[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abgabe von heißem Wasser durch ein Wasserabgabegerät,
welches insbesondere zur Abgabe von Trinkwasser ausgelegt ist.
[0002] Außerdem betrifft die Erfindung ein Wasserabgabegerät zur Durchführung des Verfahrens.
[0003] Wasserabgabegeräte sind beispielsweise als sogenannte Wasserspender ausgebildet,
die Trinkwasser abgeben können und zum Beispiel in Büros, Gebäuden der öffentlichen
Verwaltung, Hotels, Einkaufs- oder Krankenhäusern etc. aufgestellt sind. Nach einer
von einem Benutzer vorzunehmenden Anforderungsanweisung können sie heißes Wasser abgeben.
Hierzu umfassen die Wasserspender üblicherweise einen Wasserboiler, in dem eine große
Menge heißen Wassers vorgehalten und unmittelbar nach der Anforderungsanweisung an
den Benutzer abgegeben wird. Das Vorhalten einer großen Wassermenge auf hoher Temperatur
erfordert einen hohen Energiebedarf. Bei der genannten Abgabepraxis besteht darüber
hinaus die Möglichkeit, dass ein Benutzer, beispielsweise ein Kind, Verbrühungen durch
das heiße Wasser erleidet, wenn er unbedacht oder unbeabsichtigt eine Anforderungsanweisung
vornimmt.
[0004] Ein Wasserabgabegerät mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Patentanspruch 10 ist
aus der
US 5,111,969 A bekannt. Es umfasst einen Thermostaten, mit dessen Hilfe kontinuierlich heißes Wasser
in einem Reservoir vorgehalten wird. Die Wassertemperatur wird mittels eines Sensors
erfasst, der den Thermostaten steuert. Der Thermostat wiederum stellt ein Temperatursteuersignal
bereit, das zur Steuerung einer Wasseraufheizeinrichtung und zur Erzeugung eines Bereitschaftssignals
herangezogen wird. Liegt das Bereitschaftssignal vor, so kann durch Betätigen einer
Taste ein Auslassventil für eine vorgegebene Zeit geöffnet werden. Durch einmalige
Betätigung des Tasters kann also der Benutzer eine vorgegebene Menge an heißem Wasser
entnehmen.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art
bereitzustellen, mit dem heißes Wasser vom Wasserabgabegerät unter geringerem Energiebedarf
abgegeben werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, dass nach einer von einem Benutzer vorzunehmenden ersten Anforderungsanweisung
das vom Wasserabgabegerät abzugebende Wasser mittels einer vom Wasserabgabegerät umfassten
Wasseraufheizeinrichtung auf eine vorgebbare Solltemperatur aufgeheizt wird, und dass
das auf die Solltemperatur aufgeheizte Wasser nach einer vom Benutzer vorzunehmenden
zweiten Anforderungsanweisung vom Wasserabgabegerät abgegeben wird, sofern die zweite
Anforderungsanweisung innerhalb einer vorgebbaren und mit dem Erreichen der Solltemperatur
beginnenden Abgabebereitschaftszeit vom Benutzer vorgenommen wird.
[0007] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird vom Wasserabgabegerät abzugebendes Wasser
nach einer vom Benutzer vorzunehmenden ersten Anforderungsanweisung auf eine vorgebbare
Solltemperatur aufgeheizt. Dadurch ist es nicht erforderlich, Wasser dauerhaft auf
einer hohen Temperatur vorzuhalten. Statt dessen kann das abzugebende Wasser bei Bedarf,
der dem Wasserabgabegerät durch die vom Benutzer vorgenommene erste Anforderungsanweisung
signalisiert wird, aufgeheizt werden. Dieses bedarfsgerechte Aufheizen des Wassers
erlaubt es, Energie zu sparen.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren sieht ferner vor, dass das auf die Solltemperatur
aufgeheizte Wasser nach einer zweiten Anforderungsanweisung seitens des Benutzers
vom Wasserabgabegerät abgegeben wird. Dies erlaubt es, die Gefahr möglicher Verbrühungen
durch heißes Wasser zu verringern. Durch eine unbeabsichtigt oder unbedacht vorgenommene
erste Anforderungsanweisung löst der Benutzer lediglich das Aufheizen des Wassers
auf die Solltemperatur aus, während es zur Abgabe des heißen Wassers der zweiten Anforderungsanweisung
bedarf. Diese zweite Anforderungsanweisung muss vorgenommen werden, während sich das
Wasserabgabegerät im Abgabebereitschaftsmodus befindet, der mit dem Erreichen der
Solltemperatur beginnt und für die Abgabebereitschaftszeit vorhält. Erfolgt die zweite
Anforderungsanweisung nicht, kann vorgesehen sein, dass das Wasserabgabegerät aus
Sicherheitsgründen wieder in einen Ruhemodus zurückkehrt, in dem es dem Benutzer erneut
zweier Anforderungsanweisungen bedarf, um heißes Wasser zu erhalten.
[0009] Die Solltemperatur und die Abgabebereitschaftszeit sind bei einer vorteilhaften Ausgestaltung
vorgebbar. Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass sie von einem Servicepersonal
vorgegeben werden. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass insbesondere die Solltemperatur
vom Benutzer vor der Entnahme von heißem Wasser vorgegeben werden kann.
[0010] Günstig ist es, wenn der Benutzer mittels einer vom Wasserabgabegerät umfassten Signaleinrichtung
darauf hingewiesen wird, dass das abzugebende Wasser die Solltemperatur aufweist.
Dadurch ist für den Benutzer auf einfache Weise erkennbar, dass sich das Wasserabgabegerät
im Abgabebereitschaftsmodus befindet und die zweite Anforderungsanweisung erwartet.
Die Signaleinrichtung kann beispielsweise optische und/oder akustische Signalmittel
umfassen.
[0011] Bevorzugt wird die Solltemperatur des abzugebenden Wassers während der Abgabebereitschaftszeit
aufrechterhalten. Dies erlaubt es zu verhindern, dass sich das abzugebende Wasser
während der Abgabebereitschaftszeit abkühlt. Dadurch wird dem Benutzer unabhängig
davon, wann er während der Abgabebereitschaftszeit die zweite Anforderungsanweisung
vornimmt, in jedem Fall Wasser mit der Solltemperatur abgegeben.
[0012] Vorteilhafterweise wird beim Aufheizen des abzugebenden Wassers auf die Solltemperatur
und/oder beim Aufrechterhalten der Solltemperatur für das abzugebende Wasser die Isttemperatur
des Wassers mit einem Temperatursensor erfasst, an eine vom Wasserabgabegerät umfasste
Steuerungseinrichtung übermittelt und von dieser mit der Solltemperatur verglichen
und es wird, wenn die Isttemperatur die Solltemperatur unter- oder überschreitet,
die Wasseraufheizeinrichtung ein- bzw. ausgeschaltet. Auf diese Weise ist ein einfacher
Regelkreis gebildet, um die Isttemperatur des Wassers auf die Solltemperatur einzuregeln.
[0013] Wird die zweite Anforderungsanweisung vom Benutzer nicht innerhalb der Abgabebereitschaftszeit
vorgenommen, so ist es zur Energieersparnis von Vorteil, wenn die Wasseraufheizeinrichtung
nach der Abgabebereitschaftszeit ausgeschaltet wird.
[0014] Bevorzugt beträgt die Abgabebereitschaftszeit 15 Sekunden bis 120 Sekunden, insbesondere
30 Sekunden bis 90 Sekunden, zum Beispiel etwa 60 Sekunden. Bei einer derartigen Abgabebereitschaftszeit
liegt ein ausgewogenes Verhältnis von Energieersparnis einerseits und Benutzerfreundlichkeit
andererseits des Wasserabgabegerätes vor.
[0015] Von Vorteil ist es, wenn nach Abgabe von heißem Wasser durch das Wasserabgabegerät
innerhalb einer vorgebbaren und mit der Abgabe des heißen Wassers beginnenden Nachheizzeit
durch eine vom Benutzer vorzunehmende Anforderungsanweisung erneut Wasser vom Wasserabgabegerät
abgegeben wird. Dies gibt die Möglichkeit, einen fortdauernden Bedarf an heißem Wasser
auf eine benutzerfreundliche Weise zu decken. Nachdem heißes Wasser vom Wasserabgabegerät
abgegeben worden ist, befindet sich das Wasserabgabegerät zunächst im Nachheizmodus,
der mit der Abgabe des heißen Wassers beginnt und für die Nachheizzeit vorhält. Innerhalb
der Nachheizzeit bedarf es lediglich einer einmaligen Anforderungsanweisung seitens
des Benutzers, um erneut heißes Wasser zu erhalten. Dieser Abgabebetrieb ist kontinuierlich
fortführbar; nach jeder Abgabe heißen Wassers beginnt die Nachheizzeit erneut.
[0016] Bevorzugt wird die Solltemperatur des abzugebenden Wassers während der Nachheizzeit
Wasser aufrechterhalten. Dadurch ist sichergestellt, dass innerhalb der Nachheizzeit
Wasser mit der Solltemperatur an den Benutzer abgeben wird.
[0017] Vorteilhafterweise beträgt die Nachheizzeit 15 Sekunden bis 60 Sekunden, insbesondere
30 Sekunden bis 90 Sekunden, zum Beispiel etwa 60 Sekunden. Diese Nachheizzeit bietet
ein ausgewogenes Verhältnis von Energieersparnis des Wasserabgabegerätes einerseits
und Benutzerfreundlichkeit des Wasserabgabegerätes andererseits.
[0018] Günstig ist es, wenn das abzugebende Wasser von der Wasseraufheizeinrichtung in einem
Wasserspeicher aufgeheizt wird. Wird das Wasser im Wasserspeicher aufgeheizt, lässt
sich seine Temperatur besonders zuverlässig bestimmen, so dass sichergestellt ist,
dass das abzugebende Wasser die Solltemperatur aufweist. Bevorzugt hat der Wasserspeicher
ein Fassungsvermögen, das der vom Wasserabgabegerät abzugebenden Wassermenge entspricht,
so dass die korrekte Menge an Wasser aufgeheizt wird.
[0019] Wie eingangs erwähnt, betrifft die Erfindung auch ein Wasserabgabegerät. Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, ein Wasserabgabegerät bereitzustellen, mit dem
heißes Wasser unter geringerem Energiebedarf abgegeben werden kann.
[0020] Diese Aufgabe wird durch ein Wasserabgabegerät mit den Merkmalen von Patentanspruch
1 gelöst.
