[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Schlag- oder Drehschlagbohren
eines Lochs in Boden- oder Gesteinsmaterial und Festlegen einer Verankerung in dem
Loch, wobei durch eine an einem Bohrgestänge gelagerte Bohrkrone ein Bohrloch gebildet
wird, sowie auf eine Vorrichtung zum Schlag- bzw. Drehschlagbohren eines Lochs in
Boden- oder Gesteinsmaterial und Festlegen einer Verankerung in dem Loch, wobei durch
eine an einem Bohrgestänge gelagerte Bohrkrone ein Bohrloch ausgebildet ist.
[0002] Im Zusammenhang mit der Herstellung eines Lochs bzw. Bohrlochs in Boden- oder Gesteinsmaterial
und einer nachträglichen Festlegung einer Verankerung bzw. einer Auskleidung in dem
Bohrloch ist es beispielsweise aus der
WO 98/21439 und der
WO 98/58132 bekannt, während des Bohrvorgangs, beispielsweise einem Schlag- oder Drehschlagbohren,
ein Hüllrohr in das Bohrloch einzubringen, worauf nach Fertigstellung der Bohrung
gegebenenfalls ein Teil der Bohrkrone gemeinsam mit dem Bohrgestänge aus dem Bohrloch
entfernt wird, während das Hüllrohr im Bohrloch verbleibt, so daß anschließend durch
ein Verfüllen mit einer aushärtenden Masse ein Anker im Bohrloch ausgebildet wird.
Gemäß der Ausbildung entsprechend der
WO 98/58132 kann das Bohrgestänge an seinem Außenumfang mit zusätzlichen Rippen und Rillen ausgebildet
sein, so daß bei einem Verbleib des Bohrgestänges im Bohrloch und einem nachträglichen
Verfüllen eine entsprechend gute Ankerwirkung erzielt werden kann.
[0003] Eine abgewandelte Ausführungsform eines Verfahrens und einer Vorrichtung zum Bohren
eines Lochs und Ausbilden einer Verankerung ist der
WO 02/088523 A1 zu entnehmen, in welcher zur Ausbildung der Verankerung nach Beendigung des Bohrvorgangs
das Bohrgestänge aus dem Bohrloch entfernt wird, worauf für die Ausbildung der Verankerung
und das Aufweiten des Verankerungselements ein gesondertes Aufweitelement von außerhalb
des Bohrlochs in das Innere des Verankerungselements eingeschlagen wird.
[0004] Alternativ ist es nach Herstellung eines Bohrlochs bekannt, das Bohrwerkzeug mit
dem Bohrgestänge aus dem Bohrloch zu entfernen, woran anschließend ein Anker bzw.
eine Ankervorrichtung in das Bohrloch eingebracht wird, wobei beispielsweise aus der
EP-B 0 241 451, der
US-A 4,490,074, der
DE-AS 21 05 888, der
US-A 4,310,266, der
EP-A 0 875 663 und weiteren Literaturstellen Ausführungsformen bekannt sind, bei welchen die nachträglich
einzubringende, beispielsweise rohrförmige Verankerung durch entsprechende Halteelemente
auf einem gegenüber dem Endzustand verringerten Durchmesser gehalten wird, worauf
es nach vollständigem Einführen in das Bohrloch in Anlage an die Bohrlochwand zur
Erzielung einer gewünschten Verankerungswirkung gelangt bzw. angepreßt wird. Nachteilig
bei diesem bekannten Stand der Technik ist einerseits die Tatsache, daß in einem ersten
Verfahrensschritt das Bohrloch hergestellt werden muß, worauf nach Entfernen des Bohrwerkzeugs
samt dem Bohrgestänge in einem weiteren Verfahrensschritt die Ankervorrichtung in
das gegebenenfalls eine große Länge aufweisende Bohrloch eingebracht wird, wonach
anschließend eine Anlage an die Bohrlochwand gelingt. Es ist unmittelbar einsichtig,
daß nicht nur für die zwei voneinander getrennten Arbeitsschritte ein entsprechend
vergrößerter Zeitaufwand erforderlich ist, sondern, daß gegebenenfalls ein nachträgliches
Einbringen einer derartigen Ankervorrichtung mit großer Länge mit Schwierigkeiten
verbunden ist. Weiters ist davon auszugehen, daß ein Entfernen der Bohrvorrichtung
samt dem Bohrgestänge und ein nachträgliches Einbringen der Verankerungsvorrichtung
lediglich in vergleichsweise festem Boden bzw. Gestein durchführbar ist, bei welchem
sichergestellt sein muß, daß nicht beispielsweise während des Bohrvorgangs oder nach
dem Entfernen des Bohrwerkzeugs und vor dem endgültigen Einbringen der Verankerungsvorrichtung
Material in das Bohrloch hereinbricht, so daß das Bohrloch blockiert wäre, wodurch
ein Einbringen der Ankervorrichtung nicht mehr möglich ist.
