| (19) |
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(11) |
EP 2 234 859 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.06.2011 Patentblatt 2011/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.12.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2008/000504 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/082827 (09.07.2009 Gazette 2009/28) |
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| (54) |
SEILBAHN MIT EIN-/AUSSTIEGSHILFE
CABLE CAR COMPRISING ENTERING/EXITING AID
REMONTEE MECANIQUE DOTEE D'UN DISPOSITIF D'AIDE A LA MONTEE/DESCENTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
28.12.2007 CH 20252007
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.10.2010 Patentblatt 2010/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Innova Patent GmbH |
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6960 Wolfurt (AT) |
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Erfinder: |
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- SWITZENY, Kurt
CH-6440 Brunnen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Hehenberger, Reinhard |
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BEER & PARTNER PATENTANWÄLTE KG
Lindengasse 8 1070 Wien 1070 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 430 091 DE-A1- 1 605 810 US-A- 3 865 041
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EP-A- 0 736 434 US-A- 3 811 385
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Seilbahn mit Passagierkabinen gemäss Oberbegriff von
Anspruch 1.
[0002] Bei einer Seilbahnanlage mit kontinuierlich umlaufenden Kabinen müssen die Fahrgäste
in den Stationen im Passagierbereich zu- oder absteigen, während sich die Kabinen
weiterbewegen. Bei den bisher bekannten Seilbahnen solcher Bauart gehen die Fahrgäste
zu den sich seitwärts bewegenden Kabinen und müssen auch gleichzeitig ihre Sportgeräte
in den dafür aussen an den Kabinen angebrachten Halterungen einhängen. Für viele Fahrgäste
ist dies eine neue und ungewohnte, nur schwer koordinierbare Situation, da mehrere
Aktivitäten zur gleichen Zeit ablaufen müssen. Wenn der gesamte Ablauf auch noch durch
nicht vorhersehbare Komplikationen überlagert wird, wie z.B., dass die Schier nicht
in sofort in die Halterung passen, kann es zu Panikreaktionen kommen. Da sich die
Kabinen mit den nach aussen geschwenkten Kabinentüren weiterbewegen, kommt es dann
oftmals zu Kollisionen und zu Gefahrensituationen, welche das Eingreifen des Stationspersonals
erfordern. Bei Hochleistungsbahnen führt dies dann zu Leistungsverlusten der Anlage
oder sogar zu Unfällen. Ähnliche Situationen können aber auch beim Aussteigen aus
der Kabine auftreten.
[0003] Aus der
US 3 811 385 A ist ein seilgezogenes, schienengebundenes Transportsystem mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1 bekannt. Aus der
EP 430 091 A und der
EP 736 434 A sind Sessellifte bekannt, bei denen Förderbänder als Einstiegshilfen verwendet werden.
[0004] Es stellt sich deshalb die Aufgabe, das Ein- bzw. Aussteigen bei solchen Anlagen
zu vereinfachen.
[0005] Diese Aufgabe wird von der Seilbahn gemäss Anspruch 1 gelöst. Demgemäss wird mindestens
ein Teil des Bodens des Passagierbereichs angrenzend an die Passagierkabinen von einem
Fördermittel gebildet, welches dazu ausgestaltet ist, die auf ihm befindlichen Passagiere
in Bewegungsrichtung der Passagierkabinen zu fördern.
[0006] Da das Zusteigen in die Kabine synchron oder mit einem zumindest relativ geringen
Geschwindigkeitsunterschied zwischen dem Fördermittel und der Kabine erfolgt, werden
die oben genannten Gefahrensituationen verhindert oder zumindest entschärft, da nicht
mehrere Aktivitäten der Fahrgäste zur gleichen Zeit durchgeführt werden müssen. Die
Fahrgäste können das Einhängen der Sportgeräte vornehmen, ohne dass sie gleichzeitig
besorgt sein müssen, sich der hohen Kabinengeschwindigkeit anzupassen. Das Einsteigen
kann dann ebenfalls so erfolgen, dass es kaum einen oder keinen Geschwindigkeitsunterschied
zur Kabine gibt.
[0007] Vorzugsweise ist das Fördermittel als Förderband ausgestaltet, es kann jedoch z.B.
auch als eine sich um den Mittelpunkt des Umführungsbogens der Passagierkabinen drehende
Plattform ausgestaltet sein.
