(19)
(11) EP 2 028 115 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.02.2011  Patentblatt  2011/07

(21) Anmeldenummer: 07016397.7

(22) Anmeldetag:  22.08.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65D 5/48(2006.01)
B65D 5/52(2006.01)

(54)

Präsentationsbehältnis, sowie Zuschnitt und Verfahren zu seiner Herstellung

Presentation container, blank and method for its manufacture

Présentoir, flan et procédé de sa fabrication


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
25.02.2009  Patentblatt  2009/09

(73) Patentinhaber: SCHELLING AG
5102 Rupperswil (CH)

(72) Erfinder:
  • Schwager, Ulrich
    79790 Küssaberg (DE)

(74) Vertreter: Schaad, Balass, Menzl & Partner AG 
Dufourstrasse 101 Postfach
8034 Zürich
8034 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 302 563
GB-A- 956 296
US-A- 4 905 889
FR-A- 2 274 520
JP-A- 54 060 078
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Präsentationsbehältnis gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1, einen Zuschnitt gemäss dem Anspruch 7 und ein Verfahren zur Herstellung eines Präsentationsbehältnisses gemäss dem Anspruch 10.

    [0002] Ein durch Faltung hergestelltes Verpackungsbehältnis ist beispielsweise aus der EP-A-1 657 164 bekannt. Die darin offenbarte Verpackung weist ein Körperteil und zwei separat gefertigte, an gegenüberliegenden Enden des Körperteils angeordnete gleichartige Seitenteile auf. Der Körperteil wird aus einem flachen Zuschnitt durch Falten entlang in Längsrichtung verlaufender Faltlinien aufgerichtet, wobei der auf jeder Seite äusserste Abschnitt eine Längswand bildet. Zwischen Bodenteilen angeordnete Abschnitte können zu Trennwänden aufgerichtet werden. Jedes der Seitenteile weist eine Seitenwand, eine Bodenlasche und Seitenlaschen auf. Die Bodenlasche und die Seitenbodenlaschen werden an den Bodenteilen des Körperteils befestigt.

    [0003] Die Druckschrift US 4,905,889 zeigt einen Behälter aus Pappe, der in regelmässigen Abständen angeordnete Reihen zum Aufnehmen von flächigen Gegenständen aufweist. Eine Trennwand, welche die einzelnen Reihen voneinander trennt, weist geneigte Wände auf, die zusammen mit geneigten Wandabschnitten in den Seitenwänden die Gegenstände stützen. Der Behälter ist aus einem ausgestanzten Stück Pappe hergestellt.

    [0004] Die Patentanmeldung EP 0'302'563 A1 offenbart einen zusammenfaltbaren, schalenförmigen Behälter, der aus einem ausgestanzten Bogen hergestellt ist. Der Behälter weist einen Boden, Vorder-, Seiten- und Rückwände auf, die mit dem Boden entlang von Faltlinien verbunden sind. Die Vorder-, Seiten- und Rückwände sind jeweils bei den entsprechenden Ecken des Bodens über Laschen miteinander verbunden. Der Behälter weist weiter eine Zwischenwand auf, die den Boden beziehungsweise den Behälter in zwei Teile aufteilt.

    [0005] Weiter offenbart die Druckschrift JP 54 60078 A ein Stufendisplay.

    [0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Behältnis zur Präsentationszwecken bereit zu stellen, das besonders preiswert und insbesondere mit einer geringen Anzahl von Arbeitsschritten gefertigt werden kann.

    [0007] Diese Aufgabe wird durch ein Präsentationsbehältnis gemäss dem Anspruch 1, einen Zuschnitt gemäss dem Anspruch 7 und ein Verfahren zur Herstellung eines Präsentationsbehältnisses gemäss dem Anspruch 10 gelöst.

    [0008] Das erfindungsgemässe Präsentationsbehältnis wird durch Faltung aus einem einzigen einstückigen, ein Grundelement formenden Zuschnitt hergestellt. Die einstückige Ausbildung des Grundelements bietet den Vorteil, dass für das gesamte Präsentationsbehältnis lediglich ein einziges Objekt bearbeitet, insbesondere gefaltet, werden muss und ein späteres Zusammensetzen von Einzelteilen nicht nötig ist. Dadurch wird die Anzahl von Arbeitsschritten zur Herstellung des Präsentationsbehältnisses minimiert und eine kostengünstige Fertigung ermöglicht.

    [0009] Am Grundelement sind aussen an Randfeldlinien angeordnete und im aufgerichteten Zustand Seitenwände bildende Randelemente ausgebildet. Das Grundelement mit einer nahezu rechteckigen Grundform ist durch Grundfaltlinien in wenigstens drei Grundabschnitte untergliedert. Die Grundabschnitte erstrecken sich über eine gesamte Länge des Grundelements. Wenigstens ein Grundabschnitt, der als Wandabschnitt bezeichnet wird, ist gegenüber einem benachbarten Grundabschnitt, der als Bodenabschnitt bezeichnet wird, aufrichtbar. Durch das Aufrichten des Wandabschnitts, also durch ein Falten des Grundelements entlang seiner zugeordneten Grundfaltlinien, wird eine Breite des Grundelements, die als eine Projektion in die Ebene des Bodenabschnitts gemessen wird, verkürzt.

    [0010] Durch das Aufrichten des Wandabschnitts werden wenigstens zwei breitseitig an den Bodenabschnitten des Grundelements angeordnete Randelemente, die ebenfalls gegenüber den Bodenabschnitten aufgerichtet sind, flächig zur Anlage gebracht und aneinander befestigt. Mit anderen Worten: die wenigstens zwei Randelemente überlappen und können durch eine Verbindung, beispielsweise eine Klebeverbindung, in ihrem Überlappungsbereich aneinander befestigt werden. Auf diese Weise wird eine aus zwei fest miteinander verbundenen Randelementen bestehende Seitenwand gebildet.

    [0011] Besonders bevorzugte Ausbildungsformen von Zuschnitten und daraus hergestellten Präsentationsbehältnissen sowie eines Verfahrens zur Herstellung eines solchen Präsentationsbehältnisses sind mit den in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Merkmalen ausgestattet.

    [0012] Eine besonders bevorzugte Ausbildungsform eines Zuschnitts und eines entsprechenden Präsentationsbehältnisses wird im Folgenden anhand der Abbildungen 4 bis 6 detailliert beschrieben. Die Abbildungen 1 bis 3 zeigen den technischen Hintergrund bei der Faltung von Präsentations behältnissen; der Zuschnitt und das Behältnis fallen nicht in den durch Anspruch 1 definierten Schutzbereich. Es zeigen im Einzelnen:
    Fig. 1
    in Draufsicht einen Zuschnitt mit einem Grundelement und daran aussen an gestrichelt gezeichneten Randfaltlinien angeordneten Randelementen;
    Fig. 2
    in perspektivischer Ansicht ein durch Faltung des in Fig. 1 gezeigten Zuschnitts hergestelltes Präsentationsbehältnis mit zwei S-förmig geschwungenen Aussenkanten an jeweils einer Seitenwand und einer Trennwand;
    Fig. 3
    in einer weiteren perspektivischer Ansicht das in Fig. 2 gezeigte Präsentationsbehältnis, hergestellt aus dem in Fig. 1 gezeigten Zuschnitt;
    Fig. 4
    in Draufsicht eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemässen Zuschnitts;
    Fig. 5
    in perspektivischer Ansicht ein durch Faltung des in Fig. 4 gezeigten Zuschnitts hergestelltes Präsentationsbehältnis, in Form eines so genannten Stufendisplays; und
    Fig. 6
    in einer weiteren perspektivischen Ansicht das in Fig. 5 gezeigte und aus dem in Fig. 4 gezeigten Zuschnitt gefertigte Stufendisplay.


    [0013] Präsentationsbehältnisse 10, kurz auch "Displays" genannt, dienen einerseits der Verpackung von Waren und andererseits deren Präsentation gegenüber den Kunden. Die beiden in Fig. 2 und Fig. 3 bzw. in Fig. 5 und Fig.6 gezeigten Ausführungsformen werden durch Falten eines ausgestanzten bzw. ausgeschnittenen Zuschnitts 12 hergestellt. Als Material für den Zuschnitt 12 und damit auch für das Präsentationsbehältnis 10 werden Karton, Pappe, ein- oder mehrwellige Pappe, Papier, Kunststoffe, Metallbleche oder aus Kunst- und / oder Naturfasern hergestellte Verbundstoffe, vorzugsweise jedoch ein- oder mehrwellige Pappen verwendet.

    [0014] Der Zuschnitt 10 ist im Wesentlichen flach, d.h. seine Dicke ist viel kleiner als die verbleibenden äusseren Dimensionen des Zuschnitts 12, und er ist vorzugsweise aus einer im Wesentlichen planen Lage oder einer von einer Rolle abgewickelten Bahn herausgestanzt bzw. herausgeschnitten. Die typische Dicke des Zuschnitts 12 beträgt bei Verwendung einwelliger Pappe, wie in den hier beschriebenen Ausführungen, 1 mm bis 2 mm. Es können jedoch auch Zuschnitte 12 grösserer Dicke verwendet werden.

    [0015] Der in Fig. 1 gezeigte Zuschnitt 12 weist ein Grundelement 14 und daran aussen sechs, an gestrichelt gezeichneten Randfaltlinien 16 angeordnete Randelemente 18 auf. Das Grundelement 14 besitzt eine im Wesentlichen rechteckige Grundform mit Kantenlängen von etwa 38 cm. Die Ausdehnungen des Grundelements 14 und der Randelemente 18 können jedoch variieren und dem jeweiligen Einsatzzweck und insbesondere der Grösse und der Anzahl der zu verpackenden und zu präsentierenden Waren angepasst werden.

    [0016] Das Grundelement 14 ist entlang einer Längsachse L durch drei als Strich-Punkt-Linien gezeichnete Grundfaltlinien 20 in vier Grundabschnitte 22 unterteilt. Die Grundfaltlinien 20 erstrecken sich geradlinig und wenigstens nahezu parallel zur Längsachse L über die gesamte Länge des Grundelements 14. Die Grundfaltlinien 20 sind zur Vereinfachung eines Falzvorgangs und zum Verhindern eines unkontrollierten Aufreissens des Grundelementmaterials beim Falten eingekerbt, perforiert oder insbesondere bei kleinen Krümmungsradien, die entlang der Grundfaltlinien 20 beim Falten hervorgerufen werden, einseitig bzw. mehrseitig eingeschnitten. Beispielsweise ist bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel entlang der mittleren Grundfaltlinie 20 eine obere Papplage der einwelligen Pappe, die im gefalteten Zustand einen grösseren Krümmungsradius gegenüber einer unteren, hier nicht sichtbaren Papplage aufweist, eingeschnitten.

    [0017] Die beiden mittleren, einander benachbarten Grundabschnitte 22 werden auch als Wandabschnitte 24 bezeichnet, da sie jeweils gegenüber ihrem äusseren benachbarten Grundabschnitt 22, der aufgrund seiner Funktion auch Bodenabschnitt 26 genannt wird, aufrichtbar sind. Zum Aufrichten der Wandabschnitte 24 gegenüber den Bodenabschnitten 26 wird beim Falten die mittlere einseitig eingeschnittene Grundfaltlinie 20 gegenüber den Bodenabschnitten 26 angehoben und die Bodenabschnitte 26 werden aufeinander zu bewegt, so dass sich die Wandabschnitte 24 aufrichten und vorzugsweise flächig aneinander anlegen. Wie aus dieser beschriebenen Faltoperation bereits hervorgeht, wird dadurch die Breite, die als Projektion in die Ebene der Bodenabschnitte 26 und senkrecht zur Längsachse L gemessen wird, verkürzt. Wie in Fig. 2 und Fig. 3 sichtbar, bilden die beiden aneinanderliegenden Wandabschnitte 24 eine aus der in Fig. 1 gezeigten Papierebene hervorstehende und an die beiden Bodenabschnitte 26 angrenzende Trennwand 28.

    [0018] Die Trennwand 28 unterteilt das fertiggestellte Präsentationsbehältnis 10 in zwei Kompartimente 30, in welche zu verpackende und zu präsentierende Waren auf die Bodenabschnitte 26 gestellt bzw. gelegt werden können. Natürlich ist es denkbar, das Grundelement 14 durch weitere Grundfaltlinien 20 in eine grössere Anzahl von Wandabschnitten 24 und Bodenabschnitten 26 zu untergliedern, um die Ausbildung einer grösseren Anzahl von Kompartimenten 30 zu ermöglichen. Für Präsentationsbehältnisse 10, die ähnlich zu der in Fig. 2 und Fig. 3 gezeigten Ausführungsform sind, müssen für die Bereitstellung von n Kompartimenten 30 n Bodenabschnitte 26 und 2 x (n-1) Wandabschnitte 24 am Grundelement 14 ausgebildet werden.

    [0019] Bei der in Fig. 1 bis Fig. 3 gezeigten Ausführungsform eines Präsentationsbehältnisses 10 weisen die Bodenabschnitte 26 jeweils eine gleiche Breite auf. Alternativ ist es natürlich auch möglich, Bodenabschnitte 26 mit unterschiedlicher Breite auszubilden. Die beiden Wandabschnitte 24 weisen ebenfalls eine gleiche Breite auf. Die Breite der beiden benachbarten Wandabschnitte 24 bestimmt die Höhe der Trennwand 28. Folglich kann einem bestimmen Höhenerfordernis an die Trennwand 28 durch Anpassung der Breite der benachbarten Wandabschnitte 24 entsprochen werden.

    [0020] Da die einander benachbarten Wandabschnitte 24 gleich breit ausgebildet sind, befindet sich nach einer Faltung zur Herausbildung der Trennwand 28 die anliegenden Bodenabschnitte 26 in einer gemeinsamen Ebene. Diese gemeinsame Ebene führt zu einem sicheren Stand des Präsentationsbehältnisses 10 auf einer Unterlage. Bei einer Ausbildung von unterschiedlich breiten Wandabschnitten 24 liegen im gefalteten Zustand die Bodenabschnitte 26 nicht in einer gemeinsamen Ebene und bilden dann ein sogenanntes "Stufendisplay" auf welches im Zusammenhang mit Fig. 4 bis Fig. 6 nachfolgend detailliert eingegangen wird.

    [0021] Befinden sich jedoch die Bodenabschnitte 26, wie bei der in Fig. 1 bis Fig. 3 gezeigten Ausführungsform in einer gemeinsamen Ebene, so liegen auch die in Fig. 1 gestrichelt gezeichneten Randfaltlinien 16 in dieser Ebene. Ausgehend von den Randfaltlinien 16 erstrecken sich die Randelemente 18 nach aussen vom Grundelement 14 weg. Die Randelemente 18 sind ebenfalls aufrichtbar, so dass sie im aufgerichteten Zustand aus der Papierebene von Fig. 1 herausragen. Dabei schliessen sie vorzugsweise einen Winkel zwischen 70° und 110°, vorzugsweise etwa 90°, mit den Bodenabschnitten 26 ein und bilden äussere Seitenwände 32 des Präsentationsbehältnisses 10.

    [0022] Die breitseitig, das heisst an einer im Wesentlichen rechtwinklig zur Längsachse L orientierten Randfaltline 16 angeformten, an den Bodenabschnitten 26 angeordneten Seitenwände 32 sind im Wesentlichen rechteckförmig ausgebildet. Die Länge dieser Randelemente 18 bestimmt im Wesentlichen die Höhe der durch sie ausgebildeten Seitenwände 32. Auch hier kann - ähnlich wie bei den Wandabschnitten 24 - die Länge der breitseitigen Randelemente 18 den Höhenerfordernissen angepasst werden. Die Länge bzw. Höhe und beträgt bei der in Fig. 1 bis Fig. 3 gezeigten Ausführungsform zwischen 5 cm und 18 cm.

    [0023] Die Breite der breitseitig angeordneten Randelemente 18 ist grösser als die Länge der ihnen zugeordneten Randfaltenlinien 16 und grösser als die Breite der Bodenabschnitte 26, von denen sie abstehen. Insbesondere stehen die breitseitig angeordneten Randelemente 18 gegenüber der verlängerten Grundfaltlinie 20 ihres zugeordneten Bodenabschnitts 26 in Richtung zur Längsachse L hervor und bilden mit "33" bezeichnete hervorstehende Bereiche.

    [0024] In oder nahe diesen hervorstehenden Bereichen 33 der Randelemente 18 sind in Fig. 1 leiterartig gestrichelt dargestellte Klebebereiche 34 angebracht. Zur besseren Darstellung sind dabei die Klebebereiche 34 jeweils auf der gleichen in Fig. 1 sichtbaren Oberseite gezeichnet. In der Praxis befinden sich jedoch die Klebebereiche 34 von jeweils auf der gleichen Breitseite angeordneten und, wie später beschrieben, eine gemeinsame Stirnseitenwand 36 bildenden Randelementen 18 auf gegenüberliegenden Seiten.

    [0025] Wie bereits erwähnt, verkürzt sich bei der durch Falten aufgerichteten Trennwand 28, die Breite des Grundelements 14 derart, dass nach dem Aufrichten der breitseitigen Seitenwände 32 diese jeweils paarweise in Abschnitten flächig zur Anlage gelangen. Insbesondere überlappen dabei die in Richtung zur Längsachse L hervorstehenden Bereiche 33 der Seitenwände 32, wobei die jeweils mit Klebebereichen 34 besetzten Seiten aneinander anliegen. Die durch die Klebebereiche 34 gebildete Klebeverbindung zwischen jeweils zwei einander zugeordneten Seitenwänden 32 führt zu einer festen Verbindung der beiden Seitenwände 32 unter Bildung jeweils einer gemeinsamen Stirnseitenwand 36. Durch die feste Verbindung der einander zugeordneten Seitenwände 32 wird der aufgerichtete Zustand der beiden Wandabschnitte 24 und folglich die Trennwand 28 in ihrer Lage fixiert.

    [0026] Längsseitig am Grundelement 24 sind jeweils ein Randelement 18 mit einer S-förmig geschwungenen Aussenkante 37 angeordnet. Diese Randelemente 18 sind breitseitig an Fortsatzfaltlinien 38, die in Fig. 1 mit einer Strich-Strich-Punkt-Linie dargestellt sind, mit laschen- oder zungenartigen Fortsätzen, die abwinkelbare Verbindungslaschen 40 bilden, ausgestattet.

    [0027] Bei der in Fig. 2 und Fig. 3 gezeigten Ausführungsform eines Präsentationsbehältnisses 10 sind die Verbindungslaschen 40 um etwa 90° abgewinkelt und beim Aufrichten der längsseitigen Randelemente 18 behältnisseitig innen vor die Stirnseitenwände 36 eingeschoben worden. Die Verbindungslaschen 40 können ebenfalls mit Klebebereichen 34 an der der Stirnseitenwand 36 zuwandten Seite ausgestattet sein, um die längsseitigen Seitenwände 32 in ihrem aufgerichteten Zustand an den Stirnseitenwänden 36 zu fixieren und dem Präsentationsbehältnis 10 eine zusätzliche Formstabilität zu verleihen.

    [0028] Wie an dem in Fig. 1 gezeigten Zuschnitt 12 sichtbar, sind zwischen den Verbindungslaschen 40 und den angrenzenden breitseitigen Randelementen 18 jeweils Keilabschnitte 42 ausgenommen, um ein behinderungsfreies Abwinkeln bzw. Aufrichten und Einschieben der Verbindungslaschen 40 zu gewährleisten.

    [0029] Bei den perspektivischen Ansichten in Fig. 2 und Fig. 3 des gefalteten, in Fig. 1 gezeigten Zuschnitts 12 sind die beiden länglichen Kompartimente 30, welche durch die Trennwand 28 voneinander abgegrenzt sind, deutlich zu sehen. Die einem Kunden zugewandte vordere Stirnseitenwand 36A sowie die vorderen Bereiche der längsseitigen Seitenwände 32 sind deutlich gegenüber einer dem Kunden abgewandten hinteren Stirnseitenwand 36B in der Höhe verkleinert. Dies ermöglicht den Kunden von vorn und von der Seite einen besseren Blick auf in Fig. 2 und Fig. 3 nicht gezeigten, in das Präsentationsbehältnis 10 einstellbare Waren. Die hintere erhöhte Stirnseitenwand 36B kann dem Abstützen von Waren dienen.

    [0030] In Fig. 5 bis Fig. 6 ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Präsentationsbehältnisses 10, in Form eines Stufendisplays dargestellt. Der entsprechende, in Fig. 4 gezeigte Zuschnitt 12 weist wiederum ein nahezu rechteckförmiges Grundelement 14 auf, an dem aussen an Randfaltlinien 16 Randelemente 18 angeordnet sind. Die Randfaltlinien 16 sind erneut als gestrichelte Linien gezeichnet. Das Grundelement 14 ist ebenfalls durch Grundfaltlinien 20, die wiederum durch Strich-Punkt-Linien dargestellt sind, in Grundabschnitte 22 unterteilt.

    [0031] Die Grundfaltlinien 20 verlaufen ebenfalls wieder nahezu parallel zur Längsachse L und segmentieren das Grundelement 14 in Längsrichtung vollständig. Dabei wird zwischen den beiden Grundfaltlinien 20 ein einziger aufrichtbarer Wandabschnitt 24, an den beidseitig jeweils ein Bodenabschnitt 26 angrenzt, gebildet.

    [0032] Die in Fig. 4 rechte der beiden Grundfaltlinien 20 ist durch zwei durch den Zuschnitt 12 hindurchgehende, brückenartig in den benachbarten Bodenabschnitt 26 hineinreichende Innenschneidungen (bzw. Innenstanzungen) 44 unterbrochen. Die Innenschneidungen 44 erweitern sich bodenabschnittseitig zu einer C-förmigen Ausnehmung 46.

    [0033] Beim Aufrichten durch Faltung des einzigen Wandabschnitts 24 werden zwei durch die Innenschneidung 44 am Wandabschnitt 24 ausgebildete Rückhaltelaschen 48 ebenfalls mit aufgerichtet. Nach der Faltung des Grundelements 14 verlaufen die Bodenabschnitte 26 in zueinander parallelen aber zueinander höhenversetzten Ebenen. Die Rückhaltelaschen 48 sind - wie der Wandabschnitt 24 - wenigstens nahezu rechtwinklig zu den Bodenabschnitten 26 orientiert. Die Rückhaltelaschen 48 dienen dem Rückhalt von auf den angrenzenden Bodenabschnitten 26 aufgestellten Waren.

    [0034] Analog zu der in Fig. 2 und Fig. 3 gezeigten Ausführungsform überlappen auch bei der in Fig. 5 und Fig. 6 gezeigten erfindungsgemässen Ausführungsform die breitseitig angeordneten Randelemente 18, die bei ihrem Aufrichten hier eine gemeinsame Breitseitenwand 50 bilden. Die Breite des Grundelements 14, gemessen als Projektion in die Ebene eines der Bodenabschnitte 26, wird dabei ebenfalls verkürzt.

    [0035] Die breitseitigen Seitenwände 32 sind im Wesentlichen trapezförmig ausgeformt, weisen hier jedoch eine geradlinige, zur zugeordneten Randfaltlinie 16 abgewinkelte Aussenkante 51 auf. Im aufgerichteten Zustand des Wandabschnitts 24 gelangen die jeweils an einer Breitseite angeordneten Seitenwände 32 derart abschnittsweise in flächige Anlage, dass ihre abgewinkelten Aussenkanten dann eine gemeinsame gradlinige Aussenkante 51 der gemeinsamen Breitseitenwand 50 bildet. In der ebenfalls durch hervorstehende Bereiche 33 gebildeten Überlappung der Seitenwände 32 sind wiederum Klebebereiche 34 angebracht, die einem Befestigen der aufgerichteten Seitenwände 34 aneinander dienen.

    [0036] Die breitseitigen Seitenwände 32 bzw. die gemeinsamen Breitseitenwände 50 sind jeweils längsseitig an Fortsatzfaltlinien 38 mit abgewinkelten Verbindungslaschen 40, die jeweils entfernt von der Längsachse L angeordnet sind, ausgestattet. Im von der Breitseitenwand 50 abgewinkelten Zustand gelangen die Verbindungslaschen 40 in flächige Anlage mit den aufgerichteten längsseitigen Randelementen 18, die längsseitige Seitenwände 32 bilden. Wie in Fig. 4 gezeigt, können an den längsseitigen Randelementen 18 ebenfalls Klebebereiche 34 angebracht sein, die bei klebendem Zusammenwirken mit den abgewinkelten Verbindungslaschen 40 eine feste Verbindung zwischen den Breitseitenwänden 50 und den längsseitigen Seitenwänden 32 bewirken und dadurch das Präsentationsbehältnis 10 in seiner Form stabilisieren.

    [0037] Eine Besonderheit weisen die breitseitigen, in Fig. 4 rechts bezüglich der Längsachse L ausgeformten Randelemente 18 auf: durch eine C-förmige in das benachbarte Randelement 18 und den zugeordneten Bodenabschnitt 26 hineinreichende Ausschneidung (bzw. Ausstanzung) 52 werden an diesen Randelementen 18 laschenartige Fortsätze ausgeformt, die Fussstützen 54 bilden. Bei aufgerichteten breitseitigen Seitenwänden 32 und abgewinkelten Verbindungslaschen 40 werden diese Fussstützen 54 ebenfalls abgewinkelt und erhalten ein Winkelprofil zu ihrer eigenen Formstabilisierung.

    [0038] Bei aufgerichtetem Wandabschnitt 24 und aufgerichteten Breitseitenwänden 50 ist die Höhe der Fussstützen 54 vorzugsweise derart gewählt, dass der in Fig. 4 rechts dargestellte Bodenabschnitt 26 in einer parallelen Lage zum in Fig. 4 links dargestellten Bodenabschnitt 26 abgestützt wird. Auf diese Weise wird das als Stufendisplay ausgeformte Präsentationsbehältnis 10 in seiner Lage stabilisiert und ein Kippen des Präsentationsbehältnisses 10 verhindert.

    [0039] Wie insbesondere in Fig. 5 und Fig. 6 gut sichtbar, ist die Höhe einer den Kunden zugewandten längsseitigen vorderen Seitenwand 32A geringer als die Höhe der vom Kunden abgewandten hinteren Seitenwand 32B. Die vordere Seitenwand 32A weist zudem eine nahezu rechteckförmige Frontausnehmung 56 auf, die ein besseres Betrachten der in Fig. 5 und Fig. 6 nicht gezeigten, in das Präsentationsbehältnis 10 einstellbaren Waren ermöglicht. Die hintere längsseitige Seitenwand 32B ist erhöht ausgebildet, um ein Anlehnen aufgestellter Waren zu ermöglichen.

    [0040] Neben der in Fig. 5 und Fig. 6 gezeigten Ausführungsform eines Stufendisplays mit zwei Bodenabschnitten 26 und einem aufrichtbaren Wandabschnitt 24 sind auch Stufendisplays mit mehreren, beispielsweise drei und vier stufenartig angeordneten Bodenabschnitten 26 denkbar. In diesem Fall bilden die gemeinsamen Breitseitenwände 50 ebenfalls eine geradlinige Aussenkante 51 und die jeweiligen Fussstützen 54 sind entsprechend länger ausgebildet, um einen sicheren Stand des Stufendisplays zu gewährleisten.

    [0041] Wie in den perspektivischen Darstellungen von Fig. 5 und Fig. 6 sichtbar, bilden die höhenversetzten Bodenabschnitte 26 und die aufgerichtete Trennwand 28 mit den Rückhaltelaschen 48 zwei Kompartimente 30, die allerdings im Gegensatz zur in Fig. 2 und Fig. 3 gezeigten Ausführungsform quer zur vorderen Stirnseitenwand 36A orientiert sind. Bei einer denkbaren Ausgestaltung des Stufendisplays mit einer grösseren Anzahl von Bodenabschnitten 26 werden entsprechend mehrere Kompartimente 30 ausgebildet.

    [0042] Die erfindungsgemässen Präsentationsbehältnisse 10 können mit nicht gezeigten Deckeln ausgestattet sein. Derartige Deckel können das Präsentationsbehältnis 10 verschliessen und die darin aufbewahrten und präsentierten Waren schützen. Durch die Verwendung von Deckeln können stapelbare Präsentationsbehältnisse 10 entstehen. Wie bereits erwähnt, können die Präsentationsbehältnisse 10 in verschiedenen Grössen und Formen sowie mit unterschiedlicher Anzahl von Kompartimenten 30 ausgestattet sein. Darüber hinaus können vorzugsweise alle sichtbaren Flächen des Präsentationsbehältnisses 10 farblich und beispielsweise mit Aufdrucken für Werbezwecke gestaltet sein. Besonders vorteilhaft ist eine entsprechende Gestaltung der für den Kunden sichtbaren Oberflächen der vorderen und hinteren Seitenwände 32A, 32B bzw. Stirnseitenwände 36A, 36B.

    [0043] Zur Herstellung der beschriebenen Präsentationsbehältnisse 10 können nacheinander angeordnete automatisierte Arbeitsstationen genutzt werden. In einer ersten Schnitt- bzw. Stanzstation werden dabei die Zuschnitte 12 ausgeformt. Die Schnitt- bzw. Stanzstation ist vorzugsweise von einem Rechner gesteuert, der für eine effektive Materialausnutzung eine optimale Ausschnittposition für den Zuschnitt auf der Lage bzw. Bahn bestimmt. Die Zuschnitte werden dann durch ein Transportmittel, beispielsweise einen Bandförderer, zu einer nachfolgenden Verformungsstation transportiert.

    [0044] Die dort eintreffenden Zuschnitte werden vorzugsweise an Seitenanschlägen in ihrer Lage ausgerichtet. Auf den Zuschnitten 12 werden mittels Keilpressen, Nut-, Fräs- oder Perforationsscheiben die Randfaltlinien 16, die Grundfaltlinien 20 und die Fortsatzfaltlinien 38 ausgebildet.

    [0045] Anschliessend erfolgt ein Weitertransport zu einer Faltstation. In der Faltstation werden durch die Verschiebung von Aufrichtklappen die Verbindungslaschen 40 abgewinkelt, die Wandabschnitte 24 und die Randelemente 28 durch Falten aufgerichtet. Zusätzlich ist die Faltstation mit Klebstoffauftragorganen ausgestattet, die in den gewünschten Bereichen, insbesondere den Klebebereichen 34 Klebstoffe auftragen. Weiterhin können an der Faltstation Anpresselemente angeordnet sein, welche beim Falten beispielsweise die Bodenabschnitte 26 in ihrer Lage festhalten oder beispielsweise zwei Wandabschnitte 24 zur Bildung der Trennwand 28 zusammendrücken. Alternativ können die Klebstoffauftragorgane auch durch Heft-, Schweiss-, Ultraschall- oder andere bekannte Organe zur Herstellung von festen Verbindungen ersetzt werden.

    [0046] Anschliessend kann ein Weitertransport zur einer Befüllstation erfolgen, bei welcher die Waren in das nun fertiggestellte Präsentationsbehältnis 10 eingefüllt werden.

    [0047] Das erfindungsgemässe Präsentationsbehältnis 10 lässt sich auf einfache Weise voll automatisiert herstellen. Dabei können die Verarbeitungsstationen an unterschiedliche Grössen und Ausführungsformen von Präsentationsbehältnissen 10 angepasst werden.


    Ansprüche

    1. Präsentationsbehältnis mit einem Grundelement (14) und daran aussen an Randfaltlinien (16) angeordneten, aufgerichtete Seitenwände (32) bildenden Randelementen (18), wobei das Grundelement (14) eine wenigstens nahezu rechteckige Grundform aufweist und durch Grundfaltlinien (20) in wenigstens drei Grundabschnitte (22) untergliedert ist, die sich über eine gesamte Länge des Grundelements (14) erstrecken und von denen wenigstens ein als Wandabschnitt (24) bezeichneter Grundabschnitt (22) gegenüber zwei benachbarten, als Bodenabschnitte (26) bezeichneten Grundabschnitten (22) aufgerichtet ist, so dass die Breite des Grundelements (14), gemessen als Projektion in die Ebene eines der Bodenabschnitte (26), verkürzt ist, das Präsentationsbehältnis (10) aus einem einzigen einstückigen, das Grundelement (14) mit den Randelementen (18) formenden Zuschnitt (12) gefertigt ist, und wenigstens zwei, breitseitig an den Bodenabschnitten (26) angeordnete Randelemente (18) aneinander anliegen und miteinander verbunden sind,
    dadurch gekennzeichnet, dass der Wandabschnitt (24) zwischen den zwei Bodenabschnitten (26) angeordnet ist und die zwei Bodenabschnitte (26) in ihrer Höhe zueinander versetzt sind, um ein Stufendisplay zu bilden.
     
    2. Präsentationsbehältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die breitseitigen Randelemente (18) im Wesentlichen trapezförmig ausgeformt sind.
     
    3. Präsentationsbehältnis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an Seitenwänden (32) laschenartige Fortsätze ausgeformt sind, die abgewinkelte Verbindungslaschen (40) und / oder Fussstützen (54) bilden.
     
    4. Präsentationsbehältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Wandabschnitt (24) Rückhaltelaschen (48) ausgeformt sind.
     
    5. Präsentationskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinander anliegenden breitseitigen Randelemente (18) und / oder gegebenenfalls die abgewinkelten Verbindungslaschen (40) mit an ihnen anliegenden längsseitige Seitenwande (32A, 32B) bildenden Längsseitigen Randelementen (18) durch eine Klebeverbindung aneinander befestigt sind.
     
    6. Präsentationskörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an einander anliegenden breiseitigen Randelemente (18) überlappen.
     
    7. Zuschnitt für ein Präsentationsbehältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit einem Grundelement (14) und daran aussen an Randfaltlinien (16) angeordneten, im aufgerichteten Zustand Seitenwände (32) bildenden Randelementen (18), wobei das Grundelement (14) eine wenigstens nahezu rechteckige Grundform aufweist und durch Grundfaltlinien (20) in wenigstens drei Grundabschnitte (22) untergliedert ist, die sich über eine gesamte Länge des Grundelements (14) erstrecken und von denen wenigstens ein als Wandabschnitt (24) bezeichneter Grundabschnitt (22) gegenüber zwei als Bodenabschnitt (26) bezeichneten Grundabschnitten (22) aufrichtbar ist, so dass sich beim Aufrichten des Wandabschnitts (24) eine Breite des Grundelements (14), gemessen als Projektion in die Ebene eines der Bodenabschnitte (26), verkürzt, nur ein einziger Zuschnitt zur Fertigung des Präsentationsbehältnises (10) benötigt wird, an Randelementen (18) abwinkelbare Verbindungslaschen (40) ausgebildet sind und dass zwei an der gleichen Breitseite an verschiedenen Bodenabschnitten (26) angeordnete breiseitige Randelemente (18) derart ausgeformt sind, dass sie im aufgerichteten Zustand und bei aufgerichtetem Wandabschnitt (24) aufgrund der verkürzten Breite des Grundelements (14) in gegenseitige Anlage gelangen, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziger aufrichtbarer Wandabschnitt (24), an den beidseitig jeweils ein Bodenabschnitt (26) angrenzt, ausgebildet ist, derart, dass bei aufgerichteten Wandabschnitt (24) die Bodenabschnitte (26) höherversetzt sind.
     
    8. Zuschnitt nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Pappe bzw. Wellpappe gefertigt ist.
     
    9. Zuschnitt nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass er durch Ausstanzen oder Ausschneiden aus einer im Wesentlichen flachen Lage oder Bogen hergestellt wird.
     
    10. Verfahren zur Herstellung eines Präsentationsbehältnisses nach Anspruch 5 oder 6 aus einem Zuschnitt nach einem der Ansprüche 7 bis 9, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:

    - Aufrichten des Wandabschnitts (24) gegenüber den Bodenabschnitten (26);

    - Aufrichten der breitseitigen Randelemente (18) gegenüber den Bodenabschnitten (26);

    - Verbinden der in gegenseitige Anlage gelangten breitseitigen, Seitenwände (32) bildenden Randelemente (18);

    - Abwinkeln der Verbindungslaschen (40)

    - Aufrichten der längsseitige Seitenwände (32A, 32B) bildenden längsseitigen Randelemente (18) gegenüber den Bodenabschnitten (26); und

    - Verbinden von abgewinkelten Verbindungslaschen (40) mit den zugeordneten längsseitigen Seitenwäden (32A, 32B).


     
    11. Verfahren nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, dass das Verbinden der Seitenwände (32) untereinander und / oder mit den Verbindüngslaschen (40) durch Kleben erfolgt.
     


    Claims

    1. Display container having a base element (14) and peripheral elements (18) which are arranged on the outside of the base element (14), along peripheral folding lines (16), and form erected side walls (32), wherein the base element (14) has an at least more or less rectangular basic shape and is subdivided, by base folding lines (20), into at least three base portions (22) which extend over the entire length of the base element (14) and of which at least one base portion (22) referred to as a wall portion (24) is erected in relation to two adjacent base portions (22) referred to as floor portions (26), and therefore the width of the base element (14), measured as a projection into the plane of one of the floor portions (26), is shortened, the display container (10) is produced from a single, one-piece blank (12), which forms the base element (14) with the peripheral elements (18), and at least two peripheral elements (18) arranged on the broad side or sides of the floor portions (26) butt against one another and are connected to one another, characterized in that the wall portion (24) is arranged between the two floor portions (26), and the two floor portions (26) are offset vertically in relation to one another in order to form a stepped display.
     
    2. Display container according to Claim 1, characterized in that the broad-side peripheral elements (18) are essentially trapezoidal.
     
    3. Display container according to Claim 1 or 2, characterized in that flap-like extensions are formed on side walls (32) to give angled connecting flaps (40) and/or foot supports (54).
     
    4. Display container according to one of Claims 1 to 3, characterized in that retaining flaps (48) are formed on the wall portion (24).
     
    5. Display body according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the abutting broad-side peripheral elements (18) and/or, if appropriate, the angled connecting flaps (40) with longitudinal-side peripheral elements (18), which form longitudinal-side side walls (32A, 32B), butting against them are fastened on one another by adhesive bonding.
     
    6. Display body according to Claim 5, characterized in that the abutting broad-side peripheral elements (18) overlap.
     
    7. Blank for a display container according to one of Claims 1 to 6 having a base element (14) and peripheral elements (18) which are arranged on the outside of the base element (14), along peripheral folding lines (16), and form side walls (32) in the erected state, wherein the base element (14) has an at least more or less rectangular base shape and is subdivided, by base folding lines (20), into at least three base portions (22) which extend over the entire length of the base element (14) and of which at least one base portion (22) referred to as a wall portion (24) can be erected in relation to two base portions (22) referred to as floor portions (26), and therefore, when the wall portion (24) is erected, a width of the base element (14), measured as a projection into the plane of one of the floor portions (26), shortens, just a single blank is required for producing the display container (10), connecting flaps (40) which can be angled are formed on peripheral elements (18), and two broad-side peripheral elements (18) arranged on different floor portions (26) on the same broad side are formed such that, in the erected state and with the wall portion (24) erected, they come into abutment against one another on account of the shortened width of the base element (14), characterized in that a single erectable wall portion (24), which is adjoined on either side by a respective floor portion (26), is formed such that, with the wall portion (24) erected, the floor portions (26) are offset vertically.
     
    8. Blank according to Claim 7, characterized in that it is produced from paperboard or corrugated cardboard.
     
    9. Blank according to Claim 7 or 8, characterized in that it is produced by virtue of an essentially flat layer or sheet being punched out or cut out.
     
    10. Method for producing a display container according to Claim 5 or 6 from a blank according to one of Claims 7 to 9, characterized by the following method steps:

    - erecting the wall portion (24) in relation to the floor portions (26);

    - erecting the broad-side peripheral elements (18) in relation to the floor portions (26);

    - connecting the abutting broad-side peripheral elements (18), which form side walls (32);

    - angling the connecting flaps (40);

    - erecting the longitudinal-side peripheral elements (18), which form longitudinal-side side walls (32A, 32B), in relation to the floor portions (26); and

    - connecting angled connecting flaps (40) to the associated longitudinal-side side walls (32A, 32B).


     
    11. Method according to Claim 10, characterized in that the side walls (32) are connected to one another and/or to the connecting flaps (40) by adhesive bonding.
     


    Revendications

    1. Présentoir comprenant un élément de base (14) et des éléments de bord (18) disposés sur celui-ci à l'extérieur au niveau de lignes de pliage de bord (16) et formant des parois latérales dressées (32), l'élément de base (14) présentant une forme de base au moins approximativement rectangulaire et étant divisé par des lignes de pliage de base (20) en au moins trois portions de base (22), qui s'étendent sur une longueur totale de l'élément de base (14) et dont au moins une portion de base (22) désignée par portion de paroi (24) est dressée par rapport à deux portions de base adjacentes (22) désignées par portions de fond (26), de sorte que la largeur de l'élément de base (14), mesurée en tant que projection dans le plan de l'une des portions de fond (26) soit raccourcie, le présentoir (10) se composant d'une pièce découpée (12) unique d'une seule pièce, formant l'élément de base (14) avec les éléments de bord (18) et au moins deux éléments de bord (18) disposés du côté large sur les portions de fond (26) s'appliquant les uns contre les autres et étant connectés les uns avec les autres, caractérisé en ce que la portion de paroi (24) est disposée entre les deux portions de fond (26) et les deux portions de fond (26) sont décalées en hauteur l'une par rapport à l'autre afin de former un présentoir étagé.
     
    2. Présentoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de bord (18) du côté large sont réalisés essentiellement sous forme trapézoïdale.
     
    3. Présentoir selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des saillies en forme de pattes sont formées au niveau de parois latérales (32), et forment les pattes de connexion coudées (40) et/où des supports de pieds (54).
     
    4. Présentoir selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que des pattes de retenue (48) sont formées sur la portion de paroi (24).
     
    5. Corps de présentoir selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les éléments de bord (18) du côté large s'appliquant les uns contre les autres et/ou éventuellement les pattes de connexion coudées (40) sont fixé(e)s les un(e)s aux autres par une connexion collée avec des éléments de bord (18) du côté longitudinal formant des parois latérales (32A, 32B) du côté longitudinal s'appliquant contre eux/elles.
     
    6. Corps de présentoir selon la revendication 5, caractérisé en ce que les éléments de bord (18) du côté large s'appliquant les uns contre les autres se chevauchent.
     
    7. Pièce découpée pour un présentoir selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, comprenant un élément de base (14) et des éléments de bord (18) disposés sur celui-ci à l'extérieur au niveau de lignes de pliage de bord (16), formant des parois latérales (32) dans l'état redressé, l'élément de base (14) présentant une forme de base au moins approximativement rectangulaire et étant divisé en au moins trois portions de base (22) par des lignes de pliage de base (20), qui s'étendent sur une longueur totale de l'élément de base (14) et dont au moins une portion de base (22) désignée par portion de paroi (24) peut être dressée par rapport à deux portions de base (22) désignées par portions de fond (26), de sorte qu'une largeur de l'élément de base (14), mesurée en tant que projection dans le plan de l'une des portions de fond (26) soit raccourcie lors du dressage de la portion de paroi (24), seulement une pièce découpée unique étant nécessaire pour la fabrication du présentoir (10), des pattes de connexion (40) pouvant être coudées au niveau d'éléments de bord (18) étant réalisées et deux éléments de bord (18) du côté large disposés sur le même côté large au niveau de portions de fond différentes (26) étant formés de telle sorte qu'ils parviennent dans l'état redressé et lorsque la portion de paroi (24) est redressée en appui mutuel en raison de la largeur raccourcie de l'élément de base (14), caractérisée en ce qu'une portion de paroi unique redressable (24) à laquelle est adjacente des deux côtés à chaque fois une portion de fond (26), est réalisée de telle sorte que les portions de fond (26) soient décalées en hauteur lorsque la portion de paroi (24) est redressée.
     
    8. Pièce découpée selon la revendication 7, caractérisée en ce qu'elle est fabriquée en carton ou en carton ondulé.
     
    9. Pièce découpée selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce qu'elle est fabriquée par estampage ou découpage dans une nappe ou une feuille essentiellement plane.
     
    10. Procédé de fabrication d'un présentoir selon la revendication 5 ou 6, constitué d'une pièce découpée selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisé par les étapes de procédé suivantes :

    - dressage de la portion de paroi (24) par rapport aux portions de fond (26) ;

    - dressage des éléments de bord du côté large (18) par rapport aux portions de fond (26) ;

    - connexion des éléments de bord (18) du côté large, amenés en appui mutuel, et formant des parois latérales (32) ;

    - coudage des pattes de connexion (40) ;

    - dressage des éléments de bord (18) du côté longitudinal, formant des parois latérales du côté longitudinal (32A, 32B), par rapport aux portions de fond (26) ; et

    - connexion de pattes de connexion coudées (40) aux parois latérales (32A, 32B) du côté longitudinal associées.


     
    11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la connexion des parois latérales (32) les unes sous les autres et/ou aux pattes de connexion (40) s'effectue par collage.
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente