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EP 2 099 333 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.02.2011 Patentblatt 2011/07 |
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Anmeldetag: 24.09.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/060108 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/071468 (19.06.2008 Gazette 2008/25) |
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TELESKOPFÜHRUNGSSCHIENE FÜR MÖBELAUSZÜGE WIE SCHUBKÄSTEN ODER DERGLEICHEN
TELESCOPING GUIDE RAIL FOR EXTRACTABLE FURNITURE PARTS SUCH AS DRAWERS OR THE LIKE
RAIL DE GUIDAGE TÉLESCOPIQUE POUR PARTIES DE MEUBLE DÉPLAÇABLES VERS L'EXTÉRIEUR TELLES
QUE DES TIROIRS OU ANALOGUES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
14.12.2006 DE 202006019009 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.09.2009 Patentblatt 2009/38 |
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Patentinhaber: Paul Hettich GmbH & Co. KG |
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32278 Kirchlengern (DE) |
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Erfinder: |
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- JÄHRLING, Peter
32257 Bünde (DE)
- MEYER, Carsten
33729 Bielefeld (DE)
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Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Stracke - Specht - Dantz
Patentanwälte Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Teleskopführungsschiene für Möbelauszüge
wie Schubkästen oder dergleichen, umfassend eine an einem Möbelkorpus festlegbare
Korpusschiene, eine schubkastenseitig festlegbare Schubkastenschiene und eine zwischen
Korpusschiene und Schubkastenschiene angeordnete Mittelschiene, wobei die Schubkastenschiene
mit der Mittelschiene bis zu deren maximalem oder nahezu maximalem Verschiebeweg gegenüber
der Korpusschiene über ein an der Mittelschiene gelagertes Koppelglied gekoppelt ist
und an der Korpusschiene eine über einen Aktivator steuerbare Selbsteinzugsvorrichtung
befestigt ist, mittels derer ein Schubkasten oder dergleichen kurz vor Erreichen seiner
Schließstellung durch einen in Schließstellung wirkenden Kraftspeicher beaufschlagt
und in Schließstellung gezogen wird.
[0002] Teleskopführungsschienen der gattungsgemäßen Art sind an sich bekannt, beispielsweise
aus der
DE 20 2004 015 908 U1.
[0003] Bei den bekannten Teleskopführungsschienen der gattungsgemäßen Art sind der Aktivator
zur Steuerung des Selbsteinzuges und das Koppelglied zur Kopplung oder Entkopplung
von Mittelschiene und Schubkastenschiene separate, an verschiedenen Stellen montierte
Bauteile, wodurch sowohl die Herstell- wie auch die Montagekosten relativ hoch sind.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Teleskopführungsschiene
der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die einen einfachen und kostengünstigen Aufbau
aufweist und eine ebenso kostengünstige Montage ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Aktivator und das Koppelglied
zu einer Baueinheit zusammengefasst und in einer Position an der Mittelschiene gelagert
sind, in welcher der Aktivator von der Selbsteinzugsvorrichtung getrennt ist, bevor
die Kopplung zwischen Mittelschiene und Schubkastenschiene aufgehoben ist.
[0006] Der Erfindung liegt im Wesentlichen der Gedanke zugrunde, den Aktivator und das Koppelglied
zu einer gemeinsamen Baueinheit zusammenzufassen, da auf diese Art und Weise eine
erhebliche Vereinfachung der Gesamtkonstruktion erreicht wird und auch nicht unbeträchtliche
Montagekosten eingespart werden können.
[0007] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, dass der Aktivator und
das Koppelglied einstückig hergestellt sind.
[0008] Dabei können Aktivator und Koppelglied als einstückiges Kunststoffformteil hergestellt
sein, es ist aber auch denkbar, Aktivator und Koppelglied als einstückiges Druckgussteil
auszubilden.
[0009] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Selbsteinzugsvorrichtung
mit einer Dämpfungseinrichtung ausgestattet ist.
[0010] Dämpfungseinrichtungen sind im vorliegenden Zusammenhang bekannt und dienen dazu,
die durch die Selbsteinzugsvorrichtung in Schließrichtung wirkenden Kräfte unmittelbar
vor Erreichen der Schließstellung des Schubkastens zu dämpfen, um einen harten Endanschlag
zu vermeiden.
[0011] Als besonders vorteilhaft wird eine Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, bei
der die Selbsteinzugsvorrichtung an der Unterseite der Korpusschiene an dieser befestigt
ist.
[0012] Hierdurch ergibt sich eine besonders platzsparende, schmale Bauweise der Teleskopführungseinrichtung
im Vergleich zu den bekannten Ausführungsformen, bei denen die Selbsteinzugsvorrichtung
seitlich an der Korpusschiene befestigt ist.
[0013] Der gleiche Vorteil wird erreicht, wenn die Selbsteinzugsvorrichtung nebst Dämpfungseinrichtung
an der Unterseite der Korpusschiene an dieser befestigt ist.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen dargestellt
und wird im Folgenden näher beschrieben.
[0015] Es zeigen:
- Figuren 1 bis 5
- eine erfindungsgemäße Teleskopführungsschiene in verschiede- nen Auszugspositionen,
wobei in den Figuren 1 bis 3 zur besse- ren Übersicht ein Montageschenkel einer Korpusschiene
nicht dargestellt ist
- Figur 6
- eine Ansicht einer aus einem Aktivator für eine Selbsteinzugs- vorrichtung und einem
Koppelglied zur Kopplung einer Mittel- schiene und einer Schubkastenschiene bestehende
Baueinheit
- Figur 7
- eine perspektivische Darstellung der Baueinheit gemäß Figur 6.
[0016] In den Figuren 1 bis 5 ist eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnete Teleskopauszugsführung
bezeichnet, die im Wesentlichen aus einer an einem Möbelkorpus festlegbaren Korpusschiene
2, einer schubkastenseitig festlegbaren Schubkastenschiene 3 und einer zwischen Korpusschiene
2 und Schubkastenschiene 3 angeordneten Mittelschiene 4 besteht.
[0017] Die Korpusschiene 2 ist, was die Figuren 4 und 5 deutlich machen, mit einem Montageschenkel
2a ausgestattet, der die Festlegung der Korpusschiene 2 an einem Möbelkorpus ermöglicht.
[0018] Dieser Montageschenkel 2a ist in den Figuren 1 bis 3 zum Zwecke der besseren Übersichtlichkeit
nicht dargestellt.
[0019] An der Unterseite der Korpusschiene 2 ist eine Selbsteinzugsvorrichtung 5 mit einer
Dämpfungseinrichtung 6 befestigt. Aufbau und Wirkungsweise derartiger Selbsteinzugsvorrichtungen
5 und Dämpfungseinrichtungen 6 sind einschlägig bekannt und müssen hier insoweit nicht
im Detail erläutert werden.
[0020] Die Schubkastenschiene 3 ist mit der Mittelschiene 4 über ein an der Mittelschiene
4 gelagertes Koppelglied bis zum maximalen oder nahezu maximalen Auszug der
[0021] Mittelschiene 4 mit dieser gekoppelt. Dabei greift im gekoppelten Zustand das Koppelglied
7 in eine Aussparung 8 der Schubkastenschiene 3 ein.
[0022] Nach Erreichen des maximalen oder nahezu maximalen Auszuges der Mittelschiene 4 wird
das Koppelglied 7 in an sich bekannter und deshalb nicht weiter dargestellter Weise
durch einen Steuernocken oder dergleichen an der Korpusschiene 2 aus dem Eingriffsbereich
gegenüber der Schubkastenschiene 3 herausbewegt, so dass nun die Schubkastenschiene
3 vollständig ausgezogen werden kann.
[0023] Beim Schließen eines Schubkastens wird dann wieder die Kopplung zwischen Mittelschiene
4 und Schubkastenschiene 3 hergestellt.
[0024] Die Selbsteinzugsvorrichtung 5 wird ebenfalls in an sich bekannter Weise durch einen
Aktivator 9 gesteuert.
[0025] Durch diesen Aktivator 9 wird beim Öffnen eines Schubkastens ein Kraftspeicher der
Selbsteinzugsvorrichtung 5 gespannt und nach Trennen des Aktivators 9 von der Selbsteinzugsvorrichtung
5 in seiner gespannten Position fixiert. Beim Schließen des Schubkastens wird durch
den Aktivator 9 der Kraftspeicher der Selbsteinzugsvorrichtung freigegeben, so dass
die dem Kraftspeicher innewohnende und in Schließrichtung wirkende Kraft einen selbsttätigen
Einzug des Schubkastens bewirkt. Um einen harten Endanschlag zu vermeiden, ist der
Selbsteinzugsvorrichtung 5 die angesprochene Dämpfungseinrichtung 6 nachgeschaltet.
[0026] Wie sich schon aus den Figuren 1 bis 5, insbesondere aber aus den Figuren 6 und 7
ergibt, bilden der Aktivator 9 zur Steuerung der Selbsteinzugsvorrichtung 5 und das
Koppelglied 7 zur Kopplung zwischen Schubkastenschiene 3 und Mittelschiene 4 eine
Baueinheit 10, welche über einen Lagerzapfen 11 schwenkbar an der Mittelschiene 4
gelagert ist. Vorteilhafterweise ist die Baueinheit 10 in ihrer Gesamtheit gegen ein
Verkippen oder Verkanten relativ zur Mittelschiene 4 gesichert. Dabei ist die Lagerstelle
für die Baueinheit 10 an der Mittelschiene 4 so gewählt, dass die Entkopplung zwischen
Schubkastenschiene 3 und Mittelschiene 4 erst dann herbeigeführt werden kann, wenn
der Aktivator 9 den Kraftspeicher der Selbsteinzugsvorrichtung 5 gespannt hat und
von dieser Selbsteinzugsvorrichtung 5 getrennt ist.
[0027] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die aus Aktivator 9 und Koppelglied 7 bestehende
Baueinheit 10 als einstückiges Kunststoffformteil ausgebildet.
[0028] Es ist natürlich auch denkbar, die Baueinheit 10 als einstückiges Druckgussteil auszubilden.
[0029] In jedem Falle ist an der Mittelschiene 4 nur eine Baueinheit 10 zu montieren, um
sowohl die Selbsteinzugsvorrichtung 5 zu steuern wie auch die Kopplung zwischen Schubkastenschiene
3 und Mittelschiene 4 aufzuheben oder herzustellen.
[0030] Hierdurch wird eine erhebliche Kosteneinsparung erzielt, einmal durch die Vermeidung
mehrerer einzelner Bauteile und andererseits durch die Einsparung mehrer Montagevorgänge.
[0031] Wie die Zeichnungen zeigen, ist die Selbsteinzugsvorrichtung 5 - und gegebenenfalls
auch die damit zusammenwirkende Dämpfungseinrichtung 6 - an der Unterseite der Korpusschiene
2 montiert, wodurch sich eine besonders schmale Bauweise der gesamten Teleskopführungsschiene
1 ergibt.
[0032] Allerdings ist die Anordnung der Selbsteinzugsvorrichtung 5 und ggf. der Dämpfungseinrichtung
6 an der Unterseite der Korpusschiene 2 nicht zwingend notwendig, um die grundsätzlichen
Vorteile der beschriebenen Erfindung zu verwirklichen.
[0033] Figur 1 zeigt die Teleskopführungsschiene im vollkommen zusammengeschobenen Zustand,
die dann erreicht ist, wenn ein mit der Teleskopführungsschiene 1 verbundener Schubkasten
in seine Schließstellung in einen Möbelkorpus zurückverschoben ist.
[0034] In Figur 2 ist eine Verschiebeposition gezeigt, bei der die Mittelschiene 4 - und
die damit noch gekoppelte Laufschiene 3 - so weit gegenüber der Korpusschiene 2 verschoben
ist, dass der Kraftspeicher des Selbsteinzuges 5 gespannt ist. Dabei ist die Mittelschiene
4 nach wie vor mit der Laufschiene 3 gekoppelt.
[0035] Ein weiteres Herausziehen eines Schubkastens führt dann zu einer Zwischenposition
gemäß Figur 3, bei der der Aktivator 9 von der vorgespannten Selbsteinzugsvorrichtung
5 getrennt ist, so dass nun auch die Kopplung zwischen der Mittelschiene 4 und der
Laufschiene 3 aufgehoben werden kann.
[0036] In Figur 4 ist eine Verschiebeposition erreicht, in der die Mittelschiene 4 maximal
ausgezogen ist, so dass ein weiteres Herausziehen der Laufschiene 3 zur Aufhebung
der Kopplung zwischen Mittelschiene 4 und Laufschiene 3 führt.
[0037] In der in Figur 5 gezeigten Verschiebeposition ist die Teleskopführungsschiene vollständig
ausgezogen, d.h., in dieser Verschiebeposition wäre ein Schubkasten maximal aus einem
Möbelkorpus herausgezogen. Laufschiene 3 und Mittelschiene 4 sind dabei entkoppelt.
1. Teleskopführungsschiene (1) für Möbelauszüge wie Schubkästen oder dergleichen, umfassend
eine an einem Möbelkorpus festlegbare Korpusschiene (2), eine schubkastenseitig festlegbare
Schubkastenschiene (3) und eine zwischen Korpusschiene (2) und Schubkastenschiene
(3) angeordnete Mittelschiene (4), wobei die Schubkastenschiene (3) mit der Mittelschiene
(4) bis zu deren maximalem oder nahezu maximalem Auszug gegenüber der Korpusschiene
(2) über ein an der Mittelschiene (4) gelagertes Koppelglied (7) gekoppelt ist und
an der Korpusschiene (2) eine über einen Aktivator (9) steuerbare Selbsteinzugsvorrichtung
(5) befestigt ist, mittels derer ein Schubkasten oder dergleichen kurz vor Erreichen
seiner Schließstellung durch einen in Schließstellung wirkenden Kraftspeicher beaufschlagt
und in Schließstellung gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktivator (9) und das Koppelglied (7) zu einer Baueinheit (10) zusammengefasst
und in einer Position an der Mittelschiene (4) gelagert sind, in welcher der Aktivator
(9) von der Selbsteinzugsvorrichtung (5) getrennt ist, bevor die Kopplung zwischen
Mittelschiene (4) und Schubkastenschiene (3) aufgehoben ist.
2. Teleskopführungsschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Aktivator (9) und Koppelglied (7) einstückig hergestellt sind.
3. Teleskopführungsschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Aktivator (9) und Koppelglied (7) als einstückiges Kunststoffformteil hergestellt
sind.
4. Teleskopführungsschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Aktivator (9) und Koppelglied (7) als einstückiges Druckgussteil hergestellt sind.
5. Teleskopführungsschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbsteinzugsvorrichtung (5) mit einer Dämpfungseinrichtung (6) ausgestattet
ist.
6. Teleskopführungsschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbsteinzugsvorrichtung (5) an der Unterseite der Korpusschiene (2) an dieser
befestigt ist.
7. Teleskopführungsschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbsteinzugsvorrichtung (5) nebst Dämpfungseinrichtung (6) an der Unterseite
der Korpusschiene (2) an dieser befestigt ist.
8. Teleskopführungsschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Baueinheit (10) mit einem einstückig angeformten Lagerzapfen (11) ausgestattet
und über diesen Lagerzapfen (11) schwenkbar in der Mittelschiene (4) gelagert ist.
9. Teleskopführungsschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Baueinheit (10) gegen Kippen oder Verkanten gegenüber der Mittelschiene (4) gesichert
ist.
1. Telescopic guide rail (1) for pull-out furniture components such as drawers or the
like, comprising a basic-structure rail (2), which can be secured on a basic furniture
structure, a drawer rail (3), which can be secured on the drawer, and a centre rail
(4), which is arranged between the basic-structure rail (2) and the drawer rail (3),
wherein the drawer rail (3) is coupled to the centre rail (4), via a coupling member
(7) mounted on the centre rail (4), until the maximum, or more or less maximum, pull-out
distance in relation to the basic-structure rail (2) has been reached, and the basic-structure
rail (2) has fastened on it a self-retracting means (5), which can be controlled via
an activator (9) and by means of which, just prior to a drawer or the like reaching
its closure position, an energy store, which is active in the closure position, acts
on the drawer or the like and pulls it into the closure position, characterized in that the activator (9) and the coupling member (7) are combined to form a structural unit
(10) and are mounted on the centre rail (4) in a position in which the activator (9)
is separated from the self-retracting means (5) before the coupling between the centre
rail (4) and drawer rail (3) is disabled.
2. Telescopic guide rail according to Claim 1, characterized in that the activator (9) and coupling member (7) are produced in one piece.
3. Telescopic guide rail according to Claim 2, characterized in that the activator (9) and coupling member (7) are produced as a single-piece plastics
moulding.
4. Telescopic guide rail according to Claim 2, characterized in that the activator (9) and coupling member (7) are produced as a single-piece pressure
diecasting.
5. Telescopic guide rail according to one of the preceding claims, characterized in that the self-retracting means (5) is provided with a damping device (6).
6. Telescopic guide rail according to one of the preceding claims, characterized in that the self-retracting means (5) is fastened on the basic-structure rail (2), on the
underside of the same.
7. Telescopic guide rail according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the self-retracting means (5) together with the damping device (6) is fastened on
the basic-structure rail (2), on the underside of the same.
8. Telescopic guide rail according to one of the preceding claims, characterized in that the structural unit (10) is provided with an integrally formed bearing pin (11) and
is mounted in the centre rail (4) such that it can be pivoted via this bearing pin
(11).
9. Telescopic guide rail according to one of the preceding claims, characterized in that the structural unit (10) is secured against tilting or skewing in relation to the
centre rail (4).
1. Rail de guidage télescopique (1) pour des parties de meuble telles que des tiroirs
ou similaires, comprenant un rail de corps (2) pouvant être fixé sur un corps de meuble,
un rail de tiroir (3) pouvant être fixé côté tiroir et un rail central (4) disposé
entre le rail de corps (2) et le rail de tiroir (3), le rail de tiroir (3) étant couplé
au rail central (4) jusqu'à son extraction maximale ou presque maximale par rapport
au rail de corps (2) par l'intermédiaire d'un organe d'accouplement (7) logé sur le
rail central (4) et sur le rail de corps (2) étant fixé un dispositif de rentrée automatique
(5) commandable par un activateur (9), à l'aide duquel un tiroir ou similaire est
pressé peu avant d'atteindre sa position de fermeture par un accumulateur de force
agissant en position de fermeture et est tiré en position de fermeture, caractérisé en ce que l'activateur (9) et l'organe d'accouplement (7) sont réunis en une unité structurelle
(10) et sont logés sur le rail central (4) dans une position, dans laquelle l'activateur
(9) est séparé du dispositif de rentrée automatique (5) avant que l'accouplement entre
le rail central (4) et le rail de tiroir (3) ne soit désaccouplé.
2. Rail de guidage télescopique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'activateur (9) et l'organe d'accouplement (7) sont fabriqués d'un seul tenant.
3. Rail de guidage télescopique selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'activateur (9) et l'organe d'accouplement (7) sont fabriqués comme une pièce moulée
en plastique d'un seul tenant.
4. Rail de guidage télescopique selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'activateur (9) et l'organe d'accouplement (7) sont fabriqués comme une partie coulée
sous pression d'un seul tenant.
5. Rail de guidage télescopique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de rentrée automatique (5) est configuré avec un dispositif d'amortissement
(6).
6. Rail de guidage télescopique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de rentrée automatique (5) sur le côté inférieur du rail de corps (2)
est fixé sur celui-ci.
7. Rail de guidage télescopique selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le dispositif de rentrée automatique (5) avec le dispositif d'amortissement (6) sur
le côté inférieur du rail de corps (2) est fixé sur celui-ci.
8. Rail de guidage télescopique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité structurelle (10) est munie d'un tourillon (11) formé d'un seul tenant et
est logée de manière à pouvoir pivoter par le biais de ce tourillon (11) dans le rail
central (4).
9. Rail de guidage télescopique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité structurelle (10) est assurée contre tout basculement ou coincement par rapport
au rail central (4).
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