[0001] Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeugtürgriff mit kapazitivem Näherungssensor
zur Erfassung einer Betätigung durch einen Benutzer, wobei der Näherungssensor derart
in dem Kraftfahrzeugtürgriff angeordnet ist, dass sich sein Erfassungsbereich durch
die äußere Griffbegrenzung bis außerhalb des Griffs erstreckt.
[0002] Derartige Kraftfahrzeugtürgriffe, welche kapazitive Sensoren zur Erfassung einer
Annäherung oder Betätigung durch die Hand eines Benutzers erfassen, sind in der Technik
bekannt.
[0003] Aus der
DE 102 55 439 A1 ist eine Griffanordnung für eine Fahrzeugtür bekannt, bei der mehrere kapazitive
Sensoren verschiedene Schließaufgaben auslösen. Oft wird mit den Sensoren in einem
Türgriff nämlich neben einer Entriegelungsfunktion (ggf. unter Zwischenschaltung einer
Authentifizierung des Benutzers) auch eine Schließfunktion geschaltet. Beispielsweise
bewirkt eine so genannte Komfortschließfunktion eine automatische Verriegelung aller
Fahrzeugtüren.
[0004] Während der Einsatz von kapazitiven Sensoren zu diesen Zwecken vielfältige Vorteile
bietet (z.B. verkapselte Unterbringung der Elektronik, Verschleißfreiheit, etc.) birgt
diese Technik für den Benutzer auch Nachteile. Je nach Gewohnheiten eines Benutzers
kann eine berührungslose oder berührungsarme Betätigung Unsicherheit darüber hervorrufen,
ob die Betätigung ordnungsgemäß erfolgt. Viele Benutzer sind grundsätzlich mechanische
Betätigungen gewohnt, insbesondere in seit langem mechanisch betätigten Bereichen
wie Türgriffen. Allein ein Gefühl der Unsicherheit, ob und wie eine Betätigung des
Türgriffs zu erfolgen hat, ruft bei manchen Benutzergruppen eine gewisse Abneigung
gegen diese neue Technik hervor. Ferner können Menschen mit körperlichen Einschränkungen,
z.B. Gehörlosigkeit, den Erfolg ihrer Betätigung erst durch tatsächliches Ziehen am
Türgriff feststellen, da sie z.B. einen Öffnungsvorgang der Zentralverriegelung mit
ihrem Gehör nicht erfassen können.
[0005] Es ist bei Betätigung des Näherungssensors weiterhin nicht in jedem Fall erwünscht,
die Tür tatsächlich zu öffnen, teilweise wird auch lediglich eine Entriegelung des
Fahrzeuges gewünscht, z.B. um andere Passagieren Zugang zu verschaffen oder einen
Kofferraum zu entriegeln. Schließlich soll auch bei Betätigung einer Schließfunktion
nicht grundsätzlich eine Kontrolle durch Ziehen am Türgriff erforderlich sein.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Kraftfahrzeugtürgriff zur Verfügung zu
stellen, welcher dem Benutzer eine Rückmeldung vermittelt, ob die Auslösung der Näherungssensoren
ordnungsgemäß erfolgt ist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Kraftfahrzeugtürgriff mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0008] Der erfindungsgemäße Kraftfahrzeugtürgriff ist
dadurch gekennzeichnet, dass an der Griffoberfläche, innerhalb des Erfassungsbereichs des Näherungssensors eine
mechanisch betätigbare Einrichtung angeordnet ist, die dem Benutzer bei Betätigung
eine taktile bzw. fühlbare Rückmeldung vermittelt. Die mechanisch betätigbare Einrichtung
ist von dem Näherungssensor funktionell vollständig entkoppelt und bis auf die Bereitstellung
der taktilen Rückmeldung funktionslos.
[0009] Jedem der in einem Kraftfahrzeugtürgriff verbauten Näherungssensoren kann erfindungsgemäß
eine mechanisch betätigbare Einrichtung zugeordnet werden, die in dessen Erfassungsbereich
angeordnet ist. Die mechanisch betätigbare Einrichtung hat bis auf die Bereitstellung
der taktilen oder haptischen Rückmeldung keinerlei Funktion, sie ist insbesondere
mit den übrigen Bestandteilen des Griffs oder Kraftfahrzeugs in keiner Weise mechanisch
oder elektrisch gekoppelt. Der Näherungssensor spricht dementsprechend auch unabhängig
davon an, ob die mechanisch betätigbare Einrichtung tatsächlich betätigt wurde oder
nicht. Ein Benutzer kann sich bei Betätigung der Einrichtung jedoch sicher sein, dass
die ihm vermittelte taktile Rückmeldung die ordnungsgemäße Betätigung des zugehörigen
Näherungssensors bestätigt. Es hat sich gezeigt, dass diese Bestätigung einen Großteil
der Benutzer eine komfortablere und stressfreiere Betätigung ermöglicht.
[0010] Durch die erfindungsgemäße Kombination einer mechanisch betätigbaren Einrichtung
als "funktionaler Dummy" werden die Vorteile der kapazitiven Näherungssensoren mit
den Vorteilen einer mechanischen Betätigung kombiniert. Einerseits werden sämtliche
Möglichkeiten der kapazitiven Näherungssensoren ausgeschöpft, da die Bedienung auch
ohne Betätigung der mechanischen betätigbaren Einrichtung erfolgen kann. Anderseits
wird solchen Benutzern, die eine gewisse mechanische Rückmeldung gewohnt sind und
wünschen, eine haptische Rückmeldung vermittelt. Da die mechanisch betätigbare Einrichtung
von dem Näherungssensor funktionell entkoppelt ist, spielt ein Ausfall der mechanisch
betätigbaren Einrichtung für die Funktionalität des Näherungssensors keine Rolle,
die entsprechende Funktion steht dennoch zur Verfügung.
[0011] Die mechanisch betätigbare Einrichtung kann beliebig ausgestaltet sein, sie muss
lediglich räumlich innerhalb des Erfassungsbereichs des Nährungssensors angeordnet
sein und geeignet sein, eine ertastbare Rückmeldung an einen Benutzer zu vermitteln.
[0012] Vorzugsweise ist die mechanisch betätigbare Einrichtung in einer Ausnehmung in der
Griffoberfläche wenigstens teilweise versenkt.
[0013] Eine derartige Anbringung der Einrichtung ist einerseits mechanisch belastbar, da
die Einrichtung seitlich durch den Kraftfahrzeugtürgriff stabilisiert wird, andererseits
ist eine ästhetisch ansprechende Gestaltung des Türgriffs möglich. Die mechanisch
betätigbare Einrichtung kann dabei beispielsweise eine gegenüber dem umgebenden Kraftfahrzeugtürgriff
deutlich abgehobene Gestaltung, z.B. als herausstehender Knopf oder durch Material
oder Farbe abgesetzter Knopf sein.
[0014] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die mechanisch betätigbare
Einrichtung mit einer Abdeckung versehen, welche mit der umgebenden Oberfläche des
Kraftfahrzeugtürgriffs fluchtet.
[0015] Die Abdeckung kann z.B. als Membran oder Kunststoffteil ausgebildet sein und geht
an den seitlichen Begrenzungen in die umgebende Oberfläche des Kraftfahrzeugtürgriffs
über. Dabei kann die Oberfläche so gestaltet sein, dass sie innerhalb der Begrenzungen
gegenüber der umgebenden Oberfläche abgesenkte oder erhabene Bereiche aufweist. Eine
derartige Gestaltung ist ästhetisch ansprechend und schützt die mechanisch betätigbare
Einrichtung vor Umwelteinflüssen, wie z.B. Feuchtigkeit oder Staub.
[0016] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die mechanisch betätigbare Einrichtung
eine gegenüber der umgebenen Griffoberfläche abweichende, ertastbare Form auf.
[0017] Die betätigbare Einrichtung kann gegenüber der Griffoberfläche abgesenkt oder Erhaben
sein, sie kann jedoch auch eine andere Oberflächenstruktur aufweisen welche ein Ertasten
ermöglicht. Diese Ausgestaltung ermöglicht es einem Benutzer auch bei eingeschränkter
Sicht, z.B. bei herrschender Dunkelheit, die betätigbare Einrichtung durch Ertasten
aufzufinden und den kapazitiven Sensor mit Sicherheit zu betätigen.
[0018] Sofern die mechanisch betätigbare Einrichtung mit einer Abdeckung versehen ist, kann
diese eine gegenüber der umgebenden Griffoberfläche abweichende, ertastbare Struktur
oder Form aufweisen. Es ist beispielsweise möglich, die Abdeckung aus einem gleichfarbigen
Material zu fertigen, jedoch mit ertastbarer, aufgerauter Oberfläche oder mit Oberfläche
in rilliger Struktur oder Tastnoppen.
[0019] Vorzugsweise weist die mechanisch betätigbare Einrichtung einen zur Betätigung der
Einrichtung eindrückbaren Teil auf.
[0020] Die Betätigung durch Eindrücken ist vielen Benutzern vertraut und ermöglicht ein
sicheres Feedback einer ordnungsgemäßen Betätigung. Der eindruckbare Teil kann z.B.
aus einem flexiblen Kunststoff bestehen, der eine Verformung erlaubt und sich nach
Betätigung in einer Ausgangslage und -form zurückbewegt.
[0021] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der eindrückbare Teil einen
stabilen und einen metastabilen Zustand auf, wobei das Umspringen zwischen den Zuständen
die taktile Rückmeldung vermittelt.
[0022] Wird der eindruckbare Teil in dieser Form nach Art eines Knackfrosches ausgebildet,
wird dem Benutzer durch Umspringen des eindrückbaren Teils zwischen den Zuständen
ein deutliches taktiles Feedback darüber gegeben, dass die mechanische Einrichtung
ordnungsgemäß betätigt wurde und daher der Näherungssensor die Betätigung auch erfasst
haben muss.
[0023] Alternativ kann statt der Ausgestaltung als Knackfrosch der eindrückbare Teil mit
einer Federkraft derart vorgespannt sein, dass beim Eindrücken eine wegabhängige Federkraft
entgegenwirkt. In diesem Fall wird kein eindeutiger Druckpunkt vorgegeben, das spürbare
Einfedern des eindruckbaren Teils vermittelt jedoch ebenfalls ein ausreichendes Feedback
für den Benutzer.
[0024] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen angegeben.
[0025] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels, welches in den beiliegenden
Figuren dargestellt ist, näher erläutert.
[0026] Figur 1 zeigt eine Prinzipsskizze eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugtürgriffs.
[0027] Der Kraftfahrzeugtürgriff 1 weist ein langgestrecktes Griffteil 2 auf. An dem lang
gestreckten Griffteil 2 sind beidseitig Befestigungsmittel 3 und 4 angebracht. Über
die Befestigungsmittel 3 und 4 wird der Kraftfahrzeugtürgriff an einer zugehörigen
Tür befestigt, so dass das Griffteil 2 als Handhabe hintergriffen werden kann, wobei
sich die Hand des Benutzers zwischen Griff und Tür befindet.
[0028] In dem Griff 1 können verschiedene Arten von Zugangselektronik, z.B. Antennen oder
Ähnliches angeordnet sein, die jedoch hier nicht dargestellt sind. Weiterhin kann
dem Griff 1 eine mechanische Entriegelungsfunktion zugeordnet sein.
[0029] In dem Griffteil 2 ist ein kapazitiver Näherungssensor 5 angeordnet, der in Figur
1 schematisch und gestrichelt dargestellt ist. Der Erfassungsbereich des kapazitiven
Sensors 5 erstreckt sich durch den Griffteil 2 vom Fahrzeug weg und bis außerhalb
der äußeren Begrenzungen des Griffs 1.
[0030] Im Bereich der äußeren Begrenzung des Griffteils 2 und innerhalb des Erfassungsbereichs
des Näherungssensors 5 ist eine mechanisch betätigbare Einrichtung 6 angeordnet, die
gegenüber der umgebenden Oberfläche des Griffteils 2 geringfügig abgesenkt ist. Ein
Benutzer kann beim Überstreichen der Handhabe 2, z.B. mit dem Daumen, dem Bereich
der mechanisch betätigbaren Einrichtung 6 ohne weiteres ertasten. Die Einrichtung
6 ist in dem Wandungsmaterial des Griffs 1 eingelassen, wobei jedoch zum Innenraum
des Griffes 1 keinerlei Verbindung besteht. Die Einrichtung ist demnach ohne elektronische
oder mechanische Verbindung zum Griffinnenraum oder sonstigen Griffbauteilen gestaltet.
[0031] Die Einrichtung 6 ist als Knackfrosch mit einem eindrückbaren Teil ausgebildet, welcher
einen stabilen und einen metastabilen Zustand einnehmen kann. Der betätigbare Teil
ist aus der stabilen Position in die metastabile Position eindrückbar, sofern eine
gewisse Mindestkraft aufgebracht wird. Dabei entsteht ein deutlich ertastbarer haptischer
Eindruck, der durch den ruckartigen Übergang zwischen den Stellungen bzw. Zuständen
hervorgerufen wird.
[0032] Die Einrichtung 6 ist durch eine Gummihaut 7 eingefasst oder vollständig überdeckt,
um die Einrichtung 6 vor äußeren Umwelteinflüssen zu schützen und einen glatten und
ästhetisch ansprechenden Übergang zum umgebenden Material des Griffteils 2 zu gewährleisten.
[0033] Ein Benutzer der den Türgriff betätigen möchte, kann die mechanisch betätigbare Einrichtung
6 visuell erfassen oder ertasten und ist bei Betätigung der Einrichtung 6 sicher,
den Näherungssensor 5 aktiviert zu haben, da ihm ein entsprechendes mechanisches Feedback
gegeben wird welches nur erfolgt, wenn die Betätigung im Erfassungsraum des Sensors
5 erfolgt ist. Grundsätzlich reicht es jedoch auch, wenn der Benutzer seine Hand oder
einen Finger auf die mechanische Einrichtung 6 legt, da die Betätigungseinrichtung
6 und der Sensor 5 grundsätzlich voneinander entkoppelt sind. Die mechanisch betätigbare
Einrichtung 6 stellt demnach eine optionale taktile Hilfestellung und ein taktiles
Feedback zur Verfügung, um die Betätigung des Türgriffs zu erleichtern und angenehmer
zu gestalten.
1. Kraftfahrzeugtürgriff (1) mit wenigstens einem kapazitivem Näherungssensor (5) zur
Erfassung einer Betätigung durch einen Benutzer, wobei der Näherungssensor (5) derart
in dem Kraftfahrzeugtürgriff angeordnet ist, dass sich sein Erfassungsbereich durch
die äußere Griffbegrenzung bis außerhalb des Griffs erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Griffoberfläche und innerhalb des Erfassungsbereichs des Näherungssensors
eine mechanisch betätigbare Einrichtung (6) angeordnet ist, die einem Benutzer bei
Betätigung eine taktile Rückmeldung vermittelt,
wobei die mechanisch betätigbare Einrichtung (6) von dem Näherungssensor (5) funktionell
entkoppelt und bis auf die Bereitstellung der taktilen Rückmeldung funktionslos ist.
2. Kraftfahrzeugtürgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanisch betätigbare Einrichtung in eine Ausnehmung in der Griffoberfläche
wenigstens teilweise versenkt ist.
3. Kraftfahrzeugtürgriff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanisch betätigbare Einrichtung mit einer Abdeckung versehen ist, welche mit
der umgebenden Oberfläche des Kraftfahrzeugtürgriffs fluchtet.
4. Kraftfahrzeugtürgriff nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung aus einem flexiblen Kunststoff gebildet ist.
5. Kraftfahrzeugtürgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanisch betätigbare Einrichtung eine gegenüber der umgebenden Griffoberfläche
abweichende, ertastbare Form aufweist.
6. Kraftfahrzeugtürgriff nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung eine gegenüber der umgebenden Griffoberfläche abweichende, ertastbare
Struktur aufweist.
7. Kraftfahrzeugtürgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanisch betätigbare Einrichtung einen zur Betätigung eindrückbaren Teil aufweist.
8. Kraftfahrzeugtürgriff nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der eindrückbare Teil einen stabilen und einen metastabilen Zustand aufweist, wobei
das Umspringen zwischen den Zuständen die taktile Rückmeldung vermittelt.
9. Kraftfahrzeugtürgriff nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der eindrückbare Teil mit einer Federkraft derart vorgespannt ist, dass beim Eindrücken
eine wegabhängige Federkraft entgegenwirkt.
1. A motor vehicle door handle (1) with at least one capacitive proximity sensor (5)
for detecting actuation by a user, wherein the proximity sensor (5) is so arranged
in the motor vehicle door handle that its detection region extends through the outer
handle boundary to outside the handle, characterised in that disposed on the handle surface and within the detection region of the proximity sensor
there is a mechanically actuable device (6), which, on actuation, provides tactile
feedback to a user, wherein the mechanically actuable device (6) is functionally decoupled
from the proximity sensor (5) and has no function except the provision of the tactile
feedback.
2. A motor vehicle door handle as claimed in claim 1, characterised in that the mechanically actuable device is at least partially inset into a recess in the
handle surface.
3. A motor vehicle door handle as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the mechanically actuable device is provided with a cover, which is flush with the
surrounding surface of the motor vehicle door handle.
4. A motor vehicle door handle as claimed in claim 3, characterised in that the cover is made of a flexible plastic material.
5. A motor vehicle door handle as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that the mechanically actuable device has a palpable form differing from the surrounding
handle surface.
6. A motor vehicle door handle as claimed in one of claims 3 or 4, characterised in that the cover has a palpable structure differing from the surrounding handle surface.
7. A motor vehicle door handle as claimed in one of claims 1 to 6, characterised in that the mechanically actuable device has a portion which may be depressed to actuate
it.
8. A motor vehicle door handle as claimed in claim 7, characterised in that the depressible portion has a stable state and a metastable state, wherein shifting
between the two states produces the tactile feedback.
9. A motor vehicle door handle as claimed in claim 7, characterised in that the depressible portion is biased with a spring force such that a distance-dependent
spring force opposes the depressing movement.
1. Poignée (1) de porte de véhicule automobile avec au moins un capteur de proximité
capacitif (5) pour détecter un actionnement par un utilisateur, dans laquelle le capteur
de proximité (5) est agencé dans la poignée de porte du véhicule automobile de sorte
que sa zone de détection s'étende à travers la délimitation externe de la poignée
à l'extérieur de celle-ci,
caractérisée en ce que,
à la surface de la poignée et à l'intérieur de la zone de détection du capteur de
proximité est agencé un dispositif (6) actionnable mécaniquement qui transmet à un
utilisateur une réaction tactile lors d'un actionnement,
dans laquelle le dispositif (6) actionnable mécaniquement est fonctionnellement désaccouplé
du capteur de proximité (5) et reste inerte jusqu'à l'établissement de la réaction
tactile.
2. Poignée de porte de véhicule automobile selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif actionnable mécaniquement est enfoncé au moins partiellement dans un
évidement de la surface de la poignée.
3. Poignée de porte de véhicule automobile selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le dispositif actionnable mécaniquement est pourvu d'un recouvrement qui s'aligne
sur la surface environnante de la poignée de porte du véhicule automobile.
4. Poignée de porte de véhicule automobile selon la revendication 3, caractérisée en ce que le recouvrement est formé d'un matériau synthétique souple.
5. Poignée de porte de véhicule automobile selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisée en ce que le dispositif actionnable mécaniquement présente une forme identifiable au toucher
déviant de la surface environnante de la poignée.
6. Poignée de porte de véhicule automobile selon l'une quelconque des revendications
3 ou 4, caractérisée en ce que le recouvrement présente une structure identifiable au toucher déviant de la surface
environnante de la poignée.
7. Poignée de porte de véhicule automobile selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisée en ce que le dispositif actionnable mécaniquement présente une partie enfonçable par actionnement.
8. Poignée de porte de véhicule automobile selon la revendication 7, caractérisée en ce que la partie enfonçable présente un état stable et un état métastable, le saut entre
les états transférant la réaction tactile.
9. Poignée de porte de véhicule automobile selon la revendication 7, caractérisée en ce que la partie enfonçable est précontrainte par une force élastique de sorte qu'une force
élastique dépendante de la course s'oppose lorsqu'elle est enfoncée.