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EP 2 221 126 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.2011 Patentblatt 2011/15 |
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Anmeldetag: 20.02.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zur Herstellung von Formteilen
Device for forming workpieces
Dispositif de formage de pièces
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.08.2010 Patentblatt 2010/34 |
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Patentinhaber: Theodor Gräbener GmbH & Co. KG |
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57250 Nethphen-Werthenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Kapp, Dieter
57234 Wilnsdorf (DE)
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Vertreter: Kötter, Ulrich |
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Körnerstrasse 27 58095 Hagen 58095 Hagen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 502 672 DE-A1- 19 955 518 DE-U1- 20 019 213
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EP-A2- 1 075 882 DE-A1-102005 036 429
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Formteilen, umfassend
zwei Traversen, welche über Zuganker miteinander verbunden sind, (siehe z.B.
EP-A-1 1 075 882).
[0002] Zur Herstellung von Werkstücken durch einen spanlosen Umformprozess werden üblicherweise
Pressen verwendet, in denen Umformwerkzeuge eingesetzt sind, um einen Werkstückrohling
aufzunehmen und diesen dann durch entsprechende Krafteinwirkung in die gewünschte
Form zu bringen. Insbesondere im Bereich der Umformung von plattenförmigen Halbzeugen,
wie beispielsweise Blechen, aber auch zur Umformung anderer Halbzeuge, wie beispielsweise
Rohren, hat sich das Verfahren der Hochdruckumformung (engl. Hydroforming) etabliert,
welches sich durch große Gestaltungsfreiheit bei der Formgebung auszeichnet und sehr
hohe Umformgrade ermöglicht. Dabei wird das Halbzeug mit sehr hohem Druck gegen ein
Formwerkzeug gepresst, wodurch die Verformung erzielt wird. Hierbei entstehen große,
in entgegengesetzte Richtung wirkende Kräfte, welche von einem Ständer aufgenommen
werden müssen. Die quer zur Formteilung entstehenden Kräfte werden vom Hydroformwerkzeug
aufgenommen. Dieser Ständer besteht in der Regel aus zwei gegenüberliegend angeordneten,
im Wesentlichen rechteckig ausgebildeten Jochen, welche über Zuganker zusammengehalten
werden.
[0003] Nachteilig an den vorgenannten Pressen ist, dass diese aufgrund ihrer Bauweise und
den erforderlichen Dimensionierungen durch die auftretenden Kräfte während des Umformprozesses
sehr raumintensiv ausgebildet sind. Weiterhin gestalten sich die vorbekannten Pressen
unflexibel hinsichtlich des Einsatzes unterschiedlicher Werkzeuge mit unterschiedlichen
Einformtiefen.
[0004] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe
zugrunde, eine Vorrichtung zur Herstellung von Formteilen zu schaffen, welche kompakt
aufgebaut ist und einen variablen Einsatz unter geringem Umrüstaufwand ermöglicht.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0005] Mit der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Formteilen geschaffen,
welche kompakt aufgebaut ist und einen variablen Einsatz unter geringen Umrüstaufwand
ermöglicht. Durch das Vorsehen der wenigstens zwei Stützblöcke ist der Abstand zwischen
den beiden Traversen zueinander einstellbar, wodurch eine variable Anpassung der Presse
an unterschiedliche Werkzeuge mit unterschiedlichen Einformtiefen ermöglicht ist.
Darüber hinaus ist zwischen den zwei Stützblöcken eine Durchführung gebildet, welche
einen Durchlauf der zu verformenden Halbzeuge ermöglicht, dass heißt, das zu verformende
Werkstück kann an der einen Seite der Durchführung in die Vorrichtung eingebracht
werden, welche es nach Verformung auf der anderen Seite der Durchführung wieder verlässt.
Durch das Vorsehen einer solchen Durchführung ist auch die Umformung von Blechen im
Durchtaktverfahren ermöglicht.
[0006] Unter dem Begriff "Pressmodul" wird nachfolgend jedwede Vorrichtung verstanden, die
geeignet ist, eine Druckkraft in Richtung der gegenüberliegend angeordneten Traverse
auszuüben. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist bei Einsatz entsprechender Umformwerkzeuge
für das Verfahren der Innenhochdruckumformung (Hydroforming) geeignet, sie ist jedoch
nicht auf dieses Verfahren beschränkt.
[0007] In Weiterbildung der Erfindung weisen die Traversen eine im Wesentlichen kreisförmig
gebildete Grundfläche auf. Hierdurch ist eine gleichmäßige Einleitung der Umformkräfte
in die Zuganker gewährleistet.
[0008] In Ausgestaltung der Erfindung sind die Zuganker zylinderförmig ausgebildet und an
wenigstens einem Ende mit einer Spannvorrichtung versehen. Hierdurch ist ein einfaches
Umrüsten der Vorrichtung ermöglicht. Die obere Traverse kann einfach von den Zugankern
entfernt bzw. auf diesen angebracht werden, wonach die Zuganker mit der Spannvorrichtung
an der Traverse fixierbar sind. Die Spannvorrichtung kann beispielsweise durch einen
Gewindeabschnitt der Zuganker gebildet sein, auf dem die Verspannung über eine Mutter
ermöglicht ist. Es ist jedwede Vorrichtung zur lösbaren Spannung und Fixierung eines
Zugankers geeignet. Dazu gehört auch die Erzeugung der Vorspannung über den / die
maschineneigenen Zylinder mit mechanischer Blockung der dadurch erzeugten Spanndistanz.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist wenigstens ein ringförmiger Abschnitt
einer Traverse als separater Stützring ausgebildet, welcher mit der Traverse formschlüssig
verbunden ist. Durch das Vorsehen eines separaten Stützrings sind Kerbwirkungen vermieden,
wie sie beim Vorsehen einer zylindrischen Ausnehmung zwischen Boden und Seitenwänden
einer solchen Ausnehmung auftreten. Beim Auftreten von horizontal einwirkenden Kräften
kann sich der Stützring nach außen ausdehnen, ohne dass es zu Beschädigungen der mit
diesem Stützring formschlüssig verbundenen Traverse kommt.
[0010] In Weiterbildung der Erfindung umfasst das Pressmodul wenigstens einen hydraulischen
Zylinder. Hierdurch ist eine Anstellung des Formteils an das Werkzeug ermöglicht.
Auf den Zylinderkolben kann zusätzlich ein Kurzhubzylinder montiert sein. Derartige
Zylinder ermöglichen eine definierte Anstellung des Formteils an das Werkzeug und
sorgen dafür, dass das Werkzeug während des Umformprozesses optimal verschlossen wird.
[0011] In Ausgestaltung der Erfindung ist der hydraulische Zylinder durch einen ringförmigen
Abschnitt gebildet, in dem ein Kolben geführt ist. Hierdurch ist eine kompakte Bauweise
unter Minimierung von Bauteilen ermöglicht. Die mit einem ringförmigen Abschnitt versehene
Traverse übernimmt zusätzlich die Funktion eines Zylindergehäuses.
[0012] Bevorzugt ist die Traverse mit wenigstens einer Zylinderbohrung zur Fluidversorgung
des hydraulischen Zylinders versehen. Das Fluid erfüllt zwei Aufgaben: Zum einen ermöglicht
es eine gleichmäßige Druckbeaufschlagung des in dem Zylinder geführten Kolbens; zum
anderen bildet es ein Druckkissen zwischen Zylinder /Traverse und Kolben und dient
so der Entkopplung von Traverse und Kolben, wodurch einer Durchbiegung des Kolbens
entgegengewirkt wird.
[0013] Vorteilhaft sind wenigstens zwei Rückdrückzylinder zur Führung des Kolbens des hydraulischen
Zylinders angeordnet. Diese Rückdrückzylinder dienen zum einen der Verschiebung des
Kolbens des hydraulischen Zylinders innerhalb des Zylindergehäuses, insbesondere werden
die Rückdrückzylinder verwendet, um den Kolben in die Ausgangslage zurückzudrücken.
Zum anderen dienen die Rückdrückzylinder der Führung des Kolbens des hydraulischen
Zylinders und verhindern so ein Verkanten und Verdrehen des Kolbens. Alternativ oder
zusätzlich können auch andere Führungssysteme zum Einsatz kommen.
[0014] In Ausgestaltung der Erfindung weist das Pressmodul eine Aufnahme für ein Hydroformwerkzeug
auf. Hierdurch ist die erfindungsgemäße Vorrichtung für das Hochdruckumformverfahren
einsetzbar.
[0015] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind zwei im Wesentlichen halbkreisringförmig
ausgebildete Stützblöcke angeordnet, zwischen denen eine Durchführung geeignet zum
Durchtakten eines zu formenden Bleches gebildet ist. Hierdurch ist die kontinuierliche
Verformung von als Coil vorliegenden Blechen ermöglicht.
[0016] In alternativer Ausgestaltung der Erfindung sind vier im wesentlichen viertelkreisringförmig
ausgebildete Stützblöcke angeordnet, zwischen denen zwei Durchführungen gebildet sind,
von denen mindestens eine Durchführung geeignet zum Durchtakten eines zu formenden
Bleches ist. Durch die zweite Durchführung ist eine Nachbearbeitung eines ausgeformten
Teils, beispielsweise mittels Laser ermöglicht. Bei ausreichender Breite der zweiten
Durchführung ist sogar die Möglichkeit der Durchführung von Halbzeugen von zwei Seiten
geschaffen. Dadurch ist die Flexibilität der Vorrichtung weiter erhöht.
[0017] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Stützblöcke aus mehreren übereinander
gestapelten, vorzugsweise plattenartigen Teilsegmenten gebildet. Hierdurch ist eine
stufenweise Veränderung der Höhe der Stützblöcke durch Hinzufügung oder Entfernen
einzelner Teilsegmente ermöglicht. Alternativ können die Stützblöcke auch vertikal
segmentiert sein.
[0018] Andere Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen
angegeben. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt
und wird nachfolgend im Einzelnen beschrieben. Es Zeigen:
- Figur 1
- die schematische, räumliche Darstellung einer Vorrichtung zur Herstellung von Formteilen;
- Figur 2
- die Darstellung der Vorrichtung aus Figur 1 im Schnitt (ohne Werkzeug);
- Figur 3
- die Darstellung der Vorrichtung gemäß Figur 2 mit zusätzlich angeordnetem Kurzhubzylinder;
- Figur 4
- die schematische Darstellung des Hydroform-Werkzeugs der Vorrichtung aus Figur 1;
- Figur 5
- die schematische Darstellung eines Hydroform-Werkzeugs in einer weiteren Ausführungsform;
- Figur 6
- die schematische Darstellung eines Hydroform-Werkzeugs in einer dritten Ausführungsform;
- Figur 7
- die dreidimensionale Schnittdarstellung des Werkzeugs aus Figur 5 mit umgeformten
Blech;
- Figur 8
- die schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Herstel- lung von Formteilen mit
einer Durchführung und mehrteiligen halbkreisringförmigen Stützblöcken Schnitt;
- Figur 9
- die Darstellung der Vorrichtung nach Figur 8 mit zwei Durchführungen und mehrteiligen
viertelkreisringförmigen Stützblöcken im Schnitt und
- Figur 10
- die schematische Darstellung einer Vorrichtung nach Figur 9 mit separatem Stützring
und mehrteiligen viertelkreisringförmi- gen Stützblöcken.
[0019] Die als Ausführungsbeispiel gewählte Vorrichtung zur Herstellung von Formteilen ist
für das Verfahren der Innenhochdruckumformung ausgebildet und umfasst ein Gehäuse
1, welches durch zwei zylinderartig ausgebildete, gegenüberliegend angeordnete Traversen
11, 12 gebildet ist, die umlaufend über Zuganker 13 miteinander verbunden sind. Die
Zuganker 13 sind als zylindrische Stäbe ausgebildet, welche zu beiden Enden ein -
nicht dargestelltes - Außengewinde aufweisen, welche Muttern 131 zur Verspannung der
Zuganker 13 aufnehmen. Die Zuganker können alternativ auch einen ovalen oder mehreckigen
Querschnitt aufweisen.
[0020] Die Traversen 11, 12 weisen zentrisch einen kreisrunden Absatz 111, 121 zur formschlüssigen
Aufnahme eines umlaufenden Stützrings 2 auf. Die Stützringe 2 weisen einen mit den
Traversen 11, 12 identischen Außendurchmesser auf sowie einen Innendurchmesser, der
mit dem Außendurchmesser der Absätze 111, 121 korrespondiert.
[0021] Innerhalb der Stützringe 2 ist jeweils ein Kolben 4, 5 angeordnet, derart, dass im
Zusammenspiel mit jeweils einer Traverse 11, 12 mit angeordnetem Stützring 2 ein Hydraulikzylinder
gebildet ist. Traverse 11, 12 und Stützring 2 bilden dabei das Zylindergehäuse, in
dem der Kolben 4, 5 verschiebbar geführt ist. In die Traversen 11, 12 ist jeweils
zentrisch eine Zylinderbohrung 112, 122 eingebracht, die der Versorgung des so gebildeten
Hydraulikzylinders mit Hydraulikfluid dient. Hierzu sind die Zylinderbohrungen 112,
122 jeweils mit einer - nicht dargestellten - Hydraulikleitung verbunden.
[0022] In alternativer Ausgestaltung kann auch lediglich die untere mit einer Zylinderbohrung
121 versehene Traverse 12 mit dem an dieser angeordneten Stützring 2 im Zusammenspiel
mit dem Kolben 5 als Hydraulikzylinder ausgebildet sein und die obere Traverse, die
keine Zylinderbohrung 112 aufweisen muss, nimmt innerhalb des Stützrings 2 ein Druckkissen,
beispielsweise ein Gummikissen auf, an dem der obere Kolben 4 anliegt. Hierbei dient
das Gummikissen der Durchbiegungskompensation; eine Druckbeaufschlagung des oberen
Kolbens 4 in Richtung des gegenüberliegenden unteren Kolbens 5 erfolgt nicht.
[0023] Zwischen den Kolben 4, 5 sind im Ausführungsbeispiel vier Rückdrückzylinder 9 angeordnet.
Die Rückdrückzylinder 9 dienen der in Richtung der Traversen 11, 12 gerichteten Rückbewegung
der Kolben 4, 5 innerhalb der Stützringe 2. Darüber hinaus kann über die Rückdrückzylinder
9 ein Verkannten der Kolben 4, 5 innerhalb der Stützringe 2 verhindert werden.
[0024] An den Kolben 4, 5 ist jeweils eine Distanzplatte 711, 721 eines Hydroformwerkzeuges
7 befestigt. Zur Optimierung der Anstellung eines umzuformenden Werkstücks kann auf
dem unteren Kolben 5 ein zusätzlicher Kurzhubzylinder 6 angeordnet sein (vgl. Fig.
3), auf dem wiederum die untere Distanzplatte 721 montiert ist. Selbstverständlich
ist auch eine Anordnung eines zusätzlichen Kurzhubzylinders auf oberen Kolben 4 möglich.
[0025] Das Hydroformwerkzeug 7 besteht im Wesentlichen aus einem oberen Werkzeugteil 71
und einem unteren Werkzeugteil 72. Das obere Werkzeugteil 71 umfasst eine obere Distanzplatte
711, an der eine Kompensationsplatte 712 zur Durchbiegungskompensation angebracht
ist. Die Kompensationsplatte 712 weist auf ihrer der Distanzplatte 711 zugewandten
Seite mittig eine flächige Vertiefung 713 auf, die über eine Dichtung 714 gegenüber
der Distanzplatte 711 abgedichtet ist und in der eine innerhalb der Distanzplatte
angeordnete Hydraulikleitung 715 mündet. An ihrer der Distanzplatte 711 abgewandten
Unterseite ist an der Kompensationsplatte eine Werkzeugplatte 716 angeordnet, welche
die in das Werkstück 8 einzuformende Kontur aufweist.
[0026] Das Untere Werkzeugteil 72 umfasst eine untere Distanzplatte 721, an der eine Kompensationsplatte
722 zur Durchbiegungskompensation angebracht ist. Im Ausführungsbeispiel gemäß Figur
4 ist die untere Distanzplatte 721 identisch zur oberen Distanzplatte 711 ausgebildet.
Die Kompensationsplatte 722 weist an ihrer der Distanzplatte 721 zugewandten Seite
mittig eine flächige Vertiefung 723 auf, die über eine Dichtung 724 gegenüber der
Distanzplatte 721 abgedichtet ist und in der eine innerhalb der Distanzplatte angeordnete
Hydraulikleitung 725 mündet. Mittig der Vertiefung 723 ist in die Kompensationsplatte
722 eine senkrecht ausgebildete Hydraulikleitung 726 angeordnet, die in einer auf
ihrer der Vertiefung 723 gegenüberliegend angeordneten zweiten Vertiefung 727 der
Kompensationsplatte 722 mündet. Die zweite, der oberen Werkzeughälfte 71 zugewandte
Vertiefung 727 ist über eine Dichtung 728 beim Umformprozess gegenüber dem aufliegenden
zu bearbeitenden Werkstück 8 abgedichtet. Die Abdichtung kann auch rein metallisch,
das heißt ohne Dichtung 728 erfolgen.
[0027] Die Vertiefungen 713, 723, 727 sind lediglich sehr flach ausgebildet und dienen der
flächigen Verteilung des über die Hydraulikleitungen 715, 725, 726 zugeführten Fluids,
wodurch ein Druckkissen gebildet ist. Bei der Umformung eines zwischen der oberen
Werkzeughälfte 71 und der unteren Werkzeughälfte 72 eingebrachten Werkstücks 8 wird
das Werkstück 8 über die Leitungen 723, 727 unter hohem Druck mit Fluid beaufschlagt
und an die Kontur der Werkzeugplatte 716 angepresst Dabei ist die Kompensationsplatte
722 über die Dichtung 728 gegenüber dem Werkstück 8 abgedichtet. Mögliche durch den
anliegenden Umformdruck bewirkte Durchbiegungen der Werkzeugplatte 716 können kompensiert
werden, indem über die Leitung 715 die Kompensationsplatte 712 unter Druck mit einem
Fluid beaufschlagt wird, wodurch eine Durchbiegung in oder entgegen der druckindizierten
Richtung bewirkt ist (definierte Einstellbarkeit der Druckbiegung der Werkzeugplatte
716). Auf die untere Kompensationsplatte 722 wird über die flächige Vertiefung 723
ebenfalls eine kompensierende Gegenbiegung bewirkt.
[0028] Im Ausführungsbeispiel nach Figur 6 ist die Hydraulikzuleitung 725 ebenfalls innerhalb
der Kompensationsplatte angeordnet. In der unteren Distanzplatte 721 ist hier keine
Hydraulikleitung erforderlich.
[0029] Im Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5 ist die Leitung 726 innerhalb der Kompensationsplatte
derart ausgebildet, dass sie von der innerhalb der Distanzplatte 721 angeordneten
Hydraulikleitung 725 getrennt ist und über eine separate Fluidzuführung gespeist werden
kann. Dadurch kann unabhängig von dem zur Umformung innerhalb der Leitung 726 anliegenden
Druck die Kompensationsplatte 722 über die Leitung 725 mittels eines Fluids mit Druck
beaufschlagt werden und so eine in Richtung der oberen Werkzeughälfte 71 gerichtete,
definierte Durchbiegung zur Kompensation erzielt werden.
[0030] Zwischen den Stützringen 2 sind im Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 zwei im Wesentlichen
halbringförmige Stützblöcke 3 angeordnet, welche durch Ihre Höhe den Abstand der beiden
Stützringe 2 zueinander begrenzen. Durch die beiden halbringförmigen Stützblöcke 3
ist ein Durchgang 30 zur Durchführung von umzuformenden Werkstücken 8 gebildet (vgl.
Fig. 8). Diese Durchführung 30 ist im Ausführungsbeispiel zum Durchtakten von Spaltband
geeignet. Durch den Einsatz unterschiedlicher Stützblöcke 3 kann der Abstand zwischen
den Stützringen 2 variiert werden, wodurch die effektive Bearbeitungshöhe zwischen
den Kolben 4, 5 einstellbar ist.
[0031] Im Ausführungsbeispiel nach Figur 8 sind die Stützringe 2 an die Traversen 11, 12
angeformt. Diese Ausführungsform beinhaltet jedoch den Nachteil der Kerbwirkung, wodurch
die Traversen 11, 12 innen im Übergang zu den Stützringen 2 geschwächt sind.
[0032] Im Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 8 bis 10 sind die Stützblöcke 3 durch übereinander
angeordnete, plattenartige Teilsegmente 31 gebildet. Durch Hinzufügen bzw. Entfernen
einzelner Teilsegmente 31 ist eine optimale Einstellung der Arbeitshöhe zwischen den
Kolben 4, 5 einstellbar.
[0033] Im Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 9 und 10 sind vier viertelkreisringförmige Stützblöcke
3 angeordnet, welche wiederum aus mehreren übereinander gestapelten Teilsegmenten
31 gebildet sind. Durch die Anordnung von vier viertelringartigen Stützblöcken sind
zwei orthogonal zueinander angeordnete Durchführungen 30 gebildet, wodurch eine Durchtaktung
von zwei Seiten ermöglicht ist. Die Stützblöcke können alternativ auch derart ausgebildet
sein, dass eine breite Durchführung zum Durchtakten von Werkstücken 8 und ein schmaler
Durchgang, dessen beiden gegenüberliegenden Öffnungen der zusätzlichen Bearbeitung,
beispielsweise mittels Laser dienen können, gebildet sind.
[0034] Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nicht auf das Hochdruckumformverfahren
beschränkt, vielmehr können zwischen den Traversen 11, 12 unterschiedliche Umformeinrichtungen
zum Einsatz kommen. Beispielsweise ist es auch möglich, den erforderlichen Umformdruck
durch die beiden gegenüberliegend durch die Traversen 11, 12 mit Stützringen 2 und
in diesen geführten Kolben 4, 5 gebildeten Hydraulikzylinder zu bewirken, wobei auf
den Kolben 4, 5 die jeweiligen Werkzeugmatrizen angeordnet sind.
1. Vorrichtung zur Herstellung von Formteilen, umfassend zwei Traversen, welche über
Zuganker miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Traverse (11, 12) einen ringförmigen Abschnitt aufweist, der ein
Pressmodul aufnimmt und wobei wenigstens zwei Stützblöcke (3) angeordnet sind, zwischen
denen wenigstens eine Durchführung (30) gebildet ist und über die der Abstand zwischen
den Traversen (11, 12) zueinander einstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Traversen (11, 12) eine im Wesentlichen kreisförmig ausgebildete Grundfläche
aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuganker (13) zylinderförmig ausgebildet sind und an wenigstens einem Ende mit
einer Spannvorrichtung versehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein ringförmiger Abschnitt einer Traverse (11, 12) als separater Stützring
(2) ausgebildet ist, welcher mit der Traverse (11, 12) formschlüssig verbunden ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Pressmodul wenigstens einen hydraulischen Zylinder umfasst.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der hydraulische Zylinder durch einen ringförmigen Abschnitt gebildet ist, in dem
ein Kolben (4, 5) geführt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Rückdrückzylinder (9) zur Führung des Kolbens (4, 5) des hydraulischen
Zylinders angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Pressmodul eine Aufnahme für ein Hydroformwerkzeug (7) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Traverse (11, 12) mit wenigstens einer Zylinderbohrung (112, 122)
zur Fluidversorgung eines hydraulischen Zylinders versehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei im Wesentlichen halbkreisringförmig ausgebildete Stützblöcke (3) angeordnet
sind, zwischen denen eine Durchführung (30) geeignet zum Durchtakten eines umzuformenden
Werkstücks (8) gebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass vier im Wesentlichen viertelkreisringförmig ausgebildete Stützblöcke (3) angeordnet
sind, zwischen denen zwei Durchführungen (30) gebildet sind, von denen mindestens
eine Durchführung (30) geeignet zum Durchtakten eines umzuformenden Werkstücks (8)
ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützblöcke (3) aus mehreren übereinander gestapelten Teilsegmenten (31) gebildet
sind.
13. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hydroformwerkzeug (7) angeordnet ist, welches Mittel zur Kompensation der prozessdruckindizierten
Durchbiegung einer angeordneten Werkzeugplatte (716) aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Kompensation eine Kompensationsplatte (712) umfassen, welche hydraulisch
gesteuert in oder entgegen der prozessdruckindizierten Biegungsrichtung der Werkzeugplatte
(716) biegbar ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompensationsplatte (712) eine Vertiefung (713) zur Erzeugung eines hydraulischen
Druckkissens aufweist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompensationsplatte (712) flächig mit einer Distanzplatte (711) verbunden ist,
in der wenigstens eine Hydraulikleitung (715) eingebracht ist, welche in der Vertiefung
(713) der Kompensationsplatte (712) mündet.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Kompensationsplatte (722) zur Kompensation von prozessdruckindizierten
Biegungen des umzuformenden Werkstücks (8) angeordnet ist, welche auf einer der Distanzplatte
(711) gegenüberliegend angeordneten zweiten Distanzplatte (721) befestigt ist und
der Auflage des Werkstücks (8) dient.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kompensationsplatte (722) auf ihrer der Distanzplatte (721) abgewandten
Seite eine Vertiefung (727) aufweist, in der wenigstens eine innerhalb der Kompensationsplatte
(722) verlaufende Hydraulikleitung (726) mündet.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kompensationsplatte (722) auf ihrer der Distanzplatte (721) zugewandten
Seite eine Vertiefung (723) aufweist, in der wenigstens eine innerhalb der Distanzplatte
(721) verlaufende Hydraulikleitung (726) mündet.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kompensationsplatte (722) auf ihrer der Distanzplatte (721) zugewandten
Seite eine Vertiefung (723) aufweist, in der eine innerhalb der Kompensationsplatte
(722) verlaufende Hydraulikleitung (726) mündet.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüberliegend angeordneten Distanzplatten (712, 722) des Hydroformwerkzeugs
(7) identisch ausgebildet sind.
1. Device for forming workpieces consisting of two tie-bars which are connected to one
another by tension rods, characterised in that at least one of the tie-bars (11, 12) has a ring-shaped section to receive a press
module and where at least two support blocks (3) are arranged, between which at least
one leadthrough (30) is formed, and by means of which the distance between the tie-bars
(11, 12) can be adjusted with reference to one another.
2. Device in accordance with claim 1, characterised in that the tie-bars (11, 12) have a base surface which is substantially circular in shape.
3. Device in accordance with claim 1 or claim 2, characterised in that the tension rods (13) are cylindrical in shape and are fitted with a clamping device
at at least one end.
4. Device in accordance with one of the above claims, characterised in that at least one circular section of a tie-bar (11, 12) is formed as a separate support
ring (2) which is connected positively to the tie-bar (11, 12).
5. Device in accordance with one of the above claims, characterised in that the press module comprises at least one hydraulic cylinder.
6. Device in accordance with claim 5, characterised in that the hydraulic cylinder is formed by a ring-shaped section in which a piston (4, 5)
is guided.
7. Device in accordance with claim 5 or claim 6, characterised in that at least two return cylinders (9) are arranged to guide the piston (4, 5) of the
hydraulic cylinder.
8. Device in accordance with one of the above claims, characterised in that the press module has a seat for receiving a fluid-forming tool (7).
9. Device in accordance with one of the above claims, characterised in that at least one of the tie-bars (11, 12) has at least one cylinder bore (112, 122) to
supply a hydraulic cylinder with fluid.
10. Device in accordance with one of the above claims, characterised in that two substantially semi-circular support blocks (3) are arranged, between which a
leadthrough (30) is formed, suitable for the through-transport in cycles of a workpiece
(8) for forming.
11. Device in accordance with one of the claims 1 to 9, characterised in that four substantially quarter-circular support blocks (3) are arranged between which
two leadthroughs (30) are formed, of which at least one leadthrough (30) is suitable
for the through-transport in cycles of a workpiece (8) for forming.
12. Device in accordance with one of the above claims, characterised in that the support blocks (3) are formed by several part segments (31) stacked on top of
one another.
13. Device in accordance with one of the above claims, characterised in that a hydroforming tool (7) is arranged which has a means of compensating the sagging
of a tool plate (716) caused by the pressure of the process.
14. Device in accordance with claim 13, characterised in that the means of compensating comprise a compensation plate (712) which can be bent by
hydraulic pressure in or against the direction of bending of the tool plate (716)
induced by the pressure of the process.
15. Device in accordance with claim 14, characterised in that the compensation plate (712) has a recess (713) for generating a hydraulic pressure
pad.
16. Device in accordance with claim 15, characterised in that the surface of the compensation plate (712) is connected to a spacer plate (711)
which contains at least one hydraulic duct (715) which opens into the recess (713)
in the compensation plate (712).
17. Device in accordance with one of the claims 14 to 16, characterised in that a second compensation plate (722) is arranged to compensate the bending of the workpiece
(8) induced by the process, and which is attached to a second spacer plate (721) arranged
opposite the spacer plate (711) and serves to support the workpiece (8).
18. Device in accordance with claim 17, characterised in that the second compensation plate (722) has a recess (727) on the side facing away from
the spacer plate (721), into which at least one hydraulic duct (726) running within
the compensation plate (722) opens.
19. Device in accordance with claim 17 or claim 18, characterised in that the second compensation plate (722) has a recess (723) on the side facing towards
the spacer plate (721), into which at least one hydraulic duct (726) running within
the spacer plate (721) opens.
20. Device in accordance with claim 18, characterised in that the second compensation plate (722) has a recess (723) on the side facing towards
the spacer plate (721), into which a hydraulic duct (726) running within the compensation
plate (722) opens.
21. Device in accordance with one of the claims 13 to 20, characterised in that the spacer plates (712, 722) of the hydroforming tool (7) arranged opposite are identical
in shape.
1. Dispositif de formage de pièces comprenant deux traverses reliées entre elles par
des tirants, caractérisé en ce qu'au moins une traverse (11, 12) présente un segment annulaire recevant un module de
pressage et sachant que sont agencés au moins deux blocs d'appui (3) entre lesquels
a été ménagé au moins un passage (30) et via lesquels est réglable l'écart réciproque
des traverses (11, 12).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les traverses (11, 12) présentent une surface de base essentiellement circulaire.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les tirants (13) sont de forme cylindrique et qu'ils sont dotés, à au moins une extrémité,
d'un dispositif de serrage.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un segment annulaire d'une traverse (11, 12) est configuré en anneau d'appui
(2) séparé, anneau qui est relié par adhérence de formes avec la traverse (11, 12).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le module de pressage comprend au moins un vérin hydraulique.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le vérin hydraulique est formé par un segment annulaire dans lequel est guidé un
piston (4, 5).
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce qu'au moins deux vérins de rappel (9) ont été agencés pour guider le piston (4, 5) du
vérin hydraulique.
8. Dispositif selon l'une des revendications précitées, caractérisé en ce que le module de pressage présente un réceptacle destiné à un outil d'hydroformage (7).
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une traverse (11, 12) est dotée d'au moins un alésage (112, 122) servant
à alimenter un vérin hydraulique en fluide.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sont agencés deux blocs d'appui (3) ayant essentiellement la forme de demi-anneaux,
entre lesquels a été ménagé un passage (30) servant à faire passer en cadence une
pièce (8) dont on veut changer la forme.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes 1 à 9, caractérisé en ce que sont agencés quatre blocs d'appui (3) ayant essentiellement la forme de quarts d'anneaux
circulaires, entre lesquels sont formés deux passages (30) dont au moins un (30) convient
pour faire passer en cadence une pièce (8) dont on veut changer la forme.
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les blocs d'appui (3) se composent de plusieurs segments partiels (31) empilés les
uns sur les autres.
13. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'est agencé un outil d'hydroformage (7) présentant des moyens destinés à compenser
le cintrage, induit par la pression processuelle, d'une plaque-outil (716) agencée.
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que les moyens de compensation comprennent une plaque de compensation (712) qui, pilotée
hydrauliquement, est cintrable dans le sens du cintrage de la plaque-outil (716) induit
par la pression processuelle, ou dans le sens opposé au cintrage.
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce que la plaque de compensation (712) présente un creux (713) servant à générer un coussin
hydraulique sous pression.
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que la plaque de compensation (712) est reliée par sa surface à une plaque d'écartement
(711) dans laquelle a été logée au moins une conduite hydraulique (715), conduite
qui aboutit dans le creux (713) de la plaque de compensation (712).
17. Dispositif selon l'une des revendications 14 à 16, caractérisé en ce qu'a été agencé une deuxième plaque de compensation (722) servant à compenser les cintrages,
induits par la pression processuelle, de la pièce (8) dont on veut changer la forme,
plaque qui a été fixée sur une deuxième plaque d'écartement (721) agencée en face
de la plaque d'écartement (711) et qui sert d'appui à la pièce (8).
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce que la deuxième plaque de compensation (722) présente, sur son côté ne regardant pas
la plaque d'écartement (721), un creux (727) dans lequel aboutit au moins une conduite
hydraulique (726) circulant à l'intérieur de la plaque de compensation (722).
19. Dispositif selon la revendication 17 ou 18, caractérisé en ce que la deuxième plaque de compensation (722) présente, sur son côté regardant la plaque
d'écartement (721), un creux (723) dans lequel aboutit au moins une conduite hydraulique
(726) circulant à l'intérieur de la plaque d'écartement (721).
20. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé en ce que la deuxième plaque de compensation (722) présente, sur son côté regardant la plaque
d'écartement (721), un creux (723) dans lequel aboutit une conduite hydraulique (726)
circulant à l'intérieur de la plaque de compensation (722).
21. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 20, caractérisé en ce que les plaques d'écartement (712, 722) se faisant face afférentes à l'outil d'hydroformage
(7) sont de configuration identique.
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