(19)
(11) EP 2 135 986 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
27.04.2011  Patentblatt  2011/17

(21) Anmeldenummer: 09162708.3

(22) Anmeldetag:  15.06.2009
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
D06B 3/12(2006.01)
D06B 17/00(2006.01)

(54)

Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer

After-treatment steamer for belts

Centrale vapeur pour post-traitement de bandes


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 18.06.2008 DE 102008029359

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.12.2009  Patentblatt  2009/52

(73) Patentinhaber: MAGEBA Textilmaschinen GmbH & Co. KG
54470 Bernkastel-Kues (DE)

(72) Erfinder:
  • Stang, Oliver Alexander
    54470 Bernkastel-Kues (DE)

(74) Vertreter: Müller, Enno et al
RIEDER & PARTNER Patentanwälte - Rechtsanwalt Corneliusstrasse 45
42329 Wuppertal
42329 Wuppertal (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 316 859
EP-A- 1 016 748
EP-A- 0 653 509
DE-A1- 19 523 621
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen reduktiven Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer, insbesondere Ein-Band-Dämpfer, vorzugsweise für textile Bänder, beispielsweise schmale Bänder, mit mehreren vertikal beabstandeten oberen und unteren Umlenkrollen, über welche Umlenkrollen das Band, überlagert zu einer horizontalen Grunddurchsetzungsrichtung des Bandwarendämpfers beispielsweise zickzackförmig geführt ist, wobei das Band aufgrund einer Rückführung mehrfach über dieselben Umlenkrollen geführt ist und die Umlenkrollen insgesamt in einem im wesentlichen geschlossenen Gehäuse angeordnet sind (siehe z.B. EP-A-1016748)

    [0002] Bandwarendämpfer der in Rede stehenden Art sind bekannt, so insbesondere zur reduktiven Nachbehandlung (Reinigung) von Bändern. Es wird beispielsweise auf die DE 10 2004 041 706 A1 verwiesen. In dieser Patentanmeldung ist eine Band-Behandlungsanlage beispielsweise in Form eines Dämpfers beschrieben, zur Behandlung von textilen Bändern, wie sie beispielsweise für Sicherheitsgurte in Kraftfahrzeugen Verwendung finden, darüber hinaus aber auch beispielsweise für textile Bänder allgemein, elastische Bänder und unelastische Bänder, wie beispielsweise Samtbänder oder Miederwarenbänder. Hinsichtlich des Materials kann es sich zum Beispiel um Polyester oder Polyamid handeln. Mit sogenannten Ein-Band-Dämpfern werden in der Regel vergleichsweise schmale Bänder behandelt, welche insbesondere Breiten im Bereich von wenigen Zentimetern, beispielsweise 1 bis 10 cm aufweisen. Bei einem derartigen Ein-Band-Dämpfer läuft nur ein Band ein und wird innerhalb des Dämpfers durch mehrfache Rückführungen parallel zu sich selbst versetzt. Das Band läuft hierbei mehrfach über dieselben Umlenkrollen, jeweils seitlich, d. h. in Achsrichtung der Umlenkrolle versetzt, wobei sich somit eine zickzackförmige Führung des Bandes in Grunddurchsetzungsrichtung, d. h. von einer Seitenwand zur anderen Seitenwand wechselnd ergibt. Demzufolge ist bei insgesamt kompakter Bauweise des Dämpfers ein langer Durchsetzungsweg des zu dämpfenden Bandes erreicht.

    [0003] Im Hinblick auf den vorbeschriebenen Stand der Technik wird eine technische Problematik der Erfindung darin gesehen, einen Bandwarendämpfer der in Rede stehenden Art baulich günstiger zu gestalten.

