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(11) |
EP 1 678 413 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.06.2011 Patentblatt 2011/24 |
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Anmeldetag: 06.10.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/011143 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/047665 (26.05.2005 Gazette 2005/21) |
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| (54) |
VERSCHLUSSDECKEL FÜR KRAFTFAHRZEUGKÜHLER
SEALING LID FOR A MOTOR VEHICLE RADIATOR
BOUCHON DE RADIATEUR DE VEHICULE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
22.10.2003 DE 20316580 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.07.2006 Patentblatt 2006/28 |
| (73) |
Patentinhaber: Reutter GmbH |
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71336 Waiblingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FUCHS, Helmut
73660 Urbach (DE)
- KÖRBER, René
71397 Leutenbach-Weiler z. Stein (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuhlendorf, Jörn |
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Dreiss Patentanwälte
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-03/054367
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DE-A- 10 164 676
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verschlussdeckel für einen ortsfesten
Stutzen eines Behälters nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei einem aus dem
DE 202 01 082 U1 bekannten Verschlussdeckel ist das Druckübertragungselement, mittels dem die Membran
als druckgesteuerter Antrieb für die Verdrehsicherung aktiviert wird, achsmittig durch
die Ventilanordnung im Deckelinnenteil hindurchgeführt. Dies bringt Probleme nicht
nur hinsichtlich der Ausgestaltung des überdrcuckventilkörpers, sondern auch hinsichtlich
der Lage des Unterdruckventilkörpers der Ventilanordnung mit sich. Der Oberdruckventilkörper
muss längs des Druckübertragungsrohres geführt werden, was zu einer recht voluminösen
radialen Ausdehnung des Überdruckventilkörpers führt. Daraus resultiert, dass der
Unterdruckventilkörper weder mittig noch exzentrisch des überdruckventilkörpers Platz
finden kann. Der Unterdruckventilkörper ist deshalb bei dem bekannten Verschlussdeckel
in die Verdrehsicherung und die Membran integriert, was konstruktiv und technisch
problematisch ist.
[0003] Bei einem aus der
DE 101 64 676 A1 bekannten Verschlussdeckel besitzt die Druckübertragungsanordnung mehrere im Deckelinnenteil
umfangsseitig gleichmäßig angeordnete Druckübertragungsstäbe, die in axialen Bohrungen
des Deckelinnenteils geführt sind und die mit ihrem dem Deckelaußenteil zugewandten
Ende an der Verdrehsicherung anliegen und mit ihrem anderen Ende von einer Antriebsmembran
beaufschlagt sind, die dem Behälterinneren zugewandt ist. Die Druckübertragung erfolgt
durch eine rein mechanische Bewegung der Druckübertragungsstäbe.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen Verschlussdeckel für einen
ortsfesten Stutzen eines Behälters der eingangs genannten Art zu schaffen, der trotz
unmittelbar druckgesteuertem Antrieb mittels einer Membran in weniger aufwendiger
Weise ausgestaltet werden kann.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einem Verschlussdeckel für einen ortsfesten Stutzen
eines Behälters der eingangs genannten Art die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale
vorgesehen.
[0006] Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist nicht nur eine gleichmäßigere Druckverteilung
über die Fläche des Membranantriebs erreicht, sondern auch, dass die gesamte Ventilanordnung
innerhalb des Deckelinnenteils und in der Deckelachse verbleiben-kann. Dies ist konstruktiv
und herstellungstechnisch günstig.
[0007] Für eine weitere verbesserte Verteilung der Druckübertragung aus dem Behälterinnenraum
auf den Membranantrieb können die Merkmale gemäß Anspruch 2 vorgesehen sein.
[0008] Mit den Merkmalen gemäß Anspruch 3 ist einerseits erreicht, dass die an sich ortsfest
eingespannte Membran als axial beweglicher Antrieb dienen kann und das gleichzeitig
eine Abdichtung vom Behälterinneren zur Außenumgebung stattfindet. Dabei ist es zweckmäßig,
die Merkmale nach Anspruch 4 vorzusehen.
[0009] Eine unmittelbare Bewegungsaktivierung der Membran ergibt sich dann, wenn die Merkmale
nach Anspruch 5 vorgesehen sind.
[0010] In vorteilhafter Weise sind die Merkmale nach Anspruch 6 vorgesehen, um eine reduzierte
Strömungsbeanspruchung auf die Membran bzw. deren Ringwulst zu erreichen.
[0011] Mit dem Merkmal nach Anspruch 7 ist eine konstruktiv einfache Verdrehsicherung erreicht,
die in günstiger Weise bewegungsbeaufschlagt und bei axialen Bewegung geführt ist.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich durch die Merkmale eines oder mehrerer
der Ansprüche 8 bis 10.
[0013] Gemäß Anspruch 11 ist der Behälter durch einen Kraftfahrzeugkühler gebildet.
[0014] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen,
in der die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher beschrieben und erläutert ist. Es zeigen:
- Figur 1
- in schematischer längsgeschnittener Darstellung einen Verschlussdeckel für einen Kraftfahrzeugkühler
im Ruhezustand gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung
und
- Figur 2
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung, jedoch in aktiviertem Zustand des Verschlussdeckels.
[0015] Der in der Zeichnung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel dargestellte Verschlussdeckel
10 besitzt eine Überdruck-/Unterdruckventilanordnung, die eines Überdruckventilkörper
12 und einen Unterdruckventilkörper 13 aufweist, die miteinander integriert und konzentrisch
zueinander angeordnet sind. Der Öffnungsdruck des Überdruckventilkörpers 12 ist mittels
einer Schraubendruckfeder 44 ebenso wie der Öffnungsdruck des Unterdruckventilkörpers
13 mittels einer Schraubendruckfeder 54 fest eingestellt. Die Ventilanordnung 12,
13 ist innerhalb eines Deckelinnenteils 15 des Verschlussdeckels 10 angeordnet.
[0016] Der Verschlussdeckel 10 besitzt ferner ein Deckelaußenteil 16, das aus einem Verschlusselement
17 und einem das Verschlusselement übergreifenden Griffelement 18 zusammengesetzt
ist. Das Verschlusselement 17 besitzt hier die Form eines Innengewindeelementes zum
Auf- und Abschrauben des Verschlussdeckels 10 auf die bzw. von der Öffnung eines Stutzens
11 eines Kraftfahrzeugkühlers 50 oder sonstigen Behälters. Das Deckelinnenteil 15
ist am Verschlusselement 17 innenseitig axial hängend und relativ verdrehbar gehalten.
Das Griffelement 18 kann mittels einer Verdrehsicherung 19 gegenüber dem Verschlusselement
17 verdrehbar oder mit diesem unverdrehbar verbunden eingestellt werden. Ein Antrieb
14 zum entkuppelnden bzw. kuppelnden Bewegen der Verdrehsicherung 19 ist unterhalb
dieser und oberhalb der Ventilanordnung 12, 13 innerhalb des Deckelinnenteils 15 angeordnet.
[0017] Die Verdrehsicherung 19 besitzt ein topfförmiges Element 21, das an seinem oberen
freien Rand 2 diametral einander gegenüberliegende und sich radial nach außen erstreckende
Kupplungsstege 22 besitzt. Es versteht sich, dass auch mehr als zwei über den Umfang
gleichmäßig verteilt angeordnete radiale Kupplungsstege 22 am oberen Rand des topfförmigen
Elements 21 vorgesehen sein können. Das topfförmige Element 21 ist zwischen dem Griffelement
18 und dem Verschlusselement 17 gehalten. Das Verschlusselement 17 besitzt einen Zwischenboden
23, durch dessen zentrische Bohrung 24 der zylindrische Teil des topfförmigen Elements
21 hindurchragt. Seiner zentralen Bohrung 24 benachbart ist das Verschlusselement
17 mit zwei diametral gegenüberliegenden radialen Kupplungsnuten 26 versehen, in die
die radialen Kupplungsstege 22 eingreifen bzw. eingreifen können. Es versteht sich,
dass die Anzahl der Kupplungsnuten 26 der Anzahl der Kupplungsstege 22 entspricht.
Die Kupplungsstege 22 des topfförmigen Elements 21 greifen ferner in entsprechende
Aufnahmenuten 27 eines von der Innenseite des Griffelements 18 axial vorstehenden
Ansatzes 28 ein. Die Kupplungsnuten 26 und die Aufnahmenuten 27 sind in axialer Richtung
einander zugewandt offen und gehen fluchtend ineinander über. Die axiale Abmessung
der Aufnahmenuten 27 entspricht der axialen Abmessung der Kupplungsstege 22, während
die axiale Abmessung der Kupplungsnuten 26 kleiner als, beispielsweise die Hälfte
der axialen Abmessung der Kupplungsstege 22 ist. Zwischen der Innenseite des Bodens
20 des topfförmigen Elementes 21 und der Innenseite des Griffelements 18 innerhalb
des Ansatzes 28 ist eine Druckfeder 29 an ihren Enden radial fixiert und in axialer
Richtung vorgespannt gehalten. Die Druckfeder 29 bewirkt, dass die Verdrehsicherung
19 bzw. das topfförmige Element 21 in der in Figur 1 dargestellten Ruhelage gehalten
ist, in der dadurch, dass die Kupplungsstege 22 sowohl in die Kupplungsnuten 26 des
Verschlusselements 17 als auch in die axial fluchtenden Aufnahmenuten 27 des Griffelements
18 greifen, eine drehfeste Verbindung zwischen Griffelement 18 und Verschlusselement
17 erreicht ist. Auf diese Weise kann der Verschlussdeckel 10 vom Stutzen 11 abgeschraubt
bzw. auf den Stutzen 11 aufgeschraubt werden.
[0018] Unterhalb des Bodens 20 des topfförmigen Elements 21 ist der Antrieb 14 in Form einer
axial bewegbaren Membran 31 angeordnet. Die Membran 31 besitzt einen ringförmigen
Außenrand 32, der ortsfest im Deckelinnenteil 15 gehalten ist. Hierzu ist der Außenrand
32 der Membran 31 zwischen einer Ringstirn 33 des Deckelinnenteils 15 und einer Ringfläche
34 eines Halters 35 druckdicht gehalten. Der Halter 35 ist innerhalb des Deckelinnenteils
15 sowohl radial als auch axial festgehalten. Der Halter 35 ist etwa haubenförmig,
wobei seine Deckwand eine Bohrung 37 besitzt, die von dem bodenseitigen Ende des topfförmigen
Elements 21 durchdrungen ist. Die Membran 31 besitzt ferner einen kreisförmigen ebenen
inneren Teller 38, der über eine Ringwulst 39, die der Verdrehsicherung 19 abgewandt
axial vorsteht, einstückig verbunden ist. Aufgrund der Ringwulst 39 ist das Innenteil
38 der Membran 31 gegenüber deren Außenrand 32 in axialer Richtung bewegbar. Zwischen
das Innenteil 38 der Membran 31 und den Boden 20 des topfförmigen Elements 21 ist
eine Druckscheibe 41 ohne wesentliches Spiel eingelegt.
[0019] Das Deckelinnenteil 15 besitzt ein oberes Zylinderteil 42, dessen gestufter bzw.
hinterschnittener Außenumfang einerseits zur hängenden Anordnung im Verschlusselement
17 und andererseits zur Aufnahme eines Dichtungsringes 43 gegenüber dem Stutzen 11
des Behälters 50 dient. An diesen oberen durchmessergrößeren Zylinderteil 42 schließt
sich einstückig ein unteres Zylinderteil 45 an, in welchem die Ventilkörperanordnung
12, 13 achsmittig gehalten ist und das an seinem unteren Ende außenumfangsseitig mit
einer Nut zur Aufnahme eines weiteren Dichtungsringes 46 zur Abdichtung gegenüber
dem Behälterstutzen 11 versehen ist. Beim Übergang zwischen oberem und unterem Zylinderteil
42, 45 ist in einer axialen Ringnut der Halter 35 für die Membran 31 festgelegt.
[0020] In der Wandung des unteren Zylinderteils 45 sind zwei oder mehr über den Umfang verteilt
angeordnete axiale Kanäle 47 einer Druckübertragungsanordnung 48 vorgesehen. Die Druckübertragungskanäle
47 im unteren Zylinderteil 45 des Deckelinnenteils 15 münden einenends der Ringwulst
39 der Membran 31 gegenüber und anderenends an dessen freiem Ende und damit in den
Stutzen 11 bzw. den damit versehenen Behälter 50. Die axialen Druckübertragungskanäle
47 sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel leicht konisch geformt, wobei das Ende
größeren Innendurchmessers der Ringwulst 39 der Membran 31 gegenüberliegt. Damit ist
die Druckübertragung aus dem Behälter 50 zum Antrieb 14 und damit zur Aktivierung
der Verdrehsicherung 19 unabhängig von der Aktivierung der Ventilkörperanordnung 12,
13. Mit anderen Worten, ist im vom Verschlussdeckel 10 verschlossenen Behälter ein
Druck aufgebaut, der einen bestimmten für das Abschrauben des Verschlussdeckels 10
zulässigen Behälterinnendruck übersteigt, wird der Druck auf die Membran 31 übertragen,
so dass sich deren Teller 38 entgegen der Wirkung der Druckfeder 29 anhebt und damit
die Verdrehsicherung 19 bzw. das topfförmige Element 21 axial zum Griffelement 18
hinbewegt. Dadurch gelangen die Kupplungsstege 22 außer Eingriff mit den Kupplungsnuten
26 des Verschlusselements 17, wie dies in Figur 2 dargestellt ist. Damit ist sichergestellt,
dass sich bei entsprechender Druckerhöhung die verdrehsichere Kupplung 22, 26 zwischen
Griffelement 18 und Verschlusselement 17 gelöst hat, was bedeutet, dass das Griffelement
18 gegenüber dem Verschlusselement 17 hohl dreht und damit ein Abschrauben des Verschlussdeckels
10 unmöglich wird.
[0021] Erst wenn der Innendruck im Behälter 50 auf ein normales, d.h. zulässiges Maß zurückgeführt
ist, wird die Verdrehsicherung 19 bzw. das topfförmige Element 21 durch die Druckfeder
29 wieder in den Ruhezustand und damit in den gekoppelten Zustand von Griffelement
18 und Verschlusselement 17 gebracht.
[0022] Innerhalb des unteren Zylinderteils 45 des Deckelinnenteils 15 befindet sich der
Überdruckventilkörper 12, der sich mit einer unteren Dichtfläche 51 an einer Ringdichtfläche
52 eines inneren Vorsprungs des Deckelinnenteils 15 unter der Wirkung der Druckfeder
44 im Ruhezustand dichtend abstützt. Die Druckfeder 44 stützt sich in vorgespannter
Weise an einer Haltescheibe 53 ab, die unterhalb der Membran 31 in die Aufnahmeöffnung
des unteren Zylinderteils 45 des Deckelinnenteils 15 axial fest eingebracht ist. Achsmittig
innerhalb des Überdruckventilkörpers 12 befindet sich der Unterdruckventilkörper 13,
der sich mit einer axial nach oben weisenden Ringfläche 56 an der unteren Dichtfläche
51 des Überdruckventilkörpers 12 dadurch im Ruhezustand dichtend abstützt, dass die
Druckfeder 54 zwischen dem Boden des Überdruckventilkörpers 12 und einem durch den
Überdruckventilkörper 12 ragenden Kopf 57 des Unterdruckventilkörpers 13 vorgespannt
angeordnet ist. Überdruckventilkörper 12 und Unterdruckventilkörper 13 sind über eine
Bohrung mit dem Behälterinneren verbunden, so dass zum Schutz des Behälters 50 sowohl
ein jenseits eines eingestellten Grenzwert liegender Überdruck als auch ein entsprechender
Unterdruck im Behälter 50 durch entsprechende Aktivierung des Ventilkörpers 12 bzw.
13 abgebaut werden kann.
1. Verschlussdeckel (10) für einen ortsfesten Stutzen eines Behälters (50), mit einem
Deckelaußenteil (16) und mit einem Deckelinnenteil (15), wobei das Deckelaußenteil
(16) ein Verschlusselement (17) für den Behälterstutzen (11) und ein dem gegenüber
relativ verdrenbares Griffelement (18) aufweist, wobei zwischen dem Griffelement (18)
und dem Verschlusselement (17) des Deckelaußenteils (16) eine unter Federvorspannung
einrückbare bzw. eingerückte Verdrehsicherung (19) wirkt, die mittels eines druckgesteuerten
Antriebs (14) in Form einer Membran (31) ausrückbar ist, wobei der Antrieb (14) mit
einer zum Behälterinneren weisenden Druckübertragungsanordnung (48) in Verbindung
steht, wobei im Deckelinnenteil (15) eine Ventilanordnung (12, 13) zum Freigeben und
Sperren einer Strömungsverbindung zwischen dem Behälterinneren und dem Behälteräußeren
vorgesehen ist, welche Ventilanordnung (12, 13) einen axial bewegbaren überdruckventilkörper
(12), der zum Behälterinneren hingegen einen Dichtsitz am Deckelinnenteil (15) unter
Vorspannung derart gedrückt ist, dass er bei Überschreiten eines Grenzwertes des Behälterinnendrucks
vom Dichtsitz abhebbar ist, und einen konzentrisch zur Deckelachse angeordneten, entsprechend
aktivierbaren Unterdruckventilkörper (13) aufweist, wobei die
Druckübertragungsanordnung (48) durch axiale Druckübertragungskanäle (47) in der die
Ventilanordnung (12, 13) aufnehmenden Wandung (45) des Deckelinnenteils (15) gebildet
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die axialen Druckübertragungskanäle (47) einenends der Membran (31) gegenüber und
andernends in den Behälterstutzen (11) münden.
2. Verschlussdeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckübertragungskanäle (47) über den Umfang der Wandung (45) des Deckelinnenteils
(15) gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
3. Verschlussdeckel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einstückige Membran (31) außenumfangsseitig einen ortsfest gehaltenen ringförmigen
Dichtrand (32) und einen mittig axial beweglichen Membranteller (38) aufweist, zwischen
welchen beiden Membranteilen (32, 38) eine Ringwulst (39) vorgesehen ist.
4. Verschlussdeckel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtrand (32) der Membran (31) zwischen einer Ringstirn (33) des Deckelinnenteils
(15) und einem Ringrand (34) eines Membranhalters (35) dichtend eingeklemmt ist.
5. Verschlussdeckel nach einem der Ansprüche 1 oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Mündung der Druckübertragungskanäle (47) der Ringwulst (39) gegenüberliegt.
6. Verschlussdeckel nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckübertragungskanäle (47) derart konisch geformt sind, dass das durchmesserkleinere
Ende die Mündung zum Behälterinneren bildet.
7. Verschlussdeckel nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung (19) durch ein topfförmiges Element (21) gebildet ist, zwischen
dessen Boden (20) und der Membran (31) einerseits eine Druckscheibe (41) und dem Griffelement
(18) andererseits eine Druckfeder (29) angeordnet ist und dessen freier Rand mit über
den Umfang verteilten radialen nach außen weisenden Kupplungsstegen (22) versehen
ist, die in radiale Nuten (27, 26) des Griffelements (18) allein oder des Griffelements
(18) und des Verschlusselements (17) des Deckelaußenteils (16) je nach der axialen
Lage des topfförmigen Elements (21) eingreifen.
8. Verschlussdeckel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement (18) mit einem axial nach innen vorstehenden Ansatz (28) versehen
ist, in den das topfförmige Element (21) eingreift.
9. Verschlussdeckel nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der die Ventilanordnung (12, 13) aufnehmende Innenraum des Deckelinnenteils (15)
von einer ortsfesten Halteplatte (53) abgedeckt ist.
10. Vezschlussdeckel nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruckventilkörper (13) in den Überdruc.kventilkörper (12) achsmittig integriert
ist.
11. Verschlussdeckel nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (50) ein Kraftfahrzeugkühler ist.
1. A closure cap (10) for a fixed neck of a container (50), having an outer cap part
(16) and having an inner cap part (15), in which the outer cap part (16) has both
a closure element (17) for the container neck (11) and a grip element (18), rotatable
relative to the container neck, between which grip element and the closure element
(17) of the outer cap part (16) a torsion preventer (19) that can be engaged and engaged
via spring prestressing acts that can be disengaged by means of a pressure-controlled
drive (14) in the form of a diaphragm (31), and the drive (14) is connected to a pressure-transmitting
arrangement (48) that points toward the container interior, and in the inner cap part
(15), a valve assembly (12, 13) for uncovering and blocking a fluidic communication
between the container interior and the container exterior is provided, which valve
assembly (12, 13) has both an axially movable overpressure valve body (12), which
is pressed toward the container interior against a sealing seat on the inner cap part
(15) with prestressing, in such a way that if a limit value of the container interior
pressure is exceeded, it can be lifted from the sealing seat, and an underpressure
valve body (13) disposed concentrically to the cap axis and correspondingly activatable,
the pressure-transmitting arrangement (48) being formed by axial pressure-transmitting
conduits (47) in the wall (45) of the inner cap part (15), which wall receives the
valve assembly (12, 13), characterized in that the axial pressure-transmitting conduits (47) discharge at one end opposite the diaphragm
(31) and at the other end into the container neck (11).
2. The closure cap as defined by claim 1, characterized in that the pressure-transmitting conduits (47) are distributed uniformly over the circumference
of the wall (45) of the inner cap part (15).
3. The closure cap as defined by claim 1 or 2, characterized in that the one-piece diaphragm (31) on the outer circumference has an annular sealing edge
(32), held in stationary fashion, and a centrally axially movable diaphragm plate
(38), between which two diaphragm parts (32, 38) an annular bead (39) is provided.
4. The closure cap as defined by claim 3, characterized in that the sealing edge (32) of the diaphragm (31) is clamped in sealing fashion between
an annular face end (33) of the inner cap part (15) and an annular edge (34) of a
diaphragm holder (35).
5. The closure cap as defined by one of claims 1 or 2 and 3, characterized in that the inner orifice of the pressure-transmitting conduits (47) is located diametrically
opposite the annular bead (39).
6. The closure cap as defined by at least one of the foregoing claims, characterized in that the pressure-transmitting conduits (47) are shaped conically, such that the smaller-diameter
end forms the orifice toward the container interior.
7. The closure cap as defined by at least one of the foregoing claims, characterized in that the torsion preventer (19) is formed by a cuplike element (21), between whose bottom
(20) and the diaphragm (31), on the one hand, a pressure disk (41) is disposed, and
between whose bottom and the grip element (11), on the other, a compression spring
(29) is disposed, and whose free edge is provided with coupling ribs (22), which are
distributed over the circumference and point radially outward and which engage radial
grooves (27, 26) of the grip element (18) alone or of the grip element (18) and the
closure element (17) of the outer cap part (16), depending on the axial position of
the cuplike element (21).
8. The closure cap as defined by claim 7, characterized in that the grip element (18) is provided with an axially inward-protruding extension (28),
which is engaged on the inside by the cuplike element (21).
9. The closure cap as defined by at least one of the foregoing claims, characterized in that the interior of the inner cap part (15), receiving the valve assembly (12, 13), is
covered by a fixed retaining plate (53).
10. The closure cap as defined by at least one of the foregoing claims, characterized in that the underpressure valve body (13) is integrated axially centrally into the overpressure
valve body (12).
11. The closure cap as defined by at least one of the forgoing claims, characterized in that the container (50) is a motor vehicle radiator.
1. Bouchon (10) pour tubulure fixe d'un contenant (50) comprenant une partie extérieure
de bouchon (16) et comprenant une partie intérieure de bouchon (15), la partie extérieure
de bouchon (16) comprenant un élément de fermeture (17) pour la tubulure de contenant
(11) et un élément de préhension (18) pouvant être amené en rotation par rapport au
dit élément de fermeture, un limiteur de rotation (19) pouvant être enclenché ou enclenché
sous l'action d'une précontrainte de ressort et pouvant être désenclenché au moyen
d'un entraînement commandé par pression (14) et prenant la forme d'une membrane agissant
entre l'élément de préhension (18) et l'élément de fermeture (17) de la partie extérieure
de couvercle (16), l'entraînement (14) étant relié à un ensemble de transmission de
pression (48) tourné vers l'intérieur du contenant, un ensemble soupape (12, 13) permettant
de libérer et bloquer une liaison fluidique entre l'intérieur du contenant et l'extérieur
du contenant étant prévu dans la partie intérieure de bouchon (15), ledit ensemble
soupape (12, 13) comprenant un corps de soupape de surpression (12) mobile axialement
et pressé en direction de l'intérieur du contenant contre une face d'appui de joint
sur la partie intérieure de bouchon (15) sous l'action d'une précontrainte, de telle
sorte qu'il puisse être soulevé de la face d'appui du joint lorsqu'une valeur limite
de la pression intérieure du contenant est dépassée, et un corps de soupape de surpression
(13) disposé de manière concentrique par rapport à l'axe du bouchon et pouvant être
activé de manière correspondante, l'ensemble de transmission de pression (48) étant
formé par des canaux de transmission de pression axiaux (47) dans la paroi (45) de
la partie intérieure de bouchon (15) logeant l'ensemble soupape (12, 13), caractérisé en ce que les canaux axiaux de transmission de pression (47) débouchent d'une part à l'opposé
de la membrane (31) et d'autre part dans la tubulure de contenant (11).
2. Bouchon selon la revendication 1, caractérisé en ce que les canaux de transmission de pression (47) sont répartis uniformément sur la circonférence
de la paroi (45) de la partie intérieure de bouchon (15).
3. Bouchon selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la membrane monobloc (31) comprend sur la périphérie extérieure un bord d'étanchéité
annulaire (32) maintenu fixement et une plaque de membrane (38) mobile axialement
au centre, un bourrelet annulaire (39) étant disposé entre les deux parties de membrane
(32, 38).
4. Bouchon selon la revendication 3, caractérisé en ce que le bord d'étanchéité (32) de la membrane (31) est serré de manière étanche entre
un fronton annulaire (33) de la partie intérieure de bouchon (15) et un bord annulaire
(34) d'un support de membrane (35).
5. Bouchon selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2 et 3, caractérisé en ce que l'embouchure intérieure des canaux de transmission de pression (47) est en regard
du bourrelet annulaire (39).
6. Bouchon selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les canaux de transmission de pression (47) sont formés de façon conique de telle
sorte que l'extrémité de plus petit diamètre forme l'embouchure menant à l'intérieur
du contenant.
7. Bouchon selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le limiteur de rotation (19) est formé par un élément en forme de pot (21) entre
le fond (20) duquel et la membrane (31) d'une part est disposé un disque de pression
(41) et l'élément de préhension (18) d'autre part un ressort de compression (29) et
dont le bord libre est pourvu de nervures d'accouplement (22) orientées radialement
vers l'extérieur, réparties sur la circonférence et s'insérant dans des rainures radiales
(26, 27) de l'élément de préhension (18) uniquement ou de l'élément de préhension
(18) et de l'élément de fermeture (17) de la partie extérieure de bouchon (16) en
fonction de la longueur axiale de l'élément en forme de pot (21).
8. Bouchon selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'élément de préhension (18) est pourvu d'un appendice (28) faisant saillie axialement
vers l'intérieur et dans lequel s'insère l'élément en forme de pot (21).
9. Bouchon selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espace intérieur de la partie intérieure de bouchon (15) logeant l'ensemble soupape
(12, 13) est recouvert par une plaque de maintien fixe (53) .
10. Bouchon selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de soupape de surpression (13) est intégré au centre de l'axe dans le corps
de soupape de surpression (12).
11. Bouchon selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le contenant (50) est un radiateur de véhicule automobile.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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