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EP 1 845 188 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.12.2010 Patentblatt 2010/50 |
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Anmeldetag: 29.01.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Erfassen der Position eines laufenden Bandes
Device for recording the position of a moving belt
Dispositif de détection de la position d'une bande déroulante
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
12.04.2006 DE 102006017129
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.10.2007 Patentblatt 2007/42 |
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Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Pfifferling, Ralf
89547 Gerstetten (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 140 547 GB-A- 888 241
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DE-B- 1 132 403 US-A- 3 366 298
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erfassen der Position eines laufenden
Bandes, insbesondere eines Papiermaschinensiebes zur Regelung des Geradeauslaufes
des Bandes, mit einem. Taster, der weinigstens einen elastisch verformbaren Teil aufweist
und im Bereich einer Bandkante derart angeordnet ist, dass beim Anlaufen der Bandkante
eine Kraft auf den verformbaren Teil des Tasters ausgeübt wird. Umlaufende Bänder
sind insbesondere Bespannungen in Maschinen zum Erzeugen von faserstoffhaltigen Bahnen,
wie beispielsweise Papier-, Karton- oder Tissuebahnen. Bei den umlaufenden Bändern
kann es sich um Siebbänder, Filzbänder, Kunststoffbänder und anderes handeln.
[0002] Ein solches umlaufendes, endloses Band ist in der Regel um eine Vielzahl von Walzen
geführt, nämlich Leitwalzen, Umlenkwalzen, Spannwalzen, ferner um Presswalzen. Dabei
soll das Band stets geradeaus laufen und diesen Geradlauf auch über längere Zeitspannen
hinweg beibehalten. Um dies zu erreichen, werden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, z.
B. das Bombieren von Leitwalzen. Dennoch ist es notwendig, während des Bandlaufes
immer wieder regelnd einzugreifen, um ein Verlaufen des Bandes nach der einen oder
anderen Seite zu vermeiden.
[0003] Zu diesem Zweck sind zahlreiche Regeleinrichtungen bekannt. Grundsätzlich muß jede
Positionsveränderung des Bandes, d. h. jede Abweichung vom Geradlauf, erfasst und
in ein Signal umgewandelt werden. Dabei gibt es sogenannte berührende und nicht berührende
Systeme. Bei den berührenden Systemen ist ein Taster vorgesehen, der von der betreffenden
Bandkante bei einem Verlaufen des Bandes berührt und aus seiner Position verschoben
wird. Die Positionsänderung der Bandkante aus ihrer Soll-Position heraus kann erfasst
werden in Gestalt des Winkels, um welchen ein Taster durch den Verlauf der Bandkante
ausgelenkt wird, oder durch Messen der Auslenkung, oder durch andere Maßnahmen. Die
Positionsveränderung wird sodann im allgemeinen in ein elektrisches Signal umgewandelt,
das z. B. an einen Regler weitergegeben wird, der seinerseits die notwendigen Maßnahmen
einleitet, beispielsweise ein Verändern der Bandspannung im Bereich der einen oder
der anderen Bandkante.
[0004] Es gibt Taster, die nachgiebig gelagert sind und beim Anlaufen der betreffenden Bandkante
ausgelenkt werden. Dabei ist nach Wiederherstellen des Geradeauslaufes des Bandes
eine Rückführung des Tasters notwendig. Hierzu bedarf es der Einwirkung von Federkräften,
die jedoch hysteresebehaftet und demgemäß problematisch sind. Auch können sich Temperatureinflüsse
oder Veränderungen der Materialeigenschaften der beteiligten Bauteile störend auswirken.
[0005] So ist aus der Auslegeschrift
DE 1132403 eine Vorrichtung zum Geradführen von Bahnen mit einer verstellbaren Steuerwalze und
mit einem den Bahnrand abtastenden Fühler bekannt. Der Fühler beeinflusst bei einer
Abweichung der Bahn vom Geradeauslauf, die Zufuhr von Steuerluft zu einem Steuerzylinder,
der wiederum die Position der Steuerwalze so beeinflusst, dass der Lauf der die Steuerwalze
berührende Bahn gerade ist.
