| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 174 854 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
25.05.2011 Patentblatt 2011/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.09.2009 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Sessel für Sessellift
Seat for chair-lift
Siège pour un télésiège
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
09.10.2008 AT 15862008
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
14.04.2010 Patentblatt 2010/15 |
| (73) |
Patentinhaber: Innova Patent GmbH |
|
6960 Wolfurt (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Sutter, Josef
6900 Bregenz (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Hehenberger, Reinhard et al |
|
BEER & PARTNER PATENTANWÄLTE KG
Lindengasse 8 1070 Wien 1070 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 844 683 DE-A1- 10 051 170 FR-A- 1 376 569 FR-A- 2 854 853
|
WO-A-2006/077474 DE-U1- 9 405 017 FR-A- 2 446 753
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Sessel eines Sesselliftes mit mehreren Sitzen, mit einem
Schutzbügel, der sich quer über den Sitz erstreckt und von einer offenen Position
in eine geschlossene Position verschwenkbar ist, und mit Fußstützen, die mittels eines
Tragbügels am Schutzbügel angeordnet sind. Die Erfindung betrifft des weiteren einen
Sessellift mit derartigen Sesseln.
[0003] Sessel für Sessellifte weisen mindestens einen Sitz, meist bis zu acht oder mehr,
beispielsweise zehn, nebeneinander liegende Sitze auf. Um ein Herausfallen oder Abrutschen
der Fahrgäste vom Sessel zu verhindern, weisen diese Sessel Schutzbügel auf, die über
die gesamte Breite des Sessels gehen. Diese Schutzbügel können von einer Position,
in der sie über den Fahrgästen liegen (offene Position), in eine Position verschwenkt
werden, in der sich ein Querbügel vor den Fahrgästen über deren Oberschenkel erstreckt
(geschlossene Position).
[0004] An den Schutzbügeln sind oft Fußstützen vorgesehen, auf denen die Fahrgäste ihre
Füße, ggf. mit daran befestigten Schiern oder einem Snowboard, aufstellen und abstützen
können (z.B.
AT 411 523 B und der
AT 411 046 B). Die Fußstützen sind über Tragbügel am Schutzbügel der Sessel befestigt und erstrecken
sich vom Schutzbügel zwischen bzw. vor den Sitzen nach unten. Die Fußstützen selbst
bestehen aus seitlich vom Tragbügel weg ragenden Stangen oder Rohren, die am unteren
Ende der Tragbügel befestigt sind. Dadurch ist der Mittelbereich unter einem Sitz
im wesentlichen frei und der Fahrgast kann seine Beine, gegebenenfalls mit den daran
befestigten Schieren oder einem Snowboard, auf die von der Seite zur Mitte des Sitzes
hin ragenden Fußstützen stellen. Da sich ein Fahrgast somit mit einem benachbart sitzenden
Fahrgast einen Tragbügel mit den beiden daran seitlich weg ragenden Stangen oder Rohren
teilen muss, kommt es immer wieder zu einem unerwünschte Kontakt zwischen den Sportgeräten
der benachbarten Fahrgäste.
[0005] Da der Abstand zwischen Schutzbügel und Sitzfläche vorschriftsgemäß so dimensioniert
ist, dass auch große Fahrgäste mit längeren Beinen unter dem Schutzbügel bequem Platz
finden, ist dieser Abstand in der Regel für kleinere Personen zu groß, sodass ein
Durchrutschen dieser kleineren Personen unter dem Querbügel möglich ist, insbesondere
wenn sie auf Grund ihrer kürzeren Beine nicht in der Lage sind, diese auf den Fußstützen
abzustützen. Um diese Gefahr des Durchrutschens für kleinere Personen zu vermindern
ist es aus der
AT 411 523 B und der
AT 411 046 B bekannt, an den Schutzbügeln Sicherungsteile, insbesondere Schutzblenden, anzuordnen,
die sich in der geschlossenen Position des Schutzbügels in Richtung zur Mitte der
Vorderkante der jeweiligen Sitzflächen hin erstrecken. Diese Schutzblenden befinden
sich nach dem Verschwenken des Schutzbügels in seine geschlossene Position zwischen
den Oberschenkeln der Fahrgäste.
