(19)
(11) EP 1 339 527 B2

(12) NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT
Nach dem Einspruchsverfahren

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den Einspruch:
27.04.2011  Patentblatt  2011/17

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
01.06.2005  Patentblatt  2005/22

(21) Anmeldenummer: 01995545.9

(22) Anmeldetag:  28.11.2001
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B24B 5/04(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE2001/004471
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2002/043919 (06.06.2002 Gazette  2002/23)

(54)

VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON ZAHNRIEMENFORMEN

METHOD FOR PRODUCING MOLDS FOR TOOTHED BELTS

PROCEDE POUR FABRIQUER DES MOULES POUR COURROIES DENTEES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
SI

(30) Priorität: 28.11.2000 DE 10059067

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.09.2003  Patentblatt  2003/36

(60) Teilanmeldung:
05007364.2 / 1568441

(73) Patentinhaber: Bäumler, Peter
52066 Aachen (DE)

(72) Erfinder:
  • Bäumler, Peter
    52066 Aachen (DE)

(74) Vertreter: Naeven, Ralf 
König & Naeven Patent- und Rechtsanwaltskanzlei Kackertstrasse 10
52072 Aachen
52072 Aachen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 3 239 914
DE-A- 4 446 275
US-A- 3 877 179
DE-A- 3 825 465
US-A- 3 299 577
US-A- 6 030 279
   
       


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Zahnriemenformen.

    [0002] Zahnriemenformen sind in der Regel Stahlrohrwalzen, die auf ihrem Mantelumfang geradlinig verzahnt sind und als Innenkern bei der Herstellung von Zahnriemen, z.B. aus Perbunangummi oder Kunststoff, benötigt werden. Das erhitzte Zahnriemenmaterial wird in die Verzahnung der Zahnriemenform gedrückt. Die Verzahnung der Zahnriemenformen bildet somit die Matrize der Zahnriemenverzahnung.

    [0003] Es ist bekannt, Zahnriemenformen durch Fräsen aus zylinderförmigen Rohlingen herzustellen. Die Anforderungen an die Exaktheit der Zahngeometrien von Zahnriemen ist enorm gestiegen. So soll die Zahnoberfläche möglichst glatt sein, d.h. nach Möglichkeit keine Abbildungen von in den Zahnriemenformen vorhandenen Fräsriefen aufweisen. Beim Fräsen von Zahnriemenformen ist es daher in der Regel erforderlich, die Oberfläche der Zahnriemenform nachzubehandeln.

    [0004] Zudem hat die Vielfalt an Zahngeometrien zugenommen, die den Ansprüchen an hoher Leistungsfähigkeit und Laufruhe genügen sollen.

    [0005] Es ist nun Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren der eingangs genannten Art bereitzustellen, mit dem neben einer hohen geometrischen Präzision eine hohe Oberflächenqualität der Zahnriemenform ermöglicht wird.

    [0006] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 gelöst.

    [0007] Somit wird die Matrize für die Zahnriemen nicht gefräst sondern durch Schleifen mit speziell profilierten Schleifscheiben mit einer Schleifbewegung parallel zur Längsmittelachse des Werkstückes erzeugt. Hierdurch kann eine Qualität der Oberfläche des fertigen Werkstückes erreicht werden, die eine Nachbehandlung erübrigt. Als Zahnnut wird der vollständige Bereich vom Kopf eines Zahnes zum Kopf des benachbarten Zahnes verstanden. Das Schleifen zweier benachbarter Zahnnuten führt somit dazu, dass ein vollständiger Zahn der Zahnriemenform erzeugt wird, d. h. auch der Außendurchmesser der Zahnriemenform wird geschliffen. Für die Geometrie der Zahnnut der Zahnriemenform muss die Schrumpfung des Zahnriemenmaterials während der Erkaltung beim Herstellungsprozess berücksichtigt werden.

    [0008] Die Verwendung profilierter Schleifscheiben erlaubt zudem, auf einfache Weise feinste Unterstrukturen im Zahnprofil zu erzeugen, z. B. ein wellenförmiges Unterprofil im Bereich der Zahnflanken. Hierfür können z. B. parallel zur Zahnriemenformachse verlaufende Kanäle in das Profil eingebracht werden. Zahnriemen mit derartigen Unterprofilen sind in der DE 199 08 672 C1 offenbart.

    [0009] Der Abrichtvorgang ist aufgrund der allmählichen Abnutzung der Schleifscheibe erforderlich.

