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(11) |
EP 2 013 885 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.06.2011 Patentblatt 2011/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.04.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/053398 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/125009 (08.11.2007 Gazette 2007/45) |
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| (54) |
ZÜNDSPULE, INSBESONDERE FÜR EINE BRENNKRAFTMASCHINE EINES KRAFTFAHRZEUGS
IGNITION COIL FOR AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE, IN PARTICULAR OF A MOTOR VEHICLE
IN PARTICULAR
BOBINE D'ALLUMAGE, EN PARTICULIER POUR UN MOTEUR À COMBUSTION INTERNE D'UN VÉHICULE
AUTOMOBILE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE |
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Priorität: |
26.04.2006 DE 102006019296
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.01.2009 Patentblatt 2009/03 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- STEINBERGER, Werner
87509 Rauhenzell (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 225 606 EP-A2- 1 026 394 US-A- 2 416 148
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EP-A- 1 288 976 DE-B4- 10 014 115 US-A1- 2002 057 170
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Zündspule, insbesondere für eine Brennkraftmaschine eines
Kraftfahrzeugs nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Zündspule ist aus der
DE 100 14 115 B4 bekannt. Die bekannte Zündspule weist einen inneren Magnetkern auf, welcher aus lamellenartig
ausgebildeten Blechstreifen besteht, welche übereinander geschichtet sind. Die Blechstreifen
bilden eine insgesamt rechteckförmige Querschnittsfläche aus. Der innere Magnetkern
ist von einem Primärspulenkörper sowie von einem Sekundärspulenkörper konzentrisch
umgeben. Die Form des Primärspulenkörpers und des Sekundärspulenkörpers ist der Querschnittsform
des inneren Magnetkerns angepasst, wobei der Primär- bzw. der Sekundärspulenkörper
entlang der Eckbereiche des inneren Magnetkerns jeweils gerundete Kanten aufweist.
Ferner sind die Zwischenräume zwischen dem inneren Magnetkern, der Primärspule mit
ihrem Primärspulenkörper und der Sekundärspule mit ihrem Sekundärspulenkörper von
einer Isolationsmasse, insbesondere von einem Isolationsharz umgeben, das für die
elektrische Isolation zwischen den Spannung tragenden Teilen sorgt.
[0003] Bei der Herstellung der Primärspule und der Sekundärspule wird der jeweilige Spulenkörper
mit dem Primärdraht beziehungsweise dem Sekundärdraht bewickelt. Dies erfolgt dadurch,
dass der Primärspulenkörper beziehungsweise der Sekundärspulenkörper in seiner Symmetrieachse
drehbar gelagert ist und bei der Drehung einen Draht von einer Bevorratungsspule abzieht
und dabei die entsprechenden Windungen auf dem Primärspulenkörper beziehungsweise
dem Sekundärspulenkörper aufgebracht werden. In Folge der geometrischen Ausbildung
des Primärspulenkörpers bzw. des Sekundärspulenkörpers mit im wesentlichen rechteckförmiger
Querschnittsfläche mit gerundeten Kanten ergeben sich bei der Drehung des Primär-
bzw. des Sekundärspulenkörpers, je nach Winkellage des Spulenkörpers entsprechend
der Figur 6, Kurve A, unterschiedliche Abzugsgeschwindigkeiten des Drahtes. Diese
bewirken, dass in den Eckbereichen des Primärspulenkörpers bzw. des Sekundärspulenkörpers
die höchsten Drahtabzugsgeschwindigkeiten herrschen, was zur Folge hat, dass der Primärdraht
bzw. der Sekundärdraht mit relativ hoher Spannung am Primärspulenkörper bzw. Sekundärspulenkörper
anliegt. Dies bewirkt eine Verdichtung der Drahtlagen in den Eckbereichen der Spulenkörper,
welche das anschließende Imprägnieren bzw. Isolieren der Primärspule bzw. der Sekundärspule
mit dem Isolationsharz erschwert, da das Harz die Zwischenräume zwischen den einzelnen
Drahtlagen nicht mehr so gut auszufüllen vermag. Dadurch ist die elektrische Isolationsfähigkeit
bzw. Durchschlagsfähigkeit der Zündspule in den Eckbereichen herabgesetzt.
[0004] Bei so genannten Stabzündspulen, das sind Zündspulen, deren Spulen jeweils unmittelbar
in einer Bohrung des Zylinderkopfes der Brennkraftmaschine angeordnet sind, ist es
üblich, einen kreisförmigen Querschnitt des inneren Magnetkerns vorzusehen (
EP 859 383 A1). Hier werden Bleche mit jeweils unterschiedlicher Breite für den inneren Magnetkern
verwendet, um den kreisförmigen Querschnitt zu ermöglichen.
[0005] Ferner ist es aus dem
DE 299 01 095 U1 bekannt, bei einer Stabzündspule einen inneren Magnetkern vorzusehen, welcher einen
im wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt aufweist. Lediglich die unterste bzw.
oberste Lamelle des Blechpaketes weist jeweils eine reduzierte Breite auf, wobei die
Breite etwa ein Drittel bis die Hälfte der Breite der übrigen Blechstreifen beträgt.
Dadurch wird gemäß der
DE 299 01 095 U1 ein einem Kreisquerschnitt angepasster Querschnitt erreicht. Nachteilhaft dabei ist,
dass die Querschnittsfläche des Magnetkerns (im Vergleich zu einem Rechteckquerschnitt)
reduziert und somit die magnetischen Eigenschaften des Blechpakets nicht optimal ausgenutzt
werden. Ferner bleibt weiterhin die Problematik an den Eckbereichen des Magnetkerns
mit erhöhten Drahtabzugsgeschwindigkeiten mit den damit verbundenen nachteilhaften
Auswirkungen beim Bewickeln des Primärspulenkörpers bzw. Sekundärspulenkörpers bestehen.
Offenbarung der Erfindung
Vorteile der Erfindung
[0006] Die erfindungsgemäße Zündspule, insbesondere für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, dass bei größtmöglicher Ausnutzung
der zur Verfügung stehenden Querschnittsfläche innerhalb der Primär- bzw. Sekundärspule
und somit guten magnetischen Eigenschaften des inneren Magnetkerns die lokalen Geschwindigkeitsspitzen
am Primär- bzw. Sekundärspulenkörper beim Bewickeln mit dem entsprechenden Draht in
den Eckbereichen reduziert werden. Dadurch wird eine weniger dichte Wicklung des Primärspulenkörpers
bzw. Sekundärspulenkörpers mit dem Primärdraht bzw. Sekundärdraht in den Eckbereichen
ermöglicht, was eine bessere und gleichmäßigere Imprägnierung und somit eine bessere
elektrische Isolation der Zündspule ermöglicht.
[0007] Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Zündspule, insbesondere für eine
Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs sind in den Unteransprüchen angegeben.
Zeichnungen
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch eine Zündspule,
- Figur 2
- einen Schnitt in der Ebene II-II der Figur 1,
- Figur 3
- den aus übereinander geschichteten Blechen bestehenden inneren Magnetkern der Zündspule
gemäß der Figuren 1 und 2 in perspektivischer Ansicht,
- Figuren 4 und 5
- Teilbereiche verschiedener erfindungsgemäßer Zündspulen im Längsschnitt im Bereich
des jeweiligen inneren Magnetkerns und
- Figur 6
- den Geschwindigkeitsverlauf beim Bewickeln eines Primär- bzw. eines Sekundärspulenkörpers
beim Stand der Technik und gemäß der Erfindung in graphischer Darstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0009] Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Zündspule 10 ist als sogenannte Kompaktzündspule
ausgebildet und dient der Bereitstellung der Zündspannung für eine nicht dargestellte
Zündkerze einer Brennkraftmaschine in einem Kraftfahrzeug. Die Zündspule 10 weist
ein aus Kunststoff bestehendes Gehäuse 11 auf, das über einen am Gehäuse 11 angeformten
Anschlussflansch 12 beispielsweise mit dem Zylinderkopf der Brennkraftmaschine verbindbar
ist. Gegenüber dem Anschlussflansch 12 ist ein Anschlussstecker 13 zur Kontaktierung
der Zündspule 10 mit der Bordspannung des Kraftfahrzeugs angeformt. Im unteren Bereich
weist das Gehäuse 11 ferner einen Anschlussstutzen 14 mit integriertem Hochspannungsbolzen
15 auf, der mit der Zündkerze der Brennkraftmaschine kontaktierbar ist, und die zur
Zündung des Gemisches im Zylinderkopf benötigte Zündenergie liefert. Während der Kontakt
17 im Anschlussstecker 13 elektrisch mit einer Primärspule 18 verbunden ist, ist der
Hochspannungsbolzen 15 elektrisch mit einer Sekundärspule 19 gekoppelt. Die Primärspule
18 weist eine Primärwicklung 21 auf, welche auf einen Primärspulenkörper 22 aufgewickelt
ist. Die Sekundärspule 19 weist eine Sekundärwicklung 23 auf, welche sich auf einem
Sekundärspulenkörper 24 befindet. Die Primärspule 18 und die Sekundärspule 19 umgeben
konzentrisch einen inneren Magnetkern 26.
[0010] Der innere Magnetkern 26 ist an einen äußeren, eine geschlossene Form aufweisenden
Magnetkern 27 angekoppelt, welcher auch die Primärspule 18 und die Sekundärspule 19
umgibt. Die beiden Magnetkerne 26 und 27, die Primärspule 18 und die Sekundärspule
19 sind innerhalb des oberen Bereiches 29 des Gehäuses 11 der Zündspule 10 angeordnet,
wobei sich die zwischen den einzelnen Bauteilen befindliche Spalte mit einem Isolationsharz
28 ausgefüllt sind, welches bis an die Oberseite des Gehäuses 11 ragt. Im Gegensatz
zu einer so genannten Stabzündspule sind bei einer Kompaktzündspule die im Bereich
29 angeordneten Bauteile der Zündspule 10 außer- bzw. oberhalb des Zylinderkopfes
der Brennkraftmaschine angeordnet, wogegen der Anschlussstutzen 14, welcher über den
Hochspannungsbolzen 15 mit der Zündkerze kontaktiert ist, sich vorzugsweise innerhalb
einer Bohrung im Zylinderkopf der Brennkraftmaschine befindet. Eine soweit beschriebene
Zündspule 10 und deren Funktionsweise ist bereits bekannt und wird daher nicht mehr
näher erläutert.
[0011] Mit Bezug auf die Figur 3 wird nunmehr der erfindungsgemäße Aufbau des inneren Magnetkerns
26 näher erläutert: Man erkennt, dass der innere Magnetkern 26 aus einer Vielzahl,
beispielsweise zehn bis dreißig übereinander geschichteten und miteinander verbundenen,
lamellenartig ausgebildeten Blechstreifen 30 besteht. Der Magnetkern 26 bildet insgesamt
eine im Querschnitt rechteckige (im Sonderfall ein quadratische) Querschnittsfläche
aus. Die Blechstreifen 30 weisen alle die gleiche Dicke d auf, und sind vorzugsweise
jeweils durch einen Stanzvorgang hergestellt worden. Man erkennt ferner, dass die
Blechstreifen 30 eine im wesentlichen rechteckförmige Grundfläche aufweisen, wobei
am einen Ende der Blechstreifen 30 jeweils.ein ambossartig geformter Endabschnitt
31 ausgebildet ist.
[0012] Wesentlich ist, dass zumindest der oberste sowie der unterste Blechstreifen 30a des
Magnetkerns 26 sich von den anderen Blechstreifen 30 in seiner Form unterscheidet.
Diese Unterscheidung betrifft zumindest denjenigen Abschnitt der Blechstreifen 30,
30a, welcher im wesentlichen innerhalb der Primärspule 18 bzw. Sekundärspule 19 angeordnet
ist. Während die Blechstreifen 30, mit Ausnahme des Endabschnitts 31, eine im wesentlichen
konstante Breite B über deren gesamte Längserstreckung aufweisen, ist die Breite b
der Blechstreifen 30a im Bereich innerhalb der Primärspule 18 bzw. Sekundärspule 19
um die doppelte Dicke d der Blechstreifen 30, 30a reduziert. Wie man an der Figur
4 erkennt, entstehen entlang der beiden oberen Längskanten (und entsprechend auch
entlang der beiden unteren Längskanten) dadurch stufenförmige Eckbereiche 32, wobei
die von den Eckbereichen 32 aus dem Magnetkern 26 ausgeschnittenen Flächen 33 jeweils
eine im Querschnitt quadratische Form aufweisen. Diese ausgeschnittenen Flächen 33
bewirken, dass der Radius r des Primärspulenkörpers 22, welcher im Ausführungsbeispiel
den inneren Magnetkern 26 umgibt, unter Beibehaltung eines nahezu konstanten Spaltes
34 für das Isolierharz 28 im Bereich der Eckbereiche 32 relativ groß ausfallen kann.
Da die Formgebung des den Primärspulenkörper 22 umgebenden Sekundärspulenkörpers 24
ebenfalls derart angepasst ist, dass zwischen den beiden Spulenkörpern zur gleichmäßigen
Benetzung mit dem Isolierharz 28 ein möglichst gleichmäßig großer Spalt vorhanden
ist, kann dementsprechend der entsprechende Radius in den Eckbereichen des Sekundärspulenkörpers
24 ebenfalls relativ groß ausfallen.
[0013] Bei dem in der Figur 3 dargestellten Beispiel ist die Breite der Blechstreifen 30a
außerhalb der Eckbereiche 32 identisch mit der Breite B der Blechstreifen 30. Ferner
weisen die Blechstreifen 30a ebenfalls Endabschnitte 31 entsprechend der Blechstreifen
30 auf. Die Blechstreifen 30a sind entsprechend der Blechstreifen 30 ebenfalls durch
einen Stanzvorgang gebildet, wobei hierbei entweder ein separates Stanzwerkzeug verwendet
werden kann, oder aber das auch bei den Blechstreifen 30 verwendete, welches durch
einen zusätzlichen Stanzschritt für die Einschnürung in den Eckbereichen 32 sorgt.
[0014] Bei dem in der Figur 5 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
nicht nur der oberste bzw. unterste Blechstreifen 30b des inneren Magnetkerns 26a
in seiner Breite reduziert, sondern auch der unmittelbar unterhalb des Blechstreifens
30b befindliche Blechstreifen 30c. Um auch hier eine im Querschnitt quadratische ausgenommene
Fläche 33a in den Eckbereichen 32a bilden zu können, sind die beiden Blechstreifen
30b und 30c in ihrer Breite beidseitig jeweils die zweifache Dicke d reduziert. Im
Gegensatz zu der Ausführungsform gemäß Figur 4 kann hierbei der Radius r des Primärspulenkörpers
22 nochmals vergrößert werden.
[0015] Zusammenfassend lassen sich somit quadratische Flächen in den Eckbereichen des inneren
Magnetkerns 26 aussparen, indem die jeweils obersten und untersten Blechstreifen 30a,
b, c in ihrer Breite im Bereich der Primärspule 18 und der Sekundärspule 19 reduziert
sind. Die Reduzierung der Breite dieser Blechstreifen 30a, b, c gegenüber der Breite
B der nicht in der Breite reduzierten Blechstreifen 30 ergibt sich hierbei aus der
Anzahl der betroffenen Blechstreifen 30a, b, c, multipliziert mit der doppelten Dicke
eines Blechstreifens 30a, b, c. Durch die quadratisch ausgesparten Flächen lässt sich
der Radius r des Primärspulenkörpers 22 und des Sekundärspulenkörpers 24 im Bereich
der ausgesparten Flächen vergrößern. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass aus magnetischen
bzw. funktionalen Gründen möglichst der gesamte freie Querschnitt des Primärspulenkörpers
22 mit dem inneren Magnetkern 26 ausgefüllt sein sollte, wobei aus thermomechanischen
Eigenschaften ein gleichmäßiger (und möglichst großer) Spalt 34 für das Isolationsharz
28 vorhanden sein sollte. Da andererseits durch die reduzierte Breite der oberen und
unteren Blechstreifen 30a, b, c gleichzeitig der magnetisch wirksame Querschnitt des
inneren Magnetkerns 26 reduziert wird, gilt es einen Kompromiss zu finden mit dem
gleichzeitig vergrößerten Radius r an den Spulenkörpern. Bevorzugt sind deshalb die
in den Figuren 4 und 5 dargestellten Beispiele, bei denen jeweils nur der oberste
und unterste bzw. die beiden obersten und untersten Blechstreifen 30a, b, c des Magnetkerns
26 in der Breite um das Doppelte bzw. das Vierfache der Dicke der Blechstreifen 30a,
b, c reduziert sind.
[0016] Das Bewickeln des Primärspulenkörpers 22 bzw. des Sekundärspulenkörpers 24 mit dem
die Primärwicklung 21 bzw. die Sekundärwicklung 23 ausbildenden Draht erfolgt vor
der Montage der Bauteile im Gehäuse 11 in separaten Arbeitsschritten. Hierbei ist
der Primärspulenkörper 22 bzw. der Sekundärspulenkörper 24 in der Längsachse 36 (Figur
1) drehbar gelagert und zieht beim Drehen den entsprechenden Draht von einer Bevorratungsspule
ab. In der Figur 6 ist durch den Kurvenverlauf A der Geschwindigkeitsverlauf über
dem Drehwinkel α bei konstanter Drehwinkelgeschwindigkeit v eines konventionellen,
nicht mit einem vergrößerten Radius r ausgestatteten Primärspulenkörpers bzw. Sekundärspulenkörpers
dargestellt. Man erkennt, dass jeweils in den vier Eckbereichen des Primärspulenkörpers
bzw. des Sekundärspulenkörpers die lokale Geschwindigkeit des Drahtes am Primärspulenkörper
bzw. Sekundärspulenkörper ein Maximum erreicht. Der Kurvenverlauf B stellt den Geschwindigkeitsverlauf
eines erfindungsgemäß modifizierten inneren Magnetkerns 26 mit Blechstreifen 30a,
b, c dar. Dieser macht einen Primärspulenkörper bzw. Sekundärspulenkörper mit einem
vergrößerten Radius r an den Eckbereichen möglich. Man erkennt, dass im Gegensatz
zum Kurvenverlauf A die dort vorhandenen Geschwindigkeitsspitzen abgebaut werden.
Dies hat zur Folge, dass der Draht an dem entsprechenden Primärspulenkörper bzw. Sekundärspulenkörper
in den Eckbereichen mit relativ geringer Drahtspannung anliegt, so dass die Primärwicklung
21 bzw. die Sekundärwicklung 22 in den Eckbereichen gut mit dem Isolierharz 28 ausgefüllt
werden kann.
1. Zündspule (10), insbesondere für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs, mit
einem inneren Magnetkern (26), der konzentrisch von einer einen Primärspulenkörper
(22) aufweisenden Primärspule (18) und einer einen Sekundärspulenkörper (24) aufweisenden
Sekundärspule (19) umgeben ist, wobei der Primärspulenkörper (22) und der Sekundärspulenkörper
(24) jeweils eine rechteckige Querschnittsform mit gerundeten Ecken mit einem Radius
(r) aufweisen, wobei der innere Magnetkern (26) aus übereinander geschichteten Blechstreifen
(30, 30a; 30, 30b, 30c) besteht, wobei die Blechstreifen (30, 30a; 30, 30b, 30c) insgesamt
eine im Wesentlichen rechteckförmige Querschnittsfläche des inneren Magnetkerns (26)
ausbilden,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest der den inneren Magnetkern (26) begrenzende untere und obere Blechstreifen
(30a; 30b, 30c), der in dem jeweiligen Eckbereich mit dem Radius (r) des Primärspulenkörpers
(22) bzw. des Sekundärspulenkörpers (24) angeordnet ist zumindest innerhalb des Primärspulenkörpers
(22) bzw. des Sekundärspulenkörpers (24) in Längsrichtung der anderen Blechstreifen
(30) betrachtet eine reduzierte Breite (b) aufweist.
2. Zündspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von den eine reduzierte Breite (b) aufweisenden Blechstreifen (30a; 30b, 30c) in
den Eckbereichen (32; 32a) eine quadratische Fläche (33; 33a) aus der Querschnittsfläche
des inneren Magnetkerns (26) herausgetrennt wird.
3. Zündspule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (d) der Blechstreifen (30, 30a, 30b, 30c) identisch ist, dass die Breite
bei den in der Breite reduzierten Blechstreifen (30a; 30b, 30c) um das zweifache der
Dicke (d) der Blechstreifen (30, 30a, 30b, 30c), multipliziert mit der doppelten Anzahl
der in der Breite reduzierten oberen und unteren Blechstreifen (30a; 30b, 30c) gegenüber
der Breite (B) der in der Breite nicht reduzierten Blechstreifen (30) reduziert ist,
und dass vorzugsweise der oberste und unterste bzw. die beiden obersten und untersten
Blechstreifen (30a; 30b, 30c) des inneren Magnetkerns (26) in der Breite reduziert
sind.
4. Zündspule nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in ihrer Breite (b) reduzierten Blechstreifen (30a; 30b, 30c) außerhalb des Primärspulenkörpers
(22) und des Sekundärspulenkörpers (24) eine der Breite und Form der übrigen Blechstreifen
(30) identische Breite und Form aufweisen.
5. Zündspule nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Breite reduzierten Bereich der Blechstreifen (30a; 30b, 30c) durch einen
Stanzvorgang erzeugt wird.
6. Zündspule nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen dem inneren Magnetkern (26) und dem den inneren Magnetkern
(26) unmittelbar umgebenden Primärspulenkörper (22) oder Sekundärspulenkörper (24)
von einem Isolationswerkstoff, vorzugsweise von einem Isolationsharz (28) ausgefüllt
ist.
7. Zündspule nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der den inneren Magnetkern (26) unmittelbar umgebende Primärspulenkörper
(22) oder Sekundärspulenkörper (24) zumindest in den Eckbereichen (32; 32a) einen
Radius (r) aufweist, der einen zumindest annähernd gleich großen Spalt (34) zwischen
dem inneren Magnetkern (26) und dem den inneren Magnetkern (26) unmittelbar umgebende
Primärspulenkörper (22) oder Sekundärspulenkörper (24) erzeugt.
8. Zündspule nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündspule als Kompaktzündspule (10) ausgebildet ist.
1. Ignition coil (10), in particular for an internal combustion engine of a motor vehicle,
having an internal solenoid core (26) which is surrounded concentrically by a primary
coil (18) having a primary coil former (22) and a secondary coil (19) having a secondary
coil former (24), wherein the primary coil former (22) and the secondary coil former
(24) each have a rectangular cross-sectional shape with rounded corners with a radius
(r), wherein the internal solenoid core (26) is composed of sheet-metal strips (30,
30a; 30, 30b, 30c) which are layered one on top of the other, wherein the sheet-metal
strips (30, 30a; 30, 30b, 30c) form overall an essentially rectangular cross-sectional
face of the internal solenoid core (26),
characterized in that
at least the lower and upper sheet-metal strips (30a; 30b, 30c) which bound the internal
solenoid core (26) and which are arranged in the respective corner region with the
radius (r) of the primary coil former (22) and of the secondary coil former (24),
respectively, have a reduced width (b) at least within the primary coil former (22)
and, respectively, the secondary coil former (24), when viewed in the longitudinal
direction of the other sheet-metal strips (30).
2. Ignition coil according to Claim 1, characterized in that a squared area (33; 33a) is separated out from the cross-sectional area of the internal
solenoid core (26) from the sheet-metal strips (30a; 30b, 30c), having a reduced width
(b), in the corner regions (32; 32a).
3. Ignition coil according to Claim 1 or 2, characterized in that the thickness (d) of the sheet-metal strips (30, 30a, 30b, 30c) is identical, in that the width at the sheet-metal strips (30a; 30b, 30c) which are reduced in width is
reduced by twice the thickness (d) of the sheet-metal strips (30, 30a, 30b, 30c) multiplied
by twice the number of the upper and lower sheet-metal strips (30a; 30b, 30c) which
are reduced in width compared to the width (B) of the sheet-metal strips (30) which
are not reduced in width, and in that the top and bottom or the two top and bottom sheet-metal strips (30a; 30b, 30c) of
the internal solenoid core (26) are preferably reduced in width.
4. Ignition coil according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the sheet-metal strips (30a; 30b, 30c) which are reduced in width (b) have, outside
the primary coil former (22) and the secondary coil former (24), a width and shape
which are identical to the width and shape of the other sheet-metal strips (30).
5. Ignition coil according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the region of the sheet-metal strips (30a; 30b, 30c) which is reduced in width is
generated by a punching process.
6. Ignition coil according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the intermediate space between the internal solenoid core (26) and the primary coil
former (22) or secondary coil former (24) which directly surrounds the internal solenoid
core (26) is filled by an insulating material, preferably by an insulating resin (28).
7. Ignition coil according to one of Claims 1 to 6, characterized in that at least the primary coil former (22) or secondary coil former (24) which directly
surrounds the internal solenoid core (26) has, at least in the corner regions (32;
32a), a radius (r) which generates a gap (34), which is of at least approximately
the same size, between the internal solenoid core (26) and the primary coil former
(22) or secondary coil former (24) which directly surrounds the internal solenoid
core (26).
8. Ignition coil according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the ignition coil is embodied as a compact ignition coil (10).
1. Bobine d'allumage (10), en particulier pour un moteur à combustion interne d'un véhicule
automobile, comprenant un noyau magnétique interne (26) qui est entouré concentriquement
par une bobine primaire (18) présentant un corps de bobine primaire (22) et une bobine
secondaire (19) présentant un corps de bobine secondaire (24), le corps de bobine
primaire (22) et le corps de bobine secondaire (24) présentant à chaque fois une forme
rectangulaire en section transversale avec des coins arrondis et un rayon (r), le
noyau magnétique interne (26) se composant de bandes de tôle en couches superposées
(30, 30a ; 30, 30b, 30c), les bandes de tôle (30, 30a ; 30, 30b, 30c) constituant
ensemble une surface de section transversale essentiellement rectangulaire du noyau
magnétique interne (26),
caractérisée en ce
qu'au moins les bandes de tôle (30a ; 30b, 30c) inférieure et supérieure limitant le
noyau magnétique interne (26), qui sont disposées dans la région de coin respective
de rayon (r) du corps de bobine primaire (22), respectivement du corps de bobine secondaire
(24), présentent au moins à l'intérieur du corps de bobine primaire (22), respectivement
du corps de bobine secondaire (24), une largeur réduite (b), considérée dans la direction
longitudinale des autres bandes de tôle (30).
2. Bobine d'allumage selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une surface carrée (33 ; 33a) est découpée dans la surface en section transversale
du noyau magnétique interne (26) dans les régions de coin (32 ; 32a) dans les bandes
de tôle (30a ; 30b, 30c) présentant une largeur réduite (b).
3. Bobine d'allumage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'épaisseur (d) des bandes de tôle (30, 30a, 30b, 30c) est identique, en ce que la largeur au niveau des bandes de tôle (30a ; 30b, 30c) de largeur réduite est réduite
par rapport à la largeur (B) des bandes de tôle (30) de largeur non réduite, du double
de l'épaisseur (d) des bandes de tôle (30, 30a, 30b, 30c) multiplié par le double
du nombre des bandes de tôle (30a ; 30b, 30c) supérieure et inférieure de largeur
réduite, et en ce que de préférence la bande de tôle supérieure et inférieure, ou les deux bandes de tôle
supérieures et inférieures (30a ; 30b, 30c) du noyau magnétique interne (26) sont
réduites en largeur.
4. Bobine d'allumage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les bandes de tôle (30a ; 30b, 30c) de largeur (b) réduite présentent, en dehors
du corps de bobine primaire (22) et du corps de bobine secondaire (24), une largeur
et une forme identiques à la largeur et la forme des autres bandes de tôle (30).
5. Bobine d'allumage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la région de largeur réduite des bandes de tôle (30a ; 30b, 30c) est produite par
une opération d'estampage.
6. Bobine d'allumage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'espace intermédiaire entre le noyau magnétique interne (26) et le corps de bobine
primaire (22) ou le corps de bobine secondaire (24) entourant directement le noyau
magnétique interne (26) est rempli par un matériau isolant, de préférence par une
résine isolante (28).
7. Bobine d'allumage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'au moins le corps de bobine primaire (22) ou le corps de bobine secondaire (24) entourant
directement le noyau magnétique interne (26) présente, au moins dans les régions de
coin (32 ; 32a), un rayon (r) qui produit une fente (34) au moins approximativement
identique entre le noyau magnétique interne (26) et le corps de bobine primaire (22)
ou le corps de bobine secondaire (24) entourant directement le noyau magnétique interne
(26).
8. Bobine d'allumage selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la bobine d'allumage est réalisée sous forme de bobine d'allumage compacte (10).


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