[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Elektrolyten sowie ein Verfahren zur Abscheidung
einer matten Metallschicht auf einem Substrat aus einem einen Emulsions und/oder Dispersionsbildner
oder ein Netzmittel aufweisenden Elektrolyten.
[0002] Allgemein geht das Bestreben bei der Herstellung metallischer Schichten auf Substraten
dahin, möglichst glatte und hochglänzende Überzüge zu erhalten. Anwendungsspezifisch
ist es jedoch in vielen Fällen wünschenswert, einen Metallüberzug zu erhalten, der
nicht glänzend sondern matt ist. Dies kann einerseits im optischen Erscheinungsbild
dieses Überzugs, andererseits auch in den technischen Eigenschaften, sprich der Blendfreiheit,
dieser Überzüge begründet liegen. Anwendungsfelder für matt abgeschiedene Metallschichten
auf Substraten sind beispielsweise die Schmuckindustrie, die Armaturenindustrie, die
Automobilindustrie, aber auch die optische- oder feinmechanische Industrie, bei der
insbesondere die Blendfreiheit dieser Überzüge zu tragen kommt. Aus dem Stand der
Technik sind matt abgeschiedene Nickel oder Nickellegierungsschichten sowie Cobaltschichten
bekannt. Während die Abscheidung solcher potentiell Allergie auslösenden Metalle in
vielen Bereichen unkritisch ist, ist eine Vermeidung dieser Metalle im Bereich der
Schmuckindustrie oder auch im Bereich der Herstellung von Küchengeräten und -utensilien
erstrebenswert. Im Bereich der optischen- oder feinmechanischen Industrie ist die
Abscheidung matter Metallschichten unterschiedlichster Metalle aufgrund der unterschiedlichen
Eigenschaften der jeweiligen Metalle wünschenswert. Darüber hinaus ist es wünschenswert
den Mattheitsgrad der abgeschiedenen Metallschichten über einen weiten Bereich einstellen
zu können.
[0003] US 2005/0150774 Offenbart einen elektrolyten, der eine perfluorierte verbindung enthält.
FR 2190940 und
US 4444630 Offenbaren einen elektrolyten der eine polyalkylenoxid-substituierte quartäre ammoniumverbindung
enthält.
[0004] Die Aufgabe der vorliegende Erfindung ist es, einen Elektrolyten sowie ein Verfahren
zur Abscheidung matter Metallschichten auf Substraten zur Verfügung zu stellen, mit
dessen Hilfe eine Vielzahl von Metallen in unterschiedlichen Mattierungsgraden auf
unterschiedlichsten Substraten abgeschieden werden können.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Elektrolyt zur Abscheidung einer matten Metallschicht
eines Metalls der Gruppe bestehend aus Al, Ti, V, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Cu, Zn, As,
Se, Mo, Ru, Rh, Pd, Ag, Cd, In, Sn, Sb, Te, W, Re, Pt, Au, Tl, Pb, Bi oder eine Legierung
dieser Metalle auf einem Substrat aus einem ein Netzmittel aufweisenden Elektrolyten,
welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass das Netzmittel ein fluoriertes oder perfluoriertes
Netzmittel der allgemeinen Formel
R
fCH
2CH
2O(CH
2CH
2O)
xH
mit R
f = F(CF
2CF
2)
n, wobei x = 6 bis 15 und n = 2 bis 10 oder eine Polyalkylenoxid substituierte quartäre
Ammoniumvebindung der allgemeinen Formel

ist, wobei wenigstens ein Rest R
1, R
2, R
3 oder R
4 ein Polyalkylenoxid Substituent und die verbleibenden Reste unabhängig voneinander
gleiche oder unterschiedliche geradkettige oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte
C
1 bis C
18 Alkytketten sind und X ein Halogenid, Sulfatanion oder Anion einer C
1 bis C
6 Carbonsäure ist, wobei Elektrolyt und Netzmittel eine Microemulsion bilden und
wobei der Elektrolyt zusätzlich Polytetrafluorethyten-Partikel mit einem mittleren
Pattikeldurchmesser von 10 bis 1000 nm aufweit.
