[0001] Die Erfindung betrifft ein Pumpenaggregat mit einem aus zumindest zwei metallischen
Gehäuseteilen gebildetem Gehäuse und zumindest einem in dem Gehäuse angeordneten Leitapparat.
Derartige Ausgestaltungen sind insbesondere von mehrstufigen Pumpen bekannt, deren
Gehäuse aus mehreren Gehäuseteilen, welche jeweils einer Pumpenstufe zugeordnet sind,
gebildet sind. Jede Pumpenstufe weist einen Leitapparat auf, welcher die aus dem Laufrad
austretende Strömung einem nachfolgenden Laufrad zuführt. Diese Leitapparate müssen
im Inneren des Gehäuses fixiert werden. Dazu ist es bekannt, in dem Fall, dass die
Leitapparate aus Metall ausgebildet sind, diese im Gehäuse zu verschweißen. Ferner
ist es bekannt, Leitapparate aus Kunststoff mit radial auskragenden Vorsprüngen bzw.
einer ringförmigen radialen Auskragung zu versehen, welche zwischen den angrenzenden
Gehäuseteilen geklemmt wird. Dazu sind an den Axialenden der Gehäuseteile im Stand
der Technik vergrößerte Anlageflächen vorgesehen, welche mit den Vorsprüngen des Leitapparates
in Kontakt kommen.
[0002] Die Ausgestaltung der Anlageflächen an den Gehäuseteilen erfordert jedoch einen erhöhten
Fertigungsaufwand bei der Fertigung der Gehäuseteile.
[0003] Aus
EP 0 588 258 A1 (nächstliegender Stand der Technik) ist ein mehrteiliges Stufengehäuse bekannt, welches
aus einzelnen axial aneinandergesetzten Ringelementen gebildet ist, welche in direkter
Anlage sind. Die Leitapparate zwischen den Stufen sind in am Innenumfang der Ringelemente
ausgebildete Ausnehmungen geklemmt.
[0005] In diesem Stand der Technik sind Leitapparate aus Metall vorgesehen. Bei Verwendung
von Leitapparaten aus Kunststoff stellt sich das Problem, diese zwischen den Gehäuseteilen
der Pumpenstufen zu fixieren.
[0006] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Pumpenaggregat bereitzustellen,
welches eine sichere Fixierung von Leitapparaten aus Kunststoff zwischen zwei Gehäuseteilen
zulässt.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Pumpenaggregat mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden
Beschreibung sowie den beigefügten Figuren.
[0008] Das erfindungsgemäße Pumpenaggregat weist ein aus zumindest zwei metallischen Gehäuseteilen
gebildetes Gehäuse auf. Dabei kann es sich um das äußere Gehäuse handeln, wie es beispielsweise
bei Tauchpumpenaggregaten der Fall ist. Es kann sich dabei jedoch auch um ein inneres
Gehäuse handeln, welches beabstandet nochmals von einem äußeren Gehäuse umgeben ist,
um zwischen innerem und äußerem Gehäuse einen Strömungsweg in axialer Richtung zu
bilden. Eine solche Ausgestaltung wird häufig bei trocken aufgestellten mehrstufigen
Pumpenaggregaten gewählt. Das erfindungsgemäße Pumpenaggregat ist bevorzugt mehrstufig
ausgebildet, wobei jedes Gehäuseteil das Gehäuse einer Stufe bildet. Diese Ausgestaltung
ist bekannt und ermöglicht es, unterschiedliche Anzahlen von Stufen modular miteinander
zu kombinieren, um Pumpenaggregate mit unterschiedlichen Leistungen ausbilden zu können.
Jede Stufe des Pumpenaggregates weist einen Leitapparat auf, welcher dem Laufrad in
Strömungsrichtung nachgeschaltet ist und die aus dem Laufrad austretende Strömung
einen nachfolgenden Laufrad oder dem Austritt der Pumpe zuführt. Dazu sind die Leitapparate
mit entsprechend geformten Strömungskanälen oder aber vorzugsweise Schaufeln ähnlich
den Laufrädern versehen.
[0009] Bei dem erfindungsgemäßen Pumpenaggregat ist ein Leitapparat jeweils zwischen zwei
metallischen Gehäuseteilen fixiert, insbesondere eingeklemmt. Auf diese Weise kann
sehr einfach eine axiale Fixierung des Leitapparates in dem Gehäuse erreicht werden,
ohne das zusätzliche Montageschritte oder Befestigungsmittel zum Fixieren des Leitapparates
im Gehäuse erforderlich sind.