[0005] Die vorliegende Erfindung zielt daher darauf ab, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, wobei mit konstruktiv einfachen
Mitteln eine provisorische Sicherung bereits während des Bohrvorgangs und eine zuverlässige
Verankerung unmittelbar nach Abschluß des Bohrvorgangs erzielbar ist.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgaben ist ein Verfahren der eingangs genannten Art im wesentlichen
dadurch gekennzeichnet, daß ein das Bohrgestänge umgebendes Verankerungselement insbesondere
in Abstand von der Bohrkrone reibschlüssig in das Bohrloch eingebracht wird und daß
nach Fertigstellung des Bohrlochs das Verankerungselement aufgeweitet wird, daß das
Bohrgestänge nach Fertigstellung des Bohrlochs in Richtung zum Verankerungselement
zurückgezogen wird und das Verankerungselement durch ein am Bohrgestänge an der von
der Abbaufläche abgewandten Seite der Bohrkrone gelagertes Aufweitelement aufgeweitet
wird. Dadurch, daß erfindungsgemäß ein das Bohrgestänge umgebendes Verankerungselement
reibschlüssig in das Bohrloch eingebracht wird, wird sichergestellt, daß eine provisorische
Verankerungswirkung durch die Reibwirkung zwischen dem Außenumfang des Verankerungselements
sowie dem Innenumfang des Bohrlochs erzielt wird, sodaß zu jedem Zeitpunkt eine provisorische
Sicherung des durch das mit dem daran angeordneten Verankerungselement und die Bohrkrone
gebildeten Ankers erzielbar ist. Dadurch, daß erfindungsgemäß nach Fertigstellung
des Bohrlochs das Verankerungselement zusätzlich in Anlage an die Bohrlochwand aufgeweitet
wird, wird eine entsprechend sichere und zuverlässige Verankerungswirkung unmittelbar
nach Fertigstellung des Bohrlochs und insbesondere ohne zusätzliche Schritte im Gegensatz
zum Stand der Technik erzielt, wo nach Fertigstellung des Bohrlochs eine Entnahme
des Bohrgestänges und der Bohrkrone und ein nachfolgendes Einbringen eines Ankerelements
mit am Umfang vorgesehenen Verankerungselement erfolgte.
[0007] Für eine besonders einfache und zuverlässige Verankerung des Verankerungselements
nach Fertigstellung des Bohrlochs wird vorgeschlagen, daß das Bohrgestänge nach Fertigstellung
des Bohrlochs in Richtung zum Verankerungselement zurückgebogen wird und das Verankerungselement
durch ein am Bohrgestänge an der von der Abbaufläche abgewandten Seite der Bohrkrone
gelagertes Aufweitelement aufgeweitet wird. Dadurch, daß das Verankerungselement erfindungsgemäß
reibschlüssig und somit in seiner Lage gesichert in das Innere des Bohrlochs eingebracht
wird, läßt sich das Bohrgestänge samt der Bohrkrone über eine dem Abschnitt zwischen
der Bohrkrone und dem Verankerungselement entsprechende Länge aus dem Bohrloch zurückziehen,
worauf das Verankerungselement durch ein am Bohrgestänge gelagertes Aufweitelement
in Anlage an das Bohrloch aufgeweitet und zusätzlich angepreßt wird.
[0008] Zur Feststellung der Verankerungswirkung bzw. Sicherungswirkung, welche durch die
Verankerung des durch das Bohrgestänges hergestellten Ankers erzielbar ist, wird gemäß
einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, daß die Festigkeit bzw. Widerstandsfähigkeit
der Verankerung nach Aufweiten des Verankerungselements insbesondere durch Festlegen
einer Überprüfungseinrichtung am Bohrgestänge an dem aus dem Bohrloch herausragenden
Ende überprüft wird. Eine derartige Überprüfung ist auf unterschiedliche Weisen möglich
und läßt Rückschlüsse auf die erzielte Verankerungsleistung und/oder den zeitlichen
Verlauf bzw. die Aufrechterhaltung der Verankerungswirkung zu.