[0021] Die Steuerungseinrichtung ist vom Benutzer betätigbar und kann von diesem Anforderungsanweisungen
entgegennehmen. Hierzu kann sie mit einer Bedieneinrichtung verbunden sein, an der
der Benutzer die Anforderungsanweisungen vornimmt. Nach einer ersten Anforderungsanweisung
wird die Wasseraufheizeinrichtung von der Steuerungseinrichtung eingeschaltet, um
eine abzugebende Menge an Wasser auf die Solltemperatur aufzuheizen. Die Isttemperatur
des Wassers kann mit dem Temperatursensor erfasst, an die Steuerungseinrichtung übermittelt
und von dieser mit der Solltemperatur verglichen werden. Während des Aufheizens ist
die Ventileinrichtung geschlossen. Ist die Solltemperatur erreicht, wird die Ventileinrichtung
von der Steuereinrichtung nach einer zweiten Anforderungsanweisung seitens des Benutzers
geöffnet, und das aufgeheizte Wasser wird vom Wasserabgabegerät abgegeben. Nach der
Wasserabgabe wird die Ventileinrichtung von der Steuereinrichtung geschlossen.
[0022] Erfindungsgemäß weist das Wasserabgabegerät einen Wasserspeicher für das von der
Wasseraufheizeinrichtung aufgeheizte Wasser auf. Im Wasserspeicher kann aufgeheiztes
Wasser vor der Abgabe zwischengespeichert werden. Es kann auch vorgesehen sein, dass
das Wasser direkt im Wasserspeicher aufgeheizt wird. Dadurch lässt sich die Isttemperatur
des Wassers besonders gut kontrollieren und an die Solltemperatur angleichen. Hierzu
kann der Wasserspeicher an den Durchlauferhitzer gekoppelt sein.
[0023] Außerdem weist das Wasserabgabegerät eine Bedieneinrichtung auf, über die die Steuerungseinrichtung
vom Benutzer betätigbar ist. An der Bedieneinrichtung sind Bedienelemente angeordnet,
mit denen der Benutzer heißes Wasser anfordern kann.
[0024] Die Bedieneinrichtung des Wasserabgabegeräts umfasst einen Heißwassertaster. Durch
ein erstes Betätigen des Heißwassertasters ist im Wasserspeicher befindliches Wasser
auf eine vorgebbare Solltemperatur aufheizbar und nach Erreichen der Solltemperatur
ist das Wasser durch ein zweites innerhalb einer Abgabebereitschaftszeit erfolgendes
Betätigen des Heißwassertasters abgebbar.
[0025] Das erfindungsgemäße Wasserabgabegerät ist bevorzugt zur Abgabe von Trinkwasser ausgelegt.
[0026] Vorteilhafterweise ist die Wasseraufheizeinrichtung als in den Strömungskanal geschalteter
Durchlauferhitzer ausgebildet. Dadurch lässt sich erreichen, dass das Wasser nur bedarfsgerecht
aufgeheizt wird. Dementsprechend lässt sich die zum Aufheizen des Wassers erforderliche
Energie minimieren. Der Durchlauferhitzer kann beispielsweise elektrisch betreibbar
oder gasbetreibbar ausgebildet sein.
[0027] Günstig ist es, wenn das Fassungsvermögen des Wasserspeichers 0,1 Liter bis 0,8 Liter
beträgt, bevorzugt beträgt das Fassungsvermögen 0,2 Liter bis 0,5 Liter. Dieses Fassungsvermögen
entspricht der durchschnittlichen Abgabemenge einer Ausgestaltung einer bevorzugten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wasserabgabegerätes. Wird das Wasser im Wasserspeicher
aufgeheizt, ist dadurch sichergestellt, dass einem Benutzer die ausreichende Menge
heißen Wassers bereitgestellt werden kann. Um den Energiebedarf im Ruhemodus besonders
gering zu halten, ist es günstig, wenn der Wasserspeicher als Kleinspeicher mit einem
Fassungsvermögen von circa 0,2 Liter ausgestaltet ist.
[0028] Von Vorteil ist es, wenn der Temperatursensor an der Wasseraufheizeinrichtung angeordnet
ist. Auf diese Weise lässt sich die Temperatur des Wassers dort messen, wo es aufgeheizt
wird. Dadurch ist eine besonders zuverlässige Temperaturbestimmung gegeben.
[0029] Bevorzugt ist die Ventileinrichtung am Wasserauslass angeordnet. Dadurch lässt sich
der Strömungskanal direkt am Wasserauslass verschließen.
[0030] Günstig ist es, wenn die Bedieneinrichtung ein Einstellglied umfasst, mit dem vom
Benutzer die Solltemperatur des vom Wasserabgabegerät abzugebenden Wassers einstellbar
ist. Auf diese Weise kann jeder Benutzer die von ihm gewünschte Solltemperatur selbst
einstellen.
[0031] Vorteilhafterweise weist das Wasserabgabegerät eine von der Steuerungseinrichtung
ansteuerbare Signaleinrichtung auf. Mittels der Signaleinrichtung kann der Benutzer
beispielsweise darauf hingewiesen werden, dass das abzugebende Wasser die Solltemperatur
aufweist und sich das Wasserabgabegerät im Abgabebereitschaftsmodus befindet. Darüber
hinaus kann dem Benutzer angezeigt werden, wenn sich das Wasserabgabegerät im Ruhemodus
und/oder im Nachheizmodus befindet. Die Signaleinrichtung kann optische und/oder akustische
Signalmittel umfassen, und sie ist günstigerweise an der Bedieneinrichtung angeordnet
oder in diese integriert.
[0032] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Wasserabgabegerätes dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung
der Erfindung.