[0010] Um nun die Anlageflächen an den Gehäuseteilen kleiner ausgestalten zu können oder
vollständig auf diese Anlageflächen an den Axialenden der Gehäuseteile zu verzichten,
wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die beiden Gehäuseteile direkt oder indirekt
in metallischen Kontakt miteinander sind. So kann der Kraftfluss der Druckkraft in
axialer Richtung, welche von einem Gehäuseteil auf das angrenzende andere Gehäuseteil
übertragen wird, im Wesentlichen nur über Elemente aus Metall erfolgen. Durch diese
Ausgestaltung kann auf große Anlageflächen, welche erforderlich sind, wenn im Kraftfluss
Kunststoffteile gelegen sind, verzichtet werden. Die metallischen Elemente können
deutlich höhere Druckkräfte aufnehmen als Kunststoffteile, sodass hier größere Flächenpressungen
zugelassen werden können, sodass die gleichen Kräfte über kleinere Anlageflächen übertragen
werden können. So können im Idealfall die Gehäuseteile als Rohrabschnitte ausgebildet
sein, welche einen durchgehend konstanten Innen- und Außendurchmesser ohne erweiterte
Anlageflächen am Axialende aufweisen. So wird es möglich diese Abschnitte entweder
durch Biegen von Blechen mit anschließendem Verschweißen oder durch Ablängen von einem
Rohr kostengünstig ohne großen Fertigungsaufwand herzustellen. Dennoch bleibt die
einfache Fixierung des Leitapparates zwischen den beiden Gehäuseteilen erhalten.
[0011] Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform sind die beiden Gehäuseteile mit ihren
Axialenden in direktem Kontakt miteinander. Das heißt die Gehäuseteile sind direkt
im metallischen Kontakt miteinander und der axiale Kraftfluss zwischen den Gehäuseteilen
erfolgt direkt über die Anlagefläche, an welcher beide Gehäuseteile in direktem Kontakt
miteinander sind. So werden die Druckkräfte, welche beim Verspannen der Gehäuseteile
wirken, von dem zwischen den Gehäuseteilen fixierten Leitapparat ferngehalten. Das
Verspannen erfolgt in bekannter Weise vorzugsweise durch außerhalb des Gehäuses angesetzte,
sich in axialer Richtung erstreckende Spannbänder oder Spannbolzen.
[0012] Um trotz des direkten metallischen Kontakts der Gehäuseteile den Leitapparat zwischen
den Gehäuseteilen fixieren zu können, ist vorzugsweise in zumindest einem der Gehäuseteile
an einem dem anderen Gehäuseteil zugewandten Axialende zumindest eine Ausnehmung ausgebildet,
in welche der Leitapparat mit einem korrespondierenden radial auskragenden Vorsprung
eingreift. Auf diese Weise kann eine formschlüssige Verbindung zwischen Leitapparat
und Gehäuse in axialer Richtung geschaffen werden, ohne dass der Leitapparat im Kraftfluss
zwischen den Gehäuseteilen gelegen ist. Die Ausnehmung in dem Gehäuseteil ist vorzugsweise
zur Stirnseite hin geöffnet, sodass der Vorsprung des Leitapparates in axialer Richtung
zwischen dem Boden der Ausnehmung und der Stirnkante des angrenzenden Gehäuseteiles
in axialer Richtung fixiert wird. Dabei kann die Höhe des Vorsprungs in axialer Richtung
so gewählt sein, dass eine gewisse Klemmung des Vorsprunges erfolgt, jedoch so, dass
der Kraftfluss zwischen den Gehäuseteilen im Wesentlichen nicht über dem Vorsprung,
sondern im Wesentlichen über direkte Anlage der Gehäuseteile aneinander erfolgt. Alternativ
können auch in beiden Gehäuseteilen am Axialende Ausnehmungen ausgebildet sein, in
welche ein Vorsprung des Leitapparates eingreift. Dabei werden die Gehäuseteile bevorzugt
so angeordnet, dass die Ausnehmungen, welche zur Stirnseite des jeweiligen Gehäuseteils
hin geöffnet sind, einander zugewandt sind und gemeinsam eine größere Ausnehmung definieren,
welche der axialen Höhe des Vorsprunges entspricht. Auf diese Weise kann dann der
Vorsprung in beiden Ausnehmungen vorzugsweise spielfrei gehalten werden.
[0013] Es sind jedoch auch andere Ausgestaltungen einer Ausnehmung in einem der Gehäuseteile
und eines korrespondierenden Vorsprunges an dem Leitapparat möglich. Insbesondere
muss sich die Ausnehmung in radialer Richtung nicht über die gesamte Wandstärke des
Gehäuseteils erstrecken. So kann z. B. gemäß einer alternativen Ausführungsform zumindest
eines der Gehäuseteile an einem dem anderen Gehäuseteil zugewandten Axialende am Innenumfang
konisch oder abgestuft ausgebildet sein und der Leitapparat zumindest einen korrespondieren
radialen Vorsprung aufweisen, welcher in den konisch oder abgestuft ausgebildeten
Bereichs des Gehäuseteils eingreift, wobei die Gehäuseteile am Außenumfang vorzugsweise
in direktem Kontakt miteinander sind. Auf diese Weise wird durch die konische oder
abgestufte Ausgestaltung eine Ausnehmung in dem Gehäuseteil bzw. zwischen den einander
angrenzenden Gehäuseteilen geschaffen, welche dem Innenumfang des Gehäuses zugewandt
ist und sich in radialer Richtung nicht durch die Gehäusewandung nach außen hindurch
erstreckt. So kann außen eine lückenlose Anlage der Gehäuseteile aneinander geschaffen
werden und gleichzeitig der Leitapparat im inneren formschlüssig zwischen den Gehäuseteilen
fixiert werden. Der Kraftfluss zwischen den Gehäuseteilen, welcher durch das Verspannen
der Gehäuseteile entsteht, erfolgt dabei im Bereich des Außenumfangs, wo die Gehäuseteile
in direkten Kontakt miteinander sind. Vorzugsweise sind beide aneinander angrenzende
Gehäuseteile entsprechend konisch oder abgestuft ausgebildet. Wenn zwei konisch ausgebildete
Gehäuseteile aneinander gesetzt werden, wird am Innenumfang am Verbindungsbereich
eine umfängliche, im Querschnitt dreieckige Nut geschaffen, in welche der Leitapparat
mit einem korrespondierenden im Querschnitt trapezförmigen oder dreieckigen Vorsprung
eingreifen kann. Der direkte Kontakt zwischen den angrenzenden Gehäuseteilen erfolgt
dabei am axialen Ende, d. h. in dem Bereich, in welchem die Gehäuseteile ihren größten
Innendurchmesser aufweisen. Wenn zwei abgestuft ausgebildete Gehäuseteile aneinander
gesetzt werden, wird am Innenumfang am Verbindungsbereich eine umfängliche, im Querschnitt
rechteckige Nut geschaffen, in welche der Leitapparat mit einem korrespondierenden
im Querschnitt rechteckigen oder ggf. auch trapezförmigen Vorsprung eingreifen kann.
Der direkte Kontakt zwischen den angrenzenden Gehäuseteilen erfolgt auch dabei am
axialen Ende.
[0014] Als Vorsprünge können in dem Leitapparat einzelne Vorsprünge ausgebildet sein, welche
vorzugsweise gleichmäßig über den Umfang des Leitapparates verteilt sind. Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform kann der Vorsprung auch als radial auskragender Ring ausgebildet
sein. Ein solcher Vorsprung würde sich dann im Wesentlichen über den gesamten Außenumfang
des Leitapparates erstrecken. Dabei kann der Ring geschlossen ausgebildet sein oder
auch offen ausgebildet sein, d. h. sich nicht über den gesamten Umfang erstrecken.
So kann in dem Ring beispielsweise eine Lücke bzw. Ausnehmung ausgebildet sein, über
welche eine bestimmte Winkellage des Leitapparates in dem Gehäuse definiert werden
kann.
[0015] Der Leitapparat weist zumindest ein metallisches Element auf, welches zwischen den
Axialenden der Gehäuseteile geklemmt ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, dass
der Kraftfluss nicht direkt von einem Gehäuseteil auf das nächste Gehäuseteil erfolgen
muss, sondern indirekt über das dazwischenliegende metallische Element erfolgen kann.
Jedoch bleiben die Gehäuseteile im metallischen Kontakt miteinander, d. h. von zwei
aneinander angrenzenden Gehäuseteilen liegt das erste Gehäuseteil an einer Seite des
metallischen Elementes an, während des zweite Gehäuseteil an der entgegengesetzten
Seite des metallischen Elementes anliegt. So kann der Kraftfluss in axialer Richtung
über die metallischen Elemente erfolgen, welche größere Druckkräfte aufnehmen können
als ein Kunststoff, aus welchem der übrige Leitapparat bevorzugt gefertigt ist. Vorzugsweise
erfolgt der ganze Kraftfluss in axialer Richtung, welcher beim Verspannen der Gehäuseteile
entsteht, über ein oder mehrere metallische Elemente. Dabei ist es jedoch auch denkbar,
dass zusätzlich die Gehäuseteile im direkten Kontakt miteinander sind. Dazu kann beispielsweise
ein Vorsprung des Leitapparates, welcher in eine Ausnehmung eines oder beider Gehäuseteile
eingreift, ein metallisches Element aufweisen oder vollständig als metallisches Element
ausgebildet sein.
[0016] Der Leitapparat ist aus Kunststoff gefertigt und das zumindest eine metallische Element
ist in den Kunststoff eingegossen. Auf diese Weise kann eine feste Verbindung zwischen
metallischem Element und Kunststoff geschaffen werden. Dass oder die metallischen
Elemente werden vor dem Giessen des Leitapparates in das Spritzgusswerkzeug eingelegt,
sodass der Kunststoff dann die metallischen Elemente definiert umfließen und einschließen
kann. Zur besseren Verbindung können an den metallischen Elementen Ausnehmungen, Auskragungen
oder Hinterschneidungen ausgebildet sein, welche eine Verzahnung zwischen metallischem
Element und Kunststoff ermöglichen. Das zumindest eine metallische Element steht vorzugsweise
vom Außenumfang des Leitapparates radial nach außen vor, oder ist in einem radial
nach außen auskragenden Vorsprung des Leitapparates angeordnet. So kann das metallische
Element entweder nur in einem ansonsten aus Kunststoff ausgebildeten Vorsprung des
Leitapparates gelegen sein, sodass es eine radiale Ausdehnung aufweist, welche im
Wesentlichen der Wandstärke der angrenzenden Gehäuseteile entspricht. Alternativ ist
es auch möglich, dass sich das metallische Element radial weiter nach Innen in den
Bereich des Leitapparates hinein erstreckt, welcher im Innenquerschnitt der aneinander
angrenzenden Gehäuseteile gelegen ist. In diesem Bereich ist das metallische Element
dann vorzugsweise mit dem Kunststoff des Leitapparates fest verbunden. So kann ein
gesamter radial von dem Leitapparat auskragender Vorsprung aus Metall ausgebildet
sein.
[0017] Besonders bevorzugt ist das metallische Element als Metallring ausgebildet, welcher
vom Außenumfang des Leitapparates radial nach außen vorsteht. Dabei erstreckt sich
der Metallring in radialer Richtung soweit nach außen, dass er zwischen den aneinander
angrenzenden Gehäuseteilen zu liegen kommen kann. Nach innen erstreckt sich der Metallring
vorzugsweise radial über den Innenumfang der Gehäuseteile hinaus, sodass er dort in
den Kunststoff des Leitapparates eingreifen, d. h. in den Leitapparat eingegossen
sein kann. Durch einen derartigen Metallring, welcher vorzugsweise geschlossen ausgebildet
ist und sich über den gesamten Umfang des Leitapparates ersteckt, kann zum einen eine
maximale Anlagefläche für die angrenzenden Gehäuseteile bereitgestellt werden. Zum
anderen kann sehr einfach eine glatte Kontur an der Außenseite des Gehäuses erreicht
werden. Vorzugsweise entspricht der Außendurchmesser des Metallringes dem Außendurchmesser
der angrenzenden Gehäuseteile, sodass eine glatte lückenlose Außenkontur des Pumpengehäuses
geschaffen werden kann, wenn die einzelnen Elemente aneinander gesetzt werden. Diese
Ausführungsform ermöglicht eine sehr einfache Fertigung der einzelnen Gehäuseteile,
da diese vollständig rohrförmig mit glatten Stirnkanten bzw. Stirnseiten ausgebildet
werden können. Die Stirnseiten müssen ggf. nur plangedreht oder plangeschliffen werden,
es sind jedoch keine Ausnehmungen oder Nuten einzubringen.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann der Leitapparat zumindest
teilweise aus Metall gefertigt sein und einen radial auskragenden Vorsprung aufweisen,
welcher zwischen den Axialenden der Gehäuseteile geklemmt ist. Auch diese Ausgestaltung
ermöglicht dann eine Kraftübertragung in Axialrichtung nur über metallische Elemente.
Insbesondere ist es bevorzugt, den Leitapparat als Guss-, beispielsweise als Metallpulver-Spritzguss-Teil
auszubilden. Im Metallpullver-Spritzguss (metal injection molding) können sehr einfach
komplexe Formen ausgebildet werden. So können einfach an dem Leitapparat ein radial
nach außen auskragender Vorsprung oder mehrere radial nach außen auskragende Vorsprünge
zur axialen Fixierung des Leitapparates ausgebildet werden. Diese können, da sie aus
Metall ausgebildet sind, problemlos die auftretenden Druckkräfte übertragen. Allerdings
müssen derartige metallische Vorsprünge nicht zwingend im Kraftfluss liegen, sondern
können, wie oben beschrieben auch in Ausnehmungen oder beispielsweise eine umfängliche
Nut, welche sich aus der konischen Gestalt des Axialendes des Gehäuseteiles ergibt,
eingreifen. Besonders bevorzugt ist somit der gesamte Leitapparat vollständig aus
Metall gefertigt. Dies kann eine einteilige Ausgestaltung sein, es ist jedoch auch
möglich, dass der Leitapparat aus mehreren Teilen zusammengesetzt ist, wobei die Teile
dann vorzugsweise miteinander verschweißt sind.
[0019] Vorteilhaft sind die Gehäuseteile jeweils aus einem zylindrischen ungekröpften Rohrabschnitt
gebildet. Unter ungekröpft im Sinne der Erfindung ist zu verstehen, dass der Rohrabschnitt
an seinen Enden nicht zur Vergrößerung seiner Oberfläche nach innen oder außen umgebördelt
oder in sonstiger Weise verformt worden ist. Es versteht sich, dass hierunter nicht
Verformungen fallen, wie sie beispielsweise beim mechanischen Ablängen eines Rohrabschnitts
entstehen können oder Stauchungen, die gezielt herbei geführt sind. Dabei muss der
Rohrabschnitt nicht notwendigerweise eine geometrisch zylindrische Form haben, sondern
kann ggf. auch im mittleren Bereich nach innen oder außen gewölbt sein. Ein solcher
zylindrischer ungekröpfter Rohrabschnitt ist besonders kostengünstig und einfach herzustellen.
Er kann entweder aus einem zylindrischen Rohr durch Ablängen gebildet werden, oder,
was besonders vorteilhaft ist, aus Flachband gebildet sein, das abgelängt, zu einem
Zylinderabschnitt geformt und an der Mantelfläche durch Schweißen zu einem Rohrabschnitt
verbunden wird. Ein so gebildeter Zylinderrohrabschnitt wird dann kalibriert um die
erforderliche Rundheit zu erreichen und schließlich an den Endseiten, typischerweise
an den Stirnseiten bearbeitet, beispielsweise durch Schleifen oder auch durch Drehen,
um die Planparallelität der Stirnseiten zueinander zu erreichen. So hergestellte Gehäuseteile
können ohne großen maschinellen Aufwand in einfacher Weise hergestellt werden.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beigefügten Figuren näher beschrieben.
In diesen zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Pumpenaggregates,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht der Schnittstelle zwischen zwei Gehäu- seteilen des Pumpenaggregates
gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Schnittansicht eines Leitapparates mit einer Aus- schnittsvergrößerung A,
- Fig. 4a - 4c
- schematisch unterschiedlich ausgestaltete Vorsprünge,
- Fig. 5
- eine schematische Ansicht der Schnittstelle zwischen zwei Gehäuseteilen gemäß einer
weiteren Ausführungsform und
- Fig. 6
- eine schematische Ansicht der Schnittstelle zwischen zwei Gehäuseteilen gemäß einer
weiteren Ausführungsform,
[0021] Fig. 1 zeigt schematisch den Aufbau eines erfindungsgemäßen Pumpenaggregates. Das
Pumpenaggregat weist zwei Stufen auf, welche nach außen jeweils durch ein Gehäuseteil
2 umgeben werden. Die Gehäuseteile 2 sind in axialer Richtung X aneinander gesetzt.
An das in Fig. 1 untere Gehäuseteil 2 schließt sich ein Verbindungsstück 4 an, welches
zur Verbindung der Pumpenstufen mit einem hier nicht gezeigten Antriebsmotor dient.
Das Verbindungsstück 4 weist darüber hinaus Eintrittsöffnungen auf, durch welches
das zu fördernde Fluid in die Pumpe bzw. das Pumpenaggregat eintritt. Das Fluid wird
dann durch die Pumpenstufen in den Gehäuseteilen 2 gefördert und tritt aus einem Austrittsstutzen
6 am Pumpenkopf 8 aus.
[0022] Der Pumpenkopf 8 ist mit dem Verbindungsstück 4 über Spannbänder 10 miteinander verbunden.
Dabei ziehen die Spannbänder 10 den Pumpenkopf 8 und das Verbindungsstück 4 gegeneinander,
sodass die Gehäuseteile 2 zwischen dem Verbindungsstück 4 und dem Pumpenkopf 8 geklemmt
und aneinander in Anlage gehalten werden. Im gezeigten Beispiel sind zwei Gehäuseteile
2 entsprechend zwei Pumpenstufen gezeigt. Es ist zu verstehen, dass zur Ausbildung
einer Pumpe mit mehr als zwei Pumpenstufen, entsprechend mehr Gehäuseteile 2 aneinander
gereiht werden können, wobei dann entsprechend längere Spannbänder 10 vorzusehen sind.
[0023] Die einzelnen Pumpenstufen weisen jeweils ein Laufrad auf, welches mit einer Antriebswelle
verbunden ist, wobei Laufräder und Antriebswelle vorliegend nicht gezeigt sind. Darüber
hinaus weist jede Pumpenstufe einen Leitapparat 12 auf, welcher im Inneren des von
dem Gehäuseteilen 2 gebildeten Gehäuses angeordnet ist, wie in Fig. 2 gezeigt. Der
Leitapparat 2 ist im Inneren der Gehäuseteile 2 fixiert. In radialer Richtung ist
er dadurch fixiert, dass der Außendurchmesser des Leitapparates 12 im Wesentlichen
dem Innendurchmesser der Gehäuseteile 2 entspricht. In axialer Richtung X wird der
Leitapparat 12 im Bereich der Anlage bzw. Schnittstelle zwischen zwei aneinander angrenzender
Gehäuseteile 2 fixiert. In der Ausführungsform gemäß Fig. 2 weist der Leitapparat
12 dazu am Außenumfang einen radial nach außen vorstehenden ringförmigen Vorsprung
14 auf, welcher eine radiale Breite aufweist, die der Wandstärke der Gehäuseteile
2 entspricht. Die Gehäuseteile 2 sind an den einander zugewandten Stirnseiten plan
ausgebildet, sodass der ringförmige Vorsprung 14 zwischen den Stirnseiten zweier aneinander
angrenzender Gehäuseteile 2 zu liegen kommen kann. Dadurch wird der Leitapparat 12
zwischen den Gehäuseteilen 2 in axialer Richtung X fixiert. In dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 2 ist der Leitapparat 12 aus Metall einstückig mit dem ringförmigen Vorsprung
14, beispielsweise als Metallpulver-Spritzguss-Bauteil gefertigt. Das heißt, in diesem
Beispiel ist der Leitapparat entgegen der Erfindung nicht aus Kunststoff ausgebildet.
[0024] Ein solcher metallischer Vorsprung 14 ist in der Lage hohe Druckkräfte wie sie durch
die Spannbänder 10 aufgebracht werden, von dem einen Gehäuseteil 2 auf den anderen
Gehäuseteil 2 ohne Verformung zu übertragen. So ist es nicht erforderlich, spezielle
vergrößerte Anlageflächen für den Leitapparat an den Axialenden der Gehäuseteile 2
auszubilden. Vielmehr reicht die Querschnittsfläche der Wandung der Gehäuseteile 2
als Anlagefläche aus, da ein metallischer Vorsprung 14 größere Drucklasten problemlos
aufnehmen kann. Das heißt hier wird ein Kraftfluss von dem einen Gehäuseteil 2 auf
das andere Gehäuseteil 2 über den metallischen Vorsprung 14 erreicht. Da die Gehäuseteile
2 ebenfalls aus Metall, vorzugsweise rostfreiem Stahl ausgebildet sind, erfolgt die
Kraftübertragung bzw. der Kraftfluss hier somit nur über den Kontakt metallischer
Bauteile.
[0025] Der vorzugsweise ebenfalls aus rostfreiem Edelstahl ausgebildete Vorsprung 14 schließt
am Außenumfang im gezeigten Beispiel bündig mit dem Außenumfang der Gehäuseteile 2,
sodass eine glatte lückenlose Außenfläche des Pumpenaggregates geschaffen wird. Die
Gehäuseteile 2 können, da ihre axialen Endseiten nicht in spezieller Weise umgeformt
werden müssen, sehr einfach aus Blech rohrförmig gebogen werden oder aus einem Rohr
in gewünschter Länge abgelängt werden. Anschließend müssen allenfalls noch die Stirnseiten
plan bearbeitet werden, sodass sie eine Anlagefläche normal zur Längsachse X bilden.
[0026] Der Leitapparat 12 ist aus Kunststoff ausgebildet und der Vorsprung 14 als Einlegeteil
aus Metall ausgebildet, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Dort ist der Vorsprung 14 als Metallring
14a, vorzugsweise aus rostfreiem Edelstahl, ausgebildet, wie er schematisch in Fig.
4a gezeigt ist. Dieser Metallring 14a ist in den Kunststoff des Leitapparates 12 eingegossen.
Dazu erstreckt sich der Metallring 14a in radialer Richtung über den Innenumfang der
Gehäuseteile 2 nach innen, d. h. er weist einen kleineren Innendurchmesser auf, als
die Gehäuseteile 2. So erstreckt sich der Metallring 14a radial vom Außenumfang des
Leitapparates 12 in das Innere des Materials des Leitapparates 12 hinein und ist dort
gehalten. Zur Herstellung kann beispielsweise ein Metallring 14a in ein Spritzgusswerkzeug
eingelegt werden, bevor der Kunststoff zur Ausbildung des Leitapparates 12 eingespritzt
wird. So wird der Metallring 14a direkt eingegossen. Der Metallring 14a kommt zwischen
den Gehäuseteilen 2 sowie der Vorsprung 14 zu liegen, wie es anhand von Fig. 2 diskutiert
wurde.
[0027] Die Fig. 4b und 4c zeigen alternative Ausgestaltungen für den Vorsprung 14. In Fig.
4b ist eine Ausgestaltung eines Vorsprungs 14b in Form eines offenen Ringes gezeigt,
während in Fig. 4c eine Anordnung von vier gleichmäßig über den Umfang verteilten
kreisbogenförmigen Vorsprüngen 14c gezeigt ist. Dabei ist zu verstehen, dass sowohl
der Vorsprung 14d als auch die Vorsprünge 14c einstückig mit dem Leitapparat 12, wie
anhand von Fig. 2 diskutiert, aus Metall ausgebildet sein können. Alternativ können
sie als separate Einlegeteile aus Metall gefertigt werden und, wie im Ausschnitt A
in Fig. 3 gezeigt, in das Material des Leitapparates 12, vorzugsweise Kunststoff,
durch Eingießen eingebettet sein. Im Falle des Eingießens könnten darüber hinaus die
Lücken zwischen den Vorsprüngen 14c bzw. die Lücke im Vorsprung 14b durch Kunststoffmaterial
ausgefüllt werden. Auf jeden Fall wird auch bei Ausgestaltung der Vorsprünge gemäß
den Fig. 4b und 4c eine Kraftübertragung zwischen den Gehäuseteilen 2 erreicht, wie
sie anhand von Fig. 2 beschrieben wurde. Die Vorsprünge 14b und 14c kommen entsprechend
zwischen den Stirnseiten zweier aneinander angrenzender Gehäuseteile 2 zu liegen.
So wird auch bei dieser Ausführungsform sichergestellt, dass die Kraft von dem einen
Gehäuseteil 2 auf das andere Gehäuseteil 2 im Wesentlichen nur über metallische Elemente
erfolgt. Das heißt es liegen im Wesentlichen keine Kunststoffteile des Leitapparates
12 im Kraftfluss.
[0028] Fig. 5 zeigt eine weitere Möglichkeit, den Leitapparat 12 zwischen den zwei Gehäuseteilen
2 zu fixieren. Dazu sind in dem einen der Gehäuseteilen 2 kreissegmentförmige Ausnehmungen
16 ausgebildet, welche zu der Stirnseite 18 hin geöffnet sind. In die Ausnehmung 16
greift ein Vorsprung 20 ein, welcher fest mit dem Leitapparat 12 verbunden ist. Dazu
kann der Vorsprung 20 wie vorangehend beschrieben einstückig mit dem Leitapparat gefertigt
sein oder aber als Metallelement wie die Vorsprünge 14a, 14b und 14c in den Kunststoff
des Leitapparates 12 eingegossen sein. Bei der Anordnung gemäß Fig. 5 erfolgt die
Kraftübertragung von den beiden Gehäuseteilen 2 aufeinander über die direkte metallische
Anlage an der Stirnseite 18. Der Vorsprung 20 in der Ausnehmung 16 bleibt weitgehend
frei von Kräften, sodass dieser Vorsprung 20 auch aus Kunststoff einstückig mit einem
Leitapparat 12 ausgebildet sein kann. Der Vorsprung 20 weist einen Querschnitt auf,
welcher im Wesentlichen dem Innenquerschnitt der Ausnehmung 16 entspricht. Er kann
geringfügig größer sein, sodass er spielfrei zwischen der Ausnehmung 16 und der gegenüberliegenden
Stirnseite 18 des angrenzenden Gehäuseteils 2 gehalten wird. Dabei wird der Vorsprung
20 zwar geringfügig gestaucht, wenn die Gehäuseteile 2 an der Stirnseite 18 zur Anlage
kommen. Jedoch ist die Verformung des Gehäuseteils 20 begrenzt, dadurch, dass die
Gehäuseteile 2 an den Stirnseiten 18 direkt miteinander in Kontakt kommen.
