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EP 1 176 271 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.05.2011 Patentblatt 2011/21 |
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Anmeldetag: 20.07.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zur Arretierung eines Schliesszylindergehäuses
Device for fastening of a cylinder lock housing
Dispositif de fixation du boîtier d'une serrure cylindrique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
26.07.2000 DE 10036398
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.01.2002 Patentblatt 2002/05 |
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Patentinhaber: Volkswagen Aktiengesellschaft |
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38436 Wolfsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Havemann, Jörg
29389 Bad Bodenteich (DE)
- Meyer, Dieter
38442 Wolfsburg (DE)
- Orlow, Bernd
38239 Salzgitter-Thiede (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 390 669 DE-U- 8 600 443 US-A- 2 040 258 US-A- 2 610 500 US-A- 3 919 867
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EP-A- 1 099 817 FR-A- 2 614 921 US-A- 2 476 458 US-A- 3 402 582
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1. Vorrichtungen dieses Aufbaues sind bei Kraftfahrzeugen in Verbindung mit Türschlösser
in großem Umfang im Einsatz. Unter dem Bauteil ist in der Regel ein in der Tür schwenkbar
gelagerter Lagerbügel verstanden, der auch den Griff trägt.
[0002] Die
EP 1 099 817 A1 beschreibt einen Türgriff, der einen verbindenden Körper aufweiset, der in einer
Kraftfahrzeugtür eingebaut ist, einen Hebel, der an dem verbindenden Körper angelenkt
ist und von einem Benutzer betätigt wird, um einen Schloßmechanismus an der Tür freizugeben,
und eine Schloßbaugruppe, die in ein Loch In der Tür und in den verbindenden Körper
eingesetzt ist.
[0003] Die
US 2,040,258 beschreibt eine Vorrichtung zur einfacheren Arretierung einer Zylinderschließeinrichtung
in einer Fahrzeugtür, die einem Verdrehen und Herausfallen des Zylinderschlosses entgegenwirkt.
Dabei wirken Vorsprüngen an der Zylinderschließeinrichtung Vorsprünge eines Befestigungselementes
entgegen, so daß der Schließzylinder gegen ungewünschte Bewegungen gesichert ist.
Das Befestigungselement ist schwenkbar an der Fahrzeugwand gelagert und kann an dieser
festgeschraubt werden.
[0004] Bekanntlich gewinnt in zunehmendem Maße bei der Ausgestaltung von Kraftfahrzeugschlössern
und Ihnen zugeordneten Betätigungseinrichtungen der Gesichtspunkt der Diebstahl- oder
Aufbruchsicherheit Bedeutung. Mit diesem allgemeinen Problem befaßt sich die Erfindung,
der die Aufgabe zugrundeliegt, eine Vorrichtung zur auch gegen hohe Zugkräfte sicheren
Arretierung eines Schließzylindergehäuses in einer Schließzylinderaufnahme zu schaffen,
wobei aber die Montage- bzw. Demontagefreundlichkeit (Demontage beispielsweise zum
gewollten Austausch des Schließzylinders) gewahrt bleibt.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in den kennzeichnenden Merkmalen
des Hauptanspruchs, vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung beschreiben die Unteransprüche.
[0006] Die erfindungsgemäße Vorrichtung stellt also bei in Wirkposition befindlichen Anschlägen
und Gegenanschlägen eine formschlüssige Arretierung des Schließzylindergehäuses in
seiner Aufnahme dar, während nach Betätigung durch ein Werkzeug - Stift, Schraubenzieher
- Anschlag und Gegenanschlag sich in Relativpositionen befinden, in denen sie sich
nicht mehr in Abzugsrichtung des Schließzylinders gegenüberstehen.
[0007] An dieser Stelle sei eingefügt, daß statt eines einzigen Anschlags und eines einzigen
Gegenanschlags verständlicherweise die Erfindung auch so ausgebildet sein kann, daß
sich mehrere dieser Anschlagmittel in Wirkstellung gegenüberstehen.
[0008] Zwei Ausführungsbeispiele werden im folgenden anhand der Zeichnung erläutert, deren
Figur 1 und 2 - letztere stellt den in Figur mit II-II bezeichneten Schnitt dar -
unter Verzicht auf hier nicht interessierende Bestandteile der Tür ein mittels eines
Druckwerkzeugs, z.B. eines Stifts, von der Türstirnseite her betätigbares Ausführungsbeispiel
zeigen, das nicht gemäß der Erfindung ist, während die Figuren 3, 4 und 5 in Seitenansicht,
Längsschnitt und Horizontalschnitt ein erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel wiedergeben,
das mittels eines durch die Türstirnseite eingeführten Drehwerkzeugs im Sinne einer
zulässigen Demontage des Schließzylindergehäuses betätigbar ist.
[0009] Betrachtet man zunächst Figur 1, so ist von der Tür lediglich bei 1 die Türstirnseite
angedeutet, die bei 2 mit einer Ausnehmung zur Durchführung eines Werkzeugs zum Entriegeln
der Vorrichtung versehen ist. Da sich diese Öffnung 2 in der Türstirnseite (Türstirnblech)
befindet, die bei geschlossener Tür nicht zugänglich ist, kann eine Entriegelung des
Schließzylinders 3 mit dem Schließzylindergehäuse 4 nur bei geöffneter Tür und damit
durch eine autorisierte Person vorgenommen werden.
[0010] Das Bauteil 5, das, wie gesagt, auch den Griff der Tür tragen kann, bildet die allgemein
mit 6 bezeichnete Aufnahme für das Schließzylindergehäuse 4. Weiterhin bildet es einen
Gegenanschlag 7 für die Spreizzunge 8, die bei 9 schwenkbar am Schließzylindergehäuse
4 gelagert ist und entweder mittels einer zusätzlichen Feder oder durch Ausbildung
aus Federstahl in Richtung Abspreizen vom Umfang des Gehäuses 4 kraftbeaufschlagt
ist. Dies wird durch den Doppelpfeil 10 angedeutet, der zugleich zum Ausdruck bringt,
daß durch Aufbringen einer in der Darstellung der Figur 1 nach links gerichteten Druckkraft
auf die Spreizzunge 8 diese gegen den Umfang des Gehäuses 4 gedrückt werden kann,
wobei sie dann in eine Position gelangt, in der der Gegenanschlag 7 sich nicht mehr
in ihrem Weg beim Herausziehen des Schließzylindergehäuses 4 (in der Darstellung der
Figur 1 nach unten) befindet. Diese Druckkraft wird durch Einführen eines Werkzeugs
durch die Ausnehmung 2 in das Türinnere ausgeübt. Dann ist es also möglich, beispielsweise
zu Reparaturzwecken den Schließzylinder 3 zu entfernen.
[0011] Wie Figur 2 zeigt, ist das Schließzylindergehäuse 4 mit den beiden augenartigen Stegen
11 und 12 zur Lagerung der Schwenkachse 9 für die Spreizzunge 8 ausgerüstet.
[0012] In dem Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 3, 4 und 5 trägt das Schließzylindergehäuse
30 einen hakenförmigen Anschlag 31. Es sei darauf hingewiesen, daß auch mehrere derartige
Anschläge in einer Querschnittsebene vorgesehen sein können, zweckmäßigerweise gleichmäßig
über den Umfang verteilt. Bei 32 ist wiederum das eine Aufnahme 33 für den Schließzylinder
34 bildende Bauteil gezeichnet.
[0013] Diesem Anschlag 31 steht bei Wirksamkeit der Vorrichtung der Gegenanschlag 35 gegenüber
(siehe Figuren 4 und 5), der aus der oberen eingezogenen Randpartie des ringähnlichen,
am Bauteil 32 schwenkbar gelagerten Gegenanschlagträgers 37 herausgearbeitet ist.
Man kann den Gegenanschlag 35 auch als zahnartig bezeichnen. Bei Wirksamkeit der Vorrichtung
als Abzugsicherung für den Schließzylinder 34 ragt dieser Gegenanschlag 35 also in
den hakenförmigen Anschlag 31 hinein, so daß er auch bei großen Kräften weitgehend
gegen Verbiegung gesichert ist.
[0014] Betrachtet man nun Figur 5, so erkennt man, daß die untere nach außen abgebogene
Randpartie 38 des schwenkbar gelagerten Gegenanschlagträgers 37 mit einem Randprofil
39 versehen ist, das zum Eingriff des Bundes 40 an der Stellschraube 41 ausgerüstet
ist, die mittels eines durch die stirnseitige Ausnehmung 42 in der Tür 43 eingeführten
Schraubenziehers oder dergleichen drehbar ist. Hierzu weist der Bund 40 gleichsam
als Schraubenkopf auf seiner in der Darstellung der Figur 5 nach rechts gerichteten
Oberseite eine Profilvertiefung auf.
[0015] Durch Drehen der Stellschraube 41 ist es demgemäß möglich, diese im Sinne der Darstellung
bei 41' bzw. 40' in Figur 5 nach links zu verschieben, wobei der Gegenanschlagträger
37 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird und demgemäß Anschlag 35 eine Position
35' einnimmt, in der er neben dem Haken 31 liegt, so daß er das Schließzylindergehäuse
30 zum Herausziehen (Bewegung in den Figuren 3 und 4 nach unten) freigibt.
[0016] Mit der Erfindung ist demgemäß eine gattungsgemäße Vorrichtung geschaffen, die in
ihrer Betriebsstellung eine auch hohe Abzugskräfte aufnehmende formschlüssige Arretierung
des Schließzylinders sicherstellt, andererseits aber auch die Möglichkeit bietet,
durch Aufhebung dieses Formschlusses eine leichte Demontage des Schließzylinders beispielsweise
zu Reparaturzwecken vorzunehmen.
1. Vorrichtung zur Arretierung eines Schließzylindergehäuses in einer Schließzylinderaufnahme
in einem in einer Tür gelagerten Bauteil, die mit einem durch den Schließzylinder
betätigbaren Schloss bestückt ist, umfassend einen bei wirksamer Vorrichtung von einem
bauteilseitigen Gegenanschlag (7) in Abzugsrichtung des Gehäuses (4) hintergriffenen
gehäuseseitigen Anschlag (8), von denen zumindest einer - Gegenanschlag (7) oder Anschlag
(8) - derart gelagert ist, dass er zur Aufhebung der Arretierung mittels eines Werkzeugs,
das von einer von der Türaußenseite her unzugänglichen Türpartie (1) einführbar ist,
aus dem Bereich des jeweils anderen - Anschlag (8) bzw. Gegenanschlag (7) - bewegbar
ist und einen mittels des Werkzeugs zwischen einer Wirkstellung, in der er dem gehäuseseitigen
Anschlag (31) in Abzugsrichtung des Gehäuses (30) gegenübersteht, und einer Freigabestellung
in Umfangsrichtung des Gehäuses (30) schwenkbaren bauteilseitigen Gegenanschlag (35)
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen ringähnlichen, am Bauteil (32), im montierten Zustand der Vorrichtung,
schwenkbar gelagerten Gegenanschlagträger (37), der mit einem Randprofil (39) zur
Einleitung von Schwenkkräften versehen ist und eine zum Drehangriff des Werkzeugs
eingerichtete Stellschraube (41), die mit einem Bund (40) in das Randprofil (39) eingreift,
aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenanschlagträger (37) zur Bildung des Gegenanschlags zumindest eine nach innen
weisende Nase (35) trägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenanschlagträger (37) einen nach außen weisenden Randflansch (38) trägt, der
mit dem Randprofil (39) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß Nase (35) und Randprofil (39) an entgegengesetzten Rändern des Gegenanschlagträgers
(37) vorgesehen sind.
1. Apparatus for retaining a lock cylinder housing in a lock cylinder holder in a component
which is mounted in a door, which apparatus is fitted with a lock which can be operated
by the lock cylinder, comprising a housing-end stop (8) behind which a component-end
mating stop (7) engages in the withdrawal direction of the housing (4) when the apparatus
is active, at least one of said stops - mating stop (7) or stop (8) - being mounted
in such a way that, in order to cancel the retaining action by means of a tool which
can be inserted from a door part (1) which is inaccessible from the outside of the
door, the said stop can be moved from the region of the respectively other stop -
stop (8) or mating stop (7) , and a component-end mating stop (35) which can be pivoted
between an operative position, in which it is situated opposite the housing-end stop
(31) in the withdrawal direction of the housing (30), and a release position in the
circumferential direction of the housing (30) by means of the tool, characterized in that the apparatus has a ring-like mating stop support (37) which is pivotably mounted
on the component (32) in the mounted state of the apparatus and is provided with an
edge profile (39) for introducing pivot forces, and an actuating screw (41) which
is designed for rotary attachment of the tool and engages with a collar (40) in the
edge profile (39).
2. Apparatus, according to Claim 1, characterized in that the mating stop support (37) has at least one inwardly facing lug (35) for forming
the mating stop.
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that the mating stop support (37) has an outwardly facing edge flange (38) which is provided
with the edge profile (39).
4. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the lug (35) and the edge profile (39) are provided on opposite edges of the mating
stop support (37).
1. Dispositif de verrouillage du boîtier d'un cylindre de verrouillage dans un logement
de cylindre de verrouillage dans un composant monté dans une porte, le dispositif
étant muni d'une serrure pouvant être actionnée par le cylindre de verrouillage, comprenant
une butée (8) du côté du boîtier engagée par l'arrière, lorsque le dispositif est
activé, par une contrebutée (7) du côté du composant, dans la direction de sortie
du boîtier (4), dont au moins l'une, la butée (8) ou la contrebutée (7), est montée
de telle sorte qu'elle puisse être déplacée hors de la région de l'autre butée, la
butée (8) ou la contrebutée (7), respective, afin de débloquer le verrouillage au
moyen d'un outil, qui peut être introduit depuis une partie de la porte (1) non accessible
depuis le côté extérieur de la porte, et une contrebutée (35) du côté du composant,
pouvant pivoter au moyen de l'outil entre une position active dans laquelle elle est
opposée à la butée du côté du boîtier (31) dans la direction de sortie du boîtier
(30) et une position de libération dans la direction périphérique du boîtier (30),
caractérisé en ce que le dispositif présente un support de contrebutée (37) de type bague, monté de manière
pivotante sur le composant (32) dans l'état monté du dispositif, qui est pourvu d'un
profilé de bord (39) pour introduire des forces de pivotement, et une vis de réglage
(41) prévue pour s'engager par rotation avec l'outil, qui vient en prise avec un épaulement
(40) dans le profilé de bord (39).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support de contrebutée (37) porte au moins un nez tourné vers l'intérieur (35)
pour former la contrebutée.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le support de contrebutée (37) porte une bride de bord tournée vers l'extérieur (38),
qui est pourvue du profilé de bord (39).
4. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que des nez (35) et un profilé de bord (39) sont prévus sur des bords opposés du support
de contrebutée (37).


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