[0033] In der einzigen Figur der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Wasserabgabegerätes, mit dem das erfindungsgemäße Verfahren durchführbar ist, schematisch
dargestellt und insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 belegt. Das Wasserabgabegerät 10
ist als sogenannter Wasserspender ausgelegt, der beispielsweise in Büros, Gebäuden
der öffentlichen Verwaltung, Hotels, Einkaufs- oder Krankenhäusern etc. aufgestellt
ist und zur Abgabe von vorzugsweise vorbestimmten Mengen an Trinkwasser ausgelegt
ist.
[0034] Über einen Wassereinlass 12 ist das Wasserabgabegerät 10 an eine Wasserversorgungseinrichtung,
vorzugsweise das öffentliche Wasserversorgungsnetz, anschließbar. Der Wassereinlass
12 ist über einen Strömungskanal 14 mit einer Abgabeeinrichtung 16 verbunden, die
einen Wasserauslass 18 aufweist, über den an einen Benutzer das von ihm angeforderte
Wasser abgegeben werden kann.
[0035] In den Strömungskanal 14 ist eine Wasseraufheizeinrichtung 20 geschaltet, die über
einen Zuführabschnitt 22 mit dem Wassereinlass 12 verbunden ist. Über einen Abgabeabschnitt
24, der an einen ersten Anschluss 26 der Abgabeeinrichtung 16 angeschlossen ist, ist
die Wasseraufheizeinrichtung 20 mit der Abgabeeinrichtung 16 verbunden.
[0036] An einem mit dem ersten Anschluss 26 strömungsverbundenen zweiten Anschluss 28 der
Abgabeeinrichtung 16 ist das Ende eines Bypasskanals 30 angeschlossen, dessen Anfang
der Wasseraufheizeinrichtung 20 vorgelagert vom Zuführabschnitt 22 abzweigt, so dass
der Bypasskanal 30 den Zuführabschnitt 22 unter Umgehung der Wasseraufheizeinrichtung
20 mit der Abgabeeinrichtung 16 verbindet.
[0037] Vom Zuführabschnitt 22 zweigt darüber hinaus ein Kaltwasserkanal 32 ab, dessen Ende
nahe der Abgabeeinrichtung 16 in den Bypasskanal 30 einzweigt und in den eine Wasserkühleinrichtung
34 geschaltet ist. Der Wasserkühleinrichtung 34 nachgeordnet ist in den Kaltwasserkanal
32 eine Gasmischkammer 36 geschaltet, die mit einer mit Kohlendioxid (CO
2) gefüllten Druckgasvorratsflasche 38 leitungsverbunden ist.
[0038] Das Wasserabgabegerät 10 umfasst ferner einen Rückführungskanal 40, der nahe der
Abgabeeinrichtung 16 vom Abgabeabschnitt 24 abzweigt, nahe dem Wassereinlass 12 in
den Zuführabschnitt 22 einzweigt und in den eine Pumpe 42 geschaltet ist. Mit der
Pumpe 42 kann das Wasser im Wasserabgabegerät 10 zur thermischen Entkeimung des Wasserabgabegerätes
10 im Kreis umgewälzt werden. Dabei wird mittels der Wasseraufheizeinrichtung 20 Wasser
im Strömungskanal 14 auf eine Temperatur von 65° C erhitzt, das für 15 Minuten durch
den Rückführungskanal 40, den Strömungskanal 14, den Bypasskanal 30 und den Kaltwasserkanal
32 gefördert wird. Durch die Temperatureinwirkung werden im Wasser vorhandene und
an den wasserführenden Komponenten des Wasserabgabegerätes 10 anhaftende Keime abgetötet.
Der Entkeimungsmodus kann in periodischen Zeitabständen selbsttätig durchgeführt werden.
Nach Beendigung des Entkeimungsmodus geht das Wasserabgabegerät selbsttätig in einen
Betriebsmodus über, in dem auf Anforderung des Benutzers, wie nachfolgend dargestellt,
Trinkwasser abgegeben werden kann.
[0039] Anstatt die Pumpe 42 im Rückführungskanal 40 anzuordnen, kann die Pumpe 42 alternativ
auch stromaufwärts der Wasseraufheizeinrichtung 20 in den Strömungskanal 14 geschaltet
werden, wie dies in Figur 1 gestrichelt dargestellt ist. Die Anordnung der Pumpe 42
unmittelbar stromaufwärts der Wasseraufheizeinrichtung 20 hat den Vorteil, dass die
Wärmebelastung der Pumpe verhältnismäßig gering gehalten werden kann.
[0040] Dem Anschluss des Rückführungskanals 40 an dem Zuführabschnitt 22 unmittelbar nachgeordnet
ist in diesen eine Filtereinrichtung 44 geschaltet.
[0041] Eine Steuerungseinrichtung 46 ist mit der Wasseraufheizeinrichtung 20 über eine Steuerungsleitung
48 verbunden, über die die Wasseraufheizeinrichtung 20 von der Steuerungseinrichtung
46 ansteuerbar ist. Eine weitere Steuerungsleitung 50 verbindet die Steuerungseinrichtung
46 mit einer am Wasserauslass angeordneten Ventileinrichtung 52, so dass diese von
der Steuerungseinrichtung 46 ansteuerbar ist. Mittels der Ventileinrichtung 52 kann
eine zwischen dem ersten Anschluss 26 der Abgabeeinrichtung 16 und dem Wasserauslass
18 bestehende Strömungsverbindung wahlweise gesperrt und wiederhergestellt und auf
diese Weise die Wasserabgabe durch das Wasserabgabegerät 10 kontrolliert werden.
[0042] Die Wasseraufheizeinrichtung 20 ist als Durchlauferhitzer 54 ausgebildet, der einen
Wasserspeicher 56 umfasst, in dem durch den Strömungskanal 14 strömendes Wasser aufheizbar
ist. Das Fassungsvermögen des Wasserspeichers 56 beträgt ungefähr 0,25 Liter, was
der vom Wasserabgabegerät 10 je Abgabeakt abgegebenen Wassermenge entspricht.
[0043] Mittels eines an der Wasseraufheizeinrichtung 20 angeordneten Temperatursensors 58
ist die Temperatur des sich im Wasserspeicher 56 befindenden Wassers erfassbar. Über
eine Signalleitung 60 kann der Temperatursensor 58 den entsprechenden Messwert an
die Steuerungseinrichtung 46 übermitteln. An der Wasseraufheizeinrichtung 20 ist ein
weiterer mit der Steuerungseinrichtung 46 verbundener Temperatursensor 62 angeordnet,
der als Sicherheitstemperatursensor ausgebildet ist, um ein mögliches Überhitzen des
Durchlauferhitzers 54 rechtzeitig zu erkennen.
[0044] Eine Bedieneinrichtung 64 ist mit der Steuerungseinrichtung 46 über eine Steuerleitung
66 verbunden. Die Bedieneinrichtung 64 umfasst ein Bedienfeld 68 mit daran angeordneten
Bedienelementen, die einen Heißwassertaster 70, einen Normalwassertaster 72, einen
Kaltwassertaster 74 sowie einen CO
2-Taster 76 umfassen.
[0045] Durch eine von dem Benutzer vorzunehmenden Anforderungsanweisung, nämlich dem Betätigen
des Heißwassertasters 70, kann vom Wasserabgabegerät 10 auf eine untenstehend beschriebene
Weise heißes Wasser abgegeben werden. Durch Betätigen des Normalwassertasters 72 kann
vom Wasserabgabegerät 10 durch den Bypasskanal 30 fließendes unaufgeheiztes und ungekühltes
Wasser abgegeben werden. Durch das Betätigen des Kaltwassertasters 74 wird vom Wasserabgabegerät
10 mittels der Wasserkühleinrichtung 34 gekühltes Wasser abgegeben. Durch ergänzendes
Betätigen des CO
2-Tasters 76 wird in letzterem Fall das gekühlte Wasser in der Gasmischkammer 36 mit
CO
2 angereichert.
[0046] Das Wasserabgabegerät 10 umfasst ferner eine Signaleinrichtung 78 in Form einer in
die Bedieneinrichtung 64 integrierten optischen Anzeige 80. Über die Anzeige 80 können
dem Benutzer Informationen über den Status des Wasserabgabegerätes 10 angezeigt werden.
[0047] Mittels des Wasserabgabegerätes 10 ist das erfindungsgemäße Verfahren zur Abgabe
heißen Wassers wie folgt durchführbar:
[0048] Das Wasserabgabegerät 10 befinde sich zunächst im Ruhemodus, indem das im Strömungskanal
14 vorhandene Wasser nicht aufgeheizt ist. Die Ventileinrichtung 52 ist geschlossen.
Durch ein erstes Betätigen des Heißwassertasters 70 kann der Benutzer vom Wasserabgabegerät
10 heißes Wasser anfordern. Das Anforderungsgesuch wird der Steuerungseinrichtung
46 über die Steuerleitung 66 übermittelt, die daraufhin den Durchlauferhitzer 54 einschaltet,
um das sich im Wasserspeicher 56 befindende Wasser auf eine vorgebbare Solltemperatur
aufzuheizen. Die vorgebbare Solltemperatur ist üblicherweise in der Steuerungseinrichtung
46 des Wasserabgabegerätes 10 gespeichert und wird beim Aufstellen des Wasserabgabegerätes
10 von einem Servicepersonal vorgegeben.
[0049] Die Bedieneinrichtung 64 des Wasserabgabegerätes 10 kann allerdings auch durch ein
Einstellglied ergänzt sein, das es jedem Benutzer ermöglicht, die Solltemperatur individuell
zu wählen.
[0050] Während des Aufheizens des abzugebenden Wassers mit dem Durchlauferhitzer 54 wird
die Isttemperatur im Wasserspeicher 56 mit dem Temperatursensor 58 erfasst und der
Steuerungseinrichtung 46 über die Signalleitung 60 übermittelt. Die Steuerungseinrichtung
46 vergleicht die Isttemperatur mit der Solltemperatur und stellt auf diese Weise
fest, wann die Solltemperatur erreicht ist.
[0051] Die Isttemperatur wird dem Benutzer während des Aufheizvorganges mittels der Anzeige
80 angezeigt. Nach Erreichen der Solltemperatur wird dem Benutzer mittels der Anzeige
80 angezeigt, dass diese erreicht und das Wasserabgabegerät 10 zur Abgabe des aufgeheizten
Wassers bereit ist.
[0052] Mit dem Erreichen der Solltemperatur schaltet das Wasserabgabegerät 10 für eine Abgabebereitschaftszeit
von 60 Sekunden in den Abgabebereitschaftsmodus, innerhalb derer der Benutzer durch
eine zweite Betätigung des Heißwassertasters 70 die Abgabe des heißen Wassers vom
Wasserabgabegerät 10 auslösen kann. Erfolgt diese zweite Betätigung des Heißwassertasters
70, wird die Ventileinrichtung 52 geöffnet, und das aufgeheizte Wasser wird vom Wasserabgabegerät
10 abgegeben. Anschließend wird die Ventileinrichtung 52 geschlossen.
[0053] Während der Abgabebereitschaftszeit von 60 Sekunden wird das Wasser im Wasserspeicher
56 auf der Solltemperatur gehalten. Dies geschieht dadurch, dass der Durchlauferhitzer
54 von der Steuerungseinrichtung 46 bedarfsgerecht ein- und ausgeschaltet wird.
[0054] Erfolgt die zweite Betätigung des Heißwassertasters 70 nicht während der Abgabebereitschaftszeit,
so wird der Abgabebereitschaftsmodus beendet, die Wasseraufheizeinrichtung 20 ausgeschaltet,
und das Wasserabgabegerät 10 kehrt in den Ruhemodus zurück.
[0055] Ist die Abgabe heißen Wassers wie vorstehend beschrieben innerhalb der Abgabebereitschaftszeit
erfolgt, schaltet das Wasserabgabegerät 10 für eine Nachheizzeit von 60 Sekunden in
den Nachheizmodus. Innerhalb der Nachheizzeit kann der Benutzer durch ein einmaliges
Betätigen des Heizwassertasters 70 die Abgabe heißen Wassers vom Wasserabgabegerät
10 auslösen.
[0056] Auch während der Nachheizzeit wird die Temperatur des Wassers im Wasserspeicher 56
auf der Solltemperatur gehalten, so dass die erneute Abgabe heißen Wassers ohne nennenswerte
Zeitverzögerung erfolgen kann. Mehrere Nachheizperioden können sich kontinuierlich
aneinander anschließen. Die Nachheizzeit beginnt nach jeder Abgabe heißen Wassers
erneut von vorne. Dadurch wird sichergestellt, dass das Wasserabgabegerät 10 auf eine
benutzerfreundliche Weise auch einen hohen Bedarf an heißem Wasser decken kann.
[0057] Wird innerhalb der Nachheizzeit der Heißwassertaster 70 nicht betätigt, beendet das
Wasserabgabegerät 10 den Nachheizmodus. Die Wasseraufheizeinrichtung 20 wird ausgeschaltet,
und das Wasserabgabegerät 10 kehrt in den Ruhemodus zurück.
[0058] Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird heißes Wasser vom Wasserabgabegerät 10
nur bei Bedarf aufgeheizt, so dass keine Vorrat an heißem Wasser im Wasserabgabegerät
10 vorgehalten werden muss. Dadurch weist das Wasserabgabegerät 10 einen geringen
Energieverbrauch auf.
1. Verfahren zur Abgabe von heißem Wasser durch ein Wasserabgabegerät, welches insbesondere
zur Abgabe von Trinkwasser ausgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass nach einer von einem Benutzer vorzunehmenden ersten Anforderungsanweisung das vom
Wasserabgabegerät abzugebende Wasser mittels einer vom Wasserabgabegerät umfassten
Wasseraufheizeinrichtung auf eine vorgegebbare Solltemperatur aufgeheizt wird, und
dass das auf die Solltemperatur aufgeheizte Wasser nach einer vom Benutzer vorzunehmenden
zweiten Anforderungsanweisung vom Wasserabgabegerät abgegeben wird, sofern die zweite
Anforderungsanweisung innerhalb einer vorgebbaren und mit dem Erreichen der Solltemperatur
beginnenden Abgabebereitschaftszeit vom Benutzer vorgenommen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Benutzer mittels einer vom Wasserabgabegerät umfassten Signaleinrichtung darauf
hingewiesen wird, dass das abzugebende Wasser die Solltemperatur aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Solltemperatur des abzugebenden Wassers während der Abgabebereitschaftszeit aufrechterhalten
wird.
4. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufheizen des abzugebenden Wassers auf die Solltemperatur und/oder beim Aufrechterhalten
der Solltemperatur für das abzugebende Wasser die Isttemperatur des Wassers mit einem
Temperatursensor erfasst, an eine vom Wasserabgabegerät umfasste Steuerungseinrichtung
übermittelt und von dieser mit der Solltemperatur verglichen wird und dass, wenn die
Isttemperatur die Solltemperatur unteroder überschreitet, die Wasseraufheizeinrichtung
ein- bzw. ausgeschaltet wird.
5. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabebereitschaftszeit 15 Sekunden bis 120 Sekunden beträgt.
6. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach Abgabe von heißem Wasser durch das Wasserabgabegerät innerhalb einer vorggebbaren
und mit der Abgabe des heißen Wassers beginnenden Nachheizzeit durch eine vom Benutzer
vorzunehmende Anforderungsanweisung erneut Wasser vom Wasserabgabegerät abgegeben
wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Solltemperatur des abzugebenden Wassers während der Nachheizzeit aufrechterhalten
wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachheizzeit 15 Sekunden bis 120 Sekunden beträgt.
9. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das abzugebende Wasser von der Wasseraufheizeinrichtung in einem Wasserspeicher aufgeheizt
wird.
10. Wasserabgabegerät zur Durchführung des Verfahrens nach einem der voranstehenden Ansprüche,
wobei das Wasserabgabegerät insbesondere zur Abgabe von Trinkwasser ausgelegt ist,
umfassend einen Wassereinlass (12), einen mit dem Wassereinlass (12) über einen Strömungskanal
(14) in Strömungsverbindung stehenden Wasserauslass (18), eine Wasseraufheizeinrichtung
(20), mit der das Wasser im Strömungskanal (14) aufheizbar ist, einen Wasserspeicher
(56) für das von der Wasseraufheizeinrichtung aufgeheizte Wasser, eine Ventileinrichtung
(52), mit der die Strömungsverbindung unterbindbar ist, einen Temperatursensor (58)
zur Messung der Wassertemperatur des von der Wasseraufheizeinrichtung (20) aufgeheizten
Wassers, eine Steuerungseinrichtung (46) und eine Bedieneinrichtung (64), über die
die Steuerungseinrichtung (46) vom Benutzer betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasseraufheizeinrichtung (20) und die Ventileinrichtung (52) über die Steuerungseinrichtung
(46) ansteuerbar sind und die Steuerungseinrichtung (46) mit dem Temperatursensor
(58) gekoppelt ist, wobei die Bedieneinrichtung (64) einen Heißwassertaster (70) umfasst
und durch ein erstes Betätigen des Heißwassertasters (70) im Wasserspeicher (56) befindliches
Wasser auf eine vorgebbare Solltemperatur aufheizbar und nach Erreichen der Solltemperatur
innerhalb einer Abgabebereitschaftszeit durch ein zweites Betätigen des Heißwassertasters
(70) abgebbar ist.
11. Wasserabgabegerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasseraufheizeinrichtung (20) als in den Strömungskanal (14) geschalteter Durchlauferhitzer
(54) ausgebildet ist.
12. Wasserabgabegerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Fassungsvermögen des Wasserspeichers (56) 0,1 Liter bis 0,8 Liter beträgt.
13. Wasserabgabegerät nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperatursensor (58) an der Wasseraufheizeinrichtung (20) angeordnet ist.
14. Wasserabgabegerät nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung (52) am Wasserauslass (18) angeordnet ist.
15. Wasserabgabegerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinrichtung (64) ein Einstellglied umfasst, mit dem vom Benutzer die Solltemperatur
des vom Wasserabgabegerät (10) abzugebenden Wassers einstellbar ist.
16. Wasserabgabegerät nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserabgabegerät (10) eine von der Steuerungseinrichtung (46) ansteuerbare Signaleinrichtung
(78) aufweist.
1. Method for dispensing hot water by a water dispensing apparatus which, in particular,
is designed for dispensing drinking water, characterized in that after a first instruction to be given by a user, the water to be dispensed by the
water dispensing apparatus is heated to a prescribable specified temperature by a
water heating device comprised by the water dispensing apparatus, and in that following a second instruction to be given by the user, the water heated to the specified
temperature is dispensed by the water dispensing apparatus provided that the second
instruction is given by the user within a prescribable ready-to-dispense time starting
when the specified temperature is reached.
2. Method in accordance with claim 1, characterized in that it is indicated to the user by a signal device comprised by the water dispensing
apparatus that the water to be dispensed is at the specified temperature.
3. Method in accordance with claim 1 or 2, characterized in that the specified temperature of the water to be dispensed is maintained during the ready-to-dispense
time.
4. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that during the heating of the water to be dispensed to the specified temperature and/or
during the maintenance of the specified temperature for the water to be dispensed,
the actual temperature of the water is detected by a temperature sensor, transmitted
to a control device comprised by the water dispensing apparatus and compared by it
with the specified temperature, and in that if the actual temperature is below or above the specified temperature, the water
heating device is switched on or off.
5. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the ready-to-dispense time is from 15 seconds to 120 seconds.
6. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that after hot water is dispensed by the water dispensing apparatus, water is again dispensed
by the water dispensing apparatus following an instruction to be given by the user
within a prescribable reheating time starting when the hot water is dispensed.
7. Method in accordance with claim 6, characterized in that the specified temperature of the water to be dispensed is maintained during the reheating
time.
8. Method in accordance with claim 6 or 7, characterized in that the reheating time is from 15 seconds to 120 seconds.
9. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the water to be dispensed is heated by the water heating device in a water reservoir.
10. Water dispensing apparatus for performing the method in accordance with any one of
the preceding claims, the water dispensing apparatus being designed, in particular,
for dispensing drinking water, comprising a water inlet (12), a water outlet (18)
in flow connection with the water inlet (12) via a flow channel (14), a water heating
device (20) with which the water is heatable in the flow channel (14), a water reservoir
(56) for the water heated by the water heating device, a valve device (52) with which
the flow connection can be interrupted, a temperature sensor (58) for measuring the
water temperature of the water heated by the water heating device (20), a control
device (46) and an operating device (64) via which the control device (46) is actuatable
by the user, characterized in that the water heating device (20) and the valve device (52) can be activated by the control
device (46), and the control device (46) is coupled with the temperature sensor (58),
the operating device (64) comprising a hot water button (70), and water contained
in the water reservoir (56) being heatable to a prescribable specified temperature
by a first actuation of the hot water button (70) and, when the specified temperature
is reached, being dispensable within a ready-to-dispense time by a second actuation
of the hot water button (70).
11. Water dispensing apparatus in accordance with claim 10, characterized in that the water heating device (20) is configured as a continuous-flow heater (54) connected
in the flow channel (14).
12. Water dispensing apparatus in accordance with claim 10, characterized in that the water reservoir (56) has a holding capacity of 0.1 litres to 0.8 litres.
13. Water dispensing apparatus in accordance with any one of claims 10 to 12, characterized in that the temperature sensor (58) is arranged on the water heating device (20).
14. Water dispensing apparatus in accordance with any one of claims 10 to 13, characterized in that the valve device (52) is arranged on the water outlet (18).
15. Water dispensing apparatus in accordance claim 10, characterized in that the operating device (64) comprises a setting member with which the specified temperature
of the water to be dispensed by the water dispensing apparatus (10) can be set by
the user.
16. Water dispensing apparatus in accordance with any one of claims 10 to 15, characterized in that the water dispensing apparatus (10) comprises a signal device (78) which can be activated
by the control device (46).
1. Procédé de distribution d'eau chaude par un appareil de distribution d'eau, qui est
conçu en particulier pour la distribution d'eau potable, caractérisé en ce que, à la suite d'une première instruction à donner par un utilisateur, l'eau à distribuer
par l'appareil de distribution d'eau est chauffée à une température de consigne prédéfinissable
au moyen d'un dispositif de chauffage d'eau contenu dans l'appareil de distribution
d'eau, et en ce que, à la suite d'une deuxième instruction à donner par l'utilisateur, l'eau chauffée
à la température de consigne est distribuée par l'appareil de distribution d'eau,
pour autant que la deuxième instruction ait été donnée par l'utilisateur à l'intérieur
d'une période de préparation de la distribution prédéfinissable et débutant lorsque
la température de consigne est atteinte.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'utilisateur est avisé, par un dispositif de signalisation contenu dans l'appareil
de distribution d'eau, que l'eau à distribuer est à la température de consigne.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la température de consigne de l'eau à distribuer est maintenue pendant la période
de préparation de la distribution.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que pendant le chauffage à la température de consigne de l'eau à distribuer et/ou pendant
le maintien de la température de consigne pour l'eau à distribuer, la température
réelle de l'eau est détectée par un capteur de température, est transmise à un dispositif
de commande contenu dans l'appareil de distribution d'eau et est comparée par celui-ci
à la température de consigne, et en ce que, lorsque la température réelle est inférieure ou supérieure à la température de consigne,
le dispositif de chauffage d'eau est mis en marche ou arrêté.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la période de préparation de la distribution est de l'ordre de 15 secondes à 120
secondes.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que, après la distribution d'eau chaude par l'appareil de distribution d'eau, l'eau est
à nouveau distribuée par l'appareil de distribution d'eau à la suite d'une instruction
à donner par l'utilisateur pendant une période de réchauffage prédéfinissable et débutant
avec la distribution de l'eau chaude.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la température de consigne de l'eau à distribuer est maintenue pendant la période
de réchauffage.
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que la période de réchauffage est de l'ordre de 15 secondes à 120 secondes.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'eau à distribuer est chauffée par le dispositif de chauffage d'eau dans un réservoir
d'eau.
10. Appareil de distribution d'eau destiné à la mise en oeuvre du procédé selon l'une
quelconque des revendications précédentes, l'appareil de distribution d'eau étant
conçu en particulier pour la distribution d'eau potable, comportant une entrée d'eau
(12), une sortie d'eau (18), qui est en liaison fluidique avec l'entrée d'eau (12)
via un conduit de circulation (14), un dispositif de chauffage d'eau (20), par lequel
l'eau peut être chauffée dans le conduit de circulation (14), un réservoir à eau (56)
pour l'eau chauffée par le dispositif de chauffage d'eau, un dispositif à vanne (52),
par lequel la liaison fluidique peut être fermée, un capteur de température (58) destiné
à mesurer la température de l'eau chauffée par le dispositif de chauffage d'eau (20),
un dispositif de commande (46) et un tableau de commande (64), via lequel le dispositif
de commande (46) peut être actionné par l'utilisateur, caractérisé en ce que le dispositif de chauffage d'eau (20) et le dispositif à vanne (52) peuvent être
activés par l'intermédiaire du dispositif de commande (46), et le dispositif de commande
(46) est couplé au capteur de température (58), le tableau de commande (64) comportant
une touche eau chaude (70) et, sous l'effet d'un premier actionnement de la touche
eau chaude (70), l'eau contenue dans le réservoir à eau (56) peut être chauffée à
une température de consigne prédéfinissable et, lorsque la température de consigne
est atteinte, dans une période de préparation de la distribution l'eau peut être distribuée
sous l'effet d'un deuxième actionnement de la touche eau chaude (70).
11. Appareil de distribution d'eau selon la revendication 10, caractérisé en ce que le dispositif de chauffage d'eau (20) est réalisé sous la forme d'un chauffe-eau
rapide (54) monté dans le conduit de circulation (14).
12. Appareil de distribution d'eau selon la revendication 10, caractérisé en ce que le réservoir à eau (56) a une capacité de 0,1 litre à 0,8 litre.
13. Appareil de distribution d'eau selon l'une quelconque des revendications 10 à 12,
caractérisé en ce que le capteur de température (58) est agencé au niveau du dispositif de chauffage d'eau
(20).
14. Appareil de distribution d'eau selon l'une quelconque des revendications 10 à 13,
caractérisé en ce que le dispositif à vanne (52) est monté au niveau de la sortie d'eau (18).
15. Appareil de distribution d'eau selon la revendication 10, caractérisé en ce que le tableau de commande (64) comporte un organe de réglage, par lequel la température
de consigne de l'eau à distribuer par l'appareil de distribution d'eau (10) peut être
réglée par l'utilisateur.
16. Appareil de distribution d'eau selon l'une quelconque des revendications 10 à 15,
caractérisé en ce que l'appareil de distribution d'eau (10) comporte un dispositif de signalisation (78)
qui peut être activé par le dispositif de commande (46).