[0006] Wenn sich daher auch noch ein Schutzelement zwischen den Beinen der Fahrgäste befindet,
so ist ein seitliches Ausweichen und anschließendes Abstellen der Sportgeräte auf
der Fußstütze umso schwieriger. Hinzu kommt, dass sich die Fahrgäste beim Schließen
des Schutzbügels nun auf mehrere Sachen konzentrieren müssen. Zum einen auf das Spreizen
der Oberschenkel, um Platz für die Schutzblende zu machen, und zum anderen auf das
Bewegen der Sportgeräte in die entgegengesetzte Richtung, um die Fußstütze ungehindert
schließen zu lassen, und das Ganze, ohne mit dem Nachbarn zu kollidieren.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, einen Sessel der eingangs genannten
Gattung zur Verfügung zu stellen, bei dem diese Probleme vermieden werden.
[0008] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass sich die Tragbügel in der
geschlossenen Position des Schutzbügels im Mittelbereich vor dem jeweiligen Sitz vom
Schutzbügel nach unten zur Fußstütze erstrecken.
[0009] Bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Fahrbetriebsmittels
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Der Erfindung liegt also das Ersetzen des Schutzelementes durch den mittigen Tragbügel
für die Fußstütze zu Grunde, wodurch der Fahrgast beim Schließen des Schutzbügels
in seiner Konzentration entlastet wird, da er sich nun nur noch auf das Tragrohr mit
der Fußstütze, die sich zwischen seine Beine bewegen, konzentrieren muss. Dennoch
ist durch das Tragrohr zwischen den Beinen die Sicherheit gegen Durchrutschen unter
dem Schutzbügel gegeben sowie eine Fußstütze vorhanden, die einen für den Fahrgast
komfortablen Transport auf einem Sessel ermöglicht.
[0011] Dadurch, dass nun jeder Fahrgast seine eigene Fußstütze hat, können auch unerwünschte
Kontakte zwischen den Sportgeräten der benachbarten Fahrgäste weitgehend vermieden
werden.
[0012] Wenn eine standardmäßige Fußstütze verwendet wird, die beispielsweise wie in der
AT 411 523 B und der
AT 411 046 B dargestellt aussieht, müssen die Füße mit den Sportgeräten beim Schließen des Schutzbügels
relativ weit auseinander bewegt werden, wodurch es wieder zu Kollisionen mit den Sportgeräten
von Sitznachbarn kommen kann. Um dies zu vermeiden, müssen die Fußstützen in ihrer
Breite verringert werden. Dann haben aber beispielsweise Snowboarder für ihre Boards
keine ausreichend große Auflage mehr.
[0013] Um dies zu vermeiden bilden die Fußstützen in einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung eine tellerförmige Auflage. In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung
erstreckt sich die von der Auflage gebildete Auflagefläche in Fahrtrichtung vor und/oder
hinter dem Anschluss der Fußstütze an den Tragbügel.
[0014] Wie vorstehend erwähnt wird die Fußstütze im Stand der Technik von Stäben oder Rohren
gebildet, die sich seitlich vom Tragbügel erstrecken. Dadurch wird einerseits nur
eine linienförmige Auflage gebildet, die sich andererseits nur seitlich der Tragbügel
erstreckt. Durch die erfindungsgemäße Ausführung der Fußstütze mit einer flächigen
Auflage, die sich bevorzugt vor und/oder hinter dem Anschluss der Fußstütze an den
Tragbügel erstreckt, wird unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Fahrgäste
ihre Schi oder Snowboards selten genau parallel zur Fahrtrichtung halten, die Auflagefläche
vergrößert und den Fahrgästen werden mehr und flexiblere Möglichkeiten geboten, ihre
Füße bzw. Sportgeräte auf die Fußstützen zu stellen.
[0015] Konstruktiv sind für die Fußstützen verschiedenste Umrissformen möglich. Einfache
und im Rahmen der Erfindung bevorzugte Formen sind im wesentlichen rechteckförmige
oder elliptische Umrissformen. Rechteckförmige oder andere "eckige" Umrissformen sind
natürlich bevorzugt mit abgerundeten Ecken ausgestattet. Es sind aber auch z.B. V-förmige
oder nierenförmige Umrisse möglich. Eine bevorzugte Ausführungsform kann auch darin
bestehen, dass die Fußstütze eine sich nach hinten verjüngende, insbesondere keilförmige,
Form aufweist. Dadurch werden die Beine oder Sportgeräte bei einem Kontakt mit der
Fußstütze während des Schließens des Schutzbügels sanft auseinander gedrückt.
[0016] Es gibt im Rahmen der Erfindung verschiedenste Möglichkeiten, die Fußstütze herzustellen.
Eine bevorzugte Möglichkeit besteht darin, dass die Fußstütze aus einem Rahmen besteht,
der in der Mitte eine Öffnung aufweist. Ein solcher Rahmen kann beispielsweise aus
einem gebogenen und/oder zusammengesetzten Rohr oder Bügel bestehen. Durch die Öffnung
im der Mitte oder im Bereich der Mitte ist automatisch gewährleistet, dass sich kein
Schnee auf der Fußstütze sammeln kann.
[0017] Eine alternative, im Rahmen der Erfindung ebenfalls bevorzugte Möglichkeit besteht
darin, dass die Fußstütze aus einer vorzugsweise mit einer oder mehreren Durchbrechungen
versehenen Platte besteht. Auch ein Gitter oder dergleichen ist natürlich denkbar.
[0018] Die Fußstütze kann eine im wesentlichen ebene Auflagefläche definieren oder eine
gekrümmte Auflagefläche. Eine im wesentlichen ebene Auflagefläche wird im Sinne der
Erfindung beispielsweise auch durch einen Rahmen definiert, der aus einem gebogenen
und/oder zusammengesetzten Rohr oder Bügel besteht und in der Mitte eine Öffnung aufweist.
Die vom Rahmen beziehungsweise dessen Oberseite gebildete Kontur definiert eine Ebene
oder "Auflagefläche", auf welcher der Fahrgast seine Füße oder Sportgeräte abstellen
kann.
[0019] Eine gekrümmte Auflagefläche kann beispielsweise dadurch eine gekrümmte Platte gebildet
werden, die vorzugsweise Durchbrechungen aufweist, durch welche Schnee durchfallen
kann.
[0020] Der erfindungsgemäße Sessel kann in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
zwischen den Sitzflächen sich über die Sitzflächen erhebende Trennelemente aufweisen.
Durch die Trennelemente spürt ein Fahrgast sofort, wenn er im Übergangsbereich von
einem Sitz zu einem benachbarten Sitz Platz nimmt. Er wird dann sofort seine Sitzposition
korrigieren noch bevor der Schutzbügel in seine geschlossene Position verschwenkt
wird. Die Beine des Fahrgastes befinden sich dann automatisch in einer Position, in
welcher unangenehme Kollisionen mit dem Tragbügel für die Fußstützen weitgehend vermieden
werden.
[0021] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen.
[0022] Es zeigt:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Sessel in Vorderansicht,
- Fig. 2
- den Sessel von Fig. 1 in Seitenansicht,
- Fig. 3
- eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Fußstütze bei Verwendung durch einen
Schifahrer und
- Fig. 4
- die Fußstütze bei Verwendung durch einen Snowboardfahrer.
[0023] In Fig. 1 und 2 ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sessels 1 dargestellt,
der wie an sich bekannt einen Rahmen 2 aufweist, der über ein Gelenk 3 mit einer Tragstange
4 und einer Klemmvorrichtung 5 an ein Förderseil 9 gekuppelt ist. Der Sessel 1 besitzt
sechs nebeneinander liegende Sitze 14, welche eine Sitzfläche 6 und eine Rückenlehne
7 aufweisen. Um zu verhindern, dass Fahrgäste vom Sessels 1 stürzen, ist ein Schutzbügel
8 vorgesehen, der von einer in Fig. 1 dargestellten, oberen und offenen Stellung in
eine ebenfalls in Fig. 1 dargestellte untere und geschlossene Stellung bewegt werden
kann. Der Schutzbügel 8 kann entweder automatisch mit Hilfe eines Mechanismus 10,
der mit einer nicht dargestellten, in den Stationen vorgesehenen Einrichtung zusammen
wirkt, oder von den Fahrgästen manuell geschlossen und geöffnet werden. Zusätzlich
kann der Sessel auch eine Haube aufweisen.
[0024] Mit Hilfe des in Fig. 1 nur angedeuteten, geschlossenen und umlaufenden Tragseils
9 werden die Sessel 1 von einer in den Zeichnungen nicht dargestellten Talstation,
gegebenenfalls über eine oder mehrere Zwischenstationen, zu einer Bergstation und
wieder zurück gefördert. Die Sessel 1 können dabei entweder mit einer Klemmvorrichtung
5 wie sie beispielhaft in Fig. 1 dargestellt ist, in den Stationen vom Förderseil
9 abgekuppelt und wieder an dieses angekuppelt werden. Es ist aber auch möglich, die
Sessel 1 fix an das Förderseil 9 zu klemmen.
[0025] Der Sessel 1 weist eine der Anzahl der Sitze 14 entsprechende Anzahl von Fußstützen
11 auf, die über Tragbügel 12 mit dem Schutzbügel 8 verbunden sind. Die Tragbügel
12 verlaufen mittig vor dem jeweiligen Sitz 14 vom Schutzbügel 8 nach unten, so dass
ein Fahrgast die Tragbügel 12 bei geschlossenem Schutzbügel 8 zwischen seinen Beinen
hat. Dadurch ist jeder Fahrgast durch einen Tragbügel 12 vor dem Durchrutschen zwischen
der Sitzfläche 6 und dem Schutzbügel 8 gesichert.
[0026] Die Fußstützen 11 bestehen im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Rohr, das
einen im wesentlichen rechteckförmigen, geschlossenen Rahmen 13 bildet. An Stelle
eines Rohres kann natürlich auch eine massiver Bügel oder dergleichen verwendet werden.
Das Rohr kann zum Schutz der Sportgeräte ganz oder teilweise mit einem Überzug, beispielsweise
aus Kunststoff, überzogen sein. Die Vorderseite 15 und die Hinterseite 16 des Rahmens
13 sowie die Kanten des Rahmens 13 sind abgerundet, um Verletzungen der Fahrgäste
oder Beschädigungen der Sportgeräte zu vermeiden.
[0027] Der Rahmen 13 ist über eine Montageplatte 17 mit dem Tragbügel 12 verbunden. Die
Montageplatte 17 ist so am Rahmen 13 befestigt, dass sich der Rahmen 13 - in Fahrtrichtung
gesehen - sowohl vor als auch hinter dem Tragbügel 12 erstreckt. Die Länge, mit der
sich der Rahmen 13 vor und hinter dem Tragbügel 12 erstreckt, kann den jeweiligen
Anforderungen entsprechend unterschiedlich sein. Auch ist es möglich, dass sich der
Rahmen 13 ausschließlich vor oder hinter dem Tragbügel 12 erstreckt. Die Hinterseite
16 des Rahmens kann auch keilförmig nach hinten schmäler werden, sodass die Beine
oder Sportgeräte bei einem Kontakt mit der Fußstütze 11 während des Schließens des
Schutzbügels sanft auseinander gedrückt werden. Dieser keilförmige Bereich kann sich
natürlich auch bis in den vorderen Bereich der Fußstütze 11 erstrecken oder auch nur
in dessen vorderen Bereich liegen.
[0028] Durch den Rahmen 13 wird in der Mitte eine Öffnung 19 gebildet, durch welche Schnee
durchfallen kann, so dass es trotz des im wesentlichen tellerförmigen Umrisses des
Rahmens 13 zu keiner Anhäufung von Schnee auf der Fußstütze kommt.
[0029] In Fig. 3 und 4 ist zu sehen, dass die erfindungsgemäße Fußstütze 11 trotz ihrer
im Vergleich zu bekannten Fußstützen geringeren seitlichen Erstreckung eine ausreichend
große Auflagefläche für Schi oder Snowboards aufweist. Dies trifft insbesondere für
Snowboards zu, da diese während der Fahrt auf dem Sessellift in der Regel nicht parallel
sondern schräg zur Fahrtrichtung ausgerichtet sind und der Bereich, der sich vor und/oder
hinter dem Tragbügel 12 erstreckt, als Auflagefläche für die Sportgeräte dienen kann.
[0030] Da sich die Tragbügel 12 in der geschlossenen Stellung des Schutzbügels 8 zwischen
den Oberschenkeln der Fahrgäste erstrecken und verhindern, dass insbesondere kleinere
Personen wie Kinder unter dem Schutzbügel 8 durchrutschen, ist es allerdings wichtig,
dass die Tragbügel 12 zwischen den Oberschenkeln der Fahrgäste angeordnet sind, was
wiederum eine korrekte Sitzposition der Fahrgäste auf den Sitzen 14 voraussetzt. Außerdem
soll verhindert werden, dass der Tragbügel 12 insbesondere dann, wenn der Schutzbügel
8 automatisch geschlossen wird, auf ein Bein eines Fahrgastes drückt, weil dieser
nicht korrekt auf seinem Sitz 14 sitzt und sich ein Bein beim Schließen des Schutzbügels
8 ganz oder teilweise unter dem Tragbügel 12 befindet.
[0031] Damit sich die Fahrgäste korrekt auf die Sitze 14 setzen, sind zwischen den Sitzen
14, konkret zwischen den Sitzflächen 6 der Sitze 14, Trennelemente 20 angeordnet,
welche sich über die Sitzflächen 6 erheben. Durch die Trennelemente 20 spürt ein Fahrgast
sofort, wenn er nicht korrekt in der Mitte eines Sitzes 14 sitzt, so dass er seine
Sitzposition korrigieren kann noch bevor der Schutzbügel 8 automatisch oder manuell
geschlossen wird.
[0032] Um zu erreichen, dass Fahrgäste, insbesondere Kinder, die Beine etwas auseinander
geben und sich korrekt auf die Sitze 14 setzen, damit der Tragbügel 12 problemlos
zwischen den Beinen angeordnet werden kann, kann zusätzlich vorgesehen sein, dass
im Bereich der Vorderkante 21 jedes oder zumindest einiger Sitze 14 ein mittiger Bereich
angeordnet ist, der sich hinsichtlich seiner graphischen Gestaltung von den seitlich
daneben angeordneten Bereichen unterscheidet. Dieser mittige Bereich kann eine Markierung,
beispielsweise eine Graphik, insbesondere ein Bild, ein Muster, ein Logo, z.B. ein
Firmenlogo, oder dergleichen sein. Die Markierung kann in einer einfachen Ausführungsform
eine mehr oder weniger einfache geometrische Figur (z.B. Kreis, Kreuz, Dreieck, Viereck,
Linie) darstellen, welche an sich bereits den frei zu lassenden Bereich kennzeichnet.
Die Markierung kann beispielsweise auch ein Bild einer Comic-Figur oder eines Maskottchens
sein, um insbesondere Kinder zu motivieren, diesen Bereich frei zu lassen, indem ihre
Aufmerksamkeit zumindest beim Einsteigen in den Sessel 1 auf das Bild gelenkt wird
und einen Anreiz darstellt, sich korrekt auf den Sitz 14 zu setzen und die Beine etwas
auseinander zu geben.
[0033] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt dargestellt
werden:
Ein Sessel eines Sesselliftes weist mehrere Sitze 14, einen Schutzbügel 8, der sich
quer über die Sitze 14 erstreckt und von einer offenen Position in eine geschlossene
Position verschwenkbar ist, und Fußstützen 11 auf, die mittels eines Tragbügels 12
am Schutzbügel 8 angeordnet ist. Die Tragbügel 12 erstrecken sich in der geschlossenen
Position des Schutzbügels 8 im Mittelbereich vor dem jeweiligen Sitz 14 vom Schutzbügel
8 nach unten zur Fußstütze 11. Die Fußstützen 11 bilden eine tellerförmige Auflage
für die Füße oder Sportgeräte der Fahrgäste.
1. Sessel eines Sesselliftes mit mehreren Sitzen (14), mit einem Schutzbügel (8), der
sich quer über die Sitze (14) erstreckt und von einer offenen Position in eine geschlossene
Position verschwenkbar ist, und mit Fußstützen (11), die mittels eines Tragbügels
(12) am Schutzbügel (8) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Tragbügel (12) in der geschlossenen Position des Schutzbügels (8) im Mittelbereich
vor dem jeweiligen Sitz (14) vom Schutzbügel (8) nach unten zur Fußstütze (11) erstrecken.
2. Sessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußstützen (11) eine tellerförmige Auflage bilden.
3. Sessel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußstütze (11) einen im wesentlichen rechteckförmigen Umriss aufweist.
4. Sessel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußstütze (11) einen im wesentlichen kreisförmigen oder elliptischen Umriss aufweist.
5. Sessel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußstütze (11) eine sich nach hinten verjüngende, insbesondere keilförmige, Form
aufweist.
6. Sessel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußstütze (11) aus einem Rahmen (13) besteht, der in der Mitte eine Öffnung (19)
aufweist.
7. Sessel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (13) aus einem gebogenen und/oder zusammengesetzten Rohr oder Bügel besteht.
8. Sessel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußstütze (11) aus einer vorzugsweise mit Durchbrechungen versehenen Platte besteht.
9. Sessel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußstütze (11) eine ebene Auflagefläche definiert.
10. Sessel nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußstütze (11) eine gekrümmte Auflagefläche definiert.
11. Sessel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Fußstütze (11) in Fahrtrichtung vor und/oder hinter ihrem Anschluss an den
Tragbügel (12) erstreckt.
12. Sessel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Sitzflächen (6) sich über die Sitzflächen (6) erhebende Trennelemente
(20) angeordnet sind.
13. Sessel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzfläche (6) im Bereich ihrer Vorderkante (20) einen mittigen Bereich (13)
aufweist, der sich hinsichtlich seiner graphischen Gestaltung von den seitlich daneben
angeordneten Bereichen unterscheidet.
14. Sessel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der mittige Bereich (13) der Sitzfläche (6) im Bereich ihrer Vorderkante (20) eine
Graphik, insbesondere ein Bild, ein Muster, eine Markierung, oder dergleichen, ist.
15. Sessellift mit einer Talstation und einer Bergstation, einem zwischen der Talstation
und der Bergstation umlaufenden Förderseil (9) und mit permanent oder kuppelbar mit
dem Förderseil (9) verbundenen Sesseln (1) zum Transport von Personen von der Talstation
zur Bergstation und gegebenenfalls zurück, dadurch gekennzeichnet, dass die Sessel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 ausgeführt sind.
1. Chair of a chair lift with several seats (14), with a protective bar (8) which extends
transversely over the seats (14) and can be pivoted from an open position into a closed
position, and with footrests (11) which are arranged on the protective bar (8) by
means of a supporting bar (12), characterized in that, in the closed position of the protective bar (8), the supporting bars (12) extend
in the central region in front of the particular seat (14) downwards from the protective
bar (8) to the footrest (11).
2. Chair according to Claim 1, characterized in that the footrests (11) form a plate-like support.
3. Chair according to Claim 1 or 2, characterized in that the footrest (11) has a substantially rectangular contour.
4. Chair according to Claim 1 or 2, characterized in that the footrest (11) has a substantially circular or elliptical contour.
5. Chair according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the footrest (11) has a rearwardly tapering shape and in particular has the shape
of a wedge.
6. Chair according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the footrest (11) consists of a frame (13) which has an opening (19) in the center.
7. Chair according to Claim 6, characterized in that the frame (13) consists of an arcuate and/or composite tube or bar.
8. Chair according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the footrest (11) consists of a plate which is preferably provided with apertures.
9. Chair according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the footrest (11) defines a planar support surface.
10. Chair according to one of Claims 2 to 8, characterized in that the footrest (11 ) defines a curved support surface.
11. Chair according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the footrest (11) extends in the direction of travel upstream and/or downstream of
the connection thereof to the supporting bar (12).
12. Chair according to one of Claims 1 to 11, characterized in that separating elements (20) rising over the seat surfaces (6) are arranged between the
seat surfaces (6).
13. Chair according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the seat surface (6) has, in the region of the front edge (20) thereof, a central
region (13) which differs with regard to its graphical design from the regions arranged
laterally next thereto.
14. Chair according to Claim 13, characterized in that the central region (13) of the seat surface (6), in the region of the front edge
(20) thereof, is a graphic, in particular a picture, a pattern, a marking or the like.
15. Chair lift with a valley station and a mountain station, a traction cable (9) encircling
between the valley station and the mountain station, and with chairs (1) which are
connected permanently or coupleable to the traction cable (9) for transporting people
from the valley station to the mountain station and, if appropriate, back, characterized in that the chairs (1) are designed according to one of Claims 1 to 14.
1. Siège d'un télésiège, avec plusieurs assises (14), avec un étrier de protection (8)
qui s'étend à la transversale par-dessus les sièges (14) et qui est susceptible de
pivoter d'une position ouverte dans une position fermée, et avec des repose-pieds
(11), qui au moyen d'un étrier support (12) sont disposés sur l'étrier de protection
(8), caractérisé en ce que dans la position fermée de l'étrier de protection (8), dans la zone centrale, à l'avant
du siège (14) concerné, les étriers supports (12) s'étendent de l'étrier de protection
(8) vers le bas, en direction du repose-pieds (11).
2. Siège selon la revendication 1, caractérisé en ce que les repose-pieds (11) forment un appui en forme de disque.
3. Siège selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le repose-pied (11) présente un contour sensiblement rectangulaire.
4. Siège selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le repose-pied (11) présente un contour sensiblement circulaire ou elliptique.
5. Siège selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le repose-pied (11) présente une forme se rétrécissant vers l'arrière, notamment
cunéiforme.
6. Siège selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le repose-pied (11) consiste dans un cadre (13), qui présente en son centre une ouverture
(19).
7. Siège selon la revendication 6, caractérisé en ce que le cadre (13) consiste dans un tube ou étrier incurvé et/ou assemblé.
8. Siège selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le repose-pied (11) consiste dans une plaque munie de préférence de percements.
9. Siège selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le repose-pied (11) définit une surface d'appui plane.
10. Siège selon l'une quelconque des revendications 2 à 8, caractérisé en ce que le repose-pied (11) définit une surface d'appui curviligne.
11. Siège selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le repose-pied (11) s'étend à l'avant et/ou à l'arrière de son raccordement sur l'étrier
support (12), dans le sens de la marche.
12. Siège selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'entre la surface des assises (6) sont disposés des éléments de séparation (20) s'élevant
au dessus de la surface des assises (6).
13. Siège selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que dans la zone de son arête antérieure (20), la surface de l'assise (6) présente une
zone centrale (13), qui en ce que concerne sa conception graphique se distingue de les zones contiguës latérales.
14. Siège selon la revendication 13, caractérisé en ce que la zone centrale (13) de la surface de l'assise (6) dans la zone de son arête antérieure
(20) est un graphique, notamment une image, un motif, un marquage ou similaire.
15. Télésiège avec une station en vallée et une station en altitude, un câble tracteur
(9) en révolution entre la station dans la vallée et la station en altitude et avec
un siège (1) reliée en permanence ou susceptible de s'accoupler au câble tracteur
(9) pour le transport de personnes de la station dans la vallée vers la station en
altitude et le cas échéant en retour, caractérisé en ce que les sièges (1) sont réalisés selon l'une quelconque des revendications 1 à 14.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente