[0001] Aus der
DE 296 07 601 U1 ist ein Drehbett bekannt, das dazu eingerichtet ist, einen im Bett liegenden Patienten
in eine Sitzstellung an der Bekante zu bringen. Dazu weist das bekannte Bett einen
höhenverstellbaren Sockel auf, der auf seinem Kopf ein Drehscharnier trägt. Über das
Drehscharnier ist der Liege- oder Matratzenrahmen mit dem Sockel verbunden und kann
aus der normalen Bettstellung, in der die Längsachse des Matratzenrahmens mit der
Längsachse des Bettes zusammenfällt, in eine Querstellung gedreht werden.
[0002] Der Liegerahmen setzt sich aus vier Abschnitten zusammen, damit er in der quer gedrehten
Stellung zur Stuhl- oder Sesselform Z-förmig gefaltet werden kann. In der Stuhl- oder
Sesselform, bildet der Liegerahmen eine Rückenlehne, eine Sitzfläche und einen nach
unten verlaufenden vierten Abschnitt, der in der Bettposition der Unterstützung sowohl
der Unterschenkel und als auch der Füße dient. Die Sitzfläche selbst ist wiederum
zweiteilig und umfasst einem mit dem Drehscharnier starr verbundenen Zentralteil und
einen daran anscharnierten Oberschenkelteil, der zwischen dem Zentralteil und dem
vierten Liegrahmenabschnitt eingefügt ist.
[0003] In der Sitzstellung stößt der vierte Liegrahmenabschnitt auf dem Boden auf, wodurch
der Oberschenkelabschnitt gegenüber dem Zentralteil etwas nach oben verschwenkt wird.
Ein Aufstehen aus dem bekannten Bett ist wegen der Länge des vierten Liegerahmenabschnitts
nicht möglich.
[0004] Aus der
US 4,862,529 ist ein Krankenhausbett bekannt, bei dem sich der Matratzenrahmen in eine stuhlähnliche
Konfiguration falten lässt. Der Matratzen- oder Liegerahmen der bekannten Anordnung
gliedert sich in einen Rückenteil, einen Zentralteil, einen Oberschenkelteil, einen
Unterschenkelabschnitt und einen Fußabschnitt. Der Zentralteil ist auf dem eigentlichen
Sockel des Bettes in Längsrichtung des Bettes verschiebbar. In der in Richtung auf
das Fußende verschobenen Position des Zentralteils kragt der Oberschenkelteil, der
Unterschenkelteil und der Fussteil über den Sockel über, so dass der Unterschenkelteil
und der Fußteil nach unten geschwenkt werden können. Bei der Verschiebebewegung wirkt
eine am Sockel vorgesehene Rolle mit einem Nocken an der Unterseite des Oberschenkelteils
zusammen, um diesen bei der Verschiebung geringfügig nach oben anzuheben.
[0005] Diese Art der Anhebung des Oberschenkelteils ist auf Betten beschränkt, bei denen
der Matratzenrahmen in Längsrichtung verschoben wird.
[0006] Die
US 3,239,853 beschreibt ein Krankenhausbett, bei dem der Matratzenrahmen gegenüber dem Sockel
um eine Vertikalachse drehbar ist. Bei diesem Bett gliedert sich der Matratzenrahmen,
ähnlich wie bei dem vorausgehend erläuterten Stand der Technik. Auch hier ist der
Oberschenkelteil in der Sitzstellung geringfügig angehoben. Hierzu wird eine Hebelmechanik
verwendet, die über ein Zahnradgetriebe von einer Handkurbel angetrieben ist.
[0007] Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der Erfindung ein Drehbett zu schaffen, bei dem
auf einfache Weise der Oberschenkelteil in der Sitzstellung angehoben wird.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Drehbett mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0009] Bei dem neuen Aufstehbett wird von dem Umstand Gebrauch gemacht, dass der Oberschenkelteil
mit dem Zentralteil über ein Scharnier verbunden ist. In der Sitzposition befindet
sich das Gesäß des Patienten etwa über dem Zentralteil während die Oberschenkel bis
hin zur Kniekehle auf dem Oberschenkelteil aufliegen. Weiterhin sind Mittel vorgesehen,
um den Oberschenkelteil in der Sessel- oder Stuhlstellung in der Nähe der Kniekehle
ein Stück weit anzuheben. Hierdurch bildet der Zentralteil zusammen mit dem Oberschenkelteil
eine flache Mulde. Diese Muldenposition bleibt auch erhalten selbst dann, wenn Matratzenmaterial
verwendet wird, das von sich aus nicht geeignet ist, eine entsprechende Mulde und
damit ein entsprechendes Sitzgefühl zu erzeugen.
[0010] Die entstehende flache Sitzmulde, die hinter dem Patienten durch den Rückenteil begrenzt
ist, ermöglicht es, den Abstand zwischen dem Knick, an dem der Rückenteil in die Sitzfläche
übergeht, zu dem Knick, wo die Sitzfläche an der Vorderkante nach unten umbiegt, zu
verkürzen, ohne beim Patienten ein unsicheres Sitzgefühl hervorzurufen. Andererseits
erleichtert die verkürzte Sitzfläche dem Pflegepersonal erheblich das Umsetzen des
Patienten aus dem Bett in einen Rollstuhl, und zwar ohne weitere mechanische Hilfsmittel.
