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EP 2 126 507 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.03.2011 Patentblatt 2011/13 |
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Anmeldetag: 29.11.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2007/000538 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/106697 (12.09.2008 Gazette 2008/37) |
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GEWEHRGEHÄUSE
RIFLE BODY
BOÎTIER DE FUSIL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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HR |
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Priorität: |
02.03.2007 AT 13007 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.12.2009 Patentblatt 2009/49 |
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Patentinhaber: Steyr Mannlicher Holding GmbH |
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4442 Kleinraming (AT) |
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Erfinder: |
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- MÜLLER, Hans, Georg
A-4300 St. Valentin (AT)
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Vertreter: Weiser, Andreas |
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Patentanwalt
Kopfgasse 7 1130 Wien 1130 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 191 311 681 US-A1- 2005 279 004
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US-A- 4 315 379
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gewehrgehäuse mit einem Grundträger zur
Verankerung eines Schafts und eines Laufs.
[0002] Die Erfindung setzt sich zum Ziel, die Befestigung von Abdeck- und Zubehörteilen
an einem solchen Gehäuse zu erleichtern. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch
erreicht, daß der Grundträger auf zumindest einer Seite mit dem ersten Teil zumindest
einer Druckknopfverbindung zur lösbaren Verankerung von mit dem zweiten Teil dieser
Druckknopfverbindung ausgestatteten Elementen versehen ist.
[0003] Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die auf dem Gebiet der Bekleidungstechnik
an sich bekannten Druckknopfverbindungen in überraschend einfacher und praxistauglicher
Weise auch zum Aufbau und zur Erweiterung von Gewehrgehäusen ohne Sicherheitseinbußen
verwendet werden können. Der Einsatz handelsüblicher Druckknopfverbindungen ermöglicht
beträchtliche Kosteneinsparungen in der Fertigung und es hat sich gezeigt, daß damit
auch Gewehrzubehörteile einfach und stabil verankert werden können.
[0004] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt das Gewehrgehäuse zwei
Elemente in Form von Seitenplatten, die jeweils auf einer Seite des Grundträgers über
zumindest zwei genannte Druckknopfverbindungen verankert sind. Dadurch ergibt sich
ein Gewehrgehäuse mit äußerst einfach, rasch und sicher montierbaren und auswechselbaren
Seitenplatten, sodaß beliebige Materialverbundkonstruktionen wie Metall/Metall, Metall/Kunststoff,
Kunststoff/Kunststoff, Kunststoff/Holz, Metall/Holz usw. für den Grundkörper und die
Seitenplatten eingesetzt werden können.
[0005] Werden die Seitenplatten aus Kunststoff gefertigt, ist es besonders günstig, wenn
die zweiten Teile der Druckknopfverbindungen teilweise in den Grundstoff eingebettet
sind, beispielsweise durch Kunststoffumspritzen bei der Fertigung.
[0006] Besonders vorteilhaft ist es, wenn gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung der
erste Teil der Druckknopfverbindung durch Vernieten mit dem Grundträger verbunden
ist. Alternativ kann der Grundträger aus Kunststoff gefertigt und der erste Teil der
Druckknopfverbindung teilweise in den Kunststoff eingebettet sein. Beide Varianten
sind sehr einfach und kostengünstig herstellbar.
[0007] In jedem Fall ist es besonders-günstig, wenn das Gewehrgehäuse gemäß einem weiteren
Merkmal der Erfindung Elemente in Form von Ersatzpatronenhaltern, Zielgeräten oder
Tarnmitteln umfaßt, die über die genannte(n) Druckknopfverbindung(en) lösbar verankert
sind.
[0008] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der beigeschlossenen Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Fig. 1 der Zeichnung zeigt das Gewehrgehäuse
der Erfindung in einer gesprengten Perspektivansicht.
[0009] In Fig. 1 ist ein langgestrecktes Gewehrgehäuse 1 gezeigt, das einen Grundkörper
2 und zwei Seitenplatten 3 umfaßt. Der Grundkörper 2 weist an seinem einen Ende eine
Verankerung 4 für einen Schaft und an seinem anderen Ende eine Verankerung 5 für einen
Lauf auf. Die Schaftverankerung 4 ist im gezeigten Beispiel ein Fortsatz und zum Einführen
in eine entsprechende Schaftaufnahme bestimmt, und die Laufverankerung 5 ist im gezeigten
Beispiel eine Aufnahme für die Laufwurzel und/oder einen entsprechenden Vorderschaft.
Der Grundträger 2 enthält ferner eine zentrale Aufnahme 6 für einen Verschluß und
eine Abzugseinrichtung.
[0010] Die Seitenplatten 3 decken den Grundkörper 2 auf seinen beiden Seiten ab und sind
jeweils über zwei Druckknopfverbindungen 7, 8 lösbar am Grundkörper 2 verankert. Jede
Druckknopfverbindung 7, 8 umfaßt einen ersten Teil 7, der am Grundträger 2 ausgebildet
ist, und einen zweiten dazu komplementären Teil 8, welcher an der jeweiligen Seitenplatte
3 ausgebildet ist.
[0011] Die Druckknopfverbindungen 7, 8 sind von herkömmlicher in der Technik bekannter Art,
wie sie beispielsweise in der Bekleidungsindustrie verwendet werden. Sie umfassen
jeweils - wie dem Fachmann bekannt - einen Kopf, der in einer hinterschnittenen oder
mit einem Sprengring ausgestatteten Vertiefung mit Schnappsitz verrastbar ist.
[0012] Der erste und der zweite Teil 7, 8 sind bevorzugt aus Metall gefertigt. Bevorzugt
wird der als Kopf ausgebildete erste Teil 7 durch Vernieten an Grundträger 2 befestigt
und der als Vertiefung ausgebildete zweite Teil 8 während der Kunststoffertigung der
Seitenplatte 3 in diese teilweise eingebettet, z.B. durch Umspritzen.
[0013] Alternative Ausführungsformen sind möglich, wonach z.B. der als Kopf ausgebildete
Teil der Druckkopfverbindung 7, 8 an der Seitenplatte und der als Vertiefung ausgebildete
Teil am Grundträger angeordnet ist; eine oder mehr als zwei Druckknopfverbindungen
7, 8 vorhanden sind, usw.
[0014] Anstelle von Seitenplatten 3 können mit Hilfe der Druckknopfverbindungen 7, 8 auch
andere Arten von Elementen am Grundträger 2 verankert werden, z.B. Ersatzpatronenhalter,
Zielgeräte und/oder Tarnmittel. Das vorgestellte Gewehrgehäuse umfaßt daher auch alle
Varianten, bei denen an Stelle oder zusätzlich zu den Seitenplatten 3 derartige Elemente
über Druckknopfverbindungen 7, 8 lösbar verankert sind.
[0015] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern
umfaßt alle Varianten und Modifikationen, die in den Rahmen der angeschlossenen Ansprüche
fallen.
1. Gewehrgehäuse (1) mit einem Grundträger (2) zur Verankerung eines Schafts, eines Laufs
und weiterer Elementen (3), dadurch gekennzeichnet, daß der Grundträger (2) auf zumindest einer Seite mit dem ersten Teil (7) zumindest einer
Druckknopfverbindung (7, 8) zur lösbaren Verankerung von mit dem zweiten Teil (8)
dieser Druckknopfverbindung (7, 8) ausgestatteten Elementen (3) versehen ist.
2. Gewehrgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es zwei Elemente (3) in Form von Seitenplatten umfaßt, die jeweils auf einer Seite
des Grundträgers (2) über zumindest zwei genannte Druckknopfverbindungen (7, 8) verankert
sind.
3. Gewehrgehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenplatten (3) aus Kunststoff gefertigt und die zweiten Teile (8) der Druckknopfverbindungen
(7, 8) teilweise in den Kunststoff eingebettet sind.
4. Gewehrgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil (7) der Druckknopfverbindung (7, 8) durch Vernieten mit dem Grundträger
(2) verbunden ist.
5. Gewehrgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundträger (2) aus Kunststoff gefertigt und der erste Teil (7) der Druckknopfverbindung
(7, 8) teilweise in den Kunststoff eingebettet ist.
6. Gewehrgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es Elemente in Form von Ersatzpatronenhaltern, Zielgeräten oder Tarnmitteln umfaßt,
die über die genannte(n) Druckknopfverbindung(en) (7, 8) lösbar verankert sind.
1. Rifle housing (1) with a base support (2) for anchoring a shaft, a barrel and further
elements (3), characterized in that the base support (2) is equipped on at least one side with the first member (7) of
at least one snap-fastening connector (7, 8) for releasingly anchoring elements (3)
equipped with the second member (8) of this snap-fastening connector (7, 8).
2. Rifle housing according to claim 1, characterized in that it comprises two elements (3) in the form of lateral panels, which are anchored each
on one side of the base support (2) via at least two of said snap-fastening connectors
(7, 8).
3. Rifle housing according to claim 2, characterized in that the lateral panels (3) are manufactured from synthetic material and the second members
(8) of the snap-fastening connectors (7, 8) are partly embedded into the synthetic
material.
4. Rifle housing according to any of the claims 1 to 3, characterized in that the first member (7) of the snap-fastening connectors (7, 8) is connected to the
base support (2) by riveting.
5. Rifle housing according to any of the claims 1 to 3, characterized in that the base support (2) is manufactured from synthetic material and the first member
(7) of the snap-fastening connector (7, 8) is partly embedded into the synthetic material.
6. Rifle housing according to any of the claims 1 to 5, characterized in that it comprises elements in the form of spare cartridge holders, sighting devices or
means for camouflaging which are releasingly anchored via said snap-fastening connectors
(7, 8).
1. Corps de fusil (1) comprenant un support de base (2) pour l'ancrage d'une crosse,
d'un canon et d'autres éléments (3), caractérisé en ce que le support de base (2) est pourvu sur au moins un côté de la première partie (7)
d'au moins une liaison à bouton-pression (7, 8) pour l'ancrage libérable d'éléments
(3) équipés de la seconde partie (8) de cette liaison à bouton-pression (7, 8).
2. Corps de fusil selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il comprend deux éléments (3) sous la forme de plaques latérales qui sont ancrées
chacune sur un côté du support de base (2) via au moins deux liaisons à bouton-pression
(7, 8) précitées.
3. Corps de fusil selon la revendication 2, caractérisé en ce que les plaques latérales (3) sont réalisées en matière plastique et les secondes parties
(8) des liaisons à bouton-pression (7, 8) sont partiellement noyées dans la matière
plastique.
4. Corps de fusil selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la première partie (7) de la liaison à bouton-pression (7, 8) est reliée au support
de base (2) par rivetage.
5. Corps de fusil selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le support de base (2) est réalisé en matière plastique et la première partie (7)
de la liaison à bouton-pression (7, 8) est partiellement noyée dans la matière plastique.
6. Corps de fusil selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il comprend des éléments sous la forme de porte-cartouches de remplacement, d'appareils
de visée ou de moyens de camouflage, qui sont ancrés de façon détachable via les liaisons
à bouton-pression (7, 8) précitées.
