[0001] Die Erfindung betrifft eine transportable Gegenstromeinrichtung für Schwimmbecken
mit einem Gehäuse, in welchem ein von einem Antriebsmotor angetriebener Propeller
angeordnet ist, wobei die Gegenstromeinrichtung eine Halterung zum lösbaren Positionieren
im Schwimmbecken aufweist, wobei die Halterung einen am Boden des Schwimmbeckens positionierbaren
sockelartigen Standfuß aufweist, mit welchem das Gehäuse über zumindest eine erste
Haltestrebe schwenkbar verbunden ist.
[0002] Gegenstromeinrichtungen werden für Schwimmbäder eingesetzt, um im Schwimmbecken eine
stetige Wasserströmung entgegen der Schwimmrichtung einer schwimmenden Person zu erzeugen.
Dabei gibt es fix installierte Gegenstromeinrichtungen, welche mittels einer leistungsfähigen
Wasserpumpe über eine fix eingebaute Wanddüse eine Wasserströmung im Schwimmbecken
erzeugen, sowie transportable Gegenstromanlagen, welche bei Bedarf im Schwimmbecken
oder am Rand des Schwimmbeckens befestigt werden.
[0003] Die
DE 21 25 770 A offenbart eine transportable Gegenstromeinrichtung für Schwimmbecken mit einem Gehäuse,
in welchem ein Antriebsmotor angeordnet ist. Die Gegenstromeinrichtung weist eine
Halterung mit einem sockelartigen Standfuß zum lösbaren Positionieren im Schwimmbecken
auf. Um einen einigermaßen stabilen Stand zu gewährleisten, muss der Standfuß aber
ein relativ hohes Eigengewicht aufweisen. Trotzdem ist eine Abstützung an der Wand
notwendig.
[0004] Aus der
US 4,352,215 A ist eine Gegenstromanlage für Schwimmbecken bekannt, wobei Antriebsmotor und ein
um eine vertikale Achse drehender Propeller in einem Gehäuse angeordnet sind. Das
im Bereich des Schwimmbeckenrandes positionierte Gehäuse kann samt Propeller um eine
horizontale Achse geschwenkt werden, wodurch die Ausströmrichtung variiert werden
kann.
[0005] Die
US 5,298,003 A beschreibt eine Gegenstromanlage für ein Schwimmbecken mit einem durch einen Antriebsmotor
unter der Wasseroberfläche betriebenen Propeller, welcher eine Wasserströmung im Bereich
der Wasseroberfläche erzeugt. Der Antriebsmotor der transportabel ausgeführten Gegenstromanlage
wird durch Batterien betrieben. Die Gegenstromanlage ist dazu ausgebildet, um am Rand
des Schwimmbeckens befestigt zu werden. Der Aufbau ist relativ aufwendig.
[0006] Auch aus der
US 6,789,278 B2 ist eine entfernbare schwimmende Gegenstromanlage für ein Schwimmbecken bekannt,
welche einen in einem Gehäuse angeordneten, durch einen Elektromotor betriebenen Propeller
aufweist. Das Gehäuse weist Schwimmkörper auf und stützt sich über Stoßfänger an der
Wand des Schwimmbeckens ab. Die schwimmende Ausführung hat den Nachteil, dass es mit
Wasserbewegungen im Schwimmbad leicht zu Lageänderungen kommt.
[0007] Die
FR 2 886 662 A1 offenbart eine transportable Gegenstromanlage für Schwimmbecken, welche am Schwimmbeckenrand
in das Schwimmbecken gehängt und über Saugnäpfe an der Wand des Schwimmbeckens sowie
am Rand außerhalb des Schwimmbeckens befestigt wird. Nicht alle Schwimmbecken, insbesondere
oberflächig aufgestellte Schwimmbecken sind für derartige Positionierung der Gegenstromanlage
am Schwimmbeckenrand geeignet. Außerdem besteht bei oberflächennahen leistungsstarken
Gegenstromanlagen die Gefahr, dass Oberflächenluft angesaugt wird, was die erzeugte
Wasserströmung stark vermindert.
[0008] Weiters ist aus der
JP 08-260 740 A eine Gegenstromanlage mit einem Stützrahmen bekannt, über welchen die Gegenstromanlage
am Boden und an der Wand des Schwimmbeckens abgestützt werden kann. Der Stützrahmen
weist längenverstellbare Beine zur Veränderung der Höhen-Einbaulage der Gegenstromanlage
im Schwimmbecken auf. Dabei muss zur Stabilisierung das Gestell zusätzlich über Verankerungen
im Bereich des Randes an der Wand des Schwimmbeckens befestigt werden. Nachteilig
ist, dass zusätzliche, die Oberfläche des Schwimmbeckens beschädigende Bohrungen erforderlich
sind. Die erforderlichen festen Verankerungen erschweren auch die Positionsveränderung
der Gegenstromanlage.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine transportable
und ohne Montagearbeiten leicht aufzustellende Gegenstromeinrichtung zu schaffen,
welche in jedem Schwimmbecken eingesetzt werden kann.
[0010] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass der Standfuß durch eine schwimmbeckenbodenparallele
Bodenplatte gebildet ist, wobei vorzugsweise die Unterseite der Bodenplatte eben und
mit geschlossener Oberfläche ausgebildet ist. Der sockelartige Standfuß gewährleistet
einen sicheren Stand.
[0011] Die Bodenplatte kann dabei beispielsweise quadratisch, rechteckig, dreieckig, trapezförmig,
kreisförmig oder elliptisch sein. Aber auch andere geometrische Grundrissformen sind
möglich. Bei glattem Schwimmbadboden und glatter und geschlossener Unterseite der
Bodenplatte reichen bereits die hydrostatischen Kräfte und das Eigengewicht bei flach
am Schwimmbadboden aufliegender Bodenplatte aus, um einen sicheren Stand des Standfußes
zu gewährleisten und um ein Kippen der Gegenstromanlage, auch bei Wasserbewegungen,
zu verhindern.
[0012] Reichen die hydrostatischen Anpresskräfte und das Eigengewicht während des Betriebs
nicht aus, so können zusätzliche seitliche Abstützungen vorteilhaft sein. Dabei kann
in einer einfachen Ausführung der Standfuß auf der der Wand des Schwimmbeckens zugewandten
Seite einen Stützwinkel normal zum Schwimmbeckenboden aufweisen. Alternativ oder zusätzlich
dazu kann die Bodenplatte auf der strömungsabgewandten Seite eine gerade Abstützkante
aufweisen, welche an der Schwimmbeckenwand anliegt.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist zur seitlichen Abstützung der
ersten Haltestrebe oder des Gehäuses eine zweite Haltestrebe vorgesehen, wobei ein
erstes Ende der zweiten Haltestrebe mit dem Gehäuse oder mit der ersten Haltestrebe,
vorzugsweise gelenkig, verbunden ist. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die
zweite Haltestrebe lösbar, vorzugsweise lose, mit der Wand des Schwimmbeckens verbindbar
ist.
[0014] Durch die Aufteilung der Kräfte in Richtung Poolwand und Poolboden wird das Gerät
während des Betriebs fixiert.
[0015] Ein besonders stabiler Stand der Gegenstromanlage wird erreicht, wenn erste und zweite
Haltestrebe eine die Hauptströmungsachse am Gehäuseaustritt beinhaltende Ebene aufspannen.
[0016] Um einen sicheren Stand unabhängig von der Schwimmbeckenwand zu erreichen, ist in
einer besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung vorgesehen, dass die zweite Haltestrebe
mit einem zweiten Ende mit dem Standfuß vorzugsweise gelenkig verbunden ist. Eine
besonders stabile Konstruktion lässt sich erzielen, wenn erste und zweite Haltestreben
zusammen mit dem Standfuß eine Dreieckstütze ausbilden.
[0017] Ein Kippen der Halterung im Betrieb lässt sich zuverlässig vermeiden, wenn eine Verlängerung
der Hauptströmungsachse am Gehäuseaustritt die Bodenplatte in einem Punkt schneidet.
Um ein Kippen auch bei flach eingestelltem Strömungswinkel zu vermeiden, kann es vorteilhaft
sein, wenn - in Strömungsrichtung und im Grundriss betrachtet - der Schwerpunkt der
Gegenstromeinrichtung stromabwärts des Flächenmittelpunktes des Standfußes angeordnet
ist, wobei vorzugsweise das Gehäuse die Bodenplatte in Strömungsrichtung überragt.
[0018] Ein sicherer Stand kann weiters auch erreicht werden, wenn der Standfuß mit zumindest
einem Saugnapf am Boden des Schwimmbeckens lösbar befestigbar ist.
[0019] Um eine schräg nach oben gerichtete Wasserströmung zu erzeugen, kann in einer erfindungsgemäßen
Ausführungsvariante vorgesehen sein, das Gehäuse an der ersten Haltestrebe gelenkig
um eine Schwenkachse normal zur Drehachse des Propellers gelagert ist, wobei vorzugsweise
ein Winkel zwischen der Hauptströmungsachse am Gehäuseaustritt und der Wasseroberfläche
einstellbar ist, der >0°, vorzugsweise >5°, besonders vorzugsweise >10° beträgt.
[0020] Um eine Höhen- und Lageanpassung zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn die erste
und/ oder zweite Haltestrebe längenverstellbar ist. Weiters kann vorgesehen sein,
dass zumindest ein Anlenkpunkt der ersten und/oder zweiten Haltestrebe am Standfuß
oder am Gehäuse und/oder ein Anlenkpunkt der ersten Haltestrebe an der zweiten Haltestrebe
verstellbar ist.
[0021] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen schematisch
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Gegenstromeinrichtung in einer Seitenan- sicht in einer ersten
Ausführungsvariante,
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Gegenstromeinrichtung in einer Seitenan- sicht in einer zweiten
Ausführungsvariante,
- Fig. 3
- eine erfindungsgemäße Gegenstromeinrichtung in einer Seitenan- sicht in einer dritten
Ausführungsvariante und
- Fig. 4
- eine erfindungsgemäße Gegenstromeinrichtung in einer Seitenan- sicht in einer vierten
Ausführungsvariante.
[0022] Funktionsgleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0023] In einem Schwimmbecken 1, dessen Schwimmbeckenwand mit 2 und dessen Schwimmbeckenboden
mit 3 bezeichnet ist, ist eine transportable Gegenstromeinrichtung 4 angeordnet, welche
in einem Gehäuse 5 einen über einen Antriebsmotor angetriebenen Propeller, aufweist.
Der nicht weiter dargestellte Propeller verursacht eine schräg nach oben gerichtete
Wasserströmung 6, deren Hauptströmungsachse 6a mit der Wasseroberfläche 12 einen Winkel
α >0°, beispielsweise 25° einschließt. Dadurch wird eine im Wasser des Schwimmbeckens
1 schwimmende Person schräg von unten angeströmt, wodurch die volle Wirkung der Gegenstromeinrichtung
4 zur Geltung kommt.
[0024] Die Gegenstromeinrichtung 4 kann gegebenenfalls über einen Saugnapf lösbar am Schwimmbeckenboden
3 des Schwimmbeckens 1 befestigt werden.
[0025] Mit Bezugszeichen 16 ist ein beispielsweise mit einer aufladbaren Batterie 17 verbundenes
Stromkabel bezeichnet. Es ist aber auch möglich, die Batterie in das Gehäuse 10 der
Gegenstromeinrichtung 3 zu integrieren. Es wäre aber auch möglich, das Gerät über
eine andere Niederspannungsquelle zu betreiben.
[0026] Das Gehäuse 5 der Gegenstromanlage 4 ist über eine Halterung 6 im Schwimmbecken 1
an beliebigen Stellen positionierbar. Die Halterung 6 weist dabei einen sockelartigen
Standfuß 7 auf, welcher in den Ausführungsbeispielen als schwimmbeckenbodenparallele
Bodenplatte 7a ausgebildet ist. Der Standfuß 7 ist über eine erste Haltestrebe 8 mit
dem Gehäuse 5 verbunden, wobei das Gehäuse 5 um eine Schwenkachse 9 normal zur Drehachse
des Propellers schwenkbar ist. Auf diese Weise lässt sich die Gegenstromeinrichtung
4 auf die Bedürfnisse der schwimmenden Person einstellen.
[0027] Um einen stabilen Stand zu erreichen, kann die Unterseite der Bodenplatte 7a eben
sein und eine geschlossene Oberfläche aufweisen, also ohne Bohrungen oder dergleichen
ausgeführt sein. Liegt die Bodenplatte 7a flach am Schwimmbadboden 3 auf, so sorgen
alleine die auf die Bodenplatte 7a wirkenden hydrostatischen Kräfte und das Eigengewicht
für einen stabilen Stand der Halterung 6.
[0028] Zur zusätzlichen Abstützung kann ein fest mit der Bodenplatte 7a verbundener Stützwinkel
10 vorgesehen sein, welcher sich an der Schwimmbeckenwand 2 abstützt (Fig. 2). Alternativ,
oder zusätzlich kann die Bodenplatte 7a auf der strömungsabgewandten Seite eine gerade
Abstützkante 10a aufweisen.
[0029] Alternativ dazu kann eine mit der ersten Haltestrebe 8 oder dem Gehäuse 5 verbundene
zweite Haltestrebe 11 zur Abstützung an der Schwimmbeckenwand 2 verwendet werden,
wie in Fig. 1 gezeigt ist.
[0030] Fig. 3 zeigt dagegen eine Ausführungsvariante, bei der ein erstes Ende 11a der zweiten
Haltestrebe 11 einerseits mit der ersten Haltestrebe 8, und andererseits mit der Bodenplatte
7a verbunden ist, wobei erste Haltestrebe 8, zweite Haltestrebe 11 und Bodenplatte
7a eine Dreiecksstütze ausbilden. Dabei kann der Anlenkpunkt 8" der zweiten Haltestrebe
11 an der ersten Haltestrebe 8 - beispielsweise durch eine fixierbare Verschiebehülse
verschiebbar ausgeführt sein. Auch die Anlenkpunkte 8' und 11' der ersten und zweiten
Haltestrebe 8, 11 an der Bodenplatte 7a können verstellbar sein. Alternativ oder zusätzlich
kann die erste oder zweite Haltestrebe 8, 11 längenverstellbar sein, um eine Höhenveränderung
der Gegenstromeinrichtung zu ermöglichen.
[0031] Ein stabiler Stand im Betrieb wird insbesondere dann erreicht, wenn sich die Verlängerung
der Hauptströmungsachse 6a der Strömung 6 am Gehäuseaustritt 5a mit der Bodenplatte
7a in einem Punkt P schneidet, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. Um auch bei verschwenktem
Gehäuse 5 und flachem Winkel α zwischen Hauptströmungsachse 6a und Wasseroberfläche
12 einen stabilen Stand der Halterung zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, wenn -
in Strömungsrichtung betrachtet - der Flächenmittelpunkt M der Bodenplatte 7a vor
dem Schwerpunkt S der Gegenstromeinrichtung 3 liegt. Der Abstand zwischen Flächenmittelpunkt
M und Schwerpunkt S ist mit a bezeichnet. Dadurch wird erreicht, dass die Reaktionskraft
des Propellers zusätzlichen Druck auf die Bodenplatte 7a ausübt und diese gegen den
Schwimmbadboden presst. Dabei kann entsprechend Fig. 4 das Gehäuse 5 auch hängend
an der ersten Haltestrebe 8 schwenkbar angeordnet sein, was eine besonders kompakte
und stabile Ausführung ermöglicht.
[0032] Die nach oben zur Wasseroberfläche gerichtete Strömung 6 hat neben der den Aufstandsdruck
erhöhenden Wirkung den Vorteil, dass die Gegenstromeinrichtung 3 einerseits leistungsstark
ausgeführt und andererseits tief genug unter der Wasseroberfläche 8 positioniert werden
kann, ohne dass Luft von der Wasseroberfläche angesaugt wird. Dadurch kann eine optimale
Wasserströmung 6 erzeugt werden.
1. Transportable Gegenstromeinrichtung (4) für Schwimmbecken (1) mit einem Gehäuse (5),
in welchem ein von einem Antriebsmotor angetriebener Propeller angeordnet ist, wobei
die Gegenstromeinrichtung (4) eine Halterung (H) zum lösbaren Positionieren im Schwimmbecken
(1) aufweist, wobei die Halterung (H) einen am Boden (3) des Schwimmbeckens (1) positionierbaren
sockelartigen Standfuß (7) aufweist, mit welchem das Gehäuse (5) über zumindest eine
erste Haltestrebe (8) schwenkbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Standfuß (7) durch eine schwimmbeckenbodenparallele Bodenplatte (7a) gebildet
ist, wobei vorzugsweise die Unterseite der Bodenplatte (7a) eben und mit geschlossener
Oberfläche ausgebildet ist.
2. Gegenstromeinrichtung (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur seitlichen Abstützung der Standfuß (7) auf der der Schwimmbeckenwand (2) zugewandten
Seite einen Stützwinkel (10) und/oder eine gerade Abstützkante (10a) aufweist, wobei
vorzugsweise der Stützwinkel normal zum Schwimmbadboden (3) ausgebildet ist.
3. Gegenstromeinrichtung (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur seitlichen Abstützung der ersten Haltestrebe (8) oder des Gehäuses (5) eine zweite
Haltestrebe (11) vorgesehen ist, wobei ein erstes Ende (11a) der zweiten Haltestrebe
(11) mit dem Gehäuse (5) oder mit der ersten Haltestrebe (8), vorzugsweise gelenkig,
verbunden ist.
4. Gegenstromeinrichtung (4) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass erste und zweite Haltestrebe (8, 11) eine die Hauptströmungsachse (6a) am Gehäuseaustritt
(5a) beinhaltende Ebene aufspannen.
5. Gegenstromeinrichtung (4) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Haltestrebe (11) mit einem zweiten Ende (11b) mit dem Standfuß (7) vorzugsweise
gelenkig verbunden ist.
6. Gegenstromeinrichtung (4) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass erste und zweite Haltestreben (8, 11) zusammen mit dem Standfuß (7) eine Dreieckstütze
ausbilden.
7. Gegenstromeinrichtung (4) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Haltestrebe (11) lösbar, vorzugsweise lose, mit der Schwimmbeckenwand
(2) verbindbar ist.
8. Gegenstromeinrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder zweite Haltestrebe (8, 11) längenverstellbar ist.
9. Gegenstromeinrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Anlenkpunkt (8', 11') der ersten und/oder zweiten Haltestrebe (8, 11)
am Standfuß (7) verstellbar ist.
10. Gegenstromeinrichtung (4) nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anlenkpunkt (11") der zweiten Haltestrebe (11) an der ersten Haltestrebe (8)
verstellbar ist, wobei vorzugsweise der Anlenkpunkt (11") längs der ersten Haltestrebe
(8), besonders vorzugsweise über eine fixierbare Verschiebehülse, verschiebbar ist.
11. Gegenstromeinrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (5) an der ersten Haltestrebe (8) schwenkbar um eine Schwenkachse (9)
normal zur Drehachse des Propellers gelagert ist, wobei vorzugsweise ein Winkel (α)
zwischen der Hauptströmungsachse (6a) am Gehäuseaustritt (5a) und der Wasseroberfläche
(12) einstellbar ist, der >0°, vorzugsweise >5°, besonders vorzugsweise >10° beträgt.
12. Gegenstromeinrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in einer Stellung des Gehäuses (5) die Hauptströmungsachse (6a) im Bereich
des Gehäuseaustrittes (5a) den Standfuß (7) in einem Punkt (P) schneidet.
13. Gegenstromeinrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (5) die Bodenplatte (7a) in Strömungsrichtung überragt.
14. Gegenstromeinrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass - in Strömungsrichtung und im Grundriss betrachtet - der Schwerpunkt (S) der Gegenstromeinrichtung
(4) stromabwärts des Flächenmittelpunktes (M) des Standfußes (7) angeordnet ist.
15. Gegenstromeinrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Standfuß (7) mit zumindest einem Saugnapf am Boden (2) des Schwimmbeckens (1)
lösbar befestigbar ist.