[0011] Auch Patienten, die noch selbst aufstehen können, wenn sie durch das Bett in die
Sitzstellung gebracht sind, profitieren von der verkürzten Sitzfläche, die ihnen ein
Aufstehen erleichtert. Dennoch behalten sie, wie bereits erwähnt, ein sicheres Sitzgefühl,
solange sie das Bett aus der Sitzposition nicht verlassen wollen.
[0012] Das einfachere Aufstehen kommt zustande, weil die freie Kante der Sitzfläche von
der Kniekehle her deutlich in Richtung Gesäß verlagert ist. Dies bedeutet auch eine
Verlagerung jener Linie, über die der Oberschenkel des Patienten beim Aufstehen in
die aufgerichtete Lage wippt. Je weiter dieser Punkt zum Gesäß hin verlagert ist,
umso leichter fällt der Aufstehvorgang. Umgekehrt ist dieser Vorgang umso schwieriger
zu bewerkstelligen, je weiter diese Stelle der Kniekehle benachbart ist.
[0013] Ohne die erfindungsgemäße Gegenmaßnahme bedeutet eine Verlagerung dieses Auflagepunktes
zum Gesäß hin ein unsicheres Sitzgefühl, insbesondere bei behinderten Patienten, die
hinsichtlich der Anwendung der Muskelkraft deutlich eingeschränkt sind.
[0014] Eine sehr einfache und zuverlässige Maßnahme, das Oberschenkelteil in der Sitzstellung
zu schwenken, besteht in der Verwendung einer Nockenmechanik. Diese Nockenmechanik
kann im einfachsten Falle mit der Hebelanordnung verbunden sein, die dazu dient, den
Unterschenkelteil zu schwenken und anzuheben.
[0015] Eine sehr einfache Lösung besteht darin, einen Zwischenrahmen zu verwenden, in dem
eine Welle drehbar gelagert ist. Die Welle trägt einerseits Hebel zum Verschenken
des Unterschenkelteils und andererseits Nocken zum Anheben des Oberschenkelteils.
[0016] Die Stabilität der Anordnung wird verbessert, wenn das Oberschenkelteil eine Querstrebe
aufweist, die sich auf der Höhe der Nocken befindet, und gleichzeitig als Gegenfläche
für die Nocken dient. Dies ermöglicht eine sehr gleichmäßige Anhebung des Oberschenkelteils.
Insbesondere wird hierdurch ein Verwinden vermieden, wenn der Patient unsymmetrisch
auf dem Oberschenkelteil des Matratzenrahmens sitzt.
[0017] Im Übrigen sind Weiterbildungen der Erfindung Gegenstand von Unteransprüchen. Bei
dem Studium des Ausführungsbeispiels wird auch klar, dass eine Reihe von Abwandlungen
möglich sind.
[0018] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt
es zeigen:
- Fig. 1
- das erfindungsgemäße Dreh- und Aufstehbett in der Liegestellung, in einer perspektivischen
Darstel- lung,
- Fig. 2
- das Bett nach Fig. 1 in der Sitzstellung,
- Fig. 3
- das Bett nach Fig. 1 in einer Explosionsdarstel- lung ohne Verkleidung,
- Fig. 4
- den Zwischenrahmen des Betts nach Fig. 1 in einer perspektivischen Draufsicht und
- Fig. 5
- Einen vergrößerten Ausschnitt aus dem Zwischen- rahmen in Verbindung mit einem Ausschnitt
aus dem Oberschenkelteil in einer Seitenansicht.
[0019] Figur 1 zeigt in einer perspektivischen Darstellung das erfindungsgemäße Dreh- und
Aufstehbett 1 in der Liegestellung, während Figur 2 das Bett 1 in der Sitz- oder Sesselstellung
wiedergibt.
[0020] Das Bett 1 weist eine Bettumrandung 2 mit einem Kopfteil 3, einem Fußteil 4 sowie
Seitenwänden 5 und 6 auf. Die dem Betrachter zugekehrte Seitenwand 5 befindet sich
in der Liegestellung wie veranschaulicht im Abstand zum Boden, womit zwischen Unterkante
der Seitenwand 5 und dem Boden ein Spalt besteht, der es dem Pflegepersonal ermöglicht,
die Fußspitzen unter das Bett zustellen. Die Seitenwand 5 ist beweglich gelagert und
gelangt in der Sesselstellung des Betts 1 in eine nach unten verschobene Position,
wie dies Figur 2 erkennen lässt. Die spezielle Lagerung der Seitenwand 5 ist beispielsweise
ausführlich in der
DE 199 12 937 A 1 erläutert.
[0021] Innerhalb der Bettumrandung 2 befindet sich ein Bettgestell 7, wie es die Figuren
2 und 3 erkennen lassen. Zu dem Bettgestell 7 gehört ein höhenverstellbarer Sockel
8, auf dessen Oberseite ein Drehscharnier 9 mit einer vertikalen Drehachse befestigt
ist, ein Zwischenrahmen 10, sowie ein Liegerahmen 11, auf dem sich eine Matratze 12
befindet. Der Liegerahmen 11 ist in der Draufsicht rechteckig.
[0022] Der Liegerahmen gliedert sich in einen Zentralabschnitt 13, der fest mit dem Zwischenrahmen
11 verbunden ist, einen Rückenabschnitt 14, der an dem Zentralabschnitt 13 anscharniert
ist, einen Oberschenkelabschnitt 15, der ebenfalls an dem Zentralabschnitt 13 anscharniert
ist, sowie einen Unterschenkelabschnitt 16. Der Unterschenkelabschnitt 16 ist an dem
von dem Zentralabschnitt 13 abliegenden Ende des Oberschenkelabschnittes 15 anscharniert.
Die Scharnierachsen, um die die Abschnitte 14, 15, 16 relativ zu dem Zentralabschnitt
13 beweglich sind, liegen horizontal. Schließlich gehört zu dem Liegerahmen 12 noch
ein Fußabschnitt 17.
[0023] Der Zentralabschnitt 13 des Liegerahmens 12 weist zwei parallel zueinander verlaufenden
Längsholme 18 und 19 auf, die in Figur 4 zu erkennen sind. Jeder dieser Holme 18,
19 endet an Scharnierlaschen für ein Scharnier.
[0024] Jeder Holm 18, 19 trägt nach innen weisende Zapfen 21, auf die Gummiformstücke geschoben
werden, die in bekannter Weise Federstäbe aufnehmen. Anstelle von Federstäben kann
als Auflage auch eine Platte dienen, wie dies bei Krankenhausbetten üblich ist.
[0025] Der Rückenabschnitt 14 wird von einem Holm 22 sowie einem weiteren dazu parallelen
Holm begrenzt, der wegen der Darstellung in Figur 3 nicht zu erkennen ist. Der weitere
Holm ist mit dem Längsholm 18 verbunden während der sichtbare Holm 22 an dem Holm
19 anscharniert ist. Die beiden Holme 22 des Rückenabschnitts 14 sind über einen in
der Figur nicht erkennbaren Querholm am oberen Ende miteinander verbunden. Außerdem
verläuft an der Unterseite der beiden Holme 22 eine weitere Querstrebe 24.
[0026] Auch der Oberschenkelabschnitt 15, wird von zwei Längsholmen begrenzt, von denen
lediglich ein Längsholm 25 zu erkennen ist. Der andere Längsholm wird durch den Längsholm
25 abgedeckt. Die beiden Längsholme 25 sind über eine Querstrebe 26 verbunden. Die
Querstrebe 26 verläuft in der Nähe des fußseitigen Endes der Querstreben 26 an der
Unterseite.
[0027] Schließlich wird auch der Unterschenkelabschnitt 16 von zwei Längsholmen begrenzt,
von denen wiederum lediglich der Längsholm 27 in der Figur zu erkennen ist. Die beiden
Längsholme 27 sind am unteren Ende über eine Querstrebe miteinander verbunden. Zusätzlich
zu dieser Strebe werden die beiden Längsholme 27 durch eine Strebe 29 verbunden, an
der zwei zueinander parallel Führungsschienen 31 befestigt sind, die bis zu dem fußseitgen
Ende reichen. Sie verlaufen wie gezeigt in einem Winkel zu dem Längsholm 27, und zwar
so, dass sie in Richtung auf das Fußende hin konvergieren. Der Abstand der beiden
Führungsschienen 31 ist deutlich kleiner als der Abstand der beiden Längsholme 27.
Gegenüber diesen sind die Führungsschienen 31 ca. um 20 cm nach innen hin versetzt.
[0028] Der Fußabschnitt 17 besteht aus Holmen 32, die auf dem Sockel 8 über Streben 33 aufgeständert
sind.
[0029] Sämtlich Längsholme 22, 25, und 27 tragen zur Bettmitte hin zeigende Zapfen, entsprechend
den Zapfen 21 um hierüber Gummiformteile mit den Längsholme 22, 25, 27 zu verbinden,
zwischen denen sich in bekannter Weise Federstäbe erstrecken.
[0030] Jeweils benachbarte Holme sind über Scharniere 28 mit horizontalen Achsen miteinander
verbunden. Die Achsen von miteinander korrespondierenden Holmen auf den beiden Seiten
des Betts 1 sind zueinander koaxial.
[0031] Den Abschnitten 13, 14, 15, 16 des Liegerahmens 11 entsprechen Abschnitte auf der
Matratze 12, die dort durch strichpunktierte Linien getrennt sind.
[0032] Zu dem höhenverstellbaren Sockel 8 gehören ein oberer rechteckiger Rahmen 34 sowie
ein unter rechteckiger Rahmen 35, die über insgesamt fünf Kniehebelpaare 36 und 37
miteinander verbunden sind. Die Kniehebelpaare 36, 37 befinden sich jeweils an einer
Längsseite des Sockels 8, so dass die damit korrespondierenden Kniehebelpaare 36,
37 an der anderen Längsseite in Figur 3 in der Seitenansicht nicht erkennbar sind.
[0033] Das Kniehebelpaar 36, 37 setzt sich aus einem oberen Kniehebel 38 und einem unteren
Kniehebel 39 zusammen. Jeder Kniehebel 38, 39 ist über ein Scharnier 41 mit horizontaler
Achse auf der betreffenden Bettseite mit dem oberen bzw. unteren Rahmen 34, 35 gelenkig
verbunden. Sämtliche Achsen der Scharniere 41 sind zueinander Achsparallel. Die Scharniere
41 sind mit ihren Achsen zu den Achsen der Scharniere 41 der nicht erkennbaren Kniehebel
38, 39 koaxial.
[0034] Die beiden Kniehebelpaare 36, 37 auf jeder Seite des Sockels 8 sind jeweils durch
eine zugehörige Koppelstrebe 42 miteinander gekoppelt. Jede Koppelstrebe 42 ist wie
gezeigt, mit dem Kniegelenk 43 jedes Kniehebelpaars 36, 37 scharnierartig verbunden.
Schließlich sind die beiden Koppelstreben 42 über eine nicht erkennbare Querstrebe
jochartig miteinander verbunden. An der Querstrebe greift ein Antriebsmotor 44 an
der sich an dem unteren Rahmen 35 abstützt.
[0035] Schließlich verbindet auf jeder Seite des Sockels 8eine schräg verlaufende Koppelstrebe
45 den oberen Kniehebel 38 des Kniehebelpaares 37 mit dem unteren Kniehebel 39 des
Kniehebelpaares 36.
[0036] Die Kinematik des Sockels 8 und dessen Dimensionierung ist eingehend in der
DE 198 54 136 A1 erläutert.
[0037] Bei dem Antriebsmotor 44 handelt es sich um einen marktüblichen Spindelmotor. Mit
Hilfe eines permanent erregten Motors wird ein nicht weiter erkennbares Schneckengetriebe
angetrieben. Das Schneckenrad ist drehfest mit einer Schraubspindel verbunden. Auf
der Schraubspindel läuft eine Gewindemutter an der zug- und druckfest ein Hubrohr
46 angebracht ist, das koaxial in einem Führungsrohr 47 läuft.
[0038] Indem der Motor mit der entsprechenden Drehrichtung in Gang gesetzt wird, wird das
Hubrohr 46 entweder in das Führungsrohr 47 zurückgezogen oder aus dem Führungsrohr
vorgeschoben. Durch vorschieben des Hubrohres 46 bewegt sich die Querstrebe, die die
Koppelstreben 41 miteinander verbindet, in Richtung auf das Kopfende des Bettes. Hierdurch
wird der untere Kniehebel 39 jedes der Kniehebelpaare 36 und 37 aufgerichtet, da alle
diese über Koppelstreben kinematisch miteinander verbunden sind.
[0039] Aufgrund der Kinematik ist sichergestellt, dass der obere Rahmen 34 immer parallel
zu dem unteren Rahmen 35 bleibt. Die Vertikalbewegung des oberen Rahmens 34 hat innerhalb
des Hubbereiches, für den der Sockel 8 konstruiert ist, keine nennenswerte Verlagerung
des oberen Rahmen 34 in Längsrichtung des Bettes 1 zur Folge. Die auftretende Längsbewegung
ist kleiner als 5 mm.
[0040] Zu dem Drehscharnier 9 gehört ein Ring 48 sowie ein in dem Ring 48 laufender Drehschemel
49. Der Ring 48, der in dem Oberrahmen 34 befestigt ist. Der Drehschemel 48 umfasst
zwei Längsholme 51. Die beiden Längsholme 51 sind zueinander parallel. Mittels eines
Antriebsmotors 52 kann der Drehschemel 49 um 90° hin und her gedreht werden.
[0041] Der Aufbau des Antriebsmotors 52 ist der gleiche, wie der des Antriebsmotors 44,
weshalb sich eine neuere Erläuterung erübrigt.
[0042] Das Reaktionsmoment des Antriebsmotors 52 wird beim Drehen des Drehschemels 49 in
ein Widerlager eingeleitet, das an dem Oberrahmen 34 vorgesehen ist.
[0043] Der Aufbau des Zwischenrahmens 10 ergibt sich aus Figur 4. Er setzt sich aus zwei
Längsholmen 61 und 62 zusammen, die über eine kopfseitige Querstrebe 63 miteinander
verbunden sind. Außerdem sind die beiden Längsholme 61 und 62 auf der Höhe der Längsholme
18, 19 des Zentralabschnitts 13 des Liegrahmens über 11 insgesamt vier Streben 64,
65, 66 und 67 miteinander verbunden. Hierdurch ergibt sich in dem Bereich der Streben
64...67 eine Art offenes Kastenprofil, das in der Lage ist, ohne Torsion und Aufweitung
des Abstands zwischen den Längsholme 61 und 62 Kräfte aufzunehmen, die von Auslegern
68, 69, 71 und 72 herrühren. Wenn der Liegerahmen 11 mit einem Patienten belastet
ist.
[0044] Die Ausleger 68..72 sind an der Außenseite der beiden Längsholme 61 und 62 wie gezeigt
nach außen auskragend angeschweißt, derart dass die beiden Ausleger 68, 71 miteinander
fluchten ebenso wie die beiden Ausleger 69 und 72. Die Längsachsen dieser Paare von
Auslegern 68...72 sind zueinander parallel.
[0045] Ihre Länge beträgt ca. 20 cm und sie tragen auf den freien auskragenden Enden unter
Zwischenlage eines Distanzstücks 73 starr und unbeweglich aufgesetzt die Holme 18
und 19. Insoweit bilden die mechanisch feste Verbindung zwischen den Liegerahmen 11
und dem Zwischenrahmen 10 die Ausleger 68...72.
[0046] Zum Antrieb des Oberschenkelabschnitts 15 sowie des Unterschenkelabschnitts 16 ist
am Fußende eine zwischen den beiden Längsholmen 61 und 62 gelagerte Welle 74 vorgesehen.
An diese Welle 74 sind starr zueinander parallele Arme 75 und 76 befestigt, die an
ihrem freien Ende durch eine zylindrische Strebe 77 miteinander verbunden sind. Die
Strebe 77 steht über die Arme 76 und 75 über. Die überstehenden Enden dienen als Lagerzapfen
für zwei zylindrische Rollen 78, von denen lediglich eine gezeigt ist. Die beiden
Rollen 78 laufen in den Führungsschienen 31 und unterstützen an der betreffenden Stelle
den Unterschenkelabschnitt 16.
[0047] Die Arme 75 und 76 stehen nach der anderen Seite über die Welle 74 über und dienen
als Befestigungsstellen für zwei Nockestücke 79 und 80. Die Nockenstücke 79 und 80
tragen jeweils eine Nockenfläche 81, die angenähert spiralförmig ein Stück weit um
die Welle 74 herum verläuft. Die Nockenflächen 81 wirken ein einer weiter unten beschriebenen
Weise mit der Strebe 26 an der Unterseite des Oberschenkelteils 15 zusammen.
[0048] Um die Welle 74 zu drehen und so die Hebel 75, 76 anzuheben sitzt auf der Welle 74
drehfest ein weiteres Hebelpaar 79, das als Anlenkungsstelle für eine Pleuelstange
85 dienen. Die Pleuelstange 85 ist mit einem Hubrohr 86 eines Antriebsmotors 87 verbunden.
Der Aufbau des Antriebmotors 87 entspricht dem Aufbau des Antriebsmotors 44. Die Längsachse
aus dem Gebilde Pleuelstange 85 und Hubrohr 86 verläuft in der Draufsicht, parallel
zu dem Längsholm 61 und an dessen Innenseite dem Längsholm 61 benachbart. Der Motor
87 stützt sich an einer Lasche 88 ab, die über ein Einsatzstück 89 gegenüber dem Längsholm
61 ausgesteift ist. Die Verbindung zwischen dem Pleuel 85 und dem Hubrohr 86 ist gelenkig.
Um eine Ausknicken zu vermeiden ist das Hubrohr 86, im Bereich der Kupplungsstelle
mit dem Pleuel 85 in einer besonderen Weise geführt.
[0049] Auf den beiden unteren Streben 64 und 66 zwei kurze U-förmige Führungsschienen 90
und 91 befestigt. Die beiden U-förmigen Führungsschienen 90 und 91 öffnen sich in
Richtung aufeinander zu und liegen in der gleichen Höhe.
[0050] An dem Pleuel 85 ist ein Gabelkopf 88 befestigt, der das freie Ende des Hubrohrs
86 von außen her übergreift. Durch miteinander fluchtende Bohrungen in dem Gabelkopf
88 und dem Ende des Hubrohrs 86 führt ein Achsbolzen hindurch, auf dem außerhalb des
Gabelkopfes 88 jeweils zwei Rollen drehbar gelagert sind. Die Rollen laufen in den
Führungsschienen 90 und 91. Ein Ausknicken der Verbindungsstelle zwischen dem Gabelkopf
88 und dem Hubrohr 86 wird so wirksam vermieden.
[0051] Die Befestigung des Zwischenrahmens 10 auf dem Drehschemel 64 geschieht mit Hilfe
von zwei Winkelflanschen 92, von denen in Figur 8 wegen der Darstellung lediglich
einer zu erkennen ist. Die Winkelflansche 92 sind an der Außenseite der Längsholme
61 und 62 angeschweißt, während ihr anderer Schenkel mit der Unterseite des betreffenden
Längsholms 61, 62 bündig ist.
[0052] Schließlich ist an den beiden Querstreben 64 und 65 ein Motorwiederlager 94 vorhanden,
das an einem nach unten ragenden Pfeiler 95 befestigt ist. Der Pfeiler 95 ist mit
einer Flachseite an den beiden Streben 64 und 65 befestigt. Er ragt im montierten
Zustand in den Raum des Drehschemels 64. An dem Motorwiederlager 94 ist ein nicht
erkennbarer Motor ähnlich dem Motor 44 angelenkt, der sich an der Strebe 24 abstützt
um das Rückenteil 11 wahlweise aufzurichten oder zu senken. Von diesem Motor ist lediglich
sein Hubrohr 97 zu sehen.
[0053] Bei der nachfolgenden Erläuterung der Funktionsweise des Bettes 1 wird zunächst von
der Liegestellung gemäß der Figur 1 ausgegangen. In dieser Stellung ist der Sockel
1 maximal zusammengefahren, d.h. das Hubrohr 61 im Führungsrohr 62 zurückgezogen.
Die Kniehebelpaare 36, 37 sind maximal zusammengefaltet. Der Zwischenrahmen 10 liegt
in Längsrichtung des Bettes 1. Der Rückenabschnitt 14 ist abgesenkt und liegt mit
seiner Querstrebe 24 auf den Längsholmen 61, 62 des Zwischenrahmens 10 auf. Durch
entsprechende Betätigung des Antriebsmotors 87 sind die Hebel 75, 76 in eine Stellung
gebracht, in der der Unterschenkelabschnitt 16 in gerade Verlängerung des Rückenabschnittes
14 bzw. des Fußabschnittes 17 verläuft. In dieser Position liegt der selbst nicht
angetriebene Oberschenkelabschnitt 15 mit seiner Strebe 26 ebenfalls auf den beiden
Längsholmen 61 und 62 auf.
[0054] Der Patient kann wahlweise den Rückenabschnitt 14 aufrichten. Hierzu setzt er über
eine Handsteuerung den betreffenden Antriebsmotor in Gang. Dessen Hubrohr 97 wird
ausgefahren und drückt den Rückenabschnitt 14 nach oben.
[0055] Das Anheben des Unterschenkelabschnitts 16 geschieht, indem der Benutzer den Motor
87 in Gang setzt. Das Hubrohr 86 wird ausgefahren und schiebt das Pleuel 85 in Richtung
auf die Welle 74. Diese wird gedreht, um die Hebel 75, 76 nach oben zu schwenken und
das Unterschenkelteil 16 hochzudrücken. Durch geeignete Anschläge in den Führungen
31 wird gleichzeitig der Unterschenkelabschnitt 16 beim Hochschwenken der Hebel 75,
76 zu dem Zentralabschnitt 13 herangezogen. In der Folge wird auch der Oberschenkelabschnitt
15 wie in Figur 3 gezeigt schräg nach oben gestellt.
[0056] Wenn sich der Patient durch das Bett 1 in eine Stellung bringen lassen möchte, ähnlich
einem gesunden Menschen, der auf der Bettkante sitzt, bringt er zunächst den Unterschenkel
und den Oberschenkelabschnitt 15, 16 in die Stellung nach Figur 3. Außerdem wird der
Rückenabschnitt 14 in eine Stellung von ca. 45° gebracht, damit beim anschließenden
Drehen keine übermäßige Ausladung über den Bettumriss zustande kommt. Sobald der Liegerahmen
11 entsprechend eingestellt ist, fährt der Sockel 8 hoch, bis sich die Unterseite
des Zwischenrahmens 10 frei über der Oberkante der beiden Seitenwände 5, 6 drehen
lässt.
[0057] Wenn diese Position erreicht ist, wird der Hubmotor 57 still gesetzt und statt dessen
der dem Drehscharnier 9 zugeordnete Drehmotor 97 in Gang gesetzt. Dessen Hubrohr fährt
ein und dreht den Zwischenrahmen 10 zusammen mit den darauf befindlichen Liegerahmen
11 um 90° entweder nach links oder nach rechts, je nach dem an welchem Wiederlager
der Drehmotor 97 angelenkt ist.
[0058] Sobald die Drehendstellung erreicht ist, wird der Hubmotor 57 erneut in Gang gesetzt,
um den Sockel 8 auf seine kleineste Stellung zusammen zu fahren. Bei der Abwärtsbewegung
kommt die Unterseite des Zwischenrahmens 10 mit der Oberseite der Seitenwand 5 in
Eingriff und drückt sie nach unten.
[0059] Nach Erreichen der untersten Stellung wird der Motor 87 in Gang gesetzt und zwar
so, dass das Hubrohr 86 in das zugehörige Führungsrohr hineingezogen wird. Diese Bewegung
zieht die Pleuelstange 83 zurück wodurch die Hebel 75, 76 nach unten geschwenkt werden.
Dieses Abwärtsschwenken der Hebel 75, 76 bewirkt, dass der Fußabschnitt ebenfalls
nach unten geschwenkt wird, bis er die Endlage nach Figur 2 erreicht. Beim Drehen
der Welle 74 werden die Nockenstücke 79 und 80 nach oben gedreht und kommen mit der
Strebe 26 in Eingriff. Bei der fortgesetzten Drehung wird wegen des Verlaufs der Nockenfläche
81 die Strebe 26 angehoben, was den Oberschenkelteil 15 um das Scharnier zwischen
dem Holmen 25 und 19 nach oben schwenkt. In der Endstellung ist der Oberschekelteil
15 im Bereich der Kniekehle des Patienten um ca. 2 cm bis 5 cm angehoben. Es entsteht
eine flache Sitzmulde, die ein sicheres Sitzgefühl vermittelt.
[0060] Wenn das Unterschenkelteil 16 wieder angehoben wird, drehen sich die Nockenstücke
79 und 80 nach unten von der Strebe 26 weg. Das Oberschenkelteil 15 wird in die horizontale
Stellung abgesenkt.
[0061] Der Patient kann schließlich nach Bedarf den Rückenabschnitt 14 mehr oder weniger
steiler stell.
[0062] Wie sich aus der Funktionsbeschreibung ergibt, darf die Länge dessen Unterschenkelabschnittes
16 in der Stuhl- oder Sesselstellung gemessen ab Oberkante der Matratze 12 nicht länger
sein, als die Länge des Unterschenkels bei einem normal großen Menschen. Er könnte
sonst mit den Fußsohlen den Boden nicht erreichen.
[0063] Es bedarf keiner besonderen Erläuterung wie erwähnt muss sich die Proportionierung
aus Oberschenkelabschnitt 15 und Unterschenkelabschnitt 16 an der Anatomie des Menschen
anzupassen ist. Für die normale Liegeposition wäre der Unterschenkelabschnitt 16 zu
kurz, weshalb der Fußabschnitt 17 vorgesehen ist, der einen eigenen Matratzenabschnitt
trägt.
[0064] Mit Hilfe des Bettes 1 kann sich ein Patient aus der Liegestellung ohne jegliche
eigene Kraftanstrengung und ohne auf die Hilfe von Pflegepersonal zurückgreifen zu
müssen in eine sitzende Position quer zum Bett begeben.
[0065] Er kann aus dieser Stellung auch wieder zurück in die Liegestellung gebracht werden,
indem oben geschilderte Bewegungsablauf rückwärts stattfindet.
[0066] Ein Dreh- und Aufstehbett setzt sich aus einem höhenverstellbaren Sockel und einem
Liegerahmen zusammen, der über ein Drehscharnier mit dem Sockel verbunden ist. Mit
Hilfe des Drehscharniers kann der Liegerahmen um 90 Grad, bezogen auf die Hochachse,
gedreht werden.
[0067] Der Liegerahmen gliedert sich in einen Rückenabschnitt, einen Zentralteil, einen
Oberschenkelabschnitt und einen Unterschenkelabschnitt. In der gedrehten Stellung
lässt sich der Liegerahmen Z-förmig falten, wobei der Rückenteil, ausgehend von dem
Zentralabschnitt nach oben steht, und der Unterschenkelteil von dem Oberschenkelteil
nach unten hängt. Außerdem wird durch eine Kulissenmechanik dafür gesorgt, dass der
Oberschenkelteil an seiner Vorderkante, die der Kniekehle des Patienten benachbart
ist, um wenige cm angehoben ist.
1. Pflege- und Aufstehbett (1)
mit einem höhenverstellbaren Sockel (8),
mit einem Liegerahmen (11), der sich in ein Zentralteil (13), ein mit dem Zentralteil
(13) verbundenes Rückenteil (14), ein mit dem Zentralteil (13) verbundenes Oberschenkelteil
(15) und ein mit dem Oberschenkelteil (15) verbundenes Unterschenkelteil (16) sowie
ein gesondertes Fußteil (17) gliedert, wobei der Zentralteil (13) mit dem Rückenteil
(14) und dem Oberschenkelteil (15) sowie der Oberschenkelteil (15) mit dem Unterschenkelteil
(16) über Scharniere (28) miteinander verbunden sind, die eine horizontale Scharnierachse
aufweisen,
mit einem auf dem Sockel (8) angeordneten Drehscharnier (9), das eine vertikale Drehachse
aufweist und über das der Liegerahmen (11) mit dem Sockel (8) verbunden ist,
mit Antriebsmitteln (87,97) um die Teile des Liegerahmens (1) gegeneinander zu verschwenken,
derart, dass sie in einer Stellung eine stuhlähnliche Konfiguration einnehmen, in
der das Unterschenkelteil (16) frei nach unten hängt, und
mit einer Nockenmechanik (79,80,26) mit drehbaren Nocken (79,80), die dazu eingerichtet
ist, in der stuhlähnlichen Konfiguration den Oberschenkelteil (15) in einer Lage zu
bringen, in der er ausgehend von dem Zentralteil (13) schräg nach oben in Richtung
auf den Unterschekelteil (16) verläuft.
2. Pflege- und Aufstehbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Bett (1) eine Welle (74) drehbar gelagert ist, die quer zur Längsachse des
Liegerahmens (11) verläuft und auf der Betätigungsnocken (79,80) angeordnet sind.
3. Pflege- und Aufstehbett nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (74) über einen Antriebsmotor (87) angetrieben ist.
4. Pflege- und Aufstehbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (87) ein Antriebsmotor ist, mit dem das Unterschenkelteil (16)
um seine Querachse hin und her geschwenkt wird.
5. Pflege- und Aufstehbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Bett (1) eine Welle (74) drehbar gelagert ist, an der drehfest Hebel (75,76)
befestigt sind, die mit dem Unterschenkelteil (16) zusammenwirken, um das Unterschenkelteil
(16) aus einer nach unten hängenden Stellung in wenigstens einer horizontale Stellung
zu bringen, und dass auf der Welle (74) wenigstens eine Nockenscheibe (79,80) sitzt,
die dazu eingerichtet ist, mit dem Oberschenkelteil (15) zusammenzuwirken.
6. Pflege- und Aufstehbett nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberschenkelteil (15) an seiner Unterseite eine quer verlaufende Strebe (26)
aufweist, die als Gegenfläche für die wenigstens eine Nockenscheibe (79,80) dient.
1. Nursing and stand-up bed (1)
with a height-adjustable base (8),
with a bed frame (11), which is divided into a central part (13), a back part (14)
connected to the central part (13), an upper leg part (15) connected to the central
part (13) and a lower leg part (16) connected to the upper leg part (15) as well as
a separate foot part (17), wherein the central part (13) is connected to the back
part (14) and the upper leg part (15) and also the upper leg part (15) is connected
to the lower leg part (16) by means of hinges (28), which have a horizontal hinge
axis,
with a rotary hinge (9), which is arranged on the base (8) and has a vertical rotational
axis and by means of which the bed frame (11) is connected to the base (8),
with drive elements (87, 89) in order to pivot the parts of the bed frame (1) relative
to one another in such a manner that in one position they assume a chair-like configuration,
in which the lower leg part (16) hangs freely downwards, and
with a cam mechanism (79, 80, 26) with rotatable cams (79, 80), which in the chair-like
configuration are arranged to bring the upper leg part (15) into a position, in which
it extends on an upward slope from the central part (13) in the direction of the lower
leg part (16).
2. Nursing and stand-up bed according to claim 1, characterised in that a shaft (74), which runs transversely to the longitudinal axis of the bed frame (11)
and on which actuating cams (79, 80) are arranged, is rotatably mounted in the bed
(1).
3. Nursing and stand-up bed according to claim 2, characterised in that the shaft (74) is driven by means of a drive motor (87).
4. Nursing and stand-up bed according to claim 1, characterised in that the drive motor (87) is a drive motor, with which the lower leg part (16) is pivoted
back and forth around its transverse axis.
5. Nursing and stand-up bed according to claim 1, characterised in that a shaft (74) is rotatably mounted in the bed (1) and has levers (75, 76) fastened
to it in a manner fixed against rotation, said levers cooperating with the lower leg
part (16) in order to bring the lower leg part (16) out of a downwardly hanging position
into at least one horizontal position, and that at least one cam disc (79, 80) sits
on the shaft (74) and is arranged to cooperate with the upper leg part (15).
6. Nursing and stand-up bed according to claim 1 or 5, characterised in that on its underside the upper leg part (15) has a transversely running strut (26), which
serves as counter-surface for the at least one cam disc (79, 80).
1. Lit (1) pour soigner et asseoir un patient, qui comporte :
- un socle (8) réglable en hauteur,
- un cadre de couchette (11) qui se divise en une partie centrale (13), une partie
de dos (14) reliée à la précédente, une partie de cuisses (15) reliée à la partie
centrale (13), une partie de jambes (16) reliée à la partie de cuisses (15) ainsi
qu'une partie de pied (17) séparée, des charnières reliant la partie centrale (13)
à la partie de dos (14) et à la partie de cuisses (15) ainsi que la partie de cuisses
(15) à la partie de jambes (16), chacune de ces charnières ayant un axe horizontal,
- disposée sur le socle (8), une charnière de rotation (9) qui présente un axe vertical
et qui relie le cadre de couchette (11) au socle (8),
- des moyens d'entraînement (87, 97) pour faire basculer les unes par rapport aux
autres les parties du cadre de couchette (11) de manière à atteindre une position
présentant une configuration analogue à celle d'une chaise, dans laquelle la partie
de jambes (16) pend librement vers le bas,
- un mécanisme à cames (79, 80, 26) présentant des cames rotatives (79, 80) conçues
pour, dans la configuration en chaise, amener la partie de cuisses (15) dans une position
où elle part de la partie centrale (13) en s'inclinant obliquement vers le haut en
direction de la partie de jambes (16).
2. Lit pour soigner et asseoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans ce lit (1) peut tourner un arbre (74) qui est perpendiculaire à l'axe longitudinal
du cadre de couchette (11) et qui est monté sur les cames d'actionnement (79, 80).
3. Lit pour soigner et asseoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arbre (74) est mû par un moteur d'entraînement (87).
4. Lit pour soigner et asseoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moteur d'entraînement (87) assure le basculement en va et vient de la partie de
jambes (16) autour de son axe transversal.
5. Lit pour soigner et asseoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans ce lit (1) est monté en rotation un arbre (74) sur lequel sont fixés avec solidarité
en rotation, des leviers (75, 76) qui coopèrent avec la partie de jambes (16) pour
faire passer celle-ci d'une position pendante vers le bas à au moins une position
horizontale, l'arbre (74) portant au moins un disque de came (79, 80) conçu pour coopérer
avec la partie de cuisses (15).
6. Lit pour soigner et asseoir selon la revendication 1 ou 5, caractérisé en ce que la partie de cuisses (15) présente sur sa face inférieure une entretoise (26) disposée
transversalement, qui sert de portée d'application à au moins un disque de came (79,
80).