[0008] Weitere Ausgestaltungen, Vorteile und Anwendungen der Erfindung ergeben sich aus
den abhängigen Ansprüchen und aus der nun folgenden Beschreibung anhand der Figuren.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführung der Erfindung von oben,
Fig. 2 einen vertikalen Schnitt senkrecht zur Laufrichtung des Transportbandes für
die Situation, bei der die Passagiere ohne Stufe in die Passagierkabine einsteigen
können,
Fig. 3 einen vertikalen Schnitt senkrecht zur Laufrichtung des Transportbandes bei
Stufeneinstieg in die Passagierkabine,
Fig. 4 die Ausführung nach Fig. 1 mit Zugangsschranken,
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführung der Erfindung und
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine dritte Ausführung der Erfindung.
[0009] In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Bereich einer Station dargestellt.
Die Seilbahn besitzt eine Vielzahl von Passagierkabinen 10, welche in bekannter Weise
an Seilen 11 geführt und angetrieben werden und im Bereich der Station auf einem Umführungsbogen
um z.B. 180° umgelenkt werden. Die Passagierkabinen 10 werden normalerweise kontinuierlich
bewegt und befinden sich auch in der Station dauernd in Bewegung.
[0010] In der Station ist angrenzend an die Passagierkabinen 10 ein Passagierbereich 12
vorgesehen, in welchem die Passagiere ein- und/oder aussteigen. Um dies den Passagieren
zu erleichtern, wird mindestens ein Teil des Bodens des Passagierbereichs 12 von einem
Fördermittel 14 gebildet, welches dazu dient, die auf ihm befindlichen Passagiere
in Bewegungsrichtung der Passagierkabinen 10 zu bewegen.
[0011] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das Fördermittel von einem oder mehreren
Förderbändern gebildet. In der Ausführung nach Fig. 1 sind mehrere Förderbänder 15a,
15b, 15c, ... vorgesehen, welche nebeneinander mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten
laufen und so mehrere Förderbereiche bilden, welche sich unterschiedlich schnell bewegen.
Derjenige Förderbereich bzw. dasjenige Förderband, welcher bzw. welches sich am nächsten
angrenzend an die Passagierkabinen 10 befindet, läuft etwa mit der gleichen Geschwindigkeit
wie die Passagierkabinen 10, während die weiter aussen liegenden Förderbänder bzw.
Förderbereiche zunehmend langsamer laufen. Im Zusteigbereich auf der Bogenaussenseite
laufen die Bänder also am langsamsten. Hierdurch wird den Passagieren das Betreten
des Passagierbereichs 12 erleichtert.
[0012] Jedes der Förderbänder 15a, 15b, 15c, ... wird von einem durchgehenden Band gebildet,
welches auf einer geschlossenen Bahn läuft. Die Bänder werden auf einem ausgangsseitigen
Bereich 16 der Station von der einen auf die andere Seite geführt und laufen sodann
entlang und parallel zur Bahn der Passagierkabinen 10 wieder zurück. Dabei ist sicherzustellen,
dass die Bänder den Passagierkabinen 10 nicht in den Weg kommen. Hierzu gibt es verschiedene
Möglichkeiten.
[0013] In einer bevorzugten Variante, welche in Fig. 2 dargestellt ist, befindet sich die
Einstiegshöhe 17 der Passagierkabinen 10 im Passagierbereich 12 im Wesentlichen auf
der Höhe der Oberseite 18 des Fördermittels 14 bzw. der Förderbänder 15. Dadurch wird
der Einstieg erleichtert. In diesem Fall muss aber sichergestellt werden, dass die
relative vertikale Lage der Passagierkabinen 10 und des Fördermittels 14 bzw. der
Förderbänder 15 sich gegen den ausgangsseitigen Bereich 16 der Station hin so verändert,
dass das Fördermittel 14 ausreichend tief unterhalb der Passagierkabinen 10 zu liegen
kommt.
[0014] Vorzugsweise sind deshalb mehrere Bereiche vorgesehen, in welchen das Fördermitteizuntel
14 unterschiedliche Höhe hat. In einem ersten Bereich, nämlich im Passagierbereich
12, verläuft das Fördermittel 14 auf einer ersten Höhe, und in einem zweiten Bereich,
nämlich dem ausgangsseitigen Bereich 16, welcher unterhalb des Förderwegs der Passagierkabinen
10 liegt, verläuft es auf einer zweiten, tieferen Höhe. Im zweiten Bereich ist das
Fördermittel 14 soweit gegenüber den Passagierkalnen 10 abgesenkt, dass der Boden
19 der Passagierkabinen 10 problemlos über das Fördermittel 14 geführt werden kann.
[0015] Alternativ oder zusätzlich zu einem Absenken des Fördermittels 14 können die Passagierkabinen
10 so geführt werden, dass sie vor dem Überqueren des Fördermittels 14 in vertikaler
Richtung angehoben werden.
[0016] Es ist auch denkbar, einen oder mehrere Bereiche vorzusehen, in denen das Fördermittel
14 im normalen Betrieb auf der in Fig. 2 dargestellten Höhe läuft, aber auf Wunsch
abgesenkt werden kann, um es so z.B. zu erlauben, einzelne Passagierkabinen 10 im
Bereich der Station aus der Normalbahn abzuführen, z.B. zum Garagieren, bzw. sie wieder
auf die Normalbahn zurückzuführen.
[0017] In Fig. 3 ist eine Ausführung der Anlage dargestellt, bei welcher kein niveaugleicher
Einstieg in die Passagierkabinen 10 möglich ist. Vielmehr liegt die Einstiegshöhe
um z.B. 20 cm oberhalb der Oberseite des Fördermittels 14 und die Passagiere müssen
beim Einsteigen eine Stufe überwinden. Zudem befindet sich auch der Boden 19 der Passagierkabinen
10 über der Höhe des Fördermittels 14, so dass eine Kreuzung der Wege des Fördermittels
14 und der Passagierkabinen 10 ohne Absenken des Fördermittels 14 möglich ist.
[0018] Damit die einzelnen Förderbändern 15a, 15b, 15c, ... um den in Fig. 1 dargestellten
Bogen geführt werden können, sind sie flexibel auszugestalten und auf ihren Bahnen
seitlich zu führen.
[0019] Um die vorgesehene Kapazität der Anlage zu erreichen und die Gefahr von Unfällen
zu reduzieren, kann sie mit Einzelschranken 20 ausgestattet werden, wie diese in Fig.
4 dargestellt sind. Die Einzelschranken 20 geben jeweils einzelnen Personen zu unterschiedlichen
Zeiten den Zugang zum Passagierbereich 12 frei, wobei darauf geachtet wird, dass auch
die Wege der einzelnen Fahrgäste etwa gleich sind. Ein Drängeln vor den Kabineneingängen
wird dadurch vermieden und der Zustieg wird gefahrloser.
[0020] Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführung der Erfindung, bei welcher das Fördermittel
14 von einem einzelnen Förderband 15 gebildet wird, welches mehrere Förderplatten
21a, 21b, 21c, ... aufweist. Die Förderplatten (21a,21b,21c, ...) liegen seitlich
aneinander an und sind gegeneinander um jeweils vertikale Achsen drehbar gelagert,
wie dies von konventionellen Plattenbändern her bekannt ist. Ein derartiges Plattenband
kann sowohl bogenförmige als auch gerade Strecken durchfahren. Es können auch mehrere
Plattenbänder parallel, wie in Fig. 1 dargestellt, eingesetzt werden.
[0021] Fig. 6 zeigt eine dritte Ausführung der Erfindung, bei welcher das Fördermittel 14
von einer Plattform 23 gebildet wird, welche die Form eines Rings oder einer Scheibe
hat. Die Plattform 23 ist in sich im Wesentlichen steif und dreht sich um eine vertikale
Zentralachse 24. Die Zentralachse 24 bildet auch den Mittelpunkt des kreisförmigen
Umführungsbogens 25, auf welchem die Passagierkabinen 10 laufen. In dieser Ausführung
betritt der Passagier zuerst die Plattform 23, von welcher er in die Kabine 10 einsteigt.
[0022] Es können auch mehrere Plattformen 23 als konzentrische Ringe vorgesehen sein, wobei
der innerste Ring am schnellsten läuft und die weiter aussen liegenden Ringe immer
langsamer laufen. Auch so kann das Fördermittel 14 entsprechend der Lösung gemäss
Fig. 1 in mehrere Förderbereiche mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten aufgeteilt
werden.
[0023] Wie erwähnt, sollte das Fördermittel 14 vorzugsweise zumindest angrenzend an die
Passagierkabinen 10 ungefähr gleich schnell laufen wie diese. Es sind jedoch auch
Ausführungen denkbar, bei denen das Fördermittel 14 etwas langsamer läuft als die
Passagierkabinen 10, wodurch die Vorteile der Erfindung zumindest noch teilweise erreicht
werden können, aber das Aufsteigen auf das Fördermittel 14 vereinfacht wird.
[0024] Die Förderleistung einer Seilbahn mit Kabinen ist grundsätzlich durch die Anzahl
der Kabinen, die man pro Stunde transportieren kann, festgelegt und hängt weiter natürlich
auch davon ab, wie viele Personen in diesen Kabinen Platz haben.
[0025] In den Stationen gibt es zwei Kriterien: Einmal die Geometrie der Kabine, welche
bei der Bogenumfahrt den Mindestabstand zwischen den Kabinen festlegt, und weiter
die Geschwindigkeit der Kabinen. Die Kabinengeometrie kann man kaum verändern und
die Geschwindigkeit kann in konventionellen Anlagen aus.den genannten Gründen kaum
mehr als 0.3 m/s sein, da sonst die erwähnten Probleme auftreten. Durch die vorliegende
Erfindung kann der Kabinenabstand, bzw. die Folgezeit auf der Strecke und somit auch
in der Station verkürzt werden. Dadurch kann eine wesentliche Leistungssteigerung
der Anlage erreicht werden.
[0026] Um die Kriterien in den Stationen wieder zu erfüllen, muss die Geschwindigkeit der
Kabinen erhöht werden.
[0027] Das bedeutet, dass - wenn man das Förderband an der Kabine mit 0.3 m/s oder mehr
bewegt und noch eine gewisse Differenzgeschwindigkeit zulässt - man eine Leistungssteigerung
der Anlage erreicht.
[0028] Wie in den Figuren dargestellt, bewegt sich das Fördermittel 14 angrenzend an die
Passagierkabinen 10 parallel zu diesen und vermag auch dem bogenförmigen Verlauf des
Umführungsbogens 25 zu folgen.
[0029] Denkbar ist jedoch auch die Anordnung des Fördermittels 14 an einem Bereich, wo sich
die Passagierkabinen 10 auf einer geraden Linie bewegen. Dadurch wird die Konstruktion
des Fördermittels 14 vereinfacht, da dieses nicht auf einer Kurve geführt werden muss.
Diese Ausführung kommt vor allem bei Zwischenstatione in Frage, da in solchen Fällen
der umführungsbogen 25 entfällt
[0030] In einer anderen vorteilhaften Ausführung kann ein sogenannter "accelerating walkway"
eingesetzt werden, welcher es erlaubt, die Passagiere in Laufrichtung des Bandes zunehmend
zu beschleunigen, so dass sie auf ein relativ langsames Band aufsteigen können, welches
sie sodann auf höhere Geschwindigkeiten beschleunigt. Eine derartige Konstruktion
ist in der Zeitschrift "
Das ThyssenKrupp magazin" 2/2003 auf Seiten 108 - 111 beschrieben.
[0031] Das Fördermittel 14 bewegt sich etwa mit einer Geschwindigkeit, wie sich auch bekannte
Laufbänder bewegen, welche in Einkaufszentren oder Flughäfen üblicherweise zu finden
sind.
[0032] Um die Rutschsicherheit zu erhöhen, kann die Oberfläche des Fördermittels 14 aus
rutschfestem Material gefertigt werden. Unter "rutschfestem" Material ist dabei ein
Material bzw. eine Oberflächenbeschaffenheit zu verstehen, welche zu einer wesentlich
höheren Haftreibung zwischen normalem Schuhwerk und dem Untergrund führt als eine
blanke Metall- oder Kunststofffläche.
[0033] Am Rand des Fördermittels 14 kann bereichsweise ein Geländer angebracht werden.
[0034] Durch die vorliegende Erfindung werden Gefahrensituationen beim Ein- und Aussteigen
der Fahrgäste weitgehend vermieden, wodurch unter Umständen eine Videoüberwachung
zur Kontrolle genügen kann.
[0035] Während in der vorliegenden Anmeldung bevorzugte Ausführungen der Erfindung beschrieben
sind, ist klar darauf hinzuweisen, dass die Erfindung nicht auf diese beschränkt ist
und in auch anderer Weise innerhalb des Umfangs der folgenden Ansprüche ausgeführt
werden kann.
1. Seilbahn mit Passagierkabinen (10) und einem Passagierbereich (12), in welchem ein
Ein- und/oder Ausstieg von Passagieren in bzw. aus den Passagierkabinen (10) möglich
ist, wobei mindestens ein Teil des Bodens des Passagierbereichs (12) angrenzend an
die Passagierkabinen (10) von einem Fördermittel (14) zum Transportieren von auf dem
Fördermittel (14) befindlichen Passagieren in Bewegungsrichtung der Passagierkabinen
(10) gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördermittel (14) mehrere Förderbereiche aufweist, welche mit unterschiedlichen
Geschwindigkeiten laufen.
2. Seilbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördermittel (14) mindestens ein Förderband (15; 15a, 15b, 15c, ...) aufweist.
3. Seilbahn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (15; 15a, 15b, 15c, ... ) mehrere Förderplatten (21a, 21b, 21c, ...
) aufweist.
4. Seilbahn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderplatten (21 a, 21b, 21c, ... ) gegeneinander um vertikale Achsen drehbar
sind.
5. Seilbahn nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (15; 15a, 15b, 15c, ... ) mindestens ein durchgehendes Band zur Aufnahme
der Passagiere aufweist.
6. Seilbahn nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördermittel (14) mehrere, nebeneinander mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten
laufende Förderbänder (15a, 15b, 15c, ... ) aufweist.
7. Seilbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Passagierkabinen (10) mindestens in einem Teil des Passagierbereichs (12)
auf einem Umführungsbogen (25) um eine Zentralachse (24) herum bewegen, und dass das
Fördermittel (14) eine Plattform (23) aufweist, welche um die Zentralachse (24) zur
Drehung angetrieben ist, und insbesondere dass die Plattform ringförmig oder scheibenförmig
ist.
8. Seilbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Fördermittel (14) angrenzend an die Passagierkabinen (10) parallel zu den
Passagierkabinen (10) bewegt, und insbesondere dass das Fördermittel (14) und die
Passagierkabinen (10) einem bogenförmigen Verlauf folgen.
9. Seilbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Fördermittel (14) angrenzend an die Passagierkabinen (10) gleich schnell
wie oder langsamer als die Passagierkabinen (10) bewegt.
10. Seilbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit des angrenzend an die Passagierkabinen (10) liegenden Förderbereichs
die höchste ist.
11. Seilbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördermittel (14) mindestens in einem Teil des Passagierbereichs (12) auf Einstiegshöhe
der Passagierkabinen (10) verläuft.
12. Seilbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Bereich des Fördermittels (14) auf einer ersten Höhe und ein zweiter Bereich
des Fördermittels (14) auf einer zweiten Höhe Verläuft, wobei die erste Höhe höher
als die zweite Höhe liegt oder die erste Höhe höher als die zweite Höhe einstellbar
ist.
13. Seilbahn nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich unterhalb eines Förderwegs der Passagierkabinen (10) liegt.
14. Seilbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Oberfläche des Fördermittels (14) aus rutschfestem Material ist.
15. Seilbahn nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Fördermittel (14) dazu ausgestaltet ist, die Passagiere in Laufrichtung
zunehmend zu beschleunigen.
1. Cable car comprising passenger cabins (10) and a passenger region (12) in which entrance
and/or exit of the passengers into and/or out of the passenger cabins (10), is possible,
whereby at least a part of the bottom of the passenger region (12) adjoining the passenger
cabins (10) is formed by a conveying means (14) for transporting passengers located
on the conveying means (14) in the direction of movement of the passenger cabins (10),
characterized in that the conveying means (14) has a plurality of conveying regions running at different
speeds.
2. Cable car as claimed in claim 1, characterized in that the conveying means (14) has at least one conveying belt (15; 15a, 15b, 15c, ...).
3. Cable car as claimed in claim 2, characterized in that the conveying belt (15; 15a, 15b, 15c, ...) has a plurality of conveying plates (21
a, 21 b, 21 c, ...).
4. Cable car as claimed in claim 3, characterized in that the conveying plates (21 a, 21 b, 21c, ...) are rotatable relative to one another
about vertical axes.
5. Cable car as claimed in one of claims 2 to 4, characterized in that the conveying belt (15; 15a, 15b, 15c, ...) has at least one continuous belt for
accommodating the passengers.
6. Cable car as claimed in one of claims 2 to 5, characterized in that the conveying means (14) has a plurality of conveying belts (15a, 15b, 15c, ...)
running next to one another at different speeds.
7. Cable car as claimed in claim 1, characterized in that the passenger cabins (10) move at least in a part of the passenger region (12) on
a looping arc (25) around a central axis (24) and characterized in that the conveying means (14) has a platform (23) which is driven about the central axis
(24) for rotation and in particular wherein the platform is annular or disc-shaped.
8. Cable car as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the conveying means (14) adjoining the passenger cabins (10) moves parallel to the
passenger cabins (10) and in particular characterized in that the conveying means (14) and the passenger cabins (10) follow an arc-shaped course.
9. Cable car as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the conveying means (14) adjoining the passenger cabins (10) moves at the same speed
as or slower than the passenger cabins (10).
10. Cable car as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the speed of the conveying region adjoining the passenger cabins (10) is the highest.
11. Cable car as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the conveying means (14) runs at least in a part of the passenger region (12) at
the entry height of the passenger cabins (10).
12. Cable car as claimed in one of the preceding claims, characterized in that a first region of the conveying means (14) runs at a first height and a second region
of the conveying means (14) runs at a second height, characterized in that the first height is higher than the second height or the first height can be set
so as to be higher than the second height.
13. Cable car as claimed in claim 12, characterized in that the second region is positioned below a conveying route of the passenger cabins (10).
14. Cable car as claimed in one of the preceding claims, characterized in that a surface of the conveying means (14) is made of slip-proof material.
15. Cable car as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the conveying means (14) is configured to increasingly accelerate the passengers
in the running direction.
1. Télépherique comprenant des cabines pour passagers (10) et un espace pour passagers
(12) dans lequel une montée et/ou une descente de passagers dans respectivement des
cabines pour passagers (10) est possible, dans lequel au moins une partie du fond
de l'espace pour passagers (12) adjacent aux cabines pour passagers (10) est formé
par un moyen de transport (14) pour transporter des passagers se trouvant sur le moyen
de transport (14) dans la direction de mouvement des cabines pour passagers (10),
caractérisée en ce que le moyen de transport (14) présente plusieurs zones de transport qui circulent à
des vitesses différentes.
2. Télépherique selon la revendication 1, caractérisée en ce que le moyen de transport (14) présente au moins une bande transporteuse (15 ; 15a, 15b,
15c, ...) .
3. Télépherique selon la revendication 2, caractérisée en ce que la bande transporteuse (15 ; 15a, 15b, 15c,...) présente plusieurs plateaux de transport
(21a, 21b, 21c, ...).
4. Télépherique selon la revendication 3, caractérisée en ce que les plateaux de transport (21a, 21b, 21c, ...) sont rotatifs l'un contre l'autre
sur des axes verticaux.
5. Télépherique selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que la bande transporteuse (15 ; 15a, 15b, 15c,...) présente au moins une bande continue
pour recevoir les passagers.
6. Téléphérique selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisée en ce que le moyen de transport (14) présente une pluralité de bandes transporteuses (15 ;
15a, 15b, 15c, ...) l'une à côté de l'autre circulant à des vitesses différentes.
7. Téléphérique selon la revendication 1, caractérisée en ce que les cabines pour passagers (10) se déplacent en tournant au moins dans une partie
de l'espace pour passagers (12) sur un arc de guidage (25) sur un axe central (24)
et en ce que le moyen de transport (14) présente une plateforme (23) qui est entraînée en rotation
sur l'axe central (24) et en particulier en ce que la plateforme est en forme d'anneau ou de disque.
8. Téléphérique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le moyen de transport (14) adjacent aux cabines pour passagers (10) se déplace parallèlement
aux cabines pour passagers (10) et en particulier en ce que le moyen de transport (14) et les cabines pour passagers (10) suivent un tracé arqué.
9. Téléphérique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le moyen de transport (14) adjacent aux cabines pour passagers (10) se déplace aussi
vite ou plus lentement que les cabines pour passagers (10).
10. Téléphérique nique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la vitesse de la zone de transport adjacente aux cabines pour passagers (10) est
la plus élevée.
11. Téléphérique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le moyen de transport (14) a son tracé au moins dans une partie de l'espace pour
passagers (12) à hauteur de montée des cabines pour passagers (10).
12. Téléphérique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une première zone du moyen de transport (14) a son tracé à une première hauteur et
une deuxième zone du moyen de transport (14) a son tracé à une deuxième hauteur, sachant
que la première hauteur est plus haute que la deuxième ou que la première hauteur
peut être réglée plus haute que la deuxième hauteur.
13. Téléphérique selon la revendication 12, caractérisée en ce que la deuxième zone se situe en-dessous d'un trajet de transport des cabines pour passagers
(10).
14. Téléphérique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une surface du moyen de transport (14) est en matériau antidérapant.
15. Téléphérique selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le moyen de transport (14) est ainsi formé pour accélérer les passagers de manière
croissante dans le sens de la marche.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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- Das ThyssenKrupp magazin, 2003, 108-111 [0030]