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(11) |
EP 2 043 826 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.02.2011 Patentblatt 2011/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.07.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2007/001197 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/006342 (17.01.2008 Gazette 2008/03) |
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| (54) |
MESSER UND VERFAHREN ZU DESSEN HERSTELLUNG
KNIFE AND METHOD FOR PRODUCING IT
COUTEAU ET PROCEDE DE FRABRICATION DE CELUI-CI
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
12.07.2006 DE 102006032150
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.04.2009 Patentblatt 2009/15 |
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Patentinhaber: Friedr. Dick GmbH & Co. KG |
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73779 Deizisau (DE) |
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Erfinder: |
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- LÖHNERT, Horst
73760 Ostfildern (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kohler Schmid Möbus |
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Patentanwälte
Ruppmannstraße 27 70565 Stuttgart 70565 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/42991 DE-A1-102006 012 070
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WO-A-2005/108183 FR-A- 2 139 304
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Messer mit einer Klinge und einem Griff, z.B. aus Kunststoff,
wobei die Klinge am Griff durch Umschließen eines Erls durch den Griff befestigt ist
und im Griff ein Transponder eingearbeitet ist sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Derartige Messer werden z.B. in der lebensmittelverarbeitenden Industrie, speziell
als Ausbeinmesser in Schlachtereien oder Zerlegebetrieben eingesetzt, z.B. um Fleisch
von Tieren von Knochen zu trennen.
[0002] Derartige Messer sind z.B. aus der
WO 01/42991 A1 und der
WO 2005/108183 A1 bekannt. Bei den Messern der
WO 2005/108183 A1 ist der Transponder in den Messergriff eingegossen oder wird auf den Messergriff
aufgeklebt. Nicht offenbart wird, wie eine Positionierung des Transponders innerhalb
des Griffs vorgenommen wird. Die
WO 01/42991 A1 schlägt vor, den Transponder in ein am Erl der Messerklinge vorgesehenes Loch anzuordnen.
Beim Erl handelt es sich um einen einstückig mit der Messerklinge gefertigten Fortsatz
an der Messerklinge, der zur Befestigung des Griffs des Messers an der Messerklinge
dient. Transponder sind wohlbekannte elektronische Bauteile, die ein berührungsfreies
Speichern und Auslesen von Daten in einem Datenspeicher des Transponders erlauben.
Dazu umfasst der Transponder eine Sende- und Empfangseinrichtung für elektromagnetische
Wellen. Die Sende- und Empfangseinrichtung umfasst üblicherweise einen resonanten
Schwingkreis mit einer Induktivität und einer Kapazität, wobei die Induktivität gleichzeitig
als Antenne wirkt. Die zum Speichern der Daten und zum Senden notwendige Energie wird
dabei bei passiven Transpondern aus dem Schwingkreis ausgekoppelt. Eine Batterie kann
dadurch entfallen. Es sind jedoch auch so genannte aktive Transponder bekannt, die
eine Energiequelle, z.B. eine Batterie, aufweisen. Mittels der Steuereinheit des Transponders
wird das Senden und Empfangen der Daten sowie das Auslesen und Schreiben der Daten
aus, bzw. in den Datenspeicher gesteuert. Spezielle Transponder sind die bekannten
RFID Transponder, die zur Kommunikation z.B. mit einer Datenlese- und/oder Schreibeinheit
elektromagnetische Wellen im Radiofrequenzbereich (RF) einsetzen.
[0003] Da zur Kommunikation bei Transpondern elektromagnetische Wellen verwendet werden,
kann eine unerwünschte Störung der Kommunikation durch vom metallischen Erl im Bereich
des Transponders induzierte elektromagnetische Felder auftreten.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Messer und ein Verfahren zu dessen
Herstellung bereitzustellen, welche die Nachteile des Standes der Technik vermeiden
und insbesondere das Auftreten von Störungen bei der Kommunikation mit dem Transponder
durch den metallischen Erl vermeiden.
[0005] Diese Aufgabe wird durch das Messer und das Herstellungsverfahren der unabhängigen
Ansprüche gelöst. Die abhängigen Ansprüche stellen bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung dar.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Einbringen eines Transponders, insbesondere
eines passiven Transponders, in einen Griff eines Messers wird die Klinge des Messers
mittels Umschließen eines Erls durch den Griff am Griff befestigt. Der Erl muss dabei
nicht vollständig vom Griff umschlossen sein. Erfindungsgemäß wird zunächst ein erstes
Griffteil bereitgestellt und der Transponder wird vom Erl, bzw. von einem für die
Positionierung des Erls vorgesehenen Bereich, beabstandetet bevorzugt am ersten Griffteil
angebracht. Der Griff kann bevorzugt aus Kunststoff, aber auch aus Holz oder einer
Holz/Kunststoffmaterialkombination hergestellt werden. Das erste Griffteil kann auch
aus mehreren Teilen zusammengefügt sein. Das erfindungsgemäße Messer wird dann durch
Vervollständigen des Griffs durch Anbringen mindestens eines zweiten Griffteils fertiggestellt,
wobei der Transponder von den Griffteilen umschlossen wird. Der Transponder ist also
beim fertiggestellten Messer vollständig von den beiden Griffteilen umschlossen.
Der Griff kann, z.B. mit dem darin umschlossenen Transponder, zunächst fertig gestellt
werden und dann am Erl befestigt werden. Es kann aber auch zunächst der erste Griffteil
am Erl befestigt werden und dann der zweite Griffteil und der Transponder angebracht
werden. Beispielsweise können die beiden Griffteile als zwei Griffhalbschalen bereitgestellt
werden, wobei zwischen die Griffhalbschalen der Transponder eingelegt ist und die
Griffhalbschalen nachfolgend am Erl z.B. durch Verschweißen, Verpressen oder Verkleben
befestigt werden. Es kann auch als erstes Griffteil der Griff zunächst halb angespritzt
werden, wodurch die Klinge und der Griff miteinander abgedichtet verbunden werden
und nachfolgend kann eine Teilgriffhalbschale und ein Transponder oder eine Teilgriffhalbschale
mit einem Transponder angefügt werden.
[0007] Wesentlich ist dabei, dass über das Vorhandensein des ersten Griffteils der Transponder
an einer vorgegebenen Position vom Erl entfernt im Griff befestigt wird, wodurch Kommunikationsstörungen
durch den Erl vermieden werden. Bei einer alternativen Befestigung auf der Oberfläche
des Griffs oder mittels eines Ringes oder eines Anhängers am Griff kann es zu Beschädigungen
des Transponders kommen und/oder der Transponder kann beim Benutzen des Messers störend
wirken.
[0008] Besonders bevorzugt wird der Griff durch Ein- oder Umspritzen des ersten Griffteils
mit dem daran angebrachten Transponder und dem Erl fertig gestellt. Es wird also über
das separate erste Griffteil der Transponder positioniert und nachfolgend durch das
Umspritzen mit Kunststoff wird der Messergriff fertig gestellt, d.h. die Außenform
des Griffs wird fertig ausgeformt. Das Ein- oder Umspritzen ermöglicht eine dichte
Abkapselung des Transponders gegen Verschmutzung.
[0009] Vorteilhaft kann das erste Griffteil als loses Spritzgussteil bereitgestellt werden,
wobei der Transponder in das Spritzgussteil eingesteckt wird. Das lose Spritzgussteil
wird dann bevorzugt durch Festklemmen, d.h. Zusammenklipsen, des Spritzgussteils am
Erl befestigt. Der Erl wird dann zusammen mit dem Transponder und dem losen Spritzgussteil
(Kern) in eine Spritzgussmaschine eingelegt und als zweiter Griffteil wird eine Hülle
umspritzt. Gegenüber einem Anspritzen auch des ersten Griffteils kann so die Produktionszykluszeit
in der Spritzgussmaschine reduziert werden. Die Farbe des Griffes kann ausschließlich
über die Hülle festgelegt werden. Der Kern kann aus einem preisgünstigeren Kunststoffmaterial,
z.B. Polypropylen (PP), hergestellt werden als die Hülle. Dabei kann insbesondere
auch Recyclingkunststoff verwendet werden.
[0010] Besonders bevorzugt wird als erstes Griffteil ein Abstandhalteelement bereitgestellt,
wobei das Abstandhalteelement am messerklingenentfernten Ende des Erls befestigt wird
und der Transponder über das Abstandhalteelement am Erl befestigt wird. Das Abstandhalteelement
wird als kleines separates Teil inklusive Transponder am Erl befestigt, woraufhin
der Griff angespritzt wird.
[0011] Besonders bevorzugt wird zum Bereitstellen des ersten Griffteils ein Griffkern an
den Erl angespritzt und der Transponder wird in den Griffkern eingelegt, wobei zum
Vervollständigen des Griffs der Griffkern umspritzt wird. Es wird also eine Zweikomponentenspritztechnik
angewandt. Beim Fertigstellen, also beim zweiten Spritzgang, wird die Griffkontur,
also die Außenform des Griffs, fertig gestellt. Es wird kein separater Arbeitsgang
zur Montage des ersten Griffteils am Erl benötigt.
[0012] In einer weiteren Ausprägung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das erste Griffteil
als Spritzgussteil mit der nach dem Fertigstellen vorgesehenen Außenform des Griffs
am Erl angespritzt, wobei zum Einlegen des Transponders ein Loch im ersten Griffteil
vorgesehen ist und der Transponder in das Loch eingeschoben wird und wobei das zweite
Griffteil als ein Verschluss des Loches ausgebildet wird. Der Transponder wird also
nachträglich in das den Griff bildende fertige Spritzgussteil angebracht. Das Loch
kann dabei z.B. bereits in der Spritzgussform des Griffteils vorgesehen sein, d.h.
das Loch ist dann in dem Spritzgussteil direkt eingeformt. Der Transponder muss dann
nur nach dem Spritzgießen eingeschoben werden und das Loch muss lediglich verschlossen
werden. Weiter kann der Transponder einfach in den warmen Kunststoff des ersten Griffteils
eingedrückt werden. Dadurch wird der Transponder durch den mit dem Erkalten des Kunststoffes
verbundenen Schrumpfungsprozess fest positioniert. Wenn ein im Griffteil vorhandenes
Loch nachträglich, z.B. induktiv, erhitzt wird, kann der Transponder ebenfalls fest
in dem Loch passgenau positioniert werden. Dabei kann der Transponder bereits in einer
Schutzhülle eingeschlossen sein und zusammen mit der Schutzhülle in das Loch eingeschoben
werden. Die Schutzhülle kann so ausgeformt sein, dass sie das Loch passgenau verschließt.
Die Schutzhülle des Transponders bildet dann den Verschluss des Loches, d.h. das zweite
Griffteil, aus. Die Schutzhülle kann z.B. als ein Glasrohr ausgebildet sein. Weiter
ist es möglich, dass zusätzlich zur Schutzhülle ein weiterer Verschluss des Loches
ausgebildet wird.
[0013] Wenn das Loch in das erste Griffteil nach dessen Anspritzung an den Erl gebohrt wird,
können vorhandene Spritzgussformen ohne Modifikation für die Herstellung des erfindungsgemäßen
Messers verwendet werden. Der Verschluss kann z.B. durch eine Kappe, Gießharz, einen
Schraubverschluss oder durch verflüssigten Kunststoff aus dem Material des ersten
Griffteils ausgebildet sein. Dabei kann der Verschluss durch Anklemmen, Verschweißen,
Einpressen oder Einkleben gesichert sein.
[0014] Bevorzugt wird auf den Verschluss an der Oberfläche des Griffs eine Prägung, z.B.
mit einem Logo, eingebracht, wodurch die Authentizität des Transponders nach Art eines
Siegels gesichert wird.
[0015] Ein erfindungsgemäßes Messer weist eine Klinge und einen Griff insbesondere aus Kunststoff
auf, wobei die Klinge am Griff durch zumindest teilweises Umschließen eines Erls durch
den Griff befestigt ist. Das erfindungsgemäße Messer ist bevorzugt durch das erfindungsgemäße
Verfahren hergestellt. Es handelt sich insbesondere um ein feststehendes Messer, bevorzugt
um ein Ausbeinmesser. Erfindungsgemäß ist ein Transponder im Innern des Griffs vom
Erl beabstandet positioniert, insbesondere befindet sich zwischen Erl und Transponder
ein Bereich aus dem Material aus dem der Griff hergestellt ist. Der Transponder ist
bevorzugt vollständig vom Griff umschlossen. Dazu kann der Griff aus zumindest zwei
Griffteilen, oder zumindest in zwei Spritzgussschritten, hergestellt sein. Ein erstes
Griffteil dient dabei zur vom Erl beabstandeten Positionierung des Transponders im
Griff bei dessen Herstellung. Der Transponder kann auch durch Eingießen, z.B. Kunststoffspritzgießen,
im Griff positioniert sein. Der Transponder ist dann beim Spritzgießen als Einlegeteil
ins Spritzgusswerkzeug eingebracht.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert.
Figur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Messer, bei dem ein Transponder durch Umspritzen
in den Griff des Messers eingebracht ist.
Figur 2 zeigt ein erfindungsgemäßes Messer, bei dem ein Transponder in ein Loch im
Griff des Messers eingeschoben ist.
[0017] Die Figuren der Zeichnungen zeigen den erfindungsgemäßen Gegenstand stark schematisiert
und sind nicht maßstäblich zu verstehen. Die einzelnen Bestandteile des erfindungsgemäßen
Gegenstandes sind so dargestellt, dass ihr Aufbau gut gezeigt werden kann.
[0018] In Figur 1 ist ein erfindungsgemäßes Messer 1 dargestellt. Das Messer 1 weist eine
Klinge 3 mit einem Erl 4 und einen Griff 5 auf. Am klingenentfernten Ende des Erls
4 ist ein Transponder 6 über ein Abstandshalteelement 7 aus Kunststoff am Erl 4 befestigt.
Der Griff 5 ist durch Umspritzen des Erls 4 und des Abstandshalteelements 7 zusammen
mit dem Transponder 6 mit einer Hülle 8 gefertigt.
[0019] In Figur 2 ist ein weiteres erfindungsgemäßes Messer 1 dargestellt. In einen durch
Umspritzen des Erls 4 ausgeformten Griffteil 9 ist ein Loch 10 gebohrt, in den ein
Transponder 6 eingeschoben ist. Das Loch 10 ist mittels eines kappenartigen Verschlusses
11 versiegelt, wobei die Kappe 12 des Verschlusses 11 durch Prägen eine flache Oberfläche
des Griffes 5 ausbildet.
[0020] Vorgeschlagen wird ein Verfahren zum Einbringen eines Transponders 6 in einen Griff
5 eines Messers 1, wobei die Klinge 3 des Messers 1 mittels Umschließen eines Erls
4 durch den Griff 5 am Griff 5 befestigt wird, mit den Verfahrensschritten:
- Bereitstellen eines ersten Griffteils 7,
- vom Erl 4 beabstandetes Anbringen des Transponders 6 am ersten Griffteil 7 und
- Fertigstellen des Messers 1 durch Vervollständigen des Griffs 5 durch Anbringen mindestens
eines zweiten Griffteils 8, wobei der Transponder 6 von den Griffteilen 7,8 umschlossen
wird.
[0021] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die vorstehend angegebenen Ausführungsbeispiele.
Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche auch bei grundsätzlich anders
gearteter Ausführung von den Merkmalen der Erfindung Gebrauch machen.
1. Verfahren zur Herstellung eines Messers (1) mit einem Griff (5), bevorzugt aus Kunststoff,
in den ein passiver Transponder (6) eingebracht ist, wobei die Klinge (3) des Messers
(1) mittels mindestens teilweisem Umschließen eines Erls (4) durch den Griff (5) am
Griff (5) befestigt wird,
gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte
- Bereitstellen eines ersten Griffteils (7,9),
- vom Erl (4) beabstandetes Anbringen des Transponders (6), bevorzugt am ersten Griffteil
(7,9), und
- Fertigstellen des Messers (1) durch Vervollständigen des Griffs (5) durch Anbringen mindestens eines zweiten Griffteils
(8,11), wobei der Transponder (6) von den Griffteilen (7,9,8,11) umschlossen wird,
wobei der Griff (5) durch Ein- oder Umspritzen des ersten Griffteils (7) mit dem daran angebrachten Transponder
(6) und dem Erl (4) fertig gestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Griffteil als loses Spritzgussteil bereitgestellt wird, wobei der Transponder
(6) in das Spritzgussteil eingesteckt wird und wobei das lose Spritzgussteil, bevorzugt
durch Festklemmen, des Spritzgussteils am Erl (4) befestigt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
als erstes Griffteil ein Abstandhalteelement (7) bereitgestellt wird, wobei das Abstandhalteelement
(7) am messerklingenentfernten Ende des Erls (4) befestigt wird und der Transponder
(6) über das Abstandhalteelement (7) am Erl (4) befestigt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
zum Bereitstellen des ersten Griffteils ein Griffkern an den Erl angespritzt wird
und der Transponder (6) in den Griffkern eingelegt wird und wobei zum Vervollständigen
des Griffs der Griffkern umspritzt wird.
5. Verfahren zur Herstellung eines Messers (1) mit einem Griff (5), bevorzugt aus Kunststoff,
in den ein passiver Transponder (6) eingebracht ist, wobei die Klinge (3) des Messers
(1) mittels mindestens teilweisem Umschließen eines Erls (4) durch den Griff (5) am
Griff (5) befestigt wird,
gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte
- Bereitstellen eines ersten Griffteils (7,9),
- vom Erl (4) beabstandetes Anbringen des Transponders (6), bevorzugt am ersten Griffteil
(7,9), und
- Fertigstellen des Messers (1) durch Vervollständigen des Griffs (5) durch Anbringen mindestens eines zweiten Griffteils
(8,11), wobei der Transponder 6 von den Griffteilen (7,9,8,11) umschlossen wird, wobei
das erste Griffteil (9) mit der nach dem Fertigstellen vorgesehenen Außenform des
Griffs (5) am Erl (4) befestigt wird, insbesondere als Spritzgussteil angespritzt
wird, wobei zum Einlegen des Transponders (6) ein Loch (10) im ersten Griffteil (9)
vorgesehen ist und der Transponder (6) in das Loch (10) eingeschoben wird und wobei
das zweite Griffteil (11) als ein Verschluss des Loches (10) ausgebildet wird, wobei
der Verschluss durch eine Kappe oder einen Schraubverschluss ausgebildet ist und durch Verschweißen oder Einkleben gesichert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Loch (10) in das erste Griffteil (9), insbesondere nach dessen Anspritzung an
den Erl (4), gebohrt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf den Verschluss (11) an der Oberfläche des Griffs (5) eine Prägung eingebracht
wird.
8. Messer (1) mit einer Klinge (3) und einem Griff (5), insbesondere aus Kunststoff,
bevorzugt Ausbeinmesser, wobei die Klinge (3) am Griff (5) durch Umschließen eines
Erls (4) durch den Griff (5) befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein passiver Transponder (6) im Innern des Griffs (5) vom Erl (4) beabstandet positioniert
ist,
wobei der Transponder (6) im Griff (5) Eingegossen oder Umspritzt ist oder in einem
mit einem verschweißten oder eingeklebten, als Kappe oder Schraubverschluss ausgebildeten
Verschluss versehenen Loch (10) des Griffs (5) eingelegt ist.
1. Method for producing a knife (1) having a handle (5), preferably of plastics material,
into which a passive transponder (6) is introduced, the blade (3) of the knife (1)
being secured to the handle (5) by a tang (4) being at least partially surrounded
by the handle (5),
characterised by the method steps of:
- providing a first handle portion (7, 9),
- fitting the transponder (6), preferably to the first handle portion (7, 9), spaced-apart
from the tang (4) and
- finishing the knife (1) by completing the handle (5) by fitting at least a second
handle portion (8, 11), the transponder (6) being surrounded by the handle portions
(7, 9, 8, 11),
the handle (5) being finished by the first handle portion (7) with the transponder
(6) and the tang (4) fitted thereto being moulded in or around.
2. Method according to claim 1,
characterised in that
the first handle portion is provided as a loose injection-moulding component, the
transponder (6) being fitted in the injection-moulding component and the loose injection-moulding
component being secured to the tang (4), preferably by the injection-moulding component
being clamped.
3. Method according to claim 1,
characterised in that
a spacer element (7) is provided as the first handle portion, the spacer element (7)
being secured to the end of the tang (4) remote from the knife blade and the transponder
(6) being secured to the tang (4) via the spacer element (7).
4. Method according to claim 1,
characterised in that
a handle core is moulded on the tang and the transponder (6) is introduced into the
handle core in order to provide the first handle portion, and the handle core being
moulded around in order to complete the handle.
5. Method for producing a knife (1) having a handle (5), preferably of plastics material,
into which a passive transponder (6) is introduced, the blade (3) of the knife (1)
being secured to the handle (5) by a tang (4) being at least partially surrounded
by the handle (5),
characterised by the method steps of:
- providing a first handle portion (7, 9),
- fitting the transponder (6), preferably to the first handle portion (7, 9), spaced-apart
from the tang (4) and
- finishing the knife (1) by completing the handle (5) by fitting at least a second
handle portion (8, 11), the transponder (6) being surrounded by the handle portions
(7, 9, 8, 11),
the first handle portion (9) having the external shape of the handle (5) provided
after the finishing operation being secured to the tang (4), in particular being moulded
on as an injection-moulding component, a hole (10) being provided in the first handle
portion (9) for the introduction of the transponder (6) and the transponder (6) being
inserted into the hole (10) and the second handle portion (11) being in the form of
a closure of the hole (10), the closure being formed by a cap or a screw type closure
and being secured by welding or adhesive-bonding.
6. Method according to claim 5,
characterised in that
the hole (10) is drilled in the first handle portion (9), in particular after it has
been moulded on the tang (4).
7. Method according to either claim 5 or claim 6,
characterised in that
an impression is formed on the closure (11) at the surface of the handle (5).
8. Knife (1) having a blade (3) and a handle (5), in particular of plastics material,
preferably a boning knife, the blade (3) being secured to the handle (5) by a tang
(4) being surrounded by the handle (5),
characterised in that
a passive transponder (6) is positioned inside the handle (5) spaced-apart from the
tang (4),
the transponder (6) being moulded or injection-moulded in the handle (5) or being
introduced into a hole (10) of the handle (5) that is provided with a welded or adhesively-bonded
closure in the form of a cap or screw type closure.
1. Procédé de fabrication d'un couteau (1) doté d'un manche (5), de préférence en matière
plastique, dans lequel est installé un transpondeur passif (6), la lame (3) du couteau
(1) étant fixée sur le manche (5) par le fait que le manche (5) entoure au moins partiellement
une soie (4),
caractérisé par les étapes suivantes
- fourniture d'une première partie de manche (7, 9),
- mise en place du transpondeur (6) à distance de la soie (4), de préférence sur la
première partie de manche (7, 9), et
- achèvement du couteau (1) en complétant le manche (5) par la mise en place d'au
moins une deuxième partie de manche (8, 11), le transpondeur (6) étant entouré par
les parties de manches (7, 9, 8, 11), sachant que le manche (5) est achevé par moulage
ou enrobage par injection de la première partie de manche (7) avec le transpondeur
(6) installé sur elle et la soie (4).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première partie de manche est réalisée sous forme de pièce détachée moulée par
injection, sachant que le transpondeur (6) est inséré dans la pièce moulée par injection
et que la pièce détachée moulée par injection est fixée de préférence par serrage
à bloc de ladite pièce sur la soie (4).
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on fournit comme première partie de manche un élément écarteur (7), sachant que l'élément
écarteur (7) est fixé à l'extrémité de la soie (4) qui est éloignée de la lame du
couteau et que le transpondeur (6) est fixé sur la soie (4) au-dessus de l'élément
écarteur (7).
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, afin de fournir la première partie de manche, une âme de manche est moulée par injection
sur la soie et le transpondeur (6) est logé dans l'âme de manche, et sachant que pour
compléter la poignée, l'âme de manche est enrobée par injection.
5. Procédé de fabrication d'un couteau (1) doté d'un manche (5), de préférence en matière
plastique, dans lequel est installé un transpondeur passif (6), la lame (3) du couteau
(1) étant fixée sur le manche (5) par le fait que le manche (5) entoure au moins partiellement
une soie (4),
caractérisé par les étapes suivantes
- fourniture d'une première partie de manche (7, 9),
- mise en place du transpondeur (6) à distance de la soie (4), de préférence sur la
première partie de manche (7, 9), et
- achèvement du couteau (1) en complétant le manche (5) par la mise en place d'au
moins une deuxième partie de manche (8, 11), le transpondeur (6) étant entouré par
les parties de manches (7, 9, 8, 11), sachant que la première partie de manche (9)
est fixée sur la soie (4) avec la forme extérieure de manche (5) prévue après achèvement,
notamment est moulée sur elle en tant que pièce moulée par injection, sachant qu'un
trou (10) est prévu dans la première partie de manche (9) pour loger le transpondeur
(6) et que le transpondeur (6) est enfilé dans le trou (10), et sachant que la deuxième
partie de poignée (11) est conçue comme obturateur du trou (10), l'obturateur étant
formé par un capuchon ou par un bouchon à vis et étant assujetti par soudage ou collage.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que le trou (10) est percé dans la première partie de manche (9), notamment après son
moulage par injection sur la soie (4).
7. Procédé selon l'une des revendications 5 à 6, caractérisé en ce qu'une empreinte est réalisée sur l'obturateur (11) sur la surface du manche (5).
8. Couteau (1) doté d'une lame (3) et d'un manche (5) notamment en matière plastique,
de préférence couteau à désosser, sachant que la lame (3) est fixée sur le manche
(5) par le fait que le manche (5) entoure une soie (4),
caractérisé en ce qu'un transpondeur passif (6) est positionné à l'intérieur du manche (5) à distance de
la soie (4),
sachant que le transpondeur (6) est enrobé par injection ou moulé dans le manche (5),
ou est logé dans un trou (10) du manche (5) qui est pourvu d'un obturateur soudé ou
collé, réalisé sous forme de capuchon ou de bouchon à vis.

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