| (19) |
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(11) |
EP 1 664 521 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.01.2011 Patentblatt 2011/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.08.2004 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/051686 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/026523 (24.03.2005 Gazette 2005/12) |
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| (54) |
KRAFTSTOFFPUMPE
FUEL PUMP
POMPE A CARBURANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
11.09.2003 DE 10342256
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.06.2006 Patentblatt 2006/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Continental Automotive GmbH |
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30165 Hannover (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DEICHMANN, Johannes
36211 Alheim-Sterkelshausen (DE)
- GEISSEL, Eberhard
36093 Künzell (DE)
- KRETZSCHMAR, Sven
58300 Wetter (DE)
- PENZAR, Zlatko
60529 Frankfurt am Main (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 118 533 DE-A- 4 240 542 DE-A- 19 900 142
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DE-A- 3 130 288 DE-A- 10 111 990
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffpumpe nach den Oberbegriffen der Ansprüche
1 und 2.
[0002] Die
DE 199 00 142 A1, offenbart eine Kraftstoffpumpe, bei der das einlassseitige Gehäuseteil sehr dickwandig
gestaltet ist und von einem Rand eines Blechmantels nahezu vollständig hintergriffen
wird. Das auslassseitige Gehäuseteil hat eine Vielzahl von Verstärkungsrippen. Im
Zentrum des auslassseitigen Gehäuseteils stützen die Versteifungsrippen ein Lager
eines Elektromotors ab.
[0003] Solche Kraftstoffpumpen werden zur Förderung von Kraftstoff aus einem Kraftstoffbehälter
zu einer Brennkraftmaschine bei heutigen Kraftfahrzeugen häufig eingesetzt und sind
aus der Praxis bekannt. Die Gehäuseteile der bekannten Pumpenstufen werden meist aus
Metall oder Sinterkeramik gefertigt, um eine vorgesehene Stabilität zu erreichen.
Beispielsweise werden durch Haltekräfte des Mantels oder durch Temperaturschwankungen
Kräfte in die Pumpenstufe eingeleitet, die zu einem Durchbiegen der Gehäuseteile führen.
Weiterhin stützt sich ein Rückschlusskörper über den vollen Umfang an einem der Gehäuseteile
der Pumpenstufe ab und ist radial mit dem Gehäuseteil verspannt. Daher werden axiale
wie radiale Kräfte in das Gehäuseteil eingeleitet, was ebenfalls zu einem Durchbiegen
des Gehäuseteils führt. Ein Durchbiegen der Gehäuseteile führt jedoch zu einer Veränderung
eines Axialspaltes zwischen den Gehäuseteilen und dem Laufrad. Zudem führt ein von
der Pumpenstufe erzeugter Druck in dem Elektromotor zu einer Verringerung des Axialspaltes
zwischen dem dem Elektromotor am nächsten angeordneten Gehäuseteil und dem Laufrad.
[0004] Nachteilig bei der bekannten Kraftstoffpumpe ist, dass sie durch die Fertigung der
Gehäuseteile der Pumpenstufe aus Metall oder Sinterkeramik sehr kostenintensiv in
der Herstellung ist.
[0005] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Kraftstoffpumpe der eingangs genannten
Art so zu gestalten, dass sie besonders kostengünstig herstellbar ist und ein Durchbiegen
der Gehäuseteile der Pumpenstufe weitgehend vermieden wird. Hierfür sollen zwei Lösungen
geschaffen werden.
[0006] Dieses Problem wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale der Ansprüche 1 und
2.
[0007] Durch diese Gestaltung wird ein Hebelarm zwischen den Krafteinleitungsstellen und
dem von dem Scheibenelement gebildeten radial inneren Bereich der Gehäuseteile vermieden.
Die Anschlusselemente führen zu einer genau bestimmbaren Stelle, an der die Kräfte
in die Gehäuseteile eingeleitet werden. Daher führen von angrenzenden Bauteilen in
die Gehäuseteile eingeleitete Kräfte nicht mehr zu einem Durchbiegen der Gehäuseteile
in ihren an das Laufrad angrenzenden Bereichen. Die Gehäuseteile lassen sich dank
der Erfindung aus besonders kostengünstigen Materialien fertigen. Die Einleitung der
Kräfte in die neutrale Faser bezüglich Beulung erfordert einen besonders geringen
baulichen Aufwand, wenn die Anschlusselemente einen am äußeren Umfang des Scheibenelements
angeordneten Rand aufweisen. Die Verbindung der dem Laufrad gegenüberstehenden Bereiche
des auslassseitigen Gehäuseteils mit den Krafteinleitungsstellen vermag gemäß einer
anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung nur sehr geringe Kräfte zu übertragen,
wenn das auslassseitige Gehäuseteil zwischen dem Rand und dem radial inneren Bereich
des Scheibenelementes eine Nut aufweist. Das auslassseitige Gehäuseteil weist eine
besonders hohe Stabilität auf, wenn radial innere Stützelemente die Nut unterbrechen
und das Scheibenelement mit dem Rand verbinden. Zur weiteren Verminderung der in das
Scheibenelement eingeleiteten Biegemomente trägt es bei, wenn versetzt zu den radial
inneren Stützelementen an der radial äußeren Seite des Randes radial äußere Stützelemente
angeordnet sind. Der Rand vermag sich bei axial in das auslassseitige Gehäuseteil
eingeleiteten Kräften nahezu unabhängig von dem Scheibenelement zu verformen, wenn
die Krafteinleitungsstellen für axial eingeleitete Kräfte auf den radial äußeren Stützelementen
angeordnet sind. Dies trägt zur weiteren Verminderung der in das Scheibenelement eingeleiteten
Biegemomente bei.
[0008] Ein Durchbiegen des einlassseitigen Gehäuseteils von durch den Mantel in die Pumpenstufe
eingeleiteten radialen Kräften lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung einfach vermeiden, wenn der Rand auf halber Höhe des Scheibenelementes
des im Wesentlichen eine gleichmäßige Dicke aufweisenden einlassseitigen Gehäuseteils
angeordnet ist.
[0009] Ein Durchbiegen des auslassseitigen Gehäuseteils infolge von Axialkräften angrenzender
Bauteile lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
einfach vermeiden, wenn der Rand senkrecht auf dem äußeren Umfang des Scheibenelementes
des auslassseitigen Gehäuseteils stehend angeordnet ist und einen radial nach außen
ragenden Bund aufweist und wenn die Krafteinleitungsstellen für axial eingeleitete
Kräfte auf dem Bund angeordnet sind.
[0010] Der Rand des auslassseitigen Gehäuseteils vermag sich bei der Einleitung von axialen
Kräften zu verbiegen, ohne Kräfte in den dem Laufrad gegenüberstehenden Bereich des
Scheibenelements einzuleiten, wenn der Rand von der radial äußeren Begrenzung des
auslassseitigen Gehäuseteils beabstandet ist.
[0011] Ein Einleiten von radialen Kräften in das auslassseitige Gehäuseteil den gesamten
Umfang lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach
vermeiden, wenn einzelne Krafteinleitungsstellen für radial eingeleitete Kräfte auf
dem Rand angeordnet sind.
[0012] Eine thermische Verformung des Scheibenelementes des auslassseitigen Gehäuseteils
durch Abwärme des Elektromotors lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung einfach vermeiden, wenn das auslassseitige Gehäuseteil zwischen dem
teilringförmigen Kanal und einer Lagerung der Welle eine ringförmige Ausnehmung aufweist.
[0013] Die erfindungsgemäße Kraftstoffpumpe lässt sich besonders kostengünstig fertigen,
wenn zumindest eines der Gehäuseteile aus Kunststoff gefertigt ist.
[0014] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur Verdeutlichung ihres Grundprinzips
ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Diese
zeigt in
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Kraftstoffpumpe,
- Figur 2
- eine Draufsicht auf ein auslassseitiges Gehäuse- teil der Kraftstoffpumpe aus Figur
1.
[0015] Figur 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine Kraftstoffpumpe mit einer von einem Elektromotor
1 angetriebenen, als Seitenkanalpumpe ausgebildeten Pumpenstufe 2. Die Pumpenstufe
2 weist ein zwischen zwei Gehäuseteilen 3, 4 drehbar angeordnetes Laufrad 5 auf. Das
Laufrad 5 ist drehfest auf einer Welle 6 des Elektromotors 1 angeordnet und weist
zwei einander gegenüberstehende Kränze von Schaufelkammern 7 begrenzende Leitschaufeln
8 auf. Den Kränzen der Leitschaufeln 8 gegenüberstehend sind in den Gehäuseteilen
3, 4 jeweils teilringförmige Kanäle 9, 10 angeordnet. Die teilringförmigen Kanäle
9, 10 bilden mit den Schaufelkammern 7 eine von einem Einlasskanal 11 zu einem Auslasskanal
12 führende Förderkammer 13. Der Einlasskanal 11 und der Auslasskanal 12 sind auf
einander gegenüberstehenden Gehäuseteilen 3, 4 angeordnet. Die Gehäuseteile 3, 4 werden
von einem Ring 14 auf Abstand gehalten. Weiterhin hat die Kraftstoffpumpe einen Mantel
15 aus Blech.
[0016] Der Mantel 15 ist an seinen Enden umgebördelt und spannt die Bauteile der Kraftstoffpumpe
gegeneinander vor. Das einlassseitige Gehäuseteil 3 besteht im Wesentlichen aus einem
ebenen Scheibenelement 16 und einem auf halber Höhe seines Umfangs angeordneten Rand
17. Der Rand 17 ist damit in der Höhe der neutralen Faser bezüglich Beulung des einlassseitigen
Gehäuseteils 3 angeordnet und bildet eine Krafteinleitungsstelle 18 für den Mantel
15. Eine Umbördelung 19 des Mantels 15 hintergreift den Rand 17. Von der Umbördelung
19 in den Rand 17 eingeleitete radiale Kräfte führen daher nicht zu einem Durchbiegen
des einlassseitigen Gehäuseteils 3.
[0017] Das auslassseitige Gehäuseteil 4 hat ein dem Laufrad 5 gegenüberstehendes Scheibenelement
20 und nahe seines äußeren Umfangs einen senkrecht zu dem Scheibenelement 20 angeordneten
Rand 21 und ist in Figur 2 in einer Draufsicht von der Seite des Elektromotors 1 aus
Figur 1 dargestellt. Ein radial außerhalb des Randes 21 umlaufender Bund 22 ist bis
zu dem Mantel 15 geführt. Ein Rückschlussring 23 des Elektromotors 1 stützt sich axial
an auf dem Bund 22 angeordneten radial äußeren Stützelementen 24 der Pumpenstufe 2
ab. Damit sind Krafteinleitungsstellen 25 für axial in das auslassseitige Gehäuseteil
4 auf den radial äußeren Stützelementen 24 angeordnet. Krafteinleitungsstellen 25'
für radial in das auslassseitige Gehäuseteil 4 sind an dem Rand ausschließlich nahe
an den radial äußeren Stützelementen 24 angeordnet. Radial innen von dem Rand 21 aus
gesehen hat das auslassseitige Gehäuseteil 4 eine Nut 26, welche von den Rand 21 mit
dem Scheibenelement 20 verbindenden radial inneren Stützelementen 27 unterbrochen
ist. Die radial inneren Stützelemente 27 sind gegenüber den radial äußeren Stützelementen
24 versetzt angeordnet. Axiale Kräfte aus dem Rückschlussring 23 des Elektromotors
1 werden über die radial äußeren Stützelemente 24 in das auslassseitige Gehäuseteil
4 eingeleitet und können zu einer Verformung des Randes 21 führen. Eine Übertragung
der Kräfte auf das Scheibenelement 20 wird durch die Anordnung der radial inneren
und äußeren Stützelemente 24, 27 und durch die Nut 26 zueinander vermieden. Wird von
dem Rückschlussring 23 des Elektromotors 1 eine radiale Vorspannung auf das auslassseitige
Gehäuseteil ausgeübt, können die Kräfte nur an den Krafteinleitungsstellen 25' für
die radialen Kräfte eingeleitet werden. Durch den Versatz der radial inneren Stützelemente
27 mit den Krafteinleitungsstellen 25' für die radialen Kräfte wird ein an dem Scheibenelement
20 ein Gegenmoment erzeugt, welches dessen Durchbiegen verhindert.
[0018] Das auslassseitige Gehäuseteil 3 hat in seinem von dem teilringförmigen Kanal 10
aus gesehen radial inneren Bereich eine ringförmige Ausnehmung 28. Diese ringförmige
Ausnehmung 28 entkoppelt den der Welle 6 des Elektromotors 1 gegenüberstehenden Bereich
des auslassseitigen Gehäuseteils 4 von dem den teilringförmigen Kanal 10 aufweisenden
Bereich. Das auslassseitige Gehäuseteil 4 hat zudem eine Lagerung 29 für die Welle
6 des Elektromotors 1.
[0019] In einer alternativen, nicht dargestellten Ausführungsform kann auch der Rückschlussring
23 des Elektromotors 1 einzelne Stützelemente aufweisen, mit denen er sich zwischen
den radial inneren Stützelementen 27 des auslassseitigen Gehäuseteils 4 abstützt.
In diesem Fall wären die Krafteinleitungsstellen unmittelbar auf dem umlaufenden Bund
22 angeordnet.
1. Kraftstoffpumpe mit einer von einem Elektromotor (1) angetriebenen Pumpenstufe (2),
mit einem den Elektromotor (1) und die Pumpenstufe (2) umschließenden Mantel (15)
mit einem zwischen zwei Gehäuseteilen (3, 4) der Pumpenstufe (2) drehbar angeordneten
Laufrad (5), mit einem in einem der Gehäuseteile (3) angeordneten Einlasskanal (11)
und einem in dem gegenüberliegenden Gehäuseteil (4) angeordneten Auslasskanal (12),
mit im Laufrad (5) angeordneten Kränzen Schaufelkammern (7) begrenzende Leitschaufeln
(8), und mit in den Gehäuseteilen (3, 4) angeordneten, den Kränzen der Leitschaufeln
(8) gegenüberstehenden teilringförmigen Kanälen (9, 10), wobei der teilringförmige
Kanal (9) des einlassseitigen Gehäuseteils (3) mit dem Einlasskanal (11) und der teilringförmige
Kanal (10) des auslassseitigen Gehäuseteils (4) mit dem Auslasskanal (12) verbunden
ist, wobei die Gehäuseteile (3, 4) ein Scheibenelement (16, 20) mit einem der teilringförmigen
Kanäle (9, 10) aufweisen und dass sie am äußeren Umfang der Scheibenelemente (16,
20) Anschlusselemente mit Krafteinleitungsflächen (18, 25, 25') zur Verbindung mit
daran angrenzenden Bauteilen des Mantels (15) oder des Elektromotors (1) aufweisen,
wobei Stützelemente vorgesehen sind, welche zur Umkehrung von in die Gehäuseteile
(3, 4) an den Krafteinleitungsstellen (18, 25, 25') eingeleiteten Kräften und damit
zur Erzeugung von den eingeleiteten Kräften entsprechenden Gegenkräfte ausgebildet
sind, wobei die Anschlusselemente einen am äußeren Umfang des Scheibenelements (20)
angeordneten Rand (21) aufweisen, das auslassseitige Gehäuseteil (4) zwischen dem
Rand (21) und dem radial inneren Bereich des Scheibenelementes (20) eine Nut (26)
aufweist und radial innere Stützelemente (27) die Nut (26) unterbrechen und das Scheibenelement
(20) mit dem Rand (21) verbinden, dadurch gekennzeichnet, dass versetzt zu den radial inneren Stützelementen (27) an der radial äußeren Seite des
Randes (21) radial äußere Stützelemente (24) angeordnet sind und dass die Krafteinleitungsstellen
(25) für axial eingeleitete Kräfte auf den radial äußeren Stützelementen (24) angeordnet
sind.
2. Kraftstoffpumpe mit einer von einem Elektromotor (1) angetriebenen Pumpenstufe (2),
mit einem den Elektromotor (1) und die Pumpenstufe (2) umschließenden Mantel (15)
mit einem zwischen zwei Gehäuseteilen (3, 4) der Pumpenstufe (2) drehbar angeordneten
Laufrad (15), mit einem in einem der Gehäuseteile (3) angeordneten Einlasskanal (11)
und einem in dem gegenüberliegenden Gehäuseteil (4) angeordneten Auslasskanal (12),
mit im Laufrad (5) angeordneten Kränzen Schaufelkammern (7) begrenzenden Leitschaufeln
(8), und mit in den Gehäuseteilen (3, 4) angeordneten, den Kränzen der Leitschaufeln
(8) gegenüberstehenden teilringförmigen Kanälen (9, 10), wobei der teilringförmige
Kanal (9) des einlassseitigen Gehäuseteils (3) mit dem Einlasskanal (11) und der teilringförmige
Kanal (4) des auslassseitigen Gehäuseteils (4) mit dem Auslasskanal (12) verbunden
ist, wobei die Gehäuseteile (3, 4) ein Scheibenelement (16, 20) mit einem der teilringförmigen
Kanäle (9, 10) aufweisen und dass sie am äußeren Umfang der Scheibenelemente (16,
20) Anschlusselemente mit Krafteinleitungsflächen (18, 25, 25') zur Verbindung mit
daran angrenzenden Bauteilen des Mantels (15) oder des Elektromotors (1) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusselemente im Bereich der neutralen Faser bezüglich der Beulung des Gehäuseteils
(16) angeordnet sind und dass die Anschlusselemente einen am äußeren Umfang des Scheibenelements
(16) angeordneten Rand (17) aufweisen.
3. Kraftstoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (17) auf halber Höhe des Scheibenelementes (16) des im Wesentlichen eine
gleichmäßige Dicke aufweisenden einlassseitigen Gehäuseteils (3) angeordnet ist.
4. Kraftstoffpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (21) senkrecht auf dem äußeren Umfang des Scheibenelementes (20) des auslassseitigen
Gehäuseteils (4) stehend angeordnet ist und einen radial nach außen ragenden Bund
(22) aufweist und dass die Krafteinleitungsstellen für axial eingeleitete Kräfte auf
dem Bund (22) angeordnet sind.
5. Kraftstoffpumpe nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (21) von der radial äußeren Begrenzung des auslassseitigen Gehäuseteils
(4) beabstandet ist.
6. Kraftstoffpumpe nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Krafteinleitungsstellen (25') für radial eingeleitete Kräfte auf dem Rand
(21) angeordnet sind.
7. Kraftstoffpumpe nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das auslassseitige Gehäuseteil (4) zwischen dem teilringförmigen Kanal (10) und einer
Lagerung (29) der Welle (6) eine ringförmige Ausnehmung (28) aufweist.
8. Kraftstoffpumpe nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Gehäuseteile (3, 4) aus Kunststoff gefertigt ist.
1. Fuel pump with a pump stage (2) driven by an electric motor (1), with a jacket (15)
surrounding the electric motor (1) and the pump stage (2) and having an impeller (5)
arranged rotatably between two casing parts (3, 4) of the pump stage(2), with an inlet
duct (11) arranged in one of the casing parts (3) and an outlet duct (12) arranged
in the opposite casing part(4), with rings, arranged in the impeller (5), of guide
blades (8) delimiting blade chambers (7), and with part-annular ducts (9, 10) arranged
in the casing parts (3, 4) and located opposite the rings of the guide blades (8),
the part-annular duct (9) of the inlet-side casing part (3) being connected to the
inlet (11) duct and the part-annular duct (10) of the outlet-side casing part (4)
being connected to the outlet duct (12), the casing parts (3, 4) having a disk element
(16, 20) with one of the part-annular ducts (9, 10), and in that they have, on the
outer circumference of the disk element (16, 20), connecting elements with force introduction
surfaces (18, 25, 25') for connection to adjoining components of the jacket (15) or
of the electric motor (1), supporting elements being provided which are designed for
the reversal of forces introduced into the casing parts (3, 4) at the force introduction
points (18, 25, 25') and consequently for the generation of counterforces corresponding
to the introduced forces, the connecting elements having a rim (21) arranged on the
outer circumference of the disk element (20), the outlet-side casing part (4) having
a groove (26) between the rim (21) and the radially inner region of the disk element
(20), and radially inner supporting elements (27) interrupting the groove (26) and
connect the disk element (20) to the rim (21), characterized in that the radially outer supporting elements (24) are arranged , offset with respect to
the radially inner supporting elements (27), on the radially outer side of the rim
(21), and that the force introduction points (25) for axially introduced forces are
arranged on the radially outer supporting elements (24).
2. Fuel pump with a pump stage (2) driven by an electric motor (1), with a jacket (15)
surrounding the electric motor (1) and the pump stage (2) and having an impeller (5)
arranged rotatably between two casing parts (3, 4) of the pump stage(2), with an inlet
duct (11) arranged in one of the casing parts (3) and an outlet duct (12) arranged
in the opposite casing part(4), with rings, arranged in the impeller (5), of guide
blades (8) delimiting blade chambers (7), and with part-annular ducts (9, 10) arranged
in the casing parts (3, 4) and located opposite the rings of the guide blades (8),
the part-annular duct (9) of the inlet-side casing part (3) being connected to the
inlet (11) duct and the part-annular duct (10) of the outlet-side casing part (4)
being connected to the outlet duct (12), the casing parts (3, 4) having a disk element
(16, 20) with one of the part-annular ducts (9, 10), and in that they have, on the
outer circumference of the disk element (16, 20), connecting elements with force introduction
surfaces (18, 25, 25') for connection to adjoining components of the jacket (15) or
of the electric motor (1), characterized in that the connecting elements are arranged in the region of the neutral fiber in terms
of the buckling of the casing part (16), and that the connecting elements have a rim
(17) arranged on the outer circumference of the disk element (16).
3. Fuel pump according to Claim 1, characterized in that the rim (17) is arranged at half the height of the disk element (16) of the inlet-side
casing part (3) having essentially a uniform thickness.
4. Fuel pump according to claim 2, characterized in that the rim (21) is arranged vertically on the outer circumference of the disk element
(20) of the outlet-side casing part (4) and has a collar (22) projecting radially
outward, and in that the force introduction points for axially introduced forces are arranged on the collar
(22).
5. Fuel pump according to at least one of the preceding claims, characterized in that the rim (21) is spaced apart from the radially outer boundary of the outlet-side
casing part (4).
6. Fuel pump according to at least one of the preceding claims, characterized in that individual force introduction points (25') for radially introduced forces are arranged
on the rim (21).
7. Fuel pump according to at least one of the preceding claims, characterized in that the outlet-side casing part has an annular recess (28) between the part-annular duct
(10) and a mounting (29) of the shaft (6).
8. Fuel pump according to at least one of the preceding claims, characterized in that at least one of the casing parts (3, 4) is manufactured from plastic.
1. Pompe à carburant comportant un étage de pompage (2) commandé par un moteur électrique
(1), une enveloppe (15) entourant le moteur électrique (1) et l'étage de pompage (2),
un rotor (5) monté en rotation entre deux parties de boîtier (3, 4) de l'étage de
pompage (2), un canal d'entrée (11) placé dans l'une des parties de boîtier (3) et
un canal de sortie (12) placé dans la partie de boîtier opposée (4), des couronnes,
placées dans le rotor (5), d'aubes directrices (8) limitant des chambres à aubes (7)
et des canaux (9, 10) à forme d'anneau partiel disposés dans les parties de boîtier
(3, 4) et faisant face aux couronnes des aubes directrices (8), où le canal (9) à
forme d'anneau partiel de la partie de boîtier (3) côté entrée est relié au canal
de sortie (11) et où le canal (10) à forme d'anneau partiel de la partie de boîtier
(4) côté sortie est relié au canal de sortie (12), où les parties de boîtier (3, 4)
comportent un disque (16, 20) avec l'un des canaux (9, 10) à forme d'anneau partiel
et, sur la périphérie extérieure des disques (16, 20), des éléments de raccordement
avec des surfaces (18, 25, 25') de transmission des efforts pour la liaison avec des
composants voisins de l'enveloppe (15) ou du moteur électrique (1), alors qu'il est
prévu des organes supports, lesquels sont conçus pour inverser des forces appliquées
sur les parties de boîtier (3, 4) aux points (18, 25, 25') de transmission des efforts
et, ainsi, pour produire des forces antagonistes correspondantes opposées aux forces
appliquées, où les éléments de raccordement comportent une bordure (21) disposée sur
la périphérie extérieure du disque (20), où la partie de boîtier (4) côté sortie comporte
une rainure (26) entre la bordure (21) et la partie radialement intérieure du disque
(20) et où des éléments supports (27) radialement intérieurs interrompent la rainure
(26) et relient le disque (20) à la bordure (21), laquelle pompe à carburant est caractérisée par le fait que, décalés par rapport aux éléments supports (27) radialement intérieurs, des éléments
supports (24) radialement extérieurs sont placés sur le coté radialement extérieur
de la bordure (21) et que les points (25) de transmission des efforts pour des forces
appliquées dans le sens axial sont placés sur les éléments supports (24) radialement
extérieurs.
2. Pompe à carburant comportant un étage de pompage (2) commandé par un moteur électrique
(1), une enveloppe (15) entourant le moteur électrique (1) et l'étage de pompage (2),
un rotor (5) monté en rotation entre deux parties de boîtier (3, 4) de l'étage de
pompage (2), un canal d'entrée (11) placé dans l'une des parties de boîtier (3) et
un canal de sortie (12) placé dans la partie de boîtier opposée (4), des couronnes,
placées dans le rotor (5), d'aubes directrices (8) limitant des chambres à aubes (7)
et des canaux (9, 10) à forme d'anneau partiel disposés dans les parties de boîtier
(3, 4) et faisant face aux couronnes des aubes directrices (8), où le canal (9) à
forme d'anneau partiel de la partie de boîtier (3) côté entrée est relié au canal
de sortie (11) et où le canal (10) à forme d'anneau partiel de la partie de boîtier
(4) côté sortie est relié au canal de sortie (12), où les parties de boîtier (3, 4)
comportent un disque (16, 20) avec l'un des canaux (9, 10) à forme d'anneau partiel
et, sur la périphérie extérieure des disques (16, 20), des éléments de raccordement
avec des surfaces (18, 25, 25') de transmission des efforts pour la liaison avec des
composants voisins de l'enveloppe (15) ou du moteur électrique (1), caractérisée par le fait que les éléments supports sont disposés dans la zone de la fibre neutre par rapport au
voilement de la partie de boîtier (16) et que les éléments supports comportent une
bordure (17) disposée sur la périphérie extérieure du disque (16).
3. Pompe à carburant selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la bordure (17) est disposée à mi-hauteur du disque (16) de la partie de boîtier
(3) côté entrée ayant pour l'essentiel une épaisseur régulière.
4. Pompe à carburant selon la revendication 2, caractérisée par le fait que la bordure (21) est placée debout perpendiculairement sur la périphérie extérieure
du disque (20) de la partie de boîtier (4) côté sortie et comporte un épaulement (22)
dépassant radialement vers l'extérieur et que les points de transmission des efforts
pour des forces appliquées dans le sens axial sont disposés sur l'épaulement (22).
5. Pompe à carburant selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que la bordure (21) se trouve à une certaine distance de la limite radialement extérieure
de la partie de boîtier (4) côté sortie.
6. Pompe à carburant selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que certains points de transmission (25') des efforts pour des forces appliquées dans
le sens axial sont disposés sur la bordure (21).
7. Pompe à carburant selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que la partie de boîtier (4) côté sortie comporte, entre le canal (10) à forme d'anneau
partiel et un palier (29) de l'arbre (6), un évidement annulaire (28).
8. Pompe à carburant selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée p a r le fait que au moins l'une des parties de boîtier (3, 4) est fabriquée en matière plastique.


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