[0009] Für den Fall, daß beispielsweise durch Verschiebungen von Boden- bzw. Gesteinsschichten,
insbesondere während der fortgesetzten Tätigkeiten in einem Nahebereich des hergestellten
Bohrlochs Verlagerungen im Bereich des Ankers und damit gegebenenfalls eine Verringerung
der Verankerungswirkung festgestellt werden, wird gemäß einer weiters bevorzugten
Ausführungsform vorgeschlagen, daß bei bzw. nach Feststellung einer verminderten Widerstandsfähigkeit
der Verankerung das Bohrgestänge neuerlich zu einem Schlag- oder Drehschlagbohren
zur Vergrößerung der Länge des Bohrlochs beaufschlagt wird. Es ist somit mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren möglich, nach Bereitstellung einer gegebenenfalls lediglich temporären Verankerung
durch Aufweiten des Verankerungselements bei Feststellung einer ungenügenden bzw.
gegebenenfalls nachlassenden Verankerungswirkung unter Einsatz des im Bohrloch befindlichen
Bohrgestänges sowie der daran gelagerten Bohrkrone den Bohrvorgang weiterzuführen
und zur Vergrößerung der Länge des Bohrlochs, insbesondere nach Verlängerung mit einem
entsprechenden zusätzlichen Bohrgestängeelement, die Bohrung bzw. das Bohrloch tiefer
in das Boden- oder Gesteinsmaterial vorzutreiben und derart gegebenenfalls in schichten
mit besserer Verankerungswirkung zu gelangen. Dadurch, daß das Verankerungselement
unmittelbar in Abstand von der Bohrkrone auch bei Fortführung des Bohrvorgangs mitgenommen
wird, läßt sie bei einer derartigen Vergrößerung der Länge des Bohrlochs durch das
Verankerungselement, welches wiederum reibschlüssig bzw. in Anlage an die Bohrlochinnenwand
eingebracht wird, eine provisorische Sicherung und nachträglich eine einfache Festlegung
des Verankerungselements durch ein Aufweiten erzielen.
[0010] Um nach Abschluß der fortgesetzten Bohrtätigkeit eine gegebenenfalls größere Verankerungswirkung
bzw. -leistung zu erzielen, wird gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen,
daß nach Vergrößerung der Länge des Bohrlochs das Verankerungselement auf einen gegenüber
dem ersten Aufweitvorgang vergrößerten Außenumfang aufgeweitet wird.
[0011] Zur Lösung der eingangs genannten Aufgaben ist darüber hinaus eine Vorrichtung der
oben genannten Art im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrgestänge an
der von der Abbaufläche der Bohrkrone abgewandten Rückseite in Abstand von der Bohrkrone
von einem Verankerungselement umgeben ist, dessen Außenabmessung wenigstens teilweise
den Umfang des durch die Bohrkrone hergestellten Bohrlochs übersteigt, daß an der
von der Abbaufläche der Bohrkrone abgewandten Seite ein sich von der Bohrkrone in
Richtung zum Verankerungselement verjüngendes Aufweitelement vorgesehen ist, welches
nach Fertigstellung der Bohrung durch ein Zurückziehen des Bohrgestänges aus dem Bohrloch
in das aufweitbare Verankerungselement einbringbar ist. Wie oben bereits erwähnt,
gelingt aufgrund der Tatsache, daß das Verankerungselement, dessen Außenabmessung
wenigstens teilweise den Umfang des durch die Bohrkrone hergestellten Bohrlochs übersteigt,
im wesentlichen reibschlüssig in das Innere des Bohrlochs während des Bohrvorgangs
eingebracht wird, eine einfache provisorische Sicherung im Bohrloch zur Verfügung
zu stellen. Weiters erlaubt ein derartiges, sich in Richtung zum Verankerungselement
verjüngendes Aufweitelement ein einfaches und zuverlässig Eintreten des Aufweitelements
in den zur Bohrkrone gewandten Endbereich des Verankerungselements, wobei durch die
konische Verjüngung bzw. Aufweitung bei zunehmendem Eintreten in das Innere des Verankerungselements
ein entsprechendes zunehmendes Aufweiten des Verankerungselements unter Anpressen
an die Bohrlochinnenwand erzielbar ist.
[0012] Um ein zuverlässiges Einbringen des wenigstens teilweise eine größere Außenabmessung
gegenüber dem Außenumfang der Bohrkrone aufweisenden Verankerungselements in das Innere
des Bohrlochs, ohne übermäßige Kräfte zu bewirken, zu ermöglichen, wird gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, daß das Verankerungselement von einem insbesondere
in Längsrichtung geschlitzten Rohr und/oder von einem Rohr gebildet ist, welches Teilbereiche
verringerten Außenumfangs aufweist. Ein derartiges geschlitztes Rohr oder Rohr, welches
Teilbereiche eines verringerten Außenumfangs bzw. verringerter Außenabmessungen aufweist,
läßt sich teilweise auch in Anpassung an unterschiedliche geologische Gegebenheiten
geringfügig im Umfang variieren, wobei immer sichergestellt ist, daß eine reibschlüssige
Anlage wenigstens in Teilbereichen vorhanden ist und somit eine provisorische Sicherung
des Verankerungselements während der Herstellung des Bohrlochs erzielbar ist.
