(19)
(11) EP 1 752 411 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
30.03.2011  Patentblatt  2011/13

(21) Anmeldenummer: 06009837.3

(22) Anmeldetag:  12.05.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B66C 23/62(2006.01)

(54)

Kran

Crane

Grue


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR IT

(30) Priorität: 21.07.2005 DE 202005011501 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
14.02.2007  Patentblatt  2007/07

(73) Patentinhaber: Liebherr-Werk Ehingen GmbH
89584 Ehingen/Donau (DE)

(72) Erfinder:
  • Willim, Hans-Dieter, Dipl.-Ing.
    89079 Ulm-Unterweiler (DE)

(74) Vertreter: Thoma, Michael et al
Lorenz - Seidler - Gossel Widenmayerstraße 23
80538 München
80538 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 745 528
JP-A- 2004 277 165
JP-A- 2001 220 088
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kran mit einem Unterwagen, auf dem ein Oberwagen um eine aufrechte Achse drehbar angeordnet ist, sowie mehreren vorzugsweise hydraulischen Stellaggregaten zur Erzeugung von Kranbewegungen und einem am Oberwagen vorgesehenen Kranmotor zum Antreiben der Stellaggregate, wobei der Kranmotor an einem zum Transport vom restlichen Oberwagen demontierbaren, separat transportierbaren Oberwagenrahmenteil gelagert ist.

    [0002] Bei Großkranen ist der Transport des Krans zur Baustelle aufgrund der von der Straßenverkehrsordnung vorgeschriebenen zulässigen Gesamtgewichte und Achslasten einerseits und der zulässigen Fahrzeugabmessungen andererseits problematisch, so dass bereits vorgeschlagen wurde, für den Transport des Krans besonders sperrige bzw. schwere Bauteile abzubauen und separat zu transportieren. So können beispielsweise der Oberwagenballast oder bei Fahrzeugkranen mit teleskopierbarem Ausleger an letzterem vorgesehene Abspannstützen für den Transport demontiert werden. Hierbei ist es jedoch nicht möglich, beliebige Komponenten des Krans abzubauen und separat zu transportieren, wenn an der jeweiligen Baustelle die Montage des Krans zügig erfolgen soll. Hierzu sollte der Kran nämlich zumindest soweit funktionstüchtig bleiben, dass er für die Montage verwendbar ist. Insbesondere bei Fahrzeug-Großkranen sind diese gegenläufigen Anforderungen bislang nicht in befriedigender Weise gelöst.

    [0003] Aus der EP 0745528 A2 ist ein Universalbaugerät mit einem Oberwagen und einem Unterwagen bekannt, bei dem am Oberwagen ein Verbrennungsmotor vorgesehen ist, der hydraulische Winden-Antriebsaggregate antreibt. Der Oberwagen ist dabei modulartig aufgebaut, so dass die einzelnen Bausteine separat vom Oberwagen demontiert werden können.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Kran der eingangs genannten Art zu schaffen, der Nachteile des Standes der Technik vermeidet und letzteren in vorteilhafter Weise weiterbildet. Vorzugsweise sollen für den Transport des Krans dessen Gewicht und ggf. seine Abmessungen deutlich reduzierbar sein, ohne die Aufbaubarkeit des Krans an der Baustelle spürbar zu verzögern.

    [0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Kran gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

    [0006] Um die Grundfunktionen des Krans bei der Kranmontage auch ohne den demontierten Kranmotor nutzen zu können, ist vorgesehen, dass die für die Grundfunktionen des Krans vorgesehenen Stellaggregate, die am Oberwagen angeordnet sind, durch eine Antriebsverbindung mit einem Unterwagenmotor verbindbar und von letzterem antreibbar sind. Dabei ist vorteilhafterweise nicht vorgesehen, dass diese Stellaggregate immer, also auch im regulären Kranbetrieb, von dem Unterwagenmotor angetrieben werden, sondern dass die Stellaggregate wahlweise von dem am Oberwagen vorgesehenen Kranmotor und dem Unterwagenmotor antreibbar sind.

    [0007] Dabei ist vorgesehen, den am Oberwagen vorgesehenen Kranmotor, der üblicherweise ein kräftiger Dieselmotor sein kann, für den Transport demontierbar anzuordnen und ihn vom restlichen Oberwagen separat zu transportieren. Der Kranmotor ist an einem vom restlichen Kranoberwagen demontierbaren und separat transportierbaren Oberwagenrahmenteil gelagert. Bislang wurde davon ausgegangen, dass der Kranmotor am Oberwagen verbleiben muss, um für den Aufbau des Krans an der Baustelle mit dem Kranmotor die Stellaggregate antreiben zu können und den Kran entsprechend bewegen zu können. Dies ist jedoch nicht notwendig. Durch die Demontierbarkeit des Kranmotors und dessen separaten Transport kann das Gewicht des Oberwagens beträchtlich reduziert werden. Zudem ergibt sich ein geringerer Raumbedarf der Drehbühne.