[0006] Hinsichtlich des Verfahrens wird die Aufgabe durch ein Verfahren zur elektrolytischen
Abscheidung einer matten Metallschicht auf einem Substrat gelöst, wobei das Substrat
in einem Galvanisierungsbad, aufweisend einen erfindungsgemäßen Elektrolyten und eine
Gegenelektrode, mit einer Spannungsquelle verbunden wird und eine Spannung zwischen
Substrat und Gegenelektrode angelegt wird, die geeignet ist eine Metallschicht auf
dem Substrat abzuscheiden.
[0007] Es wurde herausgefunden, daß die Bildung von Microemulsionen in Elektrolyten geeignet
ist, unterschiedlichste Metalle aus den entsprechenden Elektrolyten matt abzuscheiden.
Des weiteren wurde herausgefunden, daß zur Bildung dieser Microemulsionen in Elektrolyten
unterschiedlichster abzuscheidender Metalle sowohl Polyalkylenglykole oder deren Derivate,
Netzmittel mit fluorierten oder perfluorierten hydrophoben Ketten, als auch mit Polyalkylenoxidketten
substituierte quartäre Ammoniumverbindungen geeignet sind. Diese Verbindungen weisen
ein breites Einsatzspektrum zur Erzeugung von Emulsionen in Elektrolyten unterschiedlichster
Metalle auf und können einzeln eingesetzt werden.
[0008] Im Fall der Polyalkylenglykole als Emulsions- und/oder Dispersionsbildner erwiesen
sich neben homogen aufgebauten Polymeren insbesondere Polymere mit unterschiedlichen
prozentualen Anteilen an hydrophilen und hydrophoben Strukturen, bevorzugt bestehend
aus Polyethylen- und Polypropylenglykolen Hierbei entscheidet unter anderem der prozentuale
Anteil an hydrophilen und hydrophoben Strukturen in Abhängigkeit der mittleren molaren
Masse den Mattigkeitsgrad der abgeschiedenen Metallschicht, wobei generell mittlere
Molmassen > 200 g/Mol, für Polymere mit hohem prozentualen Anteil hydrophober Strukturen
bevorzugt 200 bis 2000 g/Mol und noch bevorzugter für Polymere mit hohem prozentualem
Anteil hydrophiler Strukturen > 4000 g/Mol geeignet sind.
[0009] Beim Einsatz fluorierter oder perfluorierter Netzmittel erwiesen sich Netzmittel
der allgemeinen Formel
R
fCH
2CH
2O(CH
2CH
2O)
xH (Formel 1)
mit R
f = F(CF
2CF
2)
n, wobei X = 6 bis 15 und n = 2 bis 10 ist, als besonders geeignet. Das mittlere Molekulargewicht
der fluorierten oder perfluorierten Netzmittel liegt erfindungsgemäß zwischen ungefähr
550 und ungefähr 1000 g/Mol, vorzugsweise zwischen ungefähr 700 und ungefähr 1000
g/Mol. Auch hier nimmt das mittlere Molekulargewicht Einfluß auf den Mattheitsgrad.
[0010] Eine weitere geeignete Art von Netzmitteln zur erfindungsgemäßen Abscheidung matter
Metallschichten aus Elektrolyten sind Polyalkylenoxid substituierte quartäre Ammoniumverbindungen,
welche vorzugsweise der allgemeinen Formel

wobei wenigstens ein Rest R
1, R
2, R
3 oder R
4 ein Polyalkylenoxid Substituent ist und die verbleibenden Reste unabhängig voneinander
gleiche oder unterschiedliche geradkettige oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte
C
1 bis C
18 Alkylketten sind und X
- ein Halogenid, ein Sulfatanion oder Anion einer C
1 bis C
6 Carbonsäure ist, gehorchen. Es hat sich herausgestellt, daß insbesondere quartäre
Ammoniumverbindungen der allgemeinen Formel 2 geeignet sind, bei denen R
1 und R
2 eine C
8 bis C
12, bevorzugt eine C
10 Alkylseitenkette ist, R
3 eine C
1 bis C
3, bevorzugt eine C
1 Alkylseitenkette ist, R
4 der allgemeinen Formel [CH
2-CH
2-O]
n H mit n = 1 bis 5 entspricht und X
- das Anion einer C
2 bis C
4 Carbonsäure ist.
[0011] Das mittlere Molekulargewicht der erfindungsgemäß dem Elektrolyten zugesetzten quartären
Ammoniumverbindungen liegt zwischen ungefähr 200 bis ungefähr 1000 g/Mol, bevorzugt
zwischen ungefähr 400 und ungefähr 500 g/Mol und noch bevorzugter zwischen ungefähr
450 und ungefähr 460 g/Mol.
[0012] Darüber hinaus hat sich herausgestellt, daß der Zusatz von Polyletrafluorethylen-Partikeln
zum erfindungsgemäßen Elektrolyten einen Einfluß auf die Eigenschaften der abgeschiedenen
matten Metallschichten ausübt. So zeigt sich bei der abscheidung von matten Metallschichten
aus erfindungsgemäßen Elektrolyten die zusätzlich Polytetrafluorethylen-Partikel enthalten
eine taktil wesentlich weichere Oberfläche die darüber hinaus im Vergleich zu matten
Metallschichten, die aus erfindungsgemäßen Elektrolyten ohne Zusatz von Polytetrafluorethylen-Partikeln
abgeschieden wurden, auch noch eine deutlich geringere Empfindlichkeit gegenüber Fingerflecken
(touch free) zeigt.
[0013] Es wurde herausgefunden, daß der mittlere Partikeldurchmesser der zugesetzten Polytetrafluorethylen-Partikel
im Bereich von ungefähr 10 bis ungefähr 1000 nm, vorzugsweise ungefähr 100 bis ungefähr
300 nm liegen sollte.
[0014] Erfindungsgemäß können die Polytetrafluorethylen-Partikel in einer Konzentration
zwischen ungefähr 0,1 und 1000 mg/l, bevorzugt zwischen ungefähr 0,5 und 5 mg/l zugesetzt
werden.
[0015] Die nachfolgenden Beispiele illustrieren den erfindungsgemäßen Elektrolyten sowie
das erfindungsgemäße Verfahren.
Beispiel 1
[0016] Ein Cu-Elektrolyt mit folgender Zusammensetzung:
55 g/l Cu2+
66 g/l H2SO4
100 mg/l Cl-
200 mg/l Bis-(3-Sulfopropyl)-disulfid, Dinatriumsalz
wird mit 2 g/l Polypropylenglykol mit einer Molmasse von 900 g/Mol versetzt. Auf einem
Winkelblech wird 10 min bei 5 A/dm
2 und 35°C galvanisiert, wobei die kathode 2 m/min bewegt wird.
[0017] Luftbewegung ist nicht nötig. Erstaunlicherweise erfolgt ein gleichmäßiger Periglanzeffekt
im hohen und niedrigen Strorndichtebereich. Aufgrund der minimalen Mengen an organischen
Glanzzusätzen kommt es nicht zu Haftfestigkeitsproblemen bei Stromunterbrechung und
können es anschließend haftfest Schichten aus einem sauren Bronzeelektrolyten oder
aus einem dreiwertigen Chromelektrolyten abgeschieden werden. Der Mattigkeitsgrad
des Perlglanzeffektes kann durch die Konzentration des Polymers gesteuert werden.
Durch einfache Filtration über Celite wird der gesamte Periglanzzusatz entfernt.
Beispiel 2
[0018] Bei Verwendung der in Beispiel 1 beschriebenen Parameter wird bei 26°C und Zusatz
von 300 mg/l eines Polyalkylenglykols nachfolgender Blockpolymerstruktur anstatt des
in Beispiel 1 beschriebenen Polyproplyenglykols ein stabiler gleichmäßiger Periglanzeffekt
erzielt:
HO-(CH
2-CH
2-O)
x-(CH
2-CH(CH
3)-O)
y-(CHrCH
2-O)
z-H
[0019] Die mittlere Molmasse beträgt 1700 g/Mol, wobei der Polyethylenoxid-Anteil (x+z)
20% der Molmasse ausmacht.
Beispiel 3
[0020] In einem Bronzeelektrolyt der folgenden Zusammensetzung:
12 g/l Cu(II)
2 g/l Sn(II)
100 g/l Methansulfonsäure
2 g/l Hydrochinon
wird mit 5 mg/l Polyalkylenglykols der im Beispiel 2 angeführten Blockpolymerstruktur
mit einer Molmasse von 5000 g/Mol und einem Anteil von 20% Polyethylenoxid bei einer
Stromdichte von 2 A/dm
2, 25°C und einer Kathodenbewegung von 1 m/min ebenfalls ein gleichmäßiger Perglanzeffekt
erzielt.
Beispiel 4
[0021] In einem Watts-Elektrolyten mit folgender Zusammensetzung:
440 g/l Nickelsulfat
30 g/l Borsäure
40 g/l Nickelchlorid
5 g/l Natriumsaccharinat
wird 10 min bei einer Temperatur von 52°C, einem pH-Wert von 4,2, einer Stromdichte
von 5 A/dm
2 und einer Kathodenbewegung von 2 m/min durch Zugabe von 10 mg/l des folgenden als
Netzmittel bezeichneten CF-substituierten Polyethylenglykols mit einer mittleren Molmasse
von 700 g/Mol, wobei die Hauptkomponente durch X = 5 und Y = 10 charakterisiert ist,
P-(CF
2-CF
2)
x-(CH
2-CH
2-0)
y-H
ein gleichmäßiger Matteffekt erzeugt.
Beispiel 5
[0022] Ersetzt man in Beispiel 4 das CF
2-substituierte Polyethylenglykol durch polyethylenglykolsubstituierte Ammoniumverbindungen,
wird ein gleichmäßiger Mattigkeitseffekt Effekt, dessen Struktur anders als in Beispiel
4 ist. So läßt sich ein periglanzvemickeltes Messingblech durch Zugabe von 8 mg/l
Didecylmethylpoly-(oxethyl) Ammonium Propionate in einen Watts-Elektrolyten analog
Beispiel 4 erzeugen.
Beispiel 6
[0023] Zu der in Beispiel 5 erzeugten Emulsion aus polyethylenglykolsubsfituiertem Ammoniumsalz
wurde 1 ml/l PTFE Suspension (Zonyl TE3667-N, Dupont) zugegeben. Dadurch wurden andere
Strukturen und Schichteigenschaften erzielt.
[0024] Die so entstandene Oberfläche besitzt einen stark hydrophoben schmutzabweisenden
Effekt.
1. Elektrolyt zur Abscheidung einer matten Metallschicht eines Metalls der Gruppe bestehend
aus Al, Ti, V, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Cu, Zn, As, Se, Mo, Ru, Rh, Pd, Ag, Cd, In, Sn,
Sb, Te, W, Re, Pt, Au, TI, Pb, Bi oder eine Legierung dieser Metalle auf einem Substrat
aus einem ein Netzmittel aufweisenden Elektrolyten,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Netzmittel ein fluoriertes oder perfluoriertes Netzmittel der allgemeinen Formel
R
fCH
2CH
2O(CH
2CH
2O)
xH
mit R
f F(CF
2CF
2)
n, wobei x = 6 bis 15 und n = 2 bis 10 oder eine Polyalkylenoxid substituierte quartäre
Ammoniumverbindung der allgemeinen Formel

ist, wobei wenigstens ein Rest R
1, R
2, R
3 oder R
4 ein Polyalkylenoxid Substituent und die verbleibenden Reste unabhängig voneinander
gleiche oder unterschiedliche geradkettige oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte
C
1 bis C
18 Alkylketten sind und X ein Halogenid, Sulfatanion oder Anion einer C
1 bis C
5 Carbonsäure ist, wobei Elektrolyt und Netzmittel eine Microemulsion bilden und
wobei der Elektrolyt zusätzlich Polytetrafluorethylen-Partikel mit einem mittleren
Partikeldurchmesser von 10 bis 1000 nm aufweist.
2. Elektrolyt gemäß Anspruch 1, wobei das mittlere Molekulargewicht des fluorierten oder
perfluorierten Netzmittels zwischen 550 und 1000 g/Mol, vorzugsweise zwischen 700
und 1000 g/Mol liegt.
3. Elektrolyt gemäß Anspruch 1, wobei in der quartären Ammoniumverbindung R1 und R2 eine C8 bis C12, bevorzugt eine C10 Alkylseitenkette ist, R3 eine C1 bis C3, bevorzugt eine C1 Alkylseitenkette ist, R4 der allgemeinen Formel [CH2-CH2-O]nH mit n = 1 bis 5 entspricht und X das Anion eine C2 bis C4 Carbonsäure ist.
4. Elektrolyt gemäß Anspruch 3, wobei das mittlere Molekulargewicht der als Netzmittel
eingesetzten quartären Ammoniumverbindung zwischen 200 und 1000 g/Mol, bevorzugt zwischen
400 und 500 g/Mol, noch bevorzugter zwischen 450 und 460 g/Mol liegt.
5. Elektrolyt gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Elektrolyt zusätzlich
Polytetrafluorethylen-Partikel mit einem mittleren Partikeldurchmesser von 100 bis
300 nm aufweist.
6. Elektrolyt gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Elektrolyt die Polytetrafluorethylenpartikel
in einer Konzentration von 0,1 bis 1000 mg/I, bevorzugt 0,5 bis 5 mm/I enthält.
7. Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung einer matten Metallschicht auf einem Substrat,
wobei das Substrat in einem Galvanisierungsbad, aufweisend einen Elektrolyten gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 6 und eine Gegenelektrode mit einer Spannungsquelle verbunden
wird und eine Spannung zwischen Substrat und Gegenelektrode angelegt wird, die geeignet
ist, eine Metallschicht auf dem Substrat abzuscheiden.
1. An electrolyte for deposition of a matt metal layer of a metal from the group consisting
of Al, Ti, V, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Cu, Zn, As, Se, Mo, Ru, Rh, Pd, Ag, Cd, In, Sn,
Sb, Te, W, Re, Pt, Au, TI, Pb, Bi or an alloy of these metals on a substrate of an
electrolyte having a wetting agent,
characterized in that
the wetting agent is a fluorinated or perfluorinated wetting agent of the general
formula
R
fCH
2CH
2O (CH
2CH
2O)
xH
where R
f denotes F(CF
2CF
2)
n, where x = 6 to 15 and n = 2 to 10 or a quaternary ammonium compound of the general
formula

substituted with polyalkylene oxide, where at least one radical R
1, R
2, R
3 or R
4 is a polyalkylene oxide substituent, and the remaining radicals, independently of
one another, are the same or different, linear or branched, saturated or unsaturated
C
1 to C
18 alkyl chains, and X is a halide, a sulfate anion or an anion of a C
1 to C
6 carboxylic acid, where the electrolyte and the wetting agent form a microemulsion
and where the electrolyte additionally contains polytetrafluoroethylene particles
with an average particle diameter of 10 to 1000 nm.
2. The electrolyte according to Claim 1, wherein the average molecular weight of the
fluorinated or perfluorinated wetting agent is between 550 g/mol and 1000 g/mol, preferably
between 700 g/mol and 1000 g/mol.
3. The electrolyte according to Claim 1, wherein R1 and R2 in the quaternary ammonium compound denote a C8 to C12 alkyl side chain, preferably a C10 alkyl side chain, R3 is a C1 to C3 alkyl side chain, preferably a C1 alkyl side chain, R4 corresponds to the general formula [CH2-CH2-O]nH, where n = 1 to 5, and X is the anion of a C2 to C4 carboxylic acid.
4. The electrolyte according to Claim 3, wherein the average molecular weight of the
quaternary ammonium compound used as the wetting agent is between 200 g/mol and 1000
g/mol, preferably between 400 g/mol and 500 g/mol, more preferably between 450 g/mol
and 460 g/mol.
5. The electrolyte according to any one of the preceding claims, wherein the electrolyte
additionally contains polytetrafluoroethylene particles with an average particle diameter
of 100 nm to 300 nm.
6. The electrolyte according to any one of Claims 1 to 5, wherein the electrolyte contains
the polytetrafluoroethylene particles in a concentration of 0.1 to 1000 mg/L, preferably
0.5 to 5 mm/L.
7. A method for electrolytic deposition of a matt metal layer on a substrate, wherein
the substrate is connected to a voltage source in an electroplating bath containing
an electrolyte according to any one of Claims 1 to 6 and a mating electrode, a voltage
being applied between the substrate and the mating electrode suitable for deposition
of a metal layer on the substrate.
1. Electrolyte pour le dépôt d'une couche métallique mate d'un métal issu du groupe constitué
de Al, Ti, V, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Cu, Zn, As, Se, Mo, Ru, Rh, Pd, Ag, Cd, In, Sn,
Sb, Te, W, Re, Pt, Au, T1, Pb, Bi ou d'un alliage desdits métaux, sur un substrat
en un électrolyte comportant un agent mouillant,
caractérisé en ce que
ledit agent mouillant est un agent mouillant fluoré ou perfluoré répondant à la formule
générale
R
fCH
2CH
2O (CH
2CH
2O)
xH
avec R
f F (CF
2CF
2)
n, x étant = 6 à 15 et n étant = 2 à 10 ou un composé d'ammonium quaternaire substitué
au polyalkylène-oxyde répondant à la formule générale

au moins un reste R
1, R
2, R
3 ou R
4 étant un substituant de type polyalkylène-oxyde et les autres restes étant, indépendamment
les uns des autres, des chaînes d'alkyle identiques ou différentes, linaires ou ramifiées,
saturées ou insaturées, en C
1 à C
18 et X étant un halogénure, un anion de sulfate ou un anion d'un acide carboxylique
en C
1 à C
6, ledit électrolyte et ledit agent mouillant formant une microémulsion.
ledit électrolyte comportant, en outre, des particules de polytétrafluoroéthylène
dont les particules ont un diamètre moyen compris entre 10 et 1000 nm.
2. Electrolyte selon la revendication 1, la masse moléculaire moyenne dudit agent mouillant
fluoré ou perfluoré étant comprise entre 550 et 1000 g/mol, de préférence entre 700
et 1000 g/mol.
3. Electrolyte selon la revendication 1, R1 et R2 dans ledit composé d'ammonium quaternaire étant une chaîne latérale d'alkyle en C8 à C12, de préférence en C10, R3 étant une chaîne latérale d'alkyle en C1 à C3, de préférence en C1, R4 correspondant à la formule générale [CH2-CH2-O]nH avec n = 1 à 5, et l'anion X étant un acide carboxylique en C2 à C4.
4. Electrolyte selon la revendication 3, la masse moléculaire moyenne de dudit composé
d'ammonium quaternaire mis en oeuvre en tant qu'agent mouillant étant comprise entre
200 et 1000 g/mol, de préférence entre 400 et 500 g/mol, de préférence encore entre
450 et 460 g/mol.
5. Electrolyte selon l'une des revendications précédentes, ledit électrolyte comportant,
en outre, des particules de polytétrafluoroéthylène dont les particules ont un diamètre
moyen compris entre 100 et 300 nm.
6. Electrolyte selon l'une des revendications 1 à 5, ledit électrolyte contenant lesdites
particules de polytétrafluoroéthylène dans une concentration comprise entre 0,1 et
1000 mg/l, de préférence entre 0,5 et 5 mm/l.
7. Procédé de dépôt électrolytique d'une couche métallique mate sur un substrat, ledit
substrat étant relié, dans un bain de galvanisation comportant un électrolyte selon
l'une des revendications 1 à 6 et une contre-électrode, à une source de tension, et
une tension étant appliquée entre le substrat et ladite contre-électrode, cette tension
étant appropriée pour déposer une couche métallique sur le substrat.