[0013] Um ein einfaches und zuverlässiges Einbringen des Verankerungselements, welches wenigstens
teilweise den Außenumfang der Bohrkrone übersteigende Außenabmessungen aufweist, zu
ermöglichten, ist gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß
das Verankerungselement an seinem zur Bohrkrone gewandten Ende mit einer Abschrägung
ausgebildet ist. Eine derartige Abschrägung bzw. Verjüngung an dem zur Bohrkrone gewandten
Ende des Verankerungselements verhindert insbesondere ein Festfressen bzw. Verkeilen
an der Bohrlochinnenwand beim Einbringen des Verankerungselements während des Bohrvorgangs.
[0014] Wie oben bereits angedeutet, kann für den Fall, daß beispielsweise im Verlauf der
Zeit, insbesondere bei Durchführung von weiteren Arbeiten in einem unmittelbaren Nahbereich
des Bohrlochs eine Verringerung der Verankerungswirkung feststellbar sein sollte,
ein einfaches Vergrößern der Länge des Bohrlochs durch eine neuerliche Aufnahme des
Bohrvorgangs vorgenommen werden. In diesem Zusammenhang läßt sich insbesondere das
sich in Richtung zum Verankerungselement konisch verjüngende Aufweitelement bei einem
Beaufschlagen des Bohrgestänges entsprechend leicht aus dem Verankerungselement ausbringen
und in weiterer Folge der Bohrvorgang über die vorgeschaltete Bohrkrone vornehmen
bzw. weiterführen.
[0015] Für eine ordnungsgemäße und zuverlässige Positionierung des Verankerungselements
sowohl während des Bohrvorgangs als auch während des Aufweitvorgangs zum Erzielen
der gewünschten Verankerungswirkung wird gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform
vorgeschlagen, daß an dem von der Bohrkrone abgewandten Ende des Verankerungselements
ein am Bohrgestänge festlegbarer Anschlag vorgesehen ist. Ein derartiger, am Bohrgestänge
festlegbarer Anschlag kann beispielsweise nach Art einer Mutter oder eines mit einem
Gewinde versehenen ringförmigen Elements gebildet sein, welches bei einem mit einem
Gewinde ausgebildeten Bohrgestänge in Anpassung an die vorzusehende Positionierung
des Verankerungselements am Bohrgestänge festgelegt werden kann.
[0016] Um bei einem gegebenenfalls erforderlichen Fortsetzen des Bohrvorgangs zur Vergrößerung
der Länge des Bohrlochs eines einfachen Verringern der Außenabmessungen des aufgeweiteten
Verankerungselements zu erzielen, damit nicht übermäßige Reibungskräfte vom Verankerungselement
in die Bohrlochinnenwand während der Fortsetzung des Bohrvorgangs eingebracht werden,
wird gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, daß das Verankerungselement
zumindest in seinem zur Bohrkrone gewandten Endbereich aus einem in Richtung einer
Verkleinerung der Außenabmessung vorgespannten Material mit Memory-Effekt gebildet
ist. Nach einem Entfernen des Aufweitelements aus dem Verankerungselement kehrt das
Verankerungselement zumindest teilweise bzw. in dem zur Bohrkrone gewandten Teilbereich
im wesentlichen zu seinen ursprünglichen Außenabmessungen zurück, sodaß ein zuverlässiges
Einbringen des Verankerungselements auch während des fortgesetzten Bohrvorgangs möglich
wird.
[0017] Um ein Einbringen von übermäßigen Reibungskräften, welche dem Bohrvorgang entgegenwirken,
während des Bohrvorgangs durch das wenigstens teilweise einen größeren Außenumfang
bzw. größere Außenabmessungen gegenüber der Bohrkrone aufweisende Verankerungselement
zu vermeiden, wird gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen,
daß die Außenabmessung des Verankerungselements während des Bohrvorgangs den Außenumfang
der Bohrkrone um maximal 10 Prozent, vorzugsweise etwa 3 bis 5 Prozent übersteigt.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der beiliegenden Zeichnung schematisch
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Teilschnitt durch eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens während des Bohrvorgangs;
Fig. 2 eine Seitenansicht auf die Ausführungsform gemäß Fig. 2;
Fig. 3 eine Vorderansicht auf die Bohrkrone entsprechend dem Pfeil III in Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV der Fig. 2;
Fig. 5 eine Seitenansicht auf die Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2, wobei das Bohrgestänge
zum wenigstens teilweisen Aufweiten des Verankerungselements zurückgezogen ist;
Fig. 6 eine Schnittansicht durch die Ausführungsform gemäß Fig. 5; und
Fig. 7 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 2 auf eine abgewandelte Ausführung zu
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens;
und
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII der Fig. 7.
[0019] In Fig. 1 und 2 ist allgemein mit 1 eine Vorrichtung zur Herstellung eines nicht
näher dargestellten Bohrlochs bezeichnet, wobei an einem insbesondere hohl ausgebildeten
Bohrgestänge 2 eine Bohrkrone 3 gelagert ist, welche durch eine nicht näher gezeigte
Antriebseinrichtung, welche an dem aus dem Bohrloch vorragenden Ende des Bohrgestänges
2 angreift, zu einer drehenden und/oder schlagenden Bewegung zur Herstellung des nicht
näher gezeigten Bohrlochs angetrieben wird.
[0020] In Abstand von der Bohrkrone 3 ist ein Verankerungselement 4 vorgesehen, dessen Außenumfang
bzw. Außendurchmesser denjenigen der Bohrkrone 3 geringfügig übersteigt, wie dies
aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, wobei dargestellt ist, daß der Durchmesser D(1)
der Bohrkrone 3 kleiner als der Durchmesser D(2) des Verankerungselements 4 ist.
[0021] An dem von der Abbaufläche 5 der Bohrkrone 3 abgewandten Ende ist darüber hinaus
zwischen der Bohrkrone 3 und dem Verankerungselement 4 ein Aufweitelement 6 am Bohrgestänge
2 gelagert, welches einen sich in Richtung zum Verankerungselement 4 verjüngenden
bzw. verringerten Querschnitt aufweist.
[0022] Darüber hinaus ist ersichtlich, daß an dem von der Bohrkrone abgewandten Ende des
Verankerungselements 4 an dem Bohrgestänge 2 ein Anschlag, beispielsweise in Form
eines Rings 7 vorgesehen ist, an welchen das Verankerungselement 4 in Anlage gelangt.
[0023] Für ein zuverlässiges Einbringen des Verankerungselements 4 während des Bohrvorgangs
weist das Verankerungselement 4 an seinem zur Bohrkrone 3 gewandten Ende eine Abschrägung
bzw. Verjüngung 8 auf, welche ein einfaches Einbringen während des reibschlüssigen
Anliegens an der Bohrlochinnenwand ermöglicht.
[0024] Aus Fig. 4 ist weiters ersichtlich, daß das zylinderförmige bzw. rohrförmige Verankerungselement
4 einen in Längsrichtung verlaufenden Schlitz 9 aufweist, welcher entsprechend den
Abmessungen der Bohrlochinnenwand ein Einbringen einer übermäßigen Reibungskraft verhindert.
[0025] Um während des Einbringens des Verankerungselements 4 nicht übermäßige Reibungskräfte
überwinden zu müssen, ist darüber hinaus ersichtlich, daß die Außenabmessung des Verankerungselements
4 während des Bohrvorgangs den Außenumfang der Bohrkrone 3, wie dies in Fig. 3 und
4 dargestellt ist, um maximal 10 Prozent, beispielsweise etwa 5 Prozent übersteigt.
[0026] In Fig. 5 und 6 ist dargestellt, wie nach Beendigung eines Bohrvorgangs das Bohrgestänge
2 sowie die Bohrkrone 3 gemeinsam mit dem Aufweitelement 6 entsprechend dem Pfeil
10 entgegen der Bohrrichtung in Richtung zum Verankerungselement 4 zurückgezogen werden,
wobei durch ein Eintreten des sich in Richtung zur Bohrkrone 3 konisch aufweitenden
Aufweitelements 6 das Verankerungselement 4 an dem zur Bohrkrone 3 gewandten Ende
entsprechend aufgeweitet und in eine zusätzlich gesicherte Lage an der Bohrlochwand
gebracht wird.
[0027] Sollte über eine nicht näher dargestellte und an sich bekannte Einrichtung, welche
an dem aus dem Bohrloch ragenden Ende des Bohrgestänges 2 nach Art einer Spanmutter
festgelegt wird, festgestellt werden, daß die Verankerungsleistung bzw. -wirkung des
wenigstens teilweise aufgeweiteten Verankerungselements 4, beispielsweise aufgrund
von Gesteinsverschiebungen oder dgl. abnimmt, so läßt sich in einfacher Weise durch
ein neuerliches Einwirken auf das aus dem Bohrloch vorragende Ende des Bohrgestänges
2 das Aufweitelement einfach aus dem Verankerungselement 4 entgegen dem Pfeil 10 in
Fig. 5 ausbringen und der Bohrvorgang über die Bohrkrone 3 entsprechend fortsetzen.
[0028] Nach Erzielen einer größeren Länge des Bohrlochs wird wiederum das Aufweitelement
6 mit der Bohrkrone 3 in das Verankerungselement 4 zurückgezogen, wobei beispielsweise
zur Erhöhung der Sicherungs- bzw. Verankerungswirkung das Aufweitelement 6 über den
in Fig. 5 und 6 gezeigten Zustand hinaus tiefer in das Verankerungselement 4 eingebracht
bzw. zurückgezogen werden kann, sodaß eine entsprechend größere Aufweitung des Außenumfangs
des Verankerungselements 4 zur Erzielung einer vergrößerten Verankerungswirkung möglich
wird.
[0029] Bei der in Fig. 7 und 8 dargestellten Vorrichtung 1 wird ein mit 11 bezeichnetes
Verankerungselement verwendet, welches im Gegensatz zu der Ausführungsform gemäß den
Fig. 1 bis 6 nicht mit einem Längsschlitz versehen ist, sondern an seinem Außenumfang
Teilbereiche verringerten Durchmesser bzw. verringerter Abmessungen 12 aufweist, welche
wiederum eine übermäßige Reibungskraft während des Bohrvorgangs verhindern. Auch bei
dieser Ausführungsform sind die von den Teilbereichen 12 verschiedenen Teilbereiche
des Verankerungselements 11 mit einem gegenüber der Bohrkrone 3 vergrößerten Durchmesser
bzw. vergrößerten Außenabmessungen ausgebildet.
[0030] Wie bei der vorangehenden Ausführungsform folgt nach Fertigstellung des Bohrlochs
ein Zurückziehen der Bohrkrone 3 sowie des wiederum mit 6 bezeichneten Aufweitelements
in das zur Bohrkrone 3 gewandte und wiederum mit einer Abschrägung 8 ausgebildete
Ende des Verankerungselements 11 zum Aufweiten des Verankerungselements 11 und zum
Erzielen einer entsprechenden verbesserten Verankerungswirkung. Auch bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 7 ist zur Positionierung des Verankerungselements 11 ein ringförmiger Anschlag
7 vorgesehen.
[0031] Zur weiteren Unterstützung der Verringerung des Außendurchmessers bzw. der Außenabmessungen
des Verankerungselements 4 bzw. 11, insbesondere bei Fortsetzung der Bohrung zur Erzielung
einer größeren Länge des Bohrlochs, kann darüber hinaus ein Material mit einem Memory-Effekt,
zumindest in dem zur Bohrkrone 3 gewandten Teilbereich eingesetzt werden, um nach
einem Ausbringen des Aufweitelements 6 eine entsprechende Verringerung der Außenabmessungen
zu erzielen, damit nicht während des fortgesetzten Bohrvorgangs übermäßige Reibungskräfte
auftreten.
[0032] Die Länge der Verankerungselemente 4 bzw. 11 sowie ihr Abstand von der Bohrkrone
3 und dem Aufweitelement 6 können durch den Anschlag 7 entsprechend den Gegebenheiten
gewählt werden. Weiters ist aus den obigen Darstellungen ersichtlich, daß abgebautes
Material durch den zwischen dem Verankerungselement 4 bzw. 11 und dem Außenumfang
des Bohrgestänges 2 gebildeten Hohlraum bzw. Ringraum 13 ohne weiteres in einem Bereich
hinter dem Verankerungselement 4 bzw. 11 ausgetragen werden kann, wofür entsprechende
Durchtrittsöffnung auch im Bereich des Anschlags 7 vorgesehen sind.
[0033] Weiters kann beim Einsatz eines hohlen Bohrgestänges 2 in an sich bekannter Weise
ein Kühl- bzw. Spülfluid in den Bereich der Bohrkrone 3 ausgebracht werden. Über einen
derartigen zentralen Kanal 14 des Bohrgestänges 2 kann darüber hinaus, insbesondere
nach einer endgültigen Fertigstellung des Bohrlochs auch eine aushärtbare Masse, falls
erforderlich, insbesondere in den Bereich der Bohrkrone 3 sowie des Verankerungselements
4 bzw. 11 zur weiteren Erhöhung der Verankerungswirkung ausgebracht werden.
1. Verfahren zum Schlag- oder Drehschlagbohren eines Lochs in Boden- oder Gesteinsmaterial
und Festlegen einer Verankerung in dem Loch, wobei durch eine an einem Bohrgestänge
(2) gelagerte Bohrkrone (3) ein Bohrloch gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Bohrgestänge (2) umgebendes Verankerungselement (4, 11) in Abstand von der
Bohrkrone (3) reibschlüssig in das Bohrloch eingebracht wird, daß das Bohrgestänge
(2) nach Fertigstellung des Bohrlochs in Richtung zum Verankerungselement (4, 11)
zurückgezogen wird und das Verankerungselement (4, 11) durch ein am Bohrgestänge (2)
an der von der Abbaufläche abgewandten Seite der Bohrkrone (3) gelagertes Aufweitelement
(6) aufgeweitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Festigkeit bzw. Widerstandsfähigkeit der Verankerung nach Aufweiten des Verankerungselements
(4, 11) insbesondere durch Festlegen einer Überprüfungseinrichtung am Bohrgestänge
(2) an dem aus dem Bohrloch herausragenden Ende überprüft wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei bzw. nach Feststellung einer verminderten Widerstandsfähigkeit der Verankerung
das Bohrgestänge (2) neuerlich zu einem Schlag- oder Drehschlagbohren zur Vergrößerung
der Länge des Bohrlochs beaufschlagt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach Vergrößerung der Länge des Bohrlochs das Verankerungselement (4, 11) auf einen
gegenüber dem ersten Aufweitvorgang vergrößerten Außenumfang aufgeweitet wird.