    [0010] Das erfindungsgemäße Verfahren wird so ausgeführt, dass das Umfangsprofil an einem Profilabrichtelement mit einem profilierten Kantenartiger Abrichterbereich hergestellt und/oder abgerichtet wird. Hierbei erübrigt sich eine CNC-Steuerung für das Abrichten, da der profilierte Abrichterbereich ein festes Profil vorgibt. Dies kann insbesondere dann vorteilhaft sein, wenn hohe Stückzahlen mit identischen Verzahnungsgeometrien herzustellen sind.

    [0011] Schließlich kann das erfindungsgemäße Verfahren auch so ausgeführt werden, dass das Abrichten der rotierenden Schleifscheibe und das anschließende Schleifen des Werkstückes in einer einzigen geradlinigen translatorischen Bewegung der Schleifscheibe relativ zum Werkstück erfolgt. Dies kann durch geeignete Positionierung des Profilabrichtelements erreicht werden. Ist eine hochpräzise Positionierung und Justage des Profilabrichtelements relativ zum Werkstück erfolgt, gibt der Verlauf des Profils des Abrichterbereichs des Abrichtelements den Schnittverlauf exakt für jeden Schleifvorgang vor, d.h. der Abrichterbereich muss genau in der Flucht des gewünschten Schnittverlaufs liegen. Nachdem die Geometrie einer Zahnnut in das Werkstück geschliffen wurde, wird das Werkstück um einen der Teilkreisteilung der Verzahnungsgeometrie entsprechenden Winkel gedreht. Die Schleifscheibe wird zum erneuten Abrichten über den Abrichterbereich des Abrichtelements und in Fortsetzung einer geradlinigen Translationsbewegung für den nächsten Schleifvorgang zum Werkstück geführt. Ausgehend von der Annahme, dass der Abrichterbereich nicht in erheblichem Maße abgenutzt wurde, befindet sich die Schleifscheibe nach dem Abrichten immer relativ zum Werkstück in der korrekten relativen Höhe. Eventuelle Abnutzungserscheinungen am Abrichterbereich können durch eine manuelle oder auch automatisierte Justage kompensiert werden.

    [0012] Die Relativbewegung zwischen Schleifscheibe und Werkstück kann durch eine Bewegung der Schleifscheibe in Bezug auf ein Maschinengestell oder eine Bewegung einer Werkzeughalterung erreicht werden.

    [0013] Das erfindungsgemäße Verfahren kann mit einer Vorrichtung durchgeführt werden, welche eine Werkstückhalterung, Drehmittel, mit denen mindestens ein in der Werkstückhalterung eingespanntes, im wesentlichen zylindrisches Werkstück um vorgegebene Winkel um seine Längsmittelachse kontrolliert drehbar ist, und ein relativ zur Werkstückhalterung verfahrbares spangebendes Werkzeug umfasst. Dabei ist das mindestens eine Werkzeug eine Schleifscheibe, und Abrichtmittel zum Abrichten eines bestimmten Umfangprofils der mindestens einen Schleifscheibe sind vorgesehen, wobei das Umfangsprofil der Schleifscheibe derart abrichtbar ist, dass es dem Profil einer vollständigen Zahnnut der gewünschten Zahnriemenverzahnung entspricht.

    [0014] Die Vorrichtung kann auch so ausgebildet sein, dass die Abrichtmittel mindestens ein Profilabrichtelement mit einem profilierten Abrichterbereich umfassen, wobei das Profil des Abrichterbereichs das Gegenprofil von zumindest einem Teil des gewünschten Umfangprofils der mindestens einen Schleifscheibe ist, wobei das Profilabrichtelement ein Abrichthartkörper, beispielsweise aus Diamant, mit einem kantenartigen Abrichterbereich ist.

    [0015] Diese Variante hat den Vorteil, dass eine aufwendige CNC-Steuerung für die Bewegung der Abrichtmittel nicht erforderlich ist. Ein Profilabrichtelement ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Variationen der Profitform nicht benötigt werden.

    [0016] Es muss stets gelten, dass die Schleifscheibe einerseits hinreichend stabil ist, um einen guten Abtrag mit hoher Oberflächenqualität am Werkstück erreichen zu können. Andererseits muss das Schleifscheibenmaterial noch so weich sein, dass die zur Abrichtung eingesetzten Mittel nicht verschleißen.

    [0017] Schließlich kann die Vorrichtung auch so ausgebildet sein, dass das mindestens eine Profilabrichtelement relativ zum Werkstückhalter derart positioniert und justierbar ist, dass in Richtung der Längsmittelachse des mindestens einen eingespannten Werkzeugs betrachtet die Projektion des Profils des Abrichterbereichs auf einer Werkzeugstimseite dem Profil des Querschnitts des bei einem Schleifvorgang erstrebten Schnittes entspricht.

    [0018] Bei einer solchen Anordnung ist es möglich, die rotierende Schleifscheibe mit einer einzigen geradlinigen Translationsbewegung zunächst am Profilhartkörper entlang zu führen und dabei die gewünschte Abrichtung des Umfangprofils der Schleifscheibe zu erreichen und anschließend den Schleifvorgang am Werkstück durchzuführen. Eine Justage der Schleifscheibe hin zur Längsmittelachse des Werkstückes radialer Richtung ist somit für den Schleifvorgang nicht mehr erforderlich. Zudem ist dann völlig unerheblich, wie viel beim Abrichtvorgang vom Durchmesser der Schleifscheibe entfernt wurde, da das Abrichtkantenprofil oder das Profil der Profilrolle genau in der Flucht des bei dem Schleifvorgang erstrebten Schnittes liegt.

    [0019] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren erläutert.

    [0020] Es zeigt schematisch
    Fig. 1:
    eine Schleifvorrichtung in Seitenansicht,
    Fig. 2:
    ausschnittsweise eine Schleifscheibe und eine Zahnriemenform während des Schleifvorgangs,
    Fig. 3:
    ausschnittsweise eine Schleifscheibe während des eines nicht unter den Schutz des Patents fallenden Abrichtens,
    Fig. 4:
    eine weitere Schleifvorrichtung mit feststehendem Profildiamanten, und
    Fig.5:
    ausschnittsweise einen Profildiamanten.


    [0021] Fig. 1 zeigt eine Schleifvorrichtung mit einem Maschinengestell 1, an dem ein horizontal verfahrbarer Schleiftisch 2 angebracht ist. Der Schleiftisch 2 trägt eine Werkstückhalterung 3, in der der walzenförmige Rohling 4 für eine Zahnriemenform zwischen einem Teilapparat 16 und einem Gegenlager 17 eingespannt ist. Über einen Drehmitnehmer 5 kann der Rohling 4 mittels eines Drehtellers 6 um eine horizontale Drehachse 7 kontrolliert gedreht werden. Die Drehachse 7 bildet im Rohling 4 gleichzeitig die Längsmittelachse des Rohlings 4. Die Werkstückhalterung 3 umfasst ein hier nicht gesondert dargestelltes hochpräzises Direktmesssystem, das eine genaue Drehwinkeleinstellung erlaubt. Oberhalb der Werkstückhalterung 3 ist an einer Schleifscheibenhalterung 8 eine Schleifscheibe 9 drehbar fixiert. Die Schleifscheibenhalterung 8 ist hochpräzise in vertikaler Richtung kontrolliert verfahrbar. Um aus dem Rohling 4 eine Zahnriemenform zu erhalten, muss in den Umfang des Rohlings 4 das Gegenprofil der Zahnriemenverzahnung eingearbeitet werden, wobei die Verzahnung in Richtung der Längsmittelachse des Rohlings 4 geradlinig und konstant ist. Der Umfang bildet nunmehr im Querschnitt betrachtet die Matrize für die Zahnriemenverzahnung.

    [0022] Die Schleifscheibe 9 weist auf ihrem Umfang ein Profil 10 auf, das in einer vergrößerten Darstellung in Fig. 2 sichtbar ist. Das Umfangsprofil 10 der Schleifscheibe 9 entspricht dem gewünschten Profil einer Zahnnut der Zahnriemenform. Für die Herstellung der Zahnriemenform wird der Rohling 4 mittels des Schleiftisches 2 bei abgesenkter Schleifscheibe 9 derart verfahren, dass die Schleifscheibe 9 über die ganze Länge des Rohlings 4 hinweg in den Rohling 4 die Matrize für einen kompletten Zahn des Zahnriemens einschneidet. Hiernach wird der Rohling 4 um einen vorgegebenen Winkel a gedreht und die nächste Zahnmatrize erzeugt. Bei jedem Schleifvorgang wird auch der Außendurchmesser des Rohlings 4 mitgeschliffen, so dass bei einer fertigen Zahnriemenform die gesamte Mantelfläche geschliffen ist.

