(19)
(11) EP 1 447 626 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
27.04.2011  Patentblatt  2011/17

(21) Anmeldenummer: 03028712.2

(22) Anmeldetag:  12.12.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F24D 19/10(2006.01)
F24D 3/08(2006.01)

(54)

Schichtenspeicher mit Rücklauftemperaturregelung

Multi-layered storage tank with return flow temperature control

Réservoir à température non-uniforme avec régulation de la température de l'écoulement de retour


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR IT

(30) Priorität: 05.02.2003 DE 10304682

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
18.08.2004  Patentblatt  2004/34

(73) Patentinhaber: Wolf GmbH
84048 Mainburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Eigl, Peter
    84091 Oberwangenbach (DE)
  • Moser, Hans
    86558 Hohenwart (DE)
  • Zenk, Michael
    85290 Geisenfeld (DE)

(74) Vertreter: Meissner, Bolte & Partner 
Anwaltssozietät GbR Postfach 86 06 24
81633 München
81633 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 120 493
DE-A- 3 843 376
DE-A- 19 855 442
GB-A- 2 234 337
DE-A- 2 201 628
DE-A- 19 508 061
DE-A- 19 912 569
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zum Speichern von Warmwasser in einem Speicher gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 10. Derartige Anordnungen und Verfahren sind aus EP-A-120 493 bekannt.

    [0002] Bislang am Markt angebotene Warmwasserspeicher, insbesondere Schichtenspeicher, sind relativ aufwendig gebaut, wobei insbesondere zur Regelung einer Brauchwassertemperatur (Speicherladetemperatur) zumindest zwei Fühler im Speicher und zwei weitere in einem zugeordneten Heizkreis angeordnet sind, über den derartige Schichtenspeicher üblicherweise mit Energie versorgt werden. Als Energiequelle für den Heizkreis werden üblicherweise Gas- oder Ölbrenner sowie Solarmodule eingesetzt. Zur strömungsberuhigten Wasserzu- und -abführung in den Schichtenspeicher bzw. aus diesem heraus werden konstruktiv aufwendige Maßnahmen vorgeschlagen, trotzdem lassen sich bei handelsüblichen Geräten Turbulenzen oder Fehlströmungen nicht vermeiden, die die Schichtung des Speichers vor allem unter Last zerstören.

    [0003] Da die Speicherladetemperatur am brauchwasserseitigen Warmwasseraustritt eines Plattenwärmetauschers der gewünschten bzw. eingestellten Warmwassertemperatur entsprechen muß, verwenden bekannte Systeme einen Temperatursensor am Warmwasseraustritt des Plattenwärmetauschers. Mit diesem wird die Speicherladetemperatur erfaßt und geregelt. Zumindest ein weiterer Temperatursensor ist in dem Schichtenspeicher notwendig, um ein Abfallen der Speichertemperatur zu registrieren und eine Nachladung zu initiieren. Im Heizkreis ist bei gängigen Wärmeerzeugern zumindest ein Vorlauftemperaturfühler, in aller Regel jedoch auch ein Rücklauftemperaturfühler vorhanden.

    [0004] Derzeit sind vor allem für den Einsatz in Ein- und Zweifamilienhäusern geeignete Schichtenspeichermodule bekannt, die mit Brennwertheizgeräten kombinierbar sind. Problematisch bei all diesen Geräten ist jedoch eine temperaturgenaue Zurverfügungstellung von Brauchwasser. Dies ist zum einen darin begründet, daß dortige Schichtenspeicherlade- und -entnahmeeinrichtungen die Schichtung des bereits in dem Schichtenspeicher enthaltenen erwärmten Brauchwassers zerstören und somit eine temperaturgenaue Einschichtung bzw. Aufrechterhaltung der Schichtung nahezu unmöglich ist. Zum anderen ist die Temperaturregelung zur Erzielung einer optimierten Speicherladetemperatur des Brauchwassers bei dortigen Geräten nur sehr aufwendig, d.h. nur unter Zuhilfenahme komplex angeordneter Temperatursensoren möglich.

    [0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung obiger Nachteile einen Warmwasserspeicher sowie eine Temperaturregelung für selbigen zur Verfügung zu stellen, die einfach und kostengünstig aufgebaut und geeignet ist, schnell auf Temperaturänderungen in dem Schichtenspeicher zu reagieren und eine gewünschte Temperatur des Brauchwassers bereitzustellen.

    [0006] Diese Aufgabe wird durch einen Anordnung gemäß Patentanspruch 1 sowie durch ein Verfahren gemäß Patentanspruch 10 gelöst.

    [0007] Hierbei wurde erfindungsgemäß erkannt, daß unter Beachtung vorbestimmbarer Volumenströme der Umlaufwassermenge im Brauchwasserkreis sowie im Heizkreis die primärseitige Heizungs-Rücklauftemperatur des Wärmetauschers in etwa der Warmwasserauslauftemperatur im Sekundärkreis, also dem Brauchwasserkreis entspricht. Aufgrund dieser Korrelation der Rücklauftemperatur und der Warmwassertemperatur ist es somit möglich, bei dem erfindungsgemäßen Wärmeerzeuger nur einen Rücklauftemperaturfühler zu verwenden; weitere Temperaturfühler, wie beim Stand der Technik erforderlich, sind erfindungsgemäß somit nicht mehr notwendig. Aufgrund der Verwendung eines erfindungsgemäßen Schichtenspeichers, bei dem, wie nachfolgend beschrieben, eine Störung der Schichtung innerhalb des Speichers dadurch vermieden wird, daß dem Einlaß der in den oberen Bereich des Schichtenspeichers mündenden Warmwasserleitung und/oder dem Einlauf des aus dem unteren Bereich des Schichtenspeichers wegführenden Kaltwasserabzugs eine obere bzw. eine untere Wasserleit- und -verteileinrichtung zugeordnet sind, entspricht somit die Warmwassereinlauftemperatur in den Schichtenspeicher der Warmwasserauslauftemperatur aus dem Schichtenspeicher. Diese beiden Temperaturen korrelieren mit der Rücklauftemperatur und sind gemäß einer bevorzugten Ausführungsform mit dieser identisch bzw. zumindest näherungsweise identisch.

    [0008] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, daß der Wärmetauscher im Gleich- oder, insbesondere im Gegenstrom, betreibbar und so ausgelegt ist, daß die heizkreisseitige Rücklauftemperatur (TRL) in etwa der Warmwassertemperatur (TWW) in der Warmwasserleitung zwischen Wärmetauscher und Schichtenspeicher entspricht.

    [0009] Bevorzugt ist es, wenn die umlaufenden Volumenströme im Heizkreislauf und Brauchwasserkreislauf so ausgelegt sind, daß eine mittlere Temperaturdifferenz dTWT von etwa -50 K über den Wärmetauscher hinweg erreicht wird.

    [0010] Bevorzugt ist weiterhin, daß die mittlere Temperaturdifferenz dTWT durch eine Leistungsstufung an der Umwälzpumpe und/oder der Heizkreispumpe variierbar ist. Damit kann insbesondere bei niedrigen Speichersolltemperaturen die volle Geräteleistung zur Speichernachladung genutzt werden.

    [0011] Bevorzugt liegt der umlaufende Volumenstrom im Brauchwasserkreislauf zwischen etwa 200 l/h bis 1000 l/h, insbesondere 400 l/h bis 800 l/h und der umlaufende Volumenstrom im Heizwasserkreislauf zwischen etwa 400 l/h bis 1400 l/h, insbesondere 600 l/h bis 1200 I/h. Dieser Zusammenhang bietet in guter Näherung Sicherheit dafür, daß die heizkreisseitige Rücklauftemperatur des Wärmetauschers in etwa der Warmwassertemperatur im Brauchwasserkreis entspricht. Selbstverständlich kann im Heizkreis anstelle von Wasser auch ein anderes wärmeabgebendes Medium mit vergleichbarer Wärmekapazität eingesetzt werden. Bei Verwendung eines Mediums mit geringerer Wärmekapazität müßte der Volumenstrom entsprechend erhöht werden und vice versa.

    [0012] Ein weiterer Vorteil ist dadurch gegeben, daß bei Überschreitung einer vorgegebenen Einschalttemperaturdifferenz dTEln zwischen der gemessenen Speichertemperatur TSP und/oder Rücklauftemperatur TRL und der vorbestimmten Speichersolltemperatur TSoll ein Ladevorgang auslösbar ist, bei dem die Umwälzpumpe und/oder das Heizgerät einoder umgeschaltet werden.

    [0013] Fällt demnach die gemessene Speichertemperatur TSP um z.B. 10 K unter die Speichersolltemperatur TSoll, erfolgt eine Wärmeanforderung durch den Temperaturfühler im Schichtenspeicher. Speicherladepumpe und Brenner werden in der Folge eingeschaltet und die Rücklauftemperatur TRL des Plattenwärmetauschers auf die Speichersolltemperatur TSoll geregelt. Kaltes Trinkwasser wird dabei aus dem Bodenbereich des Schichtenspeichers oder bei gleichzeitiger Zapfung über den Kaltwasserzulauf angesaugt bzw. zugeführt, im Plattenwärmetauscher auf Speichersolltemperatur TSoll erhitzt und über die Warmwasserleitung zwischen Wärmetauscher und Schichtenspeicher eingeschichtet. Der Schichtenspeicher wird dadurch von oben nach unten auf Speichersolltemperatur TSoll erwärmt.

    [0014] Bevorzugt liegt die Einschalttemperaturdifferenz dTEin, also die Differenz zwischen Speicheristtemperatur minus Speichersolltemperatur im Bereich zwischen -0,5 K und -15 K, vorzugsweise im Bereich zwischen -1 K und -12 K und besonders bevorzugt im Bereich zwischen -2 K und -10 K. Durch die einstellbare Regelungshysterese kann bei einer maximalen Einschalttemperaturdifferenz dTEin von -10 K die Lauf- bzw. Standzeit des Brenners vergrößert werden. Bei einer kleinen Hysterese von -2 K wird ein Komfortgewinn durch sofortiges Nachladen des Speichers erreicht.

    [0015] Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß beim Unterschreiten einer vorgegebenen Ausschalttemperaturdifferenz dTAus zwischen der gemessenen Speichertemperatur TSP und/oder Rücklauftemperatur TRL und der vorbestimmten Speichersolltemperatur TSoll der Ladevorgang abbrechbar ist, und die Umwälzpumpe und/oder das Heizgerät aus- oder umgeschaltet werden. Wenn das von oben eingeschichtete warme Brauch- bzw. Trinkwasser mit einer vorgegebenen Temperatur einen Temperaturfühler im unteren Bereich des Schichtenspeichers erreicht, wird die Speicherladung beendet. Dabei liegt der Abschaltpunkt unter der Speichersolltemperatur TSoll, um auch bei Toleranzen der Warmwassertemperatur (Speicherladetemperatur) ein sicheres Abschalten zu gewährleisten. Die Umwälzpumpe und/oder das Heizgerät werden ausgeschaltet oder aus einem laufenden Betriebszustand umgeschaltet.

    [0016] Bevorzugt liegt die Ausschalttemperaturdifferenz dTAus, also die Differenz zwischen Speicheristtemperatur und Speichersolltemperatur, im Bereich zwischen -0,5 K und -15 K, vorzugsweise im Bereich zwischen -1 K und -12 K, und besonders bevorzugt im Bereich zwischen -2 K und -10 K, insbesondere bei -5 K.

    [0017] Bevorzugt ist es, wenn der Temperaturfühler in etwa auf Höhe der Mündung des Kaltwasserabzugs im unteren Bereich des Schichtenspeichers angeordnet ist. Die Positionierung des Temperaturfühlers zum Messen der Speichertemperatur TSP ist insbesondere für die Leistungsdaten des Warmwasserspeichers von großer Bedeutung. Eine schnelle Reaktion bei Brauchwasserzapfung ist durch die Positionierung des Temperaturfühlers in Bodennähe des Schichtenspeichers in etwa auf Höhe der Mündung des Kaltwasserabzugs gewährleistet. Durch erfindungsgemäß mögliche schnelle Reaktionen beim Nachladen werden maximale Leistungskennzahlen des Warmwasserspeichers erreicht, so daß bei einem Speicherwasserinhalt von z.B. 90 Litern eine Leistungsstärke erreicht wird, wie sie ein herkömmlicher Speicher mit 160 bis 200 Litern Inhalt aufweist.

    [0018] Bevorzugt wird der Temperaturfühler zwischen 1 cm und 12 cm, und besonders bevorzugt zwischen 2,5 cm und 4 cm über dem Bodenniveau des Schichtenspeichers angeordnet. Damit wird das von oben nach unten absinkende Temperaturniveau vollständig erfaßt und eine schnelle Speicherladung bei Unterschreiten der Einschalttemperaturdifferenz dTEin sichergestellt.

    [0019] Erfindungsgemäß weist der Warmwasserspeicher, insbesondere Schichtenspeicher, im oberen Bereich des Schichtenspeichers eine in den Schichtenspeicher mündende Warmwasserleitung und im unteren Bereich des Schichtenspeichers einen Kaltwasserabzug auf, wobei dem jeweiligen Ein- bzw. Auslauf eine obere bzw. eine untere Wasserleit- und -verteileinrichtung zugeordnet sind.

    [0020] Ein wesentlicher Punkt besteht darin, daß mittels der Wasserleit- und -verteileinrichtung im Boden- und Deckelbereich des Schichtenspeichers Störungen im Temperaturprofil des in dem Schichtenspeicher enthaltenen Wassers auf ein Minimum reduziert werden können. In vorteilhafter Weise ist somit im Speicherladebetrieb, d.h. beim Zuführen von Warmwasser, eine temperaturgenaue Einschichtung des Warmwassers von oben nach unten gewährleistet. Darüber hinaus ist gewährleistet, daß auch durch den Abzug von Kaltwasser keine sich in das Hauptvolumen des Schichtenspeichers auswirkende Strömung, welche die Temperaturschichtung innerhalb des Schichtenspeichers stören würde, verursacht wird. Zudem ist unter Verwendung der erfindungsgemäßen Wasserleit- und -verteileinrichtung sichergestellt, daß eine Aufheizung aus dem kalten Zustand keine merklichen Temperaturschwankungen während der Zapfung auslöst, so daß abgezogenes Trink- oder Brauchwasser bis hin zu hohen Zapfvolumina von beispielsweise 15 l/min bis 25 l/min im wesentlichen immer die gleiche Temperatur aufweist.

    [0021] Es sei betont, daß die erfindungsgemäße Wasserleit- und -verteileinrichtung sowohl im Boden- als auch im Deckelbereich des Schichtenspeichers einzeln oder in Kombination miteinander, je nach gewünschter und/oder vorgegebener Geometrie des Schichtenspeichers vorgesehen sind.

    [0022] Gemäß einer Ausführungsform weist die obere Wasserleit- und -verteileinrichtung eine sich etwa horizontal erstreckende, als Prallplatte wirkende Verteilplatte auf, auf die das einzuspeichernde Warmwasser so gelenkt wird, daß sich zustromseitig der Verteilplatte eine im wesentlichen horizontal verlaufende Strömung ausbildet. In bevorzugter Weise ist so gewährleistet, daß einzuspeicherndes und in den Schichtenspeicher einströmendes Warmwasser nicht strahlförmig in das Hauptvolumen des Schichtenspeichers einströmt und zu einer Durchmischung der Schichten und einer damit einhergehenden Störung der Temperaturschichtung des in dem Schichtenspeicher bereits enthaltenen Wassers führt.

    [0023] Durch die als Prallplatte wirkende Verteilplatte wird das einströmende Warmwasser oberhalb des Niveaus der Verteilplatte so umgelenkt, daß es im wesentlichen horziontal strömt und oberhalb der Verteilplatte eine im wesentlichen ringförmige Strömung ausbildet, die sich nur allmählich in Richtung Kaltwasser ausbreitet und letzteres quasi nach unten wegsiebt, ohne jedoch eine Vermischung mit dem Kaltwasser zu bewirken.

    [0024] Dabei ist es vorteilhaft, wenn das erfindungsgemäße Leit- und Verteilsystem eine relativ große Dimensionierung der Verteilplatte vorsieht, um eine optimierte Strömungsführung zu gewährleisten.

    [0025] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist ein einer Wandung des Schichtenspeichers zugewandtes Ende der Verteilplatte in Richtung einer Zustromseite so abgewinkelt, daß sich dort eine in Richtung der Zustromseite wirkende Strömung ausbildet.

    [0026] Auf diese Weise ist gewährleistet, daß an der Verteilplatte eine gleichmäßige homogene Strömung in im wesentlichen horizontaler Ebene mit einem geringen Anteil nach oben entsteht. Somit werden in den Schichtenspeicher einlaufende Strömungen durch die erfindungsgemäße Wasserleit- und -verteileinrichtung in vorteilhafter Weise so umgelenkt, daß diese auf den obersten Volumenbereich des Schichtenspeichers eingegrenzt sind. Temperaturschwankungen, auch zu Beginn des Ladevorgangs, werden somit ausgeglichen, da eine Durchmischung des Schichtenspeicherinhalts von vorneherein ausgeschlossen ist.

    [0027] Erfindungsgemäß findet eine Warmwasserzapfung im Deckelbereich des Schichtenspeichers statt. Dadurch, daß einströmendes Warmwasser strömungstechnisch so umgelenkt wird, daß es zunächst nur im obersten Volumenbereich des Schichtenspeichers vorhanden ist, ist eine Warmwasserzapfung auch bei einem völlig entladenen Speicher praktisch unmittelbar möglich, da eine Abkühlung des einströmenden Warmwassers mit einem schichtenmäßig darunter befindlichen Kaltwasser nicht stattfindet.

    [0028] Bei bevorzugten Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind, abhängig von Brauchwasserentnahme und der Höhe derselben verschiedene Betriebsschritte vorgesehen.

    [0029] So wird im Fall keiner Brauchwasserentnahme zunächst eine vorgegebene Einschalttemperaturdifferenz dTEin zwischen einer vorbestimmten Speichersolltemperatur TSoll und einer gemessenen Speichertemperatur TSP überwacht. Wenn diese Einschalttemperaturdifferenz dTEin überschritten wird, folgt ein Einschalten oder Umschalten der Umwälzpumpe und/oder des Heizgeräts zum Abziehen eines Volumenstroms von Kaltwasser aus dem Kaltwasserabzug, dem Erwärmen desselben in dem Wärmetauscher und Einspeichern des Volumenstroms als Warmwasser über die Warmwasserleitung in den Schichtenspeicher. Ist schließlich eine vorgegebene Ausschalttemperaturdifferenz dTAus zwischen der Speichertemperatur TSP und einer Rücklauftemperatur TRL in der heizkreisseitigen Rücklaufleitung erreicht, wird die Umwälzpumpe und/oder das Heizgerät aus- oder umgeschaltet.

    [0030] Wird eine Brauchwasserentnahme vorgenommen, welche geringer ist als der maximal förderbare Volumenstrom einzuspeichernden Warmwassers, schließt sich an den Schritt des Überwachens einer vorgegebenen Einschalttemperaturdifferenz dTEin das Ein- oder Umschalten der Umwälzpumpe und/oder des Heizgeräts an, wenn die Einschalttemperaturdifferenz dTEin überschritten wird. Dabei wird ein Volumenstrom von Kaltwasser aus dem Kaltwasserzulauf abgezogen, in dem Wärmetauscher erwärmt und als Warmwasser über die Warmwasserleitung in den Schichtenspeicher wieder eingespeichert. Schließlich erfolgt das Ausschalten oder Umschalten der Umwälzpumpe und/oder des Heizgeräts, wenn eine vorgegebene Ausschalttemperaturdifferenz dTAus zwischen der Speichersolltemperatur TSP und Speicheristtemperatur erreicht ist.

    [0031] Bei einem weiteren Betriebszustand wird im Fall einer Brauchwasserentnahme, welche größer ist als der maximal förderbare Volumenstrom einzuspeichernden Warmwassers in der Folge des Überwachens einer vorgegebenen Einschalttemperaturdifferenz dTEin das Einschalten oder Umschalten der Umwälzpumpe und/oder des Heizgeräts vorgenommen, wenn die Einschalttemperaturdifferenz dTEin überschritten wird. Dabei wird ein Teilvolumenstrom von Kaltwasser aus dem Kaltwasserzulauf abgezogen, in dem Wärmetauscher erwärmt und als Warmwasser über die Warmwasserleitung in den Schichtenspeicher eingespeichert, sowie ein anderer Teilvolumenstrom von Kaltwasser aus dem Kaltwasserzulauf über den Kaltwasserabzug in den Schichtenspeicher zugeführt. Die Umwälzpumpe und/oder das Heizgerät werden ausgeschaltet oder umgeschaltet, wenn eine vorgegebene Ausschalttemperaturdifferenz dTAus zwischen der Speichersolltemperatur TSP und Speicheristtemperatur erreicht ist.

    [0032] Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0033] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, das anhand der Abbildung näher erläutert wird. Hierbei zeigt:
    Fig. 1
    eine Ausführungsform der Erfindung, bei der ein Brauchwasserkreislauf und ein Heizkreislauf über einen im Gleichstrom betriebenen Plattenwärmetauscher miteinander gekoppelt sind.


    [0034] In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.

    [0035] Die einzige Figur zeigt einen Brauchwasserkreislauf B und einen Heizkreislauf H, welche über einen im Gleichstrom betriebenen Plattenwärmetauscher 9 miteinander gekoppelt sind. Der Brauchwasserkreislauf B umfaßt einen Kaltwasserzulauf 12, welcher mit einem Kaltwasserabzug 4 eines Schichtenspeichers 6 verbunden ist. In dem Kaltwasserabzug 4 ist eine Umwälzpumpe 7 angeordnet, welche Kaltwasser zum Plattenwärmetauscher 9 transportiert, wo es erwärmt und als Warmwasser über eine Warmwasserleitung 5 einem oberen Bereich des Schichtenspeichers 6 zugeführt wird. Über eine Brauchwasserentnahmeleitung 13, deren Mündung 2 ebenfalls im oberen Bereich des Schichtenspeichers 6 angeordnet ist, kann das erwärmte Wasser entnommen werden. Weiterhin ist ein Temperaturfühler 1 zum Messen einer Speichertemperatur TSP auf Höhe der Mündung 3 des Kaltwasserabzugs 4 angeordnet.

    [0036] Der Heizkreislauf H umfaßt einen Brenner-Heizwasserwärmetauscher 10, welcher z.B. gasbetrieben sein kann. Von diesem Heizwasserwärmetauscher 10 verläuft eine Vorlaufleitung 11 zum heizkreisseitigen Wassereintritt des Plattenwärmetauschers 9 und eine Rücklaufleitung 14 mit einem zugeordneten Rücklauftemperaturfühler 15 und einer Heizkreispumpe 8 vom heizkreisseitigen Wasseraustritt zurück zum Heizwasserwärmetauscher 10. Der Plattenwärmetauscher 9 ist so ausgelegt, daß die Warmwassertemperatur TWW in der Warmwasserleitung 5 zwischen Plattenwärmetauscher 9 und Schichtenspeicher 6 der Rücklauftemperatur TRL entspricht. Hierbei dient die Solltemperatur TSoll des Schichtenspeichers 6 als Führungsgröße für die Rücklauftemperatur TRL. Damit wird ein - üblicherweise notwendiger - weiterer Temperaturfühler im Bereich des brauchwasserseitigen Wasseraustritts zur Warmwasserleitung 5 oder in derselben überflüssig. Der üblicherweise schon im Heizkreislauf vorgesehene Temperaturmeßfühler für die Rücklauftemperatur TRL reicht somit aus, um einen Schichtenspeicher wie den gezeigten Schichtenspeicher 6 an vorhandene Heizkreisläufe anzukoppeln. Zur Regelung ist des weiteren lediglich noch der Temperaturfühler 1 zum Messen der tatsächlichen Speichertemperatur TSP notwendig, um den Temperaturverlauf in der Schichtenstruktur beurteilen und zur Regelung heranziehen zu können. In Abhängigkeit von der Höhe der Brauchwasserentnahme über die Brauchwasserentnahmeleitung 13 können die zirkulierenden Volumenströme im Brauchwasserkreislauf und im Heizkreislauf mittels der Umwälzpumpe 7 bzw. der Heizkreispumpe 8 so angeglichen werden, daß die Rücklauftemperatur TRL stets in etwa der Warmwassertemperatur (Speicherladetemperatur) TWW entspricht. Die Positionierung des Temperaturfühlers 1 auf Höhe der Mündung 3 des Kaltwasserabzugs 4 gewährleistet eine schnelle Reaktion beim Nachladen des Schichtenspeichers 6, wodurch maximale Leistungskennzahlen erreicht werden. Ist z.B. eine Einschalttemperaturdifferenz dTEin zwischen einer vorbestimmten Speichersolltemperatur TSoll und einer am Temperaturfühler 1 gemessenen Speichertemperatur TSP von -5 K vorgegeben, so wird beim Überschreiten dieser Einschalttemperaturdifferenz dTEin die Umwälzpumpe 7 und/oder der Heizwasserwärmetauscher 10 ein- oder umgeschaltet. Die heizkreisseitige Rücklauftemperatur TRL wird dann auf Speichersolltemperatur TSoll geregelt. Kaltes Trinkwasser wird im Plattenwärmetauscher 9 erhitzt und über die Warmwasserleitung 5 in den Schichtenspeicher 6 eingeschichtet. Dies geschieht schließlich so lange, bis eine vorgegebene Ausschalttemperaturdifferenz dTAus zwischen der Speicheristtemperatur TRL und der Speichersolltemperatur TSoll von z.B. -2 K erreicht ist. In diesem Fall werden die Umwälzpumpe 7 und/oder der Heizwasserwärmetauscher 10 aus- oder umgeschaltet.

    Bezugszeichenliste



    [0037] 
    B
    Brauchwasserkreislauf
    H
    Heizkreislauf
    TRL
    Rücklauftemperatur bzw. Speicheristtemperatur
    TSP
    Speichertemperatur
    TVL
    Vorlauftemperatur
    TWW
    Warmwassertemperatur
    TSoll
    Schichtenspeicher-Soll-Temperatur
    dTWT
    Wassertemperaturdifferenz
    TEin
    Einschalttemperatur
    TAus
    Ausschalttemperatur
    1
    Temperaturfühler
    2
    Brauchwasserauslass
    3
    Mündung des Kaltwasserabzugs
    4
    Kaltwasserabzug
    5
    Warmwasserleitung
    6
    Schichtenspeicher
    7
    Umwälzpumpe
    8
    Heizkreispumpe
    9
    Plattenwärmetauscher
    10
    Heizwasserwärmetauscher
    11
    Vorlaufleitung
    12
    Kaltwasserzulauf
    13
    Brauchwasserentnahmeleitung
    14
    Rücklaufleitung
    15
    Rücklauftemperaturfühler



    Ansprüche

    1. Anordnung bestehend aus einem Warmwasserspeicher, insbesondere Schichtenspeicher (6), einem Brauchwasserkreislauf (B) und einem Heizkreislauf (H), mit einem Kaltwasserzulauf (12), einer Brauchwasserentnahmeleitung (13) und einem aus dem unteren Bereich des Warmwasserspeichers (6) wegführenden Kaltwasserabzug (4), in dessen Verlauf eine Umwälzpumpe (7) angeordnet ist und der zu einem Wärmetauscher (9) führt, von dem aus eine Warmwasserleitung (5) in den oberen Bereich des Warmwasserspeichers (6) mündet, wobei
    der Wärmetauscher (9) dem Heizkreislauf (H) mit Heizgerät (10), Heizkreispumpe (8) und Vor- (11) und Rücklaufleitung (14) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (9) als im Gleich- oder, insbesondere Gegenstrom, betreibbarer Plattenwärmetauscher ausgebildet und so ausgelegt ist, daß die heizkreisseitige Rücklauftemperatur (TRL) des Plattenwärmetauschers (9) in etwa der Warmwassertemperatur (TWW) im Brauchwasserkreislauf (B), d.h. in der Warmwasserleitung (5) zwischen Plattenwärmetauscher (9) und Warmwasserspeicher (6) entspricht.
     
    2. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    eine mittlere Temperaturdifferenz (dTWT) durch eine Leistungsstufung an der Umwälzpumpe (7) und/oder der Heizkreispumpe (8) variierbar ist.
     
    3. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    bei Überschreitung einer vorgegebenen Einschalttemperaturdifferenz (dTEin) zwischen der gemessenen Speichertemperatur (TSP) und der vorbestimmten Speichersolltemperatur (Tsoll) ein Ladevorgang auslösbar ist, bei dem die Umwälzpumpe (7) und/oder das Heizgerät (10) ein- oder umgeschaltet werden.
     
    4. Anordnung nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Einschalttemperaturdifferenz (dTEin) im Bereich zwischen -0,5 K und -15 K, vorzugsweise im Bereich zwischen -1 K und -12 K und besonders bevorzugt im Bereich zwischen -2 K und -10 K liegt.
     
    5. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    beim Unterschreiten einer vorgegebenen Ausschalttemperaturdifferenz (dTAus) zwischen der gemessenen Speichertemperatur (TSP) und der vorbestimmten Speichersolltemperatur (Tsoll) der Ladevorgang abbrechbar ist, und die Umwälzpumpe (7) und/oder das Heizgerät (10) aus- oder umgeschaltet werden.
     
    6. Anordnung nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Ausschalttemperaturdifferenz (dTAus) im Bereich zwischen -0,5 K und -15 K, vorzugsweise im Bereich zwischen -1 K und -12 K und besonders bevorzugt im Bereich zwischen -2 K und -10 K, insbesondere bei -5 K, liegt.
     
    7. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    zur Temperaturregelung lediglich ein Temperaturfühler (1) im Schichtenspeicher (6) und ein Rücklauftemperaturfühler (15) im Bereich der Rücklaufleitung (14) des Heizkreislaufs (H) vorgesehen, insbesondere erforderlich, ist.
     
    8. Anordnung nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Temperaturfühler (1) in etwa auf Höhe der Mündung (3) des Kaltwasserabzugs (4) im unteren Bereich des Schichtenspeichers (6) angeordnet ist.
     
    9. Anordnung nach Anspruch 7 oder 8,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Temperaturfühler (1) zwischen 2,0 cm und 10 cm über dem Bodenniveau des Schichtenspeichers (6) angeordnet ist.
     
    10. Verfahren zum Speichern von Warmwasser in einem Warmwasserspeicher einer Anordnung bestehend aus einem Heizkreislauf (H) und dem in einem Brauchwasserkreislauf (B) vorgesehenen Warmwasserspeicher, insbesondere Schichtenspeicher (6), einem Kaltwasserzulauf (12), einer Brauchwasserentnahmeleitung (13) und einem aus dem unteren Bereich des Warmwasserspeichers (6) wegführenden Kaltwasserabzug (4), in dessen Verlauf eine Umwälzpumpe (7) angeordnet ist und der zu einem Wärmetauscher (9) führt, von dem aus eine Warmwasserleitung (5) in den oberen Bereich des Warmwasserspeichers (6) mündet, wobei der Wärmetauscher (9) dem Heizkreislauf (H) mit Heizgerät (10), Heizkreispumpe (8) und Vor- (11) und Rücklaufleitung (14) zugeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Wärmetauscher (9), der als Plattenwärmetauscher ausgebildet ist, im Gleich- oder, insbesondere Gegenstrom, und die Anordnung so betrieben wird, daß die heizkreisseitige Rücklauftemperatur (TRL) des Plattenwärmetauschers (9) in etwa der Warmwassertemperatur (TWW) im Brauchwasserkreislauf (B), d.h. in der Warmwasserleitung (5) zwischen Plattenwärmetauscher (9) und Warmwasserspeicher (6) entspricht.
     
    11. Verfahren nach Anspruch 10,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    eine mittlere Temperaturdifferenz (dTWT) durch eine Leistungsstufung an der Umwälzpumpe (7) und/oder der Heizkreispumpe (8) variiert wird.
     
    12. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche 10 oder 11,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    bei Überschreitung einer vorgegebenen Einschalttemperaturdifferenz (dTEin) zwischen der gemessenen Speichertemperatur (TSP) und der vorbestimmten Speichersolltemperatur (Tsoll) ein Ladevorgang ausgelöst wird, bei dem die Umwälzpumpe (7) und/oder das Heizgerät (10) ein- oder umgeschaltet werden.
     
    13. Verfahren nach Anspruch 12,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Einschalttemperaturdifferenz (dTEin) im Bereich zwischen -0,5 K und -15 K, vorzugsweise im Bereich zwischen -1 K und -12 K und besonders bevorzugt im Bereich zwischen -2 K und -10 K gewählt wird.
     
    14. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche 10 bis 13,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    beim Unterschreiten einer vorgegebenen Ausschalttemperaturdifferenz (dTAus) zwischen der gemessenen Speichertemperatur (TSP) und der vorbestimmten Speichersolltemperatur (TSoll) der Ladevorgang abgebrochen wird, und die Umwälzpumpe (7) und/oder das Heizgerät (10) aus- oder umgeschaltet werden.
     
    15. Verfahren nach Anspruch 14,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Ausschalttemperaturdifferenz (dTAus) im Bereich zwischen -0,5 K und -15 K, vorzugsweise im Bereich zwischen -1 K und -12 K und besonders bevorzugt im Bereich zwischen -2 K und -10 K, insbesondere bei -5 K gewählt wird.
     
    16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 15,
    gekennzeichnet durch
    folgende Schritte im Fall keiner Brauchwasserentnahme:

    - Überwachen einer vorgegebenen Einschalttemperaturdifferenz (dTEin) zwischen einer vorbestimmten Speichersolltemperatur (TSoll) und einer gemessenen Speichertemperatur (TSP);

    - Einschalten oder Umschalten der Umwälzpumpe (7) und/oder des Heizgeräts (10) zum Abziehen eines Volumenstroms von Kaltwasser aus dem Kaltwasserabzug (4), Erwärmen desselben in dem Wärmetauscher (9) und Einspeichern des Volumenstroms als Warmwasser über die Warmwasserleitung (5) in den Schichtenspeicher (6), wenn die Einschalttemperaturdifferenz (dTEin) überschritten wird; und

    - Ausschalten oder Umschalten der Umwälzpumpe (7) und/oder des Heizgeräts (10), wenn eine vorgegebene Ausschalttemperaturdifferenz (dTAus) zwischen der Speichertemperatur (TSP) und Speichersolltemperatur erreicht ist.


     
    17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 15,
    gekennzeichnet durch
    folgende Schritte im Fall einer Brauchwasserentnahme, wenn diese geringer ist als der maximal förderbare Volumenstrom einzuspeichernden Warmwassers:

    - Überwachen einer vorgegebenen Einschalttemperaturdifferenz (dTEin) zwischen einer vorbestimmten Speichersolltemperatur (Tsoll) und einer gemessenen Speichertemperatur (TSP);

    - Einschalten oder Umschalten der Umwälzpumpe (7) und/oder des Heizgeräts (10) zum Abziehen eines Volumenstroms von Kaltwasser aus dem Kaltwasserzulauf (12), Erwärmen desselben in dem Wärmetauscher (9) und Einspeichern des Volumenstroms als Warmwasser über die Warmwasserleitung (5) in den Schichtenspeicher (6), wenn die Einschalttemperaturdifferenz (dTEin) überschritten wird; und

    - Ausschalten oder Umschalten der Umwälzpumpe (7) und/oder des Heizgeräts (10), wenn eine vorgegebene Ausschalttemperaturdifferenz (dTAus) zwischen der Speichertemperatur (TSP) und Speichersolltemperatur erreicht ist.


     
    18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 15,
    gekennzeichnet durch
    folgende Schritte im Fall einer Brauchwasserentnahme, wenn diese größer ist als der maximal förderbare Volumenstrom einzuspeichernden Warmwassers:

    - Überwachen einer vorgegebenen Einschalttemperaturdifferenz (dTEin) zwischen einer vorbestimmten Speichersolltemperatur (Tsoll) und einer gemessenen Speichertemperatur (TSP);

    - Einschalten oder Umschalten der Umwälzpumpe (7) und/oder des Heizgeräts (10) zum Abziehen eines Teilvolumenstroms von Kaltwasser aus dem Kaltwasserzulauf (12), Erwärmen desselben in dem Wärmetauscher (9) und Einspeichern des Volumenstroms als Warmwasser über die Warmwasserleitung (5) in den Schichtenspeicher (6), sowie Zuführen eines anderen Teilvolumenstroms von Kaltwasser aus dem Kaltwasserzulauf (12) über den Kaltwasserabzug in den Schichtenspeicher (6), wenn die Einschalttemperaturdifferenz (dTEin) überschritten wird; und

    - Ausschalten oder Umschalten der Umwälzpumpe (7) und/oder des Heizgeräts (10), wenn eine vorgegebene Ausschalttemperaturdifferenz (dTAus) zwischen der Speichertemperatur (TSP) und Speichersolltemperatur erreicht ist.


     


    Claims

    1. Arrangement consisting of a hot water storage tank, especially a stratified storage tank (6), a consumer water circuit (B) and a heating circuit (H), having a cold water feed (12), a consumer water draw-off line (13) and a cold water outlet (4) leading out of the lower region of the hot water storage tank (6), in the course of which outlet a circulating pump (7) is arranged and which leads to a heat exchanger (9) from which a hot water line (5) opens into the upper region of the hot water storage tank (6), the heat exchanger (9) being associated with the heating circuit (H) which has a heating apparatus (10), a heating circuit pump (8) and a supply line (11) and return line (12),
    characterized in that
    the heat exchanger (9) is in the form of a plate heat exchanger operable in parallel-flow mode or, especially, counter-flow mode and is so arranged that the heating-circuit-side return temperature (TRL) of the plate heat exchanger (9) corresponds approximately to the hot water temperature (TWW) in the consumer water circuit (B), that is to say in the hot water line (5) between the plate heat exchanger (9) and the hot water storage tank (6).
     
    2. Arrangement according to claim 1 or 2,
    characterized in that
    a mean temperature difference (dTWT) is variable by stepped control of the output at the circulating, pump (7) and/or the heating circuit pump (8).
     
    3. Arrangement according to either one of the preceding claims,
    characterized in that
    when the difference between the measured storage tank temperature (TSP) and the predetermined desired storage tank temperature (Tsoll) exceeds a preset switch-on temperature difference (dTEin), a charging operation is initiatable in which the circulating pump (7) and/or the heating apparatus (10) are switched on or switched over.
     
    4. Arrangement according to claim 3,
    characterized in that
    the switch-on temperature difference (dTEin) is in the range between -0.5 K and -15 K, preferably in the range between -1 K and -12 K and especially in the range between -2 K and -10 K.
     
    5. Arrangement according to any one of the preceding claims,
    characterized in that
    when the difference between the measured storage tank temperature (TSP) and the predetermined desired storage tank temperature (TSoll) falls below a preset switch-off temperature difference (dTAus), the charging operation is discontinuable, and the circulating pump (7) and/or the heating apparatus (10) are switched off or switched over.
     
    6. Arrangement according to claim 5,
    characterized in that
    the switch-off temperature difference (dTAus) is in the range between -0.5 K and -15 K, preferably in the range between -1 K and -12 K and especially in the range between -2 K and -10 K, more especially -5 K.
     
    7. Arrangement according to any one of the preceding claims,
    characterized in that
    for temperature regulation, only one temperature sensor (1) in the stratified storage tank (6) and one return temperature sensor (15) in the region of the return line (14) of the heating circuit (H) is provided, especially required.
     
    8. Arrangement according to claim 7,
    characterized in that
    the temperature sensor (1) is arranged at approximately the height of the opening (3) of the cold water outlet (4) in the lower region of the stratified storage tank (6).
     
    9. Arrangement according to claim 7 or 8,
    characterized in that
    the temperature sensor (1) is arranged between 2.0cm and 10 cm above the base level of the stratified storage tank (6).
     
    10. Method of storing hot water in a hot water storage tank of an arrangement consisting of a heating circuit (H) and the hot water storage tank, especially a stratified storage tank (6), which is provided in a consumer water circuit (B), a cold water feed (12), a consumer water draw-off line (13) and a cold water outlet (4) leading out of the lower region of the hot water storage tank (6), in the course of which outlet a circulating pump (7) is arranged and which leads to a heat exchanger (9) from which a hot water line (5) opens into the upper region of the hot water storage tank (6), the heat exchanger (9) being associated with the heating circuit (H) which has a heating apparatus (10), a heating circuit pump (8) and a supply line (11) and a return line (14),
    characterized in that
    the heat exchanger (9), which is in the form of a plate heat exchanger, in parallel-flow mode or, especially, counter-flow mode, and the arrangement is operated so that the heating-circuit-side return temperature (TRL) of the plate heat exchanger (9) corresponds approximately to the hot water temperature (TWW) in the consumer water circuit (B), that is to say in the hot water line (5) between the plate heat exchanger (9) and the hot water storage tank (6).
     
    11. Method according to claim 10,
    characterized in that
    a mean temperature difference (dTWT) is variable by stepped control of the output at the circulating pump (7) and/or the heating circuit pump (8).
     
    12. Method according to either one of the preceding claims 10 and 11,
    characterized in that
    when the difference between the measured storage tank temperature (TSP) and the predetermined desired storage tank temperature (Tsoll) exceeds a preset switch-on temperature difference (dTEin), a charging operation is initiated in which the circulating pump (7) and/or the heating apparatus (10) are switched on or switched over.
     
    13. Method according to claim 12,
    characterized in that
    the switch-on temperature difference (dTEin) is selected in the range between -0.5 K and -15 K, preferably in the range between -1 K and -12 K and especially in the range between -2 K and -10 K.
     
    14. Method according to any one of the preceding claims 10 to 13,
    characterized in that
    when the difference between the measured storage tank temperature (TSP) and the predetermined desired storage tank temperature (TSoll) falls below a preset switch-off temperature difference (dTAus), the charging operation is discontinued, and the circulating pump (7) and/or the heating apparatus (10) are switched off or switched over.
     
    15. Method according to claim 14,
    characterized in that
    the switch-off temperature difference (dTAus) is selected in the range between -0.5 K and -15 K, preferably in the range between -1 K and -12 K and especially in the range between -2 K and -10 K, more especially -5 K.
     
    16. Method according to any one of the preceding claims 10 to 15,
    characterized by
    the following steps when no consumer water is drawn off:

    - monitoring a preset switch-on temperature difference (dTEin) between a predetermined desired storage tank temperature (TSoll) and a measured storage tank temperature (TSP);

    - switching on or switching over the circulating pump (7) and/or the heating apparatus (10) for withdrawal of a volume flow of cold water from the cold water outlet (4), heating that volume flow in the heat exchanger (9) and feeding the volume flow in the form of hot water into the stratified storage tank (6) by way of the hot water line (5) when the switch-on temperature difference (dTEin) is exceeded; and

    - switching off or switching over the circulating pump (7) and/or the heating apparatus (10) when a preset switch-off temperature difference (dTAus) between the storage tank temperature (TSP) and the desired storage tank temperature has been reached.


     
    17. Method according to any one of the preceding claims 10 to 15,
    characterized by
    the following steps when the amount of consumer water drawn off is less than the maximum deliverable volume flow of hot water to be fed into the storage tank:

    - monitoring a preset switch-on temperature difference (dTEin) between a predetermined desired storage tank temperature (TSoll) and a measured storage tank temperature (TSP);

    - switching on or switching over the circulating pump (7) and/or the heating apparatus (10) for withdrawal of a volume flow of cold water from the cold water feed (12), heating that volume flow in the heat exchanger (9) and feeding the volume flow in the form of hot water into the stratified storage tank (6) by way of the hot water line (5) when the switch-on temperature difference (dTEin) is exceeded; and

    - switching off or switching over the circulating pump (7) and/or the heating apparatus (10) when a preset switch-off temperature difference (dTAus) between the storage tank temperature (TSP) and the desired storage tank temperature has been reached.


     
    18. Method according to any one of the preceding claims 10 to 15,
    characterized by
    the following steps when the amount of consumer water drawn off is greater than the maximum deliverable volume flow of hot water to be fed into the storage tank:

    - monitoring a preset switch-on temperature difference (dTEin) between a predetermined desired storage tank temperature (TSoll) and a measured storage tank temperature (TSP);

    - switching on or switching over the circulating pump (7) and/or the heating apparatus (10) for withdrawal of a partial volume flow of cold water from the cold water feed (12), heating that volume flow in the heat exchanger (9) and feeding the volume flow in the form of hot water into the stratified storage tank (6) by way of the hot water line (5), and supplying a different partial volume flow of cold water from the cold water feed (12) to the stratified storage tank (6) by way of the cold water outlet when the switch-on temperature difference (dTEin) is exceeded; and

    - switching off or switching over the circulating pump (7) and/or the heating apparatus (10) when a preset switch-off temperature difference (dTAus) between the storage tank temperature (TSP) and the desired storage tank temperature has been reached.


     


    Revendications

    1. Ensemble se composant d'un réservoir d'eau chaude, en particulier d'un réservoir stratifié (6), d'un circuit d'eau sanitaire (B) et d'un circuit de chauffage (H), avec une amenée d'eau froide (12), une conduite de prélèvement d'eau sanitaire (13) et une évacuation d'eau froide (4) s'éloignant de la zone inférieure du réservoir d'eau chaude (6) et dans le cours de laquelle est disposée une pompe de recirculation (7) et qui mène à un échangeur de chaleur (9) duquel débouche une conduite d'eau chaude (5) dans la zone supérieure du réservoir d'eau chaude (6), l'échangeur de chaleur (9) étant associé au circuit de chauffage (H) doté d'un appareil de chauffage (10), d'une pompe de circuit de chauffage (8) et d'une conduite montante et descendante (14), caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur (9) est réalisé et configuré comme un échangeur de chaleur à plaques pouvant fonctionner en flux continu ou en particulier en flux inverse de sorte que la température de conduite descendante (TRL) de l'échangeur de chaleur à plaques (9) corresponde à peu près à la température de l'eau chaude (TWW) dans le circuit d'eau sanitaire (B), c'est-à-dire dans la conduite d'eau chaude (5) entre l'échangeur de chaleur à plaques (9) et le réservoir d'eau chaude (6).
     
    2. Ensemble selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce qu'une différence de température moyenne (dTWT) peut être variée par un étagement de puissance sur la pompe de recirculation (7) et/ou la pompe de circuit de chauffage (8).
     
    3. Ensemble selon l'une quelconque des revendications précédentes,
    caractérisé en ce qu'en cas de dépassement d'une différence de température d'activation prescrite (dTEIN) entre la température de réservoir mesurée (TSP) et la température de consigne de réservoir prédéterminée (TSOLL), un processus de chargement peut être déclenché, pour lequel la pompe de recirculation (7) et/ou l'appareil de chauffage (10) sont activés ou commutés.
     
    4. Ensemble selon la revendication 3,
    caractérisé en ce que la différence de température d'activation (dTEIN) est comprise dans la plage entre -0,5 K et -15 K, de préférence dans la plage entre -1 K et -12 K et de manière particulièrement préférée dans la plage entre -2 K et -10 K.
     
    5. Ensemble selon l'une quelconque des revendications précédentes,
    caractérisé en ce qu'en cas de non-atteinte d'une différence de température de désactivation prescrite (dTAUS) entre la température de réservoir mesurée (TSP) et la température de consigne de réservoir prédéterminée (TSOLL), le processus de chargement peut être interrompu et en ce que la pompe de recirculation (7) et/ou l'appareil de chauffage (10) sont désactivés ou commutés.
     
    6. Ensemble selon la revendication 5,
    caractérisé en ce que la différence de température de désactivation (dTAUS) est comprise dans la plage entre -0,5 K et -15 K, de préférence dans la plage entre -1 K et -12 K et de manière particulièrement préférée dans la plage entre -2 K et -10 K, s'élève en particulier autour de -5 K.
     
    7. Ensemble selon l'une quelconque des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que pour la régulation de la température, un seul capteur de température (1) est prévu, en particulier nécessaire, dans le réservoir stratifié (6) et un capteur de température de conduite descendante (15) est prévu, en particulier nécessaire, dans la zone de la conduite descendante (14) du circuit de chauffage (H).
     
    8. Ensemble selon la revendication 7,
    caractérisé en ce que le capteur de température (1) est disposé sensiblmement à la hauteur de l'ouverture (3) de l'évacuation d'eau froide (4) dans la zone inférieure du réservoir stratifié (6).
     
    9. Ensemble selon la revendication 7 ou 8,
    caractérisé en ce que le capteur de température (1) est disposé entre 2 et 10 cm au-dessus du niveau du fond du réservoir stratifié (6).
     
    10. Procédé de stockage d'eau chaude dans un réservoir d'eau chaude d'un ensemble se composant d'un circuit de chauffage (H) et d'un réservoir d'eau chaude prévu dans un circuit d'eau sanitaire (B), en particulier un réservoir stratifié (6), d'une amenée d'eau froide (12), d'une conduite de prélèvement d'eau sanitaire (13) et d'une évacuation d'eau froide (4) s'éloignant de la zone inférieure du réservoir d'eau chaude (6), et dans le cours de laquelle est disposée une pompe de recirculation (7) et qui mène à un échangeur de chaleur (9) duquel débouche une conduite d'eau chaude (5) dans la zone supérieure du réservoir d'eau chaude (6), l'échangeur de chaleur (9) étant associé au circuit de chauffage (H) doté d'un appareil de chauffage (10), une pompe de circuit de chauffage (8) et une conduite montante (11) et descendante (14),
    caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur (9) qui est réalisé comme un échangeur de chaleur à plaques fonctionne en flux continu ou en particulier en flux inverse et en ce que l'ensemble fonctionne de sorte que la température de conduite descendante (TRL) côté circuit de chauffage de l'échangeur de chaleur à plaques (9) corresponde à peu près à la température de l'eau chaude (TWW) dans le circuit d'eau sanitaire (B), c'est-à-dire dans la conduite d'eau chaude (5) entre l'échangeur de chaleur à plaques (9) et le réservoir d'eau chaude (6).
     
    11. Procédé selon la revendication 10,
    caractérisé en ce qu'une différence de température moyenne (dTWT) est variée par un étagement de puissance sur la pompe de recirculation (7) et/ou la pompe de circuit de chauffage (8).
     
    12. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 10 ou 11,
    caractérisé en ce qu'en cas de dépassement d'une différence de température d'activation prescrite (dTEIN) entre la température de réservoir (TSP) mesurée et la température de consigne de réservoir (TSOLL) prédéterminée, un processus de chargement est déclenché, pour lequel la pompe de recirculation (7) et/ou l'appareil de chauffage (10) sont activés ou commutés.
     
    13. Procédé selon la revendication 12,
    caractérisé en ce que la différence de température d'activation (dTEIN) est choisie dans la plage entre -0,5 K et -15 K, de préférence dans la plage entre -1 K et -12 K et de manière particulièrement préférée dans la plage entre -2 K et -10 K.
     
    14. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 10 à 13,
    caractérisé en ce qu'en cas de non-atteinte d'une différence de température de désactivation prescrite (dTAUS) entre la température de réservoir mesurée (TSP) et la température de consigne de réservoir prédéterminée (TSOLL), le processus de chargement est interrompu, et en ce que la pompe de recirculation (7) et/ou l'appareil de chauffage (10) sont désactivés ou commutés.
     
    15. Procédé selon la revendication 14,
    caractérisé en ce que la différence de température de désactivation (dTAUS) est choisie dans la plage entre -0,5 K et -15 K, de préférence dans la plage entre -1 K et -12 K et de manière particulièrement préférée dans la plage entre -2 K et -10 K, en particulier autour de -5 K.
     
    16. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 10 à 15,
    caractérisé par les étapes suivantes dans le cas d'aucun prélèvement d'eau sanitaire :

    - surveillance d'une différence de température d'activation prescrite (dTEIN) entre une température de consigne de réservoir prédéterminée (TSOLL) et une température de réservoir mesurée (TSP) ;

    - activation ou commutation de la pompe de recirculation (7) et/ou de l'appareil de chauffage (10) pour l'évacuation d'un débit volumétrique d'eau froide de l'évacuation d'eau froide (4), réchauffement de celui-ci dans l'échangeur de chaleur (9) et stockage du débit volumétrique sous forme d'eau chaude par la conduite d'eau chaude (5) dans le réservoir stratifié (6) si la différence de température d'activation (dTEIN) est dépassée ; et

    - désactivation ou commutation de la pompe de recirculation (7) et/ou de l'appareil de chauffage (10) si une différence de température de désactivation prescrite (dTAUS) entre la température de réservoir (TSP) et la température de consigne de réservoir est atteinte.


     
    17. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 10 à 15,
    caractérisé par les étapes suivantes dans le cas d'un prélèvement d'eau sanitaire si celui-ci est plus faible que le débit volumétrique maximal à déplaçable d'eau chaude à stocker :

    - surveillance d'une différence de température d'activation prescrite (dTEin) entre une température de consigne de réservoir prédéterminée (TSOLL) et une température de réservoir mesurée (TSP) ;

    - activation ou commutation de la pompe de recirculation (7) et/ou de l'appareil de chauffage (10) pour l'évacuation d'un débit volumétrique d'eau froide de l'amenée d'eau froide (12), réchauffement de celui-ci dans l'échangeur de chaleur (9) et stockage du débit volumétrique sous forme d'eau chaude par la conduite d'eau chaude (5) dans le réservoir stratifié (6) si la différence de température d'activation (dTEIN) est dépassée ; et

    - désactivation ou commutation de la pompe de recirculation (7) et/ou de l'appareil de chauffage (10) si une différence de température de désactivation prescrite (dTAUS) entre la température de réservoir (TSP) et la température de consigne de réservoir est atteinte.


     
    18. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 10 à 15,
    caractérisé par les étapes suivantes dans le cas d'un prélèvement d'eau sanitaire si celui-ci est plus grand que le débit volumétrique maximal déplaçable d'eau chaude à stocker :

    - surveillance d'une différence de température d'activation prescrite (dTEIN) entre une température de consigne de réservoir prédéterminée (TSOLL) et une température de réservoir mesurée (TSP);

    - activation ou commutation de la pompe de recirculation (7) et/ou de l'appareil de chauffage (10) pour l'évacuation d'un débit volumétrique partiel d'eau froide de l'évacuation d'eau froide (12), réchauffement de celui-ci dans l'échangeur de chaleur (9) et stockage du débit volumétrique sous forme d'eau chaude par la conduite d'eau chaude (5) dans le réservoir stratifié (6) ainsi qu'un autre débit volumétrique partiel d'eau froide de l'amenée d'eau froide (12) par l'évacuation d'eau froide dans le réservoir stratifié (6) si la différence de température d'activation (dTEIN) est dépassée ; et

    - désactivation ou commutation de la pompe de recirculation (7) et/ou de l'appareil de chauffage (10) si une différence de température de désactivation prescrite (dTAUS) entre la température de réservoir (TSP) et la température de consigne de réservoir est atteinte.


     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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