    [0004] Diese Problematik ist zunächst und im Wesentlichen durch den Gegenstand des Anspruches 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass zwei oberen, übereinander angeordneten Umlenkrollen, die vertikal beabstandet angeordnet sind, zwei untere nebeneinander und entsprechend horizontal beabstandete Umlenkrollen zugeordnet sind, welche oberen und unteren Umlenkrollen dadurch zu einer Gruppe zusammengefasst sind und dass das Band mehrfach zufolge von Versetzungsmitteln spiralförmig zwischen den oberen und unteren Umlenkrollen wechselnd geführt ist. Gegenüber dem bekannten Stand der Technik, bei welchem die oberen Umlenkrollen gleich den unteren Umlenkrollen in Nebeneinanderanordnung unter horizontaler Beabstandung angeordnet sind, ergibt sich durch die vorgeschlagene vertikal beabstandete Anordnung der oberen Umlenkrollen eine kompakte Bauform unter Beibehaltung des erforderlichen Durchlaufweges des Bandes durch den Dämpfer. Die aus oberen und unteren Umlenkrollen sich zusammensetzende Gruppe ist in Grunddurchsetzungsrichtung des Bandes betrachtet maßlich verringert, was weiter zu einer Baugrößenverringerung des Dämpfers in Grunddurchsetzungsrichtung des Bandes bei gleicher Band-Durchsetzungslänge führt. Dies bedeutet weiter, dass bei einer gegenüber dem bekannten Stand der Technik in Grunddurchsetzungsrichtung betrachteten gleichen Länge des vorgeschlagenen Dämpfers ein insgesamt größerer Durchsetzungsweg erreicht werden kann, dies weiter bei gegenüber dem bekannten Stand der Technik gleicher Achslängen der Umlenkrollen. Innerhalb des Bandwarendämpfers kann eine durch zwei vertikal beabstandete obere und zwei nebeneinander angeornete untere Umlenkrollen zusammengesetzte Gruppe vorgesehen sein, wobei das in den Dämpfer einlaufende Band der Gruppe zugeführt und das von der Gruppe ablaufende Band aus dem Dämpfer herausgeführt wird. Der Gruppe sind Versetzungsmittel zugeordnet, die das Band spiralförmig zwischen den oberen und unteren Umlenkrollen wechselnd führen, so dass zumindest ein Versatzmaß in Achsrichtung der Umlenkrollen erreicht ist, welches größer ist als das Bandbreitenmaß quer zur Durchsetzungsrichtung desselben, so dass das durchgeführte Band spiralförmig auf den unteren und oberen Umlenkrollen in Achsrichtung versetzt und beabstandet umläuft.

    [0005] Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figurenbeschreibung, oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zum Gegenstand des Anspruches 1 oder zu Merkmalen weiterer Ansprüche erläutert. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einzelnen Merkmalen des Anspruches 1 oder des jeweiligen weiteren Anspruches oder jeweils unabhängig von Bedeutung sein.

    [0006] So ist in einer Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes vorgesehen, dass die oberen und/oder die unteren Umlenkrollen angetrieben sind, so insbesondere elektromotorisch, wobei ein Antrieb sowohl von oberen und unteren Umlenkrollen synchronisiert ist. Weiter ist bevorzugt, dass aufgrund der Bandführung innerhalb der Gruppe von oberen und unteren Umlenkrollen ein sich insgesamt nach oben keilförmig sich verjüngender Bandlauf ergibt, dies insbesondere in Bezug auf eine senkrecht zu den Achsen der Umlenkrollen aufgespannten Vertikalebene. Die zwei oberen, übereinander angeordneten Umlenkrollen liegen hierbei weiter bevorzugt in vertikaler Überdeckung, weiter bevorzugt in einer Projektion auf die durch die unteren Umlenkrollen aufgespannten Horizontalebene mittig zwischen den beiden unteren Umlenkrollen. In weiter bevorzugter Ausgestaltung sind die oberen und unteren Umlenkrollen sowohl in ihrer axialen Länge als auch in ihrem Durchmesser gleich ausgestaltet. Alternativ besteht auch die Möglichkeit bei bevorzugter gleicher Durchmessergestaltung der unteren Umlenkrollen die oberen Umlenkrollen gegenüber den unteren Umlenkrollen im Durchmesser größer oder auch kleiner zu gestalten, wobei weiter auch die Durchmesser der beiden oberen Umlenkrollen untereinander unterschiedlich gewählt sein können.

    [0007] Bevorzug ist weiter, dass in einem Dämpfer-Bodenraum, weiter in einem sogenannten Dämpfersumpf, Dampf erzeugt oder eingebracht wird, weiter derart, dass an den Stirnwänden und der Deckenwand eine Temperierung erfolgt derart, dass ein gewünschtes Temperaturniveau insbesondere im unmittelbaren Bandbereich beibehalten ist. Der Dampf kann hierbei direkt, alternativ auch indirekt erzeugt oder eingebracht sein.

    [0008] Das die Gruppe von oberen und unteren Umlenkrollen vollständig aufnehmende, und im Wesentlichen geschlossene Gehäuse weist in einer weiter bevorzugten Ausgestaltung lediglich eine untere und/oder obere Beheizung auf. Auf eine Seitenbeheizung des Gehäuses wird in einer solchen Ausgestaltung verzichtet. Hierbei liegt bevorzugt die Temperierung zwischen 85° bis 95° C, vorzugsweise bei 90° C.

    [0009] Als besonders vorteilhaft erweist sich eine Ausgestaltung des Bandwarendämpfers, bei welchem in dem Dämpfergehäuse zwei oder mehr Gruppen von oberen und unteren Umlenkrollen angeordnet sind. Bevorzugt ist diesbezüglich die Anordnung mehrerer Gruppen, so insbesondere zwei Gruppen, weiter beispielsweise aber auch mehr als zwei Gruppen wie beispielsweise drei, vier, fünf oder auch sieben Gruppen innerhalb eines Dämpfers, welche mehrere Gruppen in Grunddurchsetzungsrichtung des Bandes hintereinander angeordnet sind. Bei einer Anordnung von mehreren Gruppen wird zumindest das aus der ersten Gruppe auslaufende Band der nachgeschalteten Gruppe zugeführt. Die Zuführung, Abführung und bei einer bevorzugten Anordnung einer Mehrzahl von Gruppen innerhalb des Dämpfers die Überführung von einer Gruppe zur nachgeschalteten Gruppe erfolgt weiter bevorzugt streng in Grunddurchsetzungsrichtung des Bandes, d. h. weiter in einer Projektion der Achsen der Umlenkrollen auf einen Vorrichtungsboden betrachtet in senkrechter Ausrichtung zu den Rollenachsen.

    [0010] Eine günstige Bandführung innerhalb des Dämpfers ist dadurch erreicht, dass eine der Umlenkrollen sowohl die erste vom Band umschlungene Umlenkrolle beim Eintritt in den Dämpfer oder bei Übergabe von einer vorgeordneten Gruppe von oberen und unteren Umlenkrollen als auch die letzte vom Band umschlungene Umlenkrolle beim Übergang zu einer weiteren Gruppe von oberen und unteren Umlenkrollen oder beim Austritt aus dem Dämpfer ist. So ist insbesondere bei der Übergabe von einer Gruppe auf die nächste Gruppe kein bzw. kein wesentlicher Ebenenversatz im Zuge der Bandübergabe gegeben. Das Band verlässt die Gruppe etwa in derselben Ebene wie es der Gruppe zugeführt ist, wobei im Übergabebereich zwischen zwei hintereinandergeschalteten Gruppen durchaus eine gesonderte, vertikal versetzt zu der abgebenden bzw. aufnehmenden Umlenkrolle angeordnete Rolle vorgesehen sein kann, so weiter insbesondere zum Spannen des Bandes zwischen zwei Gruppen. Eine solche Spannrolle ist weiter bevorzugt mit einem Kraftmesslager versehen

    [0011] Die Versetzungsmittel zur mehrfachen spiralförmigen Führung des Bandes über die oberen und unteren Umlenkrollen sind in einer bevorzugten Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes bezüglich der unteren Umlenkrollen einer Rollengruppe der dämpfeintrittsseitigen Umlenkrolle zugeordnet. Bei einer Anordnung weiterer Gruppen sind deren Versetzungsmittel gleichfalls bezüglich der jeweils unteren Umlenkrollen der jeweiligen Gruppe der der vorgeschalteten Gruppe zugewandten Umlenkrolle zugeordnet. Entsprechend der gewählten Anzahl von in Axialrichtung der Umlenkrollen betrachteten Bandversätzen ist die Anzahl der Versetzungsmittel je Gruppe gewählt. So sind beispielsweise je Gruppe drei bis zehn, bevorzugt vier bis sechs, beispielsweise fünf Versetzungsmittel je Rollengruppe vorgesehen.

    [0012] In einer Weiterbildung sind die Versetzungsmittel in Bezug auf einen geringsten vertikalen Abstand zwischen einer oberen und einer unteren Umlenkrolle aus der Abstandsmitte versetzt zu der unteren Umlenkrolle angeordnet. So ist beispielsweise vorgesehen, dass die Versetzungsmittel zugewandt der dämpfungseintrittsseitigen, unteren Umlenkrolle mit einem vertikalen Abstand oberhalb zu dieser unteren Umlenkrolle angeordnet sind, welcher vertikale Abstand etwa einem Drittel des geringsten vertikalen Abstandes zwischen einer oberen und einer unteren Umlenkrolle entspricht.

    [0013] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung, welche lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert. Es zeigt:
    Fig. 1
    In schematischer Seitenansicht einen Ausschnitt einer Vor- richtungsanlage zum Behandeln durchlaufender, schmaler Bänder, mit einer Waschvorrichtung und einem der Waschvorrichtung vorgeordneten Bandwarendämpfer;
    Fig. 2
    den Bandwarendämpfer in Einzeldarstellung;
    Fig. 3
    eine schematisch-perspektivische Ansicht der Anordnung von Umlenkrollen einer Rollengruppe des Bandwaren- dämpfers.


    [0014] Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu Fig.1 eine Vorrichtung zur Behandlung eines schmalen, bevorzugt textilen Bandes 1. Dieses durchsetzt mit Bezug zu einer im Wesentlichen horizontalen Grunddurchsetzungsrichtung r zunächst einen Bandwarendämpfer 2 zur reduktiven Nachbehandlung und hiernach eine Vorrichtung 3 zum Waschen des Bandes 1.

    [0015] Der in Fig. 2 in einer Einzeldarstellung gezeigte Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer 2 weist zunächst ein im Wesentlichen geschlossenes Gehäuse 4 auf. In diesem Gehäuse 4 sind in Grunddurchsetzungsrichtung r des Bandes 1 betrachtet hintereinander geschaltete, identisch aufgebaute Rollengruppen G, G' aufgenommen.

    [0016] Jede Rollengruppe G, G' setzt sich zusammen aus zwei unteren Umlenkrollen 5, 6 und zwei oberen Umlenkrollen 7, 8, wobei die Rollenachsen parallel zueinander und quergerichtet sind zur Grunddurchsetzungsrichtung r des Bandes 1. Entsprechend erstrecken sich die Umlenkrollen 5 bis 8 weiter unter horizontaler Ausrichtung der Rollenachsen zwischen den Seitenwänden 9 des Gehäuses 4.

    [0017] Die beiden unteren Umlenkrollen 5 und 6 sind auf einer gemeinsamen Ebene positioniert und horizontal zu einander beabstandet. Der horizontale Abstand a der beiden unteren Umlenkrollen 5 und 6 entspricht etwa dem 2- bis 2,5-Fachen des Rollendurchmessers d.

    [0018] Die beiden oberen Umlenkrollen 7 und 8 sind vertikal übereinander angeordnet derart, dass deren Rollenachsen sich in einer gemeinsamen vertikalen Ebene erstrecken. Der vertikale Abstand b der beiden oberen Umlenkrollen 7 und 8 entspricht etwa dem 1,5 bis 2-Fachen des Rollendurchmessers d der oberen Umlenkrollen 7, 8, wobei weiter in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Rollendurchmesser d der oberen und unteren Umlenkrollen 5 bis 8 gleichgestaltet sind.

    [0019] Weiter sind die oberen Umlenkrollen 7 und 8 mit Bezug zu den unteren Umlenkrollen 5 und 6 so positioniert, dass sich in einer Projektion die Rollenachsen der oberen Umlenkrollen 7 und 8 mittig zwischen den Rollenachsen der unteren Umlenkrollen 5 und 6 erstrecken.

    [0020] Der geringste vertikale Achsabstand c zwischen den unteren Umlenkrollen 5, 6 und der tiefer positionierten oberen Umlenkrolle 7 entspricht in dem dargestellten Ausführungsbeispiel etwa einem 13- bis 15-Fachen, bevorzug 14-Fachen eines Umlenkrollen-Durchmessers d.

    [0021] Der dem Bandeintritt in das Gehäuse 4 bzw. der der in Grunddurchsetzungsrichtung r vorgeschalteten Gruppe zugewandten untere Umlenkrolle 5 sind mit vertikalem Abstand zu dieser Versetzungsmittel 10 zugeordnet. Diese sind rollenartiger Gestalt, wobei deren parallel zueinander ausgerichteten Rollenachsen in einer Projektion auf die unteren Umlenkrollen 5 und 6 einen spitzen Winkel zur Rollenachse der unteren Umlenkrolle 5 einschließen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind jeder unteren Umlenkrolle 5 vier solcher Versetzungsmittel 10 gleichmäßig zueinander beabstandet zugeordnet (vgl. Fig. 3).

    [0022] Die Versetzungsmittel 10 sind weiter mit Bezug auf den vertikalen Abstand c zwischen den unteren Umlenkrollen 5, 6 und der oberen Umlenkrolle 7 außermittig versetzt in Richtung auf die untere Umlenkrolle 5 positioniert. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Versetzungsmittel 10 bzw. deren Rollenachsen mit einem vertikalen Abstand oberhalb der unteren Umlenkrolle 5 angeordnet, welcher vertikale Abstand etwa einem Drittel des vertikalen Abstand c entspricht.

    [0023] Das Band 1 ist durch eine Stirnwand 11 des Gehäuse 4 in das Gehäuseinnere 12 geführt und nach Eintritt in das Gehäuseinnere 12 der ersten Rollengruppe G zugeführt. Das von der ersten Rollengruppe G abgeführte Band ist über eine im Gehäuseinneren 12 positionierte, parallel zu den Umlenkrollen 5, 8 ausgerichtete Spannrolle 13 der zweiten Rollengruppe G' zugeführt, von welcher das ablaufende Band über eine weiter vorgesehene, parallel zur Spannrolle 13 ausgerichtete Ablaufrolle 14, eine eine Rückwand bildende weitere Stirnwand 15 des Gehäuses 4 durchsetzend zur weiteren Behandlung des Bandes 1 aus dem Bandwarendämpfer 2 abgeführt ist. Die Spannrolle 13 dient weiter zur Kraftmessung und ist mit einem Kraftmesslager versehen.

    [0024] Die Achse der mittig zwischen den oberen Umlenkrollen 7 der Rollengruppen G und G' positionierten Spannrolle 13 erstreckt sich unter paralleler Ausrichtung zu den Rollenachsen in einer durch die Rollenachsen der oberen Umlenkrollen 7 aufgespannten Ebene.

    [0025] Die Ablaufrolle 14 ist weiter so positioniert, dass deren Rollenachse etwa auf derselben horizontalen Ebene ausgerichtet ist, wie die Achsen der rollenförmigen Versetzungsmittel 10.

    [0026] Das Band 1 wird jeder Rollengruppe G bzw. G' unter Umschlingung der obersten Umlenkrolle 8 sowohl zugeführt als auch von dieser Umlenkrolle 8 zum Austritt aus dem Dämpfer 2 bzw. zum Übergang auf die nachgeschaltete Gruppe abgeführt.

    [0027] Der Umlauf des Bandes 1 innerhalb einer Gruppe ist in Fig. 3 anhand der zweiten Rollengruppe G' dargestellt.

    [0028] Das der Rollengruppe G' zugeführte Band 1 umschlingt die oberste Umlenkrolle 8 etwa über ihren halben Durchmesser und ist unter seitlicher Beabstandung zu der Umlenkrolle 7 nach unten zu der unteren Umlenkrolle 6 geführt, die dem Dämpfungseintritt ab bzw. Gruppeneintritt abgewandt ist. Auch diese untere Umlenkrolle 5 wird unterseitig über ihren halben Umfang umschlungen. Abgehend von der unteren Umlenkrolle 6 streckt sich das Band 1 nach oben zur oberseitigen Umschlingung der vertikal untersten oberen Umlenkrolle 7, wobei der sich frei zwischen der unteren Umlenkrolle 6 und der oberen Umlenkrolle 7 erstreckende Bandabschnitt in einer Projektion auf die Gehäuserückwand 15 zumindest annähernd deckungsgleich verläuft zu dem sich zwischen der oberen Umlenkrolle 8 und der unteren Umlenkrolle 6 erstreckenden Bandabschnitt.

    [0029] Weiter in einer solchen Überdeckung erstreckt sich der von der Umlenkrolle 7 wiederum nach unten erstreckende Bandabschnitt, der unterseitig die, dem Dämpfungseintritt bzw. dem Gruppeneintritt zugewandte untere Umlenkrolle 5 umschlingt. Der von dieser unteren Umlenkrolle 5 abgehende Bandabschnitt ist über das zugeordnete Versetzungsmittel 10 seitlich, d. h. in Achserstreckung der Umlenkrollen 5 bis 8 versetzt, so dass eine hiernach vorgesehene erneute Umschlingung der obersten Umlenkrolle 8 seitlich versetzt zum einlaufenden Bandabschnitt erfolgt. Der seitliche Versatz entspricht in der dargestellten Ausführungsform etwa der doppelten Bandbreite.

    [0030] Der vorbeschriebene Verlauf des Bandes 1 entspricht einer Passage. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel schließen sich der vorbeschriebenen Passage drei weitere Passagen mit gleicher Bandführung an, so dass das Band 1 die obere Umlenkrolle 7 sowie die unteren Umlenkrollen 5 und 6 jeweils viermal teilweise umschlingt, dies bedingt durch Einwirken der Versetzungsmittel 10 unter axialer Beabstandung. Zum Ende der letzten Passage umschlingt das Band 1 erneut die auch beim Zulauf umfasste obere Umlenkrolle 8, von wo aus über die Ablaufrolle 14 bzw. bei der Rollengruppe G über die Spannrolle 13 der Bandablauf aus der Gruppe erfolgt. Entsprechend wird die oberste Umlenkrolle 8 gegenüber den weiteren Umlenkrollen 5 bis 7 einmal mehr teilweise vom Band 1 umschlungen.

    [0031] Das Band 1 wird durch den Bandwarendämpfer 2 gezogen. Es erfolgt keine aktive Einwirkung auf das Band 1 innerhalb des Dämpfers 2. Hieraus resultieren gleichgerichtete Drehbewegungen der unteren Umlenkrollen 5 und 6 sowie der obersten Umlenkrolle 8, nämlich mit Bezug auf die Darstellungen entgegen Uhrzeigerrichtunng. Die untere der beiden oberen Umlenkrollen (Umlenkrolle 7) hingegen dreht zufolge der vorbeschriebenen Bandführung engegengerichtet zu den weiteren Umlenkrollen, nämlich in dem dargestellten Ausführungsbeispiel in Uhrzelgerrichtung.

    [0032] Es ergibt sich durch die vorbeschriebene Bandführung weiber mit Bezug auf eine Seitenansicht gemäß Fig. 2 ein sich insgesamt nach oben keilförmig verjüngender Bandlauf, wobei weiter die in Grunddurchsetzungsrichtung r betrachtete Breite einer jeden Rollengruppe G bzw. G' im Wesentlichen durch den horizontalen Abstand der unteren Umlenkrollen 5 und 6 definiert ist

    [0033] Erfolgt der Versatz des Bandes 1 zufolge der Versetzungsmittel 10 in der beschriebenen Rollengruppen G' mit Bezug auf die Darstellungen entlang der Umlenkrollen von hinten nach vorne, so ist der Versatz im Bereich der ersten Rollengruppe G in entgegengesetzter Richtung vorgesehen. Heraus resultiert weiter, dass bei Anordnung von zwei hintereinander geschalteten Rollengruppen G und G' der Bandzulauf in den Bandwarendämpfer 2 und der Bandauslauf aus dem Bandwarendämpfer 2 jeweils dem gleichen, derselben Seitenwand 9 zugeordneten Rollenende der beiden obersten Umlenkrollen 8 zugeordnet sind.

    [0034] In dem Dämpfergehäuse 4 ist des Weiteren eine Beheizung für den über den Dämpfer-Bodenraum zugeführten oder in diesem erzeugten Dampf vorgesehen. Erfindungsgemäß erfolgt die Beheizung lediglich ober- und unterseitig, wozu der Gehäusedecke 16 und dem Gehäuseboden 17 jeweils zugeordnet eine Heizung 18 vorgesehen ist, die das Dämpfergehäuseinnere auf eine Temperatur von 85° bis 95° C vorzugsweise 90° C aufheizt.

    BEZUGSZEICHENLISTE



    [0035] 
    1
    Band
    2
    Bandwarendämpfer
    3
    Vorrichtung
    4
    Gehäuse
    5
    untere Umlenkrolle
    6
    untere Umlenkrolle
    7
    obere Umlenkrolle
    8
    obere Umlenkrolle
    9
    Seitenwände
    10
    Versetzungsmittel
    11
    Stirnwand
    12
    Gehäuseinneres
    13
    Spannrolle
    14
    Ablaufrolle
    15
    Stirnwand
    16
    Gehäusedecke
    17
    Gehäuseboden
    18
    Heizung
    G
    Rollengruppe
    G'
    Rollengruppe
    a
    horizontaler Abstand
    b
    vertikaler Abstand
    c
    Abstand
    d
    Rollendurchmesser
    r
    Grunddurchsetzungsrichtung



    Ansprüche

    1. Reduktiver Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer (2), insbesondere Ein-Band-Dämpfer, vorzugsweise für textile Bänder (1), beispielsweise schmale Bänder, mit mehreren vertikal beabstandeten oberen und unteren Umlenkrollen (5-8), über welche Umlenkrollen (5-8) das Band (1), überlagert zu einer horizontalen Grunddurchsetzungsrichtung (r) des Bandwarendämpfers (2) beispielsweise zickzackförmig geführt ist, wobei das Band (1) aufgrund einer Rückführung mehrfach über dieselben Umlenkrollen (5-8) geführt ist und die Umlenkrollen (5-8) insgesamt in einem im Wesentlichen geschlossenen Gehäuse (4) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oberen, übereinander angeordneten Umlenkrollen (7, 8), die vertikal beabstandet angeordnet sind, zwei untere nebeneinander und entsprechend horizontal beabstandete Umlenkrollen (5, 6) zugeordnet sind, welche oberen (7, 8) und unteren Umlenkrollen (5,6) dadurch zu einer Gruppe (G, G') zusammengefasst sind und dass das Band (1) mehrfach zufolge von Versetzungsmitteln (10) spiralförmig zwischen den oberen (7, 8) und unteren Umlenkrollen (5, 6) wechselnd geführt ist.
     
    2. Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer nach Anspruch 1,
    , dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Umlenkrollen (7, 8) und/oder die unteren Umlenkrollen (5, 6) angetrieben sind.
     
    3. Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund der Bandführung innerhalb der Gruppe (G, G') von oberen (7,8) und unteren Umlenkrollen (5,6) ein sich insgesamt nach oben keilförmig sich verjüngender Bandlauf ergibt.
     
    4. Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Dämpfer-Bodenraum direkt oder indirekt Dampf erzeugt oder eingebracht wird.
     
    5. Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über Stirnwände (11,15) und eine Gehäusedecke (16) eine Temperierung erfolgt derart, dass ein gewünschtes Temperaturniveau beibehalten ist.
     
    6. Bandwaren-Nachbehandlungsdämpferdämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Dämpfergehäuse (4) eine nur untere und/oder obere Beheizung vorgesehen ist.
     
    7. Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperierung zwischen 85° und 95° C, vorzugsweise 90° C liegt.
     
    8. Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Dämpfergehäuse (4) zwei oder mehr Gruppen (G, G') von oberen (7, 8) und unteren Umlenkrollen (5, 6) angeordnet sind.
     
    9. Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Umlenkrollen (5-8) sowohl die erste vom Band (1) umschlungene Umlenkrolle (5-8) beim Eintritt in den Dämpfer (2) oder bei Übergabe von einer vorgeordneten Gruppe (G, G') von oberen (7, 8) und unteren Umlenkrollen (5, 6) als auch die letzte vom Band (1) umschlungene Umlenkrolle (5-8) beim Übergang zu einer weiteren Gruppe (G', G) von oberen (7, 8) und unteren Umlenkrollen (5, 6) oder beim Austritt aus dem Dämpfer (2) ist.
     
    10. Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) bei Übergang von einer vorgeordneten Gruppe (G, G') von oberen (7, 8) und unteren Umlenkrollen (5, 6) zu einer nachgeordneten Gruppe (G, G') von oberen (7, 8) und unteren Umlenkrollen (5, 6) eine Spannrolle (13) umläuft.
     
    11. Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannrolle (13) mit einem Kraftmesslager ausgebildet ist.
     
    12. Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Versetzungsmittel (10) bezüglich der unteren Umlenkrollen (5, 6) einer Rollengruppe (G, G') der dämpfereintrittsseitigen Umlenkrolle (5) zugeordnet sind.
     
    13. Bandwaren-Nachbehandlungsdämpfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Versetzungsmittel (10) in Bezug auf einen geringsten vertikalen Abstand (c) zwischen einer oberen (7,8) und einer unteren Umlenkrolle (5, 6) aus der Abstandsmitte versetzt zu der unteren Umlenkrolle (5, 6) angeordnet sind.
     


    Claims

    1. A reductive after-treatment steamer (2) for strip material, in particular a single-strip steamer, preferably for textile strips (1), for example narrow strips, comprising a plurality of vertically spaced-apart upper and lower guide rollers (5 - 8), the strip (1) being guided by these guide rollers (5 - 8), for example in a zigzag manner, from side-to-side with respect to a horizontal basic direction of through movement (r) of the strip material steamer, the strip (1) being brought several times over the same guide rollers (5 - 8) by being fed back, and all of the guide rollers (5 - 8) being located in a substantially closed housing (4), characterized in that two lower guide rollers (5, 6) that are side by side and appropriately spaced apart horizontally are associated with two upper guide rollers (7, 8) that are arranged one above the other and are arranged spaced-apart vertically, these upper (7, 8) and lower (5, 6) guide rollers thereby together being combined to form a group (G, G'), and in that the strip (1) is alternatingly guided several times in a spiral manner between the upper (7, 8) and lower (5, 6) guide rollers, as a result of deflection means (10).
     
    2. An after-treatment steamer for strip material, according to Claim 1, characterized in that the upper guide rollers (7, 8) and/or the lower guide rollers (5, 6) are driven.
     
    3. An after-treatment steamer for strip material, according to one or more of the preceding claims, characterized in that there is effected an overall tapering-in strip path that is wedge-shaped in the upward direction on account of the guidance of the strip within the group (G, G') of upper (7, 8) and lower (5, 6) guide rollers.
     
    4. An after-treatment steamer for strip material, according to one or more of the preceding claims, characterized in that steam is generated or introduced, directly or indirectly, in a steamer base region.
     
    5. An after-treatment steamer for strip material, according to one or more of the preceding claims, characterized in that temperature control is effected by way of walls (11, 15) and a housing top (16) in such a way that a desired temperature level is maintained.
     
    6. An after-treatment steamer for strip material, according to one or more of the preceding claims, characterized in that heating is provided in the steamer housing (4) only at the bottom and/or at the top.
     
    7. An after-treatment steamer for strip material, according to one or more of the preceding claims, characterized in that the temperature is controlled to a value between 85° and 95°C, preferably 90°C.
     
    8. An after-treatment steamer for strip material, according to one or more of the preceding claims, characterized in that two or more groups (G, G') of upper (7, 8) and lower (5, 6) guide rollers are disposed in the steamer housing (4).
     
    9. An after-treatment steamer for strip material, according to one or more of the preceding claims, characterized in that one of the guide rollers (5

    - 8) is both the first guide roller (5 - 8) around which the strip (1) passes on entry into the steamer (2) or on transfer from a preceding group (G, G') of upper (7, 8) and lower (5, 6) guide rollers and is also the final guide roller (5 - 8) around which the strip (1) passes on transfer to a further group (G, G') of upper (7, 8) and lower (5, 6) guide rollers or at exit from the steamer (2).


     
    10. An after-treatment steamer for strip material, according to one or more of the preceding claims, characterized in that strip (1) runs over a tensioning roller (13) on transfer from a preceding group (G, G') of upper (7, 8) and lower (5, 6) guide rollers to a following group (G, G') of upper (7, 8) and lower (5, 6) guide rollers.
     
    11. An after-treatment steamer for strip material, according to one or more of the preceding claims, characterized in that the tensioning roller (13) is provided with a force measuring bearing.
     
    12. An after-treatment steamer for strip material, according to one or more of the preceding claims, characterized in that the deflection means (10) is associated with the guide roller (5) at the steamer entry as regards the lower guide rollers (5, 6) of a roller group (G, G').
     
    13. An after-treatment steamer for strip material, according to one or more of the preceding claims, characterized in that the deflection means (10) is arranged, with respect to a least vertical spacing (c) between an upper (7, 8) and a lower (5, 6) guide roller, displaced, with respect to the lower guide roller (5, 6), from the centre of this spacing.
     


    Revendications

    1. Centrale vapeur pour post-traitement de bandes (2) réductrice, en particulier centrale vapeur pour une bande, de préférence pour des bandes (1) textiles, par exemple des bandes étroites, avec une pluralité de rouleaux de renvoi supérieurs et inférieurs (5 à 8) espacés verticalement, rouleaux de renvoi (5 à 8) par l'intermédiaire desquels la bande (1) est guidée, par exemple en forme de zigzag, en superposition à une direction de passage de base (r) horizontale de la centrale vapeur pour bandes (2), la bande (1), du fait d'un retour en bouclage, étant guidée plusieurs fois sur les mêmes rouleaux de renvoi (5 à 8) et les rouleaux de renvoi (5 à 8) étant globalement disposés dans un boîtier (4) sensiblement fermé, caractérisée en ce qu'à deux rouleaux de renvoi supérieurs (7, 8), disposés l'un sur l'autre, espacés verticalement, sont associés deux rouleaux de renvoi inférieurs (5, 6), disposés l'un à côté de l'autre et espacés horizontalement de manière correspondante, lesdits rouleaux de renvoi supérieurs (7, 8) et inférieurs (5, 6) étant rassemblés en un groupe (G, G'), et en ce que la bande (1) est guidée en alternance, plusieurs fois, entre les rouleaux de renvoi supérieurs (7, 8) et inférieurs (5, 6), en forme de spirale, par suite de l'action de moyens de déplacement (10).
     
    2. Centrale vapeur pour post-traitement de bandes selon la revendication 1, caractérisée en ce que les rouleaux de renvoi supérieurs (7, 8) et/ou les rouleaux de renvoi inférieurs (5, 6) sont entraînés.
     
    3. Centrale vapeur pour post-traitement de bandes selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un défilement de bande, allant en s'effilant globalement en forme de coin vers le haut, est produit du fait du guidage de bande à l'intérieur du groupe (G, G') de rouleaux de renvoi supérieurs (7, 8) et inférieurs (5, 6).
     
    4. Centrale vapeur pour post-traitement de bandes selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que de la vapeur est générée, directement ou indirectement, ou introduite dans un espace de fond de centrale vapeur.
     
    5. Centrale vapeur pour post-traitement de bandes selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que, par l'intermédiaire de parois frontales (11, 15) et d'un plafond de carter (16), une régulation de température est effectuée de manière à conserver un niveau de température souhaité.
     
    6. Centrale vapeur pour post-traitement de bandes selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un chauffage seulement inférieur et/ou supérieur est prévu dans le carter de centrale vapeur (4).
     
    7. Centrale vapeur pour post-traitement de bandes selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la régulation de température opère entre 85° et 95°C, de préférence à 90°C.
     
    8. Centrale vapeur pour post-traitement de bandes selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que deux groupes (G, G') ou plus de rouleaux de renvoi supérieurs (7, 8) et inférieurs (5, 6) sont disposés dans le carter de centrale vapeur (4).
     
    9. Centrale vapeur pour post-traitement de bandes selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'un des rouleaux de renvoi (5 à 8) est tant le premier rouleau de renvoi (5 à 8) enlacé par la bande (1), à l'entrée dans la centrale vapeur (2), ou, lors du transfert à partir d'un groupe (G, G') amont de rouleaux de renvoi supérieurs (7, 8) et inférieurs (5, 6), également le dernier rouleau de renvoi (5 à 8) enlacé par la bande (1), lors du transfert vers un autre groupe (G, G') de rouleaux de renvoi supérieurs (7, 8) et inférieurs (5, 6), ou à la sortie hors de la centrale vapeur (2).
     
    10. Centrale vapeur pour post-traitement de bandes selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la bande (1), au transfert à partir d'un groupe (G, G') amont de rouleaux de renvoi supérieurs (7, 8) et inférieurs (5, 6) à un groupe (G, G') aval de rouleaux de renvoi supérieurs (7, 8) et inférieurs (5, 6), passe autour d'un rouleau tendeur (13).
     
    11. Centrale vapeur pour post-traitement de bandes selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rouleau tendeur (13) est réalisé avec un palier instrumenté avec un capteur dynamométrique.
     
    12. Centrale vapeur pour post-traitement de bandes selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que les moyens de déplacement (10) sont associés au rouleau de renvoi (5) situé côté entrée de la centrale à vapeur, par rapport aux rouleaux de renvoi inférieurs (5, 6) d'un groupe de rouleaux (G, G').
     
    13. Centrale vapeur pour post-traitement de bandes selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que les moyens de déplacement (10) sont disposés décalés hors du centre de la distance d'espacement par rapport au rouleau de renvoi inférieur (5, 6) par rapport à un espacement vertical (c) minimal entre un rouleau de renvoi supérieur (7, 8) et un rouleau de renvoi inférieur (5, 6).
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente