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EP 1 752 411 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.03.2011 Patentblatt 2011/13 |
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Anmeldetag: 12.05.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT |
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Priorität: |
21.07.2005 DE 202005011501 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.02.2007 Patentblatt 2007/07 |
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Patentinhaber: Liebherr-Werk Ehingen GmbH |
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89584 Ehingen/Donau (DE) |
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Erfinder: |
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- Willim, Hans-Dieter, Dipl.-Ing.
89079 Ulm-Unterweiler (DE)
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Vertreter: Thoma, Michael et al |
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Lorenz - Seidler - Gossel
Widenmayerstraße 23 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 745 528 JP-A- 2004 277 165
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JP-A- 2001 220 088
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kran mit einem Unterwagen, auf dem ein Oberwagen
um eine aufrechte Achse drehbar angeordnet ist, sowie mehreren vorzugsweise hydraulischen
Stellaggregaten zur Erzeugung von Kranbewegungen und einem am Oberwagen vorgesehenen
Kranmotor zum Antreiben der Stellaggregate, wobei der Kranmotor an einem zum Transport
vom restlichen Oberwagen demontierbaren, separat transportierbaren Oberwagenrahmenteil
gelagert ist.
[0002] Bei Großkranen ist der Transport des Krans zur Baustelle aufgrund der von der Straßenverkehrsordnung
vorgeschriebenen zulässigen Gesamtgewichte und Achslasten einerseits und der zulässigen
Fahrzeugabmessungen andererseits problematisch, so dass bereits vorgeschlagen wurde,
für den Transport des Krans besonders sperrige bzw. schwere Bauteile abzubauen und
separat zu transportieren. So können beispielsweise der Oberwagenballast oder bei
Fahrzeugkranen mit teleskopierbarem Ausleger an letzterem vorgesehene Abspannstützen
für den Transport demontiert werden. Hierbei ist es jedoch nicht möglich, beliebige
Komponenten des Krans abzubauen und separat zu transportieren, wenn an der jeweiligen
Baustelle die Montage des Krans zügig erfolgen soll. Hierzu sollte der Kran nämlich
zumindest soweit funktionstüchtig bleiben, dass er für die Montage verwendbar ist.
Insbesondere bei Fahrzeug-Großkranen sind diese gegenläufigen Anforderungen bislang
nicht in befriedigender Weise gelöst.
[0003] Aus der
EP 0745528 A2 ist ein Universalbaugerät mit einem Oberwagen und einem Unterwagen bekannt, bei dem
am Oberwagen ein Verbrennungsmotor vorgesehen ist, der hydraulische Winden-Antriebsaggregate
antreibt. Der Oberwagen ist dabei modulartig aufgebaut, so dass die einzelnen Bausteine
separat vom Oberwagen demontiert werden können.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Kran der eingangs genannten
Art zu schaffen, der Nachteile des Standes der Technik vermeidet und letzteren in
vorteilhafter Weise weiterbildet. Vorzugsweise sollen für den Transport des Krans
dessen Gewicht und ggf. seine Abmessungen deutlich reduzierbar sein, ohne die Aufbaubarkeit
des Krans an der Baustelle spürbar zu verzögern.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Kran gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0006] Um die Grundfunktionen des Krans bei der Kranmontage auch ohne den demontierten Kranmotor
nutzen zu können, ist vorgesehen, dass die für die Grundfunktionen des Krans vorgesehenen
Stellaggregate, die am Oberwagen angeordnet sind, durch eine Antriebsverbindung mit
einem Unterwagenmotor verbindbar und von letzterem antreibbar sind. Dabei ist vorteilhafterweise
nicht vorgesehen, dass diese Stellaggregate immer, also auch im regulären Kranbetrieb,
von dem Unterwagenmotor angetrieben werden, sondern dass die Stellaggregate wahlweise
von dem am Oberwagen vorgesehenen Kranmotor und dem Unterwagenmotor antreibbar sind.
[0007] Dabei ist vorgesehen, den am Oberwagen vorgesehenen Kranmotor, der üblicherweise
ein kräftiger Dieselmotor sein kann, für den Transport demontierbar anzuordnen und
ihn vom restlichen Oberwagen separat zu transportieren. Der Kranmotor ist an einem
vom restlichen Kranoberwagen demontierbaren und separat transportierbaren Oberwagenrahmenteil
gelagert. Bislang wurde davon ausgegangen, dass der Kranmotor am Oberwagen verbleiben
muss, um für den Aufbau des Krans an der Baustelle mit dem Kranmotor die Stellaggregate
antreiben zu können und den Kran entsprechend bewegen zu können. Dies ist jedoch nicht
notwendig. Durch die Demontierbarkeit des Kranmotors und dessen separaten Transport
kann das Gewicht des Oberwagens beträchtlich reduziert werden. Zudem ergibt sich ein
geringerer Raumbedarf der Drehbühne.
[0008] Insbesondere ist der Kranmotor an einem Windenrahmen gelagert, der zumindest eine
Kranwinde trägt. Dieser Windenrahmen ist zusammen mit dem daran montierten Kranmotor
und der zumindest einen Kranwinde für den Transport von dem restlichen Oberwagen des
Krans demontierbar, insbesondere abbolzbar, so dass der Windenrahmen, der Kranmotor
und die zumindest eine Kranwinde als separate Transporteinheit, beispielsweise auf
einem geeigneten LKW, verladen werden können. Die Anordnung des Kranmotors an dem
demontierbaren Windenrahmen erreicht neben der Gewichtsersparnis für den Transport
insbesondere auch eine Reduzierung des Raumbedarfs in der Drehbühne selbst.
[0009] Insbesondere können in Weiterbildung der Erfindung alle Stellaggregate am Kranoberwagen
mit Ausnahme der an dem abnehmbaren Windenrahmen angeordneten Winden-Stellaggregate
von dem Unterwagenmotor sozusagen hilfsweise angetrieben werden, wenn der eigentliche
Kranmotor am Oberwagen noch nicht angebaut ist. Insbesondere ist in Weiterbildung
der Erfindung bei einem Kran mit wippbarem Teleskopausleger vorgesehen, dass zumindest
der Wippantrieb zum Auf- und Niederwippen des Auslegers, der Teleskopierantrieb zum
Teleskopieren des Auslegers und ein Drehwerksantrieb zum Drehen des Oberwagens relativ
zum Unterwagen auch von dem Unterwagenmotor her antreibbar sind. Dies erlaubt einen
Hilfs- oder Montagebetrieb des Krans, in dem der Ausleger aufgewippt und ggf. zur
Eigenmontage weiterer Krankomponenten genutzt werden kann.
[0010] Die Stellaggregate umfassen nach einer Ausführung der Erfindung mehrere Pumpen, die
mit einem am Oberwagen angeordneten Pumpenverteilergetriebe verbunden sind, das wahlweise
mit dem am Oberwagen vorgesehenen Kranmotor oder dem Unterwagenmotor verbindbar ist.
Hierzu kann dem Pumpenverteilergetriebe eine Ventileinrichtung vorgeschaltet sein,
die einen Anschluss für den Unterwagenmotor und einen Anschluss für den Kranmotor
besitzt. Durch die Ventileinrichtung können die vorteilhafterweise hydraulischen Antriebsverbindungen
wahlweise zum Kranmotor und zum Unterwagenmotor durchgeschaltet werden.
[0011] Die Antriebsverbindung zwischen dem Unterwagenmotor und den am Oberwagen angeordneten
Stellaggregaten kann sich vorteilhafterweise durch die Drehdurchführung, insbesondere
den Drehkranz, zwischen dem Unterwagen und dem Oberwagen hindurch erstrecken.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und
zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1:
- eine schematische Seitenansicht des Oberwagens eines Krans nach einer bevorzugten
Ausführung der Erfindung, an dem ein Kranausleger wippbar angelenkt ist und ein Windenrahmen
mit daran montiertem Kranmotor angebolzt ist,
- Fig. 2:
- eine Draufsicht auf den Oberwagen des Krans aus Fig. 2, die den ange- bolzten Windenrahmen
mit den daran gelagerten Kranwinden und den Kranmotor zeigt, und
- Fig. 3:
- eine schematische Darstellung der Anordnung und Verschaltung des am Unterwagen angeordneten
Unterwagenmotors, der am Oberwagen an- geordneten Stellaggregate sowie des Kranmotors,
der an dem mit dem Oberwagen verbindbaren Windenrahmen vorgesehen ist.
[0013] Der in den Figuren 1 und 2 gezeigte Kran 1 umfasst einen Unterwagen 2, der im wesentlichen
als mehrachsiger LKW ausgebildet sein kann, sowie einen Oberwagen 3, der um eine aufrechte
Drehachse 4 auf dem Unterwagen 2 angeordnet ist.
[0014] Wie Figur 1 zeigt, ist an dem Oberwagen 3 ein Kranausleger 5 um eine liegende Wippachse
6 auf- und niederwippbar angelenkt. An dem rückwärtigen Ende des Oberwagens 3 ist
an diesem ein Windenrahmen 7 lösbar befestigt, insbesondere angebolzt, der die beiden
Kranwinden 8 und 9 trägt.
[0015] Weiterhin ist an dem Windenrahmen 7 der als Dieselmotor ausgebildete Kranmotor 10
gelagert. Wie Figur 2 zeigt, ist in der gezeichneten Ausführung der Kranmotor 10 seitlich
an dem Windenrahmen 7 neben den Kranwinden 8 und 9 angeordnet. Insofem als der Windenrahmen
7 zusammen mit dem Kranmotor 10 für den Transport durch Lösen der Bolzen 11 abgebaut
wird, wird die Transportbreite des Oberwagens nicht beeinträchtigt, andererseits vergrößert
die seitliche Anordnung des Kranmotors 10 die Oberwagenlänge und damit den notwendigen
Schwenkradius im Kranbetrieb nicht. Andere Anordnungen des Kranmotors 10 an dem Windenrahmen
7 sind jedoch grundsätzlich möglich.
[0016] Wie Figur 3 zeigt, sind an dem Oberwagen 3 diverse hydraulische Stellaggregate angeordnet,
die auf den Windenrahmen 7 und den nicht abbaubaren Teil des Oberwagens 3 verteilt
sind. Insbesondere umfassen die Stellaggregate auf dem Windenrahmen 7 die Pumpen P5
und P6, die dem Antrieb der beiden Kranwinden 8 und 9 dienen. Andererseits umfassen
die Stellaggregate auf dem nicht abbaubaren Teil des Oberwagens 3 die Pumpe P1, P2,
P3 und P4, von denen die Pumpe P1 einen Wippzylinder zum Auf- und Niederwippen des
Kranauslegers 5 antreibt, die Pumpe P2 einen Teleskopierzylinder zum Austeleskopieren
des Kranauslegers 5 antreibt, die Pumpe P3 eine Hilfswinde 12 antreibt und die Pumpe
P4 das Drehwerk zum Drehen des Oberwagens 3 antreibt. Die genannten Pumpe P1 bis P4
sind mit einem Pumpenverteilergetriebe 13 verbunden, das an dem Oberwagen 3 angeordnet
ist.
[0017] Im regulären Kranbetrieb werden sämtliche Stellaggregate, also die Pumpen P1 bis
P6, zur Erzeugung der Stellbewegungen des Krans von dem Kranmotor 10 angetrieben.
Hierzu sind die Pumpen P5 und P6 unmittelbar an dem Windenrahmen 7 mit dem Kranmotor
10 verbunden. Weiterhin ist der genannte Kranmotor 10 mit dem Pumpenverteilergetriebe
13 verbindbar, um die weiteren Pumpen P1 bis P4 anzutreiben.
[0018] Wird der Kranmotor 10 zusammen mit dem Windenrahmen 7 und den am Windenrahmen 7 gelagerten
Kranwinden 8 und 9 sowie den Pumpen P5 und P6 zum Zwecke des Transports abgebolzt
und vom Oberwagen 3 abgenommen, können die am Oberwagen 3 verbleibenden Stellaggregate,
also die Pumpen P1 bis P4 von dem Unterwagenmotor 14 angetrieben werden. Das Pumpenverteilergetriebe
13 ist durch eine Antriebsverbindung 15 durch die Drehdurchführung zwischen Unterwagen
2 und Oberwagen 3 mit dem Unterwagenmotor 14 verbunden. Um zwischen Kranmotorantrieb
und Unterwagenmotorantrieb umschalten zu können, ist dem Pumpenverteilergetriebe 13
eine Ventileinrichtung 16 vorgeschaltet, die einerseits einen Ventilanschluss A zur
Verbindung mit dem Unterwagenmotor 14 und andererseits einen Ventilanschluss B zur
Verbindung mit dem Kranmotor 10 besitzt. Schaltet die Ventileinrichtung 16 den Ventilanschluss
A frei, wird das Pumpenverteilergetriebe 13 und damit die Pumpen P1 bis P4 vom Unterwagenmotor
14 her angetrieben. Schaltet hingegen die Ventileinrichtung 16 auf den Ventilanschluss
B, kann der Kranmotor 10 am Windenrahmen 7 das Pumpenverteilergetriebe 13 und damit
die Pumpen P1 bis P4 antreiben.
[0019] Über den Unterwagenmotor 14 kann zum einen bei der Montage des Krans dieser mit verringerter
Geschwindigkeit arbeiten. Zum anderen ermöglicht der Anschluss des Unterwagenmotors
14 an die Stellaggregate am Oberwagen 3 darüber hinaus einen Notbetrieb, wenn der
Kranmotor 10 ausfallen sollte.
1. Kran mit einem Unterwagen (2), auf dem ein Oberwagen (3) um eine aufrechte Achse (4)
drehbar angeordnet ist, sowie mehreren vorzugsweise hydraulischen Stellaggregaten
(P1, P2, P3, P4, P5, P6) zur Erzeugung von Kranbewegungen und einem am Oberwagen (3)
vorgesehenen Kranmotor (10) zum Antreiben der Stellaggregate (P1, P2, P3, P4, P5,
P6), wobei der Kranmotor (10) an einem zum Transport vom restlichen Oberwagen demontierbaren,
separat transportierbaren Oberwagenrahmenteil (7) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Stellaggregate (P1, P2, P3, P4), die am Oberwagen (3) angeordnet
sind, durch eine Antriebsverbindung (15) mit einem Unterwagenmotor (14) verbindbar
und von letzterem antreibbar ist.
2. Kran nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Kranmotor (10) an einem Windenrahmen
(7) gelagert ist, der zumindest eine Kranwinde (8, 9) trägt, und/oder der Kranmotor
(10), der Windenrahmen (7) und die zumindest eine Kranwinde (8, 9) als Transporteinheit
vom restlichen Oberwagen (3) demontierbar und separat transportierbar sind.
3. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest eines der Stellaggregate
(P1, P2, P3, P4), die am Oberwagen (3) angeordnet sind, wahlweise von dem am Oberwagen
(3) vorgesehenen Kranmotor (10) und dem Unterwagenmotor (14) antreibbar ist.
4. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Antriebsverbindung (15) zwischen
dem Unterwagenmotor (14) und den am Oberwagen (3) angeordneten Stellaggregaten (P1,
P2, P3, P4) sich durch die Drehdurchführung zwischen dem Oberwagen (3) und dem Unterwagen
(2) erstreckt.
5. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Antriebsverbindung (15) zwischen
dem Unterwagenmotor (14) und den am Oberwagen (3) angeordneten Stellaggregaten (P1,
P2, P3, P4) hydraulisch ausgebildet ist.
6. Kran nach Anspruch 5, wobei den am Oberwagen (3) angeordneten Stellantriebe (P1, P2,
P3, P4) eine Ventileinrichtung (16) vorgeschaltet ist, durch die die Stellantriebe
(P1, P2, P3, P4) wahlweise mit dem Unterwagenmotor (14) und dem Kranmotor (10) verbindbar
sind.
7. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stellaggregate mehrere Pumpen
(P1, P2, P3, P4) umfassen, die mit einem am Oberwagen angeordneten Pumpenverteilergetriebe
(13) verbunden sind, und wobei das Pumpenverteilergetriebe (13) wahlweise mit dem
Kranmotor (10) oder dem Unterwagenmotor (14) verbindbar ist.
8. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei alle Stellaggregate (P1, P2, P3,
P4) mit Ausnahme der am abnehmbaren Windenrahmen (7) angeordneten Winden-Stellaggregate
(P5, P6) von dem Unterwagenmotor (14) antreibbar sind, insbesondere ein Wippantrieb,
ein Teleskopierantrieb und ein Drehwerksantrieb von dem Unterwagenmotor (14) her antreibbar
sind.
1. A crane having an undercarriage (2) on which a superstructure (3) is arranged rotatably
about an upright axis (4) and having a plurality of preferably hydraulic positioning
units (P1, P2, P3, P4, P5, P6) for generating crane movements and having a crane motor
(10) provided at the superstructure (3) for driving the positioning units (P1, P2,
P3, P4, P5, P6), wherein the crane motor (10) is seated at a superstructure frame
part (7) which can be disassembled from the remaining superstructure for transport
and which can be transported separately, characterised in that at least one of the positioning units (P1, P2, P3, P4) which are arranged at the
superstructure (3) can be connected by a drive connection (15) to an undercarriage
motor (14) and can be driven by the latter.
2. A crane in accordance with the preceding claim, wherein the crane motor (10) is seated
at a winch frame (7) which carries at least one crane winch (8, 9); and/or wherein
the crane motor (10), the winch frame (7) and the at least one crane winch (8, 9)
can be disassembled from the remaining superstructure (3) as a transport unit and
can be transported separately.
3. A crane in accordance with one of the preceding claims, wherein at least one of the
positioning units (P1, P2, P3, P4) which are arranged at the superstructure (3) can
selectively be driven by the crane motor (10) provided at the superstructure (3) and
by the undercarriage motor (14).
4. A crane in accordance with one of the preceding claims, wherein the drive connection
(15) between the undercarriage motor (14) and the positioning units (P1, P2, P3, P4)
arranged at the superstructure (3) extends through the rotary union between the superstructure
(3) and the undercarriage (2).
5. A crane in accordance with one of the preceding claims, wherein the drive connection
(15) between the undercarriage motor (14) and the positioning units (P1, P2, P3, P4)
arranged at the superstructure (3) is of hydraulic design.
6. A crane in accordance with claim 5, wherein a valve device (16) is connected before
the positioning drives (P1, P2, P3, P4) arranged at the superstructure (3) and the
positioning drives (P1, P2, P3, P4) can selectively be connected by it to the undercarriage
motor (14 and to the crane motor (10).
7. A crane in accordance with one of the preceding claims, wherein the positioning units
include a plurality of pumps (P1, P2, P3, P4) which are connected to a pump transfer
case (13) arranged at the superstructure; and wherein the pump transfer case (13)
can selectively be connected to the crane motor (10) or to the undercarriage motor
(14).
8. A crane in accordance with one of the preceding claims, wherein all the positioning
units (P1, P2, P3, P4), with the exception of the winch positioning units (P5, P6)
arranged at the removable winch frame (7) can be driven by the undercarriage motor
(14), in particular a luffing drive, a telescoping drive and a slewing gear drive
can be driven from the undercarriage motor (14).
1. Grue avec un châssis inférieur (2), sur lequel un châssis tournant (3) est disposé
de manière pivotante autour d'un axe droit (4), ainsi que plusieurs unités de réglage
(P1, P2, P3, P4, P5, P6) de préférence hydraulique destinées à générer des mouvements
de grue et un moteur de grue (10) prévu sur le châssis tournant (3) pour l'entraînement
des unités de réglage (P1, P2, P3, P4, P5, P6), le moteur de grue (10) étant tourné
sur paliers sur un élément de cadre du châssis tournant (7) démontable pour le transport
du châssis tournant restant et transportable séparément, caractérisée en ce que, au moins l'une des unités de réglage (P1, P2, P3, P4), qui sont disposées sur le
châssis tournant (3), est raccordable par un raccord d'entraînement (15) avec un moteur
de châssis inférieur (14) et entraînable par ce dernier.
2. Grue selon la revendication précédente, le moteur de grue (10) étant tourné sur paliers
sur un cadre de treuil (7), qui porte au moins un treuil de grue (8, 9), et/ou le
moteur de grue (10), le cadre de treuil (7) et au moins l'un des treuils de grue (8,
9) étant démontable du châssis tournant (3) restant comme unité de transport et transportable
séparément.
3. Grue selon une quelconque des revendications précédentes, au moins une des unités
de réglage (P1, P2, P3, P4), qui sont disposées sur le châssis tournant (3) étant
entraînable au choix par le moteur de grue (10) prévu sur le châssis tournant (3)
et par le moteur de châssis inférieur (14).
4. Grue selon une quelconque des revendications précédentes, le raccord d'entraînement
(15) entre le moteur de châssis inférieur (14) et les unités de réglage (P1, P2, P3,
P4) disposées sur le châssis tournant (3) s'étendant à travers le passage tournant
entre le châssis tournant (3) et le châssis inférieur (2).
5. Grue selon une quelconque des revendications précédentes, le raccord d'entraînement
(15) entre le moteur de châssis inférieur (14) et les unités de réglage (P1, P2, P3,
P4) disposées sur le châssis tournant (3) ayant une configuration hydraulique.
6. Grue selon la revendication 5, un dispositif à soupape (16) étant placé en amont des
unités de réglage (P1, P2, P3, P4) disposées sur le châssis tournant (3), par lequel
les unités de réglage (P1, P2, P3, P4) sont raccordables au choix avec le moteur de
châssis inférieur (14) et le moteur de grue (10).
7. Grue selon une quelconque des revendications précédentes, les unités de réglage comprenant
plusieurs pompes (P1, P2, P3, P4), qui sont raccordées avec une transmission de prise
de force de la pompe (13) disposée sur le châssis tournant et la transmission de prise
de force de la pompe (13) étant raccordable au choix avec le moteur de grue (10) ou
le moteur de châssis inférieur (14).
8. Grue selon une quelconque des revendications précédentes, toutes les unités de réglage
(P1, P2, P3, P4) à l'exception des unités de réglage à treuil (P5, P6) disposées sur
le cadre de treuil (7) amovible étant entraînables par le moteur de châssis inférieur
(14), notamment un entraînement à bascule, un entraînement télescopique et un entraînement
à dispositif de rotation étant entraînables à partir du moteur de châssis inférieur
(14).


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