| (19) |
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(11) |
EP 2 032 832 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.12.2010 Patentblatt 2010/50 |
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Anmeldetag: 25.04.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/054067 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/144227 (21.12.2007 Gazette 2007/51) |
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| (54) |
KRAFTSTOFFEINSPRITZEINRICHTUNG FÜR EINE BRENNKRAFTMASCHINE
FUEL INJECTION DEVICE FOR AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE
DISPOSITIF D'INJECTION DE CARBURANT POUR UN MOTEUR À COMBUSTION INTERNE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
14.06.2006 DE 102006027486
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.03.2009 Patentblatt 2009/11 |
| (73) |
Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KIEFERLE, Stefan
70469 Stuttgart (DE)
- SOMMER, Dorothee
70469 Stuttgart (DE)
- BECKER, Oliver
71640 Ludwigsburg (DE)
- NOACK, Bjoern
70597 Stuttgart (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 342 912 WO-A-02/055873 DE-A1- 10 223 077
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EP-A2- 1 195 514 DE-A1- 10 056 048 DE-A1- 10 343 482
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine
nach der Gattung des Anspruchs 1.
[0002] Eine solche Kraftstoffeinspritzeinrichtung ist durch die
EP-A-1 195 514 bekannt. Diese Kraftstoffeinspritzeinrichtung umfasst eine einen elektrischen Antrieb
aufweisende Förderpumpe , durch die Kraftstoff aus einem Kraftstoffvorratsbehälter
in einen Niederdruckbereich zur Saugseite wenigstens einer Hochdruckpumpe gefördert
wird. Durch die Hochdruckpumpe wird Kraftstoff in einen Hochdruckbereich gefördert,
in dem wenigstens ein Injektor vorgesehen ist, durch den Kraftstoff an der Brennkraftmaschine
eingespritzt wird. Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung weist eine elektrische Steuereinrichtung
zur Steuerung der Kraftstoffeinspritzung auf. Im Niederdruckbereich ist ein Drucksensor
angeordnet, der mit der Steuereinrichtung verbunden ist. Durch die Steuereinrichtung
wird der elektrische Antrieb der Förderpumpe zur Einstellung einer in Abhängigkeit
wenigstens eines Betriebsparameters der Brennkraftmaschine und/oder der Hochdruckpumpe
veränderlichen Fördermenge der Förderpumpe und zur Erzeugung eines vorgegebenen Drucks
im Niederdruckbereich angesteuert. Zumindest ein Teil des von der Förderpumpe in den
Niederdruckbereich geförderten Kraftstoffs wird durch einen Antriebsbereich der Hochdruckpumpe
geleitet Bei dieser bekannten Kraftstoffeinspritzeinrichtung wird der elektrische
Antrieb der Förderpumpe durch die Steuereinrichtung zur veränderlichen Einstellung
der von der Hochdruckpumpe angesaugten und in den Hochdruckbereich geförderten Kraftstoffmenge
angesteuert. Hierdurch ist nicht immer eine ausreichende Schmierung und Kühlung des
Antriebsbereichs der Hochdruckpumpe sichergestellt.
Vorteile der Erfindung
[0003] Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit den Merkmalen gemäß Anspruch
1 hat demgegenüber den Vorteil, dass auch bei hohen Kraftstofftemperaturen eine ausreichende
Schmierung und/oder Kühlung des Antriebsbereichs der Hochdruckpumpe sichergestellt
ist.
[0004] In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzeinrichtung angegeben. Die Ausbildung gemäß
Anspruch 2 hat den Vorteil, dass ein möglicher Druckabfall bei der Durchströmung des
Kraftstofffilters keinen Einfluss auf die Druckerfassung im Niederdruckbereich hat.
Die Ausbildung gemäß den Ansprüchen 4 und 5 hat den Vorteil, dass die Schmierung und/oder
Kühlung des Antriebsbereichs der Hochdruckpumpe bei hoher Belastung verbessert ist.
Die Ausbildung gemäß Anspruch 6 und 7 hat den Vorteil, dass von der Förderpumpe geförderter
Kraftstoff, der nicht von der Hochdruckpumpe angesaugt wird, aus dem Niederdruckbereich
abgeführt werden kann. Die Ausbildung gemäß Anspruch 8 hat den Vorteil, dass die gesamte
von der Fröderpumpe geförderte Kraftstoffmenge zur Schmierung und/oder Kühlung des
Antriebsbereichs der Hochdruckpumpe zur Verfügung steht.
[0005] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung
für eine Brennkraftmaschine in schematischer Darstellung und Figur 2 ein Diagramm,
in dem die Fördermenge einer Förderpumpe und die Überströmmenge eines Überströmventils
über dem in einem Niederdruckbereich herrschenden Druck auftragen ist.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0006] In Figur 1 ist schematisch eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine
beispielsweise eines Kraftfahrzeugs dargestellt. Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung
weist eine Förderpumpe 10 auf, durch die Kraftstoff aus einem Kraftstoffvorratsbehälter
12 angesaugt wird. Die Förderpumpe 10 weist einen elektrischen Antrieb 14 in Form
eines Elektromotors auf und die Förderpumpe 10 kann außerhalb oder wie in Figur 1
dargestellt innerhalb des Kraftstoffvorratsbehälters 12 angeordnet sein. Innerhalb
des Kraftstoffvorratsbehälters 12 kann ein Stautopf oder Schwalltopf 16 angeordnet
sein, aus dem die Förderpumpe 10 ansaugt und durch den sichergestellt ist, dass die
Förderpumpe 10 auch bei geringem Füllstand im Kraftstoffvorratsbehälter 12 Kraftstoff
ansaugen kann. In den Schwalltopf 16 wird Kraftstoff beispielsweise durch wenigstens
eine Strahlpumpe 18 gefördert. Durch die Förderpumpe 10 wird Kraftstoff zur Saugseite
einer Hochdruckpumpe 20 der Kraftstoffeinspritzeinrichtung gefördert. Zwischen der
Förderpumpe 10 und der Saugseite der Hochdruckpumpe 20 ist ein Kraftstofffilter 22
vorgesehen, durch den der von der Förderpumpe 10 geförderte Kraftstoff gereinigt wird,
bevor er der Hochdruckpumpe 20 zufließt.
[0007] Die Hochdruckpumpe 20 weist ein oder mehrere Pumpenelemente 24 auf, die wiederum
jeweils einen in einer Zylinderbohrung 26 geführten Pumpenkolben 28 aufweisen. Durch
den jeweiligen Pumpenkolben 28 wird in der jeweiligen Zylinderbohrung 26 ein Pumpenarbeitsraum
30 begrenzt. Der jeweilige Pumpenkolben 28 wird durch eine durch die Brennkraftmaschine
rotierend angetriebene Antriebswelle 32 zumindest mittelbar in einer Hubbewegung angetrieben.
Die Antriebswelle 32 ist beispielsweise über zwei in Richtung der Drehachse der Antriebswelle
32 voneinander beabstandete Lagerstellen eines Gehäuses 34 der Hochdruckpumpe 14 drehbar
gelagert. Die Lagerstellen können in verschiedenen Teilen des Pumpengehäuses 34 angeordnet
sein, beispielsweise kann eine erste Lagerstelle in einem Grundkörper des Pumpengehäuses
34 und eine zweite Lagerstelle in einem mit dem Grundkörper verbundenen Flanschteil
angeordnet sein. In einem zwischen den beiden Lagerstellen liegenden Bereich weist
die Antriebswelle 32 wenigstens einen Nocken 36 oder einen exzentrisch zu ihrer Drehachse
ausgebildeten Abschnitt auf, wobei der Nocken 36 auch als Mehrfachnocken ausgebildet
sein kann. Die Antriebswelle 32 der Hochdruckpumpe 20 wird durch die Brennkraftmaschine
angetrieben, beispielsweise von deren Kurbelwelle oder Nockenwelle. Die Kopplung der
Antriebswelle 32 mit der Brennkraftmaschine kann beispielsweise über einen Riemen
(Zahnriemen), eine Kette oder Zahnräder erfolgen. Infolge des Antriebs der Hochdruckpumpe
20 durch die Brennkraftmaschine ist die Drehzahl der Antriebswelle 32 der Hochdruckpumpe
20 proportional zur Drehzahl der Brennkraftmaschine.
[0008] Der jeweilige Pumpenkolben 28 kann sich direkt oder über einen Stößel 29 am Nocken
36 oder Exzenter der Antriebswelle 32 abstützen. Jedes Pumpenelement 24 weist ein
Einlassventil 38 auf, das in den Pumpenarbeitsraum 30 öffnet und über das der Pumpenarbeitsraum
30 beim radial nach innen zur Antriebswelle 32 gerichteten Saughub des Pumpenkolbens
28 mit Kraftstoff befüllt wird. Jedes Pumpenelement 24 weist außerdem ein Auslassventil
40 auf, das aus dem Pumpenarbeitsraum 30 heraus öffnet und über das der beim radial
nach außen gerichteten Förderhub des Pumpenkolbens 28 verdichtete Kraftstoff aus dem
Pumpenarbeitsraum 30 verdrängt wird. Das Einlassventil 38 und das Auslassventil 40
sind jeweils als federbelastete Rückschlagventile ausgebildet. Die Antriebswelle 32
mit dem Nocken 36 oder Exzenter sowie der Abstützung des wenigstens einen Pumpenkolbens
28 bildet einen im Inneren des Pumpengehäuses 34 angeordneten Antriebsbereich 37 der
Hochdruckpumpe 20.
[0009] Durch die Hochdruckpumpe 14 wird über wenigstens eine Leitung Kraftstoff in einen
Hochdruckbereich gefördert, in dem beispielsweise ein Speicher 42 angeordnet ist.
Mit dem Speicher 42 ist wenigstens ein an einem Zylinder der Brennkraftmaschine angeordneter
Injektor 44 verbunden, durch den Kraftstoff in den Brennraum des Zylinders eingespritzt
wird. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Injektoren 44 direkt oder indirekt über
hydraulische Leitungen mit der Hochdruckpumpe 14 verbunden sind, wobei der separate
Speicher 42 entfallen kann. Der Injektor 44 weist ein Kraftstoffeinspritzventil und
beispielsweise ein elektrisch betätigtes Steuerventil auf, durch das die Öffnungs-
und Schließfunktion des Kraftstoffeinspritzventils gesteuert wird. Es kann auch vorgesehen
sein, dass das Kraftstoffeinspritzventil direkt durch einen elektrischen Aktor, beispielsweise
einen Piezoaktor, gesteuert wird.
[0010] Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung weist außerdem eine elektronische Steuereinrichtung
46 auf, durch die die Kraftstoffeinspritzung gesteuert wird. Durch die Steuereinrichtung
46 wird der Injektor 44 angesteuert, so dass durch diesen zu einem vorgegebenen Zeitpunkt
eine vorgegebene Kraftstoffmenge eingespritzt wird. Im Hochdruckbereich ist ein Drucksensor
48 angeordnet, durch den der Druck im Hochdruckbereich erfasst wird und der mit der
Steuereinrichtung 46 verbunden ist. Vom Speicher 42 kann eine Verbindung zu einem
Entlastungsbereich, beispielsweise einem Rücklauf zum Kraftstoffvorratsbehälter 12,
abführen, die von einem Druckbegrenzungs- oder Druckregelventil 43 gesteuert wird.
[0011] Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist zwischen der Förderpumpe
10 und der Saugseite der Hochdruckpumpe 20 eine Kraftstoffzumesseinrichtung 50 vorgesehen,
die vorzugsweise zwischen dem Kraftstofffilter 22 und der Saugseite der Hochdruckpumpe
20 angeordnet ist. Der Bereich zwischen der Förderpumpe 10 und der Saugseite der Hochdruckpumpe
20 wird nachfolgend als Niederdruckbereich bezeichnet. Die Kraftstoffzumesseinrichtung
50 kann derart ausgebildet sein, dass durch diese kontinuierlich oder stufenweise
ein unterschiedlich großer Durchflussquerschnitt in der Verbindung zwischen der Förderpumpe
10 und der Saugseite der Hochdruckpumpe 20 eingestellt wird. Alternativ kann die Kraftstoffzumesseinrichtung
50 auch durch ein getaktetes Ventil gebildet sein, dass mit einer bestimmten Frequenz
geöffnet und geschlossen wird, wobei dieses entsprechend dessen Öffnungsdauer einen
bestimmten gemittelten Durchflussquerschnitt freigibt. Die Kraftstoffzumesseinrichtung
50 kann einen elektrischen Aktor 51 aufweisen, der beispielsweise ein Elektromagnet
oder ein Piezoaktor sein kann, und der durch die Steuereinrichtung 46 angesteuert
wird. Alternativ kann die Kraftstoffzumesseinrichtung 50 auch hydraulisch gesteuert
sein. Hierbei wird der Durchflussquerschnitt durch einen Kolben bestimmt, der von
einem hydraulischen Druck beaufschlagt bewegbar ist. Der hydraulische Druck kann beispielsweise
durch den Ablauf des Druckregelventils 43 erzeugt werden. Dabei ergibt sich mit zunehmender
Absteuermenge des Druckregelventils 43 ein höherer Druck, durch den der durch die
Kraftstoffzumesseinrichtung 50 freigegebene Durchflussquerschnitt verringert wird.
Das Druckregelventil 43 kann durch die Steuereinrichtung 46 angesteuert werden, so
dass die Kraftstoffzumesseinrichtung 50 mittelbar über die Absteuermenge des Druckregelventils
43 durch die Steuereinrichtung 46 gesteuert wird.
[0012] Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung weist weiterhin ein zwischen der Förderpumpe 10
und der Kraftstoffzumesseinrichtung 50 angeordnetes Überströmventil 52 auf, durch
das eine Verbindung des Niederdruckbereichs mit einem Entlastungsbereich gesteuert
wird. Der Entlastungsbereich ist dabei beispielsweise ein Rücklauf 53 zum Kraftstoffvorratsbehälter
12, wobei im Entlastungsbereich ein niedrigerer Druck herrscht als im Niederdruckbereich.
Das Überströmventil 52 ist als Druckventil ausgebildet, das bei Erreichen eines vorgegebenen
Drucks im Niederdruckbereich öffnet und Kraftstoff aus dem Niederdruckbereich in den
Entlastungsbereich abströmen lässt. Der Öffnungsdruck des Überströmventils 52 wird
durch eine Feder 54 bestimmt, die ein Ventilglied 55 des Überströmventils 52 in einer
Schließrichtung beaufschlagt.
[0013] Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel führt die Verbindung zwischen
der Förderpumpe 10 und der Saugseite der Hochdruckpumpe 20 durch den Antriebsbereich
37 der Hochdruckpumpe 20, in dem die Antriebswelle 32 mit ihren Lagerstellen und der
Exzenter oder Nocken 36 mit der Abstützung des wenigstens einen Pumpenkolbens 28 oder
Stößels 29 angeordnet ist. Das Überströmventil 52 ist stromabwärts nach dem Antriebsbereich
37 zwischen diesem und der Kraftstoffzumesseinrichtung 50 angeordnet. Somit durchströmt
die gesamte durch die Förderpumpe 10 geförderte Kraftstoffmenge zunächst den Antriebsbereich
der Hochdruckpumpe 20 bevor dieser von der Hochdruckpumpe 20 angesaugt wird. Alternativ
kann auch vorgesehen sein, dass von der von der Förderpumpe 10 herführenden Verbindung
stromaufwärts vor der Kraftstoffzumesseinrichtung 50 eine Verbindung in den Antriebsbereich
der Hochdruckpumpe 20 abführt. Hierbei steht jedoch nur der Teil der von der Förderpumpe
10 geförderten Kraftstoffmenge für die Schmierung des Antriebsbereichs der Hochdruckpumpe
20 zur Verfügung, der nicht durch die Kraftstoffzumesseinrichtung 50 der Saugseite
der Hochdruckpumpe 20 zugeführt wird.
[0014] Der im Niederdruckbereich zwischen dem Kraftstofffilter 22 und der Saugseite der
Hochdruckpumpe 20 herrschende Druck wird durch einen Drucksensor 56 erfasst, der mit
der Steuereinrichtung 46 verbunden ist. Vorzugsweise ist der Drucksensor 56 im Niederdruckbereich
zwischen dem Kraftstofffilter 22 und dem Antriebsbereich der Hochdruckpumpe 20 angeordnet,
so dass ein eventueller Druckabfall bei der Durchströmung des Kraftstofffilters 22
bei der Druckerfassung im Niederdruckbereich berücksichtigt ist. Erfindungsgemäß ist
vorgesehen, dass der elektrische Antrieb 14 der Förderpumpe 10 durch die Steuereinrichtung
46 abhängig von wenigstens einem Betriebsparameter der Brennkraftmaschine und/oder
der Hochdruckpumpe 20 zur Einstellung einer veränderlichen Fördermenge der Förderpumpe
10 und damit eines veränderlichen Druckes im Niederdruckbereich zwischen der Förderpumpe
10 und der Saugseite der Hochdruckpumpe 20 angesteuert wird.
[0015] Als Betriebsparameter wird dabei insbesondere die Fördermenge der Hochdruckpumpe
20 berücksichtigt, die zur Last der Brennkraftmaschine korrespondiert. Je höher die
Last der Brennkraftmaschine ist, desto größer muss die Fördermenge der Hochdruckpumpe
20 sein, um im Speicher 42 einen vorgegebenen Druck aufrechtzuerhalten, da mehr Kraftstoff
durch die Injektoren 44 aus dem Speicher 42 entnommen und an der Brennkraftmaschine
eingespritzt wird. Als weiterer Betriebsparameter kann die Drehzahl der Brennkraftmaschine,
die proportional zur Drehzahl der Hochdruckpumpe 20 ist, berücksichtigt werden. Erfindungsgemäß
wird als Betriebsparameter die Kraftstofftemperatur berücksichtigt, die mittels eines
Kraftstofftemperatursensors 58 erfasst wird, der mit der Steuereinrichtung 46 verbunden
ist.
[0016] Durch die Steuereinrichtung 46 wird der Antrieb 14 der Förderpumpe 10 derart angesteuert,
dass durch die Förderpumpe 10 in den Niederdruckbereich bei hoher Last, und damit
großer Fördermenge der Hochdruckpumpe 20, und/oder hoher Drehzahl der Brennkraftmaschine
und der Hochdruckpumpe 20 eine größere Kraftstoffmenge gefördert und damit ein höherer
Druck erzeugt wird als bei geringer Last und Fördermenge und/oder geringer Drehzahl.
Es kann dabei vorgesehen sein, dass mit zunehmender Last der Brennkraftmaschine und
damit zunehmender Fördermenge der Hochdruckpumpe 20 durch die Steuereinrichtung 46
der elektrische Antrieb 14 der Förderpumpe 10 derart angesteuert wird, dass durch
die Förderpumpe 10 eine zunehmend größere Kraftstoffmenge gefördert und damit ein
zunehmend höherer Druck im Niederdruckbereich erzeugt wird. Die von der Förderpumpe
10 geförderte Kraftstoffmenge, die nicht durch die Hochdruckpumpe 20 angesaugt und
in den Speicher 42 gefördert wird, wird durch das Überströmventil 52 in den Entlastungsbereich
53 abgesteuert. Es kann dabei vorgesehen sein, dass durch die Steuereinrichtung 46
die durch die Förderpumpe 10 geförderte Kraftstoffmenge überproportional zu der durch
die Hochdruckpumpe 20 zu fördernden Kraftstoffmenge erhöht wird, um eine ausreichende
Schmierung und/oder Kühlung des Antriebsbereichs 37 der Hochdruckpumpe 20 sicherzustellen.
Eine Abführung der von der Förderpumpe 10 überschüssig geförderten Kraftstoffmenge
aus dem Niederdruckbereich ist durch das Überströmventil 52 sichergestellt. Erfindungsgemäß
ist vorgesehen, dass durch die Steuereinrichtung 46 der Antrieb 14 der Förderpumpe
10 derart angesteuert wird, dass bei hoher Kraftstofftemperatur durch die Förderpumpe
10 eine größere Kraftstoffmenge gefördert und damit ein höherer Druck im Niederdruckbereich
erzeugt wird als bei niedriger Kraftstofftemperatur. Es kann dabei vorgesehen sein,
dass mit zunehmender Kraftstofftemperatur der Antrieb 14 der Förderpumpe 10 durch
die Steuereinrichtung 46 derart angesteuert wird, dass durch die Förderpumpe 10 eine
zunehmende Kraftstoffmenge in den Niederdruckbereich gefördert und damit ein höherer
Druck im Niederdruckbereich erzeugt wird. Hierdurch wird ebenfalls eine ausreichende
Schmierung und/oder Kühlung des Antriebsbereichs 37 der Hochdruckpumpe 20 sichergestellt,
da mit zunehmender Kraftstofftemperatur die Schmierwirkung des Kraftstoffs schlechter
wird.
[0017] Vorzugsweise sind Sollwerte für den Druck im Niederdruckbereich in der Steuereinrichtung
46 in einem Kennfeld gespeichert, wobei dann durch die Steuereinrichtung 46 der elektrische
Antrieb 14 der Förderpumpe 10 derart angesteuert wird, dass durch die Förderpumpe
10 eine solche Kraftstoffmenge in den Niederdruckbereich gefördert wird, wie diese
zur Einstellung des Sollwerts des Drucks erforderlich ist. Die Charakteristik des
Überströmventils 52 ist so bestimmt, dass durch dieses mit zunehmendem Druck im Niederdruckbereich
eine zunehmende Kraftstoffmenge in den Entlastungsbereich abgesteuert wird. Das Überströmventil
52 kann beispielsweise eine zumindest annähernd lineare Kennlinie besitzen, so dass
proportional zum Druck im Niederdruckbereich die durch das Überströmventil 52 abgesteuerte
Kraftstoffmenge zunimmt. In Figur 2 ist ein Diagramm dargestellt, in dem beispielhaft
der Bereich A dargestellt, in dem die von der Förderpumpe 10 geförderte Kraftstoffmenge
V über dem im Niederdruckbereich herrschenden Druck pND aufgetragen ist. Außerdem
ist im Diagramm gemäß Figur 2 mit B beispielhaft die Kennlinie des Überströmventils
52 dargestellt, das ist die durch dieses abgesteuerte Kraftstoffmenge V abhängig von
dem im Niederdruckbereich herrschenden Druck pND. Der Arbeitsbereich des Überströmventils
52, das ist der Druckbereich, in dem durch das Überströmventil 52 Kraftstoff aus dem
Niederdruckbereich abgesteuert wird, ist in Figur 3 mit C gekennzeichnet.
[0018] Das Überströmventil 52 ist derart ausgelegt, dass durch dieses unabhängig von der
Einstellung der Kraftstoffzumesseinrichtung 50 von der Förderpumpe 10 geförderter
Kraftstoff aus dem Niederdruckbereich abgesteuert werden kann. Durch das Überströmventil
52 wird somit eine veränderliche Einstellung des Druckes im Niederdruckbereich und
damit der Fördermenge der Förderpumpe 10 ermöglicht unabhängig von der von der Hochdruckpumpe
20 zu fördernden Kraftstoffmenge. Hierdurch kann die Schmierung und/oder Kühlung des
Antriebsbereichs der Hochdruckpumpe 20 bedarfsabhängig verbessert werden, unabhängig
von der von der Hochdruckpumpe 20 zu fördernden Kraftstoffmenge.
[0019] Bei geringer Belastung der Hochdruckpumpe 20, das heißt geringer Fördermenge und/oder
niedriger Kraftstofftemperatur, kann der durch die Förderpumpe 10 im Niederdruckbereich
erzeugte Druck gering gehalten werden, wozu die Förderpumpe 10 nur eine geringe Kraftstoffmenge
zu fördern braucht, wodurch die Belastung der Förderpumpe 10, insbesondere von deren
elektrischem Antrieb 14, und damit der Bedarf an elektrischer Energie für dessen Versorgung
gering gehalten werden kann. Die Förderpumpe 10 mit dem elektrischen Antrieb 14 kann
daher auf eine geringere durchschnittliche Belastung ausgelegt werden, wobei deren
Ausgestaltung gegenüber einer Auslegung mit konstanter Fördermenge vereinfacht werden
kann oder gegenüber dieser Auslegung eine erhöhte Lebensdauer erreicht werden kann.
Alternativ kann auch ohne Einschränkungen bei der Lebensdauer der Förderpumpe 10 eine
erhöhte Spitzenbelastung mit großer Fördermenge der Förderpumpe 10 zugelassen werden,
da diese jeweils nur für kurze Zeit erforderlich ist.
[0020] Darüberhinaus ist bei der veränderlichen Fördermenge der Förderpumpe 10 die Belastung
des Kraftstofffilters 22 verringert, da dieser nicht ständig von der maximalen Fördermenge
der Förderpumpe 10 durchströmt wird sondern nur von der tatsächlich erforderlichen
Fördermenge der Förderpumpe 10. Der Kraftstofffilter 22 kann daher gegenüber einer
konventionellen Auslegung für konstante Fördermenge der Förderpumpe 10 kleiner dimensioniert
werden bzw. kann bei gleicher Dimensionierung eine längere Lebensdauer erreichen.
Außerdem kann ein infolge Verschmutzung des Kraftstofffilters 22 bei dessen Durchströmung
auftretender Druckabfall zumindest teilweise durch die Förderpumpe 10 ausgeglichen
werden, indem die von dieser geförderte Kraftstoffmenge erhöht wird.
1. Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine mit einer einen elektrischen
Antrieb (14) aufweisenden Förderpumpe (10), durch die Kraftstoff aus einem Kraftstoffvorratsbehälter
(12) in einen Niederdruckbereich zur Saugseite wenigstens einer Hochdruckpumpe (20)
gefördert wird, wobei durch die Hochdruckpumpe (20) Kraftstoff in einen Hochdruckbereich
(42) gefördert wird, in dem wenigstens ein Injektor (44) vorgesehen ist, durch den
Kraftstoff an der Brennkraftmaschine eingespritzt wird, und mit einer elektrischen
Steuereinrichtung (46) zur Steuerung der Kraftstoffeinspritzung, wobei im Niederdruckbereich
ein Drucksensor (56) angeordnet ist, der mit der Steuereinrichtung (46) verbunden
ist, und wobei durch die Steuereinrichtung (46) der elektrische Antrieb (14) der Förderpumpe
(10) zur Einstellung einer in Abhängigkeit wenigstens eines Betriebsparameters der
Brennkraftmaschine und/oder der Hochdruckpumpe (20) veränderlichen Fördermenge der
Förderpumpe (10) und zur Erzeugung eines vorgegebenen Drucks im Niederdruckbereich
angesteuert wird, wobei zumindest ein Teil des von der Förderpumpe (10) in den Niederdruckbereich
geförderten Kraftstoffs durch einen Antriebsbereich (37) der Hochdruckpumpe (20) geleitet
wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftstoffeinspritzeinrichtung einen Temperatursensor (58) umfasst, durch den
die Kraftstofftemperatur erfasst wird und der mit der elektrischen Steuereinrichtung
(46) verbunden ist, und dass durch die Steuereinrichtung (46) der Antrieb (14) der
Förderpumpe (10) derart angesteuert wird, dass bei hoher Kraftstofftemperatur durch
die Förderpumpe (10) ein höherer Druck im Niederdruckbereich erzeugt wird als bei
niedriger Kraftstofftemperatur.
2. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Förderpumpe (10) und der Saugseite der Hochdruckpumpe (20) ein Kraftstofffilter
(22) vorgesehen ist und dass der Drucksensor (56) zwischen dem Kraftstofffilter (22)
und der Saugseite der Hochdruckpumpe (20) angeordnet ist.
3. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Förderpumpe (10) und der Saugseite der Hochdruckpumpe (20) eine Kraftstoffzumesseinrichtung
(50) vorgesehen ist, durch die der Kraftstoffzulauf zur Saugseite der Hochdruckpumpe
(20) variiert werden kann.
4. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch die elektrische Steuereinrichtung (46) der Antrieb (14) der Förderpumpe (10)
derart angesteuert wird, dass bei hoher Last und/oder Drehzahl der Brennkraftmaschine
durch die Förderpumpe (10) ein höherer Druck im Niederdruckbereich erzeugt wird als
bei geringer Last und/oder Drehzahl.
5. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch die elektrische Steuereinrichtung (46) der Antrieb (14) der Förderpumpe (10)
derart angesteuert wird, dass mit zunehmender Last und/oder Drehzahl der Brennkraftmaschine
durch die Förderpumpe (10) ein zunehmend höherer Druck im Niederdruckbereich erzeugt
wird.
6. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Förderpumpe (10) und der Saugseite der Hochdruckpumpe (20) ein Überströmventil
(52) vorgesehen ist, durch das eine Verbindung des Niederdruckbereichs mit einem Entlastungsbereich
(53) gesteuert wird.
7. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Überströmventil (52) als Druckventil ausgebildet ist, durch das mit zunehmendem
Druck im Niederdruckbereich eine zunehmende Kraftstoffmenge aus dem Niederdruckbereich
in den Entlastungsbereich (53) abgesteuert wird.
8. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der Förderpumpe (10) und der Saugseite der Hochdruckpumpe
(20) stromaufwärts vor der Saugseite der Hochdruckpumpe (20) durch einen Antriebsbereich
(37) der Hochdruckpumpe (20) geführt ist.
9. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 6 oder 7 und Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Überströmventil (52) zwischen dem Antriebsbereich (37) und der Saugseite der
Hochdruckpumpe (20) angeordnet ist, so dass die gesamte von der Förderpumpe (10) geförderte
Kraftstoffmenge durch den Antriebsbereich (37) der Hochdruckpumpe (20) strömt.
1. Fuel injection device for an internal combustion engine, having a feed pump (10) which
has an electric drive (14) and by means of which fuel is fed from a fuel storage tank
(12) into a low-pressure region to the suction side of at least one high-pressure
pump (20), with fuel being fed by the high-pressure pump (20) into a high-pressure
region (42) in which at least one injector (44) is provided, by means of which injector
(44) fuel is injected in the internal combustion engine, and having an electric control
device (46) for controlling the fuel injection, with a pressure sensor (56) being
arranged in the low-pressure region, which pressure sensor (56) is connected to the
control device (46), and with the electric drive (14) of the feed pump (10) being
actuated by means of the control device (46) to set a feed rate of the feed pump (10),
which is variable as a function of at least one operating parameter of the internal
combustion engine and/or of the high-pressure pump (20), and to generate a predefined
pressure in the low-pressure region, with at least a part of the fuel fed by the feed
pump (10) into the low-pressure region being conducted through a drive region (37)
of the high-pressure pump (20), characterized in that the fuel injection device comprises a temperature sensor (58) which serves to measure
the fuel temperature and which is connected to the electric control device (46), and
in that the drive (14) of the feed pump (10) is actuated by means of the control device (46)
such that a higher pressure is generated in the low-pressure region by the feed pump
(10) at high fuel temperature than at low fuel temperature.
2. Fuel injection device according to Claim 1, characterized in that a fuel filter (22) is provided between the feed pump (10) and the suction side of
the high-pressure pump (20), and in that the pressure sensor (56) is arranged between the fuel filter (22) and the suction
side of the high-pressure pump (20).
3. Fuel injection device according to one of Claims 1 and 2, characterized in that a fuel metering device (50) is provided between the feed pump (10) and the suction
side of the high-pressure pump (20), by means of which fuel metering device (50) the
fuel supply flow to the suction side of the high-pressure pump (20) can be varied.
4. Fuel injection device according to Claim 3, characterized in that, by means of the electric control device (46), the drive (14) of the feed pump (10)
is actuated in such a way that a higher pressure is generated in the low-pressure
region by the feed pump (10) at high load and/or rotational speed of the internal
combustion engine than at low load and/or rotational speed.
5. Fuel injection device according to Claim 4, characterized in that, by means of the electric control device (46), the drive (14) of the feed pump (10)
is actuated in such a way that an increasingly higher pressure is generated in the
low-pressure region by the feed pump (10) with increasing load and/or rotational speed
of the internal combustion engine.
6. Fuel injection device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that an overflow valve (52) is provided between the feed pump (10) and the suction side
of the high-pressure pump (20), which overflow valve (52) serves to control a connection
of the low-pressure region to a relief region (53).
7. Fuel injection device according to Claim 6, characterized in that the overflow valve (52) is designed as a pressure valve by means of which an increasing
fuel quantity is discharged from the low-pressure region into the relief region (53)
with increasing pressure in the low-pressure region.
8. Fuel injection device according to one of the preceding claims, characterized in that the connection between the feed pump (10) and the suction side of the high-pressure
pump (20) is guided, upstream of the suction side of the high-pressure pump (20),
through a drive region (37) of the high-pressure pump (20).
9. Fuel injection device according to Claim 6 or 7 and Claim 8, characterized in that the overflow valve (52) is arranged between the drive region (37) and the suction
side of the high-pressure pump (20), such that the entire fuel quantity fed by the
feed pump (10) flows through the drive region (37) of the high-pressure pump (20).
1. Dispositif d'injection de carburant pour un moteur à combustion interne, comprenant
une pompe de refoulement (10) présentant un entraînement électrique (14), qui refoule
le carburant hors d'un réservoir de carburant (12) dans une région basse pression
vers le côté d'aspiration d'au moins une pompe haute pression (20), la pompe haute
pression (20) refoulant du carburant dans une région haute pression (42), dans laquelle
est prévu au moins un injecteur (44), qui injecte le carburant au niveau du moteur
à combustion interne, et comprenant un dispositif de commande électrique (46) pour
commander l'injection de carburant, un capteur de pression (56) étant disposé dans
la région basse pression, et étant connecté au dispositif de commande (46), et le
dispositif de commande (46) commandant l'entraînement électrique (14) de la pompe
de refoulement (10) en vue de l'ajustement d'une quantité à refouler de la pompe de
refoulement (10) variable en fonction d'au moins un paramètre de fonctionnement du
moteur à combustion interne et /ou de la pompe haute pression (20) et pour produire
une pression prédéfinie dans la région basse pression, au moins une partie du carburant
refoulé par la pompe de refoulement (10) dans la région basse pression étant conduite
à travers une région d'entraînement (37) de la pompe haute pression (20), caractérisé en ce que le dispositif d'injection de carburant comprend un capteur de température (58), qui
détecte la température du carburant et qui est connecté au dispositif de commande
électrique (46), et en ce que le dispositif de commande (46) commande l'entraînement (14) de la pompe de refoulement
(10) de telle sorte qu'en cas de température du carburant élevée, la pompe de refoulement
(10) produise dans la région basse pression une pression plus élevée qu'en cas d'une
température de carburant plus basse.
2. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'entre la pompe de refoulement (10) et le côté d'aspiration de la pompe haute pression
(20) est prévu un filtre à carburant (22) et en ce que le capteur de pression (56) est disposé entre le filtre à carburant (22) et le côté
d'aspiration de la pompe haute pression (20).
3. Dispositif d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 ou
2, caractérisé en ce qu'entre la pompe de refoulement (10) et le côté d'aspiration de la pompe haute pression
(20) est prévu un dispositif de dosage de carburant (50), qui permet de faire varier
l'alimentation en carburant au côté d'aspiration de la pompe haute pression (20).
4. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'entraînement (14) de la pompe de refoulement (10) est commandé par le dispositif
de commande électrique (46) de telle sorte que dans le cas d'une charge élevée et/ou
d'un régime élevé du moteur à combustion interne, la pompe de refoulement (10) produise
une pression plus élevée dans la région basse pression qu'en cas de charge inférieure
et/ou de régime inférieur.
5. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif de commande électrique (46) commande l'entraînement (14) de la pompe
de refoulement (10) de telle sorte qu'une pression croissante soit produite par la
pompe de refoulement (10) dans la région basse pression avec l'augmentation de la
charge et/ou du régime du moteur à combustion interne.
6. Dispositif d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à
5, caractérisé en ce qu'entre la pompe de refoulement (10) et le côté d'aspiration de la pompe haute pression
(20) est prévue une soupape de débordement (52), qui commande une connexion de la
région basse pression à une région de détente (53).
7. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 6, caractérisé en ce que la soupape de débordement (52) est réalisée sous forme de soupape de pression, qui
amène une quantité croissante de carburant de la région basse pression dans la région
de détente (53) avec l'augmentation de la pression dans la région basse pression.
8. Dispositif d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la connexion entre la pompe de refoulement (10) et le côté d'aspiration de la pompe
haute pression (20) est guidée en amont avant le côté d'aspiration de la pompe haute
pression (20) par une région d'entraînement (37) de la pompe haute pression (20).
9. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 6 ou 7 et la revendication
8, caractérisé en ce que la soupape de débordement (52) est disposée entre la région d'entraînement (37) et
le côté d'aspiration de la pompe haute pression (20) de telle sorte que toute la quantité
de carburant refoulée par la pompe de refoulement (10) s'écoule à travers la région
d'entraînement (37) de la pompe haute pression (20).


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