[0029] Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform, welche im Wesentlichen der anhand von
Fig. 5 beschriebenen Ausführungsform entspricht. Dort sind jedoch die Ausnehmungen
16 nicht kreissegmentförmig sondern rechteckig ausgebildet. Die Vorsprünge 20 sind
entsprechend geformt. Sowohl die Ausnehmungen 16 gemäß Fig. 5 als auch diejenigen
gemäß Fig. 6 können einfach durch Fräsen, Schneiden oder Stanzen oder andere geeignete
Bearbeitungsverfahren in die Stirnseite der Gehäuseteile 2 eingearbeitet werden.
[0030] Allen beschriebenen Ausführungsformen ist gemeinsam, dass die Kraftübertragung zwischen
zwei einander angrenzenden Gehäuseteilen 2 im Wesentlichen nur über metallische Elemente
erfolgt. Dies kann ein direkter Kontakt der metallischen Gehäuseteile 2 sein oder
ein indirekter Kontakt mit einem zwischenliegenden Metallelement. Auf jeden Fall werden
Kunststoffteile des Leitapparates 12 im Wesentlichen frei von Druckkräften gehalten.
So können die Anlageflächen sehr klein ausgebildet werden, die metallischen Elemente
können die auftretenden Flächenpressungen ohne Verformung aufnehmen.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 2 -
- Gehäuseteil
- 4 -
- Verbindungsstück
- 6 -
- Austrittsstutzen
- 8 -
- Pumpenkopf
- 10 -
- Spannbänder
- 12 -
- Leitapparat
- 14 -
- Vorsprung
- 14a -
- Metallring
- 14b, 14c -
- Vorsprünge
- 16 -
- Ausnehmung
- 18 -
- Stirnseite
- 20 -
- Vorsprung
- X -
- Längsachse
1. Pumpenaggregat mit einem aus zumindest zwei metallischen Gehäuseteilen (2) gebildeten
Gehäuse und zumindest einem in dem Gehäuse angeordneten Leitapparat (12), wobei der
Leitapparat (12) zwischen den beiden Gehäuseteilen (2) in axialer Richtung (X) fixiert
ist, und
die beiden Gehäuseteile (2) direkt oder indirekt derart in metallischem Kontakt miteinander
sind, dass eine Kraftübertragung in axialer Richtung zwischen den Gehäuseteilen (2)
über Elemente aus Metall erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitapparat (12) aus Kunststoff gefertigt ist und zumindest ein metallisches
Element (14) aufweist, welches in den Kunststoff eingegossen und zwischen den Axialenden
(18) der Gehäuseteile (2) geklemmt ist.
2. Pumpenaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (2) mit ihren Axialenden (18) in direktem Kontakt miteinander
sind.
3. Pumpenaggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem der Gehäuseteile (2) an einem dem anderen Gehäuseteil (2) zugewandten
Axialende (18) zumindest eine Ausnehmung (16) ausgebildet ist, in welche der Leitapparat
(12) mit einem korrespondierenden radial auskragenden Vorsprung (20) eingreift.
4. Pumpenaggregat nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Gehäuseteile (2) an seinem dem anderen Gehäuseteil (2) zugewandten
Axialende am Innenumfang konisch oder abgestuft ausgebildet ist und der Leitapparat
(12) zumindest einen radialen Vorsprung (26) aufweist, welcher in den konisch oder
abgestuft ausgebildeten Bereich des Gehäuseteils (2) eingreift, wobei die Gehäuseteile
(2) am Außenumfang vorzugsweise in direktem Kontakt miteinander sind.
5. Pumpenaggregat nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (14, 26) des Leitapparates (12) als radial auskragender Ring ausgebildet
ist.
6. Pumpenaggregat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine metallische Element (14) vom Außenumfang des Leitapparates (12)
radial nach außen vorsteht oder in einem radial nach außen auskragenden Vorsprung
(14) des Leitapparates (12) angeordnet ist.
7. Pumpenaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das metallische Element als Metallring (14) ausgebildet ist, welcher vom Außenumfang
des Leitapparates radial nach außen vorsteht.
8. Pumpenaggregat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitapparat (12) zumindest teilweise aus Metall gefertigt ist und einen aus Metall
gefertigten radial auskragenden Vorsprung (14) aufweist, welcher zwischen den Axialenden
(18) der Gehäuseteile (2) geklemmt ist.
9. Pumpenaggregat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitapparat (12) vollständig aus Metall gefertigt ist.
10. Pumpenaggregat nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (2) jeweils aus einem zylindrischen ungekröpften Rohrabschnitt bestehen.
1. A pump assembly with a housing formed of at least two metallic housing parts (2),
and with at least one guide vane (12) arranged in the housing, wherein the guide vane
(12) is fixed between the two housing parts (2) in the axial direction (X),
and
the two housing parts (2) are directly or indirectly in metallic contact with one
another in a manner such that a force transmission in the axial direction between
the housing parts (2) is effected via elements of metal, characterised in that the guide vane (12) is manufactured of plastic and comprises at least one metallic
element (14) which is cast into the plastic and is clamped between the axial ends
(18) of the housing parts (2).
2. A pump assembly according to claim 1, characterised in that the two housing parts (2) with their axial ends (18) are in direct contact with one
another.
3. A pump assembly according to claim 2, characterised in that at least one recess (16) is formed in at least one of the housing parts (2) on an
axial end (18) facing the other housing part (2), into which recess the guide vane
(12) engages with a corresponding, radially projecting projection (20).
4. A pump assembly according to claim 2 or 3, characterised in that at least one of the housing parts (2) at its axial end facing the other housing part
(2), is designed conically or stepped on the inner periphery, and the guide vane (12)
comprises at least one radial projection (26), which engages into the region of the
housing part (2) which is formed in a conical or stepped manner, wherein the housing
parts (2) are preferably in direct contact with one another on the outer periphery.
5. A pump assembly according to one of the claims 3 or 4, characterised in that the projection (14, 26) of the guide vane (12) is designed as a radially projecting
ring.
6. A pump assembly according to one of the preceding claims, characterised in that the at least one metallic element (14) projects radially outwards from the outer
periphery of the guide vane (12) or is arranged in a radially outwardly projecting
projection (14) of the guide vane (12).
7. A pump assembly according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the metallic element is designed as a metal ring (14) which projects radially outwards
from the outer periphery of the guide vane.
8. A pump assembly according to one of the preceding claims, characterised in that the guide vane (12) is manufactured at least partly of metal and comprises a radially
projecting projection (14) which is manufactured of metal and which is clamped between
the axial ends (18) of the housing parts (2).
9. A pump assembly according to claim 8, characterised in that the guide vane (12) is manufactured completely of metal.
10. A pump assembly according to one of the preceding claims, characterised in that the housing parts (2) in each case consist of a cylindrical, non-elbowed tube section.
1. Groupe motopompe, comprenant un carter constitué d'au moins deux parties de carter
(2) métalliques et au moins un dispositif directeur (12) disposé dans le carter, le
dispositif directeur (12) étant fixé entre les deux parties de carter (2) dans la
direction axiale (X), et
les deux parties de carter (2) étant, directement ou indirectement, en contact métallique
l'une avec l'autre de façon que s'opère une transmission de force en direction axiale
entre les parties de carter (2) par l'intermédiaire d'éléments en métal, caractérisé en ce que le dispositif directeur (12) est réalisé en matière plastique et comporte au moins
un élément métallique (14) noyé dans la matière plastique et bloqué entre les extrémités
axiales (18) des parties de carter (2).
2. Groupe motopompe selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux parties de carter (2) sont en contact direct l'une avec l'autre par leurs
extrémités axiales (18).
3. Groupe motopompe selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'est formé, dans au moins l'une des parties de carter (2) à une extrémité axiale (18)
orientée vers l'autre partie de carter (2), au moins un évidement (16) dans lequel
s'engage le dispositif directeur (12) au moyen d'une saillie (20) correspondante faisant
saillie radialement.
4. Groupe motopompe selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce qu'au moins l'une des parties de carter (2), à son extrémité axiale orientée vers l'autre
partie de carter (2), est conique ou étagée en gradins sur la périphérie intérieure
et en ce que le dispositif directeur (12) présente au moins une saillie (26) radiale qui s'engage
dans la région de la partie de carter (2) conique ou étagée en gradins, les parties
de carter (2) étant en contact, de préférence direct, entre elles sur la périphérie
extérieure.
5. Groupe motopompe selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce que la saillie (14, 26) du dispositif directeur (12) a la forme d'un anneau faisant saillie
radialement.
6. Groupe motopompe selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que ledit au moins un élément métallique (14) dépasse radialement vers l'extérieur de
la périphérie extérieure du dispositif directeur (12) ou est disposé dans une saillie
(14) du dispositif directeur (12) faisant saillie radialement.
7. Groupe motopompe selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément métallique est conçu sous forme d'anneau métallique (14) qui dépasse radialement
vers l'extérieur de la périphérie extérieure du dispositif directeur.
8. Groupe motopompe selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif directeur (12) est réalisé au moins en partie en métal et présente
une saillie (14) en métal dépassant radialement, qui est bloquée entre les extrémités
axiales (18) des parties de carter (2).
9. Groupe motopompe selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif directeur (12) est réalisé entièrement en métal.
10. Groupe motopompe selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parties de carter (2) sont respectivement constituées d'une partie tubulaire
cylindrique non coudée.