    [0023] Da die Schleifscheibe 9 bei zunehmendem Einsatz abnutzt, wird das Umfangsprofil 10 der Schleifscheibe 9 vor jedem Schleifvorgang neu abgerichtet. Dies erfolgt mit Hilfe des nachfolgend beschriebenen CNC-gesteuerten Prozesses, der nicht zum Gegenstand des Patents gehört. Der Abrichtstift 11 ist zum einem in Bezug zur Drehachse der Schleifscheibe axialer als auch in radialer Richtung verfahrbar. Zudem weist der Abrichtstift 11 noch eine Abrichtschwenkachse 12 auf, die im Wesentlichen senkrecht zur axialen und radialen Richtung und durch den Mittelpunkt eines runden Diamanten 13 an der Spitze des Abrichtstiftes 11 verläuft. Mit derartigen Freiheitsgraden ausgestattet, kann mit dem Abrichtstift 11 nahezu jedes beliebige Profil in den Umfang der Schleifscheibe 9 eingegeben werden. Insbesondere ist es möglich, feine Unterstrukturen in das Umfangsprofil 10 einzuarbeiten. Es können Genauigkeiten von bis zu +/- 0,01 mm erzielt werden. Um diese Genauigkeit erreichen zu können, kann es sinnvoll sein, eine variable Vorschubgeschwindigkeit des Abrichtstiftes 11 vorzusehen, so dass z.B. in Bereichen kleiner Radien im Umfangsprofil 10 mit geringerer Vorschubgeschwindigkeit gearbeitet wird. Des Weiteren kann ein virtueller Diamantradius für die CNC-Steuerung vorgegeben werden. Auf diese Weise kann z.B. eine konstante Abweichung von der Ideallinie im Profilverlauf leicht korrigiert werden, ohne die gesamte CNC-Programmierung ändem zu müssen.

    [0024] Für den Abrichtvorgang wird die Schleifscheibe ständig mit Hilfe eines Spritz-Düsenpaares 14 (Fig.1) gereinigt, das beide Flanken des Umfangprofils 10 hinreichend gleichmäßig erreicht.

    [0025] Während des Schleifvorganges wird ein weiteres Spritzdüsenpaar 15 eingesetzt, das mit Hochdruck die Schleifscheibe 9 reinigt und somit deren Zusetzen verhindert. Das Düsenpaar 15 ist in unmittelbarer Nähe der Schleifscheine 9 angeordnet.

    [0026] Um den Gesamtprozess wirtschaftlich zu gestalten, kann es sinnvoll sein, den Rohling 4 mit bekannten Fräsmaschinen vorzubereiten, so dass die Schleifscheibe 9 weniger verschleißt.

    [0027] Fig. 4 zeigt einen alternativen Aufbau einer Schleifvorrichtung. Einander entsprechende Teile in verschiedenen Figuren sind mit den gleichen Bezugszahlen versehen. Der Rohling 4a ist in Fig. 4 kürzer als in Fig. 1. Die Werkzeughalterung 3 weist in ihren Teilapparaten 16 und 17 den gleichen Abstand auf wie in Fig. 1. Es ist jedoch ein mit Streben 20 versehener Längenadapter 18 vorgesehen. Mit Hilfe eines oder mehrerer Längenadapter 18 kann man auch bei unterschiedlichen Längen von Rohlingen 4a ein Verstellen der Teilapparate 16 und 17 der Werkstückhalterung 3 vermeiden, um eine einmal aufwendig erzielte hohe Exaktheit im Abstand zu erhalten.

    [0028] Auf dem Gegenlager 17 ist ein Profildiamant 19 angeordnet, der zum Abrichten der Schleifscheibe 9 dient und in Fig.5 vergrößert dargestellt ist. Der Profildiamant 19 weist eine Abrichtkante 21 auf, deren Profil dem Profil der gewünschten Zahnnut der Zahnriemenform entspricht. Vor einem Schleifvorgang wird der Schleiftisch 2 in eine Ausgangsposition gebracht, bei der die Schleifscheibe 9 in Fig. 4 links vom Profildiamanten 19 positioniert ist. Die Schleifscheibenhalterung 8 wird dann soweit abgesenkt; dass bei einem Verfahren des Schleiftisches 2 nach links (in Fig. 4) der äußere Umfang der rotierenden Schleifscheibe 9 von der Abrichtkante 21 des Profildiamanten 9 mit dem entsprechenden Gegenprofil versehen wird. Somit erhält der äußere Umfang der Schleifscheibe 9 das Profil einer kompletten Zahnnut der gewünschten Zahnriemenform.

    [0029] Der Profildiamant 19 ist derart ausgerichtet, dass durch ein weiteres Verfahren des Schleiftisches 2 die Schleifscheibe 9 ohne vertikale Positionsveränderung in korrekter Arbeitsposition das Werkstück 4a erreicht und in einem einzigen Schleifvorgang die Matrize für einen kompletten Zahn des Zahnriemens inklusive Zahnfuß herstellt. Hiernach wird die Schteifscheibenhalterung 8 angehoben und der Schleiftisch 2 wieder in die Ausgangsposition verfahren. Die Schleifscheibenhalterung 8 wird wieder abgesenkt, jedoch wegen der beim Schleifvorgang gegebenen Abnutzung um eine geringe Strecke weiter als vor dem vorhergehenden Durchgang. Auf diese Weise wird der Umfang der Schleifscheibe 9 vor jedem Schleifen neu abgerichtet. Da die Position der Abrichtkante 21 relativ zur Drehachse 7 unverändert geblieben ist, ist zudem gewährleistet, dass die Schleifscheibe 9 das Werkstück 4a wieder in korrekter Arbeitsposition erreicht und die in das Werkstück 4a geschliffenen Matrizen der Zahnriemenzähne hinsichtlich der Zahngeometrie und der Zahnhöhe exakt gleich sind. Auf diese Weise wird der komplette Umfang der Zahnriemenform inklusive Außendurchmesser mit der Schleifscheibe 9 geschliffen.

    [0030] Der Profildiamant 19 ist in der vertikalen Richtung in seiner Position veränderbar angebracht, damit eventuelle Abnutzungen kompensiert werden können oder eine Anpassung an unterschiedliche Werkstückdurchmesser möglich ist.

    Bezugszeichenliste



    [0031] 
    1.
    Maschinengestell
    2.
    Schleiftisch
    3.
    Werkstückhalterung
    4.
    Rohling
    5.
    Drehmitnehmer
    6.
    Drehteller
    7.
    Drehachse
    8.
    Schleifscheibenhalterung
    9.
    Schleifscheibe
    10.
    Umfangsprofil
    11.
    Abrichtstift
    12.
    Abrichtschwenkachse
    13.
    Diamant
    14.
    Spritzdüsenpaar
    15.
    Düse
    16.
    Teilapparat
    17.
    Gegenstück
    18.
    Längenadapter
    19.
    Profildiamant
    20.
    Strebe
    21.
    Abrichtkante



    Ansprüche

    1. Verfahren zur Herstellung von Zahnriemenformen, bei dem mittels eines spangebenden Werkzeugs in den vor der Bearbeitung im Wesentlichen zylinderförmigen Umfang eines Werkstücks eine Matrize der gewünschten Zahnriemenverzahnung eingearbeitet wird,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    als spangebendes Werkzeug mindestens eine rotierende Schleifscheibe (9) mit einem profilierten Umfang eingesetzt wird, wobei das Umfangspröfil (10) dem Profil einer vollständigen Zahnnut der gewünschten Zahnriemenform entspricht, und
    das Umfangsprofil an einem Abrichthartkörper (19) mit einem profilierten kantenartigen Abrichterbereich (21) hergestellt und/oder abgerichtet wird.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abrichten der rotierenden Schleifscheibe (9) und das anschließende Schleifen des Werkstückes (4,4a) in einer einzigen geradlinigen translatorischen Bewegung der Schleifscheibe (9) relativ zum Werkstück (4,4a) erfolgt.
     


    Claims

    1. A method of producing molds for toothed belts, in which a matrix of the desired tooth belt toothing is introduced into the circumference of a workpiece, which is essentially cylindrical before processing, using a metal-cutting tool,
    characterized in that
    at least one rotating grinding wheel (9) having a profiled circumference is used as a metal-cutting tool, the peripheral profile (10) corresponding to the profile of a complete tooth groove of the desired mold for toothed belts, and
    the peripheral profile is produced and/or trimmed on a profiled edge-like trimming element (19) having a profiled trimming region (21).
     
    2. The method according to Claim 1,
    characterized in that the trimming of the rotating grinding wheel (9) and the subsequent grinding of the workpiece (4, 4a) are performed in one single linear translational movement of the grinding wheel (9) relative to the workpiece (4, 4a).
     


    Revendications

    1. Procédé en vue de la fabrication de moules de courroies dentées, dans lequel une matrice de la denture de courroies dentées souhaitée est incorporée au moyen d'un outil d'usinage dans la périphérie essentiellement cylindrique avant la transformation d'une pièce, caractérisé en ce qu'au moins une meule à rotation (9) avec une périphérie profilée est utilisée en tant qu'outil d'usinage, le profil périphérique (10) correspondant au profil d'une rainure de dent complète du moule de courroies dentées souhaité, et le profil périphérique est fabriqué et/ou dressé sur un élément de dressage de profil (19) avec une zone de dressage profilée (21) de type arête.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dressage de la meule en rotation (9) et le meulage subséquent de la pièce (4, 4a) sont effectués dans un mouvement de translation linéaire unique de la meule (9) par rapport à la pièce (4, 4a).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente