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(11) |
EP 2 167 818 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.01.2011 Patentblatt 2011/04 |
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Anmeldetag: 13.06.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/057457 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/013068 (29.01.2009 Gazette 2009/05) |
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| (54) |
KRAFTSTOFFHOCHDRUCKPUMPE MIT ROLLENSTÖSSEL
HIGH-PRESSURE FUEL PUMP WITH ROLLER TAPPET
POMPE HAUTE PRESSION AVEC POUSSOIR À GALET POUR CARBURANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
20.07.2007 DE 102007034036
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- MAIER, Eberhard
73257 Koengen (DE)
- HAEUSSER, Bernd
74382 Neckarwestheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 972 936 WO-A-00/50772 DE-A1- 10 356 262
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EP-A- 1 319 831 WO-A-94/27041
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Radialkolbenpumpe zur Kraftstoffhochdruckerzeugung nach
der Gattung des Anspruchs 1.
[0002] Eine solche Radialkolbenpumpe ist durch die
EP-A-0 972 936 bekannt. Diese Radialkolbenpumpe weist eine in einem Pumpengehäuse gelagerte Antriebswelle
auf. Die Radialkolbenpumpe weist außerdem mindestens einen bezüglich der Antriebswelle
radial in jeweils einer Elementbohrung angeordneten Kolben auf, wobei der mindestens
eine Kolben durch Drehen der Antriebswelle in der Elementbohrung in radialer Richtung
hin und her bewegbar ist. Zwischen dem Kolben und der Antriebswelle ist ein Stößel
angeordnet und im Pumpengehäuse geführt Von den Stößeln und dem Pumpengehäuse ist
jeweils ein Stößelraum begrenzt, wobei der Stößelraum hydraulisch mit einen Triebwerksraum
in Verbindung steht. An einem der Antriebwelle zugewandten Ende des Stößels ist eine
Vertiefung zur Aufnahme einer Rolle vorgesehen, wobei mindestens ein Teil der hydraulischen
Verbindungen zwischen Stößelraum und dem Triebwerksraum in der Vertiefung mündet.
Hierdurch wird eine Schmierung der Rolle erreicht, die jedoch unter Umständen dennoch
nicht ausreichend ist.
[0003] Durch die
WO 94/27041 A ist ebenfalls eine Radialkolbenpumpe bekannt, die eine in einem Pumpengehäuse gelagerte
Antriebswelle aufweist. Die Radialkolbenpumpe weist außerdem mindestens einen bezüglich
der Antriebswelle radial in jeweils einer Elementbohrung angeordneten Kolben auf,
wobei der mindestens eine Kolben durch Drehen der Antriebswelle in der Elementbohrung
in radialer Richtung hin und her bewegbar ist. Zwischen dem Kolben und der Antriebswelle
ist ein Stößel angeordnet und im Pumpengehäuse geführt Von den Stößeln und dem Pumpengehäuse
ist jeweils ein Stößelraum begrenzt, wobei der Stößelraum hydraulisch mit einen Triebwerksraum
in Verbindung steht. An einem der Antriebwelle zugewandten Ende des Stößels ist eine
Vertiefung zur Aufnahme einer Rolle vorgesehen, wobei mindestens ein Teil der hydraulischen
Verbindungen zwischen Stößelraum und dem Triebwerksraum in der Vertiefung mündet.
Auch bei dieser Radialkolbenpumpe wird durch die hydraulischen Verbindungen eine Schmierung
der Rolle erreicht, die jedoch unter Umständen dennoch nicht ausreichend ist.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die erfindungsgemäße Radialkolbenpumpe mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 hat demgegenüber
den Vorteil, dass der durch den Stößel geförderte Kraftstoff direkt an den tribologisch
krtischsten Stellen, nämlich den Kontaktzonen zwischen Führungskörper und Rolle, zugeführt
wird. Außerdem können auf diese Weise Partikel, die auf Grund von Verschleiß zwischen
Stößelkörper und Rolle entstanden sind, am besten von dieser Kontaktzone weg gefördert
werden.
[0005] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der stößel mindestens
eine Nut aufweist, bevorzugt jedoch eine Nut an beiden Enden der Vertiefung, wobei
die Nut im Wesentlichen in axialer Richtung des Stößels verläuft. Dadurch ist es auf
einfachste Weise möglich, die erfindungsgemäße hydraulische Verbindung zwischen Stößelraum
und Vertiefung herzustellen. Alternativ ist es auch möglich, in den Stößel eine Bohrung
einzubringen, welche die erfindungsgemäße hydraulische Verbindung zwischen Stößelraum
und den Enden der Vertiefung herstelk.
[0006] In weiterer Ergänzung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass im Pumpengehäuse mindestens
eine Verbindungsbohrung vorgesehen ist, und dass die mindestens eine Verbindungsbohrung
zwei Stößelräume hydraulische miteinander verbindet.
[0007] Dadurch ist es möglich, das "Fördervolumen", des von den Stößeln aus dem Triebwerksraum
in die Stößelräume und zurück geförderten Kraftstoffs zu begrenzen.
[0008] Durch eine geeignete Abstimmung des Strömungswiderstands der Verbindungsbohrung und
der erfindungsgemäßen hydraulischen Verbindung kann die durch die erfindungsgemäße
hydraulische geförderte Kraftstoffmenge auf das notwendige Maß beschränkt werden,
so dass die Pumparbeit der Stößel auf das notwendige Maß reduziert wird.
[0009] Bei dieser Variante ist es lediglich erforderlich, eine Verbindungsbohrung zusätzlich
in das Pumpengehäuse anzubringen, so dass zwei benachbarte Stößelräume hydraulisch
miteinander verbunden sind. Diese Maßnahme kann bisweilen auch an bereits in Serie
gefertigten Pumpengehäusen vorgenommen werden, so dass eine Nachrüstung bereits in
Serie befindlicher Radialkolbenpumpen mit der erfindungsgemäßen hydraulischen Verbindungsbohrung
in manchen Fällen möglich ist.
[0010] Zusätzlich ist es auch möglich, in die hydraulische Verbindung eine Schmierstoffversorgung
münden zu lassen, so dass immer frischer und kühler Kraftstoff an die tribologisch
kritische Kontaktstelle zwischen Rolle und Führungskörper gefördert wird.
[0011] Alternativ können auch zwei Stößelräume durch eine externe Verbindungsleitung hydraulisch
verbunden werden. Diese Variante empfiehlt sich dann, wenn aus konstruktiven oder
sonstigen Gründen eine Verbindungsbohrung im Pumpengehäuse nicht untergebracht werden
kann.
[0012] Die Funktion der erfindungsgemäßen Radialkolbenpumpe kann weiter verbessert werden,
wenn die ohnehin vorhandene Versorgung der Antriebswelle mit Kraftstoff zur Kühlung
und Schmierung in die hydraulische Verbindung zwischen zwei Stößelräumen mündet, da
in diesem Fall eine definierte Menge von Schmierstoff zu Schmier- und Kühlzwecken
den Stößeln und den Stößelräumen zugeführt werden kann. Dadurch steigt die Belastbarkeit
der erfindungsgemäßen Radialkolbenpumpe, ohne zusätzlichen Herstellungs- oder Fertigungsaufwand.
[0013] Bei der erfindungsgemäßen Radialkolbenpumpe kann die Antriebswelle als Nockenwelle
oder als Exzenterwelle ausgebildet sein. Ebenso ist es möglich, die Stößel mit einer
Rolle zu versehen, welche auf der Nockenwelle abrollen, so dass die Reibungskräfte
zwischen Stößel und Nockenwelle reduziert werden.
[0014] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung mehrere Ausführungsbeispiele
der Erfindung im Einzelnen beschrieben sind. Dabei können die in den Ansprüchen und
in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger
Kombination erfindungswesentlich sein.
[0015] In der Zeichnung zeigt:
Zeichnungen
- Figur 1
- einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Radialkolbenpumpe;
- Figur 2
- eine vergrößerte Darstellung eines erfindungsgemäßen Rollenstößels.
Ausführungsformen der Erfindung
[0016] Die Figur 1 zeigt schematisch eine Radialkolbenpumpe zur Kraftstoffhochdruckversorgung
bei Kraftstoffeinspritzsystemen, insbesondere Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystemen,
von Brennkraftmaschinen im Schnitt. Die in Figur 1 dargestellte Radialkolbenpumpe
ist mit einer integrierten Bedarfsmengenregelung ausgestattet. Die Fördermengenregelung
erfolgt niederdruckseitig über eine Zumesseinheit ZME.
[0017] Die in Figur 1 gezeigte Radialkolbenpumpe umfasst eine in einem Pumpengehäuse 1 gelagerte
Antriebswelle 2 mit zwei um 180° versetzt abgeordneten Nocken 36. Gegen die Nocken
36 stützen sich zwei Kolben 8 ab. Die Kolben 8 sind jeweils in einer Elementbohrung
11 in radialer Richtung hin und her bewegbar aufgenommen. Die Kolben 8 sind in einem
Winkel von etwa 90° zueinander angeordnet und begrenzen an ihrem der Antriebswelle
2 abgewandten Ende einen Förderraum (nicht dargestellt). den
[0018] An dem zu der Antriebswelle 2 hin gerichteten Ende der Kolben 8 stützen sich die
Kolben 8 gegen einen Boden 20 eines Stößels 23 ab. Um die Kraftübertragung zwischen
Kolben 8 und Boden 20 des Stößels 23 zu verbessern, ist am Kolben 8 ein Teller 14
vorgesehen. Diese Teller 14 können entweder einstückig mit dem Kolben 8 oder abnehmbar
daran befestigt sein. Gegen den Teller 14 ist eine Feder 17 vorgespannt. Die Federn
17 drücken die Kolben 8 gegen die Böden 20 der Stößel 23. Von den Böden 20 der Stößel
23 erstreckt sich ein zylinderförmiger Führungskörper 26 in Richtung der nicht dargestellten
Förderräume. Die Führungskörper 26 sind Teil der Stößel 23 und verhindern ein Kippen
der Stößel 23 in einer Führungsbohrung 29. Die Stößel 23 sind in dem Pumpengehäuse
1 verschiebbar.
[0019] In den Böden 20 der Stößel 23 ist eine halbrunde Vertiefung 27 vorhanden, die zur
Lagerung einer Rolle 28 dient. Die Vertiefung 27 und die Rolle 28 bilden ein Gleitlager,
während sich die Rolle 28 auf der Nocke 36 der Antriebswelle 2 abwälzt. In seitlicher
Richtung wird die Rolle 28 i, Führungskörper 26 fixiert. Dabei findet eine Relativbewegung
zwischen den Stirnseiten der Rolle 28 und dem Führungskörper 26 statt, die Verschleiß
verursachen kann.
[0020] Die in Fig. 1 dargestellte Radialkolbenpumpe dient dazu, Kraftstoff, der von einer
Vorförderpumpe aus einem Tank geliefert wird, mit Hochdruck zu beaufschlagen. Im Förderhub
werden die Kolben 8 infolge der Exzenterbewegung der Nocken 36 der Antriebswelle 2
von der Drehachse der Antriebswelle Nockenwelle 2 wegbewegt. Im Saughub bewegen sich
die Kolben 8 radial auf die Achse der Nockenwelle 2 zu, um Kraftstoff in den nicht
dargestellten Förderraum zu saugen.
[0021] In Figur 2 a) ist der Stößel 23 im Längsschnitt und in Figur 2 b) in einer Seitenansicht
dargestellt. Aus dem Längsschnitt (Fig. 2a) ist gut zu erkennen, dass bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel der Boden 20 in den Führungskörper 26 eingesetzt wird. Um eine
formschlüssige Verbindung zwischen Boden 20 und Führungskörper 26 herzustellen, kann
ein Seeger-Ring 30 vorgesehen werden.
[0022] Wie man dem Längsschnitt weiter entnehmen kann, ist die Rolle 28 an ihren Stirnseiten
verrundet und wird in seitlicher Richtung von dem Führungskörper 26 fixiert. Aufgrund
der oszillierenden Bewegung des Stößels 23 in der Führungsbohrung 29 drehen sich die
Stirnseiten der Rolle 28 auf der Innenseite des Führungskörpers 26. Um den dabei entstehenden
Verschleiß zu verringern, ist erfindungsgemäß eine hydraulische Verbindung zwischen
den Stößelräumen 32, 33 einerseits und der Vertiefung 28 vorgesehen. Des Weiteren
verbessert die erfindungsgemäße hydraulische Verbindung die tribologischen Verhältnisse
zwischen Rolle 28 und Stößel 23.
[0023] In Figur 2a) sind zwei Varianten erfindungsgemäßer hydraulischer Verbindungen dargestellt.
An der rechten Seite von Figur 2a) ist eine Nut 53 dargestellt, welche die Kontaktstelle
zwischen Rolle 28 und Führungskörper 26 mit Kraftstoff versorgt. An der linken Seite
von Figur 2a) ist eine alternative Ausgestaltung der erfindungsgemäßen hydraulischen
Verbindung in Form einer Bohrung 55 dargestellt, welche die Kontaktstelle zwischen
Rolle 28 und Führungskörper 26 mit Kraftstoff versorgt. In der Regel wird man beide
Seiten eines Stößels 23 gleich gestalten. Die Nut 53 und die Bohrung 55 sind alternative
Ausführungsformen der Erfindung. Welcher dieser Alternativen im Einzelfall der Vorzug
gegeben wird, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab.
[0024] Wenn nun der Stößel 23 von den Nocken 36 der Antriebswelle angetrieben wird, führt
er eine oszillierende Bewegung, die in Figur 2a durch einen Doppelpfeil angedeutet
ist, aus. Da sich sowohl in den Stößelräumen 32, 33 als auch in dem Triebwerksraum
35 Kraftstoff befindet, führt die oszillierende Bewegung des Stößels 23 dazu, dass
Kraftstoff von dem Triebwerksraum 35 in die Stößelräume 32 und 33 gefördert wird,
wenn der Kolben sich in Figur 2a von oben nach unten bewegt. Sobald der Stößel 23
sich von unten nach oben bewegt, wird die Strömungsrichtung umgekehrt und es wird
Kraftstoff aus den Stößelräumen 32, 33 in den Triebwerksraum 35 gefördert. Diesen
zwangsläufig auftretenden Effekt macht sich die erfindungsgemäße hydraulische Verbindung,
sei es in Form der Nut 53 oder einer Bohrung 55 zunutze, indem Kraftstoff gezielt
an die Kontaktstelle zwischen der Rolle 28 und dem Führungskörper 26 gefördert wird.
Die erfindungsgemäße hydraulische Verbindung führt zu einer starken Reduktion dieses
Verschleißes, da die tribologisch kritischen Stellen mit Kraftstoff geschmiert wird.
Des Weiteren werden, falls doch Verschleiß auftritt, die dabei entstehenden Partikel
sofort aus dem Kontaktbereich zwischen Rolle 28 und Führungskörper 26 herausgespült,
so dass sie dort keinen weiteren Schaden anrichten.
[0025] Außerdem werden die Dissipationsverluste, die beim Pumpen von Kraftstoff von den
Stößelräumen 32, 33 in den m Triebwerksraum 35 und zurück entstehen, deutlich reduziert,
so dass sich der Pumpenwirkungsgrad verbessert und der Kraftstoff nicht so stark aufgeheizt
wird.
[0026] Wegen des Winkels von 90° zwischen den Kolben 8 und 9 finden die Volumenänderungen
in den Stößelräumen 32 und 33 um 90° phasenverschoben statt. Diese Phasenverschiebung
kann ausgenützt werden, indem eine Verbindungsbohrung 37 zwischen den Stößelräumen
32 und 33 vorgesehen wird, so dass immer dann, wenn sich das Volumen eines Stößelraumes
verringert, der in diesem Stößelraum befindliche Kraftstoff teilweise in den benachbarten
Stößelraum ausgeschoben wird, dessen Volumen zur gleichen Zeit zunimmt. Der andere
Teil des Kraftstoffs strömt durch die Nut 53 bzw. die Bohrung 55 und die Ausgleichsbohrungen
41 (falls vorhanden) im Boden 20 der Stößel 23 und 24.
[0027] Dabei ist darauf zu achten, dass durch die geeignete Abstimmung der hydraulischen
Querschnitte von Nut 53 beziehungsweise Bohrung 55, der Ausgleichsbohrungen 41 und
der Verbindungsbohrung 37 zwischen den Stößelräumen 32 und 33 sichergestellt ist,
dass eine ausreichend große Kraftstoffmenge durch die Nut 53 beziehungsweise die Bohrungen
55 strömt, um den Verschleiß in dem Kontaktbereich zwischen Rolle 28 und Führungskörper
26 auf das erforderliche Maß zu reduzieren.
[0028] Bei diesem Ausführungsbeispiel findet die Schmierung der Nockenwelle 2 und deren
Lagerung (nicht dargestellt) über eine Schmierstoffversorgung 38 mit einer Drossel
39 statt, die direkt mit Kraftstoff aus dem nicht dargestellten Kraftstofftank der
Brennkraftmaschine über eine Versorgungsleitung 40 gespeist wird. Von der Versorgungsleitung
40 zweigt eine Leitung 43 ab, welche die Zumesseinheit ZME der Radialkolbenpumpe mit
Kraftstoff versorgt.
1. Radialkolbenpumpe zur Kraftstoffhochdruckerzeugung bei Kraftstoffeinspritzsystemen
von Brennkraftmaschinen, insbesondere bei einem Common-Rail-Einspriosystem, mit einer
in einem Pumpengehäuse (1) gelagerten Antriebswelle (2), mit mindestens einem bezüglich
der Antriebswelle radial in jeweils einer Elementbohrung (11) angeordneten Kolben
(8), wobei der mindestens eine Kolben (8) durch Drehen der Antriebswelle (2) in der
Elementbohrung (11) in radialer Richtung hin und her bewegbar ist, mit einem zwischen
dem Kolben (8) und der Antriebswelle (2) angeordneten und im Pumpengehäuse (1) geführten
Stößel (23), mit je einem von den Stößeln (23) und dem Pumpengehäuse (1) begrenzten
Stößelraum (32, 33), wobei der Stößelraum (32, 33) hydraulisch mit einen Triebwerksraum
(35) in Verbindung steht, wobei an einem der Antrlebwelle (2) zugewandten Ende des
Stößels (23) eine Vertiefung (27) zur Aufnahme einer Rolle (28) vorgesehen ist, wobei
mindestens ein Teil der hydraulischen Verbindungen zwischen Stößelraum (32, 33) und
dem Triebwerksraum (35) in der Vertiefung (27) mündet, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulische Verbindung (53, 55) an den Enden der Vertiefung (27) in diese mündet.
2. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (23) mindestens eine Nut (53) aufweist, und dass die Nut (53) im Wesentlichen
in axialer Richtung des Stößels (23) verläutt.
3. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (23) mindestens eine Bohrung (55) aufweiset, und dass die Bohrung (55)
im Wesentlichen in axialer Richtung des Stößels (23) verläuft.
4. Radialkolbenpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (27) in einem Boden (20) des Stößels (23) ausgebildet ist.
5. Radialkolbenpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Pumpengehäuse (1) mindestens eine Verbindungsbohrung (37) vorgesehen ist, und
dass die mindestens eine Verbindungsbohrung (37) zwei Stößefräume (32, 33) hydraulisch
verbindet
6. Radialkolbenpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schmierstoffversorgung (38) in die hydraulische Verbindung (37) zwischen zwei
Stößelräumen (32, 33) mündet.
7. Radialkolbenpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stößel (23) zusätzliche Ausgleichsbohrungen (41) oder Ausgleichsnuten aufweisen.
8. Radialkolbenpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (2) als Nockenwelle ausgebildet ist.
1. Radial piston pump for high-pressure fuel generation in fuel injection systems of
internal combustion engines, in particular in a common-rail injection system, with
a drive shaft (2) mounted in a pump casing (1), with at least one piston (8) arranged
radially with respect to the drive shaft in each case in an element bore (11), with
at least one piston (8) being moveable to and fro in the radial direction in the element
bore (11) as a result of the rotation of the drive shaft (2), with a tappet (23) arranged
between the piston (8) and the drive shaft (2) and guided in the pump casing (1),
in each case with a tappet space (32, 33) delimited by the tappets (23) in the pump
casing (1), the tappet space (32, 33) being connected hydraulically to an engine space
(35), a depression (27) for receiving a roller (28) being provided at an end of the
tappet (23) which faces the drive shaft (2), at least some of the hydraulic connections
between the tappet space (32, 33) and the engine space (25) issuing in the depression
(27), characterized in that the hydraulic connection (53, 55) issues into the depression (27) at the ends of
the latter.
2. Radial piston pump according to Claim 1, characterized in that the tappet (23) has at least one groove (53), and in that the groove (53) runs essentially in the axial direction of the tappet (23).
3. Radial piston pump according to Claim 1, characterized in that the tappet (23) has at least one bore (55), and in that the bore (55) runs essentially in the axial direction of the tappet (23).
4. Radial piston pump according to one of the preceding claims, characterized in that the depression (27) is formed in a bottom (20) of the tappet (23).
5. Radial piston pump according to one of the preceding claims, characterized in that at least one connecting bore (37) is provided in the pump casing (1), and in that the at least one connecting bore (37) connects two tappet spaces (32, 33) hydraulically.
6. Radial piston pump according to one of the preceding claims, characterized in that a lubricant supply (38) issues into the hydraulic connection (37) between two tappet
spaces (32, 33).
7. Radial piston pump according to one of the preceding claims, characterized in that the tappets (23) have additional compensating bores (41) or compensating grooves.
8. Radial piston pump according to one of the preceding claims, characterized in that the drive shaft (2) is designed as a camshaft.
1. Pompe à pistons radiaux pour la génération de carburant haute pression dans des systèmes
d'injection de carburant de moteurs à combustion interne, notamment dans un système
d'injection à rampe commune, comprenant un arbre d'entraînement (2) monté dans un
boîtier de pompe (1), au moins un piston (8) disposé par rapport à l'arbre d'entraînement
radialement dans un alésage d'élément respectif (11), l'au moins un piston (8) pouvant
être déplacé dans la direction radiale d'avant en arrière par rotation de l'arbre
d'entraînement (2) dans l'alésage d'élément (11), un poussoir (23) disposé entre le
piston (8) et l'arbre d'entraînement (2) et guidé dans le boîtier de pompe (1), avec
un espace de poussoir (32, 33) limité à chaque fois par le poussoir (23) et le boîtier
de pompe (1), l'espace de poussoir (32, 33) étant en liaison hydraulique avec un espace
moteur (35), un renfoncement (27) pour recevoir un galet (28) étant prévu à une extrémité
du poussoir (23) tournée vers l'arbre d'entraînement (2), au moins une partie des
connexions hydrauliques entre l'espace de poussoir (32, 33) et l'espace moteur (35)
débouchant dans le renfoncement (27), caractérisée en ce que la connexion hydraulique (53, 55) débouche aux extrémités du renfoncement (27) dans
ce dernier.
2. Pompe à pistons radiaux selon la revendication 1, caractérisée en ce que le poussoir (23) présente au moins une rainure (53) et en ce que la rainure (53) s'étend essentiellement dans la direction axiale du poussoir (23).
3. Pompe à pistons radiaux selon la revendication 1, caractérisée en ce que le poussoir (23) présente au moins un alésage (55) et en ce que l'alésage (55) s'étend essentiellement dans la direction axiale du poussoir (23).
4. Pompe à pistons radiaux selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le renfoncement (27) est réalisé dans un fond (20) du poussoir (23).
5. Pompe à pistons radiaux selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un alésage de connexion (37) est prévu dans le boîtier de pompe (1) et en ce que l'au moins un alésage de connexion (37) relie hydrauliquement deux espaces de poussoir
(32, 33).
6. Pompe à pistons radiaux selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une alimentation en lubrifiant (38) débouche dans la connexion hydraulique (37) entre
deux espaces de poussoir (32, 33).
7. Pompe à pistons radiaux selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les poussoirs (23) présentent des alésages de compensation supplémentaires (41) ou
des rainures de compensation.
8. Pompe à pistons radiaux selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'arbre d'entraînement (2) est réalisé sous forme d'arbre à came.


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