahrzeugs vornehmen zu können oder sogar an externe Zulieferer auslagern zu können, werden elektrische und elektronische Komponenten an Mittelblechen montiert und auf der gegenüberliegenden Seite eines solchen Mittelblechs mit einer Verkabelung versehen. Dies ist z. B. aus der europäischen Patentanmeldung EP 1 182 068 A1 oder aus der Internationalen Patentanmeldung WO 89/11171 bekannt. Bei diesen Anordnungen nach dem Stand der Technik werden elektronische Baugruppen, die geschützt vor Außeneinflüssen an einer der Innenverkleidung zugewandten Seite des Mittelblechs angeordnet sind, mit einem auf der anderen Seite des Mittelblechs befindlichen Gegenstecker elektrisch kontaktiert. Bei der endgültigen Montage des Kraftfahrzeugs wird das bestückte und verdrahtete Mittelblech an der eigentlichen Türe befestigt und anschließend von der Innenverkleidung abgedeckt.

    [0003] Diese herkömmliche Art der Kontaktierung elektronischer Baugruppen durch ein festes Mittelblech hindurch weist aber den Nachteil auf, dass im Falle einer notwendigen Reparatur an der elektronischen Baugruppe immer das gesamte Mittelblech ausgebaut werden muss, um die Baugruppe entfernen und anschließend eine neue Baugruppe wieder zuverlässig kontaktieren zu können. Ein solcher Ausbau ist aber außerordentlich zeit- und kostenintensiv. Eine ähnliche Problemstellung ergibt sich bei allen Baugruppen, die an beliebigen anderen ortsfesten Karosserieteilen montiert werden, deren verdrahtete Rückseite bei einer späteren Reparatur nicht mehr ohne weiteres zugänglich ist, wie beispielsweise im Handschuhfach, am Kfz-Himmel oder im Kofferraum.

    [0004] Aus der EP 0801442 A ist einen Steckverbinderanordnung bekannt, die in einer Strebe eines Kraftfahrzeugs montiert ist und durch eine Öffnung in der Strebe hindurch geschlossen wird. Eine Halterung ist zum Unterstützen eines ersten Steckverbinders in der Öffnung vorgesehen. Gemäß der EP 0801442 A werden die beiden Komponenten der Steckverbindung sowie der Adapter von ein und derselben Seite der Strebe montiert.

    [0005] Die DE 4040748 A1 betrifft eine Verbindungsvorrichtung, bei der zwei zueinander komplementäre Verbindungselemente, beispielsweise an die zwei gegenüberliegenden Seiten einer Zwischenwand, wie etwa des Armaturenbretts eines Kraftfahrzeugs oder dergleichen, herangeführt werden und durch ein in der Zwischenwand vorgesehenes Durchgangsloch ablösbar miteinander verbunden werden.

    [0006] Die EP 0192254 A bezieht sich auf einen vielpoligen steckbaren Klemmenadapter zum Durchführen einer Vielzahl elektrischer Leitungen durch eine Wand, insbesondere eines Schalt- oder Steuerschrankes, mit einem eine Wandöffnung umfangenden, an der Wand befestigbaren Gehäuse, in dem ein Durchführungssockel befestigbar ist, welcher außenseitig der Wand als Stecker oder Steckdose zur Verbindung mit einem Kabelstrang ausgebildet ist und welcher innenseitig mit einer Vielzahl von elektrischen Einzelleitungen verbindbar ist, welche jeweils für Mess- und Prüfzwecke zugänglich sind. Die Einzelleitungen werden im Inneren des Schaltschrankes zusammengefasst und mit einem Steckkontaktstück mechanisch und elektrisch verbunden, welches an der Innenseite des Durchführungssockels befestigbar ist.

    [0007] Die Aufgabe, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt, besteht daher darin, eine verbesserte elektrische Steckverbinderanordnung zum Verbinden eines an einer Baugruppe angeordneten Steckverbinder mit einem Gegensteckverbinder, wobei die Baugruppe von dem Gegensteckverbinder durch ein ortsfestes Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs getrennt ist, anzugeben, bei der eine kostengünstige und schnelle Montage sowie eine erhöhte Wartungsfreundlichkeit gegeben ist.

    [0008] Diese Aufgabe wird durch eine elektrische Steckverbinderanordnung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie durch ein zugehöriges Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 17 gelöst.

    [0009] Vorteilhafte Weiterbindungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

    [0010] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei einer elektrischen Kontaktierung eines Bauteils durch ein festes Karosserieteil hindurch ein leichter Austausch von defekten Komponenten dann möglich ist, wenn die Steckverbinderanordnung einen zusätzlichen Adapter aufweist, der es ermöglicht, dass nach dem Entfernen einer Komponente beispielsweise der Baugruppe, die andere Komponente z. B. der Gegensteckverbinder, an dem Karosserieteil mechanisch fixiert bleibt. Auf diese Weise kann die Baugruppe im Falle einer notwendigen Reparatur ausgetauscht werden, ohne dass die andere Seite des ortsfesten Karosserieteils zugänglich sein muss. Zeit- und kostenintensive Ausbauarbeiten entfallen damit.

    [0011] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Adapter eine im wesentlichen rohrförmige Gestalt auf. Dadurch können Funktionen wie mechanische Halterung, exakte Positionierung des Steckverbinders und des Gegensteckverbinders sowie Abdichtung gegen eindringende Feuchtigkeit auf besonders einfache Weise integriert werden.

    [0012] Dadurch, dass der Adapter eine erste Haltevorrichtung aufweist, die so ausgestaltet ist, dass der Adapter in der Aussparung des ortsfesten Karosserieteils gehalten ist, kann eine sichere Fixierung der gesamten Steckverbinderanordnung in dem ortsfesten Karosserieteil erreicht werden.

    [0013] Eine besonders materialsparende Variante einer solchen ersten Haltevorrichtung, die schnell und automatisiert montierbar ist, stellt ein Rastarm dar, der den Adapter durch Verspreizen in der Aussparung hält.

    [0014] Die Halterung des Adapters in der Aussparung des ortsfesten Karosserieteils kann jedoch auch, um unterschiedlichen Anforderungen an die Vibrationsfestigkeit der Verbindung oder an die Komplexität der Montage zu genügen, durch Befestigungstechniken wie Verschrauben, Nieten, Kleben oder Schweißen, z. B. Vibrationsschweißen, erfolgen.

    [0015] Will man den Gegensteckverbinder auch nach dem Lösen der Steckverbindung in seiner ursprünglichen Position an dem Karosserieteil sichern, so sieht man an dem Adapter in vorteilhafter Weise eine zweite Haltevorrichtung vor, die in entsprechender Weise mit dem Gegensteckverbinder zusammenwirkt.

    [0016] Diese zweite Haltevorrichtung kann beispielsweise aus mindestens einer Verriegelungsnase bestehen, die in eine entsprechende Nut an den Gegensteckverbinder eingreift.

    [0017] Eine besonders sichere aber dennoch ohne übermäßigen Kraftaufwand realisierbare Fixierung zwischen dem Adapter und dem Gegensteckverbinder kann man erreichen, in dem der Gegensteckverbinder einen Verriegelungsschieber aufweist und der Verriegelungsschieber in mindestens einer Führungsschiene des Gegensteckverbinders gehalten ist.

    [0018] Anstelle des Verriegelungsschiebers kann für eine vereinfachte und sicherere Montage auch ein Getriebe mit einer Verrastung vorgesehen sein.

    [0019] Die zweite Haltevorrichtung kann gemäß alternativen Ausführungsformen aber auch aus mindestens einer Verrastung zwischen Adapter und Gegensteckverbinder, einer Schraubverbindung, Schweißverbindung, vorzugsweise einer Vibrationsschweißverbindung, oder Klebeverbindung bestehen. Solche Lösungen bieten den Vorteil einer weniger komplexen Montagetechnik sowie einer hohen Vibrationsfestigkeit der Halterung.

    [0020] Um ein Eindringen von Feuchtigkeit zwischen dem Adapter und der Aussparung des ortsfesten Karosserieteils zu verhindern, sieht man an dem Adapter eine erste Dichtung vor, welche die Verbindung zwischen dem Adapter und dem ortsfesten Karosserieteil abdichtet. Eine solche Dichtung kann bei einem Kunststoffadapter beispielsweise angespritzt sein.

    [0021] Um auch die elektrische Steckverbindung gegen ein Eindringen von Feuchtigkeit abzudichten, sieht man in vorteilhafter Weise an dem Gegensteckverbinder eine zweite Dichtung vor, welche die Verbindung zwischen dem Adapter und dem Gegensteckverbinder abdichtet.

    [0022] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Steckverbinder an der Baugruppe einen Kragen auf, der im montierten Zustand der Baugruppe an dem Karosserieteil zumindest teilweise in den Adapter eintaucht. Dadurch können auf besonders einfache Weise Funktionen wie Positionierung und mechanische Fixierung realisiert werden.

    [0023] Weist beispielsweise der Kragen an seiner Außenseite mindestens eine Rastöffnung auf, in die ein zugehöriger Rastvorsprung, der an der inneren Oberfläche des Adapters angeformt ist, zum Fixieren des Steckverbinders mit dem Adapter einrastet, so kann eine sichere elektrische Kontaktierung auch bei starken Vibrationen erreicht werden, die andererseits bei Bedarf leicht wieder gelöst werden kann.

    [0024] Um die Montage der Baugruppe zu erleichtern, und eine Fehlpositionierung von Kontaktstiften und Steckerbuchsen zu verhindern, kann der Kragen an seiner Außenseite mindestens eine Führungsnut aufweisen, in die ein zugehöriger Führungsvorsprung, der an der inneren Oberfläche des Adapters angeformt ist, zum Führen des Steckverbinders beim Zusammenstecken der Steckverbinderanordnung eingreift.

    [0025] Anhand der in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausgestaltungen wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Ähnliche oder korrespondierende Einzelheiten sind in den Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen. Es zeigen:
    Figur 1
    eine Explosionszeichnung der erfindungsgemäßen Steckverbinderanordnung;
    Figur 2
    eine perspektivische Darstellung des Adapters aus Figur 1;
    Figur 3
    eine Seitenansicht des Adapters;
    Figur 4
    eine weitere Seitenansicht des Adapters;
    Figur 5
    eine Draufsicht auf den Adapter;
    Figur 6
    ein Schnittbild des Adapters entlang der Schnittlinie B-B aus Figur 7;
    Figur 7
    ein Schnittbild des Adapters entlang der Schnittlinie A-A aus Figur 6;
    Figur 8
    ein Detail X aus Figur 7;
    Figur 9
    eine perspektivische Darstellung der Dichtung aus Figur 1;
    Figur 10
    eine Draufsicht auf die Dichtung aus Figur 9;
    Figur 11
    ein Schnittbild der Dichtung entlang der Schnittlinie B-B der Figur 10;
    Figur 12
    eine Seitenansicht der Dichtung aus Figur 9;
    Figur 13
    ein Detail X aus dem Schnittbild der Figur 11;
    Figur 14
    eine Ansicht von unten auf die Dichtung der Figur 9;
    Figur 15
    eine perspektivische Darstellung des Gegensteckverbinders aus Figur 1;
    Figur 16
    ein vergrößertes Detail Y der Ansicht aus Figur 19;
    Figur 17
    eine Seitenansicht des Gegensteckverbinders der Figur 15;
    Figur 18
    eine weitere Seitenansicht des Gegensteckverbinders der Figur 15;
    Figur 19
    eine Ansicht von oben auf den Steckverbinder der Figur 15;
    Figur 20
    eine weitere Seitenansicht des Steckverbinders der Figur 15;
    Figur 21
    ein Schnittbild des Gegensteckverbinders der Figur 15 entlang der Schnittlinie A-A aus Figur 19;
    Figur 22
    eine perspektivische Darstellung des Verriegelungsschiebers aus Figur 1;
    Figur 23
    eine Seitenansicht des Verriegelungsschiebers der Figur 22;
    Figur 24
    eine weitere Seitenansicht des Verriegelungsschiebers der Figur 22;
    Figur 25
    eine weitere Seitenansicht des Verriegelungsschiebers der Figur 22;
    Figur 26
    eine weitere Seitenansicht des Verriegelungsschiebers der Figur 22;
    Figur 27
    eine weitere Seitenansicht des Verriegelungsschiebers der Figur 22;
    Figur 28
    eine perspektivische Darstellung einer Gehäuseplatte der Baugruppe aus Figur 1, an der der Steckverbinder angeordnet ist;
    Figur 29
    eine Seitenansicht der Gehäuseplatte aus Figur 28;
    Figur 30
    ein Detail X der Ansicht der Gehäuseplatte aus Figur 33, in dem der Steckverbinder dargestellt ist;
    Figur 31
    eine Draufsicht auf die Gehäuseplatte der Figur 28;
    Figur 32
    eine weitere Seitenansicht der Gehäuseplatte der Figur 28;
    Figur 33
    eine Ansicht von unten der Gehäuseplatte aus Figur 28;
    Figur 34
    eine weitere Seitenansicht der Gehäuseplatte aus Figur 28;
    Figur 35
    einen Schnitt durch den Kragen entlang der Schnittlinie A-A der Figur 31;
    Figur 36
    eine Ansicht von unten auf die Gehäuseplatte der Figur 28 bei montiertem Gegenstecker;
    Figur 37
    eine Seitenansicht der Gehäuseplatte mit montiertem Gegenstecker;
    Figur 38
    eine weitere Seitenansicht der Gehäuseplatte aus Figur 36;
    Figur 39
    eine weitere Ansicht der Gehäuseplatte aus Figur 36;
    Figur 40
    eine Ansicht von oben auf die Gehäuseplatte mit montiertem Gegensteckverbinder;
    Figur 41
    ein Detail X aus Figur 36.


    [0026] In Figur 1 ist in Form einer Explosionszeichnung eine elektrische Steckverbinderanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Dabei wird eine Baugruppe 102 an einer Seite eines festen Karosserieteils 104 montiert und durch das ortsfeste Karosserieteil 104 davon getrennt mit einem Gegenstecker 106 elektrisch kontaktiert. Bei dem ortsfesten Karosserieteil 104 kann es sich beispielsweise um das Mittelblech einer Kraftfahrzeugtür handeln, so dass der Bereich 110 die feuchte Außenseite zwischen dem Mittelblech 104 und einem Außenblech 112 bezeichnet. Entsprechend ist der Bereich 114 der trockene und geschützte Raum zwischen dem Mittelblech und einer hier nicht dargestellten Innenverkleidung. Erfindungsgemäß weist die Steckverbinderanordnung 100 einen Adapter 116 auf, der in der Darstellung aus Figur 1 in einer Aussparung des Mittelblechs 104 verrastet ist. Es kann auch vorgesehen sein, dass der Adapter 116 im Anlieferungszustand an der Baugruppe 102 verrastet ist und erst bei der Montage der gesamten Baugruppe in der Aussparung des Mittelblechs 104 fixiert wird.

    [0027] Die Baugruppe 102 wird über einen Steckverbinder 108, der von einem Kragen 118 umgeben ist, elektrisch mit einem Gegensteckverbinder 106 verbunden. Dieser Gegensteckverbinder kann beispielsweise ein Bordnetzstecker sein. Die Baugruppe 102 umfasst eine schematisch dargestellte gedruckte Schaltung (Printed Circuit Board, PCB), die über Steckerstifte 121 mit dem Steckverbinder 108 verbunden ist. Eine vorzugsweise aus Blech hergestellte Abdeckung 122 schützt die elektronischen Bauelemente auf der gedruckten Schaltung 120 vor äußeren Einflüssen, unter anderem auch elektromagnetischen Einstreuungen.

    [0028] Die gesamte Baugruppe 102 wird über Verschraubungen 124 an dem Mittelblech 104 gesichert. Erfindungsgemäß wird nun der Gegenstecker 106 mit Hilfe eines Verriegelungsschiebers 126 an dem Adapter 116 fixiert. Dadurch ist der Gegensteckverbinder 106 an dem Mittelblech 104 auch dann sicher gehalten, wenn, beispielsweise im Falle eines Austausches zwecks Reparatur, die Baugruppe 102 entfernt wird und damit die elektrische Verbindung zwischen dem Gegensteckverbinder 106 und dem Steckverbinder 108 gelöst ist. Sekundärverriegelungen 128 sichern die elektrischen Kontaktelemente in dem Gegensteckverbinder 106. Wie auch aus den folgenden Figuren noch deutlich wird, erfolgt die Verrastung des Adapters mit dem Mittelblech über zwei einander gegenüberliegende Rastarme 130. Insgesamt vier, auf einander gegenüberliegenden Seiten je zwei, Verriegelungsnasen 132 sorgen im Zusammenwirken mit Verriegelungsnuten 130 an dem Verriegelungsschieber 126 für den festen Sitz des Gegensteckverbinders 106 auf dem Adapter 116.

    [0029] Eine Abdichtung gegenüber der im Bereich 110 eventuell vorhandenen Feuchtigkeit zu dem Bereich 114 erfolgt über zwei Dichtungen: eine erste Dichtung 134 ist an dem Adapter 116 angespritzt. Eine zweite, lose Dichtung 136 übernimmt die Dichtung zwischen dem eingesteckten Gegensteckverbinder 106 und dem Adapter 116.

    [0030] Figur 2 zeigt in einer perspektivischen Ansicht den Adapter 116. Der Adapter 116 hat im wesentlichen rohrförmige Gestalt mit einem im wesentlichen rechteckigen Querschnitt. Beim Zusammenstecken der Steckverbinderanordnung taucht der Steckverbinder 108 mit seinem Kragen 118 in dem Adapter 116 ein und der Verriegelungsschieber 133 des Gegensteckverbinders 106 umgreift den Adapter 116. Dabei greifen die Verriegelungsnasen 132, die an den beiden gegenüberliegenden Seitenwänden angeordnet sind, in die zugehörigen Nuten 133 des Verriegelungsschiebers 126 ein. Neben der hier gezeigten Verbindung über den Verriegelungsschieber 126 sind auch andere Verriegelungsprinzipien wie ein Getriebe mit Verrastung, eine Verrastung, eine Verschraubung, eine Verschweißung, eine Klebung oder dergleichen denkbar.

    [0031] Zur Abdichtung gegenüber einer entsprechenden Aussparung in dem festen Karosserieteil 104 ist an dem Adapter 116 umlaufend eine elastische Dichtung 134 angespritzt. Die Dichtung 134 könnte allerdings auch als separates Teil hergestellt und dann in eine entsprechende Führungsnut an dem Adapter 116 eingelegt werden.

    [0032] In den Figuren 3 bis 8 sind verschiedene Ansichten des Adapters 116 gezeigt. Aus diesen Darstellungen wird u.a. ersichtlich, dass der Adapter 116 an seiner Innenwand zwei einander gegenüberliegende Führungsvorsprünge 138 aufweist, die in entsprechende Führungsnuten 140 an dem Kragen 118 eingreifen und eine genaue Positionierung des Steckverbinders ermöglichen. An den beiden hierzu um 90° versetzten Schmalseiten weist der Adapter 116 Rastvorsprünge 142 auf, die im Zusammenwirken mit entsprechenden Rastöffnungen 144 an dem Kragen 118 eine mechanische Fixierung des elektrischen Steckverbinders ermöglichen. Da die Rastvorsprünge 142 sowohl in Steckrichtung 146 wie auch entgegengesetzt dazu in der Richtung des Lösens der Steckverbindung jeweils 45°-Schrägen aufweisen, kann durch Aufwenden entsprechender Zugkraft die Baugruppe 102 nach dem Lösen der Verschraubungen 124 problemlos entfernt werden. Dagegen sind die beiden Rastarme 130 an der Außenseite des Adapters 116 so ausgestaltet, dass ein Einführen des Adapters in Richtung des Zusammensteckens 146 leicht möglich ist, der Adapter dann aber fest mit dem Blech 104 verrastet ist. Die Befestigung des Adapters 116 an dem Mittelblech 104 kann auch durch Verschrauben, Nieten, Kleben, Vibrationsschweißen oder dergleichen erfolgen.

    [0033] In den Figuren 9 bis 14 sind verschiedene Ansichten einer möglichen Ausgestaltung der Dichtung 136 gezeigt. Die Dichtung wird vorzugsweise aus einem elastischen Material z. B. aus einem Siliconmaterial, gefertigt.

    [0034] Eine perspektivische Ansicht des Gegensteckverbinders 106 ist in Figur 15 gezeigt. In dieser Ansicht ist erkennbar, dass der Gegensteckverbinder 106 Öffnungen 148 zum Durchführen (hier nicht gezeigter) elektrischer Kabel besitzt. An Schmalseiten sind Führungsschienen 150 zum Führen der beiden Arme des gabelförmigen Verriegelungsschiebers 126 erkennbar. Bei der Montage des Gegensteckverbinders 106 wird er mit der in Figur 15 nach oben weisenden Öffnung über den Adapter 116 geschoben. Anschließend wird in einer Richtung quer zur Zusammensteckrichtung 146 der Verriegelungsschieber 126 eingeschoben. Nunmehr ist der Gegensteckverbinder mechanisch fest mit dem Adapter 116 verbunden. Wichtig ist, dass nur die mechanische Verbindung über den Adapter 116 zustande kommt. Die elektrische Kontaktierung erfolgt unmittelbar zwischen den Kontaktelementen des Gegensteckverbinders 106 und denen des Steckverbinders 108. Auf diese Weise können die Übergangswiderstände besonders niedrig gehalten und die Sicherheit der Steckverbindung besonders bei starken Vibrationen erhöht werden.

    [0035] Verschiedene Ansichten des Gegensteckverbinders 106 sind in den Figuren 16 mit 21 gezeigt. Dabei sind in der gezeigten Ausführungsform die Kontaktelemente des Gegensteckverbinder 106 Kontaktbuchsen, die in den Öffnungen 149 angeordnet sind. Selbstverständlich könnten aber auch Kontaktstifte an dem Gegensteckverbinder 106 vorgesehen sein.

    [0036] In Figur 22 ist der Verriegelungsschieber 126 in perspektivischer Darstellung gezeigt. Der Verriegelungsschieber 126 weist eine im wesentlichen gabelförmige Gestalt auf, wobei zwei symmetrisch angeordnete Arme mit jeweils zwei Nuten 133 so angeordnet sind, dass sie gleichzeitig in die Führungsschienen 150 an dem Gegensteckverbinder eingeführt werden können. Dadurch, dass die Nut 133 schräg nach unten verlaufen, wird durch die Bewegung des Verriegelns in einer Richtung quer zur Zusammensteckrichtung gleichzeitig Druck in Zusammensteckrichtung ausgeübt, so dass der Gegensteckverbinder 106 fest in den Adapter 116 eingepresst wird. Ein Betätigungselement 152 erlaubt die Betätigung des Verriegelungsschiebers 126 durch einen Monteur.

    [0037] Verschiedene Ansichten des Verriegelungsschiebers 126 sind in den Figuren 23 mit 27 gezeigt.

    [0038] Wie in den Figuren 28 bis 35 gezeigt, weist die Baugruppe 102 gemäß der vorliegenden Ausführungsform eine Gehäuseplatte 154 auf, an welcher der Steckverbinder 108 angeordnet ist. Die Abdeckung 122, die in Figur 1 dargestellt ist, wird an dieser Gehäuseplatte 154, die die elektronischen Schaltungen enthält, befestigt. Insbesondere aus den Figuren 29, 31 und 32 kann die Gestaltung des Kragens 118 ersehen werden. Dabei weist der Kragen 118 Rastöffnungen 144 für die Rastvorsprünge 142 des Adapters 116 auf. Führungsnuten 140 erleichtern das Positionieren der Steckerstifte des Gegensteckverbinders 106 gegenüber dem Steckverbinder 108.

    [0039] In den Figuren 36 mit 41 ist die vollständig montierte Steckverbinderanordnung 100 ohne das Blech 104 in verschiedenen Ansichten dargestellt. Ebenfalls nicht gezeigt sind die elektrischen Zuleitungen sowie die elektronischen Bauelemente und die Abdeckung 122.

    [0040] Obwohl in der gezeigten Ausführungsform zehnpolige Steckverbinder und Gegensteckverbinder gezeigt sind, können natürlich auch beliebige andere Polzahlen realisiert werden. Die verwendeten Kontaktstifte können dabei beliebigen Querschnitt (rund, quadratisch etc.) aufweisen.


    Ansprüche

    1. Elektrische Steckverbinderanordnung mit einem an einer Baugruppe (102) angeordneten Steckverbinder (108) und einem Gegensteckverbinder (106), wobei der Steckverbinder (108) mit dem Gegensteckverbinder (106) zusammensteckbar ist, um eine elektrische Verbindung herzustellen,
    wobei die Steckverbinderanordnung (100) einen Adapter (116) aufweist, der so ausgebildet ist, dass er mit dem Steckverbinder (108), dem Gegensteckverbinder (106) und einem ortsfesten Karosserieteil (104) eines Kraftfahrzeugs, in dem eine entsprechende Aussparung für die Steckverbinderanordnung (100) vorgesehen ist, zusammenwirkt, um im gelösten Zustand der Steckverbinderanordnung (100) wenigstens ein Teil derselben an dem Karosserieteil (104) mechanisch zu fixieren,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Baugruppe (102) von dem Gegensteckverbinder (106) durch das Karosserieteil (104) getrennt ist und die Baugruppe von einer ersten Seite (114) des Karosserieteils montierbar ist, während der Gegensteckverbinder von einer zweiten (110), der ersten Seite gegenüberliegenden Seite des Karosserieteils montierbar ist.
     
    2. Elektrische Steckverbinderanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (116) eine im Wesentlichen rohrförmige Gestalt aufweist.
     
    3. Elektrische Steckverbinderanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (116) eine erste Haltevorrichtung (130) aufweist, die so ausgestaltet ist, dass der Adapter (116) in der Aussparung des ortsfesten Karosserieteils (104) gehalten ist.
     
    4. Elektrische Steckverbinderanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Haltevorrichtung mindestens ein Rastarm ist (130), der den Adapter (116) durch Verspreizen in der Aussparung hält.
     
    5. Elektrische Steckverbinderanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Haltevorrichtung durch eine Schraubverbindung, eine Nietverbindung, eine Klebeverbindung oder eine Schweißverbindung, vorzugsweise eine Vibrationsschweißverbindung, die den Adapter (116) in der Aussparung hält, gebildet ist.
     
    6. Elektrische Steckverbinderanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter eine zweite Haltevorrichtung (132) aufweist, die mit dem Gegensteckverbinder (106) so zusammenwirkt, dass der Gegensteckverbinder (106) sowohl im zusammengesteckten wie auch im gelösten Zustand der Steckverbinderanordnung (100) an dem Adapter (116) fixiert ist.
     
    7. Elektrische Steckverbinderanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Haltevorrichtung aus wenigstens einer Verriegelungsnase (132) besteht und in dem Gegensteckverbinder (106) wenigstens eine entsprechende Nut (133) ausgebildet ist, in welche die Verriegelungsnase (132) eingreift.
     
    8. Elektrische Steckverbinderanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegensteckverbinder (106) einen Verriegelungsschieber (126) aufweist und der Verriegelungsschieber (126) in mindestens einer Führungsschiene (150) des Gegensteckverbinders (106) gehalten ist.
     
    9. Elektrische Steckverbinderanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegensteckverbinder (106) ein Getriebe mit einer Verrastung aufweist.
     
    10. Elektrische Steckverbinderanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Haltevorrichtung aus wenigstens einer Rastvorrichtung besteht, die mit einer entsprechenden Gegenrastvorrichtung an dem Gegensteckverbinder (106) zusammenwirkt.
     
    11. Elektrische Steckverbinderanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Haltevorrichtung (132) durch wenigstens eine Schraubverbindung, Nietverbindung, Klebeverbindung oder Schweißverbindung, vorzugsweise Vibrationsschweißverbindung gebildet ist.
     
    12. Elektrische Steckverbinderanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (116) eine erste Dichtung (134) aufweist, welche die Verbindung zwischen dem Adapter (116) und dem ortsfesten Karosserieteil (104) abdichtet.
     
    13. Elektrische Steckverbinderanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegensteckverbinder (106) eine zweite Dichtung (136) aufweist, welche die Verbindung zwischen dem Adapter (116) und dem Gegensteckverbinder (106) abdichtet.
     
    14. Elektrische Steckverbinderanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (108) an der Baugruppe (102) einen Kragen (118) aufweist, der im montierten Zustand der Baugruppe (102) an dem Karosserieteil (104) zumindest teilweise in den Adapter (116) eintaucht.
     
    15. Elektrische Steckverbinderanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (118) an seiner Außenseite mindestens eine Führungsnut (140) aufweist, in die ein zugehöriger Führungsvorsprung (138), der an der inneren Oberfläche des Adapters (116) angeformt ist, zum Führen des Steckverbinders (108) beim Zusammenstecken der Steckverbinderanordnung (100) eingreift.
     
    16. Elektrische Steckverbinderanordnung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (118) an seiner Außenseite mindestens eine Rastöffnung (144) aufweist, in die ein zugehöriger Rastvorsprung (142), der an der inneren Oberfläche des Adapters (116) angeformt ist, zum Fixieren des Steckverbinders (108) mit dem Adapter (116) einrastet.
     
    17. Verfahren zur Bildung einer elektrischen Steckverbindung zwischen einem an einer Baugruppe angeordneten Steckverbinder mit einem Gegensteckverbinder, wobei die Baugruppe von dem Gegensteckverbinder durch ein ortsfestes Karosserieteil, in dem eine entsprechende Aussparung für die Steckverbinderanordnung vorgesehen ist, getrennt ist, und der Steckverbinder mit dem Gegensteckverbinder zusammensteckbar ist, um eine elektrische Verbindung herzustellen, und wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:

    Aufstecken eines Adapters auf den Steckverbinder der Baugruppe,

    Befestigen der Baugruppe auf einer ersten Seite an dem Karosserieteil in einer Weise, dass der Steckverbinder für den Gegensteckverbinder zugänglich ist und der Adapter an dem Karosserieteil fixiert ist,

    Zusammenstecken des Gegensteckverbinders mit dem Steckverbinder, wobei die elektrische Verbindung zwischen dem Stecker und dem Gegensteckverbinder hergestellt wird und der Adapter so mit dem Steckverbinder und dem Gegensteckverbinder zusammenwirkt, dass im wieder gelösten Zustand der Steckverbinderanordnung wenigstens ein Teil derselben an dem Karosserieteil mechanisch fixiert bleibt, und wobei der Gegensteckverbinder von einer zweiten, der ersten Seite gegenüberliegenden Seite des Karosserieteils montiert wird.


     
    18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass zum Fixieren des Gegensteckverbinders an dem Adapter ein Verriegelungsschieber so in einer Richtung quer zur Richtung des Zusammensteckens in einer Führungsschiene des Gegensteckers verschoben wird, dass eine Verriegelungsnase, die an dem Adapter angeformt ist, in einer Verriegelungsnut an dem Verriegelungsschieber eingreift.
     


    Claims

    1. An electrical plug-and-socket connector arrangement with a plug-and-socket connector (108) arranged on an assembly (102) and a mating connector (106), the plug-and-socket connector (108) being able to be fitted together with the mating connector (106) in order to produce an electrical connection,
    the plug-and-socket connector arrangement (100) having an adapter (116) which is designed such that it cooperates with the plug-and-socket connector (108), the mating connector (106) and a fixed-position body part (104) of a motor vehicle in which a corresponding cutout for the plug-and-socket connector arrangement (100) is provided, in order in the detached state of the plug-and-socket connector arrangement (100) to mechanically fix at least a part thereof to the body part (104),
    characterised in that
    the assembly (102) is separated from the mating connector (106) by the body part (104) and the assembly can be mounted from a first side (114) of the body part, whereas the mating connector can be mounted from a second side (110), located opposite the first side, of the body part.
     
    2. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to Claim 1, characterised in that the adapter (116) has a substantially tubular shape.
     
    3. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to Claim 1 or 2, characterised in that the adapter (116) has a first holding device (130) which is designed such that the adapter (116) is held in the cutout in the fixed-position body part (104).
     
    4. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to Claim 3, characterised in that the first holding device is at least one latch arm (130) which holds the adapter (116) in the cutout by splaying.
     
    5. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to Claim 3, characterised in that the first holding device is formed by a screw connection, a riveted connection, an adhesive connection or a welded connection, preferably a vibration welded connection, which holds the adapter (116) in the cutout.
     
    6. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the adapter has a second holding device (132) which cooperates with the mating connector (106) such that the mating connector (106) is fixed to the adapter (116) both in the fitted-together and in the detached state of the plug-and-socket connector arrangement (100).
     
    7. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to Claim 6, characterised in that the second holding device consists of at least one locking projection (132), and at least one corresponding groove (133) is formed in the mating connector (106), in which groove the locking projection (132) engages.
     
    8. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to Claim 6 or 7, characterised in that the mating connector (106) has a locking slide (126), and the locking slide (126) is held in at least one guide rail (150) of the mating connector (106).
     
    9. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to Claim 6 or 7, characterised in that the mating connector (106) has a gear with a latch means.
     
    10. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to Claim 6, characterised in that the second holding device consists of at least one latch device which cooperates with a corresponding mating latch device on the mating connector (106).
     
    11. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to Claim 6, characterised in that the second holding device (132) is formed by at least one screw connection, riveted connection, adhesive connection or welded connection, preferably vibration welded connection.
     
    12. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to one of Claims 1 to 11, characterised in that the adapter (116) has a first seal (134) which seals off the connection between the adapter (116) and the fixed-position body part (104).
     
    13. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to one of Claims 1 to 12, characterised in that the mating connector (106) has a second seal (136) which seals off the connection between the adapter (116) and the mating connector (106).
     
    14. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to one of Claims 1 to 13, characterised in that the plug-and-socket connector (108) has on the assembly (102) a collar (118) which in the mounted state of the assembly (102) on the body part (104) extends at least partially into the adapter (116).
     
    15. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to Claim 14, characterised in that the collar (118) has on its outside at least one guide groove (140) into which an associated guide projection (138), which is formed on the inner surface of the adapter (116), engages for guiding the plug-and-socket connector (108) upon fitting-together of the plug-and-socket connector arrangement (100).
     
    16. An electrical plug-and-socket connector arrangement according to Claim 14 or 15, characterised in that the collar (118) has on its outside at least one latch opening (144) into which an associated latch projection (142), which is formed on the inner surface of the adapter (116), engages for fixing the plug-and-socket connector (108) to the adapter (116).
     
    17. A method for the formation of an electrical plug-in connection between a plug-and-socket connector arranged on an assembly with a mating connector, the assembly being separated from the mating connector by a fixed-position body part, in which a corresponding cutout for the plug-and-socket connector arrangement is provided, and the plug-and-socket connector being able to be fitted together with the mating connector in order to produce an electrical connection, and the method having the following steps:

    placing an adapter on the plug-and-socket connector of the assembly,

    fastening the assembly on a first side to the body part such that the plug-and-socket connector is accessible to the mating connector and the adapter is fixed to the body part,

    fitting together the mating connector and the plug-and-socket connector, the electrical connection between the plug and the mating connector being produced and the adapter cooperating with the plug-and-socket connector and the mating connector such that in the re-detached state of the plug-and-socket connector arrangement at least a part thereof remains mechanically fixed to the body part, and the mating connector being mounted from a second side, located opposite the first side, of the body part.


     
    18. A method according to Claim 17, characterised in that in order to fix the mating connector to the adapter a locking slide is displaced in a direction transversely to the direction of fitting-together in a guide rail of the mating plug such that a locking projection which is formed on the adapter engages in a locking groove on the locking slide.
     


    Revendications

    1. Assemblage de connecteurs enfichables électriques comprenant un connecteur enfichable (108) situé sur un module (102) et un connecteur antagoniste (106), le connecteur (108) pouvant s'embrocher avec le connecteur antagoniste (106) pour former une connexion électrique,
    l'assemblage de connecteurs (100) comprenant un adaptateur (116) qui est exécuté de façon à coopérer avec le connecteur (108), le connecteur antagoniste (106) et une pièce de carrosserie fixe (104) d'un véhicule automobile dans lequel est prévu un évidement correspondant pour l'assemblage de connecteurs (100) afin de fixer mécaniquement au moins une partie de l'assemblage de connecteurs (100) sur la pièce de carrosserie (104) lorsque l'assemblage est à l'état débroché,
    caractérisé par le fait
    que le module (102) est séparé du connecteur antagoniste (106) par la pièce de carrosserie (104) et le module peut être monté d'un premier côté (114) de la pièce de carrosserie, tandis que le connecteur antagoniste peut être monté d'un second côté (110) de la pièce de carrosserie opposé au premier côté.
     
    2. Assemblage de connecteurs électriques selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'adaptateur (116) a une forme essentiellement tubulaire.
     
    3. Assemblage de connecteurs électriques selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que l'adaptateur (116) est pourvu d'un premier dispositif de maintien (130) qui est exécuté de manière à ce que l'adaptateur (116) soit maintenu dans l'évidement de la pièce de carrosserie fixe (104).
     
    4. Assemblage de connecteurs électriques selon la revendication 3, caractérisé par le fait que le premier dispositif de maintien est au moins un bras d'encliquetage (130) qui maintient l'adaptateur (116) dans l'évidement en s'écartant.
     
    5. Assemblage de connecteurs électriques selon la revendication 3, caractérisé par le fait que le premier dispositif de maintien est formé par un assemblage vissé, un assemblage riveté, un assemblage collé ou un assemblage soudé, de préférence un assemblage soudé par vibrations, qui maintient l'adaptateur (116) dans l'évidement.
     
    6. Assemblage de connecteurs électriques selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que l'adaptateur est pourvu d'un second dispositif de maintien (132) qui coopère avec le connecteur antagoniste (106) de manière à ce que le connecteur antagoniste (106) soit fixé sur l'adaptateur (116) aussi bien dans l'état embroché que dans l'état débroché de l'assemblage de connecteurs (100).
     
    7. Assemblage de connecteurs électriques selon la revendication 6, caractérisé par le fait que le second dispositif de maintien est formé d'au moins un ergot de verrouillage (132) et au moins une rainure correspondante (133) dans laquelle l'ergot de verrouillage (132) s'enclenche est formée dans le connecteur antagoniste (106).
     
    8. Assemblage de connecteurs électriques selon la revendication 6 ou 7, caractérisé par le fait que le connecteur antagoniste (106) comprend un coulisseau de verrouillage (126) et le coulisseau de verrouillage (106) est maintenu dans au moins un rail de guidage (150) du connecteur antagoniste (106).
     
    9. Assemblage de connecteurs électriques selon la revendication 6 ou 7, caractérisé par le fait que le connecteur antagoniste (106) est pourvu d'un mécanisme à verrouillage.
     
    10. Assemblage de connecteurs électriques selon la revendication 6, caractérisé par le fait que le second dispositif de maintien est formé d'au moins un dispositif d'encliquetage qui coopère avec un dispositif d'encliquetage antagoniste correspondant sur le connecteur antagoniste (106).
     
    11. Assemblage de connecteurs électriques selon la revendication 6, caractérisé par le fait que le second dispositif de maintien (132) est formé par au moins un assemblage vissé, un assemblage riveté, un assemblage collé ou un assemblage soudé, de préférence un assemblage soudé par vibrations.
     
    12. Assemblage de connecteurs électriques selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par le fait que l'adaptateur (116) est pourvu d'un premier joint d'étanchéité (134) qui rend étanche la connexion entre l'adaptateur (116) et la pièce de carrosserie fixe (104).
     
    13. Assemblage de connecteurs électriques selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé par le fait que le connecteur antagoniste (106) est pourvu d'un second joint d'étanchéité (136) qui rend étanche la connexion entre l'adaptateur (116) et le connecteur antagoniste (106).
     
    14. Assemblage de connecteurs électriques selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé par le fait que le connecteur (108) sur le module (102) est pourvu d'une collerette (118) qui s'enfonce, au moins en partie, dans l'adaptateur (116) lorsque le module (102) est à l'état monté sur la pièce de carrosserie (104).
     
    15. Assemblage de connecteurs électriques selon la revendication 14, caractérisé par le fait que la collerette (118) est pourvue, sur son côté extérieur, d'au moins une rainure de guidage (140) dans laquelle une saillie de guidage associée (138) formée sur la surface interne de l'adaptateur (116) s'enclenche pour guider le connecteur (108) lors de l'embrochage de l'assemblage de connecteurs (100).
     
    16. Assemblage de connecteurs électriques selon la revendication 14 ou 15, caractérisé par le fait que la collerette (118) est pourvue, sur son côté extérieur, d'au moins une ouverture d'encliquetage (144) dans laquelle une saillie d'encliquetage associée (138) formée sur la surface interne de l'adaptateur (116) s'encliquète pour fixer le connecteur (108) et l'adaptateur (116).
     
    17. Procédé de formation d'un assemblage de connecteurs électriques entre un connecteur enfichable situé sur un module et un connecteur antagoniste, le module étant séparé du connecteur antagoniste par une pièce de carrosserie fixe dans laquelle est prévu un évidement correspondant pour l'assemblage de connecteurs et le connecteur pouvant s'embrocher avec le connecteur antagoniste pour produire une connexion électrique et le procédé comprenant les étapes suivantes:

    enfichage d'un adaptateur sur le connecteur du module,

    fixation du module sur la pièce de carrosserie sur un premier côté de manière à ce que le connecteur soit accessible pour le connecteur antagoniste et que l'adaptateur soit fixé sur la pièce de carrosserie,

    embrochage du connecteur antagoniste avec le connecteur, la connexion électrique entre le connecteur et le connecteur antagoniste étant ainsi établie et l'adaptateur coopérant avec le connecteur et le connecteur antagoniste de manière à ce qu'au moins une partie de l'assemblage de connecteurs reste fixée mécaniquement sur la pièce de carrosserie dans l'état à nouveau débroché de l'assemblage, et le connecteur antagoniste étant monté d'un second côté de la pièce de carrosserie opposé au premier côté.


     
    18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé par le fait que, pour fixer le connecteur antagoniste sur l'adaptateur, un coulisseau de verrouillage est poussé dans un rail de guidage du connecteur antagoniste dans une direction perpendiculaire à la direction de l'embrochage de manière à ce qu'un ergot de verrouillage formé sur l'adaptateur s'enclenche dans une rainure de verrouillage sur le coulisseau de verrouillage.
     




    Zeichnung


















































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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