[0006] Die Schrift
GB888241 offenbart eine Vorrichtung zum Ausrichten des Laufes einer laufenden Materialbahn.
Die Vorrichtung umfasst eine bahnführende Walze, welche einen Mechanismus zur Beeinflussung
des Bahnlaufes aufweist, sowie Sensoren zur Bestimmung der seitlichen Position der
Materialbahn. Die Sensoren können Tastelemente mit elekrischen Endschaltern umfassen,
welche den erlaubten Bereich der seitlichen Verschiebung der Materialbahn begrenzen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Erfassen der Position
eines laufenden Bandes zu schaffen und dabei die genannten Nachteile zu vermeiden.
Eine solche Vorrichtung soll vor allem einfach im Aufbau und zuverlässig im Betrieb
sein. Sie soll unempfindlich gegen störende Einflüsse der Umgebung sein und eine feinfühlige
Einstellung des Geradeauslaufs ermöglichen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
[0009] Demgemäß wird ein Taster verwendet, der wenigstens einen elastisch verformbaren Teil
aufweist. Der Taster wird im Bereich einer der beiden Bandkanten derart angeordnet,
dass beim Anlaufen (berühren) der betreffenden Bandkante eine Kraft auf den Taster
ausgeübt und sein verformbarer Teil dabei verformt wird. Der verformbare Teil des
Tasters trägt einen Dehnmessstreifen. Dieser wird beim Aufbringen der genannten Kraft
durch die Bandkante ebenfalls verformt. Die Verformung erzeugt ein Signal, das für
einen weiteren Regelvorgang ausnutzbar ist.
[0010] Die Erfindung bringt zahlreiche Vorteile mit sich:
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung lässt sich auf höchst einfache Weise verwirklichen.
Der bauliche Aufwand ist minimal.
- Die Vorrichtung weist keine bewegliche Lagerung auf.
- Eine Temperaturbeeinflussung wird kompensiert, so dass die Vorrichtung auch bei höheren
Temperaturen einsetzbar ist (bisher verwendete Sensoren waren nur bis 70°C einsetzbar).
- Das Verhalten der Vorrichtung ist unabhängig von jeglichen Werkstoff-Kennwerten.
- Es bedarf keines aufwendigen Federmechanismus, mit dem die Position der erfindungsgemäßen
Vorrichtung nach einem Anlaufen des Bandes wieder eingestellt werden muß.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0012] Die Erfindung ist anhand der Zeichnungen näher erläutert. Darin ist im einzelnen
folgendes dargestellt:
- Figur 1:
- zeigt in schematischer, perspektivischer Darstellung eine Pressenpartie einer Papiermaschine
mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Erfassen von Abweichungen eines umlaufenden
Bandes vom Geradeauslauf.
- Figur 2 und 3:
- zeigen jeweils eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
- Figur 4:
- zeigt eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0013] Die in
Figur 1 gezeigte Pressenpartie einer Papierherstellungsmaschine umfasst eine Walzenpresse
mit zwei Presswalzen 1, 2. Ein umlaufendes Band 3 - ein Filzband- ist durch den Pressspalt
hindurch geführt, der aus den beiden Presswalzen 1, 2 gebildet ist. Das Filzband 3
umschlingt ferner zwei Umlenkwalzen 4, 5 sowie drei Leitwalzen 6, 7, 8.
[0014] Der Pressenpartie ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 9 zugeordnet. Diese befindet
sich am Rande der einen der beiden Bandkanten und zugleich oberhalb dieser. Die Vorrichtung
9 umfaßt einen Taster 10, der in Form eines Federbleches bzw. eines Blechstreifens
gestaltet ist. Der besagte Taster bzw. der verwendete Blechstreifen ist an seinem
oberen Ende in zwei Klemmbacken 11, 12 eingespannt und weist ein freies, hier nicht
erkennbares Ende auf, welches nach unten über die Bandkante 3.1 hinaus ragt. Es handelt
sich somit um die eigentliche erfindungsgemäße Vorrichtung, mit welcher die Position
der betreffenden Bandkante 3.1 erfasst wird.
[0015] Zwei Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind aus den Figuren 2 bzw.
3 und 4 genauer erkennbar.
[0016] In
Figur 2 erkennt man wiederum die beiden Klemmbacken 11, 12. Auch hierbei ist wiederum ein
Taster 10, bestehend aus einem Blechstreifen an seinem oberen Ende zwischen den Klemmbacken
11, 12 eingespannt. Das untere Ende hingegen ist frei. Es befindet sich auf der Höhe
des Bandes 3, was im Beispiel ein Filzband ist. Der Blechstreifen 10 trägt an seinem
unteren Ende - dem Filzband 3 gegenüberliegend - einen Verschleißschutz 13, beispielsweise
eine Platte aus keramischen Material. Oberhalb des Verschleißschutzes 13 und auf derselben
Seite des Tasters ist ein Dehnmessstreifen 14 vorgesehen. Dieser ist mit dem Taster
bzw. Blechstreifen 10 fest verbunden, beispielsweise durch Verkleben.
[0017] Im Betrieb läuft das Filzband 3 senkrecht zur Zeichenebene um. Wie in Figur 2 dargestellt,
weist die linke Bandkante 3.1 des Filzbandes 3 einen gewissen Abstand zum Verschleißschutz
13 auf. Während des Betriebes kann es zu einem Verlaufen des Filzbandes 3 kommen.
Dabei kann das Band 3 nach links wandern, in Richtung auf den Verschleißschutz 13.
Schließlich kann es zu einem Berühren zwischen diesen beiden kommen. Wandert das Filzband
3 noch weiter in Richtung nach links, so übt es eine Kraft auf den Verschleißschutz
13 (bzw. Verschleißplatte) und damit auf das untere Ende des Blechstreifens 10 aus.
Hierdurch wird der Blechstreifen 10 mit seinem unteren Ende nach links ausgelenkt.
Er nimmt dabei eine gekrümmte Form an - siehe die gestrichelt dargestellte Konfiguration.
[0018] Nicht nur der Blechstreifen 10 wird hierbei gekrümmt, sondern auch der Dehnmessstreifen
14. Diese Verformung des Dehnmessstreifens 14 lässt sich ausnutzen zum Gewinnen eines
entsprechenden Signals. Das Signal wiederum wird in eine zentrale Prozesseinheit (CPU)
15 eingespeist, die ihrerseits einen Regelvorgang einleitet, durch welchen das genannte
Verlaufen des Bandes 3 wieder korrigiert wird, so dass das Filzband 3 gewünschter
Maßen geradeaus läuft.
[0019] Der als Blechstreifen ausgebildete Taster 10 ist elastisch, so dass er in die ausgezogen
dargestellte Position wieder zurückkehrt.
[0020] Statt eines Blechstreifens bzw. Federbleches kann auch ein Streifen aus jeglichen
anderen Material verwendet werden, das eine gewisse Elastizität hat und somit eine
genügend große innere Rückstellkraft, um nach einer Auslenkung durch Einwirken der
Kraft des verlaufenden Filzbandes jeweils wieder in die Ausgangsposition zurückzukehren.
Das bedeutet, der Taster 10 kann durchgängig elastisch verformbar sein (so wie auch
dargestellt) oder aber nur ein Teil von ihm ist elastisch verformbar.
[0021] Auf der der Vorrichtung 9 gegenüberliegenden Seite des Filzbandes 3 kann eine weitere
gleichartige Vorrichtung wie die Vorrichtung 9 vorgesehen werden.
[0022] Der Dehnmessstreifen 14 kann an jeder beliebigen Stelle der Länge des Tasters bzw.
Federbleches 10 angeordnet werden. Wesentlich ist, dass auch er beim Auslenken des
Federbleches bzw. Blechstreifens 10 eine Verformung mitmacht. Die Verformung bzw.
Dehnung wird dabei über den Dehnmessstreifen aufgenommen, wodurch man ein Maß für
die Positionsänderung des Bandes erhält. Über die Stärke des verwendeten Federbleches
und den entsprechenden Hebelarm kann dann die Kraft, die auf die Bandkante wirkt,
bestimmt werden.
[0023] In
Figur 3 ist dargestellt, dass hier die ausgelenkte Position A den Geradeauslauf des Bandes
3 angibt, während die Positionen B und C (in gestrichelten Linien) zeigen sollen,
wie der Dehnmessstreifen 14 in Abhängigkeit vom Verlauf des Bandes 3 entweder mehr
gedehnt wird (siehe Position B) oder sich entspannt (siehe C).
[0024] Während der verformbare Teil des Tasters 10 bzw. des Federbleches gemäß Figur 2 und
3 geradlinig ausgeführt ist, handelt es sich bei der Ausführungsform gemäß
Figur 4 um einen Blechstreifen bzw. Federblech 10 von gekrümmter Gestalt in der unbeaufschlagten
Position. Das Blech ist mit ausgezogenen Linien wiederum in jener Position dargestellt,
in welcher noch keine Berührung zwischen der betreffenden Kante 3.1 des Filzbandes
3 und dem Verschleißschutz 13 eingetreten ist. Die gestrichelte Darstellung zeigt
hingegen den Verformungszustand nach Verlaufen des Filzbandes 3 in der Darstellung
nach links.
[0025] Die Berührung zwischen der betreffenden Kante 3.1 des Filzbandes 3 findet im Übrigen
nur einseitig statt.
[0026] Anstelle des Filzbandes 3 kann die Positionserfassung auch bei jeglichen anderen
Bändern in Betracht kommen, beispielsweise bei einem Siebband oder einem Gummiband
oder einem Band aus sonstigem Material.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 1
- Presswalze
- 2
- Presswalze
- 3
- Band bzw. Filzband
- 3.1
- Bandkante
- 4
- Umlenkwalze
- 5
- Umlenkwalze
- 6
- Leitwalze
- 7
- Leitwalze
- 8
- Leitwalze
- 9
- Vorrichtung zum Erfassen der Bandkantenposition
- 10
- Taster bzw. Federblech bzw. Blechstreifen
- 11
- Klemmbacken
- 12
- Klemmbacken
- 13
- Verschleißschutz
- 14
- Dehnmessstreifen
- 15
- zentrale Prozesseinheit
- A
- Position
- B
- Position
- C
- Position
1. Vorrichtung zum Erfassen der Position eines laufenden Bandes (3), beispielsweise eines
Papiermaschinensiebes; zur Regelung des Geradeauslaufes des Bandes (3), mit einem
Taster (10)-, wobei der Taster (10) wenigstens einen elastisch verformbaren Teil aufweist
und im Bereich einer Bandkante (3.1) derart angeordnet ist, dass beim Anlaufen der
Bandkante eine Kraft auf den verformbaren Teil des Tasters (10) ausgeübt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass der elastisch verformbare Teil einen Dehnmessstreifen (14) trägt; und dieser Teil
sowie der Dehnmessstreifen (14) dabei verformt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass eine zentrale Prozesseinheit (15) zum Erfassen von Signalen des Dehnmessstreifens
(14), die in Abhängigkeit von der Verformung des Dehmessstreifens (14) erzeugt werden,
vorgesehen ist,.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der zentralen Prozesseinheit (15) ein Aktuator zum Umsetzen von Regelbefehlen zur
Erreichung des Geradeauslaufes vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der verformbare Teil des Tasters (10) aus elastisch verformbarem Material
besteht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Taster (10) aus einem Materialstreifen, beispielsweise Federblech besteht, der
bzw. das an seinem einen Ende in Klemmbacken (11, 12) eingespannt ist, und dessen
anderes Ende sich im Bereich der auf ihre Position zu überwachenden Bandkante (3.1)
befindet und von dieser bei einem Verlaufen des Bandes (3) beaufschlagbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der als Materialstreifen ausgebildete Taster (10) in unbeaufschlagtem Zustand geradlinig
ist und oberhalb der auf ihren Geradeauslauf zu überwachenden Bandkante (3.1) eingespannt
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Materialstreifen bereits in seiner unbeaufschlagten Position gekrümmt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Taster (10) im Bereich seiner Beaufschlagung durch die Bandkante (3.1) mit einem
Verschleißschutz (13) versehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Taster (10) derart angeordnet ist, dass er die Bandkante (3.1) einseitig berührt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass der Dehnmessstreifen (14) im Bereich zwischen den Klemmbacken (11, 12) und dem Verschleißschutz
(13) des Tasters (10) angeordnet ist.
1. Apparatus for detecting the position of a running belt (3), for example of a papermachine
fabric, for regulating the straight running of the belt (3), having a probe (10),
the probe (10) having at least one elastically deformable part and being arranged
in the region of one belt edge (3.1) in such a way that, in the event of the belt
edge running against it, a force is exerted on the deformable part of the probe (10),
characterized in that the elastically deformable part carries a strain gauge (14), and this part and the
strain gauge (14) are deformed in the process.
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that a central processor unit (15) is provided for detecting signals of the strain gauge
(14), which signals are generated as a function of the deformation of the strain gauge
(14).
3. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the central processor unit (15) is provided with an actuator for converting regulating
commands in order to achieve the straight running.
4. Apparatus according to one of Claims 1 to 3, characterized in that at least the deformable part of the probe (10) is composed of elastically deformable
material.
5. Apparatus according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the probe (10) is composed of a material strip, for example spring plate, which is
clamped at its one end in clamping jaws (11, 12) and the other end of which is situated
in the region of the belt edge (3.1), which is to have its position monitored, and
can be loaded by the said belt edge (3.1) if the belt (3) runs off course.
6. Apparatus according to Claim 5, characterized in that the probe (10) which is configured as a material strip is straight in the unloaded
state and is clamped above the belt edge (3.1) which is to have its straight running
monitored.
7. Apparatus according to Claim 4, characterized in that the material strip is already curved in its unloaded position.
8. Apparatus according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the probe (10) is provided with a wear protection means (13) in the region where
it is loaded by the belt edge (3.1).
9. Apparatus according to Claim 8, characterized in that the probe (10) is arranged in such a way that it touches the belt edge (3.1) on one
side.
10. Apparatus according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the strain gauge (14) is arranged in the region between the clamping jaws (11, 12)
and the wear protection means (13) of the probe (10).
1. Dispositif de détection de la position d'une bande (3) en déplacement, par exemple
un tamis de machine à papier, en vue de la régulation de l'avancement de la bande
(3) en ligne droite, et présentant un palpeur (10), le palpeur (10) présentant au
moins une partie élastiquement déformable et étant disposé dans la zone occupée par
un bord (3.1) de la bande de telle sorte qu'une force est exercée sur la partie déformable
du palpeur (10) lorsque le bord de la bande vient s'y placer,
caractérisé en ce que
la partie élastiquement déformable porte un ruban (14) de mesure d'allongement et
en ce que cette partie ainsi que le ruban (14) de mesure d'allongement sont ainsi déformés.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il présente une unité centrale de traitement (15) qui détecte des signaux du ruban
(14) de mesure d'allongement délivrés en fonction de la déformation du ruban (14)
de mesure d'allongement.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'unité centrale de traitement (15) présente un actionneur qui convertit des ordres
de régulation en vue d'obtenir le déplacement en ligne droite.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins la partie déformable du palpeur (10) est constituée d'un matériau élastiquement
déformable.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le palpeur (10) est constitué d'un ruban de matière, par exemple une tôle élastique
dont une des extrémités est serrée entre des mâchoires de serrage (11, 12) et dont
l'autre extrémité est située dans la zone occupée par le bord (3.1) de la bande dont
la position doit être surveillée et peut être sollicitée par cette dernière lorsque
la bande (3) vient s'y placer.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le palpeur (10) configuré comme ruban de matière est rectiligne à l'état non sollicité
et est serré au-dessus du bord (3.1) de la bande dont le déplacement rectiligne doit
être surveillé.
7. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que dans sa position non sollicitée, le ruban de matière est déjà cintré.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la partie du palpeur (10) sollicitée par le bord (3.1) de la bande. est dotée d'une
protection (13) contre l'usure
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le palpeur (10) est disposé de manière à toucher le bord (3.1) de la bande d'un côté.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le ruban (14) de mesure d'allongement est disposé entre les mâchoires de serrage
(11, 12) et la protection (13) contre l'usure du palpeur (10).
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