5. Vorrichtung zum Schlag- bzw. Drehschlagbohren eines Lochs in Boden- oder Gesteinsmaterial
und Festlegen einer Verankerung in dem Loch, wobei durch eine an einem Bohrgestänge
(2) gelagerte Bohrkrone (3) ein Bohrloch ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrgestänge (2) an der von der Abbaufläche (5) der Bohrkrone (3) abgewandten
Rückseite in Abstand von der Bohrkrone (3) von einem Verankerungselement (4, 11) umgeben
ist, dessen Außenabmessung wenigstens teilweise den Umfang des durch die Bohrkrone
(2) hergestellten Bohrlochs übersteigt, daß an der von der Abbaufläche (5) der Bohrkrone
(3) abgewandten Seite ein sich von der Bohrkrone (3) in Richtung zum Verankerungselement
(4, 11) verjüngendes Aufweitelement (6) vorgesehen ist, welches nach Fertigstellung
der Bohrung durch ein Zurückziehen des Bohrgestänges (2) aus dem Bohrloch in das aufweitbare
Verankerungselement (4, 11) einbringbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verankerungselement von einem in Längsrichtung geschlitzten Rohr (4) und/oder
von einem Rohr (11) gebildet ist, welches Teilbereiche (12) verringerten Außenumfangs
aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verankerungselement (4, 11) an seinem zur Bohrkrone gewandten Ende mit einer
Abschrägung (8) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem von der Bohrkrone (3) abgewandten Ende des Verankerungselements (4, 11) ein
am Bohrgestänge (2) festlegbarer Anschlag (7) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verankerungselement (4, 11) zumindest in seinem zur Bohrkrone gewandten Endbereich
aus einem in Richtung einer Verkleinerung der Außenabmessung vorgespannten Material
mit Memory-Effekt gebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekenntzeichnet, daß die Außenabmessung des Verankerungselements (4, 11) während
des Bohrvorgangs den Außenumfang der Bohrkrone (3) um maximal 10 Prozent, vorzugsweise
etwa 3 bis 5 Prozent übersteigt.
1. A method for drilling, particularly percussion or rotary percussion drilling, a hole
in soil or rock material and fixing an anchorage in said hole, wherein a borehole
is formed by a drill bit (3) mounted on a drill rod assembly (2), characterized in that an anchoring element (4, 11) surrounding the drill rod assembly (2) is introduced
into the borehole in a frictionally engaged manner at a distance from the drill bit
(3), and the drill rod assembly (2) is retracted in the direction to the anchoring
element (4, 11) after the completion of the borehole, and the anchoring element (4,
11) is expanded by an expansion element (6) mounted on the drill rod assembly (2)
on the side of the drill bit facing away from the working surface.
2. A method according to claim 1 or 2, characterized in that the strength or resistance of the anchorage is checked after the expansion of the
anchoring element (4, 11), in particular, by fixing a checking device to the drill
rod assembly (2) on the end projecting out of the borehole.
3. A method according to claim 2, characterized in that during or after the detection of a reduced resistance of the anchorage, the drill
rod assembly (2) is again powered up for drilling, particularly percussion or rotary
percussion drilling, to enlarge the length of the borehole.
4. A method according to claim 3, characterized in that the anchoring element (4, 11), after an enlargement of the length of the borehole,
is expanded to an outer periphery increased relative to that resulting from the first
expansion procedure.
5. A device for drilling, particularly percussion or rotary percussion drilling, a hole
in soil or rock material and fixing an anchorage in said hole, wherein a borehole
is formed by a drill bit (3) mounted on a drill rod assembly (2), characterized in that the drill rod assembly (2), on its rear side facing away from the working surface
(5) of the drill bit (3) at a distance from the drill bit, is surrounded by an anchoring
element (4, 11) whose external dimension at least partially exceeds the periphery
of the borehole produced by the drill bit, on the side facing away from the working
surface (5) of the drill bit (3), an expansion element (6) tapering from the drill
bit (3) towards the anchoring element (4, 11) is provided, which is capable of being
introduced into the expandable anchoring element (4, 11) after the completion of the
bore, by a retraction of the drill rod assembly (2) from the borehole.
6. A device according to claim 5, characterized in that the anchoring element is formed by a pipe (4) which is slotted in the longitudinal
direction and/or by a pipe (11) having portions (12) of reduced outer periphery.
7. A device according to claim 5 or 6, characterized in that the anchoring element (4, 11) is formed with a bevel (8) on its end facing the drill
bit.
8. A device according to any one of claims 5 to 7, characterized in that a stop (7) capable of being fixed to the drill rod assembly (2) is provided on the
end of the anchoring element (4, 11) facing away from the drill bit (3).
9. A device according to any one of claims 5 to 8, characterized in that the anchoring element (4, 11), at least in its end region facing the drill bit, is
formed by a material with memory effect, which is biased towards a reduction of the
external dimension.
10. A device according to claim 6, characterized in that the external dimension of the anchoring element (4, 11), during the drilling operation,
exceeds the outer periphery of the drill bit (3) by a maximum of 10 percent, preferably
about 3 to 5 percent.
1. Procédé de forage à percussion ou à rotary percussion d'un trou dans le sol ou de
la roche et de fixation d'un ancrage dans le trou, un trou de sonde étant formé par
un trépan (3) monté sur un train de tiges (2), caractérisé en ce qu'un élément d'ancrage (4, 11), qui entoure le train de tiges (2), est introduit par
force de friction dans le trou de sonde à distance du trépan (3), que le train de
tiges (2), après l'achèvement du trou de sonde, est reculé en direction de l'élément
d'ancrage (4, 11) et l'élément d'ancrage (4, 11) est élargi par un élément d'élargissement
(6), monté sur le train de tiges (2) sur le côté du trépan (3) opposé à la surface
d'attaque.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la stabilité ou la résistance de l'ancrage, après l'élargissement de l'élément d'ancrage
(4, 11), est contrôlée en particulier par fixation d'un dispositif de contrôle sur
le train de tiges (2) sur l'extrémité dépassant du trou de sonde.
3. Procédé suivant la revendication 2, caractérisé en ce que, lors de ou après la détermination d'une baisse de résistance de l'ancrage, le train
de tiges (2) est de nouveau mis en oeuvre pour un forage à percussion ou à rotary
percussion en vue d'augmenter la longueur du trou de sonde.
4. Procédé suivant la revendication 3, caractérisé en ce que, après l'augmentation de la longueur du trou de sonde, l'élément d'ancrage (4, 11)
est élargi à un pourtour extérieur agrandi par rapport à la première opération d'élargissement.
5. Dispositif de forage à percussion ou à rotary percussion d' un trou dans le sol ou
de la roche et de fixation d'un ancrage dans le trou, un trou de sonde étant réalisé
par un trépan (3) monté sur un train de tiges (2), caractérisé en ce que le train de tiges (2), sur le côté arrière opposé à la surface d'attaque (5) du trépan
(3), est entouré à distance du trépan (3) par un élément d'ancrage (4, 11), dont la
dimension extérieure dépasse au moins en partie le pourtour du trou de sonde créé
par le trépan (3), qu'un élément d'élargissement (6), se rétrécissant en direction
de l'élément d'ancrage (4, 11), est prévu sur le côté opposé à la surface d'attaque
(5) du trépan (3), lequel élément d'élargissement peut être introduit dans l'élément
d'ancrage (4, 11) à élargir, après l'achèvement du puits, par un recul du train de
tiges (2) du trou de sonde.
6. Dispositif suivant la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément d'ancrage est formé par un tube (4) fendu dans la direction longitudinale
et/ou par un tube (11), qui présente des zones partielles (12) de pourtour extérieur
réduit.
7. Dispositif suivant l'une des revendications 5 et 6, caractérisé en ce que l'élément d'ancrage (4, 11) est réalisé avec un chanfrein (8) sur son extrémité tournée
vers le trépan.
8. Dispositif suivant l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce qu'une butée (7), pouvant être fixée sur le train de tiges (2), est prévue sur l'extrémité
de l'élément d'ancrage (4, 11) opposée au trépan (3).
9. Dispositif suivant l'une des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que l'élément d'ancrage (4, 11) est formé, au moins dans sa zone extrême tournée vers
le trépan, d'un matériau à effet de mémoire précontraint dans le sens d'une réduction
de la dimension extérieure.
10. Dispositif suivant l'une des revendications 5 à 9, caractérisé en ce que la dimension extérieure de l'élément d'ancrage (4, 11) dépasse, pendant l'opération
de forage, le pourtour extérieur du trépan (3) d'au maximum 10%, de préférence d'environ
3 à 5%.