    [0008] Insbesondere ist der Kranmotor an einem Windenrahmen gelagert, der zumindest eine Kranwinde trägt. Dieser Windenrahmen ist zusammen mit dem daran montierten Kranmotor und der zumindest einen Kranwinde für den Transport von dem restlichen Oberwagen des Krans demontierbar, insbesondere abbolzbar, so dass der Windenrahmen, der Kranmotor und die zumindest eine Kranwinde als separate Transporteinheit, beispielsweise auf einem geeigneten LKW, verladen werden können. Die Anordnung des Kranmotors an dem demontierbaren Windenrahmen erreicht neben der Gewichtsersparnis für den Transport insbesondere auch eine Reduzierung des Raumbedarfs in der Drehbühne selbst.

    [0009] Insbesondere können in Weiterbildung der Erfindung alle Stellaggregate am Kranoberwagen mit Ausnahme der an dem abnehmbaren Windenrahmen angeordneten Winden-Stellaggregate von dem Unterwagenmotor sozusagen hilfsweise angetrieben werden, wenn der eigentliche Kranmotor am Oberwagen noch nicht angebaut ist. Insbesondere ist in Weiterbildung der Erfindung bei einem Kran mit wippbarem Teleskopausleger vorgesehen, dass zumindest der Wippantrieb zum Auf- und Niederwippen des Auslegers, der Teleskopierantrieb zum Teleskopieren des Auslegers und ein Drehwerksantrieb zum Drehen des Oberwagens relativ zum Unterwagen auch von dem Unterwagenmotor her antreibbar sind. Dies erlaubt einen Hilfs- oder Montagebetrieb des Krans, in dem der Ausleger aufgewippt und ggf. zur Eigenmontage weiterer Krankomponenten genutzt werden kann.

    [0010] Die Stellaggregate umfassen nach einer Ausführung der Erfindung mehrere Pumpen, die mit einem am Oberwagen angeordneten Pumpenverteilergetriebe verbunden sind, das wahlweise mit dem am Oberwagen vorgesehenen Kranmotor oder dem Unterwagenmotor verbindbar ist. Hierzu kann dem Pumpenverteilergetriebe eine Ventileinrichtung vorgeschaltet sein, die einen Anschluss für den Unterwagenmotor und einen Anschluss für den Kranmotor besitzt. Durch die Ventileinrichtung können die vorteilhafterweise hydraulischen Antriebsverbindungen wahlweise zum Kranmotor und zum Unterwagenmotor durchgeschaltet werden.

    [0011] Die Antriebsverbindung zwischen dem Unterwagenmotor und den am Oberwagen angeordneten Stellaggregaten kann sich vorteilhafterweise durch die Drehdurchführung, insbesondere den Drehkranz, zwischen dem Unterwagen und dem Oberwagen hindurch erstrecken.

    [0012] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
    Fig. 1:
    eine schematische Seitenansicht des Oberwagens eines Krans nach einer bevorzugten Ausführung der Erfindung, an dem ein Kranausleger wippbar angelenkt ist und ein Windenrahmen mit daran montiertem Kranmotor angebolzt ist,
    Fig. 2:
    eine Draufsicht auf den Oberwagen des Krans aus Fig. 2, die den ange- bolzten Windenrahmen mit den daran gelagerten Kranwinden und den Kranmotor zeigt, und
    Fig. 3:
    eine schematische Darstellung der Anordnung und Verschaltung des am Unterwagen angeordneten Unterwagenmotors, der am Oberwagen an- geordneten Stellaggregate sowie des Kranmotors, der an dem mit dem Oberwagen verbindbaren Windenrahmen vorgesehen ist.


    [0013] Der in den Figuren 1 und 2 gezeigte Kran 1 umfasst einen Unterwagen 2, der im wesentlichen als mehrachsiger LKW ausgebildet sein kann, sowie einen Oberwagen 3, der um eine aufrechte Drehachse 4 auf dem Unterwagen 2 angeordnet ist.

    [0014] Wie Figur 1 zeigt, ist an dem Oberwagen 3 ein Kranausleger 5 um eine liegende Wippachse 6 auf- und niederwippbar angelenkt. An dem rückwärtigen Ende des Oberwagens 3 ist an diesem ein Windenrahmen 7 lösbar befestigt, insbesondere angebolzt, der die beiden Kranwinden 8 und 9 trägt.

    [0015] Weiterhin ist an dem Windenrahmen 7 der als Dieselmotor ausgebildete Kranmotor 10 gelagert. Wie Figur 2 zeigt, ist in der gezeichneten Ausführung der Kranmotor 10 seitlich an dem Windenrahmen 7 neben den Kranwinden 8 und 9 angeordnet. Insofem als der Windenrahmen 7 zusammen mit dem Kranmotor 10 für den Transport durch Lösen der Bolzen 11 abgebaut wird, wird die Transportbreite des Oberwagens nicht beeinträchtigt, andererseits vergrößert die seitliche Anordnung des Kranmotors 10 die Oberwagenlänge und damit den notwendigen Schwenkradius im Kranbetrieb nicht. Andere Anordnungen des Kranmotors 10 an dem Windenrahmen 7 sind jedoch grundsätzlich möglich.

    [0016] Wie Figur 3 zeigt, sind an dem Oberwagen 3 diverse hydraulische Stellaggregate angeordnet, die auf den Windenrahmen 7 und den nicht abbaubaren Teil des Oberwagens 3 verteilt sind. Insbesondere umfassen die Stellaggregate auf dem Windenrahmen 7 die Pumpen P5 und P6, die dem Antrieb der beiden Kranwinden 8 und 9 dienen. Andererseits umfassen die Stellaggregate auf dem nicht abbaubaren Teil des Oberwagens 3 die Pumpe P1, P2, P3 und P4, von denen die Pumpe P1 einen Wippzylinder zum Auf- und Niederwippen des Kranauslegers 5 antreibt, die Pumpe P2 einen Teleskopierzylinder zum Austeleskopieren des Kranauslegers 5 antreibt, die Pumpe P3 eine Hilfswinde 12 antreibt und die Pumpe P4 das Drehwerk zum Drehen des Oberwagens 3 antreibt. Die genannten Pumpe P1 bis P4 sind mit einem Pumpenverteilergetriebe 13 verbunden, das an dem Oberwagen 3 angeordnet ist.

    [0017] Im regulären Kranbetrieb werden sämtliche Stellaggregate, also die Pumpen P1 bis P6, zur Erzeugung der Stellbewegungen des Krans von dem Kranmotor 10 angetrieben. Hierzu sind die Pumpen P5 und P6 unmittelbar an dem Windenrahmen 7 mit dem Kranmotor 10 verbunden. Weiterhin ist der genannte Kranmotor 10 mit dem Pumpenverteilergetriebe 13 verbindbar, um die weiteren Pumpen P1 bis P4 anzutreiben.

    [0018] Wird der Kranmotor 10 zusammen mit dem Windenrahmen 7 und den am Windenrahmen 7 gelagerten Kranwinden 8 und 9 sowie den Pumpen P5 und P6 zum Zwecke des Transports abgebolzt und vom Oberwagen 3 abgenommen, können die am Oberwagen 3 verbleibenden Stellaggregate, also die Pumpen P1 bis P4 von dem Unterwagenmotor 14 angetrieben werden. Das Pumpenverteilergetriebe 13 ist durch eine Antriebsverbindung 15 durch die Drehdurchführung zwischen Unterwagen 2 und Oberwagen 3 mit dem Unterwagenmotor 14 verbunden. Um zwischen Kranmotorantrieb und Unterwagenmotorantrieb umschalten zu können, ist dem Pumpenverteilergetriebe 13 eine Ventileinrichtung 16 vorgeschaltet, die einerseits einen Ventilanschluss A zur Verbindung mit dem Unterwagenmotor 14 und andererseits einen Ventilanschluss B zur Verbindung mit dem Kranmotor 10 besitzt. Schaltet die Ventileinrichtung 16 den Ventilanschluss A frei, wird das Pumpenverteilergetriebe 13 und damit die Pumpen P1 bis P4 vom Unterwagenmotor 14 her angetrieben. Schaltet hingegen die Ventileinrichtung 16 auf den Ventilanschluss B, kann der Kranmotor 10 am Windenrahmen 7 das Pumpenverteilergetriebe 13 und damit die Pumpen P1 bis P4 antreiben.

    [0019] Über den Unterwagenmotor 14 kann zum einen bei der Montage des Krans dieser mit verringerter Geschwindigkeit arbeiten. Zum anderen ermöglicht der Anschluss des Unterwagenmotors 14 an die Stellaggregate am Oberwagen 3 darüber hinaus einen Notbetrieb, wenn der Kranmotor 10 ausfallen sollte.


    Ansprüche

    1. Kran mit einem Unterwagen (2), auf dem ein Oberwagen (3) um eine aufrechte Achse (4) drehbar angeordnet ist, sowie mehreren vorzugsweise hydraulischen Stellaggregaten (P1, P2, P3, P4, P5, P6) zur Erzeugung von Kranbewegungen und einem am Oberwagen (3) vorgesehenen Kranmotor (10) zum Antreiben der Stellaggregate (P1, P2, P3, P4, P5, P6), wobei der Kranmotor (10) an einem zum Transport vom restlichen Oberwagen demontierbaren, separat transportierbaren Oberwagenrahmenteil (7) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Stellaggregate (P1, P2, P3, P4), die am Oberwagen (3) angeordnet sind, durch eine Antriebsverbindung (15) mit einem Unterwagenmotor (14) verbindbar und von letzterem antreibbar ist.
     
    2. Kran nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Kranmotor (10) an einem Windenrahmen (7) gelagert ist, der zumindest eine Kranwinde (8, 9) trägt, und/oder der Kranmotor (10), der Windenrahmen (7) und die zumindest eine Kranwinde (8, 9) als Transporteinheit vom restlichen Oberwagen (3) demontierbar und separat transportierbar sind.
     
    3. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest eines der Stellaggregate (P1, P2, P3, P4), die am Oberwagen (3) angeordnet sind, wahlweise von dem am Oberwagen (3) vorgesehenen Kranmotor (10) und dem Unterwagenmotor (14) antreibbar ist.
     
    4. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Antriebsverbindung (15) zwischen dem Unterwagenmotor (14) und den am Oberwagen (3) angeordneten Stellaggregaten (P1, P2, P3, P4) sich durch die Drehdurchführung zwischen dem Oberwagen (3) und dem Unterwagen (2) erstreckt.
     
    5. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Antriebsverbindung (15) zwischen dem Unterwagenmotor (14) und den am Oberwagen (3) angeordneten Stellaggregaten (P1, P2, P3, P4) hydraulisch ausgebildet ist.
     
    6. Kran nach Anspruch 5, wobei den am Oberwagen (3) angeordneten Stellantriebe (P1, P2, P3, P4) eine Ventileinrichtung (16) vorgeschaltet ist, durch die die Stellantriebe (P1, P2, P3, P4) wahlweise mit dem Unterwagenmotor (14) und dem Kranmotor (10) verbindbar sind.
     
    7. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stellaggregate mehrere Pumpen (P1, P2, P3, P4) umfassen, die mit einem am Oberwagen angeordneten Pumpenverteilergetriebe (13) verbunden sind, und wobei das Pumpenverteilergetriebe (13) wahlweise mit dem Kranmotor (10) oder dem Unterwagenmotor (14) verbindbar ist.
     
    8. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei alle Stellaggregate (P1, P2, P3, P4) mit Ausnahme der am abnehmbaren Windenrahmen (7) angeordneten Winden-Stellaggregate (P5, P6) von dem Unterwagenmotor (14) antreibbar sind, insbesondere ein Wippantrieb, ein Teleskopierantrieb und ein Drehwerksantrieb von dem Unterwagenmotor (14) her antreibbar sind.
     


    Claims

    1. A crane having an undercarriage (2) on which a superstructure (3) is arranged rotatably about an upright axis (4) and having a plurality of preferably hydraulic positioning units (P1, P2, P3, P4, P5, P6) for generating crane movements and having a crane motor (10) provided at the superstructure (3) for driving the positioning units (P1, P2, P3, P4, P5, P6), wherein the crane motor (10) is seated at a superstructure frame part (7) which can be disassembled from the remaining superstructure for transport and which can be transported separately, characterised in that at least one of the positioning units (P1, P2, P3, P4) which are arranged at the superstructure (3) can be connected by a drive connection (15) to an undercarriage motor (14) and can be driven by the latter.
     
    2. A crane in accordance with the preceding claim, wherein the crane motor (10) is seated at a winch frame (7) which carries at least one crane winch (8, 9); and/or wherein the crane motor (10), the winch frame (7) and the at least one crane winch (8, 9) can be disassembled from the remaining superstructure (3) as a transport unit and can be transported separately.
     
    3. A crane in accordance with one of the preceding claims, wherein at least one of the positioning units (P1, P2, P3, P4) which are arranged at the superstructure (3) can selectively be driven by the crane motor (10) provided at the superstructure (3) and by the undercarriage motor (14).
     
    4. A crane in accordance with one of the preceding claims, wherein the drive connection (15) between the undercarriage motor (14) and the positioning units (P1, P2, P3, P4) arranged at the superstructure (3) extends through the rotary union between the superstructure (3) and the undercarriage (2).
     
    5. A crane in accordance with one of the preceding claims, wherein the drive connection (15) between the undercarriage motor (14) and the positioning units (P1, P2, P3, P4) arranged at the superstructure (3) is of hydraulic design.
     
    6. A crane in accordance with claim 5, wherein a valve device (16) is connected before the positioning drives (P1, P2, P3, P4) arranged at the superstructure (3) and the positioning drives (P1, P2, P3, P4) can selectively be connected by it to the undercarriage motor (14 and to the crane motor (10).
     
    7. A crane in accordance with one of the preceding claims, wherein the positioning units include a plurality of pumps (P1, P2, P3, P4) which are connected to a pump transfer case (13) arranged at the superstructure; and wherein the pump transfer case (13) can selectively be connected to the crane motor (10) or to the undercarriage motor (14).
     
    8. A crane in accordance with one of the preceding claims, wherein all the positioning units (P1, P2, P3, P4), with the exception of the winch positioning units (P5, P6) arranged at the removable winch frame (7) can be driven by the undercarriage motor (14), in particular a luffing drive, a telescoping drive and a slewing gear drive can be driven from the undercarriage motor (14).
     


    Revendications

    1. Grue avec un châssis inférieur (2), sur lequel un châssis tournant (3) est disposé de manière pivotante autour d'un axe droit (4), ainsi que plusieurs unités de réglage (P1, P2, P3, P4, P5, P6) de préférence hydraulique destinées à générer des mouvements de grue et un moteur de grue (10) prévu sur le châssis tournant (3) pour l'entraînement des unités de réglage (P1, P2, P3, P4, P5, P6), le moteur de grue (10) étant tourné sur paliers sur un élément de cadre du châssis tournant (7) démontable pour le transport du châssis tournant restant et transportable séparément, caractérisée en ce que, au moins l'une des unités de réglage (P1, P2, P3, P4), qui sont disposées sur le châssis tournant (3), est raccordable par un raccord d'entraînement (15) avec un moteur de châssis inférieur (14) et entraînable par ce dernier.
     
    2. Grue selon la revendication précédente, le moteur de grue (10) étant tourné sur paliers sur un cadre de treuil (7), qui porte au moins un treuil de grue (8, 9), et/ou le moteur de grue (10), le cadre de treuil (7) et au moins l'un des treuils de grue (8, 9) étant démontable du châssis tournant (3) restant comme unité de transport et transportable séparément.
     
    3. Grue selon une quelconque des revendications précédentes, au moins une des unités de réglage (P1, P2, P3, P4), qui sont disposées sur le châssis tournant (3) étant entraînable au choix par le moteur de grue (10) prévu sur le châssis tournant (3) et par le moteur de châssis inférieur (14).
     
    4. Grue selon une quelconque des revendications précédentes, le raccord d'entraînement (15) entre le moteur de châssis inférieur (14) et les unités de réglage (P1, P2, P3, P4) disposées sur le châssis tournant (3) s'étendant à travers le passage tournant entre le châssis tournant (3) et le châssis inférieur (2).
     
    5. Grue selon une quelconque des revendications précédentes, le raccord d'entraînement (15) entre le moteur de châssis inférieur (14) et les unités de réglage (P1, P2, P3, P4) disposées sur le châssis tournant (3) ayant une configuration hydraulique.
     
    6. Grue selon la revendication 5, un dispositif à soupape (16) étant placé en amont des unités de réglage (P1, P2, P3, P4) disposées sur le châssis tournant (3), par lequel les unités de réglage (P1, P2, P3, P4) sont raccordables au choix avec le moteur de châssis inférieur (14) et le moteur de grue (10).
     
    7. Grue selon une quelconque des revendications précédentes, les unités de réglage comprenant plusieurs pompes (P1, P2, P3, P4), qui sont raccordées avec une transmission de prise de force de la pompe (13) disposée sur le châssis tournant et la transmission de prise de force de la pompe (13) étant raccordable au choix avec le moteur de grue (10) ou le moteur de châssis inférieur (14).
     
    8. Grue selon une quelconque des revendications précédentes, toutes les unités de réglage (P1, P2, P3, P4) à l'exception des unités de réglage à treuil (P5, P6) disposées sur le cadre de treuil (7) amovible étant entraînables par le moteur de châssis inférieur (14), notamment un entraînement à bascule, un entraînement télescopique et un entraînement à dispositif de rotation étant entraînables à partir du moteur de châssis inférieur (14).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente